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DE2217167A1 - Verfahren zum Anspinnen auf spindellosen Feinspinnmaschinen und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Anspinnen auf spindellosen Feinspinnmaschinen und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens

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Publication number
DE2217167A1
DE2217167A1 DE19722217167 DE2217167A DE2217167A1 DE 2217167 A1 DE2217167 A1 DE 2217167A1 DE 19722217167 DE19722217167 DE 19722217167 DE 2217167 A DE2217167 A DE 2217167A DE 2217167 A1 DE2217167 A1 DE 2217167A1
Authority
DE
Germany
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yarn
take
roller
piecing
spinning
Prior art date
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Application number
DE19722217167
Other languages
English (en)
Other versions
DE2217167C2 (de
Inventor
Jirzi Kostelec nad Orlici; Buresh Ladislav Usti nad Orlici; Rajnoha Jaroslav Tynishte nad Orlici; Nemec (Tschechoslowakei)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Elitex Koncern Textilniho Strojirenstvi
Original Assignee
Elitex Zavody Textilniho Strojirenstvi Generalni Rzeditelstvi Reichenberg Tschechoslowakei
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Filing date
Publication date
Application filed by Elitex Zavody Textilniho Strojirenstvi Generalni Rzeditelstvi Reichenberg Tschechoslowakei filed Critical Elitex Zavody Textilniho Strojirenstvi Generalni Rzeditelstvi Reichenberg Tschechoslowakei
Publication of DE2217167A1 publication Critical patent/DE2217167A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2217167C2 publication Critical patent/DE2217167C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H4/00Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
    • D01H4/42Control of driving or stopping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

PATENTANWALT
DiPL.-PHYS. DR. WALTHER JUNIUS 3 Hannover
ABBESTRASSE 20 · TELEFON 83 45 30 5·^·1972
Meine Akte: 2089
ELITEX Zavody texbilniho strojirenstvi, generalni reditelstvi Liberec (Tschechoslowakei)
Verfahren zum Anspinnen auf spindellosen Feinspinnmaschinen und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anspinnen auf spindellosen Feinspinnmaschinen, bei welchen mittels Unterdruck ein Garnende von abgemessener Länge in eine opinnkammer unter nachfolgendem Abzug mittels Abzugswalzen und nachfolgendem Aufwickeln auf eine Spule eingeführt wird, sowie auch eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens,
Bei bisher bekannten spindellosen Feinspinnmaschinen wird das Anspinnen auf zweierlei Weise durchgeführt, und zwar entweder von Hand durch die Bedienungsperson^ welche bei Betriebsaufnahme ein Gamende in eine Spinnkanmer einführt«, Bebaid das Garnende von einem in der Spinnkammer befindlichen Faserband erfaßt wird^ zieht die Bedienungsperson
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das Garn aus der Spinnkammer heraus und bringt es auf eine Aufwickelspule, welche von der Bedienungsperson vorher mit einer sich drehenden Aufwickelwalze in Berührung gebracht wurde, öodann wird das abgezogene Garn zwischen einem Paar Abzugswalzen eingeführt, wobei der Spinnprozess fortschreitet. Dieser Vorgang wird sowohl bei einer Betriebsaufnähme auf der Maschine als auch bei Liquidierung eines Garnbru* ches in den einzelnen Spinnstellen gewählt, welche auf einer Maschine in größerer Anzahl vorhanden sind. Jiin Jinde des durchgerissenen Garnes wird in den Spinnicammeraustritt angesetzt und mittels unterdruck der -iammeloberfläche zugeführt. Spannt sich das sichtbare Garnteil zwischen Aufwickelspule und Abzug aus der Spinn^ammer, ist es ein Zeichen dafür, daß sich das Garnende an das in der Spinnkammer befindliche faserband angeschlossen hat, also die Einspinnung erfolgreich war. In diesem Itornent muß jedoch die -bedienungsperson die Atfwickelspule mit der sich drehenden Aufwickelwalze in Berührung bringen. Erst dann ist es ersichtlich, ob die xiinspinnung richtgvar, worauf im positiven lall das abgezogene Garn zwischen ein -ü-bzugswalzenpaar eingeführt wird.
