DE3041180A1 - Fadenhandhabungseinrichtung fuer eine naehmaschine - Google Patents
Fadenhandhabungseinrichtung fuer eine naehmaschineInfo
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Description
Beschreibung
Die Erfindung "bezieht sich auf Fadenhandhabungseinrichtungen
für Schlingenstich-Mhmaschinen.
Herkömmliche Fadeohandhabungs einrichtungen "bei Schlingenstich-Nähmaschinen
umfassen eine Spanneinrichtung mit einer Arretierfeder und ein Aufnahmeglied, das den Faden durch
die Spanneinrichtung von einer Spule abzieht und während eines Aufwärtshubes einen Stich setzt sowie Faden zur
Benutzung durch eine Nadel und einen Schlingenfänger während
eines Abwärtshubes zuführt. Verschiedene Unregelmäßigkeiten treten oftmals bei den Stichen und in dem
Material auf, das mit solchen Handhabungseinrichtungen
genäht wird, was durch die Wirkung der Arretierfeder, das Auftreten eines übermäßigen Durchhängens in dem
Nadelfaden, wenn Spannung erforderlich ist, um den Faden in die Kehle des Schiingenfängers zu zwingen, sowie die
Unmöglichkeit der Spanneinrichtung bedingt ist, Faden mit einer leichten Spannung nach Maßgabe einer Anforderung
durch den Schlingenfänger zuzuführen. Die Unregelmäßigkeiten umfassen einen sich ändernden Grad der
Festigkeit von ersten Stichen, das Auftreten von HaIoerscheinungen,
die durch die Bildung von durchhängenden Schlaufen in den Stichen gekennzeichnet sind, wie dieses
z.B. in der US-PS 4- 095 559 beschrieben ist, das Knittern
des Materials und ausgelassene Stiche.. Außerdem beschränken
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herkömmliche Fadenhandhabungseinrichtungen sehr stark die Dicke des Materials, das zufriedenstellend auf einer
Machine genäht werden kann. Die herkömmlichen Ei ^richtungen verhindern auch ein zeitliches Abstimmen des Verkstücktransportes
und das Durchstoßen des Werkstückes mit der Nadel, um die Erfordernisse zur Bildung der Stiche zufriedenstellend
zu erfüllen, während gleichzeitig eine Beschädigung der Nadel verhindert werden soll.
Die erfindungsgemäße Fadenhandhabungseinrichtung zur Verwendung "bei einer Schlingenstich-Nähmaschine "bewirkt die
Bildung von ersten Stichen in gleicher Weise wie nachfolgende Stiche, macht die Halobildung minimal, verhindert
ein Knittern, ermöglicht das Nähen dickerer Materialien als "bei herkömmlichen Einrichtungen und ermöglicht ein
Voreilen der Werkstücktransportzeit, so daß dem Durchstoßen der ITadel zugeordnete Probleme verhindert werden
können. Eine solche Fadenhandhabungseinrichtung umfaßt einen Fadenhalter mit langgestreckten Gliedern, die den
Faden ergreifen und an eine Nadel und einen Schlingenfänger zumessen, mindestens wie er anfangs von dem
Schlingenfänger angefordert wird. Die Einrichtung umfaßt außerdem eine Spanneinrichtung ohne die übliche
Arretierfeder. Faden von einem Vorrat erstreckt sich zu der Spanneinrichtung und über diese hinaus zu dem
Fadenhalter. Über den Fadenhalter hinaus erstreckt sich der Faden zu der Nadel. Eine Aufnahme, die den Fadenhalter
eingabelt, setzt Stiche und zieht den Faden durch die Spanneinrichtung hindurch. Die Aufnahme bewegt den
Faden in einer Richtung in dem Halter in eine Stichsetz-
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Stellung an einem Ende ihres Wirkungsbereich.es und "bewegt
sich in die entgegengesetzte Eichtung frei von dem Faden zu dem anderen Ende ihres Wirkungsbereiches,
nachdem der Faden in dem Halter in eine Stellung des erneuten Eingriffs mit der Aufnahme sich bewegt, um
die Bewegungsbahn des Fadens zwischen der Spanneinrichtung und der Nadel derart zu verkürzen, daß eine
Fadenmenge damit zur Benutzung durch die Nadel und den Schlingenfänger zugeführt wird. Die Spanneinrichtung ist
mit einer Fadenführungseinrichtung versehen und auf einer Seite der langgestreckten Glieder des Fadenhalters an
einer Stelle relativ zu den Wirkungsgrenzen der Aufnahme angeordnet, damit Faden von der Spanneinrichtung abgezogen
werden kann, während die Aufnahme sich an dem anderen Ende ihres Wirkungsbereiches befindet, ohne
daß Faden von dem Fadenvorrat abgezogen wird, sowie mit einer geringeren Spannung im Faden, als wenn dieser
von dem Fadenvorrat durch die Wirkung der Aufnahme abgezogen wird.
