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DE2935667A1 - Vorrichtung zur befestigung eines betaetigungsgriffs fuer das treibstangensystem eines fluegelrahmens o.dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur befestigung eines betaetigungsgriffs fuer das treibstangensystem eines fluegelrahmens o.dgl.

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Publication number
DE2935667A1
DE2935667A1 DE19792935667 DE2935667A DE2935667A1 DE 2935667 A1 DE2935667 A1 DE 2935667A1 DE 19792935667 DE19792935667 DE 19792935667 DE 2935667 A DE2935667 A DE 2935667A DE 2935667 A1 DE2935667 A1 DE 2935667A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sash
operating handle
screw
handle
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19792935667
Other languages
English (en)
Other versions
DE2935667C2 (de
Inventor
Rudolf 4404 Telgte Beyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aug Winkhaus GmbH and Co KG
Original Assignee
Aug Winkhaus GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aug Winkhaus GmbH and Co KG filed Critical Aug Winkhaus GmbH and Co KG
Priority to DE19792935667 priority Critical patent/DE2935667C2/de
Publication of DE2935667A1 publication Critical patent/DE2935667A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2935667C2 publication Critical patent/DE2935667C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C9/00Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Befestigung eines Betätigungs-
  • griffs für das Treibstangensystem eines Flügelrahmens oder dergleichen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung eines Betätigungsgriffs, insbesondere mit Aufschraubgetriebe, an der Flügelrahmensichtfläche eines mit einem Treibstangensystem und Deckstulpen versehenen Fensterflügels oder dergleichen, bei dem das Treibstangensystem über einen Mitnehmer durch den Betätitungsgriff verschiebbar ist, umfassend Befestigungsmittel, die die Flügelrahmensichtfläche im wesentlichen senkrecht durchdringen und mit einer Deckstulpe in Verbindung stehen.
  • Bei Fenstern, Türen etc. wird zwischen den Funktionen öffnen, Schließen und ggfs. Rippen mit Hilfe eines die Gelenke, Lager, Schließteile und dergleichen verstellenden Treibstangensystems umgeschaltet, das mit Hilfe eines Betätigungsgriffs zu bedienen ist. Die Treibstangen des Treibstangensystems sind in der Regel in einem Kanal in der Umfangsfläche des Flügelrahmenfalzes untergebracht und mit einer darüberliegenden, mit dem Flügelrahmen starr verbundenen Deckstulpe abgedeckt. Bei Verdrehen des Betätigungsgriffs werden die Treibstangen über ein Getriebe oder Getriebeschloß in Längsrichtung verschoben.
  • Man unterscheidet zwischen Aufschraubgetrieben, die zusammen mit dem Betätigungsgriff außerhalb des Flügelrahmens liegen und an der Flügelrahmensichtfläche befestigt sind, und Getriebeschlössern, die innerhalb des Flügelrahmens fest mit einer Getriebeschiene verbunden sind. Im ersteren Fall reicht durch einen entsprechenden Schlitz in der Flügelrahmensichtfläche ein Mitnehmer, der mit Hilfe eines Kupplungselements mit einer Treibstange im Eingriff steht, so daß diese bei einer Betätigung des Betätigungsgriffs zusammen mit dem Mitnehmer verschoben wird. Im anderen Fall wird die Flügelrahmensichtfläche von einem Dorn durchsetzt, der die Drehbewegung des Betätigungsgriffs zum Getriebeschloß überträgt, welches dann seinerseits die Drehung in eine Längsverschiebung der Getriebeschiene umsetzt.
  • Das sogenannte Aufschraubgetriebe hat seit langem im Metallfensterbau Eingang gefunden, da diese aufgrund der verwendeten Profile des Flügelrahmens nicht die Möglichkeit zur Unterbringung eines Getriebeschlosses bieten und man sich zur Übertragung von Riegel- und Entriegelungsbewegungen des Schubstangensystems einer soqenannten C-Schiene bedient, einer speziell geformten Treibstange ohne Deckstulpe, die die Befestigung eines Getriebeschlosses schwierig macht.
  • In letzter Zeit ist man dazu übergegangen, Flügelrahmen, speziell Kunststoffrahmen, mit relativ geringen Außenmaßen zu schaffen, um bei vorgegebener mittlerer und kleiner Fensteröffnung eine möglichst hohe Lichtausbeute zu erlangen. Auch in diesen Fällen besteht kaum noch die Möglichkeit, ein Getriebeschloß im Flügelrahmen unterzubringen, so daß man auch hier von Aufs chraubgetri eben zum Verschieben des Schubstangensystems ausgehen muß. Da der lichte Abstand zwischen Flügel- und Rahmenprofil, die sogenannte Falzluft, bei Kunststoffenstern schon immer in der Größenordnung von 11 bis 12 mm gelegen hat und im Holzfensterbau in neuerer Zeit mehr und mehr ebenfalls 11 mm Falzluft gebräuchlich werden, kann als Angriff für den aus dem Aufschraubgetriebe herausragenden Mitnehmer eine Kupplung auf der Deckstulpe verschiebbar gelagert werden, die mit der unter der Deckstulpe befindlichen Treibstange fest verbunden ist. Dies begünstigt die Verwendung von Aufschraubgetrieten.
