DE2929862A1 - Taktkreis mit einer gewobbelten ausgangsfrequenz - Google Patents
Taktkreis mit einer gewobbelten ausgangsfrequenzInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur Erzeugung einer gewobbelten Taktfrequenz mit einer linearen Wecaselgeschwindigkeit.
Insbesondere richtet sich die Erfindung auf Vorrichtungen, bei denen die gewobbelte Taktfrequenz benutzt
wird, um einer sich linear ändernden zeitabhängigen Variablen zu folgen, wo der Wert der Variablen nur zu einem Zeitpunkt
bekannt ist« Noch genauer gesagt bezieht sich die Erfindung auf die Schaffung von Zeitsignalen zur Einleitung aufeinanderfolgender
Messungen eines sich gleichmäßig beschleunigenden Gegenstandes, die bei gleichmäßigen und bekannten Zunahmen
in der Bewegung des Gegenstandes vorzunehmen sind. Ganz spezifisch richtet sich die Erfindung auf die"Verwendung
von Digitalkreisen zur Bildung eines gewobbelten Taktes. Im allgemeinen haben die meisten Vorrichtungen bisher mit
Analogkreisen gearbeitet, um eine gewobbelte Taktfrequenz zu erzeugen. Derartige Vorrichtungen bestehen allgemein
aus einem spannungsgesteuerten Oszillator, der von einer Spannung angetrieben wird, die bei einer vorgegebenen Geschwindigkeit
auf einer Rampe herauf- oder herabgeführt wird, um den Frequenzausgang des Oszillators zu variieren.
Das Ausmaß der Stabilität und der Genauigkeit derartiger Kreise entspricht nicht den Anforderungen bestimmter Anwendungszwecke.
Die vorliegende Erfindung ist so ausgelegt, daß sie diese Begrenzungen durch Benutzung von Digitalkreisen
zur Erzeugung einer gewobbelten Frequenz überwindet.
»../6 030008/0663
Gemäß der Erfindung wird eine Zahl in einem Zähler veranlaßt sich zu ändern,(d.h. der Zähler wird veranlaßt zu zählen)
bei einer Geschwindigkeit, die der Wechselgeschwindigkeit der Umkehrung einer sich linear ändernden zeitabhängigen
Variablen entspricht. Dies wird erreicht durch Einspeisen des Ausgangs des Zählers in einen Multiplier ersten Grades,
welcher durch ein erstes konstantes Frequenzsignal im Takt geschältet wird. Der Ausgang des Multipliers ersten Grades
schaltet einen Multiplier zweiten Grades im Takt, dessen Eingang auch die Zahl von dem Zähler ist. Der Ausgang des
Multipliers zweiten Grades ist mit einem Frequenzteiler verbunden, der eine Glättfunktion liefert. Der Ausgang des
Frequenzteilers wird benutzt, um den Zähler im Takt zu schalten und die Zahl in ihm zu veranlassen, sich bei
der gewünschten Geschwindigkeit zu verändern. Sodann wird ein zweites Signal konstanter Frequenz durch die
Zahl in dem Zähler geteilt, um einen sich linear ändernden Ausgang gewobbelter Taktfrequenz zu erzielen.
Der Anfangswert der Zahl in dem Zähler kann einfach eine vorgegebene Zahl sein, in welchem Fall die einleitende
Ausgangsfrequenz jedesmal beim Betrieb des Kreises die gleiche ist. Wahlweise kann die in den Zähler eingegebene
Zahl ein gemessener Wert sein, der nicht unbedingt bei jedem Betrieb des Kreises der gleiche ist· In ihrer vorliegenden
Ausführungsform wird die Erfindung in dieser
030008/06 63, .../7
29298 G
zweiten Art zur Steuerung der Zeitschaltung aufeinanderfolgender
Messungen der Breite verschiedener Abschnitte einer Gegenstandes benutzt, welcher sich mit gleichmäßiger
Beschleunigung bewegt. Die Umkehrung der Geschwindigkeit des Gegenstandes (d. h. Zeit zur Bewegung über eine
bestimmte Strecke) wird gemessen an einem besonderen Punkt und in den Zähler eingegeben (die Geschwindigkeit des Gegenstandes
ist die sich linear ändernde Variable). Das erste Signal konstanter Frequenz wird auf einen Wert eingestellt,
der es der Neigung der gewobbelten Taktausgangsfrequenz gestattet, dem Wert der Beschleunigung des Gegenstandes
zu entsprechen. Jeder Ausgangsimpuls verursacht die Durchführung
einer Weitenmessung. Da die Ausgangsimpulse der
Beschleunigung des Gegenstandes folgen, wird jede Messung bei. einer gleichmäßigen Zunahme in der Bewegung des Gegenstandes
durchgeführt. Da außerdem die anfängliche Ausgangsfrequenz (welche eine Funktion der Anfangszahl in dem Zähler ist)
eine bekannte Proportion der Anfangsgeschwindigkeit ist, ist die Entfernung zwischen den Messungen ebenfalls bekannt.
