[go: up one dir, main page]

DE3501875A1 - Verfahren zum ansetzen eines neuen faserbandes bei einer oe-spinnvorrichtung - Google Patents

Verfahren zum ansetzen eines neuen faserbandes bei einer oe-spinnvorrichtung

Info

Publication number
DE3501875A1
DE3501875A1 DE19853501875 DE3501875A DE3501875A1 DE 3501875 A1 DE3501875 A1 DE 3501875A1 DE 19853501875 DE19853501875 DE 19853501875 DE 3501875 A DE3501875 A DE 3501875A DE 3501875 A1 DE3501875 A1 DE 3501875A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sliver
spinning
spinning device
beginning
container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19853501875
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz 7347 Bad Überkingen Stahlecker
Hans 7334 Süssen Stahlecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19853501875 priority Critical patent/DE3501875A1/de
Priority to US06/820,797 priority patent/US4653263A/en
Publication of DE3501875A1 publication Critical patent/DE3501875A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H9/00Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
    • D01H9/005Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for removing empty packages or cans and replacing by completed (full) packages or cans at paying-out stations; also combined with piecing of the roving
    • D01H9/008Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for removing empty packages or cans and replacing by completed (full) packages or cans at paying-out stations; also combined with piecing of the roving for cans

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Verfahren zum Ansetzen eines neuen Faserbandes bei einer OE-Spinnvorrichtung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ansetzen des Anfangs eines neuen Faserbandes an das Ende eines in eine OE-Spinnvorrichtung einlaufenden Faserbandes, das von einer Zuführeinrichtung der Spinnvorrichtung aus einem Behälter abgezogen und in die Spinnvorrichtung eingezogen wird, wobei die Zuführeinrichtung stillgesetzt wird, wonach der Anfang des neuen Faserbandes angesetzt wird, wonach ein automatisches Anspinnen der Spinnvorrichtung durchgeführt wird.
Bei einem Verfahren der eingangs genannten Art (DE-OS 25 18 224) wird vorgesehen, daß das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein des einlaufenden Faserbandes mittels eines Tasters festgestellt wird, der mindestens eine Stapellänge vor dem Einlauf des Faserbandes in eine Auflöseeinrichtung abgeordnet ist. Damit soll verhindert werden, daß bei Aufbrauchen des Faserbandes eine von dem übrigen Garn abweichende Garnnummer gesponnen wird. Der Anfang des neuen Faserbandes wird dann von Hand angesetzt, wonach ein automatischer Anspinnvorgang durchgeführt werden soll» Hiermit wird zwar verhindert, daß kurz vor dem völligen Aufbrauchen des einlaufenden Faserbandes ein zu dünnes Garn gesponnen wird, jedoch wird nicht beachtet, daß durch das Ansetzen des Anfangs des neuen Faserbandes eine zu große Fasermenge zugeführt wird, so daß dann zunächst ein zu dickes Garn gesponnen wird, bevor das alte Faserband nach dem erfolgten automatischen Anspinnen restlos aufgebraucht ist;
Es ist auch bekannt (DE-OS 25 21 851), alle Behälter mit Faserbändern gleicher Länge zu füllen und eine Meßeinrichtung vorzusehen, die die eingelaufene Länge des Faserbandes mißt und den Zeitpunkt des Ansetzens eines neuen Faserbandes bestimmt. Dabei wird unmittelbar vor der Zuführeinrichtung eine Trenneinrichtung vorgesehen, durch die das alte Faserband abgeschnitten
wird, das anschließend vollständig noch in die Spinnvorrichtung einläuft. Dadurch soll an dem Garnende eine Dickstelle entstehen, die bei dem anschließenden Anspinnen leicht auf der Spule auffindbar ist. Das Ansetzen des Anfangs des neuen Faserbandes erfolgt durch unmittelbares manuelles Einführen in die Spinnvorrichtungen .
Es ist auch bekannt (JP-OS 59-76 932) , den jeweiligen Inhalt der die Faserbänder enthaltenden Behälter indirekt zu ermitteln, indem der jeweilige Füllungsgrad durch Zählen der Umdrehungen der Garnabzugswalzen oder der Aufwickelwalze bestimmt wird. Die bei Garnbrüchen und Spulenwechsel entstehenden Totzeiten werden abgezogen. Aus diesen Werten werden Rückschlüsse auf den jeweiligen Inhalt der Faserbandbehalter gezogen, so daß bei Bedarf ein Signal für einen Behälterwechsel gegeben wird.
Es ist auch bekannt (DE-OS 25 54 915), den Inhalt der Behälter direkt zu überwachen, beispielsweise durch Messen der eingelaufenen Länge des Faserbandes an der Liefereinrichtung oder durch Messen der Gewichtsabnahme der Behälter oder durch Messen der Füllhöhe. Bei Erreichen eines unteren Grenzwertes wird ein Signal gesetzt, durch das darauf aufmerksam gemacht wird, daß vor Beginn einer längeren, wartungsfreien Periode, beispielsweise vor einem Wochenende, bereits weitgehend geleerte Faserbandbehalter rechtzeitig gewechselt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß ein vollautomatisches Ansetzen eines neuen Faserbandes möglich ist, wobei gleichzeitig gewährleistet ist, daß durch das Ansetzen des neuen Faserbandes keine Fehlstellen in dem ersponnenen Garn entstehen.
Bei einer ersten Lösung dieser Aufgabe wird vorgesehen, daß die Zuführeinrichtung stillgesetzt wird, bevor das Ende des Faserbandes in die Spinnvorrichtung eingelaufen ist, wonach das aus
-7- -■···■ ·- ·- ■■■ -