Gemäß einem bevorzugten Gedanken der Erfindung wird also eine Fadenhandhabungseinrichtung für eine Nähmaschine
geschaffen, die eine Spanneinrichtung ohne eine Arretierfeder, ein Fadenaufnahmeteil zum Abziehen des Fadens von
der Spanneinrichtung und zum Setzen der Stiche sowie einen Fadenhalter hat, der ein Paar von langgestreckten Gliedern
aufweist, die Faden ergreifen und an eine Nadel und einen Schlingenfänger zumessen. Die Spanneinrichtung ist in Bezug
auf die Wirkungsgrenzen des Aufnahmegliedes so angeordnet,
daß Faden von der Spanneinrichtung abgezogen werden kann,
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ohne daß er von dem Fadenvorrat abgezogen wird, sowie
nur mit einer geringen Fadenspannung.
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der
Zeichnung erläutert. Im einzelnen zeigt:
Fig. 1 eine vordere Seitenansicht des Kopfendteiles einer Nähmaschine, die die erfindungsgemäße
Fadenhandhabungseinrichtung aufweist,
Fig. 2 eine Endseitenansicht des Kopfendteiles der Maschine bei entfernter Endabdeckung,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der Fadenspann-'
einrichtung der erfindungsgemäßen Einrichtung in auseinandergezogener Darstellung,
Fig* 4 einen Vertikalschnitt durch die Fadenspanneinrichtang,
Fig. 5» 6» 7 Tin-d 8 schematische perspektivische Darstellungen,
die die Arbeitsweise der Fadenhandhabungseinrichtung erläutern, und
Fig. 9» 10 und 11 Endseitenansichten abgewandelter
Ausführungsbeispiele des Fadenhalters bei der erfindungsgemäßen Fadenhandhabungseinrichtung.
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- ίο -
Wie in der Zeichnung, insbesondere den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, weist ein Teil 10 einer Schlingenstich-Nähmaschine
ein ein Werkstück tragendes Bett 12, einen Bügelarm 14- und einen Nähkopf 16 auf. Eine Nadelstange
18 ist im Nähkopf gehalten, um von einer sich drehenden Armwelle 20, die über eine mit Gegengewichten versehene
Kurbelwelle 22, einen Verbindungsantriebshebel 24 und
schließlich einen Bunde 26 wirkt, der schwenkbar mit der Nadelstange verbunden ist, zu einer endseitigen hin-
und hergehenden Bewegung angetrieben ist. Eine Nähnadel wird von dem unteren Endteil der Nadelstange 18 getragen
und wirkt mit einem sich drehenden Schlingenfänger 30
zusammen, der in dem Betteil drehbar gelagert und in zeitlicher Beziehung zu der Armwelle in bekannter Weise
angetrieben ist, um einen Nadelfaden 32 mit einem Spulenfaden
34 zur Erzeugung von Schiingenstichen zu verketten.
Die Art, wie diese Schiingenstiche gebildet werden, ist im einzelnen in der US-PS 2 862 468 von E. E. Johnson mit
dem Titel "Ornamentstich-Nähmschinen" beschrieben, die am
2. Dezember 1958 veröffentlicht und auf die The Singer
Company überschrieben wurde. Ein Druckfuß 36, der an
einer Druckstange 38 befestigt ist, wird dazu benutzt,
Stoff in Berührung mit Transportzähnen 40 zu zwingen, mit denen das Werkstück unter der Nadel 28 vorgeschoben
wird. Die Transport zähne werden in zeitlicher Beziehung zu der Nadel und dem Schlingenfänger mit Hilfe eines herkömmlichen
Werkstücktransportmechanismus bewegt, der z.B. in der US-PS 3 527 183 mit dem Titel "Werkstücktransportmechanismus
für Nähmaschinen" der The-Singer Company be-
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schrieben ist, die am 8. September 1972 veröffentlicht wurde.