Wenn der nächste Gegenstand gemessen wird, dann wird ein neuer Anfangswert in den Zähler eingegeben, welcher die
Umkehrung der Anfangsgeschwindigkeit des betreffenden Gegenstandes darstellt. Die anfängliche Ausgangsfrequenz ist
anders als bei dem ersten Gegenstand, jedoch ist das Verhältnis zwischen der Anfangsgeschwindigkeit und der anfänglichen
Ausgangsfrequenz für beide Gegenstände dasselbe. Das Ergebnis hiervon ist, daß alle Messungen bei gleichen Zunahmen in der
030008/0663 .../8
Bewegung aller Gegenstände durchgeführt werden, trotz der Tatsache, daß ihre Anfangsgeschwindigkeiten sich unterscheiden
können. Der offenbarte Schaltkreis gestattet somit die Erzeugung einer gewobbelten Taktfrequenz, die eine bekannte
Proportion einer sich linear ändernden zeitabhängigen Variablen ist.
Es zeigen:
Die einzige Figur der Zeichnung zeigt eine schematische Darstellung des Schaltkreises der vorliegenden Erfindung.
Figur 1 zeigt eine Gruppe von 6 Flip-Flop-Schaltungen 10,
14, 16, 18, 20 und 22, die zu Beginn durch ein auf einer Leitung 8 erzeugtes Signal zurückgestellt werden. Sodann
wird für den Takteingang der Flip-Flop-Schaltung 10 ein mit "Start" bezeichnetes Signal erzeugt. Dies Signal
stellt die Flip-Flop-Schaltung 10 ein, und ihr Q-Ausgang
bleibt bei der Logik "1", bis das nächste Rückstellsignal erzeugt wird. Der Q-Ausgang des Flip-Flops 10 wird an den
Takteingang eines Flip-Flops 12 angeschlossen, dessen Ausgang somit auf "1" geht, wenn der Q-Ausgang des Flip-Flops
10 auf "1" geht. Der Q-Ausgang des Flip-Flops 10 ist an den Dateneingang des Flip-Flops Ik angeschlossen. Das Flip-Flop
Ik wird durch einen Taktgeber 15 mit einer Frequenz von ί*Β&β^β
geschaltet« Die Frequenz fn . ist eine Frequenz von konstantem
Wert,und ihr Wert bestimmt den Nullzeitwert der Ausgangsfrequenz,
030008/0663
Nachdem der Q-Ausgang des Flip-Flops 12 auf "1" geht, veranlaßt
das nächste Signal von dem Kontaktgeber I5 den Q-Augang
des Flip-Flops 14, auf "1" zu gehen, und den Q-Ausgang des Flip-Flops 14, auf "0n zu gehen. Der Q,-Ausgang des Flip-Flops
i4 ist an einen invertierten Rückstelleingang des Flip-Flops
12 und an einen invertierten Ladeeingang eines programmierbaren Down Counters 28 angeschlossen. Hiermit wird, wenn der
Q-Ausgang des Flip-Flops 14 auf 11O11 geht, das Flip-Flop 12
zurückgestellt und der Zähler 28 mit einer Zahl No geladen, die ein digitales Maß der gemessenen Variablen ist. In der
vorliegenden Ausführungsform der Erfindung wird beispielsweise
die Breite eines sich beschleunigenden Gegenstandes fortlaufend bei gleichmäßigen Zunahmen in der Bewegung des
Gegenstandes gemessen, und No ist ein Zeitmaß proportional zur Anfangsgeschwindigkeit des Gegenstandes. Der Q-Ausgang
des Flip-Flops 14 ist an den Dateneingang des Flip-Flops
16 angeschlossen. Das Flip-Flop 16 wird ebenfalls durch den
Taktgeber I5 geschaltet, wie auch die Flip-Flops 18 und
20.
