DE3501875A1 - Verfahren zum ansetzen eines neuen faserbandes bei einer oe-spinnvorrichtung - Google Patents
Verfahren zum ansetzen eines neuen faserbandes bei einer oe-spinnvorrichtungInfo
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Description
Verfahren zum Ansetzen eines neuen Faserbandes bei einer OE-Spinnvorrichtung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ansetzen des Anfangs eines neuen Faserbandes an das Ende eines in eine OE-Spinnvorrichtung
einlaufenden Faserbandes, das von einer Zuführeinrichtung der Spinnvorrichtung aus einem Behälter abgezogen und in
die Spinnvorrichtung eingezogen wird, wobei die Zuführeinrichtung stillgesetzt wird, wonach der Anfang des neuen Faserbandes
angesetzt wird, wonach ein automatisches Anspinnen der Spinnvorrichtung
durchgeführt wird.
Bei einem Verfahren der eingangs genannten Art (DE-OS 25 18 224) wird vorgesehen, daß das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein
des einlaufenden Faserbandes mittels eines Tasters festgestellt wird, der mindestens eine Stapellänge vor dem Einlauf
des Faserbandes in eine Auflöseeinrichtung abgeordnet ist.
Damit soll verhindert werden, daß bei Aufbrauchen des Faserbandes eine von dem übrigen Garn abweichende Garnnummer gesponnen
wird. Der Anfang des neuen Faserbandes wird dann von Hand angesetzt, wonach ein automatischer Anspinnvorgang durchgeführt
werden soll» Hiermit wird zwar verhindert, daß kurz vor dem völligen Aufbrauchen des einlaufenden Faserbandes ein zu dünnes
Garn gesponnen wird, jedoch wird nicht beachtet, daß durch das Ansetzen des Anfangs des neuen Faserbandes eine zu große Fasermenge
zugeführt wird, so daß dann zunächst ein zu dickes Garn gesponnen wird, bevor das alte Faserband nach dem erfolgten automatischen
Anspinnen restlos aufgebraucht ist;
Es ist auch bekannt (DE-OS 25 21 851), alle Behälter mit Faserbändern
gleicher Länge zu füllen und eine Meßeinrichtung vorzusehen, die die eingelaufene Länge des Faserbandes mißt und den
Zeitpunkt des Ansetzens eines neuen Faserbandes bestimmt. Dabei wird unmittelbar vor der Zuführeinrichtung eine Trenneinrichtung
vorgesehen, durch die das alte Faserband abgeschnitten
wird, das anschließend vollständig noch in die Spinnvorrichtung
einläuft. Dadurch soll an dem Garnende eine Dickstelle entstehen, die bei dem anschließenden Anspinnen leicht auf der Spule
auffindbar ist. Das Ansetzen des Anfangs des neuen Faserbandes erfolgt durch unmittelbares manuelles Einführen in die Spinnvorrichtungen
.
Es ist auch bekannt (JP-OS 59-76 932) , den jeweiligen Inhalt der die Faserbänder enthaltenden Behälter indirekt zu ermitteln,
indem der jeweilige Füllungsgrad durch Zählen der Umdrehungen der Garnabzugswalzen oder der Aufwickelwalze bestimmt
wird. Die bei Garnbrüchen und Spulenwechsel entstehenden Totzeiten werden abgezogen. Aus diesen Werten werden Rückschlüsse
auf den jeweiligen Inhalt der Faserbandbehalter gezogen, so daß bei Bedarf ein Signal für einen Behälterwechsel gegeben wird.
Es ist auch bekannt (DE-OS 25 54 915), den Inhalt der Behälter direkt zu überwachen, beispielsweise durch Messen der eingelaufenen
Länge des Faserbandes an der Liefereinrichtung oder durch Messen der Gewichtsabnahme der Behälter oder durch Messen der
Füllhöhe. Bei Erreichen eines unteren Grenzwertes wird ein Signal gesetzt, durch das darauf aufmerksam gemacht wird, daß vor
Beginn einer längeren, wartungsfreien Periode, beispielsweise vor einem Wochenende, bereits weitgehend geleerte Faserbandbehalter
rechtzeitig gewechselt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß ein vollautomatisches
Ansetzen eines neuen Faserbandes möglich ist, wobei gleichzeitig gewährleistet ist, daß durch das Ansetzen des neuen
Faserbandes keine Fehlstellen in dem ersponnenen Garn entstehen.
Bei einer ersten Lösung dieser Aufgabe wird vorgesehen, daß die Zuführeinrichtung stillgesetzt wird, bevor das Ende des Faserbandes
in die Spinnvorrichtung eingelaufen ist, wonach das aus
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der Spinnvorrichtung herausragende Faserband und/oder der Anfang des neuen Faserbandes derart aufbereitet und miteinander
verbunden werden, daß die Ansetzstelle wenigstens annähernd die gleiche Nummer aufweist, wie die übrigen Bereiche der Faserbänder.
