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DE292944C - - Google Patents

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Publication number
DE292944C
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DE
Germany
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normal
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DENDAT292944D
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English (en)
Publication of DE292944C publication Critical patent/DE292944C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B7/00Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices
    • B41B7/02Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with fixed combinations of matrices
    • B41B7/04Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with fixed combinations of matrices for casting individual characters or spaces, e.g. type casting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT
Die Erfindung betrifft Maschinen zum Gießen und Setzen von Buchdrucklettern, bei denen die Matrizen in schachbrettartiger Anordnung in einem Rahmen untergebracht sind, der gleichzeitig in zwei verschiedenen Richtungen derart über einer Gußform eingestellt wird, daß die jeweilig ausgewählte Matrize sich in der richtigen Stellung zum Kegelteil der Form befindet. ' Bei Maschinen dieser Art sind in
ίο der Regel in jeder Einstellrichtung 15 Matern
' im Rahmen vorgesehen, so daß die Gesamtzahl ·■ sich auf 225 beläuft, und der quadratische Querschnitt der einzelnen Maternkörper ist so groß angenommen, daß die größten im gewöhnliehen Betrieb vorkommenden Schriftzeichen darauf Platz haben. Da aber zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Letternabgüssen der Maternrahmen aus einer Ruhestellung in eine andere Ruhestellung verschoben werden muß, so ist die-Geschwindigkeit, mit der die Maschine arbeiten kann, in hohem Grade von der Masse des Maternrahmens und damit von der Größe der Schriftzeichen abhängig. Man hat also beim Bau der Maschinen zwischen zwei einander ausschließenden Vorteilen zu wählen, von denen der eine darin bestehen würde, daß die Matern reichlich groß angenommen werden, so daß man auch Lettern ungewöhnlich großer Schriften auf der Maschine herstellen kann, und der andere darin, daß die Masse des Maternrahmens auf ein Minimum beschränkt ist, so daß dessen Trägheitswiderstand gegenüber den Einstellungsbewegungen entsprechend herabgesetzt und dadurch eine möglichst weitgehende Steigerung der Betriebsgeschwindigkeit erreicht wird.
Die Erfindung bezweckt, an Maschinen, die nur für die Herstellung von Lettern bestimmter Größe eingerichtet sind, ohne wesentliche Abänderung der vorhandenen Teile oder gar der gesamten Abmessungen der Maschine eine Einrichtung vorzusehen, mit deren Hilfe auch gelegentlich größere Schriften verarbeitet werden können.
Bei bekannten Setzmaschinen dieser Art, auf die sich die Erfindung bezieht, ist zur Einstellung des Maternrahmens über der Gußform eine Vorrichtung vorgesehen, die aus einem Satz von Anschlagstiften besteht, die in einer Platte verschiebbar sind, in der von einem bestimmten Anfangspunkt ausgehend jeder Stift in einer Entfernung gleich der verlangten Einstellung steht. . Durch eine entsprechende Lochung in einem Regist erstreifen wird dem Stift, der die verlangte Einstellung bezeichnet, Druckluft zugeführt, so daß er über die Oberfläche der Platte hervortritt, und ein Hebelwerk verschiebt alsdann den Maternrahmen aus der Stellung, in der er sich nach dem letzten Letternguß befand, unmittelbar in die verlangte' neue Stellung. Um diese Aufgabe zu erfüllen, müssen die Mitnehmer, welche die Bewegung des Hebelwerks auf den Maternrahmen übertragen, zwischen zwei aufeinanderfolgenden Einstellungen in eine Ruhestellung zurückkehren und lassen den Maternrahmen daher während des auf die Einstellung folgenden Letternabgusses frei. In diesem Zeitabschnitt muß er daher unabhängig von dem Hebelwerk festgespannt werden. Zu diesem Zweck ist an dem die Bewegungen des Hebel-
werks auf den Maternrahmen übertragenden Gestänge eine Schiene angebracht, in die in Abständen gleich den Einstellhuben Einschnitte eingefräst sind, und jedesmal, bevor das Hebelwerk das Gestänge freigibt, tritt ein keilförmiger Riegel in den ihm nach der Einstellung gegenüberstehenden Einschnitt an der Stellschiene ein und verriegelt sie in der betreffenden Stellung für den folgenden Letternabguß.