  • Die Befestigung der Betätigungsgriffe bzw. Betätigungsgriffe mit Aufschraubgetriebe erfolgt heute von der Flügelrahmensichtfläche her, so daß entweder die Befestigungsschrauben zu sehen sind oder besondere Maßnehmen getroffen werden müssen, um sie nach der Befestigung zu verdecken. Zur Befestigung der Griffolive eines Betätigungsgriffs im Fall eines in den Flügelrahmen eingelassenen Getriebeschlosses ist es beispielsweise bekannt, das Getriebeschloß mit zwei seitlichen Ansätzen zu versehen, die eine Gewindebohrung aufweisen. In diese Gewindebohrungen werden zur Befestigung des Betätigungsgriffs Schraubenbolzen eingeschraubt, die dabei die Flügelrahmensichtfläche ebenso wie der Dorn senkrecht durchdringen. Bei Verwendung eines anderen Getriebeschlosses oder eines Aufschraubgetriebes versagt diese Art der Befestigung. Die Verankerung von Schrauben oder Nieten muß dann im Flügelrahmen selbst erfolgen, was selbst bei vorhandener Stahlarmierung geringer Blechstärke bei Profilen mittlerer und größerer immer Kunststoffenster nicht/zu einer dem rauhen Alltagsbetrieb auf Dauer widerstehenden robusten Befestigung führt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art zu schaffen, die ohne sichtbare Schraubstellen am Betätigungsgriff oder Aufschraubgetriebe eine einfache, sichere und dauerhafte Befestigung gewährleistet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine abgewinkelte Montageplatte gelöst, deren erster zur Flügelrahmensichtfläche im wesentlichen paralleler Schenkel den Betätigungsgriff bzw. das Aufschraubgetriebe trägt und deren zweiter Schenkel die Flügelrahmensichtfläche durchdringt und an einer Deckstulpe lösbar befestigt ist.
  • Die Deckstulpen sind in der Regel an mehreren Stellen mit dem Flügelrahmen verschraubt und außerdem durch die Kanalwände gehalten, so daß die Befestigung des Betätigungsgriffs an einer Deckstulpe ausreichende Sicherheit bietet.
  • Bei der Montageplatte kann es sich um eine entsprechend ausgebildete Bodenplatte eines Aufschraubgetriebes oder um eine zusätzliche Montageplatte handeln. Das Aufschraubgetriebe bzw. die Olive des Betätigungsgriffs wird von der Unterseite der Montageplatte an dieser verschraubt, so daß von der Griffseite her keinerlei Schrauben zu sehen sind. Nach dieser Befestigung kann der abgewinkelte zweite Schenkel der Montageplatte durch einen entsprechenden Schlitz in der Flügelrahmensichtfläche gesteckt werden.
  • Der Schlitz liegt vorzugsweise so und ist so bemessen, daß dieser zweite Schenkel zunächst schräg eingeführt und dann vor oder hinter der Deckstulpe parallel an diese herangeschwenkt werden kann. Beide Teile können dann problemlos in einer Richtung parallel zur Flügelrahmensichtfläche miteinander verschraubt werden. Die hierfür vorgesehenen Löcher im zweiten Schenkel der abgewinkelten Montageplatte könnten als Langlöcher ausgebildet sein, so daß abhängig von verschiedenen Profilarten und Fertigungstoleranzen sichergestellt werden kann, daß der Betätigungsgriff bzw.
  • das Aufschraubgetriebe fest auf der Flügelrahmensichtfläche aufliegt. Bei Anlage des zweiten Schenkels hinter der Deckstulpe müssen Brücken vorgesehen werden, die beide im Abstand halten und die Bewegung der zwischen ihnen liegenden Treibstange nicht behindern, oder die Treibstange müßte mit einer Ausbauchung hinter dem zweiten Schenkel herumgeführt werden.
  • Wenn hier von einer abgewinkelten Montageplatte die Rede ist, dann ist damit nicht nur ein einstückiges abgewinkeltes Teil gemeint. Die beiden Schenkel können auch zunächst getrennte, geeignet miteinander verbundene Teile sein. Der zweite Schenkel muß auch nicht notwendigerweise am Rand des ersten Schenkels ansetzen, vielmehr kann die Montageplatte beispielsweise auch eine T-Form haben.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der zweite Schenkel aus zwei im wesentlichen parallelen Teilschenkel besteht, die fluchtend zwischen sich den das Aufschraubgetriebe mit dem Treibstangensystem verbindenden Mitnehmer längsverschiebbar aufnehmen. Dabei können die freien Enden beider Teilschenkel durch einen Steg miteinander verbunden sein.~Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß sich der Mitnehmer innerhalb des für das Durchstecken des zweiten Schenkels der Montageplatte gebildeten Schlitzes bewegt, ohne daß ein zusätzlicher Schlitz oder eine Verbreiterung des Schlitzes für den Mitnehmer erforderlich wärme. Der die freien Enden der Teilschenkel verbindende Steg verhindert deren bei Belastung sonst möglicherweise auftretendes Auseinanderspreizen und erhöht damit die Haltbarkeit der Befestigung.