Durch diese Ausbildung wird gewährleistet, daß das Faserband auch nach einem Ansetzen des neuen Faserbandes eine konstante
Nummer aufweist, so daß entsprechend auch das ersponnene Garn konstant ist. In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird
dabei vorgesehen, daß der Anfang des berextgestellten Faserbandes mit dem Ende des aus der Spinnvorrichtung herausragenden
Faserbandes verspleißt wird.
Bei einer anderen Lösung wird vorgesehen, daß die Zuführeinrichtung
der Spinnvorrichtung stillgesetzt wird, bevor das Ende des Faserbandes in die Spinnvorrichtung eingelaufen ist, daß
der Anfang des neuen Faserbandes mit dem Ende des aus der Spinnvorrichtung herausragenden Faserbandes verbunden wird, und
daß nach dem Ansetzen die Zuführeinrichtung der Spinnvorrichtung so lange eingeschaltet wird, bis die Ansetzstelle in die
Spinnvorrichtung eingelaufen ist, wobei die während dieser Zeit zugeführten Fasern in der Spinnvorrichtung abtransportiert werden,
wonach das automatische Anspinnen durchgeführt wird.
Bei dieser Ausbildung spielt die Qualität der Ansetzstelle zwischen
dem Anfang des neuen Faserbandes und dem Ende des alten
Faserbandes keine Rolle, da die im Bereich dieser Ansetzstelle vorhandenen Fasern nicht in das Garn eingesponnen, sondern zum
Abfall abtransportiert werden. Für die Ansetzverbindung kann ebenfalls ein pneumatisches Spleißen vorgesehen werden. Jedoch,
da die Ansetzstelle keinen Einfluß auf die Garnqualität hat, können auch weniger aufwendig herzustellende Verbindungen vorgesehen
werden, beispielsweise ein einfaches Zusairanennitsoheln des Anfangs des neuen Faserbandes mit dem Ende des alten Faserbandes
.
Bei beiden Lösungen ergibt sich der Vorteil, daß das alte Faserband
nicht erst zu Ende versponnene wird, bevor ein neues Faserband angesetzt und eingezogen wird. Das Ende des alten Faserbandes
hat somit keinen Einfluß auf die Garnqualität. Da das alte Faserband noch in ausreichender Länge aus der Spinnvorrichtung
herausragt, wenn das Ansetzen an das neue Faserband durchgeführt wird, läßt sich das Ansetzen mit relativ einfachen
Mitteln vollautomatisch verwirklichen.
Um das Stillsetzen der Zuführeinrichtung einer Spinnvorrichtung rechtzeitig ausführen zu können, bevor das Ende des Faserbandes
in die Spinnvorrichtung eingelaufen ist, wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß in die Behälter eine
abgemessene Länge Faserband eingelegt ist, und daß die Spinnvorrichtung eine Einrichtung zum Messen der eingelaufenen Länge
des Faserbandes enthält, die mit einer Einrichtung zum Stillsetzen der Zuführeinrichtung der Spinnvorrichtung verbunden
ist. Zu dem gleichen Zweck wird bei einer anderen Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die in die Behälter abgelegten
Faserbänder in Abstand zu ihren Enden mit einer Markierung versehen werden, und daß die Spinnvorrichtung mit einer auf die
Markierung ansprechenden Einrichtung versehen ist, die eine Einrichtung zum Stillsetzen der Zuführeinrichtung betätigt.
Eine derartige Markierung, die chemischer, optischer oder mechanischer Natur sein kann, erfordert nicht das Ablegen einer
exakt bemessenen Länge von Faserband in den Behältern.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird zur Durchführung des Verfahrens an einer Spinnmaschine mit einer Vielzahl von
Offenend-Spinnvorrichtungen, die jeweils eine Zuführeinrichtung
zum Einziehen eines jeweils in einem Behälter vorgelegten Faserbandes aufweisen, vorgesehen, daß jede Spinnvorrichtung mit
einer die Zuführeinrichtung abschaltenden Einrichtung zum Messen der in die Spinnvorrichtung eingelaufenen Länge des Faserbandes
ausgerüstet ist, und daß ein verfahrbares, jeweils einer Spinnvorrichtung zustellbares Wartungsgerät vorgesehen ist, das
mit Einrichtungen zum Aufnehmen und Verbinden des aus äei Spinnvorrichtung herausragenden Faserbandes und des Anfangs eines
neuen Faserbandes ausgerüstet ist.
