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DE3041298A1 - Polycarbonat-zubereitung mit verbesserter hydrolytischer stabilitaet - Google Patents

Polycarbonat-zubereitung mit verbesserter hydrolytischer stabilitaet

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Publication number
DE3041298A1
DE3041298A1 DE19803041298 DE3041298A DE3041298A1 DE 3041298 A1 DE3041298 A1 DE 3041298A1 DE 19803041298 DE19803041298 DE 19803041298 DE 3041298 A DE3041298 A DE 3041298A DE 3041298 A1 DE3041298 A1 DE 3041298A1
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DE
Germany
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polycarbonate
radicals
preparation according
bis
phosphite
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803041298
Other languages
English (en)
Inventor
Niles Richard Evansville Ind. Rosenquist
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
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Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE3041298A1 publication Critical patent/DE3041298A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/04Oxygen-containing compounds
    • C08K5/15Heterocyclic compounds having oxygen in the ring
    • C08K5/151Heterocyclic compounds having oxygen in the ring having one oxygen atom in the ring
    • C08K5/1515Three-membered rings
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/49Phosphorus-containing compounds
    • C08K5/51Phosphorus bound to oxygen
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L63/00Compositions of epoxy resins; Compositions of derivatives of epoxy resins
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L69/00Compositions of polycarbonates; Compositions of derivatives of polycarbonates

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

  • Polycarbonat-Zubereitung
  • miF t verbesserter hydrolytischer Stabilität Die Erfindung betrifft eine verbesserte, transparente und farblose Polycarbonat-Zubereitung, die, wenn man sie erhöhten Temperaturen und Feuchtigkeit aussetzt, gegen Versprödung und Ausbildung von Trübung beständig ist. Die verbesserte Polycarbonat-Zul)ereitung der vorliegenden Erfindung enthält in Mischung mit einem aromatischen Polycarbonat einen aliphatischen Bis(el?oxyäther) als Stabilisator gegen Hydrolyse.
  • Polycarbonas:-Harze haben in der Industrie zur Herstellung vieler Kunsistoffteile eine ausgedehnte Verwendung gefunden.
  • Ihr erhöhtes Einsatz ist zum Teil auf die Zähigkeit und die Transparenz des aromatischen Polycarbonats zurückzuführen.
  • Polycarbonat-Harze wurden in erheblichem Umfang als Ersatz von Glas bei dessen Anwendungen für Verglasungszwecke eingesetzt.Transparente Polycarbonate werden ebenso auch für die Herstellung von Flaschen verwendet, die im Vergleich zu Glasflaschen eine überlegene Bruchfestigkeit aufweisen. Als solche haben die Polycarbonate eine vielseitige Beachtung bei der Verwendung für die Herstellung von Flaschen gefunden.
  • Bei der Anwendung für die Flaschenherstellung werden transparente Polycarbonate nun für das Formpressen von Baby-Saugflaschen wegen ihres offensichtlichen Sicherheitsmerkmals der überlegenen Bruchfestigkeit eingesetzt. Leider zeigell diese transparenten Baby-Saugflaschen die Nachteile, daß sie nach der Sterilisation in Wasser oder Feuchtigkeit bei erhöhten Temperaturen trüb und etwas spröde werten. Wenn dies eintritt, wird das Ziel, nämlich die Verweidung des transparenten Polycarbonats für formgepreßte Baby-Saugflaschen attraktiv zu machen, verfehlt. Diese Probleme, insbesndere das des Trübwerdens, werden durch Zusatz von Farbstabilisatoren, wie der Organophosphite, zu Polycarbonat-iiarz verschlimmert. Der Zusatz von Organophosphit-Stabilisatoren zu Polycarbonat-Harzen ist dem Fachmann bekannt und in vielem Patentschriften, darunter der US-PS 4 138 379, beschrieben.
