DE2217167A1 - Verfahren zum Anspinnen auf spindellosen Feinspinnmaschinen und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Anspinnen auf spindellosen Feinspinnmaschinen und Vorrichtung zur Durchführung dieses VerfahrensInfo
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- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
PATENTANWALT
DiPL.-PHYS. DR. WALTHER JUNIUS 3 Hannover
Meine Akte: 2089
ELITEX Zavody texbilniho strojirenstvi, generalni reditelstvi
Liberec (Tschechoslowakei)
Verfahren zum Anspinnen auf spindellosen Feinspinnmaschinen
und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anspinnen auf spindellosen Feinspinnmaschinen, bei welchen
mittels Unterdruck ein Garnende von abgemessener Länge in eine opinnkammer unter nachfolgendem Abzug mittels Abzugswalzen und nachfolgendem Aufwickeln auf eine Spule
eingeführt wird, sowie auch eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens,
Bei bisher bekannten spindellosen Feinspinnmaschinen wird das Anspinnen auf zweierlei Weise durchgeführt, und
zwar entweder von Hand durch die Bedienungsperson^ welche bei
Betriebsaufnahme ein Gamende in eine Spinnkanmer einführt«,
Bebaid das Garnende von einem in der Spinnkammer befindlichen Faserband erfaßt wird^ zieht die Bedienungsperson
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das Garn aus der Spinnkammer heraus und bringt es auf eine
Aufwickelspule, welche von der Bedienungsperson vorher mit
einer sich drehenden Aufwickelwalze in Berührung gebracht wurde, öodann wird das abgezogene Garn zwischen einem Paar
Abzugswalzen eingeführt, wobei der Spinnprozess fortschreitet.
Dieser Vorgang wird sowohl bei einer Betriebsaufnähme
auf der Maschine als auch bei Liquidierung eines Garnbru* ches in den einzelnen Spinnstellen gewählt, welche auf einer
Maschine in größerer Anzahl vorhanden sind. Jiin Jinde
des durchgerissenen Garnes wird in den Spinnicammeraustritt
angesetzt und mittels unterdruck der -iammeloberfläche zugeführt.
Spannt sich das sichtbare Garnteil zwischen Aufwickelspule und Abzug aus der Spinn^ammer, ist es ein Zeichen
dafür, daß sich das Garnende an das in der Spinnkammer befindliche faserband angeschlossen hat, also die Einspinnung
erfolgreich war. In diesem Itornent muß jedoch die -bedienungsperson
die Atfwickelspule mit der sich drehenden
Aufwickelwalze in Berührung bringen. Erst dann ist es ersichtlich, ob die xiinspinnung richtgvar, worauf im positiven
lall das abgezogene Garn zwischen ein -ü-bzugswalzenpaar
eingeführt wird.
Die zweite V/eise der Einspinnung ist kollektiv und wird beim Abstellen und eel erneuter Inbetriebaetzung d:.r Maschine
durch eine Massenliquiaierung von Garnbrüchen an
sämtlichen opinnstellen gleichzeitig durchgeführt. Zu diesem
Zweck ist die spindellose Feinspinnmaschine mit einer Vorrichtung ausgestattet, welche in von den zur Einspinnung
notwendigen Länge des Garnes abhängigen und eingestellten
Zeitwerten eine selbsttätige imderung des Drehsinnes der Abzugs- und auch -^uf wickelwalzen durchführt. Das Garn wird
somit bei sämtlichen Spinnstellen in die Spinnkamin er eingeführt.
Inzwischen is-i. die Zufuhr ausgekämmter Pasern in die
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Spinnkammer eröffnet, denen das in die öpinnkammer eingeführte
Garnende schließlich begegnet. In diesem Moment wird die Drehbewegung der Abzugs- und Aufwickelwalzen in den
ursprünglichen oinn umgekehrt, wodurch sich das Garn aus der öpinnkammer abzuziehen und auf die Aufwickelspule aufzuwikkeln
beginnt. Dieses Verfahren einer Masseneinspinnung arbeitet stets mit einer bestimmten prozentualen Sicherheit. Im
Falle eines Misserfolges ist es dann notwendig, die Einspinnuny nach dem ersten "Verfahren, d.i. von Hand, bei jeder
Spinnstelle separat durchzuführen.