Insbesondere da das alte Faserband mit einer erheblichen Länge aus der Spinnvorrichtung herausragt, wenn bereits die Zuführeinrichtung
abgeschaltet ist, läßt sich das Verbinden mit dem Anfang eines neuen Faserbandes in einfacher Weise voll automatisch
durchführen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsformen.
Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht auf einen Teil einer als OE-Friktionsspinnmaschine ausgebildeten Spinnmaschine
mit einer Vielzahl von Spinnvorrichtungen und einem verfahrbaren Wartungsgerät zum automatischen
Ansetzen der Faserbänder und zum automatischen Anspinnen*
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Spinnmaschine der Fig. 1 mit einer teilweise geschnittenen Seitenansicht
einer Spinnvorrichtung, an welcher das Wartungsgerät tätig ist,
Fig4 3 eine Teilansicht von oben auf eine Transporteinrichtung
für Faserbandbehälter und das Wartungsgerät,
Fig. 4 eine Ansicht von oben auf eine Einzelheit des Wartungsgerätes und
Fig. 5 eine Ansicht ähnlich Fig. 2 mit weiteren Einrichtungen des Wartungsgerätes zum Durchführen eines
automatischen Anspinnvorgangs.
Im nachstehenden wird die Erfindung anhand einer OE-Friktionsspinnmaschine
näher erläutert. Es wird darauf hingewiesen, daß das Spinnverfahren selbst für die Erfindung nur eine untergeordnete
Bedeutung besitzt und daß die Erfindung mit Erfolg bei jedem OE-Spinnverfahren eingesetzt werden kann, insbesondere
auch bei einem OE-Rotorspinnverfahren.
Die Spinnmaschine enthält eine Vielzahl von untereinander gleich ausgebildeten Spinnvorrichtungen, die auf jeder Maschinenseite
in einer Reiha nebeneinander angeordnet sind. Jeder Spinnvorrichtung 1 ist ein Faserbandbehälter 2, eine sogenannte
Kanne, zugeordnet, welche ein Faserband 3 enthält, das in die zugehörige Spinnvorrichtung 1 einläuft und in dieser zu einem
Garn 4 versponnen wird. Das Garn 4 wird mittels einer als Abzugswalzenpaar 5, 6 ausgebildeten Abzugseinrichtung aus den
Spinnvorrichtungen 1 abgezogen und zu einer Auflaufspule 7 aufgewickelt. Eine der Abzugswalzen 5 ist als angetriebener, in
Maschinenlängsrichtung durchlaufender Unterzylinder ausgebildet, dem an jeder Spinnvorrichtung 1 eine als Druckwalze ausgebildete
Abzugswalze 6 zugeordnet ist. Die Auflaufspulen 7 der
Spinnvorrichtungen 1 werden auf jeder Maschinenseite von einer in Maschinenlängsrichtung durchlaufenden Wickelwalze 8 angetrieben.
Jeder Spinnvorrichtung 1 enthält einen Garnwächter 9, der bei Bruch des Garnes 4 das weitere Zuführen des Faserbandes
3 unterbindet. Die Auflaufspulen 7 jeder Spinnvorrichtung 1
sind in einem Spulenrahmen 10 gehalten, die um stationäre Achsen
11 verschwenkbar an einem Maschinengestell 12 gehalten sind, das in Fig. 2 und 5 in Forin einer Gestellwand sichtbar
ist.
Jede Spinnvorrichtung 1 enthält eine Zuführeinrichtung, von welcher in Fig. 1, 2 und 5 jeweils eine Zuführwalze 13 dargestellt
ist, die mit einem nicht dargestellten Zuführtisch zusammen arbeitet. Die die Zuführwalze 13 enthaltende Zuführeinrichtung
zieht jeweils ein Faserband 3 aus dem Faserbandbehälter 2 ab und in die Spinnvorrichtung 1 ein. Die Zuführeinrich-
•Ή
tung bietet das faserband 3 einer wesentlich schneller laufenden
Auflösewalze 14 dar, die das Ende des Faserbandes 3 zu ei" nem Faserbart auskämmt und zu einzelnen Fasern auflöst. Die
vereinzelten Fasern werden durch einen Faserzuführkanal 15 hindurch dem Keilspalt eines Walzenpaares zugeführt, dessen Walzen
16 und 17 parallel zueinander und dicht nebeneinander angeordnet sind und in nicht näher dargestellter Weise gleichsinnig
angetrieben werden. Die zugeführten Fasern werden in dem Keilspalt zu dem Garn 4 zusammengedreht, das in Längsrichtung des
Keilspaltes mittels der aus dem Abzugswalzenpaar 5, 6 gebildeten Abzugseinrichtung abgezogen wird. Wenigstens der Innenraum
einer der Walzen 16 oder 17 ist über nicht dargestellte Saugeinrichtungen an einen in Maschinenlängsrichtung durchlaufenden
Unterdruckkanal 19 angeschlossen, an welchen wenigstens eine der Walzen 16 oder 17 aller Spinnvorrichtungen 1 angeschlossen
ist. Der ünterdruckkanal 19 ist an eine Unterdruckquelle' angeschlossen,
beispielsweise einen im Maschinenkopf angeordneten, nicht dargestellten Ventilator. An den Unterdruckkanal 19 ist
ferner für jede Spinnvorrichtung 1 eine Absaugeinrichtung 18 angeschlossen, die in nicht näher dargestellter Weise mit einem
von außen betätigbaren Absperrventil ausgerüstet ist und die auf den Keilspalt zwischen den beiden Walzen 16 und 17 gerichtet
ist.
