DE1452867A1 - Press- und Reguliervorrichtung fuer Blechrichtmaschinen - Google Patents
Press- und Reguliervorrichtung fuer BlechrichtmaschinenInfo
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Description
Patentanwälte α ι γ η, ρ C; Π
Dipl.-ing. Zimmermann ι η ο £ g g /
Dipi.-ing. Leinweber
München 2, Rosental 7
Tel. 2619 8£
Tel. 2619 8£
18· Nov. 19S8
Societe Mouvelle SPIDEM, Paris (Frankreich)
Preß- und Reguliervorriohtung für Blechrichtmaschinen
Die Erfindung betrifft eine Preß- und Reguliervorrichtung
für Blechrichtmaschinen mit in zwei Bahnen angeordneten Richtwalzen, zwischen welchen die zu richtenden
Bleche hindurchzuführen sind.
Derartige Richtmaschinen besitzen im allgemeinen zwei Gestelle, ein oberes und ein unteres Gestell, auf
welche die in zwei parallelen, im wesentlichen waagerechten Bahnen angeordneten Richtwalzen verteilt sind»
Zum Abrichten der Bleche werden die beiden Gestelle und damit die beiden Itfalzenbahnen gegeneinandergepreßt. Dieser
Preßvorgang muß genau und zuverlässig vor sich gehen. Normalerweise wird dies mittels Schnecken und Muttern
durchgeführt, die beispielsweise an den vier Ecken der Kaschine angeordnet sind.
* , u. 2 Hr 1 Sate 3 dw Änderung*** v. * ?·
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Die Nachteile eines derartigen Systems sind bekannt.
Die Genauigkeit ist in allen Fällen beschränkt. Die Festigkeit gegenüber Überlastungen ist gering. Die
zum Einhalten der absoluten Parallelität der beiden Walzenbahnen erforderliche Synchronisierung ist schwierig
durchzuführen und erfordert die Verwendung komplizierter und damit empfindlicher Mechanismen.
Ferner muß sich eine Blechrichtmaschine öffnen können, d.h. die eine Walzenbahn muß von der anderen
.Walzenbahn zur korrekten Einführung des zu behandelnden Bleches zwischen diese beiden Bahnen abgehoben werden
können. Dieser Vorgang soll schnell v_or sich gehen.
Hierzu wird im allgemeinen ein von dem mit Schnecken und Muttern arbeitenden' Preß- und Reguliermechanismus getrennter
Schwenkmechanismus verwendet.
Ziel der Erfindung ist es, eine hydroelektrisch betätigte Vorrichtung zu schaffen, bei der diese Nachteile
vermieden sind und· die die Funktionen des Pressens, des Regulierens und des Öffnens durch rasches
Verschwenken gleichermaßen erfüllt. Diese Schwenkbewegung kann auf Wunsch langsam oder schnell durchgeführt
werden, je nach dem, ob sie zur Feineinstellung der Maschine oder zu deren Öffnung dienen soll.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß die erfindungsgemäße Maschine mit Elektromotoren
arbeitet, deren Leistungen bekanntlich geringer als die nomalerweise aufzuwenden Leistungen sind. Dieses
Merkmal steht in direktem Verhältnis zu dem hohen Wirkungsgrad der erfindungsgemäßen Anlage.
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Ein Merkmal der Erfindung besteht darin, daß an jeder der vier Ecken jedes· der beiden Gestelle ein im
wesentlichen waagerechter Ansatz vorgesehen ist,wobei sich entsprechende Ansätze beider Gestelle einander
gegenüberliegen. Jedes dieser vier Paare, die jeweils von einem unteren und einem oberen Ansatz gebildet werden,
ist durch einen Druckbügel miteinander verbunden. Diese Bügel dienen außerdem als Halter für den Zylinderkörper
des sogenannten Preßzylinders, dessen Kolben diese Ansätze fest gegeneinanderdrückt, wenn er unter
Druck gesetzt ist.
Ferner sind vier Gegendruckzylinder, im folgenden Kompensationszylinder genannt, vorgesehen, die den vier
Preßzylindern entgegenwirken und die beiden Gestelle auseinanderdrücken, wenn sie unter Druck gesetzt sind.
Die beiden PreSzylinder, die auf einer Seite der Maschine, d.h. auf der Seite, auf der die Maschine normalerweise
geöffnet werden können muß, angeordnet sind, sind auf die im nachstehenden beschriebene Weise miteinander
verbunden. Die erfindungsgemäße Richtmaschine kann sich übrigens beliebig auf der einen Seite oder
der dieser entgegengesetzten Seite öffnen.