Nachteil eines Anspinnens von Hand ist es, daß der ganze Yorgang der Einspinnung von der Geschicklichkeit und Einarbeitung
der Bedienungsperson sowie hauptsächlich von der Garnabzugs^eschwindigkeit abhängt, bei deren Erhöhung die
Einspinnung von Hand nahezu unmöglich ist. Da bei der Einspinnung von Hand stets nur eine Gpinneinheit bedient wird,
erhöhen sich die Stillstandszeiten bei den übrigen Spinnst
eilen, bei denen es zum Garnbruch kam. Außerdem besteht eine an spindellose Feinspinnmaschinen gestellte Forderung
in der Herstellung eines kontinuierlichen Garnes, wobei
de.ε Ansetzen des Garnendes bei wiederholter Einspinnung auf
ein Band ausgekämmter Fasern möglichst kurz sein soll. Bei der Einspinnung von Hand ist es notwendig, eine weit
größere Aufmerksamkeit dem eigentlichen Vorgang des Anspinnens zum Kachteil einer Kontrolle der Verbindungsstellenlänge zu
widmen, was teilweise das zweite Verfahren, d.i. eine i'iasseneinspinnung, löst. Bei diecer Masseneinspinnung ist
jedoch eiue ziemlich kostspielige Vorrichtung zur Reversierung während des Laufes der Abzugs- und Aufwickelwalzen notwendig,
die sowohl aus Konstruktions- als auch Beförderungs-
?:runden auf eine größere Anzahl von 'Teilen geteilt werden
muß, wobei dieae Teile durch feste Kupplungen miteinander
verbunden sind.
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Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verbesserung der Arbeit
spindelloser Feinspinnmaschinen beim Anspinnen zu sichern.
üieErfindun: besteht darin, daß das Anspinnen durch bildung
einer Anfangsreserve von Garn zwischen der Abzugsund Aufwickelwalze einer Spinneinheit bei Erhaltung ihrer
Drehbewegung in ei er Richtung halbautomatisch verläuft.
Das Wesentliche der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß sie durch einen Anspinnmechanismus gebildet wird,
welcher zwischen der Abzugs- und Aufwickelwalze d:r Spinneinheit schwenkbar sowie senkrecht zu den Drehachsen dieser
Walzen angeordnet ist.
Das Wesen der Erfindung sowie weitere Vorteile und Merkmale des Verfahrens und der Vorrichtung nach der Erfindung
sind nachstehend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung von der rechten &eite aus yesehen
in einer Vorbereitungsstellung;
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht wie in Fig.l, jedoch
in einer Arbeitsstellung;
Fig. 5 eine schematische Seitenansicht wie in Fig. 1, Jedoch
von der linken Seite aus gesehen;
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht wie in -tf'ig. 2, jedoch
von der linken Seite aus gesehen;
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Fig. 5 eine schaubildliche Ansicht auf die erfindungsgeniäße
Vorrichtung in einer Vorbereitungsstellung und
. 6 eine schaubildliche Ansicht wie in Fig. 55 Jedoch
in einer Arbeitsstellung.
wie die Fig. 1 zeigt, ist auf jeder Spinneinheit einer Haschine zwischen einbr Abzugswalze 1 und Aufwickelwalze 2
ein Anspinnmechanismus 3 angeordnet, welcher mit den Längsachsen beider Walzen 1 und 2 parallel gelagert ist. Der Anspinnmechanismus
3 bösteht aus zwei Hebeln, und zwar aus
einem Betätigungshebel 7 und aus einem Hubhebel 8, welche
durch ein elastisches Glied 9 wirksam miteinander verbunden sind. Im Ausführungsbeispiel wird das elastische Glied
9 durch eine in einer teleskopartigen Hülse 10 gelagerte jJruckf eder gebildet, deren eines Ende sich gegen einen
S-feift 801 des Betätigungshebels 7 und deren anderes Ende
sich gegen denStift 801 des Hubhebels 8 abstützt. Das elastische Glied 9 sichert die richtige Lage sowohl des Hubhebels
8, als auch des Betätigungshebels 7 in einer Vorbereitungs-
und Arbeitsstellung. Außerdem ist die Vorbereitungsstellung beider rebel 7»8 sowohl durch einen ortsfesten Anschlag
13 in -d'orm einer Platte, als auch durch einen elastischen
Anschlag 15 begrenzt, wobei beide Anschläge 13»15 auf
einem Halter 14 befestigt sind, welcher auf einerTragstange 4 abnehmbar gelagert ist. Der elastische Anschlag 15 besteht
aus einer oder mehreren Blattfedern mit abgebogenem Ende, gegen welches sich ein auf der Hülse 10 befestigter
Sporn 16 stützt, der in der Vorbereitungsstellung in eine ir.i ortsfesten anschlag 13 vorgesehene Öffnung 17 einfällt.
