DE2930798A1 - Verfahren und vorrichtung zum anspinnen eines umwindegarnes - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum anspinnen eines umwindegarnesInfo
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Description
SCHUBERT & SALZER
P + Gm 79/604
Verfahren und Vorrichtung zum Anspinnen eines Umwindegarnes
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anspinnen eines Umwindegarnes, das aus einem von einem Lieferwalzenpaar eines
Streckwerkes gelieferten Spinnfaserbündel und einem von einer Bindefaden-Spule ablaufenden Bindefaden mittels einer Hohlspindel
hergestellt, aus dieser abgezogen und zu einer Garnspule aufgewickelt wird, sowie eine Vorrichtung zum Durchführen
des Verfahrens.
Für das Anspinnen bei der Umwindegarn-Herstellung wurde bereits vorgeschlagen, das aus dem Lieferwalzenpaar des Streckwerkes
ungedreht austretende Spinnfaserbündel mit Hilfe einer Druckluftpistole mit Saugrohr in die Hohlspindel zu saugen,
wobei sich der Bindefaden um das Spinnfaserbündel winden und es verfestigen soll (DE-OS 2.428.483). Nach einem weiteren
bekannten Vorschlag soll das Spinnfaserbündel mit Hilfe eines mit Druckluft gespeisten Zuführrohres vom Lieferwalzenpaar
aus in die Einlauföffnung der Hohlspindel eingeführt werden
(DE-OS 1.685.881).
Beiden Vorschlägen gemeinsam ist der Nachteil, daß für das Anspinnen das gegen Bruch empfindliche Spinnfaserbündel herangezogen
wird, dessen angestrebte Verfestigung auf dem Wege von den Lieferwalzen zur Hohlspindel außerdem nicht gewährleistet
ist. So kann bei dem erstgenannten Verfahren der Fall eintreten, daß die Geschwindigkeit der Saugluft in der
Pistole so hoch ist, daß das Spinnfaserbündel nicht vom Bindefaden eingebunden wird, oder daß andererseits der in der Hohlspindel
erzeugte Unterdruck zu niedrig ist, so daß der Bindefaden nicht von seiner Spule abgezogen wird. Auch bei der
Verwendung.eines mit Druckluft gespeisten Zuführrohres ergeben
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sich Schwierigkeiten hinsichtlich der Verfestigung des Spinnfaserbündels
und der Einführung in die Hohlspindel, die den Erfolg des Anspinnens in Frage stellen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, die das Anspinnen auf einfache und zuverlässige
Weise ermöglichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß nach dem
Stillsetzen der Hohlspindel und/oder der Bindefaden-Spule und Unterbrechen des Garnabzuges ein durch die Hohlspindel hindurchgeführter
Anspinnfaden oberhalb des Lieferwalzenpaares gleitfähig geklemmt v/ird, und daß dann der Anspinnfaden in die Klemmlinie des Lieferwalzenpaares
eingeführt wird und sich dabei mit dem Spinnfaserbündel
verbindet, indem die Hohlspindel und/oder die Bindefaden-Spule in Betrieb genommen und der Anspinnfaden unter Überwindung des auf
ihn ausgeübten Klemmdruckes aus der Hohlspindel abgezogen wird.
Zweckmäßig wird als Anspinnfaden das erzeugte Umwindegarn und/ oder der Bindefaden verwendet. Um durch das Anspinnen verursachte
Dickstellen im fertiggestellten Umwindegarn zu vermeiden, wird der aus der Hohlspindel abgezogene Anspinnfaden abgesaugt.
Die Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens mit einem eine angetriebene
Unterwalze und eine Druckwalze enthaltenden Lieferwalzenpaar, dem eine Hohlspindel mit einer auf dieser angeordneten
Bindefaden-Spule, ein Abzugswalzenpaar und eine Aufwickeleinrichtung nachgeordnet sind, ist dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb
der Druckwalze eine Fadenklemme und ein sich an der freien Stirnseite der Druckwalze in Richtung zur Klemmlinie des Lieferwalzenpaares
erstreckender Fadenleitbügel angeordnet sind.
Um den Anspinnfaden vorübergehend einen besseren Halt auf dem Fadenleitbügel
zu geben, ist dem Fadenleitbügel eine Rückhaltefeder für den Anspinnfaden zugeordnet. Ein Absaugen des An-
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Spinnfadens wird durch eine der Hohlspindel nachgeordneten Saugleitung ermöglicht.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der beigefügten Zeich nungen weiter erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorrichtung zum Herstellen eines Umwindegarnes mit an der Spinnstelle ausgelegtem Anspinnfaden
in Seitenansicht;
Fig. 2 das Lieferwalzenpaar des Streckwerkes mit dem ausgelegten Anspinnfaden in der Draufsicht;
Fig. 3 das Abzugswalzenpaar mit ausgelegtem Anspinnfaden von vorn gesehen;
Fig. 4 eine weitere Vorrichtung zum Herstellen eines
Umwindegarnes mit dem Bindefaden als Anspinnfaden, in Seitenansicht.