Die Druckkammer jedes Preßzylinders ist über eine geeignete Leitung mit der Druckkammer eines anderen Arbeit
szylinders, dem sogenannten Tauchzylinder, verbunden. Der Preßzylinder besitzt hierbei einen großen Querschnitt
und einen geringen Hub, während der Tauchzylinder einen geringen Querschnitt und einen großen Hub hat.
Die zwischen den beiden Zylindern eingeschlossene Menge
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an Druckmedium bleibt hierbei konstant, sp daß jeder
Bewegung großer Amplitude eines der Tauchzylinder eine Bewegung in entgegengesetzter Richtung von geringer Amplitude und hoher Kraft des entsprechenden Preßzylinders
entspricht.
Die beiden Tauchzylinder, die sich auf derselben Seite der "Richtmaschine befinden, sind· ihrerseits
miteinander verbunden, und zwar zunächst über ihre beiden Zylinderkörper, die fest auf einem gemeinsamen
Sockel montiert sind, der beispielsweise, am oberen Gestell
angebracht ist, und ferner über ihre Kolben, die aneinander befestigt sind, so daß sie sich ständig parallel,
und um denselben Betrag verschieben.
Jedes der auf diese Weise miteinander verbundenen Tauchzylinderkolbenpaare ist mit einem weiteren
Zylinder, dem sogenannten Regulierzylinder, gekoppelt* dessen Körper mechanisch mit diesen beiden Kolben verbunden
ist und dessen Kolben über ein Untersetzungsgetriebe durch einen Elektromotor so betätigt wird, daß
eine Drehung dieses Motors um einen "bestimmten Winkel eine senkrechte Aufwärts- oder Abwärtsbewegung des
Kolbens dieses Regulierzylinders bewirkt. Dies hat,
wenn die Druckkammer des RegulierZylinders von der Druckmediumquelle isoliert 1st, eine Bewegung dessen Zylinderkörpers um denselben Betrag und damit eine
Bewegung der beiden Tauchzylinderkolben zur Folge. Infolge der durch das Untersetzungsgetriebe bewirkten
Untersetzung geht diese Bewegung sehr langsam vor sich.
Wenn dagegen der Elektromotor stillsteht, kann der Zylinderkörper des RegulierZylinders auch durch
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Zufuhr einer zusätzlichen Menge an Druckmedium, in dessen
Druckkammer bewegt werden. Diese Bewegung, die übrigens
mit großer Geschwindigkeit vor sich geht, hat eine Bewegung
der Kolben der beiden Tauchzylinder und damit der Preßzylinder zur Folge·
Zur Verbindung der beiden Seiten der Richtmaschine werden die Antriebswellen der beiden mit Untersetzungsgetrieben
versehenen Elektromotoren der Maschine in einer Linie angeordnet und wird im wesentlichen in der Mitte
der auf diese Weise gebildeten gemeinsamen Welle eine Kupplung bekannter Ausführung eingesetzt, so daß die
elektromechanischen Antriebe der beiden Seiten der Maschine auf Wunsch miteinander starr gekuppelt oder voneinander
getrennt werden können.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels,
das auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt ist. Auf dieser Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine Gesamtansicht einer erfindungsgemäßen BIechrichtmaschine·
Fig. 2 eine Seitenansicht eines der vier Preßbügel der Maschine. .
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung der' mit •den Regulier- und Tauchzylindern verbundenen elektromechanischen
Vorrichtung zur Betätigung der Maschine.
Fig. 4 ein Schema der Vorrichtung zur Speisung eines
der Regulierzylinder mit Druckmedium.
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Pig. 1 zeigt das obere Gestell 1 und das untere
Gestell 3 der Maschine sowie den oberen Walzensatz 2 und den unteren Walzensatz k-,
Die Bügel 5 verbinden die an den Gestellen vorgesehenen
Ansätze paarweise miteinander und tragen die Zylinderkörper 7 der Preßzylinder.
Die Gegendruckzylinder 18 werden von einer unabhängigen Druckmediumquelle 19 Iiber eine hochdruckfeste
Leitung Zk gespeist.
Ferner sind elektrische fieguliermotoren 15 und
Tauchzylinder 11 vorgesehen. Die Zylinderkörper 7 und 11 sind durch eine hochdruckfeste Leitung 25 miteinander
verbunden.
Auf Fig. 1 ist ferner eine der fotoelektrischen
Einrichtungen 21 dargestellt, welche zur automatischen Steuerung der Maschine dienen und deren eine am Blecheintritt
und deren andere am Blechaustritt angeordnet 1st.