Hierdurch wird einesteils die gegenseitige Stellung beider Hebel 7 »8 in der Vorbereit uigsst ellung und anderenteils die
Synchronisierung der Verlagerung beider Hebel 7»8 bei ihrem
Umkippen in die Arbeitsstellung gesichert. Am -^nde des
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Hubhebels 8, welcher bei einer Ansicht von vorn die kelwalze 2 von rückwärts umschlingt, ist eine Bremswalze
drehbar gelagert. Der Betätigungshebel 7 besteht weiter aus
zwei Armen 701, 702, welche mit Hilfe eines Zapfens 18 gegenseitig schwenkbar verbunden sind, wobei der gegenseitige
Ausschlag mit Hilfe eitter im -^rm 701 befestigten schraube
23 mit vergrößertem Kopf begrenzt und dieser Kopf in einem im Arm 702 vorgesehenen Lan^loch 25 im wasentlicaen in vertikaler
Richtung geführt wird. Die stabilisierung beider Endstellungen des Ausschlages von Arm 702 gegen den -^rm
wird mittels einer abgefederten Kugel 26 erzielt, die zufolge Einwirkung einer Druckfeder 27 in das Langloch 25 gepreßt
wird und sich dabei von der einen oder ander^n^eite gegen die schraube 23 abstützt. Diese Anordnung sichert
gleichzeitig die gegenseitige Lage einer annähernd in der Mitte des Armes 702 an geordneten "npreßwalze 19 und eines
am Ende des Armes 701 angeordneten Niederhalters 20 (J'ig.3)
eines Garnes 21. Ein Ende 22 des Niederhalters 20 berührt in
der Vorbereitungsstellung die Oberfläche der -"-npress alze
19 (Pig.l), während es in der Arbeitsstellung von der -"-npreßwalze
19 entfernt ist (J1Ig.2). Am freien ^nde des Armes
ist im wesentlichen senkrecht zu diesem Arm ein Difierential-Garnführer
28 befestigt, h'it diesem wird in der ^orbereitungsstellung
eine Anfangsreserve des Garnes 21 gebildet (J1Ig. 1 und 3)· Außer diesemGarnfiihrer 28 ist es für
die Bildung einer Anfangsreserve des Garnes 21 möglich, auch eine Hilfseinrichtung 32 zu verwenden, welche durch einen
Garnführer 321 gebildet wird. Dieser Garnführer 321 ist in
einem in i'orm einer Walze ausgebildeten LaIter 33 auf dem
Zapfen 18 befestigt. Der r.alter 35 ist durch eine Zugstange
34 mit dem Hubhebel 8 verbunden, wodurch ein Einstellen
des Garnführers 321 der Hilfseinrichtung in die gewünschte
Stellung in Abhängigkeit von der ..,teilung beider Hebel 7,8
des Ansuinnmechanismus 3» d.h. ob sie sich in der Vorbereit
ungs- oder Arbeitsstellung befinden, möglich ist.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet folgendermaßen.