Die Zuführwalzen 13 der Spinnvorrichtungen 1 einer Maschinenseite werden in nicht näher dargestellter Weise von einem zentralen
Antrieb angetrieben, der insbesondere eine in Maschinenlängsrichtung verlaufende Welle enthält, an welche über entsprechend
ausgebildete Zahnrader ein zu den Zuführwalzen 13 führender Stehwellenantrieb angeschlossen ist. Der Stehwellenantrieb
enthält eine Elektromagnetkupplung 20, die über elektrische Leitungen 21 und 22 an den Garnwächter 9 der Spinnvorrichtung
1 angeschlossen ist. Der Garnwächter 9 erfaßt einen Garnbruch und löst dann ein öffnen der Kupplung 20 der zugehörigen
Zuführwalze 13 aus, so daß somit bei Auftreten eines Garnbruchs der Antrieb der betreffenden Zuführwalze 13 indivi-
duell unterbrochen wird, ohne daß dadurch der zentrale Antrieb
gestört wird. Durch Stillsetzen der Zuführwalze 13 einer Spinnvorrichtung
1 wird an dieser Spinnvorrichtung 1 sofort das weitere Einziehen des zugehörigen Faserbandes 3 unterbrochen. An
jeder Zuführwalze 13 ist ferner ein von außen zugängliches Kegelrad 25 angebracht, über welches die Zuführwalze 13 einer
einzelnen Spinnvorrichtung 1 mittels einer Hilfseinrichtung 77
auch bei geöffneter Kupplung 20 angetrieben werden kann, wie später noch im einzelnen erläutert werden wird.
Jede Spinnvorrichtung 1 ist ferner mit einer Führung 26 für das einlaufende Faserband 3 versehen, die unterhalb und in Abstand
zu der Stelle des Einlaufs des Faserbandes 3 in die Spinnvorrichtung
1 an einer definierten Stelle angeordnet ist. Jede Spinnvorrichtung 1 enthält ferner eine Meßeinrichtung 24, die
über eine elektrische Leitung 23 mit einem nicht dargestellten Signalgeber an den Unterzylinder 5 der Abzugseinrichtung
angeschlossen ist und die an die Kupplung 20 angeschlossen ist. Durch diese Meßeinrichtung 24 wird einerseits die Länge des auf
die Auflaufspule 7. aufgewickelten Garnes 4 gemessen, während gleichzeitig indirekt die dem Faserbandbehälter 2 entnommene
und damit in die Spinnvorrichtung 1 eingelaufene Länge des Faserbandes 3 ermittelt wird. Wenn in die Faserbandbehälter 2
eine definierte Länge von Faserband 3 eingefüllt ist, läßt sich somit ermitteln, welchen Füllungsgrad jeder Faserbandbehälter 2
aufweist und insbesondere wann der Inhalt des Faserbandbehälters 2 aufgebraucht ist oder kurz vor dem
Aufbrauchen steht. Bei einer anderen, nicht dargestellten Ausführungsform ist eine Meßeinrichtung vorgesehen und mit der
Kupplung 20 verbunden, die direkt die Umdrehungen der Zuführwalze 13 mißt und somit direkt die eingelaufene Länge des
Faserbandes 3 erfaßt. Bei beiden Ausführungsformen wird vorgesehen, daß rechtzeitig vor dem Aufbrauchen des Faserbandes
3 die Kupplung 20 der Zuführwalze 13 geöffnet wird, so daß das Faserband 3 noch mit einer größeren Länge aus der
Spinnvorrichtung 1 herausragt und insbesondere mit einem Teil
33 und seinem eigentlichen Ende 34 sich noch in dem Faserbandbehälter 2 befindet. Diese Situation ist in Fig. 2
für den Faserbandbehälter 2' einer Spinnvorrichtung 1 dargestellt.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, die in Fig. 2
auf der rechten Seite dargestellt ist, ist im Bereich des Einlaufs
des Faserbandes 3 in die Spinnvorrichtung 1 ein Detektor 41 angeordnet, der mit der Kupplung 20 der Zuführwalze 13 verbunden
ist. Bei dieser Ausführungsform wird das Faserband 3 in Abstand zu seinem Ende mit einer von dem Detektor 41 erfaßbaren
Markierung versehen. Wenn diese Markierung den Detektor 41 erreicht, so veranlaßt dieser ein Öffnen der Elektromagnetkupplung
20 der Zuführwalze 13, so daß auch bei dieser Ausführungsform die Zuführeinrichtung stillgesetzt wird, bevor das Ende
des Faserbandes 3 in die Spinnvorrichtung 1 eingelaufen ist und noch über eine größere Länge aus der Spinnvorrichtung 1 herausragt
und sich insbesondere noch im Bereich der Führung 26 befindet.