Der Faden 32 wird der Nadel 28 mit Hilfe der erfindungsgemäßen
FaderihandhabungseiLarichtung zugeführt, die einen
Fadenhalter 42, ein Aufnahmeteil 44 und eine Spanneinrichtung 4-6 umfaßt. Wie es gezeigt ist, erstreckt sich
der Faden von einer Spule 48 über Fadenführungen 50 und 52
an die Spanneinrichtung 46. Der Faden geht durch die Spanneinrichtung hindurch und dann in den Fadenhalter 42, wo er
zwischen zwei langgestreckten Gliederne54 und 56 der Halters
hindurchläuft, und über das Aufnahmeteil 44, das die Glieder
54 und 56 eingabelt, über den Halter 42 hinaus erstreckt
sich de Faden zu der Nadel, wo er durch das Nadelöhr 58
hindurchgefädelt ist.
Das langgestreckte Glied 54 des Nadelhalters 42 ist an der
Torderflache des Nähkopfes 16 mit Hilfe von Schrauben 60
und 62 befestigt, die sich durch eine Grundplatte 64, die mit dem Glied 54 einstückig ist, in den Kopf 16 erstrecken.
Das andere langgestreckte Glied 56 ist gleitend an seinem
unteren Ende auf einem Stift 66 gelagert, der in dem Glied 54 befestigt ist. Das Glied 56 ist mit Hilfe einer Blattfeder
68 in Richtung auf das Glied 54 vorgespannt, und es wird mit Hilfe von Zungen 70 und 72 fluchtend mit dem Glied
54 gehalten, die an dem Glied 56 vorgesehen sind, um das
Glied 54 einzugabeln.
Das Aufnahmeteil 44 ist an einem Stutzenarm 74 befestigt,
der sich von einem Ende eines Hebels 76 aus erstreckt, der
mit seinem anderen Ende schwenkbar mit der Kurbelwelle 22
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verbunden ist. Ein Hebel 78 ist an einem Ende schwenkbar
mit dem Hebel 76 verbunden, wie dieses gezeigt ist, und an seinem gegenüberliegenden Ende mit einem festen Glied
80 schwenkbar verbunden. Die Drehung der Armwelle 20 bewirkt, daß der Hebel 76 von der Kurbelwelle 22 angetrieben
wird, wobei der Hebel 76, der in seiner Bewegung
mit Hilfe des Hebels 78 geführt ist, eine hin- und hergehende
Aufwärts-Abwärts-Bexiregung dem Aufnahmeteil 44 längs der langgestreckten Glieder 54- und 56 in zeitlicher
Beziehung zu der Arbeitsweise der Nadel 28 und dem Schlingenfänger 50 erteilt.
Die Spanneinrichtung 46 ist an der Stirnseite der Maschine mit Hilfe einer Schraube 80 befestigt, die eine Gabel 82
der Einrichtung beaufschlagt und sich in den Uähkopf 16 hinein erstreckt. Die Spanneinrichtung ist an einer Seite
des Jadenhalters 42 in einer Stellung relativ zum Wirkungsbereich der Aufnahme angeordnet, wie dieses später beschrieben
ist. Wie in den Fig. 5 und 4 gezeigt ist, weist
die Spanneinrichtung einen festen Pührungsstift 84 für den Faden auf dor Gabel 82 und in Eingriff bringbare Spannplatten
86 und 88 auf, die neben einer Abstandsscheibe auf einer Welle 92 gelagert sind, die in der Gabel 82 befestigt
ist. Die Abstandsscheibe 90 stützt sich an der Gabel 82 in der gezeigten Weise ab, während sich die
Platte 86 an der Abstandsscheibe abstützt. Der Stift 84 erstreckt sich durch fluchtende öffnungen 94 und 96 in
den Platten 86 und 88 und ragt in einen Schlitz 98 hervor,
der in einer Druckplatte 100 vorgesehen ist, die auf der Welle 92 neben der Platte 88 gelagert ist. Die Platte
umfaßt einen festen Stift 102, der über,der ¥elle 92 an-
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geordnet ist und sieb, durch eine Öffnung 104- in der Platte
88 hindurch erstreckt, um die Platte 86 zu beaufschlagen.