  • Im allgemeinen sind die Farbstabilisatoren zur Schaffung transparenter, farbloser Preßteile erforderlich Ohne diese Farbstabilisatoren neigt das Polycarbonat irn allgemeinen dazu, Preßteile von gelblichem Aussehen zu liefern. Jedoch führt der Zusatz von Farbstabilisatoren zu Polycarbnat-Harz gewöhnlich zu einer nachteiligen Beeinflussung der hydrol ~~ schen Stabilität des Polycarbonat-Harzes. lemzufolge fühlt der Zusatz von Farbstabilisatoren zu Polycarbonat-Harz zwar zu einem Polycarbonat, das im allgemeinen farblos ist, jedoch auch zu einem Polycarbonat-Harz, dessen hydrolytische Stabilität einem Polycarbonat-Harz, das keine Farbstabilisatoren enthält, un-rlegen ist Der Stand der Technik umfaßt mehrere Patentschriften, die auf die Verwendung von Epoxy-Verbindungen mit Polycarbonaten abgestellt sind. Eine derartige Patentschrift ist die OS-PS 3 489 716, welche die Verwendung eines cycloaliphatischen Epoxids, das 1,2-cycloaliphatische Ringe enthält, mit Polycarbonaten beschreibt. Eine andere Patentschrift ist die US-PS 3 634 312, welche die Verwendung einer großen Anzalll von Epoxy-Verbindungen beschreibt, die zusammen mit einem CopolyearbJnat eingesetzt werden können, und insbesondere Poly(bisphenol-A-carbonat-co-phosphit). Die cycloaliphatischen ]Spoxy-Verbindungen sind in der praktischen Durchführung der vorliegenden Erfindung gewöhnlich nicht yeeignet, da sie im allgemeinen nach der Dampfbehandlung im Autoklaven zu einer gewissen Eintrübung führen. Außerdem sind die Phosphit enthaltenden Polycarbonate im allgemeinen ungeeignet, da sie auch zu einer Eintrübung von klaren Flaschen nach der Dampfbehandlung im Autoklaven führen.
  • Die US-PS s 839 247 lehrt, daß die Nachteile der Eintrübun(J und Versprödung von klaren Polycarbonat Flaschen beim Behandeln mit W;isser oder Feuchtigkeit unter erhöhten Temperaturen überwunden werden können, indem man entweder aromatische oder cliphatische Epoxy-Verbindungen in Mischung mit dem Polycalbonat inkorporiert. Obwohl das Einbringen aromatischer Epoxy-Verbindungen die Probleme der Eintrübung und Versprödung löst, neigen die aus dieser Zubereitung gepreßten Flaschen im allgemeinen dazu, in den meisten Fällen einen rosafarbenen Farbton zu zeigen, Die Verwendung der in der US-PS 3 839 247 beschriebenen aliphatischen Epoxy-Verbindungen führt, obwohl es das Problem des rosafarbenen Farbtons löst, gewöhnlich zu einem Material, das dazu neigt, nach Verweilen in einer Umgebung von hoher Feuchtigkeit und Temperatur spröder zu sein, als dasjenige Polycarbonat, welches die aromatischen Epoxy-Verbindungen enthält. Es besteht demzufolge ein Bdarf für Polycarbonat-Flaschen, die beim Verweilen in einer Umgebung von hoher Feuchtigkeit und hoher Temperatur keine Trübungserscheinungen zeigen oder spröde werden, und die transparent und farblos sind.
  • Es wurde nun gefunden, daß die Nachteile des Eintrübens, der Versprödung und der Verfärbung von transparentem, zur Herstellung von Behältern, wie beispielsweise von Flaschen, verwendeten Polycarbonat überwunden werden können, indem man in die Mischung mit dem Polycarbonat, die zu egebenenfalls einen damit vermischten Farbstabilisator er thalten kann, kleinere Mengen aliphatischer Bis(epoxyäther)-Verbindungen inkorporiert. Es wurde nach der Verformung der erhaltenen Zubereitung zu Flaschen gefunden, daß sie transparent und farblos ist und eine ausgezeichnete Beständigkeit gegenüber Trübung und Versprödung aufweist, wenn man die Flaschen erhöhten Temperaturen und Feuchtigkeit aussetzt, wie sie bei der Sterilisation angewandt werden.