Die zweite V/eise der Einspinnung ist kollektiv und wird beim Abstellen und eel erneuter Inbetriebaetzung d:.r Maschine durch eine Massenliquiaierung von Garnbrüchen an sämtlichen opinnstellen gleichzeitig durchgeführt. Zu diesem Zweck ist die spindellose Feinspinnmaschine mit einer Vorrichtung ausgestattet, welche in von den zur Einspinnung notwendigen Länge des Garnes abhängigen und eingestellten Zeitwerten eine selbsttätige imderung des Drehsinnes der Abzugs- und auch -^uf wickelwalzen durchführt. Das Garn wird somit bei sämtlichen Spinnstellen in die Spinnkamin er eingeführt. Inzwischen is-i. die Zufuhr ausgekämmter Pasern in die
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Spinnkammer eröffnet, denen das in die öpinnkammer eingeführte Garnende schließlich begegnet. In diesem Moment wird die Drehbewegung der Abzugs- und Aufwickelwalzen in den ursprünglichen oinn umgekehrt, wodurch sich das Garn aus der öpinnkammer abzuziehen und auf die Aufwickelspule aufzuwikkeln beginnt. Dieses Verfahren einer Masseneinspinnung arbeitet stets mit einer bestimmten prozentualen Sicherheit. Im Falle eines Misserfolges ist es dann notwendig, die Einspinnuny nach dem ersten "Verfahren, d.i. von Hand, bei jeder Spinnstelle separat durchzuführen.
Nachteil eines Anspinnens von Hand ist es, daß der ganze Yorgang der Einspinnung von der Geschicklichkeit und Einarbeitung der Bedienungsperson sowie hauptsächlich von der Garnabzugs^eschwindigkeit abhängt, bei deren Erhöhung die Einspinnung von Hand nahezu unmöglich ist. Da bei der Einspinnung von Hand stets nur eine Gpinneinheit bedient wird, erhöhen sich die Stillstandszeiten bei den übrigen Spinnst eilen, bei denen es zum Garnbruch kam. Außerdem besteht eine an spindellose Feinspinnmaschinen gestellte Forderung in der Herstellung eines kontinuierlichen Garnes, wobei de.ε Ansetzen des Garnendes bei wiederholter Einspinnung auf ein Band ausgekämmter Fasern möglichst kurz sein soll. Bei der Einspinnung von Hand ist es notwendig, eine weit größere Aufmerksamkeit dem eigentlichen Vorgang des Anspinnens zum Kachteil einer Kontrolle der Verbindungsstellenlänge zu widmen, was teilweise das zweite Verfahren, d.i. eine i'iasseneinspinnung, löst. Bei diecer Masseneinspinnung ist jedoch eiue ziemlich kostspielige Vorrichtung zur Reversierung während des Laufes der Abzugs- und Aufwickelwalzen notwendig, die sowohl aus Konstruktions- als auch Beförderungs- ?:runden auf eine größere Anzahl von 'Teilen geteilt werden muß, wobei dieae Teile durch feste Kupplungen miteinander verbunden sind.
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Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verbesserung der Arbeit spindelloser Feinspinnmaschinen beim Anspinnen zu sichern.
üieErfindun: besteht darin, daß das Anspinnen durch bildung einer Anfangsreserve von Garn zwischen der Abzugsund Aufwickelwalze einer Spinneinheit bei Erhaltung ihrer Drehbewegung in ei er Richtung halbautomatisch verläuft.
Das Wesentliche der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß sie durch einen Anspinnmechanismus gebildet wird, welcher zwischen der Abzugs- und Aufwickelwalze d:r Spinneinheit schwenkbar sowie senkrecht zu den Drehachsen dieser Walzen angeordnet ist.
Das Wesen der Erfindung sowie weitere Vorteile und Merkmale des Verfahrens und der Vorrichtung nach der Erfindung sind nachstehend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung von der rechten &eite aus yesehen in einer Vorbereitungsstellung;
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht wie in Fig.l, jedoch in einer Arbeitsstellung;
Fig. 5 eine schematische Seitenansicht wie in Fig. 1, Jedoch von der linken Seite aus gesehen;
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht wie in -tf'ig. 2, jedoch von der linken Seite aus gesehen;
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Fig. 5 eine schaubildliche Ansicht auf die erfindungsgeniäße Vorrichtung in einer Vorbereitungsstellung und
. 6 eine schaubildliche Ansicht wie in Fig. 55 Jedoch in einer Arbeitsstellung.
