DE2939639A1 - Flachstrickmaschine - Google Patents
FlachstrickmaschineInfo
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- D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
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Description
Loughborough, Leicestershire Telefon: (0531)800
Telex: 09 52 620
Anwaltsakte 3881 DE Pt. Datum 25. Sept. 1979
"Flachstrickmaschine"
Die Erfindung betrifft eine Flachstrickmaschine mit in Nadelkanälen
von Nadelbetten gelagerten Nadeln, denen jeweils eine Platine in dem betreffenden Nadelkanal zugeordnet ist, mit
einem Schlitten, auf dem Blöcke mit Betätigungsorganen sowie Schloßteile zur selektiven Betätigung der Platinen und der
Nadeln bei einem Schlittendurchlauf angeordnet sind.
Flachstrickmaschinen mit einem selektiven Nadelauswahlmechnismus und insbesondere automatische Flachstrickmaschinen mit einer
elektronischen Nadelauswahl sind seit langem bekannt.
In der deutschen Patentschrift 2 222 408 ist eine elektronisch gesteuerte Flachstrickmaschine beschrieben, mit der je nach
Wahl NichtStricken, Fang, Masche und Umhängen zwischen den Nadelbetten der Strickmaschine gearbeitet werden kann. Dazu
wird jede Nadel einzeln mit Hilfe eines durch einen Magneten in Tätigkeit gesetzten Hilfswerkzeuges angehoben. Für jede selektiv
arbeitende Nadel ist also ein Magnet erforderlich.
Durch die deutsche Patentschrift 2 445 027 ist eine elektronisch gesteuerte Flachstrickmaschine offenbart, bei der die Nadeln
für NichtStricken, Masche und Umhängen durch elektronisch gesteuerte Schaltorgane angewählt werden, die an einer zweck-
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mäßigen Stelle am Schlitten angeordnet sind. Jeder Schaltblock kann beim Schlittenlauf über die Nadeln eine bestimmte Nadel
auswählen. Die Anordnung eignet sich nicht für einen selektiven Fang. Diese Arbeitsweise ist nur möglich, wenn obere
und untere Nadelfüße verwendet werden. Darüberhinaus sind bei der beschriebenen Anordnung Hilfsplatinen erforderlich, die
zwischen den Nadeln und den von den Auswahlblöcken direkt betriebenen Werkzeugen angeordnet sind. Dadurch wird die Nadelkanallänge
der Nadelbetten sehr groß. Weiterhin müssen die Platinen mit den von den Schaltblöcken betätigten Musterfüßen
und die Zwischenplatinen in jeder Schlittenrichtung sequentiell arbeiten. Daher besteht zwischen der Stelle, an der
der Schaltblock die Musterfüße betätigt und der Stelle, an der die Nadelfüße schließlich durch die Zwischenplatinen in geeigneter
Richtung verschoben werden, ein erheblicher Abstand, wobei der Schaltblock unter einem Strick- oder Ubergabesystem
angeordnet ist und die Selektion für ein folgendes Strick- oder Ubergabesystem steuert.
Während jedes Durchlaufes verbleiben einige Zwischenplatinen
in ihrer angehobenen Position auf der nachlaufenden Seite des Schlittens, um in der gewünschten Weise Nadeln während eines
nachfolgenden Schlittenlaufs in der entgegengesetzten Richtung
zu betätigen.
In der US-Patentschrift 3 715 892 ist ein anderer Typ einer elektronisch gesteuerten Flachstrickmaschine beschrieben. Hierbei
werden für die Nadelauswahl zum abwechselnden Arbeiten von Fang und NichtStricken Permanentmagnetblöcke verwendet, deren
Magnetfelder selektiv aufgehoben werden können. Die in jedem Nadelkanal vorhandenen Werkzeuge bewirken die Nadelauswahl dadurch,
daß ein Nadelbetätigungsfuß auf den Nadelkanalgrund gedrückt wird. Findet keine Auswahl statt, arbeiten alle Nadeln
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Masche. Der Nadelbetätigungsfuß ist auf halber Länge einer elastischen Betätigungsplatine montiert, die an der Nadel befestigt
und an beiden Enden abgestützt ist. Durch die Magnetblöcke wird eine Auswahlplatine in Tätigkeit gesetzt, die die
Betätigungsplatine in ihrem Mittelabschnitt elastisch eindrückt, und zwar unabhängig davon, ob sie sich in niedriger
Nichtstrick-Höhe oder höherer Fanghöhe befindet. Jede Nadel wird daher nur einer einzigen Auswahl zwischen NichtStricken
und Fang ausgesetzt. Diese Anordnung weist Nachteile auf. Jeder Nadelkanal weist eine Vielzahl von Werkzeugen mit einer
komplizierten Form auf. Die Werkzeuge müssen in eine auswahlbereite Stellung hineingefedert werden. Die Werkzeuge, insbesondere
die in der Mitte eindrückbare Betätigungsplatine, lassen sich nur in einem notwendigerweise langen Nadelkanal unterbringen,
was ein großes Nadelbett und einen großen Schlitten bedingt. Weiterhin sind für jedes Stricksystem vier Schaltblöcke
erforderlich, wenn in jeder Strickrichtung NichtStricken und Fang gewählt werden können soll. Die für Nichtstricken und Fang
gewählten Nadeln müssen ggfs. beim Verlassen des Stricksystems wiederum gewählt werden, um den Nadelsenkeraneiner Beeinflussung
dieser Nadeln zu hindern.
Problematisch ist bei den bekannten Flachstrickmaschinen weiterhin
das Umhängen der Maschen zwischen den Nadelbetten der Strickmaschine. Häufig sind die Umhängepartien so angeordnet,
daß die übergabemöglichkeiten beschränkt sind oder gesonderte Schlittendurchläufe erforderlich sind, um den letzten Strickgang
zwischen den betreffenden Nadelbetten umzuarrangieren, bevor ein nächster Strickgang eingelegt werden kann. Auf diese
Weise wird die Produktivität der Maschine erheblich herabgesetzt.
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Die deutsche Patentschrift 1 785 099 beschreibt ein Umhänge-System
mit einem Ubergabeschloß, das feststehende Nocken für
das Aufweiten und nachfolgende übergeben der Maschen und übernahmenocken
zum Anheben der Nadeln für die Übernahme der Maschen aufweist. In einer Ausführungsform werden Hilfsplatinen
verwendet, die die Hauptplatinen auf einen Übernahmenocken he- * ben, der mit einem Platinenfuß zum indirekten Anheben der Nadeln
für die Übernahme der Masche zusammenwirkt. Auf diese Weise kann ein selektives Umhängen in jeder Schlittenrichtung erfolgen.
Vor dem Umhängesystem - d.h. auf der vorlaufenden Seite des Umhängesystems in Richtung der Schlittenbewegung ist
eine Anzahl von unabhängigen Auswahlvorgängen erforderlich, um die Hilfsplatinenfüße zum selektiven Anheben der Nadeln für
die Übernahme der Maschen einerseits und die Hauptplatinenfüße für die Auswahl der Nadeln für die übergabe der Maschen zu
separieren. Das bekannte Umhängesystem erfordert daher zusätzlich zu den Hauptplatinen Hilfsplatinen und eine erhebliche Anzahl
von Auswahlsystemem für die Hilfsplatinen und für die
Hauptplatinen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elektronisch steuerbare Flachstrickmaschine zu erstellen, die nur eine
kleine Zahl von Auswahlstationen benötigt, aber zwischen Nichtstricken, Fang und Masche in jeder Laufrichtung auswählen kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Flachstrickmaschine
der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, daß ein Austriebsteil vorgesehen ist, mit dem die zum Stricken ausgewählten
Nadeln auf Strickhöhe gebracht werden und daß durch die von dem Block mit Betätigungsorganen betätigten Platinen die
Nadelfüße in jeder Schlittenrichtung zum Fangen auf die nachlaufende Seite des Austriebsteils gehoben werden, wo sie von
Nadelsenkern abgesenkt werden.
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Die als Nadelfüße bezeichneten Füße können ein Teil der Nadel selbst sein, aber auch an einem mit der Nadel gekoppelten Element
befestigt sein.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen kann die Auswahl für Fang
mit sehr einfachen Mitteln durchgeführt werden. Durch die Erfindung wird gewährleistet, daß nach einmal stattgefundener Auswahl
die nachfolgenden Arbeitsgänge zuverlässig ablaufen, ohne die Rückführung der Werkzeuge in die Auswahlstellung durch eine
anfällige Vorspannung, beispielsweise durch Federspannung, sicherstellen zu müssen. Darüberhinaus genügt eine geringe Anzahl
der in jedem Nadelkanal befindlichen Werkzeuge,und die Länge der Nadelkanäle kann kleingehalten werden.
