DE2936003C2 - Mit Endringen versehene Zylinderschablone für Siebdruckmaschinen - Google Patents
Mit Endringen versehene Zylinderschablone für SiebdruckmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine mit Endringen versehene Zylinderschablcne für Siebdruckmaschinen entsprechend
dem Gattungsbegriff des Anspruches 1.
Es ist bereks eine Zyiindersc«iablone gemäß dem
Oberbegriff des Anspruches \ bekannt, die Endringe
trägt, die in ihren Wandungen Au.-iehmungen aufweisen.
Die in der DE-OS 17 61 462 dargestellten und beschriebenen Ausnehmungen, die in einem Außenflansch
des Endringes angeordnet sind, sind radial ausgefräst, wobei die äußere Ringrippe einen Anschlußteil bildet zu
einem Lager- und Antriebsring. Diese Anschlußteile sind notwendig, um die Schablone von ihren Lagerringen
zu trennen. Diese bekannte Vorrichtung ermöglicht jedoch nicht, in das Innere der Schablone einzugreifen,
zumal der eigentliche Ringbereich vollständig geschlossen ist.
Im Inneren der Schablone sind aber Einrichtungen vorhanden, die einerseits beim Ausheben der Schablone
aus ihren Lagern ergriffen werden müssen und andererseits manchmal auch nachgestellt werden müssen. Diese
Einrichtungen bestehen häufig aus einem Farbzufüh- w rungsrohr und einer Rakel bzw. aus einem Auftragselement,
das beides vereint und nach Art einer Schlitzrakel arbeitet. Außerdem sind Meßgeräte im Inneren der
Schablone vorhanden, die den Farbtümpel abtasten und deren Abtastfinger eingestellt oder nachgestellt werden
muß. Diese Einrichtungen, insbesondere das Farbzuführungsrohr und die Rakel sind im Schablonenbereich verhältnismäßig
biegesteif ausgelegt, je weiter aber sie außerhalb des Schablonenbereiches ergriffen werden, umso
stärker ist die Verbiegungs- und Durchbiegungsgefahr. Das gilt für das Ausheben der Schablone mit ihren
Inneneinrichtungen wie auch für das Einsetzen der Schablone mit ihren Inneneinrichtungen, wobei gerade
das Einsetzen besonders gefährlich ist, weil diese Einrichtungen, insbesondere auch die Rakeln sich auf der
Innenmantelfläche der Schablone markieren, was beim Drucken zu Ausfällen führt.
Somit können die Inneneinrichtungen der Schablone beim Gegenstand der DE-OS 17 61 462 nicht dicht genug
in ihrem biegesteifen Bereich ergriffen werden.
Durch die Auslegeschrift 25 05 903 ist eine weitere Ausbildung von Endringen bekannt, die an ihrer äußeren
Stirnfläche zwei einander gegenüberliegende Verbindungsbolzen aufweisen, die in eine Lagerhülse bajonettverschlußartig
einrastbar sind. Um die Bewegung der Verbindungsbolzen beobachten zu können, weisen
die Endringe in ihrem Außenbereich zurückspringende Stirnflächen auf, so daß sich zwischen den Schablonenendringeri
und der Lagerhülse öffnungen ergeben. Diese Öffnungen liegen aber wieder weit von dem biegesteifen
Bereich der Schabloneneinrichtungen entfernt und ermöglichen nicht einen direkten Eingriff in den
Endnngbereich. Es ist mit einer solchen Ausbildung nicht möglich, sehr nah an das Schabloneninnere heranzukommen.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrnnde, eine
Möglichkeit zu schaffen, mit Werkzeugen beliebiger Art bzw. auch mit Hebemitteln in radialer Richtung den
Zugang zu Teilen zu erhalten, die im Inneren der Schablone
liegen, wobei die Distanz so gering wie möglich zu diesem gehalten werden soll, um die inneren Einrichtungen
der Schablone zu erfassen, damit insbesondere beim Ausheben der Schablone und Einsetzen derselben keine
Verbiegungen der Schabloneneinrichtungen entstehen können.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Mit der Erfindung ist es nunmehr möglich, mit Werkzeugen oder auch mit Hebe- und Tragmechanismen in
das Innere des Endringbereiches einzugreifen, da nunmehr ein Zugang für diese Werkzeuge oder dergleichen
durch die Ausnehmungen, die als Montage- und Demontageöffnungen dienen, vorgesehen ist Die Schablone
kann somit durch die Hebezeuge aus ihren Lagern mit ihren Inneneinrichtungen ausgehoben und abtransportiert
werden, bis in ihre Wascheinrichtung, wobei durch das Erfassen der Inneneinrichtungen nahe ihres
biegesteifen Bereiches eine Schonung der Einrichtungen bei der Demontage des Waschvorganges und auch
bei der Montage erzielt wird. Bei letzterem Vorgang erfolgt dies unter größtmöglicher Schonung auch der
Schablone. Außerdem ist es möglich, durch die Ausnehmungen hindurch z. B. Überwachungseinrichtungen einzustellen,
gegebenenfalls auch zu montieren oder zu demontieren.