wie die Fig. 1 zeigt, ist auf jeder Spinneinheit einer Haschine zwischen einbr Abzugswalze 1 und Aufwickelwalze 2 ein Anspinnmechanismus 3 angeordnet, welcher mit den Längsachsen beider Walzen 1 und 2 parallel gelagert ist. Der Anspinnmechanismus 3 bösteht aus zwei Hebeln, und zwar aus einem Betätigungshebel 7 und aus einem Hubhebel 8, welche durch ein elastisches Glied 9 wirksam miteinander verbunden sind. Im Ausführungsbeispiel wird das elastische Glied 9 durch eine in einer teleskopartigen Hülse 10 gelagerte jJruckf eder gebildet, deren eines Ende sich gegen einen S-feift 801 des Betätigungshebels 7 und deren anderes Ende sich gegen denStift 801 des Hubhebels 8 abstützt. Das elastische Glied 9 sichert die richtige Lage sowohl des Hubhebels 8, als auch des Betätigungshebels 7 in einer Vorbereitungs- und Arbeitsstellung. Außerdem ist die Vorbereitungsstellung beider rebel 7»8 sowohl durch einen ortsfesten Anschlag 13 in -d'orm einer Platte, als auch durch einen elastischen Anschlag 15 begrenzt, wobei beide Anschläge 13»15 auf einem Halter 14 befestigt sind, welcher auf einerTragstange 4 abnehmbar gelagert ist. Der elastische Anschlag 15 besteht aus einer oder mehreren Blattfedern mit abgebogenem Ende, gegen welches sich ein auf der Hülse 10 befestigter Sporn 16 stützt, der in der Vorbereitungsstellung in eine ir.i ortsfesten anschlag 13 vorgesehene Öffnung 17 einfällt. Hierdurch wird einesteils die gegenseitige Stellung beider Hebel 7 »8 in der Vorbereit uigsst ellung und anderenteils die Synchronisierung der Verlagerung beider Hebel 7»8 bei ihrem Umkippen in die Arbeitsstellung gesichert. Am -^nde des
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Hubhebels 8, welcher bei einer Ansicht von vorn die kelwalze 2 von rückwärts umschlingt, ist eine Bremswalze drehbar gelagert. Der Betätigungshebel 7 besteht weiter aus zwei Armen 701, 702, welche mit Hilfe eines Zapfens 18 gegenseitig schwenkbar verbunden sind, wobei der gegenseitige Ausschlag mit Hilfe eitter im -^rm 701 befestigten schraube 23 mit vergrößertem Kopf begrenzt und dieser Kopf in einem im Arm 702 vorgesehenen Lan^loch 25 im wasentlicaen in vertikaler Richtung geführt wird. Die stabilisierung beider Endstellungen des Ausschlages von Arm 702 gegen den -^rm wird mittels einer abgefederten Kugel 26 erzielt, die zufolge Einwirkung einer Druckfeder 27 in das Langloch 25 gepreßt wird und sich dabei von der einen oder ander^n^eite gegen die schraube 23 abstützt. Diese Anordnung sichert gleichzeitig die gegenseitige Lage einer annähernd in der Mitte des Armes 702 an geordneten "npreßwalze 19 und eines am Ende des Armes 701 angeordneten Niederhalters 20 (J'ig.3) eines Garnes 21. Ein Ende 22 des Niederhalters 20 berührt in der Vorbereitungsstellung die Oberfläche der -"-npress alze 19 (Pig.l), während es in der Arbeitsstellung von der -"-npreßwalze 19 entfernt ist (J1Ig.2). Am freien ^nde des Armes ist im wesentlichen senkrecht zu diesem Arm ein Difierential-Garnführer 28 befestigt, h'it diesem wird in der ^orbereitungsstellung eine Anfangsreserve des Garnes 21 gebildet (J1Ig. 1 und 3)· Außer diesemGarnfiihrer 28 ist es für die Bildung einer Anfangsreserve des Garnes 21 möglich, auch eine Hilfseinrichtung 32 zu verwenden, welche durch einen Garnführer 321 gebildet wird. Dieser Garnführer 321 ist in einem in i'orm einer Walze ausgebildeten LaIter 33 auf dem Zapfen 18 befestigt. Der r.alter 35 ist durch eine Zugstange 34 mit dem Hubhebel 8 verbunden, wodurch ein Einstellen des Garnführers 321 der Hilfseinrichtung in die gewünschte Stellung in Abhängigkeit von der ..,teilung beider Hebel 7,8 des Ansuinnmechanismus 3» d.h. ob sie sich in der Vorbereit ungs- oder Arbeitsstellung befinden, möglich ist.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet folgendermaßen.
