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DE2929285C2 - Kationische Oxazinfarbstoffe - Google Patents

Kationische Oxazinfarbstoffe

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Publication number
DE2929285C2
DE2929285C2 DE2929285A DE2929285A DE2929285C2 DE 2929285 C2 DE2929285 C2 DE 2929285C2 DE 2929285 A DE2929285 A DE 2929285A DE 2929285 A DE2929285 A DE 2929285A DE 2929285 C2 DE2929285 C2 DE 2929285C2
Authority
DE
Germany
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methyl
formula
cationic
dye
parts
Prior art date
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Expired
Application number
DE2929285A
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English (en)
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DE2929285A1 (de
Inventor
Peter Dr. 4102 Binningen Moser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF Schweiz AG
Original Assignee
Ciba Geigy AG
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Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=4332194&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE2929285(C2) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Ciba Geigy AG filed Critical Ciba Geigy AG
Publication of DE2929285A1 publication Critical patent/DE2929285A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2929285C2 publication Critical patent/DE2929285C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B19/00Oxazine dyes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)

Description

worin R1, R2, R3 und R4 unabhängig voneinander Ci _4-Alkyl bedeuten, wobei Ri und R2 zusammen mit dem Stickstoffatom auch einen Pyrrolidin-, Morpho-Hn- oder Piperidinring bilden können, und Χθ ein Anion ist
2. Kationische Oxazinfarbstoffe gemäß Anspruch 1, worin Ri, R2, R3 und YU unabhängig voneinander Methyl oder Äthyl bedeuten.
3. Kationischer Oxazinfarbstoff gemäß Anspruch 1, worin Ri, R2, R3 und R4 Methyl bedeuten.
4. Verfahren zur Herstellung kationischer Oxazinfarbstoffe der Formel
Ϊ0
40
worin Ri, R2. R3 und R4 unabhängig voneinander Ci-4-AIkyl bedeuten, wobei Ri und R2 zusammen mit dem Stickstoffatom auch einen Pyrrolidin-, Morpho-Iin- oder Piperidinring bilden können, und Χθ ein Anion ist, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der Formel
C)H
(II)
worin R,,R2und R, die vorstehend genannte Bedeutung besitzen, nitrosiert und mit einem Diarrtin der Formel
NH2
OHa)
worin R4 die vorstehend genannte Bedeutung besitzt, in Gegenwart einer Säure HX kondensiert, oder daß man eine Verbindung der Formel
OY
(IV)
worin R,, R2 und R3 die vorstehend genannte Bedeutung haben und Y eine gegebenenfalls substituierte niedere Alkylgruppe ist, nitrosiert und mit einem Aminophenol der Formel
HO
NH2
(V)
worin R4 die vorstehend angegebene Bedeutung besitzt, in Gegenwart einer Säure HX kondensiert.
5. Verfahren gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man von Verbindungen der Formeln (II) und (III) bzw. (HIa) oder (IV) und (V) ausgeht, in denen Ri, R2, R3 und R4 unabhängig voneinander Methyl oder Äthyl bedeuten.
6. Verfahren gemäß Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß man von Verbindungen der Formeln (II) und (III) bzw. (IllaJ, oder (IV) und (V) ausgeht, in denen Ri, R2, R 3 und R4 Methyl bedeuten.
7. Verwendung der Farbstoffe gemäß den Ansprüchen 1 bis 3 zum Färben und Bedrucken von nr.it kationischen Farbstoffen färbbaren Materialien.
8. Verwendung gemäß Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet, daß man die kationischen Oxazinfarbstoffe in einer Färbeflotte oder Druckpaste einsetzt.
9. Verwendung gemäß den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß man als mit kationischen Farbstoffen färbbare Materialien Textilmaterialien einsetzt.
10. Verwendung gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß man als Textilmaterialien solche aus Polyacrylnitrilfasern oder aus sauer modifizierten Polyamid- oder Polyesterfasern verwendet.