In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist eine
Sammelspur für die Nadelfüße vorgesehen, deren Nadeln zum Stricken oder Fangen ausgewählt sind, wobei ein Block mit Betätigungsorganen
für die Platinen in Richtung des Nadelkanals unterhalb eines Austriebsteils angeordnet ist. Die Schaltorgane
für die Nadelauswahl sind daher auf der Symmetrieachse eines Strickschloßsystems unter dem Austriebsteil angeordnet.
Der Abstand zwischen der Betätigungslage und der Lage der folgenden Verschiebung des Nadelfußes von einer Spur auf eine
andere kann klein gehalten werden.
Dabei ist es möglich, daß die Platinen betätigt, nötigenfalls in ihrer Lage gehalten werden, dann angehoben werden, um die
Nadel anzuheben, und anschließend auf eine Betätigungshöhe wieder abgesenkt zu werden, wobei all diese Vorgänge auf einem
genügend kleinen Weg geschehen, daß alle Platinen genügend schnell auf die Betätigungshöhe nach einer Maschenauswahl oder
einer nachfolgenden Fangauswahl gebracht werden, so daß sie sofort wieder betätigt werden können.
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Die Platinen können die Nadel verschieden hoch anheben. Vorzugsweise
heben sie die Nadelfüße auf die Fanghöhe und in die Spur eines Austriebsteils. Das Schloß enthält dann vorzugsweise
Schloßteile, die ein- und ausziehbar sind und im wesentlichen
indirekt an das Austriebsteil angrenzen, um ein unerwünschtes Absenken der Nadelfüße auf der vorlaufenden Seite des Austriebsteils
zu vermeiden, indem das auf der vorlaufenden Seite befindliche Schloßteil ausgeschwenkt ist. Andererseits erlauben
diese Schloßteile das Anheben der Nadelfüße auf die Fanghöhe auf der nachlaufenden Seite, und zwar in jeder Schlittenrichtung.
Die Aufwärtsbewegung auf die Fanghöhe ist vollständig durch die Schloßteile bestimmt, die die Platinen anheben,
während die Nadeln und Platinen getrennt voneinander abgesenkt werden , und zwar die Platinen etwas vor den Nadeln.
Obwohl das Schloßsystem eine sichere Funktion gewährleistet, ist es einfach aufgebaut.
In einer weiteren Ausführungsform können die die Platine anhebenden
Schloßteile so ausgebildet sein, daß die Nadelfüße in die Spur oder über die Oberseite eines nadelhebenden Schloßteils
gehoben wird, wobei letztere die Nadelfüße in den Pfad eines Austriebsteils verbracht werden. Das die Nadeln anhebende
Schloßteil weist von dem Austriebsteil einen gewissen Abstand auf, um das Anheben der Nadelfüße auf die Fanghöhe auf
der nachlaufenden Seite des Austriebsteils zu ermöglichen. Die die Nadeln anhebenden Schloßteile bilden schräge Flächen auf
jeder Seite des Austriebsteils, die oberhalb der Sammelspur liegen, in der schließlich nur Nadelfüße von inaktiven Nadeln
geführt werden. Auf diese Weise ist eine Spur entstanden zwischen dem Austriebsteil und den Fangschtßschrägen, die das
Anheben der ausgewählten Nadelfüße auf die Fanghöhe auf den Fangschloßschrägen ermöglicht. Zweckmäßigerweise ist ein Leitschloßteil
zwischen dem Austriebsteil und der Fangschloßschrä-
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ge vorgesehen, durch das eine Abwärtsbewegung der Nadelfüße durch diese Schloßspur verhindert wird. Der Schaltblock mit den
Betätigungselementen für die Steuerung der Platinen ist zweckmäßigerweise unterhalb des Austriebsteils und damit zwischen
den die Platinen anhebenden Schloßteilen angeordnet. Die Schloßteile arbeiten in jeder Schlittenrichtung und verbringen die
ausgewählten Platinen in ihre aktive Stellung, die dann auf dem anhebenden Schloßteil laufen und den zugehörigen Nadelfuß
aus der Sammelspur herausheben.
Die Schaltorgane werden vorzugsweise durch ein elektronisches Mustersystem gesteuert. Sie können mit Permanentmagneten ausgestattet
sein, deren Feld aufgehoben werden kann oder auf magnetisch gesteuerten Schaltkurven beruhen, die die Musterfüße
mechanisch in die Nadelkanäle stoßen. Die Form der Platinen ist entsprechend den Schaltorganen gewählt.
Die Platine kann mit einer Schwanzfederung gebildet sein, ist
aber vorzugsweise aus unten näher erläuterten Gründen eine Schwenkplatine. In jedem Fall können sie zwischen zwei Stellungen
variieren, wobei sie in einer Stellung eine Nadel hochheben ("in-Tätigkeit"-Stellung - iT-Stellung) und in einer zweiten
Stellung eine Nadel nicht anheben ("außer-Tätigkeit"-Stellung - aT-Stellung). Die Bewegung in die beiden Stellungen kann
durch Kurven bewirkt werden, sie können auch in eine der Stellungen mit Federn vorgespannt sein, wie dies bei den Schaltorganen
mit den Permanentmagneten der Fall ist. Die durch die Schaltorgane bewirkte Auswahl kann durch eine selektive Bewegung
der Platinen aus ihrer aT- in ihre iT-Stellung durchgeführt sein, aber auch umgekehrt. Aus Gründen der Klarheit ist
im vorstehenden und im folgenden die Selektion mit dem übergang in die iT-Stellung gleichgesetzt worden. Die Erfindung
kann auch für andere Arbeitsweisen verwendet werden.
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Die Sammelspur erstreckt sich über die Länge des Strickschloßsystems.
Die Sammelspur führt Nadelbetätigungsfüße ohne Betätigung eines in dem Nadelkanal enthaltenen Elements. Für
Erzielung einer Fangauswahl wird der Nadelbetätigungsfuß lediglich aus einer aT-Höhe ohne Anheben der Nadel vor dem Strick-Schloßsystem
angehoben. Aufgrund der Erfindung können daher in überraschender Weise ähnliche Auswahlen an anderen Stellen im
Schlitten vorgenommen werden, wo wiederum Nadelbetätigungsfüße aus der Sammelspur herausgehoben werden müssen, jedoch
um dadurch beispielsweise Masche oder Umhängen arbeiten zu können. Die Fangauswahl wird auf aT-Nadeln zu der Zeit vorgenommen,
da von anderen iT-Nadeln die Maschen abgehoben werden.
In Folge der Tatsache, daß jegliche individuelle Auswahl von der aT-Höhe aus getroffen werden kann, ist es nicht erforderlich,
erst eine gemeinsame Auswahlhöhe vorzusehen, um dann Nadeln selektiv in verschiedene Höhen, beispielsweise von einer unteren
Höhe auf die Fanghöhe wie von der Fanghöhe zum Austrieb zu bringen. Dies wurde in bekannter Technik mit Hilfe von
Zwischenplatinen durchgeführt, die von Musterplatinen angestoßen wurden (nachdem letztere auf einer gemeinsamen Auswahlhöhe
ausgewählt wurden) und sich dann aufwärts bewegen konnten, um die Nadeln in die jeweils gewünschte Höhe zu versetzen, ohne
daß auch die Musterplatinen in entsprechender Weise versetzt werden mußten.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Platinen daher schwenkbar, um sie auf einer Auswahlhöhe in die
iT- oder aT-Stellung bringen zu können. Die Platinenauftriebsteile
sind in Beziehung auf die entsprechenden Fangteil-Schrägflächen so angeordnet, daß die Platinen die Nadelbetätigungsfüße
unmittelbar, d.h. ohne Zwischenschaltung von Zusatzteilen,
über die Sammelspur schieben. Dabei sind Platinen-Abtriebstei-
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le vorgesehen, um die Platinen auf die Auswahlhöhe zurückzubringen.
Die Platinen können durch Einstreichelemente verschwenkt werden, die auf einer feststehenden Höhe in den Nadelkanälen
gehalten sind, in einer bevorzugten und einfachen Konstruktion tragen die Platinen jedoch selbst einen Musterfußailner
geeigneten Höhe, der direkt von den Schaltorganen betätigt wird, um die ausgewählten Platinen in ihre iT-Stellung
zu bringen. Dabei sind neben den Schaltblöcken auf die Platinen in der Auswahlhöhe einwirkende Mittel vorgesehen, die vor der
Auswahl alle Platinen in ihre aT-Stellung bringen. Dazu können einfache verschiebbare Einstreichkurven verwendet werden, die
an einer geeigneten Stelle in jeder Schlittenrichtung angeordnet werden können. Durch ihre Verschiebbarkeit werden sie
vorlaufend zu den Schaltelementen angeordnet und verhindern dadurch eine Betätigung der Platinen nach deren Auswahl.