Die Platte 100 weist außerdem feste Stifte 106 und 108 auf, die unterhalb der Welle 92 angeordnet sind und sich an der
Platte 88 abstützen. Eine Kappe 106 ist auf der Welle 92 gelagert und wird an einer Drehung mit Hilfe einer zentrischen Rippe 110 gehindert, die sich durch einen Schlitz 112
in der Welle erstreckt. Eine weitere Kappe 114- ist auf der Welle 92 vorgesehen, während eine Spiralfeder 116 auf der
Welle zwischen der Kappe 106 und einem gerippten Ring auf der Welle 92 neben der Kappe 114· vorgesehen ist. Die Kappe
114- ist auf der Welle 92 mit Hilfe eines gerändelten
Knopfes 118 drehbar, der ein Innengewinde 120 hat, das mit einem auf der Welle 92 vorgesehenen Gewinde 122 in.
Eingriff gelangt, und sie hat einen festen Stift 124-, der Kappe 114- in einer Bohrung 126 beaufschlagt. Wenn die Kappe
114- in einer Richtung mit Hilfe des Knopfes 118 gedreht wird, gibt die Feder 116 eine ansteigende Kraft an die
Druckplatte 100. Der Eingriffspunkt 128 zwischen der Platte 86 und dem Stift 102 auf der Platte 86 dient als
ein Anlenkpunkt für die Platte 100, und es wird eine Kraft über die Stifte 106 und 108 auf die Platte 100 gegen die
Platte 88 aufgebracht, die die kreisringförmige Fläche 130
auf der Platte 88 gegen die gegenüberliegende kreisring— förmige Fläche 132 auf der Platte 86 drückt, um eine
■Spannung nach Maßgabe der Stellung des Knopfes 118 auf
den Faden auszuüben, wenn dieser durch die Spanneinrichtung über diese Oberflächen gezogen wird. Die Stifte
106 und 108 befinden sich unterhalb der Achse der Welle 92, wie dieses in Fig. 1 gezeigt ist, während der Arilenkpunlrb
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bei 128 oberhalb der Achse liegt. Die Platten 84 und 86
üben daher eine größere Spannung auf den Faden in dem unteren Teil der Einrichtung als in dem oberen Teil aus.
Der Faden von der Fadenführung 52 tritt in die untere
Hälfte der Spanneinrichtung 46 ein, wo er zwischen den Oberflächen 130 und 132 und unter dem Fadenführungsstift
84 hiadurchläuft. Der Faden erstreckt sich über den Stift 84 hinaus, um erneut über die Oberflächen I30
und 132 zu laufen und dann aus der Spanneinrichtung auszutreten.
Die Spanneinrichtung ist in Bezug auf den Wirkungsbereich des Aufnahmeteils 44 so angeordnet, daß der
Faden aus der Spanneinrichtung nahe ihrem oberen Ende austritt, wenn das Aufnahmeteil sich zum oberen Ende
seines ifirkungsbereiches bewegt, und, wenn das Aufnahmeteil
sich zum unteren Ende seines Wirkungsbereiches bewegt, kann der Faden von der Spanneinrichtung abgezogen
werden, ohne daß der Faden über die einander zugewandten kreisringförmigen Flächen gesogen werden muß, wo der
Faden in die Einrichtung eintritt.