  • Die aromatischen Polycarbonate, die bei der praktischen Durchführung der vorliegenden Erfindung ein;eset'/t werden können, sind Homopolymere und Copolymeres und Mischungen davon, die durch Umsetzen eines zweiwertigen Phenols mit einer Carbonat-Vorstufe hergestellt worden sind. Typisch tür eine Reihe der zweiwertigen Phenole, die in der vorliegsnw den Erfindung angewandt werden können, sind Bisphenol-A (2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)-propan), Bis(4-hydroxyphenyl)-methan, 2,2-Bis(4-hydroxy-3-methylphenyl)-propan, 4,4-Bis-(4-hydroxyphenyl)-heptan, 2,2-(3,5,3',5'-Tetrachlor-4,4'-dihydroxyphenyl)-propan, 2,2-(3,5,3',5'-Tetrabrom-4,4'-dihydroxyphenyl)-propan, und (3,3'-Dichlor-4'4'-dihydroxydiphenyl)-methan. Andere zweiwertige Phenole les Bisphenol-Typs sind ebenfalls verfügbar und in den US Psen 2 999 835, 3 028 365 und 3 334 154, beschrieben.
  • Es ist selbstverständlich möglich, zwei ode mehrere verschicdcne zweiwertige Phenole, oder ein Copolymeres eines ZWL1-wertigen Phenols mit einem Glykol, oder mit einem Polyeste@ mit endständigen Hydroxy- oder Säuregruppen, oder mit eineizweibasischen Säure in dem Fall, wo eher ein Carbonat-CopoJymeres oder -Interpolymeres, als ein Homopolymeres für die Verwendung bei der Herstellung der aromatischen Carbonat-Polymeren der vorliegenden Erfindung gewünscht wird, einzusetzen. Bei der praktischen Durchführung der vorliegenden Erfindung können auch Mischungen von beliebigen der obengenannten Materialien zur Herstellung der aromatischen Carbo-11(1 t-Polymeren verwendet werden, Die Carbonat-Vorstufe kann entweder ein Carbonylhalogenid, ein Carbonatester oder ein Halogenformiat sein. Die Carbonylhalogenide, die hier verwendet werden können, sind Carbonylbromid, Carbonylchlorid und Mischungen davon. Typische Carbonatester, die hier eingesetzt werden können, sind Diphenylcarbonat, Di- (halogenphenyl) -carbonate, wie Di- (chiorphenyl)-carbonat, Di-(bromphenyl)-carbonat, Di-(trichlorphenyl)-carbonat, Di-(tribromphenyl)-carbonat, etc., Di- (alkylphenyl)-carbonate, wie Di- (tolyl) -carbonat, etc., Di-(naphthyl)-carbonat, Di-(chlornaphthyl)-carbonat, Phenyl-tolylcarbonat, Chlorphenyl-chlornaphthyl-carbonat, etc., oder Mischungen davon. Die für eine Verwendung in der vorliegenden Erfindung geeigneten Halogenformiate umfassen Bis-halogenformiate von zweiwertigen Phenolen (Bischlorformiate von ijydrochinon, etc.) oder Glykolen (Bishalogenformiate von Äthylenglykol, Neopentylglykol, Polyäthylenglykol, etc.).
  • Obwohl dem Fachmann andere Carbonat-Vorstufen einfallen weiden, wird Carbonyldichlorid, auch als Phosyen bekannt, bevorzuge.
  • Ebenso sind die polymeren Derivate eines zweiwertigen Phenols, einer Dicarbonsäure und Kohlensäure eingeschlossen. Diese werden in der US-PS 3 169 121 beschrieben, auf dic hier ausdrücklich Bezug genommen wird.
  • Die aromatischen Carbonat-Polymeren der vorliegenden Erf iiidung können unter Verwendung eines Molekulargewichtsregl@rs, eines Säureakzeptors und eines Katalysators hergestellt werden. Die Molekulargewichtsregler, die bei der Durchführung des Verfahrens dieser Erfindung verwendet werden können, schließen einwertige Phenole, wie Phenol, Chroman-l , p@t rt.-Butylphenol, p-Bromphenol, primäre und se@undäre Amine, @tc., ein. Bevorzugterweise wird als Molekulargewichtsregler Phenol verwendet.
  • Ein geeigneter Säureakzeptor kann entweder ein organischer, oder ein anorganischer Säureakzeptor sein. Ein geeigneter organischer Säureakzeptor ist ein tertiäres amin und umd@@@@ solche Materialien wie Pyridin, Triäthylamin, dimethylantlin, Tributylamin, etc. Der anorganische Säureakzeptor kann entweder ein Hydroxid, ein Carbonat, ein Bicarbonat, oder ein Phosphat eines Alkali- oder Erdalkalimetalls sein Die hier eingesetzten Katalysatoren könne irgendwelche aus der Reihe von geeigneten Katalysatorez, sein, welche die Polymerisation von Bisphenol-A mit Phosge: unterstiitzen.