In der aus Fig. 1 und 3 ersichtlichen Vorbereitungsstellung,
d.i. zu Beginn des Anspinnens, ist der Betätigungshebel 7
und somit auch die Anpreßwalze 19 von der Ab;;ugswalze 1 entfernt. Zugleich wird die Aufwickelspule 30 durch die
am Ende des Hubhebels 8 befindliche Bremswalze 31 von
der Aufwickelwalze 2 außer Berührung gehalten. Sobald der Anspinnmechanismus 3 diese stellung erreicht, wickelt die
Bedienungsperson das Ende des Garnes 21 von dr.r Aufwickelspule 30 ab und führt es von rückwärts über die Anpreßwalze
19 und Garnführer 28, gegebenenfalls auch über den Garnführer 321 d».r Hilfseinrichtung 32 zwecks' Bildung einer
Anfangsreserve des Garnes 21. Der Garnführer 321 ist in die**
sem Fall in üichtung nach vorn, und zwar senkrecht zu den Drehachsen
der Abzugswalze 1 und Aufwickelwalze 2, ausgeschwenkt. Hierauf wird der Arm 702 um den Zapfen 18 in dichtung nach
unten gekippt, wodurch das Garn 21 gegen Verschieben und Abgleiten
zwischen der Oberfläche der Anpreßwalze 19 und des Niederhalters 20 gesichert wird. In dieser Stellung liegt
der niederhalter 20 auf der Anpreßwalze 19 auf und klemmt das Garn 21 zwischen dieser Anpreßwalze 19 und seinem Ende
22 fest. Hierauf wird das Ende des Garnes 21 in den Spinnkaruileraustritt
35 eingeführt. Nun ist der Betätigungshebel 7 um die Tragstange 4 in dichtung nach unten gekippt, wodurch
auch der Ganführer 28 das Garn 21 nicht mehr festhält. Zuiolre Einwirkun des elastischen Gliedes 9 beginnt auch
der Hubhebel 8 mit der Bremswalze 31 aine Stellung in Pfeilrichtung
S1 (l'ig.2) zu ändern. Nach Auflage der Anpreßwalze
19 auf die Abzugswalze 1 ist die Berührung der Anpreiiwalze
19 und des Niederhalters 20 bereits unterbrochen so daü da« Garn 21 mit dem Garnführer 28, gegebenenfalls mit
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dem Garnführer 321 der Hilfseinrichtung 32 zwecks Bildung der Anfangsreserve des Garnes 21 nicht mehr in Berührung
ist. Der Garnführer 321 ist nun in Pfeilrichtung Sg nach
oben bis in eine senkrechte Lage gekippt, wodurch das Ende des Garnes 21.noch weiter in den 'öpinnkammeraustritt 35 eingeschoben
wird und die am ßnde des Hubhebels 8 befindliche Bremswalze 31 ein Aufliegen der Aufwickelspule 30 auf die
Aufwickelwalze 2 nicht behindert. X*ie richtige Lage sämtlicher
Teile während dieses Umkippens aus der Vorbereitungsin
die Arbeitsstellung, insbesondere das Absenken der Aufwickelspule 30 auf die Aufwickelwalze 2 nach Aufliegen der
Anpreßwalze 19 auf der Ab^ugswalze 2, wird durch den auf der Hülse 10 des elastischen Gliedes 9 befestigten Sporn
16 gesichert. Dieser Sporn 16 schiebt sich beim Umkippen beider ^ehel 7 und 8 aus der Vorbereitungs- in die Arbeitsstellung
fortschreitend aus der im ortsfesten Anschlag 13 vorgesehenen öffnung 17 heraus, wonach es erst nach dessen
Herausschieben zur Trennung der am ünde des Hubhebels 8 befestigten Bremswalze 31 von der Aufwickelspule 30 kommt.
In diesem Moment beginnt der Abaug des Garnes 21 aus der Spinnkammer, wo vorher das Ende des Garnes 21 mit einem Band
ausgekämmter Fasern auf einer ^ammelfläche der Spinnkammer
verbunden wurde, welches Band sich auf dieses Garnende aufzubauen und zu Garn anzudrehen begann. Dieses Garn 21 wird
durch Zusammendrücken zwischen der Abzugswalze 1 und An— preßwalze 19 abgezogen und mit Hilfe der Aufwickelwalze 2
auf die Spule 30 aufgewickelt. Das Umkippen des Anspinnmechanismus
3 aus der Vorbereitungs- in die Arbeitsstellung
verläuft praktisch durch Umkippen eines Teiles, d.i. des Betätigungshebels 7 in sehr kurzer Zeit, wobei mit diesem Umkippen
sämtliche weiteren Verlagerungen übriger 'feile in die Arbeitsstellung halbautomatisch durchgeführt werden.
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Der Vorteil des Anspinnverfahrens nach der Erfindung besteht insbesondere darin, daß die zum Anspinnen einer Anspinnstelle
notwendige Zeit verkürzt wird und daß es nicht notwendig
ist, das Anspinnen zu wiederholen, weil dessen glatter Verlauf ohne jedwede Beschwerden gleich zum erstenmal gewährleistet
ist.