Während der Arbeitsweise der Maschine wird die hin- und
hergehende Aufwärts-Abwärts-Bewegong dem Aufnahmeteil 44
erteilt, wie dieses bereits beschrieben wurde. Wenn sich das Aufnahmeteil vom unteren Ende seines Wirkungsbereiches
nach oben bewegt, bewegt sein sich über den Fadenhalter erstreckender Endteil 134 den Faden zwischen den langgestreckten
Gliedern ^A- und 56 nach oben, wodurch einiger
Faden von der Zuführungsspule 48 durch die Spanneinrichtung
46 hindurchgezogen wird. Wenn sich das Aufnahmeteil zum oberen Ende seines Wirkungsbereiches bewegt, wird
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CbPV
ein Stich in dem zu nähenden Material gesetzt. Das Aufnahmeteil bewirkt, daß der Faden aus der Spanneinrichtung
nahe ihrer oberen Kante austritt, wenn das Teil 4-4- sich am oberen Ende seines Wirkungsbereiches befindet, wie
dieses in Fig. 1 gezeigt ist.
Wenn sich das Aufnahmeteil nach unten bewegt, bewegt es sich vom Faden fort, der dann zeitweilig in dem Fadenhalter
4-2 an seinem oberen Ende zwischen gegenüberliegenden Flächen 135 und 136 auf dem festen, langgestreckten
Glied 54· "und dem federbeaufschlagten, langgestreckten
Glied 56 jeweils festgehalten ist, wie dieses in Fig. 5
gezeigt ist. Der Faden bewegt sich allmählich nach unten in dem Fadenhalter in Abhängigkeit von der normalen Anforderung
durch die Nadel 28 und den Schlingenfänger 30 und gelangt erneut mit dem Endteil 134- des Aufnahmeteils
4-4 in Eingriff, wenn das Aufnahmeteil sich am unteren Ende seines Wirkungsbereiches befindet. Die einander gegenüberliegenden
Flächen 135 und 136 bewirken eine leichte Spannung,
die dem zu der Nadel und dem Schlaufenfänger hinlaufendem Faden während eines ersten wesentlichen Teils der Abwärtsbewegung
des Fadens in dem Halter erteilt -wird, während während des letzteren Teils seiner Abwärtsbewegung in dem
Fadenhalter 4-2 der Faden frei durch einen Spalt 137 fällt,
der durch eine Stufe 139 in der Oberfläche 136 gebildet ist.
Die Spannung im Faden während des ersten Teils der Abwärtsbewegung
in Abhängigkeit von der Anforderung durch die Nadel und den Schlaufenfänger dient dazu, den Faden zurück
in die Kehle 138 des Schlaufenfängers (Fig. 5) zu zwingen,
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COPY
und ermöglicht es dem Sehlaufenfänger, den laden unter
einer und durch eine Niederhalterzunge 140 ohne Schwierigkeit in ein Spulengehäuse 142 zu "bewegen (Pig. 6).
Die maximale Fadenmenge wird von dem Schlaufenfänger
gerade dann angefordert, bevor eine Schlaufe 144- von
dem Spulengehäuse in der in Fig. 7 gezeigten Stellung losgeworfen wird, und zu diesem Zeitpunkt wird Jeder von
dem Fadenhalter nicht erhältlicher und von dem Schlaufenfänger angeforderte laden von der Spanneinrichtung mit
einer nur leichten Spannung abgezogen, die auf diesen von der Spanneinrichtung ausgeübt wird,, da der Faden
lediglich durcx Wechseln des Ausgangspunktes des Fadens
von der Spanneinrichtung anstelle des Abziehens des Fadens von der Zuführungsspule in Abhängigkeit von der Anforderung
durch den Schlaufenfänger erhalten wird, und da der Faden von dem oberen Teil der Spanneinrichtung erhalten wird,
wo auf den Faden nur eine geringe Kraft ausgeübt wird. Das Maß, bis zu dem der Ausgabepunkt des Fadens an der
Spanneinrichtung geändert wird, um zusätzlichen Faden zur Verfugung zu stellen, hängt von der Dicke des zu
nähenden Materials ab, da eine größere Fadenmenge für
dickere Materialien erforderlich ist als für dünne Materialien, und eine größere Änderung des Fadenausgabepunktes
an der Spanneinrichtung erforderlich ist, um diese Forderung zu erfüllen.