der Spinnvorrichtung herausragende Faserband und/oder der Anfang des neuen Faserbandes derart aufbereitet und miteinander verbunden werden, daß die Ansetzstelle wenigstens annähernd die gleiche Nummer aufweist, wie die übrigen Bereiche der Faserbänder.
Durch diese Ausbildung wird gewährleistet, daß das Faserband auch nach einem Ansetzen des neuen Faserbandes eine konstante Nummer aufweist, so daß entsprechend auch das ersponnene Garn konstant ist. In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird dabei vorgesehen, daß der Anfang des berextgestellten Faserbandes mit dem Ende des aus der Spinnvorrichtung herausragenden Faserbandes verspleißt wird.
Bei einer anderen Lösung wird vorgesehen, daß die Zuführeinrichtung der Spinnvorrichtung stillgesetzt wird, bevor das Ende des Faserbandes in die Spinnvorrichtung eingelaufen ist, daß der Anfang des neuen Faserbandes mit dem Ende des aus der Spinnvorrichtung herausragenden Faserbandes verbunden wird, und daß nach dem Ansetzen die Zuführeinrichtung der Spinnvorrichtung so lange eingeschaltet wird, bis die Ansetzstelle in die Spinnvorrichtung eingelaufen ist, wobei die während dieser Zeit zugeführten Fasern in der Spinnvorrichtung abtransportiert werden, wonach das automatische Anspinnen durchgeführt wird.
Bei dieser Ausbildung spielt die Qualität der Ansetzstelle zwischen dem Anfang des neuen Faserbandes und dem Ende des alten Faserbandes keine Rolle, da die im Bereich dieser Ansetzstelle vorhandenen Fasern nicht in das Garn eingesponnen, sondern zum Abfall abtransportiert werden. Für die Ansetzverbindung kann ebenfalls ein pneumatisches Spleißen vorgesehen werden. Jedoch, da die Ansetzstelle keinen Einfluß auf die Garnqualität hat, können auch weniger aufwendig herzustellende Verbindungen vorgesehen werden, beispielsweise ein einfaches Zusairanennitsoheln des Anfangs des neuen Faserbandes mit dem Ende des alten Faserbandes .
Bei beiden Lösungen ergibt sich der Vorteil, daß das alte Faserband nicht erst zu Ende versponnene wird, bevor ein neues Faserband angesetzt und eingezogen wird. Das Ende des alten Faserbandes hat somit keinen Einfluß auf die Garnqualität. Da das alte Faserband noch in ausreichender Länge aus der Spinnvorrichtung herausragt, wenn das Ansetzen an das neue Faserband durchgeführt wird, läßt sich das Ansetzen mit relativ einfachen Mitteln vollautomatisch verwirklichen.
Um das Stillsetzen der Zuführeinrichtung einer Spinnvorrichtung rechtzeitig ausführen zu können, bevor das Ende des Faserbandes in die Spinnvorrichtung eingelaufen ist, wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß in die Behälter eine abgemessene Länge Faserband eingelegt ist, und daß die Spinnvorrichtung eine Einrichtung zum Messen der eingelaufenen Länge des Faserbandes enthält, die mit einer Einrichtung zum Stillsetzen der Zuführeinrichtung der Spinnvorrichtung verbunden ist. Zu dem gleichen Zweck wird bei einer anderen Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die in die Behälter abgelegten Faserbänder in Abstand zu ihren Enden mit einer Markierung versehen werden, und daß die Spinnvorrichtung mit einer auf die Markierung ansprechenden Einrichtung versehen ist, die eine Einrichtung zum Stillsetzen der Zuführeinrichtung betätigt. Eine derartige Markierung, die chemischer, optischer oder mechanischer Natur sein kann, erfordert nicht das Ablegen einer exakt bemessenen Länge von Faserband in den Behältern.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird zur Durchführung des Verfahrens an einer Spinnmaschine mit einer Vielzahl von Offenend-Spinnvorrichtungen, die jeweils eine Zuführeinrichtung zum Einziehen eines jeweils in einem Behälter vorgelegten Faserbandes aufweisen, vorgesehen, daß jede Spinnvorrichtung mit einer die Zuführeinrichtung abschaltenden Einrichtung zum Messen der in die Spinnvorrichtung eingelaufenen Länge des Faserbandes ausgerüstet ist, und daß ein verfahrbares, jeweils einer Spinnvorrichtung zustellbares Wartungsgerät vorgesehen ist, das
mit Einrichtungen zum Aufnehmen und Verbinden des aus äei Spinnvorrichtung herausragenden Faserbandes und des Anfangs eines neuen Faserbandes ausgerüstet ist.
Insbesondere da das alte Faserband mit einer erheblichen Länge aus der Spinnvorrichtung herausragt, wenn bereits die Zuführeinrichtung abgeschaltet ist, läßt sich das Verbinden mit dem Anfang eines neuen Faserbandes in einfacher Weise voll automatisch durchführen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen.
Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht auf einen Teil einer als OE-Friktionsspinnmaschine ausgebildeten Spinnmaschine mit einer Vielzahl von Spinnvorrichtungen und einem verfahrbaren Wartungsgerät zum automatischen Ansetzen der Faserbänder und zum automatischen Anspinnen*
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Spinnmaschine der Fig. 1 mit einer teilweise geschnittenen Seitenansicht einer Spinnvorrichtung, an welcher das Wartungsgerät tätig ist,
Fig4 3 eine Teilansicht von oben auf eine Transporteinrichtung für Faserbandbehälter und das Wartungsgerät,
Fig. 4 eine Ansicht von oben auf eine Einzelheit des Wartungsgerätes und
Fig. 5 eine Ansicht ähnlich Fig. 2 mit weiteren Einrichtungen des Wartungsgerätes zum Durchführen eines automatischen Anspinnvorgangs.
Im nachstehenden wird die Erfindung anhand einer OE-Friktionsspinnmaschine näher erläutert. Es wird darauf hingewiesen, daß das Spinnverfahren selbst für die Erfindung nur eine untergeordnete Bedeutung besitzt und daß die Erfindung mit Erfolg bei jedem OE-Spinnverfahren eingesetzt werden kann, insbesondere auch bei einem OE-Rotorspinnverfahren.