Da das Flip-Flop 12 zurückgestellt wird, wenn der Q-Ausgang des Flip-Flops 14 auf "0" geht, ist der Ausgang des Flip-Flops
12 ein Impuls von relativ kurzer Dauer. Dieser Impuls "geht" dann auf den Flip-Flops 1^, 16, 18, 20 "entlang", wobei
jeder nachfolgende Impuls von dem Taktgeber 15 die Flip-Flops
14, 16, 18 und 20 in dieser Ordnung schaltet. Der erste Taktimpuls, welcher auftritt, nachdem der Ausgang von dem
030008/0663
.../10
Flip-Flop 12 auf "I·"» geht, stellt das Flip-Flop 14 ein. Der
nächste Taktimpuls stellt das Flip-Flop 16 ein. Das Flip-Flop
16 dient einer Verzögerungsfunktion, und sein Q-Ausgang ist
an den D-Eingang des Flip-Flops 18 angeschlossen. Der dritte Taktimpuls stellt das Flip-Flop 18 ein und überträgt somit
einen positiven Impuls von dem Q-Ausgang des Flip-Flops 18
und einen negativen Impuls von dem Q-Ausgang des Flip-Flops Der Q-Ausgang wird an den D-Eingang des Flip-Flops 20 angeschlossen
und der Q-Ausgang wird an einen Eingang eines OR-Gatters kO mit invertierendem Eingang angeschlossen.
Der andere Eingang des OR-Gatters ^O ist anfänglich auf
"1n, so daß der negative Impuls von dem Flip-Flop 18
das OR-Gatter ^O veranlaßt, einen positiven Impuls zu erzeugen. Der Ausgang des OR-Gatters ko ist an den
Eingang eines Inverters k2 angeschlossen, dessen Ausgang an
den invertierten Lasteingang eines Zählers 30 angeschlossen
ist. Der Impuls von dem Flip-Flop 18 verursacht somit ein Aufladen des Zählers 30 mit einer Zahl N, die in dem
Zähler 28 ist. Zu Anfang ist diese Zahl gleich No.
Der nächste Taktimpuls (das ist der k. Impuls nach dem Einstellen
des Flip-Flops 12) stellt das Flip-Flop 20 ein, was einen Impuls auf seinen Q-Ausgang gehen läßt. Dieser
Impuls wird dem Taktgebereingang des Flip-Flops 22 zugeführt und veranlaßt somit eine Einstellung des Flip-Flops 22. Dieser
Zustand wird gehalten, bis das nächste RUckstellsignal empfangen wird. Der Q-Ausgang des Flip-Flops 22 ist an einen
Eingang -iines OR-Gatters Zk mit Invertierendem Eingang ange-
030008/0663
schlossen, sowie an einen Eingang eines OR-Gatters 26 mit
invertierendem Eingang. Der Ausgang des Taktgebers I5 ist
an den anderen Eingang des OR-Gatters Zh angeschlossen, und der Ausgang des OR-Gatters Zh ist an den Count Down
Eingang des Zählers 30 angeschlossen« Somit werden nach Einstellung des Flip-Flops 22 invertierte Taktimpulse
durch das OR-Gatter 2*1 zum Zähler 30 geführt und veranlassen
einen Count Down des Zählers 30» und zwar je eine Zählung
für jeden Impuls des Taktgebers I5.
Nachdem der Zähler 30 den Count Down bis auf Null heruntergeführt hat, erzeugt er einen Impuls, welcher einen Flip-Flop
26 schaltet. Der Q-Ausgang des Flip-Flops 36 ist an
den D-Eingang eines Flip-Flops 38 angeschlossen, welches
durch den ersten Impuls von dem Taktgeber 15 geschaltet
wird, der nach Einstellung des Flip-Flops 36 auftritt. Der Q-Ausgang von dem Flip-Flop 38 ist an den invertierten
Rückstelleingang des Flop-Flops 36 angeschlossen, sowie an einen Eingang des OR-Gatters hO. Somit erscheint an
dem Q-Ausgang des Flip-Flops 38 ein kurzer Impuls ( d. h.