  • Geeignete Katalysatoren umfassen tertiäre Amine, wic bei spielsweise Triäthylamin, Tripropylamin, N,N-Dimethylanilin, quaternäre Ammoniumverbindungen, wie beispielsweise Tetraäthylammoniumbronid, Cetyl-triäthyl-ammoniumbromid, Tetra-nheptyl-ammoniumjodid, Tetra-n-propyl-ammoniumbromid, Tetramethylammoniumchlorid, Tetramethylammoniumhydroxid, Tetran-butylammoniumjodid, Benzyl-trimethyl-ammoniumchlorid und quaternäre Phosphoniumverbindungen, wie beispielsweise n- Butyl -triphenyl-phosphoniumbromid und Methyl -triphenyl-phosphoniumbromid.
  • Ebenfalls hier eingeschlossen sind verzweigte Polycarbonate, wobei eine polyfunktionelle aromatische Verbindung mit dem zweiwertigen Phenol und der Carbonat-Vorstufe zur Schaffung eines thermoplastischen, zufällig verzweigten Polycarbonats umgesetzt wird.
  • Diese polyfunktionellen aromatischen Verbindungen enthaiteii zumindest drei funktionelle Gruppen, die Carboxyl-, Carbonsäureanhydrid-, Halogenformyl-Gruppen, oder Misciiungen davon, sind. Beispiele dieser polyfunktionellen aromatischen Verbindungen, die bei der praktischen Durchführung der voriiewenden Erfindung verwendet werden können, umfassen; Trimellithsäureanhydrid, Trimellithsäure, Trimellithyltrichlorid, -Chlol-formylphthalsäureanhydrid , Pyromellithsäure, Pyromellithsäuredianhydrid, Mellithsäure, Mellithsäureanhydrid, Trimesinsäure, Benzophenontetracarbonsäure, Benzophenontetracarbonsäureanhydrid, und dergleichen. Die bevorzuyten polyfunktionellen, aromatischen Verbindungen sind Trimellithsäureanhydrid oder Trimellithsäuren, oder deren al ogenformyl-Derivate, Ebenso werden hier auch Mischungen aus einem linearen Polycarbonat und einem verzweigten Polycarbonat eingeschlossen.
  • Unter den Farbstabilisatoren, die mit den Polycarbonat-Harzen gemischt. sein können, sind die Organophosphite der all.-qemeinen Formel 9 10 11 in welcher 1 , R - und R unabhängig voneinander aus Wasserstoff, Alkyl-, Aryl-, Cycloalkyl-, Aralkyl- und Alkarylresten ausgewählt sind, wobei zumindest einer der Reste R9 R10 und R11 ein anderer Restr als Wasserstoff ist. Vorzugsweise enthalten diese Reste von 1 bis etw 20 Kohlenstoffatome. Das Phosphit ist in einer, die Farbe stabilisiereiden Menge anwesend. Gesöhlich liegt diese Menge im Bereich von 0,005 bis etwa 1,0 Gewichtsprozent, u' d insbesondere im Bereich von 0,01 bis etwa 0,2 Gewichtsproment, bezogen auf das Gewicht der Polycarbonat-Zuberitung. Diese Phosphit und ihre Verwendung als Farbstabilisatoren sind in der US-PS 4 138 379 beschrieben, auf die hier ausdrucklich Bezug genom men wird.
  • Die aliphatischen Bis(epoxyäther)-Verbindungen können am besten durch die nachfolgende allgemeine Formel 1 wiedergegeben werden, in welcher R einen zweiwertigen,ge@älttigten, aliphatischen Kohlenwasserstoffrest, vorzugsweis mit 1 bis etwa 20 Kohlenstoffatomen, bedettet, R1 und R2 unabhängig aus zweiwertigen, gesättigten, aliphatischen Kohlenwasserstoffresten, vorzugsweise aus Resten mit 1 Lis etwa 6 Kohlenstoffatomen, ausgewählt sind, die Indizes n und m unabhängig eine ganze Zahl mit einem Wert von 0 oder 1 bedeuten, und R3 R , R5, R6, R7 und R8 unabhängig aus Wasserstoff und Alkylresten, vorzugsweise aus Alkylresten mit 1 bis etwa 20 Kohlenstoffatomen, ausgewählt sind.