Wenn eine Spinnvorrichtung 1 wegen kurz bevorstehendem Aufbrauch des Faserbandes 3 stillgesetzt worden ist, wie dies im
vorstehenden erläutert wurde, so wird anschließend das Ansetzen des Anfangs eines neuen Faserbandes voll automatisch mittels
eines Kartungsgerätes 27 durchgeführt. Das Wartungsgerät 27, das auch Einrichtungen zum Durchführen eines erneuten Anspinnvorgang?
enthält, wie in dem Nachstehenden noch erläutert werden wird, wird durch ein entsprechendes Signal der Spinnvorrichtung
1 gerufen. Dabei wird zweckmäßigerweise vorgesehen, daß sich dieses Signal von dem üblicherweise bei einem Garnbruch
erzeugten Signal unterscheidet, so daß das Wartungsgerät 27 nicht unnötig einen Anspinnversuch durchführt. Das Wartungsgerät 27 ist mittels Laufrädern 28, von denen wenigstens eines
angetrieben ist, in Längsrichtung der Spinnmaschine verfahrbar. Die Laufräder 28 laufen auf einer um die Spinnmaschine herumlaufenden
Fahrschiene 29. Mittels lose mitlaufender Räder 30
und 31 ist das Wartungsgerät 27 ferner gegen eine in Maschinenmitte
befindliche Schiene 32 abgestützt. Das Wartungsgerät 27 stellt sich zunächst der betreffenden Spinnvorrichtung 1 zu.
Danach wird in Pfeilrichtung 36 eine auf einem Stößel angeordnete Faserbandklemme 35 ausgefahren, die das Faserband 3 gegen
die Führung 26 fixiert. Anschließend wird eine Schneideinrichtung 37 ebenfalls in Pfeilrichtung 36 ausgefahren, welche den
noch in dem Faserbandbehalter 21 befindlichen Teil 33 des Faserbandes
3 mit dem Ende 34 abschneidet, das in den Faserbandbehalter 2' hineinfällt. Damit wird das Ende 34 des Faserbandes
3 entfernt, welches aus Herstellungsgründen keine exakt definierte Anzahl von Fasern enthält und somit Anlaß zu Veränderungen
der Garnnummer des ersponnenen Garns 4 sein könnte. Anschließend stellt das Wartungsgerät 27 dem geleerten Faserbandbehalter
2' einen in Fig. 2 strichpunktiert dargestellten Greifer 38 zu, mit welchem dieser Faserbandbehalter 2' entfernt
wird.
In Maschinenmitte ist ein Transportband 40 angeordnet, welches in Längsrichtung der Maschine verläuft und das zum Bereitstellen
gefüllter Faserbandbehalter 39 und zum Abtransport leerer Faserbandbehalter 2' dient, wie in Fig. 3 näher dargestellt
ist. Der ausfahrbare, anhebbare und absenkbare Greifer 38 stellt den entleerten Faserbandbehalter 2' an einer Stelle 44
auf dem an sich leeren, in Pfeilrichtung 43 angetriebenen Transportband 40 ab. Das Wartungsgerät 27 ist über eine im Bereich
der Fahrschiene 29 verlegte Leitung mit einer Abrufeeinrichtung 46 und 47 versehen, durch die dann von dem Maschinenende
ein gefüllter Faserbandbehalter 39 abgerufen wird. Das Transportband 40 transportiert diesen gefüllten Faserbandbehalter
39 dann in den Bereich der betreffenden Spinnvorrichtung, in welcher dieser mittels des Greifers 38 entnommen und an der
Stelle abgestellt wird, an welcher sich der leere Faserbandbehalter
2' vorher befunden hatte.