Im unteren Teil des Bügels 5 ist eine Abflachung
6 vorgesehen, auf welcher der Zylinderkörper 7 des Preßzylinders gegebenenfalls über ein zylindrisches
Zwischenteil Io aufliegt. Ein derartiges Zwischenstück
ist ferner auch an der Auflagestelle zwischen dem Ansatz des oberen Gestells und der oberen Traverse des
Bügels 5 vorgesehen.
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Zwlschen den Kolben 8 des Preßzylinders und dem Ansatz des unteren Gestells, auf welches dieser Kolben
Druck ausübt, ist ein quaderförmiges Zwischenstück 9 eingesetzt.
Die beiden Motoren 15 wirken jeweils auf ein Winkeluntersetzungsgetriebe 1Λ ein. Diese beiden Einheiten
können durch eine Kupplung 1.6 miteinander verbunden werden.
Der obere Teil jedes Kolbens 13 der Regulierzylinder 17 ist mit einem Außengewinde versehen, so daß
er durch das Austrittsritzel des Untersetzungsgetriebes I^ betätigt werden kann. Der Zylinderkörper 17 ist an.
der Platte 26 befestigt, die ihrerseits an den oberen Enden zweier Kolben 12 der an derselben Seite der Richtmaschine
angeordneten Tauchzylinder 11 befestigt ist'. Jeder Antriebsmotor 15 betätigt somit ein Paar Tauchzylinder
11.
An jedem Kolben 13 ist eine Mutter 27 vorgesehen,
die einen verstellbaren Hubbegrenzungsanschlag bildet.
Eine Druckquelle, beispielsweise die Quelle 19» speist die beiden Regulierzylinder der Anlage über eine
Leitung 28. In dieser Leitung kann ein Durchsatzregler
2o vorgesehen sein. Mittels Magnetventilen 22 kann durch Fernsteuerung Druckmedium zugeführt werden oder kann die
Anlage mit der Atmosphäre verbunden werden. Die Magnetventile
können durch ein Zeitwerk 23 gesteuert werden, auf das eine fotoelektrische Vorrichtung 21 einwirkt.
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Die Richtmaschine arbeitet auf folgende Weisei
Die Kompensationszylinder 18 sind ständig unter Druck= und
drücken die beiden Gestelle der Maschine auseinander.
Die Regulierzylinder 17 sind ebenfalls ständig
unter Druck, so daß jede auf die Kolben 13 ausgeübte Kraft augenblicklich auf die entsprechenden Zylinderkörper
17, die hierbei mit ihren Kolben einen festen Körper bilden, übertragen wird.
Zur Koordinierung der Bewegungen der auf beiden
Seiten der Maschine angeordneten Antriebsorgane verlaufen die in den oberen Endender Kolben 13 vorgesehenen
Gewinde in entgegengesetztem Sinn. Man erhält nunmehr die langsame Preßbewegung, indem die beide;n Teile des
Reguliersystems, deren jeder durch seinen eigenen Mot-or angetrieben bleibt, auseinandergekuppelt werden.
Die beiden Motoren versetzen die entsprechenden Wellenhälften in entgegengesetzte Drehungen, wodurch
sich infolge der beiden auf den Kolbenstangen vorger sehenen, in entgegengesetztem Sinn verlaufenden Gewinde
eine Bewegung dieser beiden Kolben 13 in derselben Richtung (Aufwärts- oder Abwärtsbewegung) ergibt.
Soll das obere Gestell der Richtmaschine zur Änderung seiner Ausrichtung gegenüber dem unteren Gestell
langsam verschwenkt werden, so sind lediglich die beiden Antriebswellenhälften miteinander zu kuppeln, so
daß sie genau mit derselben Geschwindigkeit gedreht werden. Bei diesem Vorgang muß selbstverständlich die
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Drehrlchtung eines der Motoren gegenüber seiner Drehrichtung
bei dem oben beschriebenen Preßvorgang umgekehrt werden. Infolge der entgegengesetzt verlaufenden
Gewinde bewegen sich die Kolben 13 nunmehr in entgegengesetzten Richtungen, jedoch um denselben Betrag.
Ebenso wie die vorher beschriebene Bewegung während des Preßvorgangs geht diese Verschwenkung langsam
vor sich.Aus Symmetriegründen ist die Schwenkachse dieser Verschwenkung zur Achse der Walzen parallel und befindet
sich genau in der Mittelebene, in welcher die Achsen der oberen Walzen angeordnet sind.