  • Bevorzugte, den Rest R erläuternde Alkylenreste umiassen -CH2-, -CH2-CH2-CH2-, -CH2-(CH2)8-CH2-, und dergleichen. Die Reste R1 und R2 erläuternde, bevorzugte Alkylenreste schließen -C112-, -CH2-CH2-, -CII2CH2-CH 2' -CH2CH2-CH -CH -, und dergleichen, ein.
  • Bevorzugte Verbindungen der allgemeinen Formel 1 sind solche, in denen sowohl n und m den Wert 1 besitzen. Ganz besonders bevorzugte Verbindungen der allgemeinen Formel I sind solche, in denen sowohl n und m den Wert 1 besitzen, R1 und R2 einen Methylenrest -CH2- bedeuten, und die Reste R3 bis R8 Wasserstoff sind.
  • Die Menge an in der Polycarbonat-Zubereitung vorhandenem Bis(epoxyäther) ist eine solche, die zur Verbesserung der hydrolytischen Stabilität der Zubereitung wirksam ist. Gewöhnlich liegt diese Menge im Bereich von 0,01 bis etwa 0,50 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht der Zubereitung, und vorzugsweise im Bereich von etwa 0,02 bis etwa 0,l5 Gewichtsprozent.
  • Die nachfolgenden Beispiele dienen zur weiteren Erläuterung und Klarstellung der vorliegenden Erfindung. Diese soll durch die Beispiele jedoch nicht eingeschränkt werden. In den BeispieLen beziehen sich alle Teile und Prozentangaben auf das Gewicht, es sei denn, daß ausdrücklich etwas anderes angegeben wird.
  • B e 1 s p i e 1 1 Ein aromatisches Polycarbonat in fester Form, das aus 2,2-Bis-(4-hydroxyphenyl)-propan und Phosgen in Gegenwart eines Stiureakzeptors und eines Molekulargewichtsreglers hergestellt worden war und eine intrinsic viscosity von etwa 0,57 dl/g aufwies, wurde einem Extruder zugeführt, der sich auf einer Temperatur von etwa 2740C (525 0F) befand und pelletislert.
  • Die Pellets wurden dann 16 Stunden lang bel etwa 121°C (250°F) getrocknet. Anschließend wurden dann bei einer Temperatur von etwa 3160C (600°F) Prüfplatten von etwa 3,175 mm (1/8 inch) Dicke hergestellt.
  • B e i s p i e 1 2 In ein Polymeres, das im wesentlichen nach dem in Beispiel 1 vor dem Pelletisieren beschriebenen Verfahren hergestell@ worden war, wurden 0,075 Gewichtsprozent Tris(nonylphenyl)-phosphit-Farbs tabilisator eingemischt und die Mischung donn pelletisiert und wie in Beispiel 1 zu Platten nach dem Spritzyußverfahren verarbeitet.
  • Beispiel 3 11l ein Polymeres, das im wesentlichen nach dem in Beispiel vor dem Pelletisieren beschriebenen Verfahien hergestellt worden war, wurden 0,075 Gewichtsprozent Teis(nonylphenyl)-phosphit und 0,051 Gewichtsprozent Butandicl-bis(glycidytäther) eingemischt und die Mischung dann pelletisiert unel wie in Beispiel 1 zu Platten nach dem Spritzgußverfahren verarbeitet.
  • Beispiel 4 In ein Polymeres, das im wesentlichen nach dem in Beispiel vor dem Pelletisieren beschriebenen Verfahien hergestellt worden war, wurden 0,075 Gewichtsprozent Tris(nonylphenyl)-phosphit und 0,102 Gewichtsprozent Butandiol-bis(glycidyläther) eingemischt und die Mischung dann pelletisiert und wie in Beispiel 1 zu Platten nach dem Spritzgußverfahren verarbeitet.
  • Beispiel 5 In ein Polymeres, das im wesentlichen nach dem in Beispiel 1 vor dem Pelletisieren beschriebenen Verfahren hergestellt wurden war, wurden 0,029 Gewichtsprozent Butandiol-bis(glycidyläther) eingemischt und die Mischung dann pelletisiert und wie in Beispiel 1 zu Platten nach dem Spritzgußverfahren verarbeitet. Die Platten wurden dann auf ihre Lichtdurchlässiykeit hin untersucht, wobei folgende Ergebnisse erhalten werden: 89,3 % Durchlässigkeit vor der Behandlung im Autoklav; 87,2 % Durchlässigkeit nach 24stündiger Behandlung im Autoklav; 85,6 % Durchlässigkeit nach 48stündiger Behandlung im Autoklav; und 83,1 % Durchlässigkeit nach 72stündiger Behandlung im Autoklav.