Vorzugsweise Itehen die Einstreichkurven aus zwei Elementen. Das erste betätigt einen Fuß auf einem bezogen auf den Drehpunkt
der Schwenkplatine kleinen Radius, um die Platine schnell über den größten Teil der Schwenkbewegung zu verschwenken,
der zweite Teil greift mit einem großen Radius an der Platine über ein flacheres Kurvenprofil an und verbringt
dadurch die Schwenkplatine genau und zuverlässig in ihre vor der Auswahl einzunehmende Position.
Die Platinen wirken direkt auf die Nadelbetätigungsfüße ein und können daher auf diese in verschiedenen Höhen treffen,
manchmal etwas unterhalb der theoretischen Sammelspur. Sind die Nadeln einmal erfaßt, müssen sie sicher angehoben werden,
um zu gewährleisten, daß der Nadelbetätigungsfuß ausreichend angehoben ist und in der angehobenen Stellung verbleibt, um in
einem nachfolgenden Durchlauf zur vorlaufenden Auswahl in der richtigen Stellung und unanfällig gegen ein unbeabsichtigtes
Absenken zu sein. Vorzugsweise sind daher die Platinen so aus-
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gebildet, daß sie in der angehobenen iT-Stellung gehalten sind.
In gleicher Weise ist es erforderlich, daß aT-Platinen nicht versehentlich während des Betriebes verschwenkt werden. Es ist
daher vorzugsweise ein Magnetband am Nadelbett vorgesehen, das die Platinen in der aT-Stellung lösbar festhält. Zweckmäßigerweise
besteht das Magnetband aus einem permanentmagnetischen Material, das abgeschirmt ist und auf die unteren Enden der
Platinen nur dann einwirkt, wenn sie abgesenkt sind. Die Abschirmung kann aus Kunststoff gebildet sein. Die magnetische
Anziehung kann ebenso dazu verwendet werden, die Platinen durch ein weiteres manuelles Absenken unaktivierbar zu machen, wozu
das Auswahlsystem nichts beitragen muß.
Das vorbeschriebene Auswahlsystem kann vorteilhaft für den Betrieb
in zwei Richtungen mit einer Vielzahl von Strick- und Umhängesystemen-erwendet
werden. Jeder Schaltblock kann daher zum Auswählen in jeder Schlittenlaufrichtung verwendet werden, um
auszuwählen ob Masche, Fang, NichtStricken oder Umhängen gear- " beitet werden soll. Riegelschlösser mit verstellbaren Schloßteilen,
die zwischen aufeinanderfolgenden Durchläufen zurückgestellt,
werden, lassen sich vermeiden, was die Schlittenkonstruktion vereinfacht.
Der Schlitten kann vorzugsweise zwei benachbarte Stricksysteme aufweisen, denen auf den freien Seiten ein Umhängesystem benachbart
ist oder aber mit zwei durch ein Umhängesystem getrennte Stricksysteme oder mit zwei durch ein erstes Umhängesystem
getrennten Stricksystemen ausgestattet sein, die von zwei weiteren Umhängesystemen flankiert werden. Wenn jede
Einzelnadelauswahl in der gleichen Weise wie die Fangauswahl vorgenommen wird, kann eine einfache und unmittelbare Steuerung
der Nadel durchgeführt werden. Masche und Fang werden unabhängig voneinander gewählt, keine Nadel wird mehr als einmal
für eine bestimmte Fadenzuführung angewählt, wobei verformbare
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Platinen usw. nicht erforderlich sind. Die Schlösser am Schlitten können für die Dauer des Auswahlstrickens fixiert werden.
Es ist nicht erforderlich, daß die Passage der Nadelbetätigungsfüße in Fanghöhe am Austriebsteil möglich ist.
Auf diese Weise ist es möglich, den gesamten Strickvorgang zentral zu programmieren. Vorzugsweise wird ein Lochstreifen
eingesetzt, mit dem sowohl die auszuwählenden Nadeln als auch die durch die ausgewählten Nadeln auszuführende Strickart programmiert
ist.
Für die Vermeidung der eingangs erwähnten Nachteile beim Umhängevorgang
soll erfindungsgemäß eine Flachstrickmaschine mit einem Paar Nadelbetten, einem Schlitten, einem Stricksystem und
einem Ubergabesystem vorgesehen sein, das ein auf Nadelfüße
wirkendes Auftriebsteils zum sukzessiven Ausweiten einer Masche und Anordnen dieser Masche in einer Umhägeposition in beiden
Richtungen des Schlittens, ein Paar einschwenkbare Maschenaufnahuienocken,
die auf Nadelfüße in der Ubergabeposition einwirken, ein Paar Umhängeauswahlnocken auf jeder Seite der einschwenkbaren
Aufnahmenocken aufweist, die die Nadelbewegung zum übergeben oder Empfangen gesteuert von dem Auftriebsteil
oder von den geeigneten Maschenaufnahmenocken bestimmen, wobei die Flachstrickmaschine einen einfachen Schlitten aufweisen
soll, mit dem ein vorlaufendes und nachlaufendes Umhängen mit nur einem Auswahlsystem und nur. einem Platinensatz möglich ist.
Hierfür wirkt ein einzelner Satz schwenkbarer Platinen mit Höhenkontrollnocken und Einstreichkurven zusammen, die die Platinen
in eine geeignete Wählposition für die Betätigung durch einen Block mit Auswahlorganen bringen und die Platinen weisen
seitliche Vorsprünge auf, mit denen sie den Boden des Nadelkanals nach einem vorhergehenden Anheben ohne Beeinflussung der
Nadeln beaufschlagen, wodurch sie in einer Position zum Zusammenwirken
mit Maschenaufnahme- oder Ubergabeauswahlnocken
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während des Schlittenlaufs für eine vorlaufende übergabe oder
Übernahme und/oder nach einer Umkehr der Schlittenbewegung für eine nachlaufende übergabe oder Übernahme während des folgenden
Schlittenlaufs gehalten werden.
Vorzugsweise ist ein erstes Auftriebsteil vorgesehen zum anfänglichen
Anheben der ausgewählten Platinen und Halten dieser Platinen in einer geschwenkten Stellung, in der sie mit als
weitere Auftriebsteile wirkenden Nocken während der Vorlaufoder der Nachlaufübergabe zusammenwirken können.
Die eingangs erwähnten Nachteile beim Umhängen werden alternativ durch eine Flachstrickmaschine mit einem Paar Nadelbetten,
einem Schlitten, einem Stricksystem und einem Übergabesystem, das ein auf Nadelfüße wirkendes Auftriebsteil zum sukzessiven
Ausweiten einer Masche und Anordnen dieser Masche in einer Umhängeposition in beiden Richtungen des Schlittens, einem Paar
einschwenkbarer Maschenaufnahmenocken zum Anheben der Nadeln für die Übernahme von Maschen vermieden, bei der der Maschenaufnahmenocken
geneigte Seitenflächen aufweist, daß einziebare Schloßteile gegen die Seiten anlegbar sind zur Durchführung der
Aufweitung der Masche, wenn das Schloßteil in der vorlaufenden Stellung eingezogen ist und zur Übergabe der Maschen durch das
Schloßteil in der nachlaufenden Stellung, während Nadelfüße durch andere feststehende Schloßteile zwischen den einschwenkbaren
Schloßteilen angehoben und abgesenkt werden.
Vorzugsweise hat dabei der Aufnahmenocken einen Teil mit einer verminderten Steigung, um eine stetige Bewegung der Nadeln für
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das öffnen der Nadelzunge durch das Garn bei der durch das
Auftriebsteil angehobenen Nadel zu gewährleisten.
Zur universellen Ausnutzung der Flachstrickmaschine kann vorgesehen
sein, daß ein Teil des Auftriebsteils zwischen den einschwenkbaren Schloßteilen selbst einschwenkbar ist, um das
Stricken auf dem Umhängesystem zu ermöglichen, wobei die Innenseite der einziehbaren Schloßteile zum anfänglichen Absenken
der Nadelbetätigungsfüße dienen.
Weitere Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen zu
entnehmen.
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/·■■
r- /■
Die Erfindung soll im folgeren anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungs£eispiels naher erläutert werden.