Zweckmäßige Weiterbildungen des Gegenstandes nach Anspruch 1 sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Bei Ausgestaltung der Vorrichtung nach Anspruch 2 ist der Vorteil gegeben, daß, wenn man mit
einem Adapterring arbeitet, dieser allein oder auch zusätzlich mit den entsprechenden Ausnehmungen versehen
ist.
Bei Ausgestaltung der Vorrichtung nach Anspruch 3 ist der Vorteil gegeben, daß es gleichgültig ist, in welcher
Stellung die Schablone steht. Es sind immer Ausnehmungen vorhanden, daß man von oben eingreifen
kann, aber es ist auch die Möglichkeit gegeben, daß man von der Seite oder auch von unten Zugang zu den Teilen
haben kann, die im Inneren der Schablone liegen.
Bei Ausgestaltung des Gegenstandes nach Anspruch 4 ist der Vorteil gegeben, daß durch die schlitzförmige
Ausbildung der Ausnehmungen, wobei die Schlitze fluchtend zueinander auf einem Kreisumfang
liegen, Hebezeuge, deren Greifarme sich auf einander zu- und voneinander fortbewegen, den gewünschten
Bewegungsspielraum haben.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen Teil der Zylinderschablone mit Endring im Schaubild,
F i g. 2 einen Schnitt durch ein anderes Ausführungsbeispiel.
Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen ist die Schablone selbst mit 1 in der Zeichnung bezeichnet und
an ihren Enden 4urch Endringe 2 getragen. Die Schablone kann aus beliebigem, an sich bekannten Material,
bestehen. Es handelt sich um eine sogenannte Rundoder Zylinderschablone. Die Schablone selbst ist auf
ihren beiden Endringen in an sich bekannter Weise befestigt Bei beiden Figuren ist jeweils nur eine Seite
dargestellt
Erfindungsgemäß hat mindestens einer der Endringe, vorzugsweise aber beide Endringe der Schablone in ihrer
Wandung mindestens eine Ausnehmung 20, wobei es aber vorteilhaft ist, mehrere Ausnehmungen 20 vorzusehen
und diese gleichmäßig auf dem Umfang des Endringes za verteilen, wie es in F i g. 1 dargestellt ist. Die
Ausnehmungen 20 sind in der F i g. 1 als Schlitze dargestellt
und bieten eine Eingriffsmöglichkeit von Hand oder durch Werkzeug bzw. durch Teile von Hebezeugen
in das Innere des Endringes in radialer oder diagonaler Richtung, wobei aber die Ausnehmungen 20 derart
gestaltet sein können, daß eine verhältnismäßig große Bewegungsfreiheit für den Eingriff ermöglicht ist.