das Flip-Flop 38 wird geschaltet und der Q-Ausgang stellt dann das Flip-Flop 36 zurück und veranlaßt den Q-Ausgang
des Flip-Flops 36, und somit den D-Eingang des Flip-Flops 38, auf K0M zu gehen). Der negativ gehende Impuls von dem
Q-Ausgang des Flip-Flops 38 veranlaßt einen Zustandswechsel
.../12
03ÖÖ08/Ö6G3
des OR-Gatters kO (der Eingang zu dem OR-Gatter von dem
Flip-Flop 38 ist zu diesem Zeitpunkt "1"), was über den Inverter 42 ein erneutes Aufladen des Zählers 30 mit der
Zahl N in dem Zähler 28 verursacht. Der Zähler 28 wird fortlaufend heruntergezählt (was später beschrieben wird),
und die Zahl N hat sich daher geändert und ist nicht mehr gleich No. Der Zähler 30 wird dann wieder heruntergezählt,
und wenn er Null erreicht, wird das Flip-Flop 36 geschaltet und an dem Ausgang des Flip-Flops 38 ein weiterer
Impuls erzeugt. Der Q-Ausgang des Flip-Flops 38 wird ·
mit f bezeichnet und stellt den gewünschten Wobbelsc
frequenzausgang des Taktgebers der Anlage dar.
Aus der obigen Diskussion ist ersichtlich, daß die Zeitsteuerung jedes Ausgangsimpulses des Flip-Flops 38 eine
Funktion der Zahl N ist, die in" den Zähler 30 eingegeben
wird. Zu Anfang ist N gleich No, und es wird ein Ausgangsimpuls erzeugt, nachdem No Impulse durch den Zähler 30
von dem Taktgeber I5 abgezählt worden sind. Anschließend wird der Zähler 28 heruntergezählt und somit N vermindert,
was wiederum die Zeit vermindert, die der Zähler 30 benötigt,
um auf Null herunterzuzählen. Die Zeitdauer zwischen den Ausgangsimpulsen nimmt somit ab als eine Funktion des
abnehmenden Wertes von N.
030006/0663 .../13
Der Wert der Zahl N in dem Zähler 28 wird gesteuert durch die Steuerung der Geschwindigkeit des Zählens des Zählers
28. Um dies durchzuführen, wird ein zweiter Taktgeber 48 benutzt, dessen Ausgangsfrequenz mit f . bezeichnet
wird. Die Frequenz f - ist eine konstante Frequenz, welche die Wechselgeschwindigkeit der gewobbelten Ausgangsfrequenz
f des Taktgebers bestimmt. Der Ausgang des Takt-
S O
gebers 48 wird benutzt, um einen Geschwindigkeitsmultiplier 32 zu schalten. Der Eingang zu diesem Geschwindigkeitsmultiplier
32 ist die Zahl N von dem Zähler 28. Der Geschwindigkeitsmultiplier
32 ist bekannt, und seine Ausgangsfrequenz f.j kann ausgedrückt werden durch die folgende Gleichung
f - f xÄ
1 ~ slope P ,
in welcher P eine bekannte Konstante ist für den Geschwindigkeitsmultiplier
32. Der Ausgang des Geschwindigkeitsmultipliers
32 ist nicht symmetrisch, d. h. die Perioden zwischen den
Ausgangsimpulsen sind nicht gleich. Die Ausgangsimpulse
werden benutzt, um einen zweiten Geschwindigkeitsmultiplier 3^- zu schalten, der mit dem ersten Geschwindigkeitsmultiplier
identisch ist (d. h. P ist gleich, N ist der Eingang). Die Ausgangsfrequenz f„ des Geschwindigkeitsmultipliers 3k
ist
f_ = f , χ ^2 .