  • Bei Verwendung kleiner, runder Getriebeschlösser läßt sich gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung das unter Umständen zeitaufwendige und teure Einfräsen eines Schlitzes in die Flügelrahmensichtfläche dadurch umgehen, daß die Montageplatte statt mit einem zweiten Schenkel mit Bolzen versehen wird, die beispielsweise durch Schweißen, Nieten oder Schrauben mit der Montageplatte verbunden sind und an ihren freien Enden mit einem Loch oder Schlitz für eine Querverschraubuno mit einer Deckstulpe versehen sind.
  • Diese Weiterbildung trägt auch der heutigen Arbeitsweise im Fensterbau Rechnung, bei der die Bohrung für ein Rundschloß mit den beiden Bohrungen für die Zentrierzapfen des Betätigungsgriffs gleichzeitig eingebracht werden. Die Funktion der Zentrierzapfen wird bei der erfindungsgemäßen Lösung von den Bolzen der Montageplatte übernommen. Diese Bolzen können aus unterschiedlichen Werkstoffen, z.B. aus Kunststoff statt Aluminium hergestellt sein, um den möglicherwei se differierenden Flügelaufschlaghöhen Rechnung zu tragen und trotzdem die Querverschraubung zu ermöglichen.
  • Die an den freien Enden der Bolzen vorhandenen, gegebenenfalls mit Gewinde versehenen Bohrungen oder speziellen Schlitze können von ihrer Form her so gestaltet sein, daß sich bei Verschraubung der Bolzen mit der Deckstulpe ein Anzug der Montageplatte gegen die Flügelrahmensichtfläche ergibt. Um eine feste Anlagefläche zwischen den Bolzen und der Deckstulpe zu erhalten, sind ortsfeste Brücken auf der Deckstulpe vorgesehen, die von der Querverschraubung durchdrungen werden.
  • zur Anpassung beispielsweise an unterschiedliche Flügelaufschlaqhöhen kann es vorteilhaft sein, die Bolzen in Achsrichtung verstellbar mit der Montageplatte zu verbinden.
  • Dies kann beispielsweise mit Hilfe eines mehr oder weniger tief in die Montageplatte geschraubten Gewindeansatzes an dr Bolzen erfolgen.
  • Es gibt auch Flügelrahmenprofile, bi denen die Treibstange flächenbündig in der im wesentlichen ebenen Flügelfalzumfangsfläche liegt. Bei Verwendung eines solchen Profils kann gemäß einer anderen Lösung der Aufgabe an di Stelle der abgewinkelten Montageplatte ein Befestigungsblock treten, der in der von der Falzumfangsfläche und dem Flügelüberschlag gebildeten Ecke liegend einerseits durch die Flügelfalzumfangsfläche durchdringende Befestigungselemente am Flügelrahmen befestigt ist und andererseits durch die Flüelrahmensichtfläche durchdringende Befestigungsmittel den Betätigungsgri ff hält.
  • Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist es nicht unbedingt notwendig, daß die die Flügelfalzumfangsfläche durchdringenden Befestigungselemente mit der Deckstulpe in Verbindung stehen, wenngleich dies zu einer besonders sicheren Verbindung führe. Der Vorteil dieser Ausführungsform liegt darin, daß im Flügeiprofil keine Ausnehmungen.
  • beispielsweise zur Schaffung eines Frei raums für den Mitnehmer mehr erforderlich sind. Der Mitnehmer und die Befestigungselemente durchdringen die Flügelrahmensi chtfläche an einer gegenüber der Flügelfalzumfangsfläche versetzten Stelle. Der bei der erstgenannten Ausführungsform der Erfindung den Betätigungsgriff bzw. das Aufschraubgetriebe tragende Schenkel der abgewinkelten Montageplatte entfällt bei dieser Ausführungsform der Erfindung und wird zu einer selbständigen Unterfütterung des Aufschraubgetriebes.
  • imine Weiterbildung dieser Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß wenigstens zwei im Abstand liegende und mit zwei zueinander im wesentlichen senkrechten Durchbohrungen für die Befestigungsmittel versehene Befestigungsblöcke vorhanden sind, die bei einer darüber hinausgehenden Weiterbildung durch einen Steg zu einem U-förmigen Befestigungsbügel verbunden sind, in aessen Bereich zwischen den die Schenkel des U bildenden Befestigungsblöcken ein den Betätigungsgriff bzw. ein Aufschraubgetriebe mit dem Treibstangensystem verbindender Mitnehmer zwischen der Flügelfalzumfangsfläche und de, Steg verschiebbar ist. Die Befestigungsblöcke und der Steg sind vorzugsweise als einstückiges Teil ausgebildet.
  • Die Erfindung wird im folgende unter Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 schematisch in einer Seitenansicht die erfindungsgemäß Befestigung von Betätigungsgriff mit Aufschraubgetriebe über eine Montageplatte an einer Deckstulpe, Fig. 2 eine Schnittansicht längs der Linie II-II in Fig. 1, Fig. 3 einen Horizontalschnitt durch Blendrahmen und Flügelrahmen, in den schematisch die Lage der abgewinkelten Montageplatte eingezeichnet ist, Fig. 4 perspektivisch eine Ansicht einer anderen husführungsform der Erfindung zur Verwendung in Verbindung mit einem Getriebeschloß, Fig. 5 einen Horizontal schnitt durch Blendrahm.en und Flügelrahmen eines Fensters mit eingebautem Betätigungsgriff nach Fig. 4 entsprechend der Schnittlinie V-V in Fig. 6, Fig. 6 schematisch eine Ansicht auf die erfindungsgemäße Befestigung gemäß der Linie VI-VI in Fig. 5, Fig. 7 bis 9 verschiedene. Ausführungsformen der Bolzen, Fig. 10 eine der Fig. 3 entsprechende Ansicht einer weitere Ausführungsform der Erfindung, und Fig. 11 eine perspektivische Darstellung des bei der Aus führungs form gemäß Fig. 1o verwendeten Befestigungsbügels.