Die Spinnmaschine enthält eine Vielzahl von untereinander gleich ausgebildeten Spinnvorrichtungen, die auf jeder Maschinenseite in einer Reiha nebeneinander angeordnet sind. Jeder Spinnvorrichtung 1 ist ein Faserbandbehälter 2, eine sogenannte Kanne, zugeordnet, welche ein Faserband 3 enthält, das in die zugehörige Spinnvorrichtung 1 einläuft und in dieser zu einem Garn 4 versponnen wird. Das Garn 4 wird mittels einer als Abzugswalzenpaar 5, 6 ausgebildeten Abzugseinrichtung aus den Spinnvorrichtungen 1 abgezogen und zu einer Auflaufspule 7 aufgewickelt. Eine der Abzugswalzen 5 ist als angetriebener, in Maschinenlängsrichtung durchlaufender Unterzylinder ausgebildet, dem an jeder Spinnvorrichtung 1 eine als Druckwalze ausgebildete Abzugswalze 6 zugeordnet ist. Die Auflaufspulen 7 der Spinnvorrichtungen 1 werden auf jeder Maschinenseite von einer in Maschinenlängsrichtung durchlaufenden Wickelwalze 8 angetrieben. Jeder Spinnvorrichtung 1 enthält einen Garnwächter 9, der bei Bruch des Garnes 4 das weitere Zuführen des Faserbandes 3 unterbindet. Die Auflaufspulen 7 jeder Spinnvorrichtung 1 sind in einem Spulenrahmen 10 gehalten, die um stationäre Achsen 11 verschwenkbar an einem Maschinengestell 12 gehalten sind, das in Fig. 2 und 5 in Forin einer Gestellwand sichtbar ist.
Jede Spinnvorrichtung 1 enthält eine Zuführeinrichtung, von welcher in Fig. 1, 2 und 5 jeweils eine Zuführwalze 13 dargestellt ist, die mit einem nicht dargestellten Zuführtisch zusammen arbeitet. Die die Zuführwalze 13 enthaltende Zuführeinrichtung zieht jeweils ein Faserband 3 aus dem Faserbandbehälter 2 ab und in die Spinnvorrichtung 1 ein. Die Zuführeinrich-
•Ή
tung bietet das faserband 3 einer wesentlich schneller laufenden Auflösewalze 14 dar, die das Ende des Faserbandes 3 zu ei" nem Faserbart auskämmt und zu einzelnen Fasern auflöst. Die vereinzelten Fasern werden durch einen Faserzuführkanal 15 hindurch dem Keilspalt eines Walzenpaares zugeführt, dessen Walzen 16 und 17 parallel zueinander und dicht nebeneinander angeordnet sind und in nicht näher dargestellter Weise gleichsinnig angetrieben werden. Die zugeführten Fasern werden in dem Keilspalt zu dem Garn 4 zusammengedreht, das in Längsrichtung des Keilspaltes mittels der aus dem Abzugswalzenpaar 5, 6 gebildeten Abzugseinrichtung abgezogen wird. Wenigstens der Innenraum einer der Walzen 16 oder 17 ist über nicht dargestellte Saugeinrichtungen an einen in Maschinenlängsrichtung durchlaufenden Unterdruckkanal 19 angeschlossen, an welchen wenigstens eine der Walzen 16 oder 17 aller Spinnvorrichtungen 1 angeschlossen ist. Der ünterdruckkanal 19 ist an eine Unterdruckquelle' angeschlossen, beispielsweise einen im Maschinenkopf angeordneten, nicht dargestellten Ventilator. An den Unterdruckkanal 19 ist ferner für jede Spinnvorrichtung 1 eine Absaugeinrichtung 18 angeschlossen, die in nicht näher dargestellter Weise mit einem von außen betätigbaren Absperrventil ausgerüstet ist und die auf den Keilspalt zwischen den beiden Walzen 16 und 17 gerichtet ist.
Die Zuführwalzen 13 der Spinnvorrichtungen 1 einer Maschinenseite werden in nicht näher dargestellter Weise von einem zentralen Antrieb angetrieben, der insbesondere eine in Maschinenlängsrichtung verlaufende Welle enthält, an welche über entsprechend ausgebildete Zahnrader ein zu den Zuführwalzen 13 führender Stehwellenantrieb angeschlossen ist. Der Stehwellenantrieb enthält eine Elektromagnetkupplung 20, die über elektrische Leitungen 21 und 22 an den Garnwächter 9 der Spinnvorrichtung 1 angeschlossen ist. Der Garnwächter 9 erfaßt einen Garnbruch und löst dann ein öffnen der Kupplung 20 der zugehörigen Zuführwalze 13 aus, so daß somit bei Auftreten eines Garnbruchs der Antrieb der betreffenden Zuführwalze 13 indivi-
duell unterbrochen wird, ohne daß dadurch der zentrale Antrieb gestört wird. Durch Stillsetzen der Zuführwalze 13 einer Spinnvorrichtung 1 wird an dieser Spinnvorrichtung 1 sofort das weitere Einziehen des zugehörigen Faserbandes 3 unterbrochen. An jeder Zuführwalze 13 ist ferner ein von außen zugängliches Kegelrad 25 angebracht, über welches die Zuführwalze 13 einer einzelnen Spinnvorrichtung 1 mittels einer Hilfseinrichtung 77 auch bei geöffneter Kupplung 20 angetrieben werden kann, wie später noch im einzelnen erläutert werden wird.
Jede Spinnvorrichtung 1 ist ferner mit einer Führung 26 für das einlaufende Faserband 3 versehen, die unterhalb und in Abstand zu der Stelle des Einlaufs des Faserbandes 3 in die Spinnvorrichtung 1 an einer definierten Stelle angeordnet ist. Jede Spinnvorrichtung 1 enthält ferner eine Meßeinrichtung 24, die über eine elektrische Leitung 23 mit einem nicht dargestellten Signalgeber an den Unterzylinder 5 der Abzugseinrichtung angeschlossen ist und die an die Kupplung 20 angeschlossen ist. Durch diese Meßeinrichtung 24 wird einerseits die Länge des auf die Auflaufspule 7. aufgewickelten Garnes 4 gemessen, während gleichzeitig indirekt die dem Faserbandbehälter 2 entnommene und damit in die Spinnvorrichtung 1 eingelaufene Länge des Faserbandes 3 ermittelt wird. Wenn in die Faserbandbehälter 2 eine definierte Länge von Faserband 3 eingefüllt ist, läßt sich somit ermitteln, welchen Füllungsgrad jeder Faserbandbehälter 2 aufweist und insbesondere wann der Inhalt des Faserbandbehälters 2 aufgebraucht ist oder kurz vor dem Aufbrauchen steht. Bei einer anderen, nicht dargestellten Ausführungsform ist eine Meßeinrichtung vorgesehen und mit der Kupplung 20 verbunden, die direkt die Umdrehungen der Zuführwalze 13 mißt und somit direkt die eingelaufene Länge des Faserbandes 3 erfaßt. Bei beiden Ausführungsformen wird vorgesehen, daß rechtzeitig vor dem Aufbrauchen des Faserbandes 3 die Kupplung 20 der Zuführwalze 13 geöffnet wird, so daß das Faserband 3 noch mit einer größeren Länge aus der Spinnvorrichtung 1 herausragt und insbesondere mit einem Teil