Nach dem Loswerfen wird der Faden durch das Aufnahmeteil
in dem Fadenhalter bis in die zeitweilige Haltestellung zwischen den Flächen 135 und I36 angehoben. Wenn der Faden
durch das Aufnahmeteil nach oben bewegt wird, wird die losgeworfene Schlaufe um den Spulenfaden 34 geschlossen
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-V-
und ein Stich voreingestellt, wie dieses in !Fig. 8 gezeigt
ist, was mit einer leichten Spannung und ohne Abziehen des Fadens von der Zufuhrspule erfolgt, wonach
das Material unter dem Druckfuß mit Hilfe der Transportzähne bewegt wird, und die Aufnahme hebt den Jaden weiter
an, um den Stich mit einer größeren Spannung vollständig zu setzen, während der Faden von der Zuführungsspule durch
die Spanneinrichtung abgezogen wird. Das Voreinstellen des Stiches, das heißt, bevor der Stich unter den Druckfuß bewegt
wird, ermöglicht es dem Auf nähme teil, ein Durchhängen,
zu beseitigen, das sonst eine Halobildung in dem Stich bewirken könnte. Da außerdem keine Arretierfeder bei der
erfindungsgemäßen Einrichtung vorhanden ist, um dem Faden während des Voreinstellen des Stiches eine Spannung zu erteilen,
und das Material von dem Druckfuß während der Endstufe des Setzens des Stiches festgehalten wird, wird ein
Zusammenknittern des Materials vermieden, das gewöhnlich sonst bei herkömmlichen Fadenhandhabungseinrichtungen infolge
der übermäßigen Fadenspannung beobachtet wird. Da außerdem keine Arretierfeder vorhanden ist, die vor dem
Setzen eines Stiches sich biegen muß, kann ein Stich daher schneller gesetzt werden als dieses sonst der Fall ist,
so daß die Arbeitsweise der Vorschubzähne voreilend ausgeführt werden kann, so daß der Transport des Materiales
während der Bildung des einen Stiches leicht beendet werden kann, bevor der Nadeldurchstich für den nächsten Stich erfolgt,
wodurch eine Beschädigung der Nadel verhindert wird. Das Fehlen einer Arretierfeder stellt außerdem die Bildung
von Anfangsstichen in dem Material mit der gleichen Spannung wie nachfolgende Stiche sicher, da die gleiche Spannung auf
den Faden von dem Fadenhalter und die Spanneinrichtung wäh-
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read der Stichbildung unabhängig davon ausgeübt wird, ob
der erste oder letzte Stich gebildet wird. Dieses erfolgt im Gegensatz zu den bei einer herkömmlichen Einrichtung
beobachteten Ergebnissen, die eine Arretierfeder umfaßt, wo die Festigkeit der ersten wenigen Stiche sich erheblich
aufgrund der Tatsache ändert, daß die Arretierfeder eine sich ändernde Spannung auf den Faden ausübt, bis sie vollständig
gebogen ist, wobei ein vollständiges Biegen solange nicht erreicht wird, bis mindestens einige Stiche ausgeführt
sind.
Der Fadenhalter 42 wurde die zwei langgestreckten Glieder
54 und 56 aufweisend beschrieben, um eine leichte Spannung
an den Faden nur dann zu geben, wenn er sich zwischen den Oberflächen 135 und I36 an den oberen Endteilen der Glieder
befindet. Jedoch kann ein bei der erfindungsgetaäßen Einrichtung benutzter Fadenhalter unterschiedlich aufgebaut
sein. Ein Fadenhalter 148 zur Verwendung bei der Fadenhandhabungseinrichtung kann z.B. aus zusammenwirkenden,
langgestreckten Gliedern 15O und 152 mit ausgedehnten,
den Faden beaufschlagenden Oberflächen 154 und 156 jeweils
gebildet sein, wie dieses in Fig. 9 gezeigt ist, um den Faden über die gesamte länge seiner Aufwärts- und
Abwärtsbewegung in dem Fadenhalter zu einer kontinuierlichen Steuerung zu berühren. Ein weiterer Fadenhalter
zur Verwendung bei der erfindungsgemäßen Einrichtung.kann ausgebildet sein, wie dieses in Fig. 10 gezeigt ist, nämlich
mit einander gegenüberliegenden, den Faden beaufschlagenden Flächen 160 und 162 jeweils auf Gliedern 164 und 166, die
in der Abwärtsrichtung in einem spitzen Winkel etwas
divergieren, wodurch der Faden freigegeben und an einer
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Stelle zwischen den Enden ergriffen wird. Ein weiteres
Ausführungsbeispiel des Fadenhalters 168 ist ausgebildet, wie es in I1Xg. 11 gezeigt ist, mit den Faden beaufschlagenden
Oberflächen 17O und 172 auf Gliedern 174 und 176, die
den laden jeweils halten, wenn die Aufnahme nach dem Setzen des Stiches sich nach unten bewegt, wobei ein Spalt 178
zwischen den Gliedern das freie lallen des Fadens für einen Zeitpunkt zuläßt, wodurch die Spannung am oberen
Ende des Nadelöhrs abgebaut wird, nachdem die Nadel das zu nähende Material durchstoßen hat, und mit den Faden
beaufschlagenden Oberflächen 180 und 182 zwischen den Gliedern 17-4- und 176 zum Zuführen einer Spannung an den
Nadelfaden zwischen der Schlaufenbildungszeit und ihrem Loswerfen.