  • Anhand der Fig. 1 bis 3 sei zunächst eine erste Ausführungsform der Erfindung erläutert, die für Aufschraubgetriebe geeignet ist. Fig. 1 stellt eine Ansicht auf die Flügelrahmenfalzumfangsfläche gemäß der Linie I-I in Fig. 3 dar.
  • Fig. 2 ist eine Schnittansicht längs der Linie II-II in Fig. 1, wobei der klareren Darstellung wegen der Flügelrahmen nicht mit eingezeichnet wurde. Fig. 3 zeigt den Horizontalschnitt durch Blendrahmen und Flügelrahmen eines Fensters, in den rein schematisch die Lage der erfindungsgemäßen Montageplatte eingezeichnet ist.
  • Bei dem gemäß Fig. 3 als Beispiel gewählten Profil handelt es sich um ein solches für ein zweiflügeliges Fenster ohne Setzpfosten, wie sie heute immer mehr an Bedeutung gewinnen.
  • Das hierfür verwendete Profil ist vom Rundprofil eines einflügeligen Fensters abgeleitet und durch einen aufgesetzten Flügelüberschlag 21 verändert, welcher die Flügelrahmensichtfläche gegenüber dem Grundprofil um das Maß dieses Flügelüberschlags verringert. Ein solches Profil eignet sich besonders für die erfindungsgemäße Befestigung, da hier mit herkömmlichen Mitteln nur eine Befestigung von der Flügelrahmensichtfläche her mit den eingangs erwähnten Nachteilen möglich ist. Selbstverständlich kann aber die erfindungsgemäße Befestigung bei allen anderen Flügelprofilen gleichermaßen gut eingesetzt werden.
  • Zur Befestigung eines Aufschraubgetriebes lo mit einem Betätigungsgriff 12 an der Flügelrahmensichtfläche 20 eines Flügelrahmens dient bei dieser ersten Ausführungsform der Erfindung eine abgewinkelte Montageplatte 16.
  • Diese Montageplatte besitzt einen ersten im wesentlichen parallel auf der Flügelrahmensichtfläcne 20 liegenden Schenkel 16a und einen die Flügelrahmensichtfläche im wesentlichen senkrecht durchsetzenden Schenkel 16b. Bei dem gewählten Profil gemäß Fig. 3 schließt der Schenkel 16a bündig mit der Sichtfläche des Flügelüberschlags 21 ab.
  • Eine Bodenplatte 14 des Gehäuses des Aufschraubgetriebes 10 liegt auf dem Schenkel 1ba und dem Flügelüberschlag 21-.
  • Fluchten Flügelrahmensichtfläche 20 und Sichtfläche des Flügelüberschlags 21 entgegen der Darstellung in Fig. 3 miteinander, dann wird der Schenkel 16a der Montageplatte 16 zweckmäßigerweise in das Gehäuse des Aufschraubgetriebes 10 eingelassen sein und ggf. selbstdessen Bodenplatte bilden. Die Befestigung des Aufschraubgetriebes 10 am Schenkel 16a der Montageplatte 16 erfolgt mit Hilfe von Schrauben 18 von der Unterseite her, so daß außen keinerlei Schrauben am Betätigungsgriff 12 oder Aufschraubgetriebe 10 zu sehen sind.
  • In einem Aufnahmekanal 22 in der Flügelfalzumfangsfläche fläche sind in üblicher Weise eine längsverschiebbare Treibstange 24 und über dieser ortsfest eine Deckstulpe 26 angeordnet Der Schenkel 16b der Montageplatte 16 durchsetzt die Flügelrahmensichtfläche 20 nahe dem Flügelüberschlag 21 so, daß er unmittelbar vor der Deckstulpe 26 parallel an dieser zur Anlage kommt und mit Hilfe von Schrauben 28 an dieser befestigt werden lcaen.Sollte es die Falzluft erfordern, wäre es auch möglich, den Schlitz für die Durchführung des Schenkels 16b der Montageplatte 16 so zu legen, daß dieser Schenkel hinter der Deckstulpe 26, also auf der der Treibstange 24 zugewandten Seite liegt. Um dabei einerseits eine starre Befestigung an der Deckstulpe 26 und andererseits die Längsverschiebbarkeit der Treibstange 24 zu erreichen, können zwischen der Deckstulpe 26 und dem Schenkel 16b Brücken vorgesehen werden, wie sie später in Verbindung mit einer anderen Ausführungsform der Erfindung erläutert werden. Statt dessen könnte auch die Treibstange eine Ausbiegung aufweisen derart, daß sie im Bereich der Montageplatte im Abstand von der Deckstulpe liegt und den Schenkel 16b sowie eine Kupplungsbrücke 34 zwischen sich und der Deckstulpe aufnimmt.