Es zeigen:
Figur 1 einen Schnitt durch einen Teil einer Schlitten- und Nadelbettanordnung einer erfindungegeraäßen Flachstrickmaschine
Figur 2 die Darstellung des Stricksystems des Schlittens aus Figur 1
Figur 3 die Darstellung des übergabesystems des Schlittens
aus Figur 1
Figur 4 eine vergrößerte Darstellung der in Figur 1 verwendeten Schwenkplatine für die Nadelbettanordnung
Figur 5 eine Darstellung des gesamten Schloßsystems in einer anderen Ausführungsform der Erfindung
Figur 6
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- 16
verschiedene Ubergabearten für das in Figur 5 dargestellte
Schloßsystem
Die in den Figuren 1 bis 5 dargestellte V-Bett-Flachstrick-
maschine weist eine Garnzufuhr und einen Warenabzug auf, der
mit einem über ein Nadelbettenpaar 1 hin- und herlaufenden Schlitten zusammenwirkt. Figur 1 zeigt ein Nadelbett und ein
Schloß des Schlittens. Ein weiteres Schloß ist entsprechenderweise für ein anderes Nadelbett angeordnet. Jedes Schloß ist
mit einschwenkbaren Schloßteilen versehen, die durch Gleitflächen in geeigneter Weise rückstellbar sind. In diesem Fall
hat jedes Schloß (vgl. Figuren 2 und 3) ein in Figur 3 bei B dargestelltes Paar von Umhängepartien, zwischen denen sich ein
Paar von Strickpartien befindet, die in Figur 2 bei A gezeigt sind. Das Schloß ist daher zwei-systemig, gleiches gilt für
das in Figur 5 dargestellte Schloß.
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030017/0683 0RlG''NAL INSPECTED
Die Nadelkanäle in den Nadelbetten enthalten Nadeln 2 mit Füßen 3 und Schwenkplatinen 4 (vergrößert in Figur 4 dargestellt)
, die an beiden Enden einen Arbeitsfuß 5 bzw. 6, Füße 7 zum Einstreichen und einen Musterfuß 8 aufweisen, der in
einer von sechs verschiedenen Höhen in der üblichen Staffelung angeordnet ist. In den Figuren 1 und 4 sind alle Füße 8 dargestellt,
von ihnen werden jedoch fünf abgebrochen, so daß ein Fuß 8 pro Platine 4 verbleibt.
Die Strickpartien A (Figuren 2 und 5) gleiche!einander und sind
mit vier verschiedenen Nadelfußspuren versehen: eine Spur für
Masche, eine Spur für Fang, eine Spur für NichtStricken ("außer- -Tätigkeit", aT-Spur), die Teil einer Sammelspur C (am besten
erkennbar in den Figuren 2 und 3) ist und einer unteren aT-Spur I. Die Nadeln, deren Füße in der unteren aT-Spur I
laufen, nehmen zu keinem Zeitpunkt an dem Strickvorgang teil. Die unteren Enden ihrer Platinen befinden sich in der strichpunktierten
Stellung in Figur 1.
Die Spuren stehen in jeder Schlittenrichtung zur Verfügung und sind durch die im folgenden beschriebenen Schloßteile bestimmt.
Jede Strickpartie hat ein Paar Schloßteile 9, 10 zum
Heben der Nadeln auf eine Fanghöhe, ein zentrales Austriebsteil 11, das die zuvor auf Fanghöhe angehobenen Nadeln auf
Strickhöhe hebt, und ein Paar Nadelsenker 12, 13 (verstellbar
in Richtung des in Figur 2 eingezeichneten Pfeiles SA) zum Senken der Nadeln, die das Austriebsteil passiert haben, um den
Faden einzuziehen. Zusätzlich sind eine Reihe von Gegenschloßteilen 14, 16, 18 vorgesehen. Die Schloßteile 9, 10 sind einschwenkbar.
Einer von ihnen ist beim Auswahlstricken eingeschwenkt. Unter den Schloßteilen 9, 10 können einschwenkbare
Nadelheber 17 angeordnet sein (in Figur 2 in punktierter Linie dargestellt). Dieser Nadelheber 17 kann für nichtselektives
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Stricken benutzt werden, wobei die beiden Schloßteile 9 und 10
ausgeschwenkt sind. Beim Auswahlstricken können in jeder Bewegungsrichtung die Nadelfüße, die sich auf der ^T-Höhe in der
Sammelspur befinden, selektiv in zwei Positionen angehoben werden: bei P vor dem vorlaufenden Schloßteil 9 oder 10 zur
Auswahl für Masche oder bei Q vor dem nachlaufenden Schloßteil 9 oder 10 unter dem Austriebsteil 11 zur Auswahl von Fang.
In Figur 2 ist verdeutlicht, wie in einer Durchlaufrichtung
die strichpunktierte Linie der Nadelfüße 3 sich bei P gabelt, um Masche zu wählen und in ähnlicher Weise später bei Q, um
Fang zu wählen. Der Faden wird von den Nadeln erfaßt, wenn sich ihre Füße über den nachlaufenden Schloßteilen 9 oder 10 befinden.
Die Umhängepartien B weisen drei alternative Nadelfußspuren auf:
G, in Figur 3 gestrichelt dargestellt, zum übergeben von Maschen
von den betreffenden Nadeln
H, in Figur 3 mit Kreuzen gekennzeichnet, zum Übernehmen von
Maschen auf entsprechende Nadeln und
I, in Figur 3 mit einer gepunkteten Linie dargestellt, für den ungehinderten Durchgang der Füße.
Die Spuren werden durch die verschiedenen in Figur 3 dargestellten
Schloßteile gebildet. Einschwenkbare Schloßteile sind schraffiert dargestellt. In jeder Durchlaufrichtung ist die
Auswahl nur an der Stelle R in Figur 3 vor einer nachlaufenden Umhängepartie B durchzuführen. Die Selektion für eine vorlaufende
Umhängepartie kann jedoch während eines vorhergehenden
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Durchlaufs ausgeführt werden, was noch näher erläutert werden wird. Spezielle Schloßteile können für ein nichtselektives
Umhängen vorgesehen sein. Solche Schloßteile 21, 22 sind in Figur 3 angehoben dargestellt und bewirken, daß alle Nadelbetätigungsfüße
in einem Nadelbett zum Umhängen angehoben werden, während die anderen Nadelbetätigungsfüße leicht für die
Übernahme des Fadens angehoben werden. Die Nadeln sind mit Maschenvergrößerungsklipsen versehen, um das Umhängen von
Maschen ohne Versatz des Nadelbettes zu ermöglichen.
An den Schlössern ist eine Auswahlpartie mit fünf Auswahlstationen
für die Schwenkplatinen 4 montiert, die mit den Arbeitsfüßen zusammenwirkende Kurven zum Heben oder Sanken der
Platinen 4 enthalten, sowie Schaltkurven und andere Einstreichkurven zum Schwenken der Platinen 4. Schalthebel 23 sind in
Blöcken von sechs Stück angeordnet und weisen je ein Paar geneigte Flächen 23 a und 23b auf, die mit den Musterfüßen 8 auf
den zugehörigen Höhen zusammenwirken (Figur 2 und 3). Es sind fünf solcher Blöcke vorgesehen, einer in der Mitte zwischen
zwei Strickpartien A, je einer unter den Austriebsteilen 11 der entsprechenden Partie A und je einer zwischen benachbarten
Paaren von Strick- und Umhängepartien A, B. Jeder Block von Schalthebeln 23 wird von sechs Magnetvorrichtungen gesteuert,
die einen schwenkbar gelagerten Anker 52 und einen Permanentmagneten aufweisen, mit dem der Anker in eine Richtung gezogen
wird. Durch die Erregung der Spulen werden die zugehörigen Schalthebel aus ihrer Ausgangsstellung durch die Totpunktlage
in den Weg der Musterfüße 8 geschwenkt. Nach Beendigung der Erregung der Spule zieht der Permanentmagnet, ggfs. unterstützt
durch einen umgekehrten Strom durch die Spule, den Schalthebel 23 aus dem Weg der Musterfüße 8 heraus. Die die Musterfüße
beaufschlagenden Flächen 23a, 23b sind vor dem Drehpunkt des Schalthebels 23 angeordnet und bewegen sich durch die Totpunkt-
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lage, in der der Hebel 23 genau senkrecht zu den Musterfüßen 8 steht, in ihre Arbeitsstellung. Wenn ein Musterfuß 8 auf einen
Schalthebel 23 trifft, drückt die entstehende Kraft den entsprechenden Anker 52 weiter von der Totpunktlage weg und gegen
einen Anschlag der Magnetvorrichtung, so daß eine sichere Auswahl gewährleistet ist.