Zur Einführung eines Bleches in die Maschine ist auf der entsprechenden Seite das obere Gestell zu heben
und anschließend über dem eingeführten Blech wieder zu schließen. Es ist von Bedeutung, daß das obere Gestell
bei seinen Bewegungen genau die Stellung wieder einnimmt, die es nach seiner auf die oben beschriebene Weise vorgenommenen
Leereinstellung (langsame Parallelverschiebung und langsames Querverschwenken) einnahm. Die Verschwenkung
zur Einführung des Bleches geschieht lediglich durch Betätigung des Regulierzylinders 17, der sich an
der Seite der Richtmaschine befindet, an der diese geöffnet werden soll. Das Gestell.öffnet sich nämlich durch
die Wirkung der ständig unter Druck befindlichen Gegendruckzylinder
l8, sobald die diesen entgegenwirkende, durch die Preßzylinder 7» d.h. durch den auf derselben ·
Maschinenseite befindlichen Zylinder 17 auf die Bügel 7 ausgeübte Kraft aufgehoben wird.Dieser Zylinder 17 wird
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hierzu mit der Atmosphäre verbunden, so daß die Kolben
12 der Tauohzylinder 11 ohne Widerstand ausgeschoben
werden können. Von diesem Zeitpunkt an werden die Kolben
8 der Zylinder 7 unter der Druckwirkung der Zylinder
18 in ihre Zylinderkörper eingeschoben. Dadurch wird
das Druckmedium in die Druckkammer des Zylinders 11 gedrückt, dessen Kolben 12 nunmehr soweit herausgeschoben
wird, bis die Platte 26 an der Hubbegrenzungsmutter 27
anstößt. Die Richtmaschine ist somit geöffnet.
Zur Rückführung des oberen Gestells nach Öffnung
in seine Ausgangsstellung Ist lediglich die Druckkammer des Zylinders 17 wieder mit der Drückmediumquelle in
Verbindung zu setzen. . .
Wie bereits erwähnt wurde, kann diese schnelle Schwenkbewegung auf bequeme Weise über Magnetventile
22 durchgeführt werden, die mit einem Zeitwerk 23 kombiniert
sind, das durch eine fotoelektrische Vorrichtung
21 gesteuert wird.
Mithilfe der zylindrischen Zwischenstücke Io .
können die in den Bügeln sitzenden Ansätze der Gestelle
automatisch wieder in eine Linie gebracht werden.
Die Maschine ist also absolut symmetrisch ausgebildet,
so daß die Bleche durch Vertauschen von Eingang und Ausgang in beiden Richtungen hindurchgeführt werden
können» . . . .
Ferner bietet die erfindungsgemäße Richtmaschine
die Möglichkeit, daß das obere Gestell zum Zweck der
Reinigung oder zur Kontrolle der Walzen stark angehoben
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und in dieser Stellung gehalten werden kann. Hierzu wird
folgendermaßen vorgegangen:
Zunächst wird das obere Gestell dicht an das untere Gestell herangebracht, indem alle Gegendruckzylinder
l8 mit der Atmosphäre verbunden werden. Dadurch, daß die beiden Zylinder 17 ebenfalls nicht unter Druck sind,· können
anschließend die Kolben 3 in die Zylinder 7 eingeschoben
werden und drücken dadurch die Kolben der Tauchzylinder 11 nach oben. Infolgedessen können die quaderförmigen
Zwischenstücke 9 herausgenommen werden, so daß das obere Gestell, wenn die Gegendruckzylinder 18 xvieder
unter Druck gesetzt werden, während in den Zylindern 17 kein Druck herrscht, bezüglich seiner Kormalstellung umsomehr
abgehoben werden kann, je größer die Höhe der entfernten Zwischenstücke ist.
Zur Entlastung der Zylinder 18 kann das obere Gestell während der gesamten zur Reinigung oder Inspektion
erforderlichen Zeit in dieser Stellung durch entsprechende Zwischenstücke gehalten werden;
Die hydraulische Betätigung einer derartigen Vorrichtung gestattet einen sicheren und genauen Betrieb,
Bei allen durchzuführenden Arbeitsgängen bleiben die
beiden Walzengruppen absolut parallel, da man Jedesmal nach einer Verschwenkung wieder genau in die Ausgangsstellung
zurückgelangt.