Der Greifer 3Ö des Wartungsgerätes 27 weist zwei zangenartige
Arme 50 und 51 auf, die den Faserbandbehälter 39 umgreifen und an ihren Enden mit Rollen 52 und 53 versehen sind, die sich gegen
den Umfang des Faserbandbehälters 39 abstützen. Die zangenartigen Arme 50 und 51, sind um eine Achse 54 relativ zueinander
verschwenkbar. Die Achse 54 ist auf einem Hebelarm 55 angeordnet,
der um eine Achse 56 verschwenkbar an einem Hebelarm 57 angebracht ist. Der Hebelarm 57 ist in nicht näher dargestellter
Weise mit einer Hebe- und Senkeinrichtung verbunden. Der zangenartige Arm 51 ist über die Achse 54 hinaus mit einem
Ansatz 58 verlängert, an dem ein Zugband 59 angelenkt ist, das um die Achse 56 geführt ist. Zwischen den beiden zangenartigen
Armen 50 und 51 ist eine Spreizfeder 60 angeordnet, gegen deren Wirkung sich der zangenartige Greifer 38 durch Betätigen des
Zugbarides 59 schließen läßt. Mittig zwischen den zwei Rollen 52 und 53 im Eckpunkt eines etwa gleichseitigen Dreiecks ist eine
weitere Rolle 61 an dem Greifer 38 vorgesehen, gegen die sich der Umfang des Faserbandbehälters 39 anlegt. Diese Rolle 61 ist
mit einem Antriebsmotor antreibbar, so daß der Faserbandbehälter 39 zwischen den drei Rollen 52, 53 und 61 verdreht werden
kann. Am Rand des Faserbandbehälters 39 ist eine Klemme 49 vorgesehen, in Welcher der Anfang 48 des in dem Faserbandbehälter
39 befindlichen Faserbandes 3 festgelegt ist. Der Greifer 38 ist ferner mit einem Sensor 62 versehen, der auf die Klemme 49
anspricht und danach den Motor der Rolle 61 abschaltet. Dadurch wird erreicht, daß die Klemme 49 und damit der Anfang 48 des
Faserbandes 3 des Faserbandbehälters 39 in eine definierte Position gebracht wird. In dieser definierten Position wird der
Faserbandbehälter 3 9 im Bereich der Spinnvorrichtung 1 abgesetzt, an welcher der Anfang 4 8 des neuen Faserbandes 3 mit dem
aus der Spinnvorrichtung 1 heraushängenden Teil 33 des einlaufenden Faserbandes 3 verbunden wird.
In Fig. 5 ist für die auf der in der Zeichnung linken Maschinenseite
befindliche Spinnvorrichtung 1 ein Faserbandbehälter 39 in einer definierten Position abgestellt worden, so daß sich
der Anfang 48 des darin befindlichen neuen Faserbandes 3 in einer relativ zu dem Wartungsgerät 27 definierten Position befindet.
Auch der von der Klemme 35 und der Führung 26 gehaltene Teil 33 des einlaufenden Faserbandes befindet sich in einer definierten
Position. Diesen beiden Teilen wird dann eine nur schematisch dargestellte Einrichtung 63 zum Verbinden zugestellt.
Bei einer ersten Ausführungsform der Erfindung wird vorgesehen, daß diese Einrichtung 63 mit Mitteln zuir Aufbereiten
und Verspleißen der Faserbänder ausgerüstet ist, wobei eine derartige Verbindung hergestellt wird, daß die Ansetzstelle
wenigstens annähernd die gleiche Anzahl von Fasern aufweist wie die übrigen Bereiche der Faserbänder 3, d.h. wenigstens
annähernd die gleiche Nummer. Danach wird von dem gleichen Wartungsgerät 27 ein noch zu beschreibender Anspinnvorgang
automatisch durchgeführt.
Bei einer zweiten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Einrichtung 63 eine beliebige Verbindung zwischen dem
Teil 33 des einlaufenden Faserbandes 3 und dem Anfang 48 des neuen Faserbandes herstellt, beispielsweise eine Nitschelverbindung.
Nach dem Herstellen dieser Verbindung wird die Klemme 35 zurückgezogen. Dem Kegelrad 25 der Zuführwalze 13 wird dann
in Richtung des Pfeiles 36 ein Hilfsantrieb 77 des Wartungsgerätes 27 zugestellt, der dann so lange eingeschaltet wird, bis
die Ansetzstelle zwischen dem Anfang 48 des neuen Faserbandes und dem Teil 33 in die Spinnvorrichtung 1 eingelaufen und von
der Auflösewalze dieser Spinnvorrichtung 1 vereinzelt wurde. Dies geschieht noch vor dem eigentlichen Anspinnen. Die während
dieser Zeit vereinzelten Fasern werden aus dem Bereich des Keilspaltes zwischen den Walzen 16 und 17 durch die Absaugeinrichtung
18 abgeführt, so daß für das nachfolgende automatische Anspinnen ein einwandfrei dimensioniertes Faserband vorliegt.