Wenn ein Schalthebel 23 einen Musterfuß beaufschlagt, verschwenkt
er die betreffende Platine so, daß der untere Arbeitsfuß 5, auch Auftriebsfuß 5 genannt, aus dem Nadelbett bewegt
wird und von einem von mehreren Auftriebsteilen 27 erfaßt werden kann. Die Auftriebsteile 27 sind in Figur 2 unten an den
Auswahlpartien dargestellt. Der Schlitten weist vier Auftriebsteile 27 auf, die sich jeweils zwischen den Schalthebelblöcken
befinden. Die Auftriebsteile 27 für die Ubergabepartien B (Figur 3) haben einen starren unteren Teil 27a und absenkbare
obere Teile 27b, c, d, e. Die Auftriebsteile 27 dienen zum Anheben der Schwenkplatinen 4 an den Stellen P, Q und R in jeder
Schlittenlaufrichtung und bringen die Nadelfüße bei früher Auswahl in die Strickposition und bei später Auswahl in die Fangposition
auf der Strickpartie A oder in die Ubergabeposition auf der Umhängepartie B. Die Auftriebsteile 27 für die Auswahl
in der Strickpartie A sind einstückig ausgebildet und nicht einfahrbar. Nach dem Anheben der Platine erfaßt eines der Abtriebsteile
28 mit der Fläche 28a den anderen Arbeitsfuß 6, um die zuvor angehobenen Platinen zu senken. Dabei können Platten
32 unter den Abtriebsteilen 28 vorgesehen sein, um ein zu starkes Absenken der Füße 6 zu vermeiden und eine genaue Ausrichtung
aller Platinen für die Selektion zu gewährleisten. Die Platinen 4 werden durcR Winkelspitzen versehene Einstrichkurven
29 in ihrer Ausgangsposition zurückgeschwenkt (vgl. Figuren 1 und 2). Die Einstrichkurven 29 können seitlich verschoben
werden, um sie kurz vor dem nächsten Schalthebelblock
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23 in jeder Schlittenrichtung anordnen zu können. Die Einstreichkurven
29 können ein erstes Teil 29a aufweisen, das in einem geringen Abstand von dem Platinendrehpunkt arbeitet, um
die Platinen schnell in ihre Ausgangsstellung zu verbringen, und mit einem zweiten Teil 29b, das auf die Auftriebsfüße
wirkt, um diese sicher in die Nadelkanäle zu drücken und zu gewährleisten, daß die Musterfüße 8 für die Selektion präzise
ausgerichtet sind. Die Platinen werden im angehobenen Zustand durch ein verdicktes Ende 30 in ihrer geschwenkten Position gehalten.
Ineiurückgeschwenkten Position können sie nach dem
Absenken durch einen Magnetstreifen gehalten werden, der das verdickte Ende 30 anzieht. Diese Maßnahme ist jedoch überflüssig,
wenn das Einstreichteil 29b vorgesehen ist.
Die Arbeitsweise der Strickpartie für das Auswahlstricken soll anhand der Figur 2 erläutert werden. Wenn der Schlitten sich
von rechts nach links bewegt, gelangen die verschiedenen Füße in die Schloßteile des Schlittens von rechts.
In dem Bereich R werden die Nadeln, die vorher für Masche ausgewählt
worden sind, von unten durch die Platinen 4 in ihre aktive Stellung (im folgenden i.T.-Stellung genannt) gebracht.
Die anhebenden Arbeitsfüße 5 der Platinen 4 sind dabei auf die Auftriebsteile 27 aufgelaufen. Platinen in der inaktiven
Stellung (im folgenden a.T.-Stellung = "außer Tätigkeit" genannt)
passieren unbeeinflußt das Austriebsteil 27. Die Platinen körnen mit dem Erfassen der Nadeln in verschiedenen Höhen
beginnen, je nach Lage des Nadelsenkers.
Die Platinen können die Nadeln anheben, bis die Nadelbetätigungsfüße
einer horizontalen Spur über dem Schloßteil 10 folgen. Die Nadelfüße 3 der zum Stricken ausgewählten Nadeln werden
so auf dem ausgefahrenen Schloßteil 10 geführt. Das Schloß-
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teil 10 hält die Nadelfüße auf diese Weise auf einer Höhe, in der sie mit Hilfe der Platinen 4 mit dem Austriebsteil 11 zusammenwirken
können.
In der Zone F beginnen die i.T.-Platinen horizontal zu laufen.
Dies setzt sich bis zum Erreichen der Zone Y fort, also bis zum Bereich des Schloßteils 9. Die für Masche ausgewählten
Mädeln werden nun durch das Austriebsteil 11 angehoben, während
die Füße der nicht ausgewählten Nadeln in der Sammelspur C verbleiben.
Am Anfang der Zone U befinden sich die vorher nicht ausgewählten Platinen 4 in einer gemeinsamen Auswahlhöhe. In der
Zone U gewährleisten die Auftriebsteile 27 und die vorlaufenden Flächen der Einstreichkurven 29, daß sich die Platinen in
ihrer inaktiven Vorauswahlstellung befinden. In der Zone U verschwenken die geeigneten Flächen 23b der Schalthebel 23, die
sequentiell in ihre obere Position in Figur 1 gehoben worden sind, ausgewählte Platinen 4, so daß deren Endteile 30 angehoben
und die Platinen in ihre i.T.-Stellung gebracht werden. Diese Stellung wird beim Durchgang der Platinen 4 durch die
Zone V beibehalten.
In der Zone W werden die i.T.-Platinen zum Fangen angehoben.
Sobald sie angehoben sind, d.h.noch bevor sie Nadelfüße aus der Sammelspur gehoben haben, halten die Endteile 30 die Platine
in ihrer i.T.-Stellung, so daß der Nadelfuß mit Sicherheit
hinter dem eingezogenen Schloßteil 9 angehoben und auf die Fanghöhe gebracht wird. In der Zone X laufen die gerade angehobenen
Nadelfüße mit den Füßen der Nadeln, die gerade das Austriebsteil 11 überlaufen haben, zusammen und beide Nadelsätze
nehmen den Faden auf. Die Nadeln 2 können dabei auf den Platinen 4 ruhen, so daß die Platinen 4 Sie Auftriebsteile 27
die Nadeln auf der für die Aufnahme eines neuen Fadens gewünschten Höhe halten. Beide Nadelsätze treffen dann auf den
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Nadelsenker 12, so daß die Füße 3 das Schloßteil 9 nicht berühren.
Die Abwärtsbewegung der Nadeln wird nicht zur Absenkung der Platinen 4 ausgenutzt, da diese durch das Abtriebsteil
28 in der Zone Y abgesenkt werden, wobei das Auftriebsteil lediglich als Gegenstück wirkt. Die Selektion kann in derselben
Weise in der entgegengesetzten Laufrichtung vorgenommen werden, wenn die Einstreichkurve 29 lediglich in die in gestrichelten
Linien dargestellte Position in Figur 2 gebracht wird.
Im folgenden soll die Funktion der Übergabepartien beschrieben werden.
Die Auftriebsteile 27b, c, d, e können selektiv von außerhalb
des Schlosses angehoben werden, um die verschiedenen Arbeitsweisen für das Umhängen zu ermöglichen.
Für die selektive übergabe in einem nachlaufenden Übergabesystem
wird das Oberteil 27b als Umhänge-Selektionsnocken über einem Nadelbett herausgefahren, während ein Oberteil 27d als
Maschenübernahmenocken über dem anderen Nadelbett ausgefahren wird. Die Schalthebel 23 auf beiden Teilen des Schlittens 4
werden dann selektiv in der gleichen Weise betätigt, um zueinander ausgerichtete Schwenkplatinen zu verschwenken. Dadurch
werden die Betätigungsfüße 5 aus dem Nadelkanal herausbewegt und beaufschlagen das feste Unterteil 27a des Auftriebsteils
27. Die Betätigungsfüße 5 der nicht ausgewählten Platinen passieren das Unterteil 27a unbeeinflußt, so daß die zugehörigen
Nadeln nicht aktiviert werden.
Die Füße 5 der ausgewählten Platinen werden auf dem Unterteil 27a angehoben und die zugehörigen Platinen in ihrer geschwenk-
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- zt
ten Position durch das verdickte Ende 30 gehalten. In einem Nadelbett gleitet der entsprechende Fuß 5 auf den Umhänge-Auswahlnocken
27b und hebt dabei den Nadelfuß 3 aus einer unteren Spur und positioniert ihn seitlich eines Schloßteils 54. Diese
Stellung des Nadelfußes 3 ist in Figur 3 in durchgezogenen Linien dargestellt. Die anderen Nadelfüße verbleiben unten und
verlaufen unterhalb des Schloßteils 54. Die Lage dieser Nadelfüße ist in gestrichelten Linien aus Figur 3 ersichtlich.