Gemäß Fig. 1 ist einem Streckwerk,von dem nur das Lieferwalzenpaar
mit der angetriebenen Unterwalze 1 und der Druckwalze 2 gezeigt ist, eine Hohlspindel 3 nachgeordnet, die im Maschinengestell
drehbar gelagert und kontinuierlich angetrieben wird, beispielsweise durch einen Tangentialriemen 31. Wie aus Fig.
2 hervorgeht, ist die Druckwalze 2 in üblicher Weise auf einer Achse 20 angeordnet, deren anderes Ende eine nicht gezeigte
zweite Druckwalze trägt, die der benachbarten Spinnstelle zugeordnet ist. Die Achse 20 ist mittig in einem Druckarm (nicht
gezeigt) gelagert. Die Reinigung der Druckwalze 2 von anhaftenden Fasern erfolgt durch eine Abstreiflippe 21, die in einer
oberhalb der Druckwalze 2 am Maschinengestell befestigten Halterung 22 gehalten ist. Dem Lieferwalzenpaar ist ein Absaugrohr
11 zugeordnet.
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Auf der Hohlspindel befindet sich eine Spule, die einen Bindefaden
B enthält und im folgenden als Bindefaden-Spule 4 bezeichnet
wird. Die Bindefaden-Spule 4 ist mit der Hohlspindel 3 drehfest verbunden. Sie kann jedoch auch drehbar auf der Hohlspindel
3 gelagert sein und während des laufenden Betriebes an einer Drehung mit der Hohlspindel gehindert werden. Auf die Hohlspindel
folgt ein Abzugswalzenpaar 5, 50 und eine Aufwickeleinrichtung für das fertiggestellte Umwindegarn. Die Abzugswalzen
50 sind paarweise in einem Trag- und Belastungsarm 52 (Fig. 3) gelagert und v/erden von diesem gegen die angetriebene Abzugswalze
5 gepreßt. Die Aufwickeleinrichtung enthält eine Nuttrommel 6, von der die in einem Spulenhalter 60 gehaltene und
beispielsweise durch Federkraft gegen die Nuttrommel 6 gedrückte Garnspule SP durch Reibung angetrieben wird.
Für das Anspinnen ist auf der der Lagerstelle der Achse 20 abgewandten
Stirnseite der Druckwalze 2 ein Fadenleitbügel 7 angeordnet, dessen eines Ende zweckmäßig an der Halterung 22 der
Abstreiflippe 21 befestigt ist und dessen anderes, freies Ende
sich in Nähe der durch die Unterwalze 1 und die Druckwalze 2 gebildeten Klemmlinie befindet. Dem Fadenleitbügel 7 ist zweckmäßig
eine Rückhaltefeder 71 für den Anspinnfaden zugeordnet, die, ebenso wie eine als Fadenklemme 8 dienende Blattfeder 81,
an der Halterung 22 befestigt ist. Die Rückhaitefeder 71,
die vorübergehend ein Abgleiten des Anspinnfadens am Fadenleitbügel verhindern soll, erstreckt sich von ihrem Befestigungspunkt weg in Richtung zum Fadenleitbügel 7 und kreuzt diesen.
Die Herstellung des Umwindegarnes erfolgt in der Weise, daß das aus dem Lieferwalzenpaar des Streckwerkes austretende Spinnfaserbündel
S und der von der Bindefaden-Spule 4 ablaufende Bindefaden B (Fadenlauf B1) die rotierende Hohlspindel 3 durchlaufen,
wobei sich der Bindefaden B schraubenförmig um das Spinnfaserbündel S legt. Dabei kann das aus dem Lieferwalzenpaar
austretende Spinnfaserbündel S ungedreht bleiben oder
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eine Falschdrehung erhalten, indem es beispielsweise in Reibungskontakt
mit der Kohlspindel 3 gebracht wird. Das erzeugte Umwindegarn wird durch das Abzugswalzenpaar 5, 50 aus der Hohlspindel
3 abgezogen und als Garnspule SP aufgewickelt.