33 und seinem eigentlichen Ende 34 sich noch in dem Faserbandbehälter 2 befindet. Diese Situation ist in Fig. 2 für den Faserbandbehälter 2' einer Spinnvorrichtung 1 dargestellt.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, die in Fig. 2 auf der rechten Seite dargestellt ist, ist im Bereich des Einlaufs des Faserbandes 3 in die Spinnvorrichtung 1 ein Detektor 41 angeordnet, der mit der Kupplung 20 der Zuführwalze 13 verbunden ist. Bei dieser Ausführungsform wird das Faserband 3 in Abstand zu seinem Ende mit einer von dem Detektor 41 erfaßbaren Markierung versehen. Wenn diese Markierung den Detektor 41 erreicht, so veranlaßt dieser ein Öffnen der Elektromagnetkupplung 20 der Zuführwalze 13, so daß auch bei dieser Ausführungsform die Zuführeinrichtung stillgesetzt wird, bevor das Ende des Faserbandes 3 in die Spinnvorrichtung 1 eingelaufen ist und noch über eine größere Länge aus der Spinnvorrichtung 1 herausragt und sich insbesondere noch im Bereich der Führung 26 befindet.
Wenn eine Spinnvorrichtung 1 wegen kurz bevorstehendem Aufbrauch des Faserbandes 3 stillgesetzt worden ist, wie dies im vorstehenden erläutert wurde, so wird anschließend das Ansetzen des Anfangs eines neuen Faserbandes voll automatisch mittels eines Kartungsgerätes 27 durchgeführt. Das Wartungsgerät 27, das auch Einrichtungen zum Durchführen eines erneuten Anspinnvorgang? enthält, wie in dem Nachstehenden noch erläutert werden wird, wird durch ein entsprechendes Signal der Spinnvorrichtung 1 gerufen. Dabei wird zweckmäßigerweise vorgesehen, daß sich dieses Signal von dem üblicherweise bei einem Garnbruch erzeugten Signal unterscheidet, so daß das Wartungsgerät 27 nicht unnötig einen Anspinnversuch durchführt. Das Wartungsgerät 27 ist mittels Laufrädern 28, von denen wenigstens eines angetrieben ist, in Längsrichtung der Spinnmaschine verfahrbar. Die Laufräder 28 laufen auf einer um die Spinnmaschine herumlaufenden Fahrschiene 29. Mittels lose mitlaufender Räder 30
und 31 ist das Wartungsgerät 27 ferner gegen eine in Maschinenmitte befindliche Schiene 32 abgestützt. Das Wartungsgerät 27 stellt sich zunächst der betreffenden Spinnvorrichtung 1 zu. Danach wird in Pfeilrichtung 36 eine auf einem Stößel angeordnete Faserbandklemme 35 ausgefahren, die das Faserband 3 gegen die Führung 26 fixiert. Anschließend wird eine Schneideinrichtung 37 ebenfalls in Pfeilrichtung 36 ausgefahren, welche den noch in dem Faserbandbehalter 21 befindlichen Teil 33 des Faserbandes 3 mit dem Ende 34 abschneidet, das in den Faserbandbehalter 2' hineinfällt. Damit wird das Ende 34 des Faserbandes 3 entfernt, welches aus Herstellungsgründen keine exakt definierte Anzahl von Fasern enthält und somit Anlaß zu Veränderungen der Garnnummer des ersponnenen Garns 4 sein könnte. Anschließend stellt das Wartungsgerät 27 dem geleerten Faserbandbehalter 2' einen in Fig. 2 strichpunktiert dargestellten Greifer 38 zu, mit welchem dieser Faserbandbehalter 2' entfernt wird.
In Maschinenmitte ist ein Transportband 40 angeordnet, welches in Längsrichtung der Maschine verläuft und das zum Bereitstellen gefüllter Faserbandbehalter 39 und zum Abtransport leerer Faserbandbehalter 2' dient, wie in Fig. 3 näher dargestellt ist. Der ausfahrbare, anhebbare und absenkbare Greifer 38 stellt den entleerten Faserbandbehalter 2' an einer Stelle 44 auf dem an sich leeren, in Pfeilrichtung 43 angetriebenen Transportband 40 ab. Das Wartungsgerät 27 ist über eine im Bereich der Fahrschiene 29 verlegte Leitung mit einer Abrufeeinrichtung 46 und 47 versehen, durch die dann von dem Maschinenende ein gefüllter Faserbandbehalter 39 abgerufen wird. Das Transportband 40 transportiert diesen gefüllten Faserbandbehalter 39 dann in den Bereich der betreffenden Spinnvorrichtung, in welcher dieser mittels des Greifers 38 entnommen und an der Stelle abgestellt wird, an welcher sich der leere Faserbandbehalter 2' vorher befunden hatte.
Der Greifer 3Ö des Wartungsgerätes 27 weist zwei zangenartige Arme 50 und 51 auf, die den Faserbandbehälter 39 umgreifen und an ihren Enden mit Rollen 52 und 53 versehen sind, die sich gegen den Umfang des Faserbandbehälters 39 abstützen. Die zangenartigen Arme 50 und 51, sind um eine Achse 54 relativ zueinander verschwenkbar. Die Achse 54 ist auf einem Hebelarm 55 angeordnet, der um eine Achse 56 verschwenkbar an einem Hebelarm 57 angebracht ist. Der Hebelarm 57 ist in nicht näher dargestellter Weise mit einer Hebe- und Senkeinrichtung verbunden. Der zangenartige Arm 51 ist über die Achse 54 hinaus mit einem Ansatz 58 verlängert, an dem ein Zugband 59 angelenkt ist, das um die Achse 56 geführt ist. Zwischen den beiden zangenartigen Armen 50 und 51 ist eine Spreizfeder 60 angeordnet, gegen deren Wirkung sich der zangenartige Greifer 