Die Ausnehmungen 20 liegen in Abständen a voneinander entfernt, wobei die Achsrichtung der Schlitze fluchtend
auf dem Kreisumfang liegt Die vorgesehenen Abstände a der Ausnehmungen 20 im Verhältnis zueinander
geben die Gewähr, daß der Endring seine notwendige Stabilität behält
Die Form der Ausnehmungen kann anders gewählt werden als dargestellt Es müssen nicht auf einer Kreisebene liegendeSchlitze sein, diese können auf der Zylinderfläche
des Endringes oder auf der Kegelfläche liegen, es können Ausnehmungen beliebiger Formgebung und
beliebiger A.izahl im Wandungsmaterial des Endringes vorgesehen werden, die durchgehend ausgebildet sind,
wesentlich ist, daß eine genügende Eingriffsmöglichkeit besteht, um zu Teilen zu gelangen, die im Inneren der
Schablone liegen. Diese Teile sind in F i g. 1 nicht dargestellt, in F i g. 2 ist eine Rakelrolle 3 gezeigt, die mit
ihrem Wellonstumniel 30 getrennt wurde von ihrem Lager
bzw. von ihrem Antrieb. Im Inneren einer solchen Siebdruckschablone kann sich noch ein Fabrohr befinden,
Zuführungsmittel für Druckpaste, Überwachungsmittel für den vor der Ruhel angeordneten Farbtümpel,
eine andere Form einer Rakel, Pumpwalzen, Farbtümpelbegrenzsr u.dgl. Alle diese sogenannten Innereien
einer derartigen Zylinderschablone brauchen jetzt nicht von der großen öffnung der Endringe her axial mittig
bedient zu werden, sondern sind von außen zugänglich, allein durch die Anordnung von Ausnehmungen 20 im
Mantel der Endringe 2.
Es sind noch, wie aus F i g. 2 ersichtlich, Endringe bekannt, die mit einem Hilfsring 22 versehen sind, zur
Adaptierung der Zylinderschablone 1 an ein beliebiges anderes Antriebssystem. Dieser Hilfsring kann durch
Schrauben 122 am Hauptteil des Endringes 2 befestigt sein, beispielsweise durch eine Gewindebuchse 222. Dieser
Hilfsring 22 kann selbst ebenfalls Ausnehmungen 322 tragen, wie es strichpunktiert in Fig. 2 dargestellt
ist. Dies ist eine Möglichkeit. In Fig. 2 ist ferner ein bajonettverschlußartig festgelegter weiterer Ring 5
dargestellt, der aber lediglich symbolisch den Übergang
zu einem Antriebs- und Lagersystem zeigt. Dieses Antriebs- und Lagersystem kann beliebig am Hilfsring
oder am Endring befestigt werden. Hier soll lediglich angedeutet werden, daß die Festlegung des Endringes
bzw. des Hilfs- oder Adapterringes an beliebige Antriebssysteme möglich ist
Durch die Anordnung von Ausnehmungen 20 bzw. 322 im Endringbereich sind Montage- bzw. Demontageöffnungen
geschaffen, die es ermöglichen, so dicht wie möglich die Inneneinrichtungen der Schablone zu erfassen
bzw. die Inneneinrichtungen zu montieren und zu demontieren bzw. einzustellen. Fig. 2 zeigt eine solche
Inneneinrichtung, und zwar eine Rollrakel 3 mit einem ihrer Wellenstummel 30.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Mit Endringen versehene Zylinderschablone für Siebdruckmaschinen, wobei beide Endringe in ihrer
Wandung Ausnehmungen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (20,
322) in Form von am Umfang des Endringes verteilten Montage- und Demontageöffnungen ausgebildet
sind.
2. Mit Endringen versehene Zylinderschablone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Montage- und Demontageöffnungen in einem Hilfsring (22) angeordnet sind.
3. Mit Endringen versehene Zylinderschablone nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzahl der als Durchbruch ausgebildeten Ausnehmungen (20, 322) gleichmäßig auf dem Umfang
des Endringbereiches verteilt sind.
4. Mit £ndringen versehene Zylinderschablone nach Anspruch ! oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausnehmungen (20, 322) eines Endringes bzw. Hilfsringes schlitzförmig ausgebildet sind und
die Längsrichtung der Schlitze fluchtend zueinander auf einem Kreisumfang liegen.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2936003A DE2936003C2 (de) | 1979-09-06 | 1979-09-06 | Mit Endringen versehene Zylinderschablone für Siebdruckmaschinen |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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| DE2936003A1 DE2936003A1 (de) | 1981-03-26 |
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ID=6080189
Family Applications (1)
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| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: RAMISCH KLEINEWEFERS GMBH, 4150 KREFELD, DE |
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Free format text: MITTER, MATHIAS, 4815 SCHLOSS HOLTE-STUKENBROCK, DE |
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