Wenn das Spinnfaserbündel S infolge einer Störung bricht, so daß nur noch der Bindefaden B aus der Hohlspindel 3 abgezogen
wird, wird die Antriebsverbindung des Tangentialriemens 31
mit der Hohlspindel 3 unterbrochen und letztere bis zum Stillstand abgebremst. Das weiterhin kontinuierlich aus dem Lieferwalzenpaar
1, 2 des Streckwerkes austretende Spinnfaserbündel S wird von dem in das Absaugrohr 11 fließenden Saugluftstrom
erfaßt und abgesaugt. Um den v/eiteren Abzug des Bindefadens B aus der Hohlspindel 3 zu unterbinden, wird der Bindefaden
mittels einer Fadenklemme 51 zwischen der Hohlspindel 3 und dem Abzugswalzenpaar 5, 50 geklemmt und festgehalten. Danach
wird der Bindefaden zwischen der Hohlspindel 3 und der Fadenklemme
51 abgetrennt, und die Garnspule SP von der sie antreibenden Muttroramel 6 abgehoben. Zweckmäßig v/erden das Stillsetzen der
Hohlspindel 3, das Klemmen des Bindefadens und das Abheben der Garnspule SP durch einen Fadenwächter 32 ausgelöst.
Für das Anspinnen wird, ein Anspinnfaden benötigt, der an der
Spinnstelle ausgelegt wird. Im vorliegenden Fall wird das auf der Garnspule SP aufgewickelte Umwindegarn zusammen mit dem
Bindefaden B als Anspinnfaden verwendet. Das Umwindegarn wird in eine für das Anspinnen ausreichenden Länge von der Garnspule
SP abgewickelt, an den sich weiterhin drehenden Abzugswalzen 5, 50 vorbeigeführt und durch die Hohlspindel 3 hindurchgezogen,
wobei es den noch in der Hohlspindel 3 befindlichen Bindefaden B mitnimmt. Das Umv/indegarn und der Bindefaden B v/erden dann
in Form einer Schleife um den Fadenleitbügel 7 und die über ihn hinausragende Rückhaltefeder 71 sowie einen Umlenkstift
72 herumgeführt und in die Fadenklemme 8 eingelegt (Fig. 2). Da-
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bei ist es erforderlich, daß - in Richtung zu dem Lieferwalzenpaar
gesehen - vor der Fadenklemme 8 ein der Liefergeschwindigkeit des Lieferwalzeripaares 1, 2 entsprechend langes^
freies Fadenende vorhanden ist.
Die Hohlspindel 3 wird nun wieder in Betrieb genommen, wodurch ein Falschdraht erzeugt und der Bindefaden B um das Umwindegarn
gewunden wird. Durch das nachfolgende Aufsetzen der Garnspule SP auf die Nuttrommel 6 beginnt der Fadenabzug aus der
Hohlspindel 3. Da die Fadenklemme 8 eine Bremskraft auf den Anspinnfaden ausübt, wird dieser gespannt und ist dadurch in
der Lage, die Rückhaltekraft der Rückhaltefeder 71 zu überwinden.
Die Rückhaltefeder 71 bewegt sich infolge der Fadenspannung, wie durch den Pfeil in Fig. 2 angedeutet, in Richtung
des Druckrollers 2 und gibt den Anspinnfaden frei, so daß er am Fadenleitbügel 7 entlanggleiten kann und dann in die Klemmlinie
zwischen dem Druckroller 2 und der Unterwalze 1 einläuft, wo er sich mit dem Spinnfaserbündel S vereinigt. Die erzeugte
Fadenspannung bewirkt außerdem, daß sich der Anspinhfaden in die Klemmlinie zwischen den Abzugswalzen 5, 50 bewegt.
Bei dem beschriebenen Anspinnverfahren sind Abwandlungen möglich. So kann beispielsweise die Garnspule SP gewechselt werden,
nachdem der Anspinnfaden in der oben erläuterten Weise an der Spinnstellu ausgelegt und in der Fadenklemme 8 gleitfähig geklemmt
wurde. Hierzu wird der Anspinnfaden zwischen dem Abzugswalzenpaar 5, 50 und der Garnspule SP abgeschnitten und das Fadenende nach dem
Austausch der Garnspule SP gegen eine leere Hülse und Inbetriebnahme der Hohlspindel 3 manuell in die Klemmlinie der Abzugswalzen
5, 50 oder gemäß Fig. 1 und 2 zunächst in eine Saugleitung 9 eingeführt. Die in der Ruhestellung an einer Halterung aufgehängte
und zu verschiedenen Spinnstellen bewegbare Saugleitung 9 ermög- ■
licht es, eine beim Anspinnen sich bildende Dickstelle abzusaugen, so daß auf eine spätere Garnreinigung verzichtet werden kann.
Die Saugleitung 9 wird in Richtung des Pfeiles in Fig. 3 be-
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wegt, wodurch der Anspinnfaden in die Klemmlinie der Abzugswalzen 5, 50 gelangt, die ihn unter Anspannung aus der Hohlspindel
3 abziehen, so daß er, wie oben beschrieben, in die Klemmlinie des Lieferwalzenpaares 1, 2 einläuft und sich dort mit dem Spinnfaserbündel
S verbindet. Wenn die durch das Anspinnen entstandene Dickstelle abgesaugt ist, wird das aus dem Abzugswalzen 5, 50
austretende Umwindegarn auf die von der Nuttrommel 6 angetriebene Hülse überführt. Selbstverständlich kann das Absaugen des Anspinnfadens
auch erfolgen, wenn die Garnspule SP nicht ausgewechselt wird.