In der aus Fig. 1 und 3 ersichtlichen Vorbereitungsstellung, d.i. zu Beginn des Anspinnens, ist der Betätigungshebel 7 und somit auch die Anpreßwalze 19 von der Ab;;ugswalze 1 entfernt. Zugleich wird die Aufwickelspule 30 durch die am Ende des Hubhebels 8 befindliche Bremswalze 31 von der Aufwickelwalze 2 außer Berührung gehalten. Sobald der Anspinnmechanismus 3 diese stellung erreicht, wickelt die Bedienungsperson das Ende des Garnes 21 von dr.r Aufwickelspule 30 ab und führt es von rückwärts über die Anpreßwalze 19 und Garnführer 28, gegebenenfalls auch über den Garnführer 321 d».r Hilfseinrichtung 32 zwecks' Bildung einer Anfangsreserve des Garnes 21. Der Garnführer 321 ist in die** sem Fall in üichtung nach vorn, und zwar senkrecht zu den Drehachsen der Abzugswalze 1 und Aufwickelwalze 2, ausgeschwenkt. Hierauf wird der Arm 702 um den Zapfen 18 in dichtung nach unten gekippt, wodurch das Garn 21 gegen Verschieben und Abgleiten zwischen der Oberfläche der Anpreßwalze 19 und des Niederhalters 20 gesichert wird. In dieser Stellung liegt der niederhalter 20 auf der Anpreßwalze 19 auf und klemmt das Garn 21 zwischen dieser Anpreßwalze 19 und seinem Ende 22 fest. Hierauf wird das Ende des Garnes 21 in den Spinnkaruileraustritt 35 eingeführt. Nun ist der Betätigungshebel 7 um die Tragstange 4 in dichtung nach unten gekippt, wodurch auch der Ganführer 28 das Garn 21 nicht mehr festhält. Zuiolre Einwirkun des elastischen Gliedes 9 beginnt auch der Hubhebel 8 mit der Bremswalze 31 aine Stellung in Pfeilrichtung S1 (l'ig.2) zu ändern. Nach Auflage der Anpreßwalze 19 auf die Abzugswalze 1 ist die Berührung der Anpreiiwalze 19 und des Niederhalters 20 bereits unterbrochen so daü da« Garn 21 mit dem Garnführer 28, gegebenenfalls mit
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dem Garnführer 321 der Hilfseinrichtung 32 zwecks Bildung der Anfangsreserve des Garnes 21 nicht mehr in Berührung ist. Der Garnführer 321 ist nun in Pfeilrichtung Sg nach oben bis in eine senkrechte Lage gekippt, wodurch das Ende des Garnes 21.noch weiter in den 'öpinnkammeraustritt 35 eingeschoben wird und die am ßnde des Hubhebels 8 befindliche Bremswalze 31 ein Aufliegen der Aufwickelspule 30 auf die Aufwickelwalze 2 nicht behindert. X*ie richtige Lage sämtlicher Teile während dieses Umkippens aus der Vorbereitungsin die Arbeitsstellung, insbesondere das Absenken der Aufwickelspule 30 auf die Aufwickelwalze 2 nach Aufliegen der Anpreßwalze 19 auf der Ab^ugswalze 2, wird durch den auf der Hülse 10 des elastischen Gliedes 9 befestigten Sporn 16 gesichert. Dieser Sporn 16 schiebt sich beim Umkippen beider ^ehel 7 und 8 aus der Vorbereitungs- in die Arbeitsstellung fortschreitend aus der im ortsfesten Anschlag 13 vorgesehenen öffnung 17 heraus, wonach es erst nach dessen Herausschieben zur Trennung der am ünde des Hubhebels 8 befestigten Bremswalze 31 von der Aufwickelspule 30 kommt. In diesem Moment beginnt der Abaug des Garnes 21 aus der Spinnkammer, wo vorher das Ende des Garnes 21 mit einem Band ausgekämmter Fasern auf einer ^ammelfläche der Spinnkammer verbunden wurde, welches Band sich auf dieses Garnende aufzubauen und zu Garn anzudrehen begann. Dieses Garn 21 wird durch Zusammendrücken zwischen der Abzugswalze 1 und An— preßwalze 19 abgezogen und mit Hilfe der Aufwickelwalze 2 auf die Spule 30 aufgewickelt. Das Umkippen des Anspinnmechanismus 3 aus der Vorbereitungs- in die Arbeitsstellung verläuft praktisch durch Umkippen eines Teiles, d.i. des Betätigungshebels 7 in sehr kurzer Zeit, wobei mit diesem Umkippen sämtliche weiteren Verlagerungen übriger 'feile in die Arbeitsstellung halbautomatisch durchgeführt werden.