2 slope P
2 slope P
Da der Au3gang des Geschwindigkeitsmultipliers 32 auch nicht
03ÖÖÖ8/Ö663
symmetrisch ist, wird ein Frequenzteiler 35 benutzt, um seinen
Auegang zu glätten. Der Frequenzteiler 35 gibt einen Impuls
aus für je 256 Eingangsimpulse von dem Geschwindigkeitsmultiplier
34 und bildet somit einen mehr annähernd symmetrischen Ausgang (dies erfolgt, da, obwohl die Periode zwischen benachbarten
Impulsen nicht gleich ist, die Periode zwischen 256 Impulsen sehr viel näher gleich ist. Die Ausgangsfrequenz
f des Frequenzteilers 35 ist somit
CZX
f = f ,
cn slope
Jeder Ausgangsinipuls von dem Frequenzteiler 35 schaltet ein Flip-Flop 44, dessen Q-Ausgang an den D-Eingang eines
Flip-Flop 46 angeschlossen ist. Das Flip-Flop 46 wird durch den Taktgeber 15 geschaltet und dient zum Synchronisieren des
Ausgangs des Flip-Flops 44 mit dem Taktgeber I5. Der ζ-Ausgangs
des Flip-Flops 46 ist an den invertierten Rückstelleingang des Flip-Flops 44 angeschlossen, sowie an einen
Eingang des OR-Gatters 26 und an den Count Down Eingang
des Zählers 28. Infolge der Rückstellung des Flip-Flops 44 ist der Ausgang des Flip-Flops 46 ein negativer Impuls
kurzer Dauer. Dies veranlaßt den Zähler 28, um eins herunterzuzählen,
und stellt die Geschwindigkeltsnrultiplier 32 und
und den Frequenzteiler 35 durch das OR-Gatter 26 zurück (der andere Eingang zu dem OR-Gatter von dem Flip-Flop 22
ist zu diesem .Zeitpunkt auf "1"). Die Zahl N in dem Zähler
28 nimmt somit bei einer Geschwindigkeit gleich der Frequenz
030008/0663
.../15
der Impulse von dem Flip-Flop 46 ab. Diese Geschwindigkeit
kann durch Veränderung des Wertes von f - gesteuert werden. Somit kann der Wert von N bei einer bekannten Geschwindigkeit
vermindert werden. Da die Veränderung in dem Wert N eine Veränderung in der Ausgangsfrequenz f verur-
S C
sacht, wird die Wechselgeschwindigkeit der Ausgangsfrequenz,
d. h · die Wobbeigeschwindigkeit, durch den Wert von f ,
slope
bestimmt. Diese Geschwindigkeit kann somit durch Einstellung des f _ gesteuert werden. Das nächste Rückstellsignal
löscht die Flip-Flops 10, 14, 16, 18, 20 und 22 und bereitet so den Schaltkreis zur Aufnahme eines neuen Wertes von No
vor. In der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung
wird ein neuer Wert von No in den Zähler 28 jedesmal dann eingegeben, wenn ein neuer Gegenstand gemessen wird.
Die Betriebstheorie des oben beschriebenen Schaltkreises ist wie folgt. Eine Variable Y, die sich linear mit der
Zeit verändert, sei wie folgt ausgedrückt:
Y + bt
ο
ο
wo Y der Anfangswert von Y ist, b die Wechselgeschwindigkeit von Y und t die Zeit ist.
Die Umkehrung von Y, die als M bezeichnet wird, ist somit
2929812
Diese Gleichung kann umgeschrieben werden als
Differenziert man t mit Bezug auf M, ergibt sich folgendes:
(3)
Venn eine Konstante C durch M geteilt wird, dann wird wiederum eine sich linear ändernde Variable erhalten:
-g- = C (Yo + bt) (4)
Die obigen Beziehungen können benutzt werden, um eine Frequenz zu erzeugen, die sich linear mit der Zeit
ändert. Dies kann durchgeführt werden durch Beistellung einer Variablen, die der Beziehung der Gleichung (3)
folgt, und Teilen einer konstanten Frequenz durch diese Variable, um eine Beziehung wie in Gleichung (k) zu erhalten.
In dem Schaltkreis der Fig. 1 entspricht die Zahl N in dem Zähler 28 der Variablen M in den obigen
Gleichungen, während die Frequenz f, . der Konstanten
C entspricht. Zu Anfang wurde der Frequenzausgang f
des Frequenzteilers 35 als
030008/0663
.../17
- ι? - 2929802
f = f
cn slope
cn slope
—2~ " ) gezeigt
Ρ2 256 /
Diese Frequenz wird Über die Flip-Flops 44 und 46 auf den Zähler 28 übertragen. Die Periode T, irgendeines bestimmten
IC
Impulses von dem Frequenzteiler 35
T = 256 P2
f Ί (No-k}
slope N '
slope N '
wo k die Anzahl Perioden ist, die vorher verstrichen sind.