ίο Die Erfindung bestellt darin, daß diese Feststellvorrichtung derart ausgebildet wird, daß sie imstande ist, die ursprüngliche Einstellung durch das Hebelwerk um einen Betrag abzuändern, der unter Umständen dem halben Unterschiede zweier benachbarter Einstellungen gleichkommen kann. Befinden sich alsdann im Maternrahmen Matern von anderer als der für die Maschine, normalen Größe, so kann man immer diejenige Einstellung auswählen, die der verlangten abnormen Einstellung am nächsten kommt, durch welche die Mitte der abnormen Mater über die Form gebracht wird, und zwar erfolgt dies durch das Eindrücken eines Riegels in eine mit keilförmigen, den abnormen Einstellungen entsprechenden Einkerbungen versehene Schiene, die mit dem die Einstellung des Maternrahmens bestimmenden Schieber verbunden ist.
Fig. ι ist eine Übersicht der sämtlichen für die Einstellung des Maternrahmens erforderlichen Teile der Maschine im Grundriß.
Fig. 2 ist eine Wiederholung der Fig. 1, zum Teil im Schnitt, bei welcher diejenigen Teile weggelassen sind, die nicht unmittelbar die gegenwärtige Erfindung betreffen.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie 3-3 in Fig. 1. Fig. 4. ist eine Wiederholung der Fig. 3 in einer anderen Stellung der Teile.
Fig. 5 ist eine Ansicht der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Teile, von links gesehen,
Fig. 6 und 7 ein senkrechter und ein wagerechter Schnitt durch die Druckluftsteuervorrichtung. ■
In Fig. ι bezeichnet 1 den Maternrahmen.
Die Roheinstellung geschieht in bekannter Weise mit Hilfe der Stiftsätze 6, 6'.. Mit Hilfe einer Kurvenscheibe wird der Winkelhebel 23 hin und her geschwenkt und veranlaßt durch. Vermittelung der Hebel 9 und 10 die Mitnehmer 7 und 8, sich abwechselnd an die äußeren Enden der Einstellbahn zurückzuziehen, um alsdann vorzugleiten und sich über demjenigen Stift 6 zu schließen, der durch die Druckluftsteuerung veranlaßt worden ist, in die Einstellbahn vorzutreten. Indem sich die Mitnehmer 7 und 8 schließen, stellen sie Schieber 11, 11' ein, die mit Einschnitten versehen sind, und in denjenigen Einschnitt, der der betreffenden Einstellung entspricht, treten al'sdann Riegel 14, 14' ein, die die Schieber in der betreffenden Lage festhalten. Indem dann das Mitnehmerpaar 7, 8 sich wieder bis an die Endpunkte der Einstellbahn spreizt, schließt sich ein Mitnehmerpaar 16, 16' über Nasen 13, 13' an den Schiebern 11, 11' und nimmt dabei die Köpfe 20, 2o' einer mit dem Maternrahmen oder dem Maternrahmeriträger verbundenen Stange mit. Auf diese Weise werden also die Roheinstellungen des Maternrahmens gemäß den normalen. Abständen der Maternmitten ausgeführt. Soweit sind alle Teile der bekannten Maschine sowie ihre Verrichtungen unverändert übernommen.
Die Schieber 11, 11', welche von den Mitnehmern 7 und 8 .eingestellt werden, sind in der bisher gebräuchlichen Weise mit Kerben versehen, deren Abstände den normalen Einstellungen entsprechen. Nachdem die Einstellung der Schieber vollzogen ist, treten die Riegel 14, 14' in denjenigen Einschnitt ein, der der jeweiligen Einstellung entspricht, und verriegeln dadurch die Schieber 11, ii'. Die beiden Riegel 14, 14' werden durch Winkelhebel 24 zu- ■ rückgezogen, die durch eine Stange 25 geschwenkt werden, die ihren Antrieb von einer Kurvenscheibe auf der Hauptantriebswelle der Maschine empfängt. Ihren Vorschub erhalten die Riegel 14, 14' durch eine Feder 26.
Mit den Schiebern 11, ii' sind Schienen 27, 27' verbunden (s. auch Fig. 3 und 4), in denen Einschnitte 28, 28' vorgesehen sind, deren. Abstände den abnormen Einstellungen entsprechen, und die Riegel 29, 29' aufnehmen, die in besonderen, am Tisch der Maschine befestigten Rähmchen geführt sind. Sind daher die Schieber 11, 11' von dem Hebelwerk 9, 10 zunächst normal eingestellt worden und werden dann durch die Zurückziehung der Mitnehmer 7 und 8 freigegeben, so braucht nur eine Ein- ■ richtung vorgesehen zu sein, welche den Vorschub der Riegel 14, 14' verhindert und statt dessen den Vorschub der Riegel 29, 29' veranlaßt,, um die .den Schiebern 11, 11' und den daran befestigten Nasen 13, 13' gegebene normale Einstellung in eine abnorme Einstellung zu verwandeln. Indem sich nun die Mitnehmer 16, 16' über den Nasen 13,'13' schließen, wird die abnorme Einstellung auf die Köpfe 20, 20' und den damit gekuppelten Maternrähmen übertragen.
Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß die ersten sieben Maternreihen in der einen Richtung normale Breite haben und nur in der andern abnorme, während die letzten drei Reihen in beiden Riehtungen abnorm abgemessen sind.. Demnach wird der Einsteilungsvorgang derart geleitet, daß bei Benutzung von Matern, die in den ersten sieben Reihen stehen, in der einen Einstellrichtung die Kerbe im Schieber 11' und in der andern Einstellrichtung die abnorm gestellte Kerbe 28 im Schieber 27 und bei Be-
nutzung von Matern in den letzten drei Reihen in beiden Einstellrichtungen die abnorm gestellten Kerben 28, 28' zur Einstellung verwendet werden.
Um die Riegel 29, 29' zurückzuziehen, sind Federn 30, 30' vorgesehen, und die Riegel sind mit Kolben 31,31' von Druckluftzylindern 32,32' verbunden, durch welche sie ihren Vorschub erhalten. Gegenüber den Winkelhebeln 24 befindet sich · ein Druckluftzylinder 33, dessen Kolben 34 durch ein Glied 35 und einen Hebel 36 mit dem einen Winkelhebel 24 verbunden ist. Auf den andern Hebel 24 wirkt ein Glied 37, das durch einen Hebel 38 und ein Glied 39 mit einem Kolben 34' in einem Druckluftzylinder 33' verbunden ist. Je nachdem der eine oder andere der beiden Druckluftzylinder 33 und 33' Druckluft erhält, wird also der eine oder andere der beiden Riegel 14 und 14' dem Zuge der Feder 26 entgegen zurückgehalten und verhindert, die zugehörigen Schieber 11 und 11' zu verriegeln. Soll also während des Betriebes von normalen Einstellungen zu abnormen übergegangen werden, wie es z. B. erforderlich ist, wenn abwechselnd Matern aus den ersten sieben und den letzten drei Reihen im Maternrahmen abgegossen werden sollen,. so muß dafür gesorgt sein, daß im richtigen Zeitpunkt die Zylinder 32, 32', 33 und 33' Druckluft erhalten. Zu diesem Zweck ist am Rahmen der Maschine eine Kammer 42 angebaut (s. Fig. 6), welche durch eine Leitung 43 (s. Fig. 3 bis 5) beständig mit Druckluft gespeist wird. In der Leitung 43 ist ein Verschlußhahn 44 vorgesehen. .
In Verbindung mit der Kammer 42 sind zwei Ventile 45 und 46 vorgesehen, welche von Wiiikelhebeln 47 und 48 gesteuert werden. Der freie Arm des Hebels 47 wird durch einen Druckluftkolben 49 gegen, den Hebel 15 gedrückt, welcher dazu dient, den Feineinstellstift 5 niederzudrücken . und zurückzuziehen. Der Zylinder 50 ' des Kolbens 49 ist mit der Kammer 42 in freier Verbindung. Wenn daher der Hahn 44 geschlossen ist, übt der Hebel 47 keinen Druck auf den Hebel 15 aus.
Auf dem freien Ende des Hebels 47 befindet sich' eine Nase 51, und der freie Arm des Hebels 48 endet in einem Auge 52, in welchem eine Stange 53 geführt ist, die in der in.Fig. 3 gezeichneten Ruhestellung nicht in. die Bahn der Nase 51 vorspringt..
Jeder Rechtsschwenkung des abwärts ragenden Armes des Hebels 15 folgt also der Hebel 47 unter dem Druck des Kolbens 49, während der Hebel 48 in der in Fig. 3 gezeichneten Stellung durch seine Rückzugfeder festgehalten wird, solange die Stange 53 in ihrer Ruhestellung verbleibt, so daß die Nase 51 frei darunter durchgleiten kann. Es wird demnach nur das Ventil 45 umgesteuert. Wird aber die Stange53 niedergedrückt, so daß sie in die Bahn der Nase 51 vorspringt, so nimmt der Hebel 47 bei seiner Rechtsschwenkung den Hebel 48 mit, und beide Ventile 45 und 46 werden umgesteuert. .