  • Da die Deckstulpe 24 in der Regel an mehreren Stellen am Flügelrahmen befestigt ist, bietet die beschriebene Befestigung der Montageplatte 16 an dieser Deckstulpe 26 die gewünschte sichere Befestigung für das Aufschraubgetriebe 10 und den Betätigungsgriff 12.
  • Aus dem Aufschraubgetriebe 10 steht ein Mitnehmer 30 hervor, der fluchtend in einer Ausnehmung 32 des Schenkels 16b aufgenommen ist. Das freie Ende dieses Mitnehmers 30 steht im Eingriff mit einer Kupplungsbrücke 34 (in Fig. 3 nicht eingezeichnet), die mit der Treibstange 24 starr verbunden, beispielsweise vernietet ist, und sich über der Deckstulpe 26 - oder ggf. zwischen der Deckstulpe und der Treibstange oder auf der der Deck stulpe abgewandten Seite der Treibstange - befindet. Um die gemeinsame Verschiebung von Kupplungsbrücke und Treibstange mittels des Mitnehmers 30 zu ermöglichen, ist die Deckstulpe 26 auf der Länge des Verschiebeweges mit einem Längsschlitz 36 versehen. Die Treibstange 24 ihrerseits ist ebenfalls mit Längsschlitzen 38 ausgestattet, in die sich die der Befestigung der Montageplatte 16 an der Deckstulpe 26 dienenden Schrauben 28 hinein erstrecken können; ohne die Verschiebbarkeit der Treibstange 24 zu beeinträchtigen. Die Ausnehmung 32 teilt den Schenkel 16b in zwei Teilschenkel auf, deren Enden vorzugsweise durch einen Steg 16bt verbunden sein sollten. Der Mitnehmer 30 ist fluchtend zwischen den Teilschenkeln aufgenommen, so daß für diesen Mitnehmer 30 keine besondere Durchführung durch die Flügelrahmensichtfläche erforderlich ist. Auch die Kupplungsbrücke 34 wird von den Teilschenkeln bzw. dem Steg 16b' vollständig umschlossen. Das Maß der Ausnehmung bzw. die Abstände zwischen den Teilschenkeln sind so bemessen, daß Mitnehmer 20 und Kupplungsbrücke 34 den erforderlichen Bewegungshub ausführen können. Da der Mitnehmer 30 in Verschieberichtung schmaler als die Kupplungsbrücke 34 ist, sind die Teilschenkel gemäß deutlicher Darstellung in Fig. 1 jeweils mit zwei unterschiedlichen Abschnitten ausgebildet, so daß sich eine erhöhte Festigkeit ergibt. Der schmale Steg 16b' verhindert ein Auseinanderspreizen der Teilschenkel bei Belastung.
  • Bei der dargestellten Ausführung verhindert der Steg 16b', daß der zweite Schenkel 16b der Montageplatte 16 einfach senkrecht durch den Schlitz 2o' in seine endgültige Lage neben der Deckstulpe gesteckt werden kann, da der Steg 16b' gegen die Kupplungsbrücke stoßen würde, sofern diese vorher montiert wurde. Aus diesem Grund kann der Schlitz 20' etwas breiter als die Materialstärke der Montageplatte sein, so daß deren Schenkel 16b schräg durch den Schlitz 20 ' gesteckt und sein Steg 16b' an der Kupplungsbrücke vorbeigeführt werden kann. Danach wird dann die Montageplatte etwas geschwenkt, bis der Schenkel 16b an der Deckstulpe anliegt. Die Kupplungsbrücke besteht aus zwei Seitenteilen 34a, 34b, die aus Gründen der größeren Festigkeit durch einen Steg 34c verbunden sind, der schmaler als die Seitenteile ist und bei dem Anschwenken des Schenkels 16b den Mitnehmer 30 vorbei in eine Lage zwischen den Seitenteilen 34a, 34b läßt (vgl. Fig. 1 und 2). Grundsätzlich kann der Steg 34c unter Verzicht auf eine hohe Festigkeit natürlich auch~ganz entfallen.
  • Statt eines breiteren Schlitzes 20 ' und des Einschwenkens des Schenkels 16b kann auch vorgesehen werden, daß zuerst die Montageplatte eingesteckt und erst dann die Kupplungsbrücke über der Deckstulpe an der Treibstange befestigt, insbesondere festgeschraubt, wird.
  • Für die beschriebene Befestigung des Aufschraubgetriebes 10 sind keinerlei von der Griffseite in das Aufschraubgetriebe einzubringende Schrauben oder sonstige Befestigungsmittel erforderlich, die das Aussehen beeinträchtigen würden. Die Befestigung des Aufschraubgetriebes 10 an der Montageplatte 16 ist gleichwohl völlig unproblematisch, da sie vorgenommen wird, bevor die Montageplatte ihrerseits befestigt wird. Diese Befestigung dann mit Hilfe der Querverschraubung mittels der Schrauben 28 ist einerseits leicht auszuführen, da die Verschraubungsstellen gut zugänglich sind, und ist zum anderen so robust, daß eine Lockerung des Aufschraubgetriebes 1o auch im rauhesten Alltagsbetrieb nicht zu befürchten ist. Wenn hier von einer Verschraubung zwischen Aufschraubgetriebe 10 und Montageplatte 16 einerseits sowie Montageplatte 16 und Deckstulpe 26 andererseits die Rede ist, dann dürfte dies in der Regel die zweckmäßigste Art der Verbindung darstellen, soll aber keinesfalls andere lösbare oder gewünschtenfalls auch nicht lösbare Befestigungsarten ausschließen. Wie bereits eingangs erwähnt, können Maßnahmen z.B. in Form von nicht dargestellten Langlöchern in den Teilschenkeln der Montageplatte vorgesehen sein, die die Tiefe des Eintauchens des Schenkels 16b in den Flügelrahmen zum Zwecke einer Anpassung an unterschiedliche Profilarten und zur Sicherstellung einer festen Auflage des Schenkels 16a auf der Flügelrahmensichtfläche 20 einstellbar machen.