Zusätzlich zu der mechanischen Untersetzung durch
das Untersetzungsgetriebe des Motors erhält man eine hydraulische Untersetzung, die durch die Unterschiede der
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Querschnitte der Zylinder 11 und 7 bewirkt wird. Ferner
kann die Zeit zur Durchführung der verschiedenen Arbeitsgänge durch die Durchsatzregler 2o eingestellt
werden.
Momentane Überlastungen können ohne Gefahr durch entsprechende Gegenkräfte der hydraulisch betätigten
Vorrichtung aufgefangen werden.
Durch einfache Druckmessung.können der Drück und
damit die bei einem Arbeitsgang auftretenden Kräfte mit
Genauigkeit ermittelt werden.
Die Erfindung ist nicht auf das oben beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt.
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Claims (10)
1. Preß- und. Reguliervorrichtun? für Blechrichtmaschinen,
deren Walzen in zwei übereinanderliegenden Bahnen Terteilt sind, die von einem oberen Gestell und
einem unteren Gestell getragen werden, dadurch g e kennzeichne
t, daß diese zwei Gestelle (1,3) durch Bügel (5) verbunden sind, die an den Außenenden
der Richtmaschine angebracht sind, wobei die Gestelle mittels Arbeitszylindern (7), den sogenannten Preßzylindern, zusammengepreßt werden können, die zwischen
jedem Bügel und einem (3) der Gestelle im wesentlichen
senkrecht zu der Ebene der Walzenbahnen (2,^) angeordnet
sind.
2. Preß- und Reguliervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinderkörper
(7) ,jedes Preßzylinders durch eine hochdruckfeste Leitung (25) mit dem Zylinderkörper (11) eines
ArbeitsZylinders von geringem Querschnitt und großem
Hub verbunden 1st.
3. Preß- und Reguliervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzei chnet, daß die
Kolbenstangen (12) der Arbeitszylinder (11), die den auf derselben Seite der Richtmaschine angeordneten Preßzylindern
(7) entsprechen, miteinander fest verbunden und durch denselben Motor (15) mit Untersetzungsgetriebe
(1*0 gesteuert sind, wobei ein Motor mit Untersetzungsgetriebe
die am Blecheintritt angeordneten Preßzylinder (7) und ein anderer die am Blechaustritt angeordneten
Preßzylinder steuert.
Unterlagen (Art. 7 § 1 Abs. 2 Nr. 1 Satz 3 des Äriderungsges. v. 4. fc ι?JA
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4. Preß- und Reguliervorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei aus Motor (15) und Untersetzungsgetriebe
(16) bestehenden Antriäbsgruppen so miteinander gekoppelt werden können, daß sie sich genau mit derselben Geschwindigkeit drehen, und daS die Bewegungen jeder
Arbeitszylindergruppe sich in derselben Geschwindigkeit,
jedoch in entgegengesetzter Richtung vollziehen.
5. Preß- und Reguliervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t, daß_die Richtmaschine
noch zusätzliche Arbeitszylinder (l8) besitzt, die sogenannten Ausgleichszylinder, die zwischen den Gestellen
(1,3) angebracht sind und deren Wirkung der die zwei Gestelle gegeneinanderpressenden Kraft entgegengesetzt
ist.
6. Preß- und Reguliervorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 5» dadurch gekenn ze i chnet,
daß die Ausgleichszylinder (l8) unabhängig gespeist sind.
7. Preß- und Reguliervorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t,
daß jede aus Motor (15) und Untersetzungsgetriebe (l6) bestehende Antriebsgruppe die Kolbenstange (13) eines
zusätzlichen Arbeitszylinders (I7) zur schnellen Kipp- :
bewegung betätigt, dessen Körper (17) mit' den Kolben- ;
stangen (12) der Arbeitszylinder (11) gelingen Querschnitts
und großen Hubs einen Block bildet.
8. Preß- und Reguliervorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 4 und 7, dadurch g e k e η η ζ e i c h- :
net, daß die Arbeitszylinder (I7) zur schnellen Kippbewegung über einen Durchsatzregler (2o) gespeist sind.
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9. Preß- und Regulier-vorrl chtung nach einem der Ansprüche 1 "bis ^ und 7>
dadurch g e k e η η ze 1 chnet, daß die Speisung der Arbeit szylünder
(17) zur schnellen Kippbewegung durch ein Zeitschaltwerk (23) geregelt ist, das selbst durch zwei
fotoelektrische Schranken (21), die während des Blechdurchgangs verdunkelt werden, gesteuert 1st.
10. Preß- und Reguliervorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß zylindrische Scheiben (lo) die Ausrichtung der sich im Bügel
(5) befindlichen Teile gewährleisten.
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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