Da die Anzahl N für jede nachfolgende Periode um 1. abnimmt, ist der Wechsel in der verstrichenen Zeit gegenüber dem
Wechsel in N wie folgt:
f . (No- kV slope * '
(5)
D. h., bei jeder Abnahme von N um 1 nimmt die verstrichene Zeit um die Zeit dieser betreffenden Periode zu. Die Gleichung
(5) kann verglichen werden mit der Gleichung (3)» um zu bestätigen,
daß die Variable N in dem Zähler 28 der Variablen M entspricht. Der Unterschied im Zeichen zwischen den beiden
Gleichungen läßt sich durch die Steuerung der Richtung des Zählers 28 aufheben. Sowohl 1 und 256 P sind Konstante
slope
und beeinträchtigen daher nur die Neigung (slope)(somit kann'
f . gtwählt werden, um an den gewünschten Geschwindigkeitssiope
wechsel in der Ausgangsfrequenz der Anlage widerzuspiegeln).
030008/0663
.../18
Schließlich wird der Wert No - k als der analoge digitale
Ausdruck zu der Variablen M angesehen. Daher entsprechen die Gleichungen (3) und (5) einander und bestätigen, daß der
Schaltkreis der Fig. 1 ein Digitalsignal liefert, dessen Wert sich bei der gewünschten Geschwindigkeit ändert.
Außerdem arbeitet der Zähler 30 in der Form, daß er
die konstante Frequenz f, . durch die Variable N teilt.
^ basis
Die Ausgangsfrequenz des Zählers 30 (und daher die Ausgangsfrequenz
f des Flip-Flops 38 folgt somit der
S G
Gleichung k) und verändert sich linear mit der Zeit.
Somit wird eine sich linear ändernde gewobbelte Taktgeberfrequenz erzielt.
030008/0663
Claims (9)
- ? Α"Έ NTAN VV/ ΪΛ'Έ X Η.-ΙΝ.Ϊ. K. KEGENPAN K (-073)ing. H. HAUCK · DIPL.-PHYS. W. SCHMITZ · BIPL.-ING. E. GRAALFS Dipl.·ing. W. WEHNERT · dipl-phys. W. CARSTENS · dr.-ing. W. DÖRINGHAMBURG -MÜNCHEN -DÜSSELDORF■PATENTANWÄLTE · NEVER WALL 41 · 20OO HAMBURQ 8β ■Owens-Illinois, Inc. 29 256ZUSTELLUNGSANSCHRIFT/PLEASE REPLY TO:SCHMITZ ■ GRAALFSNEUER WALL 41 · 20OO HAMBURG 36TELEFON + TELECOPIER (010) 36 67 53TELEX 02 11 769 INPAT* DCABLE NEQEDAPATENT HAMBURGHAUCK- CARSTENSMOZARTSTRASSE 23·80OO MÜNCHEN 2TELEFON + TELECOPIER (088) S3 02 3β CABLE NEOEDAPATENT MÜNCHENWEHNERT-DÖRINGK.-WILH.-RING 11· 40OO DÜSSELDORF 11TELEFON (0811) 37 30 27'28TELEX 08 SSl 38Θ DYNA DCABLE NEQEDAPATENT DÜSSELDORFHAMBURG, 23. Juli 1979Taktkreis mit einer gewobbelten AusgangsfrequenzAn/1 j Vorrichtung zur Erzeugung einer gewobbelten Taktfrequenz mit einer linearen Wechselgeschwindigkeit, gekennzeichnet durch Einrichtungen zur Erzeugung einer Reihe digitaler Signale, die darstellend sind für die Umkehrung einer sich linear ändernden zeitabhängigen Variablen, Einrichtungen zur Erzeugung eines konstanten Frequenzsignals, sowie Einrichtungen zum aufeinanderfolgenden Teilen des konstanten Frequenzsignals durch eine Reihe digitaler Signale, wodurch eine gewobbelte Ausgangsfrequenz mit einer linearen Wechselgeschwindigkeit erzielt wird.030008/0663ZUGELASSENE VERTRETER ΠΕΙΜ EUROPÄISCHEN PATENTAMT ADMITTED REPRESENTATIVKS BKIORE ΤΠΕ HUItOPKAN PATENT OFFICE
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß die Einrichtung zur Erzeugung des digitalen Signals folgendes enthält: einen Zähler, sowie Einrichtungen zum Schalten des Zählers im Takt, so daß sich die digitale Zahl in ihm bei einer Geschwindigkeit entsprechend der Wechselgeschwindigkeit der Umkehrung der genannten Variablen ändert.