Die Platinen 4 haben hier keine weitere Funktion und werden durch das nachlaufende Abtriebsteil 28 abgesenkt und verbleiben
mit ihrem Betätigungsfuß 5 etwa oberhalb des Unterteils 27a in der geschwenkten Lage, in die sie durch den Stellhebel 23 gebracht
worden sind.
Die Nadelfüße, die auf das Schloßteil 54 auflaufen, gelangen in eine vorlaufende Ausnehmung 36, aus de? Söhenkontrollnocken 58
herausgeschwenkt ist. Der Fuß 3 läuft über die Mitte und legt dabei die umzuhängende Masche über einen Ausweiter, der die
Masche auf der Nadel öffnet. Die Füße werden dann auf die volle Umhängehöhe durch einen vorstehenden nachlaufenden Höhenkontrollnocken
58 angehoben. Während dieses Vorganges vollführt die andere Nadel unter der Wirkung des vorstehenden Maschenempfangsnocken
27d eine aufnehmende Bewegung. Danach werden alle Nadeln abgesenkt. Der vorlaufende Höhenkontrollnocken 58
kann in einer alternativen Ausführungsform so hervorstehen, daß die Masche stärker geweitet wird. Wenn in einem nachfolgenden
Durchgang kein Umhängen nötig ist, werden die Nockenoberteile 27b bis e eingezogen und die Nadelfüße 3 laufen unter dem
Schloßteil 54 hindurch. Die Platinen 4 werden zuletzt auf die Selektionshöhe durch das Abtriebsteil 28 auf der nachlaufenden
Seite der Umhängepartie B für eine nachfolgende Selektion und Strickoperation abgesenkt.
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Es ist möglich, die Nadelbetten relativ zueinander am Ende eines Durchlaufs zu versetzen, um so Maschen, vorzugsweise umge
hängte Maschen, wieder zurückzuhängen auf das ursprüngliche Nadelbett, aber auf eine andere Nadel innerhalb dieses Nadelbettes,
um zopfartige Muster zu stricken. Das kann dadurch geschehen, daß der früher eingezogene Nadelhöhenkontrollnocken
ausgefahren, der nachlaufende Kontrollnocken 58 eingeschwenkt und die Oberteile 27c und 27e über den geeigneten Nadelbetten
ausgefahren werden. Der Schlitten führt dann automatisch eine übergabe auf dieselben Nadeln durch, deren Platinen 4 durch das
Abtriebsteil 28 relativ hoch belassen worden sind, so daß sich ihre Füße über dem Unterteil 27a, jetzt jedoch auf der vorlaufenden
Seite der Umhängepartie B befinden.
Es ist auch möglich, bestimmte Platinen 4 auszuwählen, sie zu.'
verschwenkeHnauf dem Unterteil 27a anzuheben, ohne daß einer
der Oberteile 27b - e ausgeschwenkt wäre. Durch das Ubergabesystem
verbleiben die Platinen 4 in einer sicheren verschwenkten Lage. Während der folgenden Schlittenbewegung kann das
Oberteil 27b und 27e ausgefahren werden, um so ein Umhängen zwischen den Nadelbetten durchzuführen, wobei die Umhängepartie
vorläuft.
Nur ein Satz Schalthebel 23 steuert die vorlaufende und die nachlaufende Auswahl. Die Anzahl der Durchläufe, in denen kein
Stricken stattfindet und die nur zum Zwecke des Umhängens ausgeführt
werden, kann reduziert werden.
Wie oben beschrieben kann ein
nichtselektives Umhängen durch Riegelschlösser 21, 22 durchgeführt
werden, die alle Nadelfüße 3 auf das Schloßteil 54 zum Umhängen anheben oder durch ein zusätzliches Riegelschloß für
die Maschenaufnahme, das auf die Nadelfüße 3 wirkt.
Das Umhängesystem aus Figur 3 kann wie in Figur 3 in gestrichelten
Linien dargestellt modifiziert werden, um eine
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doppelte Ausnutzbarkeit für das Umhängen und/oder das Stricken zu erhalten.
Das Schloßteil 54 ist dabei in ein festes Unterteil 60 und in ein vollständig einschwenkbares Oberteil 62 unterteilt. Für das
Stricken sind beide Nocken 58 eingeschwenkt. Wenn das Oberteil 62 vollständig eingezogen ist, laufen alle Nadeln auf dem Teil
60 (nachdem sie mit Hilfe der Platinen 4 und der Auswahl-Auftriebsteile 27 angehoben worden sind). Diese Nadeln führen in
beiden Schlittenrichtungen eine Strickoperation aus. Wenn das Oberteil 62 halb eingezogen ist, können Nadeln mit langen
Füßen umhängen und Nadeln mit kurzen Füßen gleichzeitig stricken. Entsprechend der Pfeile in Figur 3 dienen einstellbare
Nadelsenker 64 zur Variation der Maschenlänge.
Die Spulen jeder Magnetanordnung 50 werden in Übereinstimmung mit einer auf einem achtkanaligen Lochband gespeicherten Information
erregt. Das Lochband liefert Signale an einen Speicher, der diese synchron mit der Schlittenbewegung weiterleitet,
um die Spulen zu schalten. Nichtselektives Stricken kann durch Außerkraftsetzen aller Schalthebel 23 erreicht werden.
Die Spulen brauchen dann nicht erregtwerden, da die Anker 52 durch die zugehörigen Permanentmagneten in ihrer Ruhestellung
gehalten werden. Die Magnetanordnungen können auch durch ein geeignetes elektronisches Programm auf der Basis von Informationen
gesteuert werden, die von einer Tastatur in einen Speicher unter Verwendung einer Bildschirmeinheit eingegeben
werden.
Es können für die Bewegung des Schalthebels 23 in die Arbeitsstellung
bzw. in die Ruhestellung getrennte Signale erzeugt werden, so daß die Abfallzeit einer Magnetanordnung teilweise
mit der Erregungszeit einer anderen, entgegengesetzt wirkenden
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Spule zusammenfällt.
Durch eine geeignete Spulenerregung werden ausgewählte Platinen verschwenkt und angehoben, wodurch Nadeln unabhängig
voneinander und nacheinander für Masche und Fang in der vorlaufenden Strickpartie A, für Masche und Fang in der nachlaufenden
Strickpartie A und für ein geeignetes Umhängen in der nachlaufenden Umhängepartie B ausgewählt werden.
Die einfahrbaren Schloßteile, wie z.B. die Schloßteile 9, 10 und die Nocken 58 können mechanisch oder automatisch durch
Gleitflächen gesteuert werden, so daß die vorlaufenden Schloßteile immer wunschgemäß ausgefahren oder eingefahren sind.
Die erwähnten Schloßteile können selektiv und unabhängig voneinander
gesteuert werden, so daß sie gleichzeitig oder einer zur Zeit ausgefahren sind. Dies kann in einer ähnlichen Weise
geschehen wie bei anderen Schloßteilen, die von einem Mechanismus gesteuert werden, wie er in Figur 1 für das Auftriebsteil
27 der Umhängepartie B dargestellt ist.
Eine Magnetanordnung 70 steuert Klinken 72, die in Ausnehmungen 74 in verschiebbaren Bolzen 76 eingreifen können, die ihrerseits
das entsprechende Schloßteil tragen. Eine Feder 78 drückt
das Schloßteil 27 in seine ausgefahrene Position. Am Ende eines Schlitteiaufes zieht ein Schieber 80 den Bolzen zurück, so daß
die Klinke 72 einrasten kann. Das Schloßteil kann dann selektiv durch Betätigung durch die Magnetanordnung 70 ausgefahren werden.
Dabei kann ein Schieber 80 für eine Mehrzahl von Bolzen 76 vorgesehen sein.