Die Zylinder 32 und 33 sind durch eine Leitung 54 mit der Kammer unterhalb des Ven-. tils 46 verbünden, dagegen ist der Zylinder 33' durch eine Leitung 55 mit der Kammer 42 verbunden und der Zylindre 32' durch eine Leitung 56 mit der Kammer unter dem Ventil 45. Die Stange 53 vermittelt den selbsttätigen Übergang von normalen zu abnormen Einstellungen, und umgekehrt. Sie ist an einem Arm eines Hebels 57 angehängt, an dessen anderem Arm eine Klinke 58 vorgesehen ist. Der Schwanz der Klinke ist mit einer Rolle 59 versehen, die auf dem Schieber 11' läuft, und am Schieber ist ein Ausschnitt 60 vorgesehen, in welchen die Nase der Klinke 58 einfällt, wenn die Einstellung des Schiebers normalen Matern im Maternrahmen entspricht.
In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel hatten sieben Maternreihen normale Abmessungen, und dementsprechend ist der Ausschnitt 60 so , bemessen, daß er an der Stelle des Schiebers ii' aufhört, wo sich bei der Einstellung auf die letzte der sieben normalen Maternzeilen die Nase der Klinke 58 befindet! Wird also der Schieber auf irgendeine der sieben normalen Maternreihen eingestellt, so läuft die Rolle 59 auf der Oberkante des Schiebers, und die Nase der Klinke 58 bewegt sich in dem Ausschnitt 60, wobei der Hebel 57 durch eine Feder 61 in der entsprechenden Stellung festgehalten wird. Hierbei wird die Stange 53 so hoch gehalten, daß die Nase 51 des Hebels, 47 darunter hinweggleiten kann. Der Hebel 48 wird daher vom Hebel 47 nicht mitgenommen, und das Ventil 46 bleibt geschlossen. Demnach bleibt auch die Vorrichtung für die abnormen Einstellungen in der betreffenden Einstellrichtung außer Tätigkeit, und für die ersten sieben Maternreihen werden daher normale Einstellungen ausgeführt.
Soll aber eine der abnormen Matern in den letzten drei Maternreihen abgegossen werden und erhält der Maternrahmen und damit der Schieber 11' einen entsprechenden Vorschub, so gleitet die Nase der Klinke 58 aus dem Ausschnitt 60 heraus, und die Klinke hebt dementsprechend das eine Ende des Hebels 47 an und drückt dadurch die Stange 53 nieder. Ihr unteres Ende tritt also in die Bahn der Nase 51 ein, und beim nächsten Hub des Hebels 15 wird demnach das Ventil 46 geöffnet und dadurch Druckluft den Zylindern 32 und 33 zugeführt, ,so daß die Vorrichtung für abnorme Einstellungen in Tätigkeit gesetzt wird. Kehrt der Schieber ii' wieder in das Gebiet der ersten sieben Maternreihen, zurück, so fällt die Klinke

Claims (4)

wieder in den Ausschnitt 60 ein und zieht die Stange 53 wieder in die ursprüngliche Stellung zurück, so daß die normale Einstellvorrichtung wieder in Tätigkeit gesetzt wird. Wird ein Maternrahmen verwendet, in dem nur normal abgemessene Matern enthalten sind, so wird der Hahn 44 geschlossen und damit die Vorrichtung für abnorme Einstellungen außer Tätigkeit gesetzt; die Maschine führt alsdann nur normale Einstellungen aus. ■ Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Einstellen von abnorm abgemessenen Matern über der Gußform an Maschinen zum Gießen und Setzen von Lettern, deren Einstellvorrichtung für normal abgemessene Matern eingerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem die
Einstellung des Maternrahmens bestimmenden Schieber (11) eine mit keilförmigen, den . abnormen Einstellungen entsprechenden Einkerbungen (28) versehene Schiene (27) verbunden ist, die mit einem Riegel (29) gesperrt werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Riegel (29) durch einen Druckluftkolben (31) angetrieben und mit einem anderen Druckluftkolben (33) gleichzeitig gespeist wird, der die bekannte Vorrichtung zum Einstellen des Maternrahmens für normale Matern außer Tätigkeit setzt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichzeitige Steuerung der Ventile (45, 46) der Zylinder (32, 33, 32' und 33') durch ein Hebelgestänge (53, 57, 47, 48) erfolgt, das in Abhängigkeit von der Einstellung des Maternrahmens gekuppelt wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Einstellung des Maternrahmens bestimmende Schieber (11') mit einem Ausschnitt (60) versehen ist, in
' welchen eine auf dem Schieber bei dessen Einstellung entlang gleitende Klinke (58) am Ende eines vorgeschriebenen Einstellweges einfällt, wodurch die Kupplung (51, 52) des den Riegel für abnorme Einstellungen steuernden Hebelgestänges (53, 57, 48) gelöst und damit die Einwirkung auf sein Ventil (46) aufgehoben wird.
■Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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