- 3· Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Schalten des Zählers im Takt folgendes enthält: einen ersten Geschwindigkeitsmultiplier mit'einem Eingang vom Zähler, einen Generator zur Erzeugung einer konstanten Frequenz zum Schalten des ersten Geschwindigkeitsmultipliers, einen zweiten Geschwindigkeitsmultiplier, der durch den Ausgang des ersten Geschwindigkeitsmultipliers geschaltet wird und einen Eingang von dem Zähler aufweist, sowie einen Frequenzteiler zum Teilen des Ausgangs des zweiten Geschwindigkeitsmultipliers, wobei der Ausgang des Frequenzteilers zum Schalten des Zählers benutzt wird.
- k» Vorrichtung nach Anspruch 3t dadurch gekennzeichnet, daß der Generator zur Erzeugung der konstanten Frequenz eine Einrichtung zum Steuern der Wechselgeschwindigkeit der sich linear ändernden gewobbolten Taktfrequenz enthält.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch kt dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungen eine Vorrichtung zur Lieferung eij-.es innerhalb einer Anzahl verschiedener konstanter030008/0663Frequenzsignalβ zum Schalten des ersten Geschwindigkeitsmultipliers enthält.
- 6. Vorrichtung zur Erzeugung einer gevobbelten Taktfrequenz, die proportional zu einer bestimmten sich linear ändernden zeitabhängigen Variablen ist, gekennzeichnet durch Einrichtungen zur Erzeugung eines anfänglichen digitalen Signals, welches proportional zu der Umkehrung der Variablen an einem bestimmten Zeitpunkt ist, sowie Einrichtungen zum Verändern des Wertes des digitalen Signals bei einer Geschwindigkeit gleich der Wechselgeschwindigkeit der Umkehrung der Variablen, Einrichtungen zur Erzeugung eines konstanten Frequenzsignals und Einrichtungen zum aufeinanderfolgenden Teilen des konstanten Frequenzsignals durch das wechselnde digitale Signal, wodurch eine gewobbelte Ausgangsfrequenz erzielt wird, die proportional zu der Variablen ist.
- 7· Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Erzeugen des anfänglichen digitalen Signals einen programmierbaren Zähler enthalten und die Einrichtung zum Verändern des Wertes des digitalen Signals folgendes enthält: einen ersten Geschwindigkeitsmultiplier, dessen Eingang der Ausgang des Zählers ist, eine Einrichtung zur Erzeugung eines konstanten Frequenzsignals für den Taktgebereingang des ersten Geschwindigkeitsmultipliers, einen zweiten Geschwindigkeitsmultiplier, dessen Eingang der Ausgang des Zählers ist,und der durch den Ausgang des ersten Geschwx~.dig-030008/0663multipliers im Takt geschaltet wird, einen Frequenzteiler, dessen Eingang der Ausgang des Frequenzteilers ist, und der zum Schalten des Zählers im Takt benutzt wird.
- 8. Verfahren zur Erzeugung einer gewobbelten Taktfrequenz mit einer linearen Wechselgeschwindigkeit, gekennzeichnet durch die folgenden Schritte: Erzeugen einer Reihe digitaler Signale, die darstellend sind für den Umkehrwert einer sich linear ändernden zeitabhängigen Variablen, Erzeugen eines konstanten Frequenzsignals, sowie Teilen des konstanten Frequenzsignals durch die Reihe Digitalsignale, wodurch ein Signal mit einer sich linear ändernden gewobbelten Ausgangsfrequenz erzeugt wird.
- 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die digitalen Signale erzeugt werden durch Laden eines Zählers mit einem Anfangswert der Umkehrung der Variablen und Schalten des Zählers im Takt bei einer Geschwindigkeit, die der Wechselgeschwindigkeit der Umkehrung der Variablen entspricht.030008/0663
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