Das Wartungsgerät 27 weist eine in beide Drehrichtungen antreibbare
Abheberolle 64 auf, die auf einem um eine Achse 66 schwenkbaren Hebel 65 angeordnet ist. Mittels der Abheberolle
64 wird die Auflaufspule 7 von der Wickelwalze 8 in die Position
71 abgehoben. Der Auflaufspule 7 wird dann eine Fadensuchdüse
70 in die strichpunktierte Position 68 zugestellt, die um eine Achse 69 verschwenkbar ist. Die Abheberolle 64 wird in Abwickelrichtung
angetrieben, so daß die in der Position 68 befindliche Fadensuchdüse das gebrochene Garnende aufnimmt und
sich dann in die Position 70 zurückbewegt, so daß das Garnende zwischen der Abheberolle 64 und der in der Position 70 befindlichen
Suchdüse gespannt ist. Das gespannte Garnende 71 wird von einem Garnzubringer 7 2 übernommen, insbesondere nach einem
vorhergehenden Ablängen und Aufbereiten des Garnendes. Der Garnzubringer 72 ist um eine Achse 7 3 verschwenkbar und enthält
ein Greiforgan 74, welches vorzugsweise als ein in beide Drehrichtungen
antreibbares Klemmwalzenpaar ausgebildet ist und
welches um die Achse 73 in die strichpunktiert dargestellte Position 75 verschwenkbar ist, so daß das aufbereitete Garnende
einem Garnabzugskanal 76 der Spinnvorrichtung 1 gegenüberliegt. Anschließend wird das Garnende 71 durch Abwickeln von der Auflaufspule
7' mittels der Abheberolle 64 und dem ebenfalls rückwärtsdrehenden
Klemmwalzenpaar des in der Position 75 befindli-* chen Greiforgans 74 in den Bereich des Keilspaltes der Walzen
16 und 17 zurückgeführt. Über den Hilfsantrieb 77, der mit dem
Kegelrad der Zuführwalze 13 in Eingriff ist, steuert das Wartungsgerät 27 die Faserzufuhr während des Anspinnvorgangs, während
erneut aufgelöste Fasern dem Keilspalt der Walzen 16 und
17 zugeführt werden, die dann von dem Klemmwalzenpaar des Greiforgans 74 abgezogen und mittels der Abheberolle 64 auf die
Spule 7' aufgewickelt werden. Selbstverständlich ist die Klemme 35 rechtzeitig vorher von der Führung 26 zurückbewegt worden.
Nach erfolgreichem Anspinnvorgang wird das Garn 4 dann an die betriebsmäßigen Teile der Spinnvorrichtung 1 zurückgegeben,
d.h. an die Abzugseinrichtung 5, 6, während gleichzeitig die Auflaufspule 7 auf die Aufwickelwalze 8 abgesetzt wird.
Claims (14)
1. Verfahren zum Ansetzen des Anfangs eines neuen Faserbandes an das Ende eines in eine OE-Spinnvorrichtung einläufenden
Faserbandes, das von einet Zuführeinrichtung der Spinnvorrichtung aus einem Behälter abgezogen und in die Spinnvorrichtung
eingezogen wird, wobei die Zuführeinrichtung stillgesetzt wird, wonach der Anfang des neuen Faserbandes angesetzt wird, wonach
ein automatisches Anspinnen der Spinnvorrichtung durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung stillgesetzt
wird, bevor das Ende des Faserbandes in die Spinnvorrichtung eingelaufen ist, wonach das aus der Spinnvorrichtung
herausragende Faserband und/oder der Anfang des neuen Faserbandes derart aufbereitet und miteinander verbunden werden, daß
die Ansetzstelle wenigstens annähernd die gleiche Nummer aufweist, wie die übrigen Bereiche der Faserbänder.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anfang des bereitgestellten Faserbandes mit dem Ende des
aus der Spinnvorrichtung herausragenden Faserbandes verspleißt
ORIGINAL INSPECTED
3. Verfahren zum Ansetzen des Anfangs eines neuen Faserbandes an das Ende eines in eine OE-Spinnvorrichtung einlaufenden
Faserbandes, das von einer Zuführeinrichtung der Spinnvorrichtung aus einem Behälter abgezogen und in die Spinnvorrichtung
eingezogen wird, wobei die Zuführeinrichtung stillgesetzt wird, wonach der Anfang des neuen Faserbandes angesetzt wird, wonach
ein automatisches Anspinnen der Spinnvorrichtung durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung der
Spinnvorrichtung stillgesetzt wird, bevor das Ende des Faserbandes in die Spinnvorrichtung eingelaufen ist, daß der Anfang
des neuen Faserbandes mit dem Ende des aus der Spinnvorrichtung herausragenden Faserbandes verbunden wird, und daß nach dem Ansetzen
die Zuführeinrichtung der Spinnvorrichtung so lange eingeschaltet wird, bis die Ansetzstelle in die Spinnvorrichtung