38 durch Betätigen des Zugbarides 59 schließen läßt. Mittig zwischen den zwei Rollen 52 und 53 im Eckpunkt eines etwa gleichseitigen Dreiecks ist eine weitere Rolle 61 an dem Greifer 38 vorgesehen, gegen die sich der Umfang des Faserbandbehälters 39 anlegt. Diese Rolle 61 ist mit einem Antriebsmotor antreibbar, so daß der Faserbandbehälter 39 zwischen den drei Rollen 52, 53 und 61 verdreht werden kann. Am Rand des Faserbandbehälters 39 ist eine Klemme 49 vorgesehen, in Welcher der Anfang 48 des in dem Faserbandbehälter 39 befindlichen Faserbandes 3 festgelegt ist. Der Greifer 38 ist ferner mit einem Sensor 62 versehen, der auf die Klemme 49 anspricht und danach den Motor der Rolle 61 abschaltet. Dadurch wird erreicht, daß die Klemme 49 und damit der Anfang 48 des Faserbandes 3 des Faserbandbehälters 39 in eine definierte Position gebracht wird. In dieser definierten Position wird der Faserbandbehälter 3 9 im Bereich der Spinnvorrichtung 1 abgesetzt, an welcher der Anfang 4 8 des neuen Faserbandes 3 mit dem aus der Spinnvorrichtung 1 heraushängenden Teil 33 des einlaufenden Faserbandes 3 verbunden wird.
In Fig. 5 ist für die auf der in der Zeichnung linken Maschinenseite befindliche Spinnvorrichtung 1 ein Faserbandbehälter 39 in einer definierten Position abgestellt worden, so daß sich
der Anfang 48 des darin befindlichen neuen Faserbandes 3 in einer relativ zu dem Wartungsgerät 27 definierten Position befindet. Auch der von der Klemme 35 und der Führung 26 gehaltene Teil 33 des einlaufenden Faserbandes befindet sich in einer definierten Position. Diesen beiden Teilen wird dann eine nur schematisch dargestellte Einrichtung 63 zum Verbinden zugestellt. Bei einer ersten Ausführungsform der Erfindung wird vorgesehen, daß diese Einrichtung 63 mit Mitteln zuir Aufbereiten und Verspleißen der Faserbänder ausgerüstet ist, wobei eine derartige Verbindung hergestellt wird, daß die Ansetzstelle wenigstens annähernd die gleiche Anzahl von Fasern aufweist wie die übrigen Bereiche der Faserbänder 3, d.h. wenigstens annähernd die gleiche Nummer. Danach wird von dem gleichen Wartungsgerät 27 ein noch zu beschreibender Anspinnvorgang automatisch durchgeführt.
Bei einer zweiten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Einrichtung 63 eine beliebige Verbindung zwischen dem Teil 33 des einlaufenden Faserbandes 3 und dem Anfang 48 des neuen Faserbandes herstellt, beispielsweise eine Nitschelverbindung. Nach dem Herstellen dieser Verbindung wird die Klemme 35 zurückgezogen. Dem Kegelrad 25 der Zuführwalze 13 wird dann in Richtung des Pfeiles 36 ein Hilfsantrieb 77 des Wartungsgerätes 27 zugestellt, der dann so lange eingeschaltet wird, bis die Ansetzstelle zwischen dem Anfang 48 des neuen Faserbandes und dem Teil 33 in die Spinnvorrichtung 1 eingelaufen und von der Auflösewalze dieser Spinnvorrichtung 1 vereinzelt wurde. Dies geschieht noch vor dem eigentlichen Anspinnen. Die während dieser Zeit vereinzelten Fasern werden aus dem Bereich des Keilspaltes zwischen den Walzen 16 und 17 durch die Absaugeinrichtung 18 abgeführt, so daß für das nachfolgende automatische Anspinnen ein einwandfrei dimensioniertes Faserband vorliegt.
Das Wartungsgerät 27 weist eine in beide Drehrichtungen antreibbare Abheberolle 64 auf, die auf einem um eine Achse 66 schwenkbaren Hebel 65 angeordnet ist. Mittels der Abheberolle
64 wird die Auflaufspule 7 von der Wickelwalze 8 in die Position 71 abgehoben. Der Auflaufspule 7 wird dann eine Fadensuchdüse 70 in die strichpunktierte Position 68 zugestellt, die um eine Achse 69 verschwenkbar ist. Die Abheberolle 64 wird in Abwickelrichtung angetrieben, so daß die in der Position 68 befindliche Fadensuchdüse das gebrochene Garnende aufnimmt und sich dann in die Position 70 zurückbewegt, so daß das Garnende zwischen der Abheberolle 64 und der in der Position 70 befindlichen Suchdüse gespannt ist. Das gespannte Garnende 71 wird von einem Garnzubringer 7 2 übernommen, insbesondere nach einem vorhergehenden Ablängen und Aufbereiten des Garnendes. Der Garnzubringer 72 ist um eine Achse 7 3 verschwenkbar und enthält ein Greiforgan 74, welches vorzugsweise als ein in beide Drehrichtungen antreibbares Klemmwalzenpaar ausgebildet ist und welches um die Achse 73 in die strichpunktiert dargestellte Position 75 verschwenkbar ist, so daß das aufbereitete Garnende einem Garnabzugskanal 76 der Spinnvorrichtung 1 gegenüberliegt. Anschließend wird das Garnende 71 durch Abwickeln von der Auflaufspule 7' mittels der Abheberolle 64 und dem ebenfalls rückwärtsdrehenden Klemmwalzenpaar des in der Position 75 befindli-* chen Greiforgans 74 in den Bereich des Keilspaltes der Walzen
16 und 17 zurückgeführt. Über den Hilfsantrieb 77, der mit dem Kegelrad der Zuführwalze 13 in Eingriff ist, steuert das Wartungsgerät 27 die Faserzufuhr während des Anspinnvorgangs, während erneut aufgelöste Fasern dem Keilspalt der Walzen 16 und
17 zugeführt werden, die dann von dem Klemmwalzenpaar des Greiforgans 74 abgezogen und mittels der Abheberolle 64 auf die Spule 7' aufgewickelt werden. Selbstverständlich ist die Klemme 35 rechtzeitig vorher von der Führung 26 zurückbewegt worden. Nach erfolgreichem Anspinnvorgang wird das Garn 4 dann an die betriebsmäßigen Teile der Spinnvorrichtung 1 zurückgegeben, d.h. an die Abzugseinrichtung 5, 6, während gleichzeitig die Auflaufspule 7 auf die Aufwickelwalze 8 abgesetzt wird.