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Der Vorteil des Anspinnverfahrens nach der Erfindung besteht insbesondere darin, daß die zum Anspinnen einer Anspinnstelle notwendige Zeit verkürzt wird und daß es nicht notwendig ist, das Anspinnen zu wiederholen, weil dessen glatter Verlauf ohne jedwede Beschwerden gleich zum erstenmal gewährleistet ist.
Der Vorteil der Vorrichtung nach der Erfindung besteht insbesondere darin, daß sie eine Einspinnung bei Vereinfachung der Bewegungen und Arbeitsleistungen ermöglicht, welche die Bedienungsperson in diesem Fall zu verrichten hat, wodurch eine Qualitätssteigerung der Einspinndurchführung erzielt wird. Der Hauptvorteil des Verfahrens und auch der Vorrichtung nac'h der Erfindung besteht darin,'daß die Einspinnung auch bei jenen Garnabzugsgeschwindiglceiten verläßlich durchgeführt wird, bei denen eine Einspinnung von Hand praktisch unmöglich ist.
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Claims (1)

  1. Patentansprüc he
    1. Verfahren zum Anspinnen auf spindellosen Feinspinnmaschinen durch Einführung einer abgemessenen Länge eines Garnendes in eine Spinnkammer und dessen darauffolgender Abzug und Aufwicklung,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Anspinnen durch ifildung einer Anfangsreserve von Garn (21) zwischen einer Abzugswalze (1) und Aufwickel-. walze (2) einer Spinneinheit bei erhaltung ihrer Drehbewegung in einer Richtung halbautomatisch verläuft.
    2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß sie durch einen Anspinnmechanismus (3) gebildet wird, welcher zwischen der Abzugswalze (1) und Aufwickelwalze (2) d&rSpinneinheit schwenkbar sowie senkrecht zu den Drehachsen dieser Waten angeordnet ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Anspinnmechanismus (3) aus einem Betätigungshebel (7) und Hubhebel (8) besteht, welche auf einer gemeinsamen Tragstange (4) schwenkbar gelagert und mit Hilfe eines elastischen Gliedes (9) miteinander verbunden sind, wobei dieses Glied (9) die gegenseitige Lage beider Hebel (7»8) sowohl in einer Vorbereitungsstellung als auch Arbeitsstellung des Anspinnmechaaismus (3) begrenzt.
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    Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3» dadurch gekennzeichnet,
    daß das elastische Glied (9) in einer mit einem Sporn
    (16) versehenen teleskopartigen Hülse (10) angeordnet ist, wobei dieser Sporn (16) die Synchronisation der Stellungen beider Hebel (7,8) beim Umkippen aus der Vorbereitungs- in die Arbeitsstellung sichert·
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3» dadurch gekennzeichnet,
    daß der Betätigungshebel (7) aus zwei um einen Zapfen
    (18) schwenkbar gelagerten Armen (701, 702) besteht, wobei der Arm (702) mit einem Differential-Garnführer (28) und mit einer Anpreßwalze (19) versehen ist, welche in der Arbeitsstellung auf der Abzugswalze (1) aufliegt.
    Vorrichtung nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die ."-npreBWalZe (19) in der Vorbereitungsstellung mit ihrer Oberfläche mit einem auf dem Arm (702) des Betätigungshebels (7) befestigten Niederhalter (20) des Garnes (21) in Berührung ist.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3» dadurch gekennzeichnet,
    daß der Hubhebel (8) an seinem freien Ende mit einer Bremswalze (31) versehen ist, welche sich in der Vorbereitungsstellung des Anspinnmechanismus (3) mit der Oberfläche einer Aufwickelspule (30) berührt.
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    8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2,3 und 5j dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Hilfseinrichtung (32) für die -°ildung einer Anfangsreserve des Garnes (21) versehen ist.
    Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfseinrichtung (32) für die bildung einer Anfangsreserve desGarnes (21) aus einem in einem Halter
    (33) befestigten Garnführer (321) besteht, dessen Lage mit Hilfe einer den Halter (35) roit dem Hubhebel (8) verbindenden Zugstange (34) einstellbar ist.
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DE2217167A 1971-05-24 1972-04-10 Vorrichtung an Offenendspinnmaschinen zum Anspinnen Expired DE2217167C2 (de)

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CS3772*BA CS162892B1 (de) 1971-05-24 1971-05-24

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DE2217167A1 true DE2217167A1 (de) 1972-12-07
DE2217167C2 DE2217167C2 (de) 1983-03-17

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JP (1) JPS5228898B1 (de)
CH (1) CH541001A (de)
CS (1) CS162892B1 (de)
DD (1) DD98700A1 (de)
DE (1) DE2217167C2 (de)
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