  • Anhand der Fig. 4 bis 9 soll nun eine weitere Ausführungsform der Erfindung erläutert werden, die speziell - aber nicht nur - einsetzbar ist, wenn anstelle eines Aufschraubgetriebes ein in den Flügelrahmen eingesetztes kleines, rundes Getriebeschloß verwendet wird.
  • Fig. 4 zeigt in einer perspektivischen Ansicht einen Betätigungsgriff 112 an einer Griffolive mit einer Montageplatte 116. Der Betätigungsgriff 112 ist mit einem Vierkant-Dorn 130 versehen, der die Montageplatte 116 durchsetzt und sich mit dem Betätigungsgriff 112 dreht. Parallel und vorzugsweise in gleichem Abstand vom Dorn 130 sind an der Montageplatte 116 zwei Bolzen 116b befestigt.
  • Die Bolzen 11sind mit einem Gewindeloch 117 für eine noch näher erläuterte Querverschraubung versehen. Mit dieser Ausführungsform der Erfindung kann der Möglichkeit, die Bohrung für ein Rundschloß mit zwei seitlichen Bohrungen für Zentrierzapfen der Griffolive gleichzeitig einzubringen, von der heute vielfach Gebrauch gemacht wird, Rechnung getragen werden. Die Bolzen 116b ersetzen dabei die Zentrierzapfen. Die für die Befestigung der Griffolive erforderlichen Bohrungen werden in der Regel leichter als das Einfräsen eines Schlitzes in die Flügelrahmensichtfläche für den Schenkel 16b bei der vorbeschriebenen Ausführungsform auszuführen sein.
  • Die Bolzen können je nach Material durch Schweißen, Nieten oder Schrauben an der Montageplatte befestigt sein. Fig. 7 zeigt eine Möglichkeit der Schraubenbefestigung, die eine Längenänderung zum Ausgleich unterschiedlicher Aufschlaghöhen erlaubt. In diesem Fall sind die Bolzen 116b mit einem Gewindeansatz 119 versehen, der in eine Gewindebohrung der Montageplatte 116 oder einen entsprechenden Gewindeaufsatz 123 eingeschraubt ist. Je nach erforderlichem Abstand zwischen der Montageplatte 116 und dem Gewindeloch 117 kann der Gewindeansatz 119 mehr oder weniger eingeschraubt werden.
  • Die Fig. 5 und 6 verdeutlichen die Verankerung der Bolzen 116b innerhalb des Flügelrahmens. Die Montageplatte 116 des Betätigungsgriffs 112 bzw. seiner Griffolive liegt auf der Flügelrahmensichtfläche 120 des Flügelrahmens 101 auf.
  • 102 ist der Blendrahmen. Die beiden Bolzen 116b und der Dorn 130 durchsetzen die Flügelrahmensichtfläche 120 senkrecht durch parallele Bohrungen. Der Dorn 130 greift in das Vierkantloch des runden Getriebeschlosses 110 ein.
  • Die Bolzen 116b liegen in diesem Fall auf der anderen Seite der Deckstulpe 126, so daß sie mit dieser die Treibstange 124 zwischen sich einschließen. Zur starren Verbindung zwischen den Bolzen 116b und der Deckstulpe 126 ohne Beeinträchtigung der Beweglichkeit der Treibstange 124 ist daher für jeden Bolzen eine-erücke 140 der aus den Fig. 5 und 6 ersichtlichen Form erforderlich. Durch die mit einem entsprechenden Längsschlitz versehene Treibstange 124 hindurch sind die Bolzen 116b mittels Schrauben 128 mit der Deckstulpe 126 verschraubt. Wie bei der vorigen Ausführungsform ist die Wirkungseinrichtung dieser Verschraubung im wesentlichen parallel zur Flügelrahmensichtfläche. Die Brücken 140 sind an ihrem den Bolzen 116b zugewandten Ende mit einer deren Durchmesser angepaßten gerundeten Vertiefung versehen, wie aus der Fig. 6 erkennbar.
  • Man erkennt, daß auch bei dieser Ausführungsform der Erfindung eine Verschraubung von der Griffseite senkrecht in die Flügelrahmensichtfläche 120 nicht erforderlich ist, und daß sich gleichwohl eine außerordentlich dauerhafte Befestigung des Betätigungsgriffs 112, nämlich durch Querverschraubung an der Deckstulpe 126 erzielen läßt.