Claims (14)

Patentanwälte DR.-INGi H.H.WILHELM - DIPL.-ING. H.DAUSTER D-7000 Stuttgart 1 Gymnasiumstr. 31B Tel. (0711) 291133/292857 Anmelder; Fritz Stahlecker Josef-Neidhart-Str. 18 7347 Bad Überkingen und Hans Stahlecker Haldenstraße 20 7334 Süssen Stuttgart, den 21.01.1985 D 7226 Da/Ei Patent- und Schutzansprüche
1. Verfahren zum Ansetzen des Anfangs eines neuen Faserbandes an das Ende eines in eine OE-Spinnvorrichtung einläufenden Faserbandes, das von einet Zuführeinrichtung der Spinnvorrichtung aus einem Behälter abgezogen und in die Spinnvorrichtung eingezogen wird, wobei die Zuführeinrichtung stillgesetzt wird, wonach der Anfang des neuen Faserbandes angesetzt wird, wonach ein automatisches Anspinnen der Spinnvorrichtung durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung stillgesetzt wird, bevor das Ende des Faserbandes in die Spinnvorrichtung eingelaufen ist, wonach das aus der Spinnvorrichtung herausragende Faserband und/oder der Anfang des neuen Faserbandes derart aufbereitet und miteinander verbunden werden, daß die Ansetzstelle wenigstens annähernd die gleiche Nummer aufweist, wie die übrigen Bereiche der Faserbänder.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anfang des bereitgestellten Faserbandes mit dem Ende des aus der Spinnvorrichtung herausragenden Faserbandes verspleißt
ORIGINAL INSPECTED
3. Verfahren zum Ansetzen des Anfangs eines neuen Faserbandes an das Ende eines in eine OE-Spinnvorrichtung einlaufenden Faserbandes, das von einer Zuführeinrichtung der Spinnvorrichtung aus einem Behälter abgezogen und in die Spinnvorrichtung eingezogen wird, wobei die Zuführeinrichtung stillgesetzt wird, wonach der Anfang des neuen Faserbandes angesetzt wird, wonach ein automatisches Anspinnen der Spinnvorrichtung durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung der Spinnvorrichtung stillgesetzt wird, bevor das Ende des Faserbandes in die Spinnvorrichtung eingelaufen ist, daß der Anfang des neuen Faserbandes mit dem Ende des aus der Spinnvorrichtung herausragenden Faserbandes verbunden wird, und daß nach dem Ansetzen die Zuführeinrichtung der Spinnvorrichtung so lange eingeschaltet wird, bis die Ansetzstelle in die Spinnvorrichtung eingelaufen ist, wobei die während dieser Zeit zugeführten Fasern in der Spinnvorrichtung abtransportiert werden, wonach das automatische Anspinnen durchgeführt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Herstellen der Verbindung zwischen dem Anfang des neuen Faserbandes und dem aus der Spinnvorrichtung herausragenden Faserband das Ende des aus der Spinnvorrichtung herausragenden Faserbandes abgetrennt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in die Behälter eine abgemessene Länge Faserband eingelegt ist, und daß die Spinnvorrichtung eine Einrichtung zum Messen der eingelaufenen Länge des Faserbandes enthält, die mit einer Einrichtung zum Stillsetzen der Zuführeinrichtung der Spinnvorrichtung verbunden ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Behälter abgelegten Faserbänder in Abstand zu ihren Enden mit einer Markierung versehen werden, und daß die Spinnvorrichtung mit einer auf die Markierung an-
sprechenden Einrichtung versehen ist, die eine Einrichtung zum Stillsetzen der Zuführeinrichtung betätigt.
7. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6 an einer Spinnmaschine mit einer Vielzahl von OE-Spinnvorrichtungen, die jeweils eine Zuführeinrichtung zum Abziehen eines jeweils in einem Behälter vorgelegten Faserbandes aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß jede Spinnvorrichtung (1) mit einet die Zuführeinrichtung 1(13) abschaltenden Einrichtung (24) zum Messen der in die Spinnvorrichtung eingelaufenen Länge des Faserbandes (3) ausgerüstet ist, und daß ein verfahrbares, jeweils einer Spinnvorrichtung (1) zustellbares Wartungsgerät (27) vorgesehen ist, das mit Einrichtungen (63) zum Aufnehmen und Verbinden des aus der Spinnvorrichtung (1) herausragenden Faserbandes (33) und des Anfangs (48) eines neuen Faserbandes ausgerüstet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen (63) zum Verbinden des Anfangs (48) eines neuen Faserbandes mit dem aus einer Spinnvorrichtung (1) herausragenden Faserband (33) eine pneumatische Spleißvorrichtung (63) und Mittel zum Aufbereiten des Anfangs (48) des neuen Faserbandes und/oder des Endes (33) des einlaufenden Faserbandes enthalten.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Wartüngsgerät (27) mit einer Einrichtung (77) zum Einschalten der Zuführeinrichtung (13) der Spinnvorrichtung (1) ausgerüstet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jede Spinnvorrichtung (1) mit Einrichtungen (18) zum Abführen des bei unterbrochenem Spinnvorgang zugeführten Fasermaterials ausgerüstet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Wartungsgerät (27) mit Einrichtungen (38) zum Entnehmen eines das neue Faserband enthaltenden Behälters (39) und zum Austauschen dieses Behälters (39) gegen einen das in eine Spinnvorrichtung (1) einlaufende Faserband (3) enthaltenden Behälters (21) ausgerüstet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Wartungsgerät (27) mit Einrichtungen (61, 62) zum Ausrichten des das neue Faserband enthaltenden Behälters (39) relativ zu der Spinnvorrichtung (1) und/oder den Einrichtungen (63) zum. Verbinden des Anfangs (48) des neuen Faserbandes mit dem aus der Spinnvorrichtung (1) herausragenden Ende (33) des einlaufenden Faserbandes (3) ausgerüstet ist, wobei die Behälter (39) mit Mitteln (49) zum Festlegen des Anfangs (48) des neuen Faserbandes versehen sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß jede Spinnvorrichtung (1) mit einer in Abstand zu dem Einlauf des Faserbandes (3) in die Spinnvorrichtung (1) angeordneten Führung (26) für das aus der Spinnvorrichtung (1) ragende Faserband versehen ist, dem eine Einrichtung (35) des Wartungsgerätes (27) zustellbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Wartungsgerät (27) mit Einrichtungen (64, 70, 73, 77) zum Durchführen eines automatischen Anspinnens ausgerüstet ist.
DE19853501875 1985-01-22 1985-01-22 Verfahren zum ansetzen eines neuen faserbandes bei einer oe-spinnvorrichtung Withdrawn DE3501875A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19853501875 DE3501875A1 (de) 1985-01-22 1985-01-22 Verfahren zum ansetzen eines neuen faserbandes bei einer oe-spinnvorrichtung
US06/820,797 US4653263A (en) 1985-01-22 1986-01-22 Process for piecing yarn on an open end spinning machine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19853501875 DE3501875A1 (de) 1985-01-22 1985-01-22 Verfahren zum ansetzen eines neuen faserbandes bei einer oe-spinnvorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3501875A1 true DE3501875A1 (de) 1986-07-24