H2N
(lii)
65 Die vorliegende Erfindung betrifft neue kationische Oxazinfarbstoffe, Verfahren zu deren Herstellung, sowie deren Verwendung zum Färben und Bedrucken Von mit kationischen Farbstoffen färbbaren Materialien, Vor allein Textilmaterialien,
Es wurden neue kationische Oxazinfarbstoffe gefunden, die der allgemeinen Formel I entsprechen
NH2
R3
χθ
IO
worin bedeuten: Rj, R.2, R3 und R4 unabhängig voneinander Ci _+-Alkyl, wobei Ri und R2 zusammen mit dem Stickstoffatom auch einen Pyrrolidin-, Morphoün- oder Piperidin-Ring bilden können und Xs ein Anion.
Bevorzugt siutl kationische Oxazinfarbstoffe der Forme! I, in der Ri, R2, R.3 und R4 i
voneinander Methyl oder Äthyl bedeuten.
Ein dank seiner guten Gesamtechtheiten besonders wertvoller kationischer Oxazinfarbstoff ist der Farbstoff der Formel Ia
unabhängig
>o
CH3
NH2
CM,
Cle
(Ia)
Die Substituenten Ri, R2, R3 und Rt in der Formel I stellen als Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen die Methyl-, Äthyl-, n-Propyl-, Isopropyl-, n-, iso-, sek.- und tert.-Butylgruppe dar.
Die Farbstoffe der Formel I können in der Weise hergestellt werden, daß man eine Verbindung der Formel II
4i
OH
(II)
worin R1. R, und R, die oben genannte Bedeutung besitzen, nach bekannter Art und Weise in wäßrigem oder wäßrig-organischem Medium nitrosiert und die erhaltene Nitrosoverbindung. /weckmäßig ohne Zwischenisolierung, mit einem Diamin der Formel 111 bzwv IUa
NM2
(111)
NH2
(HIa)
worin R4 die genannte Bedeutung besitzt, in Gegenwart einer Säure HX, worin X ein Anion darstellt und gegebenenfalls in Gegenwart eines Kondensationsmittels, beispielsweise Ziakchlorid, kondensiert.
Der Oxazinfarbstoff der Formel I kann auch in der Wi--ise hergestellt werden, daß man eine Verbindung der Formel IV
30 Ri
OY
(IV)
worin R,, R2 und R, die oben genannte Bedeutung haben und Y eine gegebenenfalls substituierte Alkylgruppe ist, wie z. B. Methyl, Äthyl oder Hydroxyäthyl, nitrosiert und die gebildete Nitrosoverbindung mit einem Aminophenol der Formel V
HO
NH,
(V)
worin R4 die oben angegebene Bedeutung besitzt, in Gegenwart einer Säure HX, worin X em Anion darstellt, kondensiert. Die Ausgangsverbindungen der Formeln II, III, Ilia, IV und V sind bekannt.
Als Verbindungen der Formel II kommen z. B. 3-Dimethylamino-4-methyl-phenoI, 3-N-Methyl-N-äthylamino-4-methylphenol, 3-Diäthylamino-4-methylphenol und 3-Dimethylamino-4-äthyl-phenol in Betracht.
Als Verbindungen der Formel III und HIa kommen z. B. 2-Methyl-5-amino-anilin, 2-Äthyl-5-amino-anilin und 2-Butyl-5-amino-anilin oder 2-Methyl-5-dimethylaminoanilin in Betracht.
Als Verbindungen der Formel IV kommen z. B. 1 -Methoxy^-methyl-S-dimethyl-aminobenzol, I -Äthoxy-4-methyl-5-dimethyl-aminobenzol und 1-Hydroxyäthoxy-4-methyl-5-dimethylaminobenzoI, 1 -Methoxy-4-äthyl-5-dimethylaminobenzol oder 1-Methoxy-4-methyl-5-dipropylaminobenzol, 1 -Methoxy^-methyl-S-N-methyl-N-äthylaminobenzol und l-Methoxy-4-methyl-5-diäthylaminobenzol in Betracht.
Als Verbindungen der Formel V kommen z. B. 3-Amino-4-methyl-phenol, 3-Amino-4-äthylphenol oder 3'Ämino*4'butylphenol in Betracht.