Der Vorteil der Vorrichtung nach der Erfindung besteht insbesondere darin, daß sie eine Einspinnung bei Vereinfachung
der Bewegungen und Arbeitsleistungen ermöglicht, welche die Bedienungsperson in diesem Fall zu verrichten hat,
wodurch eine Qualitätssteigerung der Einspinndurchführung erzielt wird. Der Hauptvorteil des Verfahrens und auch
der Vorrichtung nac'h der Erfindung besteht darin,'daß die Einspinnung auch bei jenen Garnabzugsgeschwindiglceiten verläßlich
durchgeführt wird, bei denen eine Einspinnung von Hand praktisch unmöglich ist.
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Claims (1)
- Patentansprüc he1. Verfahren zum Anspinnen auf spindellosen Feinspinnmaschinen durch Einführung einer abgemessenen Länge eines Garnendes in eine Spinnkammer und dessen darauffolgender Abzug und Aufwicklung,
dadurch gekennzeichnet,daß das Anspinnen durch ifildung einer Anfangsreserve von Garn (21) zwischen einer Abzugswalze (1) und Aufwickel-. walze (2) einer Spinneinheit bei erhaltung ihrer Drehbewegung in einer Richtung halbautomatisch verläuft.2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,daß sie durch einen Anspinnmechanismus (3) gebildet wird, welcher zwischen der Abzugswalze (1) und Aufwickelwalze (2) d&rSpinneinheit schwenkbar sowie senkrecht zu den Drehachsen dieser Waten angeordnet ist.3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,daß der Anspinnmechanismus (3) aus einem Betätigungshebel (7) und Hubhebel (8) besteht, welche auf einer gemeinsamen Tragstange (4) schwenkbar gelagert und mit Hilfe eines elastischen Gliedes (9) miteinander verbunden sind, wobei dieses Glied (9) die gegenseitige Lage beider Hebel (7»8) sowohl in einer Vorbereitungsstellung als auch Arbeitsstellung des Anspinnmechaaismus (3) begrenzt.-11-209850/0632Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3» dadurch gekennzeichnet,daß das elastische Glied (9) in einer mit einem Sporn(16) versehenen teleskopartigen Hülse (10) angeordnet ist, wobei dieser Sporn (16) die Synchronisation der Stellungen beider Hebel (7,8) beim Umkippen aus der Vorbereitungs- in die Arbeitsstellung sichert·5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3» dadurch gekennzeichnet,daß der Betätigungshebel (7) aus zwei um einen Zapfen(18) schwenkbar gelagerten Armen (701, 702) besteht, wobei der Arm (702) mit einem Differential-Garnführer (28) und mit einer Anpreßwalze (19) versehen ist, welche in der Arbeitsstellung auf der Abzugswalze (1) aufliegt.Vorrichtung nach Anspruch 5,dadurch gekennzeichnet,daß die ."-npreBWalZe (19) in der Vorbereitungsstellung mit ihrer Oberfläche mit einem auf dem Arm (702) des Betätigungshebels (7) befestigten Niederhalter (20) des Garnes (21) in Berührung ist.7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3» dadurch gekennzeichnet,daß der Hubhebel (8) an seinem freien Ende mit einer Bremswalze (31) versehen ist, welche sich in der Vorbereitungsstellung des Anspinnmechanismus (3) mit der Oberfläche einer Aufwickelspule (30) berührt.209850/0632 ~12~8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2,3 und 5j dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Hilfseinrichtung (32) für die -°ildung einer Anfangsreserve des Garnes (21) versehen ist.Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfseinrichtung (32) für die bildung einer Anfangsreserve desGarnes (21) aus einem in einem Halter(33) befestigten Garnführer (321) besteht, dessen Lage mit Hilfe einer den Halter (35) roit dem Hubhebel (8) verbindenden Zugstange (34) einstellbar ist.209850/0632
Applications Claiming Priority (1)
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| DE2217167A1 true DE2217167A1 (de) | 1972-12-07 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OD | Request for examination | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ELITEX, KONCERN TEXTILNIHO STROJIRENSTVI, LIBEREC, |
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| 8380 | Miscellaneous part iii |
Free format text: DER VERTRETER IST NACHZUTRAGEN JUNIUS, W., DIPL.-PHYS.DR., PAT.-ANW., 3000 HANNOVER |
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