  • Jede diese7 oben hergestellten Prüfscheiben wurde dann <en ASTM-Prüfverfahren D1003 zur Bestimmung der Lichtdurchlässfgkelt in den Proben vor und nach der Behandlung im Autoklav mit Dampf bei 1270C (2600F) unterworfen. Die Ergebnisse sind in der Tabelle I niedergelegt. Je höher die prozentuale Lichtdurchlässigkeit ist, desto besser ist die Klarheit dei I-obe, Die oben hergestellten Prüfplatten wurden auch den ASTM Yellowness Index Test D1925-63T zur Bestimmung der Earbe unterworfen, und die Ergebnisse in der Tabelle II niedergelegt. Je höher der Yellowness Index, desto mehr unerwtinschte Farbe ist in den Proben zugegen.
  • T a b e l l e I
    % Lichtdurch- % Lichtdurch- % Lichtdurch- % Lichtdurch-
    Bei- lässigkeit lässigkeit lässigkeit lässigkeit
    spiel- vor der Behandlung nach 24stündiger nach 48stündiger nach 72stündiger
    Nr. im Autoklav Behandlung im Autoklav Behandlung im Autoklav Behandlung im Autoklav
    1 88,8 72,2 51,3 37,2
    2 89,5 77,4 59,2 47,0
    3 89,7 85,8 77,9 66,4
    4 89,8 85,5 74,6 58,0
    T a b e l l e II
    Yellowness-Index
    Beispiel [Verpreßt bei
    316°C (600°F)]
    1 7,0
    2 4,9
    3 4,7
    4,8
    Wie aus der Tabelle I zu ersehen ist, haben diejenigen Proben, welche die Bis(epoxyäther)-Hydrolysestabilisatoren der vorliegenden Erfindung enthalten, auch in Anwesenheit eines Dijanophosphit-Farbstabilisators (d.h. Beispiele 3 und 4) eine überlegene Lichtdurchlässigkeit, was auf eine geringere Trübung und deshalb eine überlegene hydrolytische Stabilität hinweist, im Vergleich zu den Proben, die keinen Hydrolysestabilisator (nämlich Beispiele 1 und 2) enthalten.
  • Die Tabelle II zeigt, daß die Anwesenheit der HydrolysestaLilisatoren der vorliegenden Erfindung die Farbstabilität der Poj.ycarbonat-Zubereitungen nicht nachteilig beeinflußt.
  • Ls wurden im wesentlichen nach dem Verfahren von Beispiel 1 weitere Prüflinge hergestellt, mit der Ausnahme, daß die Prüfplatten bei etwa 3600C (6800F) mittels des Spritzgußverfahrens hergestellt wurden. Diese Proben wurden dem oben beschriebenen Yellowness-Index-Test unterworfen und die Ergebnisse in der nachfolgenden Tabelle III niedergelegt.
  • T a b e l l e III
    Yellowness-Index
    Probe (Additive) [Verproßt bei
    360°C (680°F) @
    (A) Kontrollversuch, keine Additive 16,8
    0,075 Gewichtsprozent Tris(nonylphe-
    (B)
    nyl)-phosphit 10,6
    0,075 Gewichtsprozent Tris(nonylphe-
    (Cj nyl)-phosphit und 0,087 Gewichtspro- 12, (
    zent epoxidiertes Sojabohnenöl
    0,075 Gewichtsprozent Tris(nonylphe-
    (D) nyl)-phosphit und 0,18 Gewichtspro- 34,7
    zent Bisphenol-A-Diglycidyläther
    0,075 Gewichtsprozent Tris(nonylphe-
    (E) nyl)-phosphit und 0,102 Gewichtspro- 10,0
    zent Butandiol-bis(glycidyläther)
    0,075 Gewichtsprozent Tris(nonylphe-
    (F) nyl)-phosphit und 0,051 Gewichtspro- 11,1
    zent Butandiol-bis (glycidyläther)
    Wie aus der Tabelle III zu ersehen ist, haben die aus Polycarbonat-Mischungen mit einem Gehalt an Organophosph j t-Farbstabilisatoren und den Hydrolysestabilisatoren der vorliegenden Erfindung (E und F) verpreßten Prüplatten einen niedrigeren Yellowness-Index - ein Yellowness-Index, welcher der Probe B vergleichbar ist, die aus einer Polycarbonai-Mischung gepreßt wurde, welche lediglich den F'arbstabilis.itor und keinen Hydrolysestabilisator enthielt - als Prülplatten, die aus Polycarbonat-Mischungen verpreßt wurden, welche den gleichen Farbstabilisator, jedoch Hydrolysestabilisatoren gemäß dem Stande der Technik eC und D) enthielten.