Family

ID=6260364

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19853501875 Withdrawn DE3501875A1 (de) 1985-01-22 1985-01-22 Verfahren zum ansetzen eines neuen faserbandes bei einer oe-spinnvorrichtung

Country Status (2)

Country Link
US (1) US4653263A (de)
DE (1) DE3501875A1 (de)

Cited By (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0296547A1 (de) * 1987-06-24 1988-12-28 Schubert & Salzer Maschinenfabrik Aktiengesellschaft Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Anlegen eines Stapelfaserbandes
EP0348678A1 (de) * 1988-06-29 1990-01-03 SCAGLIA S.p.A. Verfahren zum Ergreifen und Einführen eines Vorgarns in Open-end-Spinnvorrichtungen und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
EP0361306A1 (de) * 1988-09-21 1990-04-04 Kabushiki Kaisha Toyoda Jidoshokki Seisakusho Automatisches Ansetzen eines Faserbandes in einer Textilmaschine
US4969323A (en) * 1988-01-28 1990-11-13 Hans Stahlecker Sliver splicing arrangement for a spinning machine
US4977738A (en) * 1988-02-19 1990-12-18 Hans Stahlecker Process and a machine arrangement for sliver processing
US4982563A (en) * 1988-01-28 1991-01-08 Hans Stahlecker Sliver connecting arrangement for a spinning machine
FR2653140A1 (fr) * 1989-10-13 1991-04-19 Schlumberger Cie N Procede et dispositif de remplacement automatique de rubans de fibres textiles, formant l'alimentation des machines d'etirage, de peignage, de preparation et autres .
EP0427024A1 (de) * 1989-11-07 1991-05-15 Maschinenfabrik Rieter Ag Greif- und Handhabungseinrichtung für Textilmaterialbehälter
US5081744A (en) * 1989-11-07 1992-01-21 Maschinenfabrik Rieter Ag Method and device for changing fiber sliver containers on textile machines
EP0825283A3 (de) * 1996-08-16 1999-01-27 Manfred Langen Verfahren zum Austausch von Spinnkannen an einer Spinnmachine
CN111876865A (zh) * 2020-08-13 2020-11-03 东台远欣机械有限公司 一种捻线机用结构可调式预警装置

Families Citing this family (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH679773A5 (de) * 1989-11-07 1992-04-15 Rieter Ag Maschf
DE4112351A1 (de) * 1991-04-16 1992-10-22 Fritz Stahlecker Spinnmaschine
DE4204044A1 (de) * 1991-08-01 1993-02-04 Schlafhorst & Co W Verfahren und vorrichtung zum zufuehren eines faserbandes zu einer spinnstelle einer spinnmaschine
CZ279713B6 (cs) * 1991-09-23 1995-06-14 Rieter Elitex A.S. Nekruhový zásobník vlákenného pramene
US5535581A (en) * 1993-04-22 1996-07-16 Murata Kikai Kabushiki Kaisha Sliver cans exchanging system and sliver piecing system
DE4335173A1 (de) * 1993-10-15 1995-04-20 Schlafhorst & Co W Kannenwechseleinrichtung
ES2152777B1 (es) * 1996-07-11 2001-06-16 Truetzschler & Co Dispositivo para un bote de hilatura sobre un plato de botes giratorio en una maquina preparadora para la hilatura.
DE19720829B4 (de) * 1996-07-11 2010-06-17 TRüTZSCHLER GMBH & CO. KG Vorrichtung für eine Spinnkanne auf einem rotierbaren Kannenteller an einer Spinnereivorbereitungsmaschine, z. B. Strecke, Karde

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DD107952A1 (de) * 1973-11-12 1974-08-20
DE2518224A1 (de) * 1975-04-24 1976-11-04 Schlafhorst & Co W Vorrichtung zur ueberwachung der faserbandzufuhr an einer spinnmaschine
DE2554915A1 (de) * 1975-12-06 1977-06-08 Krupp Gmbh Arbeitsverfahren zur sicherstellung eines ausreichenden fasermaterial- vorrats fuer textilmaschinen und vorrichtung zur durchfuehrung des arbeitsverfahrens
DE3118382A1 (de) * 1981-05-09 1982-11-25 Schubert & Salzer Maschinenfabrik Ag, 8070 Ingolstadt Verfahren und vorrichtung zum unterbrechen und beginnen des spinnvorganges an einer offenend-spinnstelle
DE3400234A1 (de) * 1983-01-07 1984-07-12 Elitex, koncern textilního strojírenství, Liberec Verfahren zur vorbereitung der enden von faserigen gebilden vor deren spleissung und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3867810A (en) * 1974-01-30 1975-02-25 Du Pont Spliced tow and process for making spliced tow
DE2507153C3 (de) * 1975-02-19 1988-07-28 Stahlecker, Fritz, 7347 Bad Überkingen Verfahren zum Anspinnen eines Fadens bei Offenend-Spinnaggregaten und Offenend-Spinnmaschine zum Durchführen des Verfahrens
DE2521850C2 (de) * 1975-05-16 1986-03-06 W. Schlafhorst & Co, 4050 Mönchengladbach Verfahren und Vorrichtung zum Beenden eines Spinnvorgangs
DE2536435C2 (de) * 1975-08-16 1984-02-23 W. Schlafhorst & Co, 4050 Mönchengladbach Verfahren und Vorrichtung zum Auswechseln von Faserbandbehältern
DE2646313C2 (de) * 1976-10-14 1986-07-03 W. Schlafhorst & Co, 4050 Mönchengladbach Verfahren und Vorrichtung zum Auswechseln von Faserbandkannen
JPS5974865A (ja) * 1982-10-23 1984-04-27 Toyoda Autom Loom Works Ltd 紡機におけるケンス管理装置