  • Die Bolzen 116b können aus unterschiedlichen Werkstoffen, z.B. aus Kunststoff oder Aluminium hergestellt sein, um den möglicherweise di fferierenden Flüge laufs chlaghöhen Rechnung zu tragen und trotzdem ein Eindrehen der Querverschraubung, insbesondere mit selbstschneidenden Schrauben, zu ermöglichen. Fig.8 zeigt in zwei zueinander um 9o° gedrehten Ansichten (a) und (b) das Ende eines Bolzens 116b aus einem weniger harten Werkstoff (beispielsweise Aluminium), bei dem anstelle der Gewindebohrung 117 ein Loch 117' für selbstschneidende Schrauben vorgesehen ist, das erst bei der Montage gebohrt zu werden braucht.
  • Fig. 9 zeigt ebenfalls in zwei zueinander um 90° gedrehten Ansichten (a) und (b) das Ende eines Bolzens 116b, das anstelle des Lochs 117' ein Langloch 117" aufweist. Das Langloch 117" ist von einer Senkung 125 umgeben, die so ausgebildet ist, daß sich beim Anziehen der Schrauben 128 eine Verspannung zwischen der Montageplatte 116 und der Flügelrahmensichtfläche 120 erzielen läßt.
  • Fig. 10 zeigt eine Ausführungsform nach der Erfindung in einer der Fig. 3 entsprechenden Ansicht für ein Profil, das sich von dem nach Fig. 3 dadurch unterscheidet, daß die Flügelfalzumfangsfläche im wesentlichen flächengleich mit der Oberfläche der Deckstulpe 26 ist. Die abgewinkelte Montageplatte 16 der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 ist hier ersetzt durch eine Unterfütterung 216, die dem Schenkel 16a der Montageplatte 16 entspricht und im wesentlichen dem Höhenausgleich dient, und durch einen Befestigungsbügel 217, der an die Stelle des Schenkels 16b der Montageplatte tritt. Der Befestigungsbügel 217 weist zwei Befestigungsblöcke 217a auf, die durch einen Steg 217b miteinander verbunden sind. Befestigungsblöcke 217a und Steg 217b können gemäß Darstellung in Fig. 11 einstückig sein, sie können aber auch aus gesonderten Teilen zusammengesetzt sein. Jeder Befestigungsblock 217a besitzt zwei im wesentlichen senkrecht zueinander verlaufende Bohrungen 218 und 228, von denen die ersteren der Verankerung des Befestigungsbügels 217 an der Flügelfalzumfangsfläche dienen, während die letzteren die Befestigungsmittel zur Befestigung des Aufschraubgetriebes 210 aufnehmen. Bei der Darstellunc von Fig. lo ist der Befestigungsbügel 217 direkt in der von der Flügelfalzumfangsfläche und dem Flügelüberschlag gebildeten Ecke angeordnet und neben der Deckstulpe. 26 am Flügelrahmen befestigt. Diese Befestigung erfolgt vorzugsweise mit Hilfe von Schrauben, die die Bohrungen 228 der Befestigungsblöcke 217a durchsetzen und in eine Metallarmierung des Flügelrahmenprofils eingreifen. Der Befestigungsbügel könnte ähnlich der Montageplatte der Figuren 1 bis 3 zur Erzielung einer besonders festen Verbindung mit dem Flügelrahmen über der Deckstulpe 26 angeordnet und mit dieser verschraubt werden. Dabei wäre es zweckmäßig, wenn der Befestigungsbügel 217 in Axialrichtung der Bohrungen 218 verlängert wäre oder wenn zwischen der Unterseite des Flügelüberschlags und dem Befestigungsbügel 217 ein Zwischenstück eingefügt würde.
  • Die Befestigung des Aufschraubgetriebes 210 erfolgt mit Hilfe von die Bohrungen 218 durchsetzender: Schrauben, die von unten in das Aufschraubgetriebe 210 eingreifen und daher von der Fensterinnenseite her nicht sichtbar sind. Zur Durchführung des in Fig. 1o nicht gezeigten Mitnehmers des Aufschraubgetriebes dient in gleicher Weise wie bei der ersten Ausführungsform der Schlitz 20', der jedoch im vorliegenden Fall nur den Flügelüberschlag durchsetzt und auch in Richtung senkrecht zur Zeichenebene kürzer sein kann als bei der ersten Ausführungsform, wo der Schlitz 20' auch noch die Montageplatte aufnehmern muß.
  • Der Mitnehmer des Aufschraubgtribes greift in gleicher Weise wie bei der erster. Ausführunosform in die Kupplungsbrücke 34 ein, die mit der Treibstange 24 verbunden ist.
  • Die übrigen Teile der Ausführungsform nach Fig. lo gleichen denjenigen der Ausführungsform der Fig. 1 bis 3.