Das in Fig. 4 gezeigte Anspinnverfahren unterscheidet sich
von dem anhand der Fig. 1 bis 3 beschriebenen lediglich dadurch, daß nur der Bindefaden B als Anspinnfaden verwendet wird. Der
nach einem Bruch des Spinnfaserbündels S in der Fadenklemme 51 festgehaltene Bindefaden B wird, wie durch den Pfeil angedeutet,
in Richtung zu den Lieferwalzen 1, 2 gezogen, wobei er sich von der Bindefadenspule 4 abwickelt und eine Fadenschlaufe
bildet, die um den in Fig. 2 gezeigten Fadenleitbügel 7, die Fückhaltefeder 71 und den Umlenkstift 72 herumgeführt
und in die Fadenklemme 8 eingelegt wird. Auch hier muß das freie Fadenende vor der Fadenklemme 8 eine der Liefergeschwindigkeit
der Lieferwalzen 1, 2 entsprechende Länge haben; Das Anspinnen erfolgt in der oben beschriebenen Weise, wobei zweckmäßig
ebenfalls eine Absaugung des Anspinnfadens vorgesehen wird.
In einer weiteren Abwandlung des Anspinnverfahrens wird als Anspinnfaden ein Hilfsfaden von abgepaßter Länge verwendet, der in
Richtung zum Abzugswalzenpaar 5, 50 oder in Richtung zum Lieferwalzenpaar I1 2 durch die Hohlspindel 3 gezogen wird. Das eine Ende
des Hilfsfadens v/ird dann in der oben erläuterten Weise in die
Fadenklemme 8 oberhalb des Lieferwalzenpaares 1, 2 eingelegt und das andere Ende in die Saugleitung 9 eingeführt. Die Hilfsfadenstücke
können in einem Behälter bereitgestellt werden.
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Die Erfindung wurde in Verbindung mit einer Umwindevorrichtung mit einer rotierendken Hohlspindel beschrieben. Sie ist aber
auch bei einer Umwindevorrichtung anwendbar, bei der die Hohlspindel drehfest im Maschinengestell befestigt und die drehbar
auf der Hohlspindel gelagerte Bindefaden-Spule angetrieben ist. In diesem Fall wird entsprechend den obigen Darlegungen
bei einem Fadenbruch die Antriebsverbindung mit der Bindefaden-Spule unterbrochen und letztere nach dem Auslegen
des Anspinnfadens wieder in Betrieb genommen.
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Claims (6)
1. Verfahren zum Anspinnen eines Urnwindegarnes, das aus einem von einem Lieferwalzenpaar eines Streckwerkes gelieferten
Spinnfaserbündel und einem von einer Bindefaden-Spule ablaufenden Bindefaden mittels einer Hohlspindel hergestellt,
aus dieser abgezogen und zu einer Garnspule aufgewickelt T,vird, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Stillsetzen der
Hohlspindel und/oder der Binclefaden-Spule und Unterbrechen des
Garnabzuges ein durch die Hohlspindel hindurchgeführter Anspinnfaden oberhalb des Lieferv/alzenpaares gleitfähig geklemmt
wird und daß dann der Anspinnfaden in die Klemmlinie des Lieferwalzenpaares eingeführt wird und sich dabei mit dem
Spinnfaserbündel verbindet, Indern die Hohlspindel und/oder die
Bindefaden-Spule in Betrieb genommen und der Anspinnfaden unter Überwindung des auf ihn ausgeübten Klemrndruckes aus der
Hohlspindel abgesogen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Anspinnfaden das erzeugte Umwindegarn und/oder der Bindefaden
verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der aus der Hohlspindel abgezogene Anspinnfaden -abgesaugt
wird.
A. Vorrichtung zur^ Durchführen des Verfahrens nach einem der
Ansprüche 1 bis 3, mit eins::: eine angetriebene üntarwaize
und ein:? Druckwalze enthaltenden Lieferwaisenpaar, dem eine
Hohlspindel mit einer auf dieser angeordneten Bindefaden-Spule, ein Abzugswalzenpaar und eine Aufwickeleinrichtung nachgeordnet
sind, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Druckv/alze (2) ein? Fadenkleinrne (8) und ein sich an der
freien Stirnseite der Druckv/alze (2) in Richtung zur Xlemmlinie
des Lieferv/alzenpaares ·' 1, 2) erstreckender Fadenleitbügel (7) ang
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Fadenleitbügel (7) eine RUckhaltefeder (71) für den
Anspinnfaden zugeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch eine der Hohlspindel (3) nachgeordnete Saugleitung (9).
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