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DD107952A1 (de) * 1973-11-12 1974-08-20
DE2518224A1 (de) * 1975-04-24 1976-11-04 Schlafhorst & Co W Vorrichtung zur ueberwachung der faserbandzufuhr an einer spinnmaschine
DE2554915A1 (de) * 1975-12-06 1977-06-08 Krupp Gmbh Arbeitsverfahren zur sicherstellung eines ausreichenden fasermaterial- vorrats fuer textilmaschinen und vorrichtung zur durchfuehrung des arbeitsverfahrens
DE3118382A1 (de) * 1981-05-09 1982-11-25 Schubert & Salzer Maschinenfabrik Ag, 8070 Ingolstadt Verfahren und vorrichtung zum unterbrechen und beginnen des spinnvorganges an einer offenend-spinnstelle
DE3400234A1 (de) * 1983-01-07 1984-07-12 Elitex, koncern textilního strojírenství, Liberec Verfahren zur vorbereitung der enden von faserigen gebilden vor deren spleissung und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

Cited By (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0296546A1 (de) * 1987-06-24 1988-12-28 Maschinenfabrik Rieter Ag Aus Stapelfaser-Vorlage Fäden produzierende Spinnmaschine
EP0296547A1 (de) * 1987-06-24 1988-12-28 Schubert & Salzer Maschinenfabrik Aktiengesellschaft Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Anlegen eines Stapelfaserbandes
US4982563A (en) * 1988-01-28 1991-01-08 Hans Stahlecker Sliver connecting arrangement for a spinning machine
US4969323A (en) * 1988-01-28 1990-11-13 Hans Stahlecker Sliver splicing arrangement for a spinning machine
US4977738A (en) * 1988-02-19 1990-12-18 Hans Stahlecker Process and a machine arrangement for sliver processing
EP0348678A1 (de) * 1988-06-29 1990-01-03 SCAGLIA S.p.A. Verfahren zum Ergreifen und Einführen eines Vorgarns in Open-end-Spinnvorrichtungen und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
EP0361306A1 (de) * 1988-09-21 1990-04-04 Kabushiki Kaisha Toyoda Jidoshokki Seisakusho Automatisches Ansetzen eines Faserbandes in einer Textilmaschine
FR2653140A1 (fr) * 1989-10-13 1991-04-19 Schlumberger Cie N Procede et dispositif de remplacement automatique de rubans de fibres textiles, formant l'alimentation des machines d'etirage, de peignage, de preparation et autres .
EP0427024A1 (de) * 1989-11-07 1991-05-15 Maschinenfabrik Rieter Ag Greif- und Handhabungseinrichtung für Textilmaterialbehälter
US5081744A (en) * 1989-11-07 1992-01-21 Maschinenfabrik Rieter Ag Method and device for changing fiber sliver containers on textile machines
US5158417A (en) * 1989-11-07 1992-10-27 Maschinenfabrik Rieter Ag Gripping and manipulating means for receptacles of textile material
EP0825283A3 (de) * 1996-08-16 1999-01-27 Manfred Langen Verfahren zum Austausch von Spinnkannen an einer Spinnmachine
CN111876865A (zh) * 2020-08-13 2020-11-03 东台远欣机械有限公司 一种捻线机用结构可调式预警装置
CN111876865B (zh) * 2020-08-13 2021-10-22 东台远欣机械有限公司 一种捻线机用结构可调式预警装置

Also Published As

Publication number Publication date
US4653263A (en) 1987-03-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1749906B1 (de) Anspinneinrichtung für Offenend-Rotorspinnmaschine
EP0528884B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum automatischen anlegen eines faserbandes an einer textilmaschine
DE3501875A1 (de) Verfahren zum ansetzen eines neuen faserbandes bei einer oe-spinnvorrichtung
DE19501545C2 (de) Verfahren zum Andrehen eines Garnes in einer Spinnmaschine
DE2347783C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Auswechseln von vollen gegen leere Spulen an Offenendspinnmaschinen
DE3734565C2 (de)
DE2648621C3 (de) Doppeldraht-Zwirnmaschine
EP0274016B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Anspinnen einer Offenend-Spinnvorrichtung
DE3123494C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aufwinden eines neu angesponnenen Fadens auf eine in eine Spulvorrichtung eingelegte Leerhülse
WO1987003310A1 (fr) Procede et dispositif de renfilage d'un dispositif a filer pourvu d'un organe tordeur pneumatique
DE3338833A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum anspinnen eines garnes an einem spinnaggregat einer oe-friktions-spinnmaschine
DE3634464A1 (de) Verfahren zum anspinnen an einem spinnaggregat zum erzeugen von vorlagespulen fuer ein zwirnen o.dgl.
DE2753349A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum anspinnen eines umwindegarnes
DE3336294A1 (de) Verfahren zum garnansetzen beim spinnen von faserbuendelgarnen
DE19917968B4 (de) Serviceaggregat für eine Kreuzspulen herstellende Textilmaschine
DE3817493A1 (de) Spinnmaschine mit einer vielzahl von spinnaggregaten zum erzeugen von als vorlagespulen fuer ein zwirnen dienenden spulen
DE2930798C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Anspinnen eines Umwindegarnes
DE3611050A1 (de) Verfahren und vorrichtung an einem spinnaggregat
DE3828323A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum aufnehmen eines fadenendes einer spule beim anspinnen
DE2038432B2 (de) Spulenwechselvorrichtung fuer eine offen-end-spinnvorrichtung
DE2915788A1 (de) Anspinnverfahren an einer offenend- rotorspinneinheit und vorrichtung zum durchfuehren dieses verfahrens
DE4122810A1 (de) Verfahren zum trennen der lunten von auf vorspinnmaschinen gefertigten vorgarnspulen
DE3410471A1 (de) Oe-friktionsspinnmaschine mit einer vielzahl von spinnaggregaten und einem verfahrbaren wartungsgeraet
DE3932666C2 (de) Verfahren zum Betrieb einer Spinnmaschine, insbesondere Ringspinnmaschine, sowie Bedienroboter zur Durchführung des Verfahrens
CH685946A5 (de) Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Ansetzen eines neu zu spinnenden Garnes an ein bestehendes Garnende.

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8130 Withdrawal