In Figur 5 ist eine andere Schloßanordnung als in den Figuren 2 und 3 dargestellt, die jedoch sehr ähnliche Nadeln 2, Platinen
4 und Schalthebel 23 aufweist. Das Platinenschloßsystem ist analog zu dem in den Figuren 2 und 3 ausgelegt. Hierfür
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werden dieselben Bezugszeichen verwendet. Das Schloßsystem für die Nadelfüße unterscheidet sich von den vorher beschriebenen
jedoch darin, daß die Schloßteile 9 und 10 feste obere und untere Abschnitte 9b und 10b und einschwenkbare mittlere
Abschnitte 9a und 10a aufweist, wobei die letzteren während des selektiven Strickens immer eingezogen sind. Federnde
Schloßteile 19 und 20 sind zwischen dem Austriebsteil und den Schloßteilen 9 und 10 angeordnet. Die Schloßteile 19 und 20
sind so geformt, daß die Füße sie einwärts drücken können, wenn sie sich auf einer Aufwärtsbewegung zur Fanghöhe befinden,
daß aber die Schloßteile 19 und 20 den Füßen einen Widerstand entgegensetzen und ausgefahren bleiben, wenn die Füße über das
Austriebsteil 11 abwärts gefahren sind.
Die Abschnitte 9a und 10a sind beim nichtselektiven Stricken ausgeschwenkt. Die Schloßteile 9 und 10 arbeiten dann als
Nadelheber. Das selektive Stricken geht in der gleichen Weise wie vorher beschrieben mit der Ausnahme vor sich, daß alle
Platinen, die zum Stricken ausgewählt sind, durch die Flächen 28a der Abtriebsteile 28 abgesenkt sind und während der folgenden
Auswahl zum Fang nicht ausgewählt werden. Die Flächen 28a arbeiten als Gegenschloßteile, um ein Springen und überspringen
der Platinen 4 zu vermeiden. Die Platinen 4 folgen dem Profil des Auftriebsteils 27 mit Hilfe ihrer Füße 5, wobei
sie dieselbe Bewegung den Nadeln 2 aufgeben. Die oberen Abschnitte der Schloßteile 9 und 10 übernehmen die Nadelführung
von den Auftriebsteilen 27 und den Platinen 4 und heben die Nadeln auf die Fanghöhe an.
Beim auswahlweisen Umhängen kann die nachlaufende Umhängepartie B aufgrund der geeigneten Kurvenvorsprünge, die in den Figuren
6 bis 16 dargestellt sind, von vorn nach hinten (Figur 6) und von hinten nach vorn (Figur 7) umhängen. Die ausgefahrenen
Schloßteile sind schraffiert dargestellt. Durch ein Rückstellen
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der Schloßteile 28b ist es zusätzlich möglich, von vorn nach hinten umzuhängen (vgl. Figur 8) und die Nadeln und Platinen
oben in Bereitschaftsstellung zum Umhängen an derjenigen Umhängepartie B obenstehen zu lassen, die dann bei dem nachfolgenden
Durchlauf die vorlaufende Partie wird, wie in den Figuren 11 oder 12 dargestellt. In gleicher Weise ist es möglich,
von hinten nach vorn entsprechend der Figur 9 umzuhängen, und zum Umhängen beim nachfolgenden Durchlauf wie in den Figuren
11 oder 12 auszuwählen. Die beiden Umhängevorgänge folgen unmittelbar
aufeinander und würden sich gegenseitig aufheben.
Diese Umhängefolge wird daher nur bei einem zwischengeschalteten Versatz verwendet, wo ein aufeinander folgendes Umhängen erforderlich ist, wie z.B. bei Zopfmustern. Ein selektives Umhängen an einem vorlaufenden Umhängesystem ist dadurch möglich, daß bei einem Durchlauf nicht umgehängt, sondern nur für das spätere Umhängen in einem nachfolgenden Durchgang ausgewählt wird. Auf diese Weise kann an der vorlaufenden Umhängepartie (nach Auswahl in einem vorhergehenden Durchgang wie in Figur 10) von vorn nach hinten (Figur 11) und in ähnlicher Weise
von hinten nach vorn (Figur 12) umgehängt werden. Die haltenden Oberflächen an den Endteilen 30 der Platinen 4 gewährleisten, daß dxe Platinen in der gekippten Stellung gehalten werden, wenn sie angehoben worden sind, auch wenn der Schlitten sich fortbewegt hat, so daß sie zuverlässig wie ausgewählt arbeiten können, wenn sie einem Umhängevorgang an der vorlaufenden Umhängestation während eines nachfolgenden Durchlaufs
unterworfen werden.
Diese Umhängefolge wird daher nur bei einem zwischengeschalteten Versatz verwendet, wo ein aufeinander folgendes Umhängen erforderlich ist, wie z.B. bei Zopfmustern. Ein selektives Umhängen an einem vorlaufenden Umhängesystem ist dadurch möglich, daß bei einem Durchlauf nicht umgehängt, sondern nur für das spätere Umhängen in einem nachfolgenden Durchgang ausgewählt wird. Auf diese Weise kann an der vorlaufenden Umhängepartie (nach Auswahl in einem vorhergehenden Durchgang wie in Figur 10) von vorn nach hinten (Figur 11) und in ähnlicher Weise
von hinten nach vorn (Figur 12) umgehängt werden. Die haltenden Oberflächen an den Endteilen 30 der Platinen 4 gewährleisten, daß dxe Platinen in der gekippten Stellung gehalten werden, wenn sie angehoben worden sind, auch wenn der Schlitten sich fortbewegt hat, so daß sie zuverlässig wie ausgewählt arbeiten können, wenn sie einem Umhängevorgang an der vorlaufenden Umhängestation während eines nachfolgenden Durchlaufs
unterworfen werden.
Beim nichtselektiven Umhängen kann die Umhängepartie (wie in den Figuren 13 bis 16) durch den Einsatz von geeigneten Riegelschlössern
auf Umhängen von vorn nach hinten bzw. von hinten nach vorn an der vorlaufenden Partie oder von vorn nach hinten
bzw. von hinten nach vorn ai der nachlaufenden Umhängepartie
eingerichtet werden. In einer abgewandelten Ausführungsform
eingerichtet werden. In einer abgewandelten Ausführungsform
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kann ein einziges Umhängesystem verwendet werden oder ein zusätzlicher
Schaltblock vorgesehen sein, um die Selektion für das vorlaufende Umhängesystem während desselben Durchlaufs
durchzuführen, in dem auch eine nachlaufende übergabe gewünscht ist.
Die Strickpartien gestatten eine unabhängige Auswahl von Masche, Fang und NichtStricken in jeder Durchlaufrichtung an
beiden aufeinanderfolgenden Partien durch die Verwendung einer einfachen Nadelfußspur. Die Strickpartien weisen nur wenige
bewegliche Schloßteile auf.
Die Umhängepartien gestatten ein Umhängen an vorlaufenden und nachlaufenden Umhängepartien in jeder Schlittenlaufrichtung
von vorn nach hinten oder von hinten nach vorn. Durch den Einsatz derartiger Umhängepartien können Durchläufe nur zum Umhängen,
bei denen kein Stricken stattfindet, vermieden werden.
Eine Nadel kann daher zuerst Umhängen und danach Masche oder Fang arbeiten. Die Auswahlpartie besteht aus einer Vielzahl
von Schalthebeln 23, die in beiden Laufrichtungen wirksam sind und so die Mustervorrichtung vereinfachen. Die Schwenkplatinen
sind so angeordnet, daß eine zufällige, unbeabsichtigte Auswahl der Nadeln vermieden wird. Getrennte Stoß- oder Schwenkplatinen
sind nicht erforderlich und die entsprechenden Schloßteile sind einfach aufgebaut.
Die Schwenkplatinen können durch eine einfache und zuverlässig arbeitende Magnetanordnung ausgewählt werden. Die Musteranweisungen
(z.B. Lochstreifen), die zur Steuerung des Strickens erforderlich sind, können in einfacher Weise zu niedrigen
Kosten erstellt werden. Die Schloßteile der Strickpartie werden für die verschiedenen Auswahlvorgänge für Masche, Fang und
Nichtstricken gleich eingestellt, was die Auswahl bei nach-
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folgenden Strickpartien und Durchläufen vereinfacht.
Die erfindungsgemäße Strickmaschine benötigt nur einen einzigen
Schlitten und erfordert keinen zusätzlichen Umhängeschlitten und die entsprechenden Vorrichtungen zur Kopplung des Umhängeschlittens
an den Hauptschlitten.
Die Schloßteile können auf einfache Grundstrickarten wie 1x1
oder 2x2 gerippt, glatt vorn oder hinten oder Schlauch ohne Auswahl eingerichtet werden. Die Breite und Länge der gemusterten
Strickfläche läßt sich leicht verändern. Es können Fünf-Parben-Jacquard - Muster gestrickt werden. Die Verwendung
eines einfachen Platinen-Betätigungssystems trägt zu einer Reduzierung der Schlittenlänge, einer Reduzierung seiner Laufstrecke
und dadurch zu einer Erhöhung seiner Arbeitsgeschwindigkeit bei.