eingelaufen ist, wobei die während dieser Zeit zugeführten Fasern in der Spinnvorrichtung abtransportiert werden, wonach das
automatische Anspinnen durchgeführt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß vor dem Herstellen der Verbindung zwischen dem Anfang des neuen Faserbandes und dem aus der Spinnvorrichtung
herausragenden Faserband das Ende des aus der Spinnvorrichtung herausragenden Faserbandes abgetrennt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß in die Behälter eine abgemessene Länge Faserband eingelegt ist, und daß die Spinnvorrichtung eine Einrichtung
zum Messen der eingelaufenen Länge des Faserbandes enthält, die mit einer Einrichtung zum Stillsetzen der Zuführeinrichtung
der Spinnvorrichtung verbunden ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die in die Behälter abgelegten Faserbänder in Abstand zu ihren Enden mit einer Markierung versehen werden,
und daß die Spinnvorrichtung mit einer auf die Markierung an-
sprechenden Einrichtung versehen ist, die eine Einrichtung zum
Stillsetzen der Zuführeinrichtung betätigt.
7. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6 an einer Spinnmaschine mit einer Vielzahl
von OE-Spinnvorrichtungen, die jeweils eine Zuführeinrichtung zum Abziehen eines jeweils in einem Behälter vorgelegten Faserbandes
aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß jede Spinnvorrichtung (1) mit einet die Zuführeinrichtung 1(13) abschaltenden
Einrichtung (24) zum Messen der in die Spinnvorrichtung eingelaufenen Länge des Faserbandes (3) ausgerüstet ist, und daß ein
verfahrbares, jeweils einer Spinnvorrichtung (1) zustellbares
Wartungsgerät (27) vorgesehen ist, das mit Einrichtungen (63) zum Aufnehmen und Verbinden des aus der Spinnvorrichtung (1)
herausragenden Faserbandes (33) und des Anfangs (48) eines neuen Faserbandes ausgerüstet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen (63) zum Verbinden des Anfangs (48) eines
neuen Faserbandes mit dem aus einer Spinnvorrichtung (1) herausragenden Faserband (33) eine pneumatische Spleißvorrichtung
(63) und Mittel zum Aufbereiten des Anfangs (48) des neuen Faserbandes und/oder des Endes (33) des einlaufenden Faserbandes
enthalten.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Wartüngsgerät (27) mit einer Einrichtung (77) zum Einschalten der Zuführeinrichtung (13) der
Spinnvorrichtung (1) ausgerüstet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jede Spinnvorrichtung (1) mit Einrichtungen (18) zum Abführen
des bei unterbrochenem Spinnvorgang zugeführten Fasermaterials ausgerüstet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das Wartungsgerät (27) mit Einrichtungen (38) zum Entnehmen eines das neue Faserband enthaltenden Behälters
(39) und zum Austauschen dieses Behälters (39) gegen einen das in eine Spinnvorrichtung (1) einlaufende Faserband (3) enthaltenden
Behälters (21) ausgerüstet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Wartungsgerät (27) mit Einrichtungen (61, 62) zum Ausrichten des das neue Faserband enthaltenden Behälters (39) relativ
zu der Spinnvorrichtung (1) und/oder den Einrichtungen (63) zum. Verbinden des Anfangs (48) des neuen Faserbandes mit
dem aus der Spinnvorrichtung (1) herausragenden Ende (33) des einlaufenden Faserbandes (3) ausgerüstet ist, wobei die Behälter
(39) mit Mitteln (49) zum Festlegen des Anfangs (48) des neuen Faserbandes versehen sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß jede Spinnvorrichtung (1) mit einer in Abstand
zu dem Einlauf des Faserbandes (3) in die Spinnvorrichtung (1) angeordneten Führung (26) für das aus der Spinnvorrichtung
(1) ragende Faserband versehen ist, dem eine Einrichtung (35) des Wartungsgerätes (27) zustellbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Wartungsgerät (27) mit Einrichtungen
(64, 70, 73, 77) zum Durchführen eines automatischen Anspinnens ausgerüstet ist.
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| DE19853501875 DE3501875A1 (de) | 1985-01-22 | 1985-01-22 | Verfahren zum ansetzen eines neuen faserbandes bei einer oe-spinnvorrichtung |
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