  • Es ist ersichtlich, daß die obenhngegebene, der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Aufgabe durch die vorstehende Beschreibung gelöst wurde und es soll, da gewisse Änderungen bei der Durchführung des obigen Verfahrens und in der Zusammensetzung ohne Abweichung vonl Gegenstand der vorliegenden Erfindung gemacht werden können, die vorliegende Beschreibung lediglich als Erläuterung und nicht in einem beschränkenden Sinne interpretiert werden.

Claims (1)

  1. Patentansprüche Polycarbonat-Zubereitung mit verbesserter hydrolytische@ Stabilität, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß sie in Mischung ein Polycarbonat-Polymeres und eine stabilisierende Menge eines Bis(epoxyäthers) der allgemeinen Formel enthält, in welcher R einen Alkylenrest bedeutet, R1 und R2 unabhängig aus Alkylenresten ausgewählt sind, R3, R4, R5, R6, R7 und R8 unabhängig aus Wasserstoff und Alkylresten ausgewählt sind, und die Indizes n und m unabhängig voneinander ganze Zahlen mit einem Wert von 0 oder 1 snd 2. Zubereitung nach Anspruch 1, d a d u r c h y e k e n n z e i c h n e t, daß R ein Alkylenrest mit 1 bis etwa 20 Kohlenstoffatomen ist.
    3. Zubereitung nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß R1 und R2 unabhängig aus Alkylenresten mit 1 bis etwa 6 Kohlenstoffatomen ausgewählt sind.
    4. Zubereitung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h S e t, daß die Indizes n und m einen Wert von 1 besitzen.
    5. Zubereitung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h r. e t, daß die Reste R3 bis R8 Wasserstoff sind.
    6. Zubereitung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß R1 und R2 Methylenreste sind.
    7. Zubereitung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e tr daß R ein Butylenrest ist.
    8. Verbesserte Polycarbonat-Zubereitung mit verbesserter hydrolytischer Stabilität enthaltend in Mischung (I) ein PolycarbonatPolymeres, und (II) einen Organophosphit-Farbstabilisator, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß sie in Mischung mit dem Polycarbonat und dem Organophosphit eine stabilisierende Menge eines Bis(epoxyäthers) der allgemeinen Formel enthält, in welcher R einen Alkylenrest mit 1 bis etwa 20 Kohlenstoffatomen bedeutet, R1 und R2 unabhängig aus Alkylenresten mit 1 bis etwa 6 Kohlenstoffatomen ausgewählt sind, die Reste R bis R unabhängig aus Wasserstoff oder Alkylresten ausgewählt sind, und die Indizes n und m unabhängig voneinander ganze Zahlen mit einem Wert von 0 oder 1 sind.
    9. Zubereiiung nach Anspruch 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß sie von etwa 0,01 bis etwa 0,5 Gewiclltsprozent des Bis(epoxyäthers) enthält.
    10. Zubereitung nach Anspruch 9, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß sie von etwa 0,02 bis etwa 0,15 Gewichtsprozent des Bis(epoxyäthers) enthält.
    11. Zubereitung nach Anspruch 10, d a d b r c h <3 e k e n n z e i c h n e t, daß die Indizes n und m den Wert 1 besitzen.
    12. Zubereitung nach Anspruch 11, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Reste R3 Lis R8 Wasserstoff sind.
DE19803041298 1979-11-08 1980-11-03 Polycarbonat-zubereitung mit verbesserter hydrolytischer stabilitaet Withdrawn DE3041298A1 (de)

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