Es ist darauf hinzuweisen, daß die vorliegende Beschreibung sich auf bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung bezieht,
die jedoch nur zum Zwecke der Erläuterung und nicht etwa zur Beschränkung der Erfindung angegeben wurden. Yerschiedene
Abwandlungen und Modifikationen der hier beschriebenen Konstruktionen drängen sich dem Fachmann sofort
auf, so daß alle diese Modifikationen und Abänderungen unter den allgemeinen Erfindungsgedanken fallen, wie er durch die
Patentansprüche umrissen ist.
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Claims (11)
1. Fadenhandhabungseinrichtung für eine Nähmaschine, "bei der
eine Nähnadel und ein Schlaufenfänger zur Bildung von Schiingenstichen
in einem Stoff zusammenwirken, gekennzeichnet durch die Kombination:
eines Fadenvorrats (48), einer Fadenspsmneinrichtung (46),
zu der sich der Faden von dem Fadenvorrat erstreckt, eines Fadenhalters (42, 148, 158, 168), in den sich der Faden von
der Fadenspanneinrichtung erstreckt und über den hinaus sich der Faden zur Nadel (28) erstreckt, sowie einer Aufnahme
(44) zum Setzen von Stichen und Ziehen des Fadens durch die Spanneinrichtung von dem Fadenvorrat, wobei die
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TELEPON (OB9) 23 28153
£LH5<
Ο5-29 3ΘΟ
StEOBAMMS MONA=AT
Aufnähme mit dem Faden in einer Sichtung in eine Stichsetzstellung
an einem Ende ihres Wirkungsbereiches bewegbar ist, wo der Faden zum zeitweiligen Festhalten
durch den Fadenhalter angeordnet wird, und in die entgegengesetzte Richtung frei vom Faden zu dem anderen
Ende ihres Wirkungsbereiches bewegbar ist, damit der Faden im Fadenhalter von der zeitweiligen Festhaltestellxing
fort in eine Stellung des erneuten Eingriffs mit der Aufnahme an dem anderen Ende ihres Wirkungsbereiches
bewegbar ist, während dieser Bewegung die Bewegungsbahn für den Faden zwischen der. Spanneinrichtung
und der Nadel verkürzt wird, um eine Fadenmenge zur Benutzung durch die Nadel und den Schlaufenfänger (30) zuzuführen,
der Fadenhalter ein Paar langgestreckter Glieder (54-, 56; 154·, 156; 164·, 166; 174-, 176) aufweist, die relativ
zu dem Faden so angeordnet sind, um diesen zu beaufschlagen und eine Festhaltekraft auf den Faden während
mindestens einem anfänglichen, jedoch wesentlichen Teil
seiner Bewegung fort von der Festhaltestellung auszuüben, und die Spanneinrichtung mit einer Fadenführungseinrichtung
(84-) versehen und an einer Seite der langgestreckten Glieder des Fadenhalters in einer solchen
Stellung relativ zu den Wirkungs grenz en der Aufnahme angeordnet ist, daß Faden von der Spanneinrichtung, während
sich die Aufnahme an dem anderen Ende ihres Wirkungsbereiches befindet, abgezogen werden kann, ohne Faden von
dem Fadenvorrat abzuziehen, sowie mit einer geringeren Fadenspannung, als wenn der Faden durch die wirkung der
Aufnahme von dem Fadenvorrat abgezogen wird.