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Claims (13)

  1. Vorrichtung zur Befestigung eines Betätigungsgriffs für das Treibstangensystem eines Flügelrahmens oder dergleichen Patentansprüche t Vorrichtung zur Befestigung eines Betätigungsgriffs, insbesondere mit Aufschraubgetriebe, an der Flügelrahmensicht fläche eines mit einem Treibstangensystem und Deckstulpen versehenen Fensterflügels oder dergleichen, bei dem das Treibstangensystem über einen Mitnehmer durch den Betätigungsgriff verschiebbar ist, umfassend Befestigungsmittel, die die Flügelrahmensichtfläche im wesentlichen senkrecht durchdringen, und mit einer Deckstulpe in Verbindung stehen, g e k e n n z e i c h -n e t durch eine abgewinkelte Montageplatte (16), deren erster zur Flügelrahmensichtfläche (20) im wesentlichen paralleler Schenkel (16a) den Betätigungsgriff 112) bzw. das Aufschraubgetriebe (10) trägt und deren zweiter Schenkel (16b) die Flügelrahmensichtfläche durchdringt und an einer Deckstulpe (26) vorzuqsweise lösbar befestigt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der zweite Schenkel (16b) mittels ihn quer durchsetzender Schrauben, Nieten oder dergleichen an der Deckstulpe befestigt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der zweite Schenkel (16b) aus zwei im wesentlichen parallelen Teilschenkeln besteht, die fluchtend zwischen sich den das Aufschraubgetriebe (10) mit dem Treibstangensystem (24) verbindenden Mitnehmer (30) längsverschiebbar aufnehmen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die freien Enden beider Teilschenkel durch einen Steg (16b) miteinander verbunden sind.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der zweite Schenkel (16b) die Flügelrahmensichtfläche (20) nahe dem Flügelüberschlag (21) in einer zur Deckstulpe (26) unmittelbar vor oder hinter dieser parallelen Ebene durchdringt.
  6. 6. Vorrichtung zur Befestigung eines Betätigungsgriffs an der Flügelrahmensichtfläche eines mit einem Treibstangensystem und Deckstulpen versehenen Fensterflügels oder dergleichen, bei dem das Treibstangensystem über einen Mitnehmer durch den Betätigungsgriff verschiebbar ist, umfassend die Flügelrahmensichtfläche im wesentlichen senkrecht durchdringende Bolzen, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Bolzen (116b) an einer Montageplatte (116) für den Betätigungsgriff (112) bzw. die Griffolive befestigt sind und an ihren freien Enden mit einem Loch (117, 117'), Gewinde oder Schlitz (117") für eine auerverschraubung mit einer Deckstulpe (126) versehen sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, mit im Flügelrahmen versenktem Getriebeschloß, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Bolzen (116b) den gleichen Abstand zum Getriebeschloß (1lo) haben.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, g e k e n n z e i c h n e t durch Brücken (140), die einerseits an der Deckstulpe (126) und andererseits an einem Bolzen (116b) anliegen und zwischen deren Schenkeln eine zwischen der Deckstulpe (126) und dem Bolzen (116b) befindliche Treibstange (124) längsverschiebbar ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Löcher oder Schlitze (117, 117', 117") in den Bolzen (116b) derart mit einer Senkung (125) umgeben sind, daß bei Anziehen der Querverschraubung eine die Bolzen in den Flügelrahmen hineinziehende Spannkraft ausgeübt wird.
  10. 1o. Vorrichtung nach einem der vorhergehende. Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Montageplatte (16, 116) zu einer bezogen auf den Flügel waagerechten Ebene symmetrisch ausgebildet ist.
  11. 11. Vorrichtung zur Befestigung eines Betätigungsgriffs an der Flügelrahmensichtfläche eines mit einem Treibstangensystem und Deckstulpen versehenen Flügels, bei dem wenigstens die im Bereich des Betätigungsgriffs liegende Deckstulpe flächenbündig ir, der im wesentlichen ebenen Flügelfalzumfangsfläche liegt, insbesondere gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1, g e k e n.n z e i c h n e t durch einen Befestigungsblock (217a), der in der von der Flügelfalzumfangsfläche und dem Flügelüberschlag (21) gebildeten Ecke liegend einerseits durch die Flügelfalzumfangsfläche durchdringende Befestigungselemente am Flügel befestigt ist und andererseits durch die Flügelrahmensichtfläche durchdringende Befestigungsmittel den Betätigungsgriff (12, 210) hält.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß wenigstens zwei im Abstand liegende und mit zwei zueinander im wesentlichen senkrechten Durchbohrungen für die Befestigungsmittel versehene Befestigungsblöcke (217a) vorhanden; sind.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch g e k es n n z e i ch n e t , daß zwei Befestigungsblöcke (217a) durch einz steg (217b) zu einem U-förmigen Befestigungsbügel (217) verbunden sind, in dessen Bereich zwischen den die Schenkel des U bildenden Befestigungsblöcken (217a) ein den Betätigungsgriff (12) bzw. ein Aufschraubgetriebe (210) mit dem Treibstangensystem verbindender Mitnehmer zwischen der Flügelfalzumfangsfläche und dem Steg (217b) verschiebbar ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4790583A (en) * 1985-12-23 1988-12-13 Schueco Heinz Schuermann Gmbh & Co. Actuating arrangement for window casement or door leaf fittings

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DE2158864A1 (de) * 1971-11-27 1973-05-30 Ver Baubeschlag Gretsch Co Vorrichtung zur lagerung eines betaetigungsgliedes, z. b. handhebels, an einem rahmen von fenstern, tueren od. dgl
DE7827161U1 (de) * 1978-09-13 1979-01-04 Schueco Heinz Schuermann Gmbh & Co, 4800 Bielefeld Dreh- oder drehkippfenster

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