-Jt-
Leerseite
Claims (19)
1. Flachstrickmaschine mit/Nadelkanälen von Nadelbetten
gelagerten Nadeln, denen jeweils eine Platine in dem betreffenden Nadelkanal zugeordnet ist, mit einem Schlitten, auf
dem Blöcke mit Betätigungsorganen sowie Schloßteile zur selektiven Betätigung der Platinen und Nadeln bei einem
Schlittendurchlauf angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet , daß ein Austriebsteil (11) vorgesehen
ist, mit dem die zum Stricken ausgewählten Nadeln (2) auf Strickhöhe gebracht werden und daß durch die von
dem Block mit Betätigungsorganen (23) betätigten Platinen (4) die Nadelfüße (3) in jeder Schlittenrichtung zum Fangen
auf die nachlaufende Seite des Austriebsteils (11) gehoben
werden, wo sie von Nadelsenkern (12, 13) abgesenkt werden.
2. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Sammelspur (C) für die Nadelfüße (3) vorgesehen ist, deren Nadeln zum Stricken oder Fangen ausgewählt sind und
daß in Richtung des Nadelkanals unterhalb eines Austriebsteils (11) ein Block mit Betätigungsorganen (23) für die
Platinen (4) angeordnet ist.
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3. Flachstrickmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Seite des Blockes mit Betätigungsorganen (23)
Auftriebsteile (27) vorgesehen sind, die die Platinen (4) nach deren Selektion gegen die Nadeln (2) heben und dadurch
die Nadelfüße (3) aus der Sammelspur (C) herausheben.
4. Flachstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß einschwenkbare Schloßteile (9,10)
vorgesehen sind, die an das Austriebsteil (11) angrenzen
und auf der vorlaufenden Seite des Austriebsteils (11) vorstehen
und ein unbeabsichtigtes Absenken der zum Stricken angehobenen Nadelfüße (3) verhindern, während das Schloßteil
(9,10) auf der nachlaufenden Seite des Austriebsteils (11) eingeschwenkt ist und ein Anheben der Nadelfüße (3)
hinter diesem eingeschwenkten Schloßteil (9,10) erlaubt.
5. Flachstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schloßteile (9, 10) feststehende
Oberteile (9b, 10b) aufweisen, die einen Abstand von dem Austriebsteil (11) aufweisen, durch den die Nadelfüße
(3) zum Fangen passieren können.
6. Flachstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Platinen (4) in eine Ausgangsstellung
vor der Auswahl durch Einstreichkurven (29) zurückgeschwenkt werden, die entsprechend der Schlittenrichtung
in eine Lage auf der vorlaufenden Seite des Blockes mit Betätigungsorganen (23) seitlich verschiebbar sind.
7. Flachstrickmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstreichkurve (29) mit zwei Teilen (29a, 29b) aufgebaut
sind, die einerseits zunehmend die Platinen (4) verschwenken und andererseits die Platinen (4) in ihre Ausgangsstellung
vor der Auswahl stoßen.
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8. Flachstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet
durch Abtriebsteile (28) zum Absenken der Platinen (4), die auf die Platinen (4) im wesentlichen
auf dem Weg einwirken, auf dem sie durch Auftriebsteile (27) angehoben werden, die entsprechend den Nadelkanälen voneinander
beabstandet sind.
9. Flachstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Platinen (4) einen Vorsprung
(30) aufweisen, durch den die Platinen nach ihrer Auswahl und einem vorhergehenden Anheben in einer Stellung gehalten
werden, in der sie mit den Auftriebsteilen (27) zusammenwirken.
10. Flachstrickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten ein Paar einander
benachbarter Strickpartien (A) aufweist, an deren einer Seite Umhängepartien (B) angeordnet sind und daß für die
Auswahl fünf Blöcke mit Betätigungsorganen (23) vorgesehen sind, die jeweils zwischen den benachbarten Strick- und
Umhängepartien und unterhalb der Austriebsteile (11) angeordnet
sind.
11. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich eines Blockes mit Betätigungsorganen (23) Auftriebsteile
(27) vorgesehen sind, die die Platinen (4) nach deren Verschwenken durch die Betätigungsorgane (23) gegen
die Nadeln (2) innerhalb der Länge einer Strickpartie (A) hebt, wodurch die Nadelfüße (3) auf die nachlaufende Seite
des Austriebsteils (11) gehoben werden.
12. Flachstrickmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß Musterfüße, die mit den Betätigungsorganen (23) zusammenwirken,
mit den Platinen (4) ein Teil bilden.
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13. Flachstrickmaschine mit einem Paar Nadelbetten, einem
Schlitten, einem Stricksystem und einem Ubergabesystern,
das ein auf Nadelfüße wirkendes Auftriebsteil zum sukzessiven Ausweiten einer Masche und Anordnen dieser
Masche in einer Umhängeposition in beiden Richtungen des Schlittens, ein Paar einschwenkbare Maschenaufnahmenocken,
die auf Nadelfüße in der Ubergabeposition einwirken, ein Paar Umhängeauswahlnocken auf jeder Seite der einschwenkbaren
Aufnahmenocken aufweist, die die Nadelbewegung zum übergeben oder Empfangen gesteuert von dem Auftriebsteil
oder von den geeigneten Maschenaufnahmenocken bestimmen, dadurch gekennzeichnet, daß ein einzelner Satz schwenkbarer
Platinen (4) mit Höhenkontrollnocken (28) und Einstreichkurven (29) zusammenwirkt, die die Platinen (4) in
eine geeignete Wählposition für die Betätigung durch einen Block mit Auswahlorganen (23) bringen, und daß die Platinen
(4) seitliche Vorsprünge (30) aufweisen, mit denen sie den Boden des Nadelkanals nach einem vorhergehenden Anheben
ohne Beeinflussung der Nadeln (2) beaufschlagen, wodurch
sie in einer Position zum Zusammenwirken mit Maschenaufnahme- oder Ubergabeauswahlnocken während des Schlittenlaufs
für eine vorlaufende übergabe oder Übernahme und/oder nach einer Umkehr der Schlittenbewegung für eine nachlaufenübergabe
oder Übernahme während des folgenden Schlittenlaufs gehalten werden.
14. Flachstrickmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß ein erstes Auftriebsteil (27a) vorgesehen ist zum anfänglichen Anheben der ausgewählten Platinen (4) und
Halten dieser Platinen (4) in einer geschwenkten Stellung, in der sie mit den Nocken (27b, c, d, e) während der Vorlauf-
oder der Nachlauf-übergabe zusammenwirken können.
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15. Flachstrickmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Ubergabeschloßteil (54) einziehbare Abschnitte (58) zur Variation der Maschenweite aufweist.
16. Flachstrickmaschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß das anhebende Schloßteil (54) ein einschwenkbares Oberteil (62) aufweist und daß auf jeder Seite des Schloßteils
(54) Nadelsenker (64) angeordnet sind.
17. Flachstrickmaschine mit einem Paar Nadelbetten, einem Schlitten, einem Stricksystem und einem Übergabesystem,
das ein auf Nadelfüße wirkendes Auftriebsteil zum sukzessiven Ausweiten einer Masche und Anordnen dieser
Masche in einer Umhängeposition in beiden Richtungen des Schlitten, einem Paar einschwenkbarer Maschenaufnahmenocken
zum Anheben der Nadeln für die Übernahme von Maschen, dadurch gekennzeichnet, daß der Maschenaufnahmenocken geneigte Seitenflächen aufweist,
daß einziehbare Schloßteile gegen die Seiten anlegbar sind zur Durchführung der Aufweitung der Masche, wenn
das Schloßteil in der vorlaufenden Stellung eingezogen ist und zur übergabe der Maschen durch das Schloßteil in der
nachlaufenden Stellung, während Nadelfüße durch andere feststehende Schloßteile zwischen den einschwenkbaren
Schloßteilen angehoben und abgesenkt werden.
18. Flachstrickmaschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmenocken einen Teil mit einer verminderten
Steigung aufweist, um eine stetige Bewegung der Nadeln für das öffnen der Nadelzunge durch das Garn bei
-5a-
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4t -C
der durch das Auftriebsteil angehobenen Nadel zu gewährleisten.
19. Flachstrickmaschine nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Teil des Auftriebsteils zwischen den einschwenkbaren Schloßteilen selbst einschwenkbar ist, um
das Stricken auf dem Umhängesystern zu ermöglichen, wobei die
Innenseite der einziehbaren Schloßteile zum anfänglichen Absenken der Nadelbetätigungsfüße dienen.
rentanwälte
Gramm + Lins
Li/Gru.
Li/Gru.
030017/0683
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