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2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch eine Feder (68), mit der eines der langgestreckten Glieder (54-, 56; .... 174-, 176) gegen das
andere vorspannbar ist, damit die Glieder eine Festhaltekraft auf den Faden ausüben.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die langgestreckten Glieder (54-,
56; .... 174·, 176) eine Festhaltekraft auf den Faden nur
während des anfänglichen, jedoch wesentlichen Teils seiner Bewegung fort von der Festhaltestellung ausüben.
4-, Einrichtung nach Anspruch 2? dadurch gekennzeichnet , daß die langgestreckten Glieder (54-,
55; 174-, 176) eine Festhaltekraft auf den Faden
während der Bewegung des Fadens in die und aus der Festhaltestellung
in dem Fadenhalter (4-2, 14-8, 158, 168) ausüben.
5. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die langgestreckten Glieder (54-,
56; .... 174-, 176) in einem spitzen Winkel von der Festhaltestellung
aus divergieren.
6. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die langgestreckten Glieder (54-,
56; .... 174-, 176) den Faden während eines Zwischen-
und Endteiles seiner Bewegung in dem Fadenhalter (4-2 .... 14-6) zu der Stellung des erneuten Eingriffs mit der Aufnahme
(4-4-) freigeben.
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7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet , daß das eine Ende des Wirkungsbereiches der Aufnahme (44-) an einem Niveau der
Maschine ist, das oberhalb des Niveaus der Oberkante der Spanneinrichtung (4-6) liegt, und daß das andere
Ende des Wirkungsbereiches der Aufnahme unterhalb des Niveaus der Oberkante der Spanneinrichtung liegt.
8. Einrichtung nach Anspruch 75 dadurch gekennzeichnet , daß die Fadenführungseinrichtung (84-)
für die Spanneinrichtung (46) so angeordnet ist, daß sie den Faden von dem Fadenvorrat (48) über einen Bodenteil
der Spanneinrichtung an einen Ausgang führt, der nahe der oberen Kante der Spanneinrichtung ist, wenn die Aufnahme
(44) sich an dem einen Ende ihres Wirkungsbereiches befindet.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (46) den
Faden beaufschlagende Platten (86, 88) und eine Einrichtung (102, 106, 108, 116) aufweist, die so auf die
Platten wirkt, daß diese den Faden mit einer größeren Kraft an dem Bodenteil der Spanneinrichtung als an dem
oberen Teil zusammendrücken.
10. Einrichtung nach Anspruch 95 dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (102, 106, 108,
116), die so auf die den Faden beaufschlagenden Platten (86, 88) wirken, daß der Faden mit einer größeren Kraft
in dem unteren Teil der Spanneinrichtung (46) als in dem oberen Teil zusammengedrückt wird, eine Druckplatte (100),
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die einen Stift (102) trägt, der sich durch den oberen Teil einer den Faden beaufschlagenden Platte (88) hindurcherstreckt,
um einen oberen Teil der anderen, den Faden beaufschlagenden Platte (86) zu beaufschlagen, und
mindestens einen weiteren Stift (106, 108) trägt, der den unteren Teil der einen, den Faden beaufschlagenden Platte
(88) beaufschlagt, eine auf die Druckplatte wirkende Feder (116), damit der eine und der weitere Stift gegen die eine
und die andere, den Faden beaufschlagende Platte jeweils mit Kraft beaufschlagen, und eine feste Konstruktion (82,
92) aufweist, um eine Bewegung der anderen, den Faden beaufschlagenden Platte aufgrund der von der Feder ausgeübten
Kraft zu verhindern.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß ein Paar von Stiften (106, 108)
sich von der Druckplatte (100) erstrecken, um die eine, den Faden beaufschlagende Platte (88) zu beaufschlagen.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US06/091,924 US4263859A (en) | 1979-11-07 | 1979-11-07 | Thread handling system for a sewing machine |
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| DE3041180A1 true DE3041180A1 (de) | 1981-05-14 |
Family
ID=22230325
Family Applications (1)
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