Die Kondensation der jeweiligen Nitrosöverbindungen erfolgt bei Temperaturen zwischen 20 und 120° C, Vorzugsweise zwischen 50 und 100" C, in saurem Medium. Zweckmäßig verwendet man die Halogenide, vorzugsweise die Hydrochloride der p-Nitrosoverbin* düngen und führt die Kondensation in Gegenwart einer Säure HX, beispielsweise in Gegenwart Von Salzsäure, Ameisensäure oder Essigsäure, durch,
Χθ in der Bedeutung eines Anions stellt sowohl organische wie anorganische Ionen dar, z. B. Halogen-, wie Chlorid-, Bromid- oder Jodid-, ferner Sulfat-, Methosulfat-, Aminosulfonat, Perchlorate Carbonat-, Bicarbonat-, Phosphat-, Phosphormolybdat-, Phosphorwolframat-, Phosphorwolframmolybdat-, Benzolsulfonat-, Toluolsulfonat-, 4-Chlorbenzolsulfonat-, Naphtha-Hnsulfonat-, Oxalat-. Maleinat-, Formiat-, Acetat-, Propionat-, Lactat-, Succinat-, Chloracetat-, Tartrat-, Methansulfonat-, Benzoat- und Rhodanidionen, oder komplexe Anionen, wie das von Chlorzinkdoppelsalzen oder Tetrafluoroborat.
Verwendung finden die neuen kationischen Oxazinfarbstoffe der Formel I zum Färben und unter Zusatz von Binde- und Lösungsmitteln zum Bedrucken von mit kationischen Farbstoffen anfärbbaren Materialien, insbesonuere Textilmaterialien, die z. B. vorteilhaft aus Homo- oder Mischpolymerisaten des Acrylnitrils bestehen, oder auch aus synthetischen Polyamiden oder Polyestern, welche durch saure Gruppen modifiziert Ai sind, sowie deren Mischungen mit Polyestf -, Polyamid. Wolle und cellulosehaltigen! Material, vor allem Baumwolle. Des weiteren dienen die neuen kationischen Oxazinfarbstoffe auch zum Färben von Naßkabel. Kunststoffmassen, Leder und Papier. Man färbt 2> vorzugsweise aus wäßrigem, neutralem oder schwach saurem Medium nach dem Ausziehverfahren, gegebenenfalls unter Druck oder nach dem Kontinueverfahren. Das Textilmaterial kann dabei in verschiedenartigster Form vorliegen, beispielsweise als Faser, Faden, Gewebe, Gewirke, Stückware und Fertigware, wL Hemden oder Pullover.
Die neuen erfindungsgemäßen kationischen Oxazinfarbstoffe der Formel I sind reine, lichtechte blaue Farbstoffe, die nicht fluoreszieren und ein ausgezeichnetes Migrationsvermögen aufweisen, insbesondere auf Polyacrylnitrilfasern. Die auf diesen Fasern erhältlichen Farbtöne sind farbstark und besitzen gute Allgemeinechtheiten, wie Licht-, Dekatur-, Wasch- und Schweißechtheit
Der Farbstoff der Formel Ia ist lichtechter und fluoresziert nicht im Vergleich zum entsprechenden in der deutschen Patentschrift 74 690 beschriebenen Oxazinfarbstoff, in dem R3 anstelle von Methyl Wasserstoff ist; weist ein wesentlich besseres Migrationsvermögen auf als der entsprechende in der deutschen Offenlegungsschrift 26 31 166 beschriebene Oxazinfarbstoff, der anstelle der = NHr die = NHC2H5-Gruppe besitzt; besitzt eine wesentlich reinere Nuance mit besserer Abendfarbe (Kunstlichtumschlag) als der entsprechende aus der deutschen Patentschrift 62 367 bekannte Oxazinfarbstoff, in dem R4 anstelle von Methyl Wasserstoff ist und ist reiner und zieht und migriert besser im Vergleich zum entsprechenden aus der deutschen Offenlegungsschrift λ» 18 587 bekannten Oxazinfarbstoff, in dem Rj ansteue von Methyl Wasserstoff und R4 anstelle von Methyl Methoxy ist.
Ferner sind aus der JP-Patentanmeldung 77,'' 13 738 Toner für elektrophotographische Aufzeichnungssysteme oekannt. die als farbabgebende Komponente Oxazinfarbstoffe analoger Struktur enthalten. Ein Hinweis auf die guten färberischen Eigenschaften der erfindungsgemäßen Oxazinfarbstoffe, insbesondere deren ausgezeichnetes Migrationsvermögeii auf Polyacrylnitrilfasern, ist dieser Anmeldung jedoch nicht zu entnehmen.
In den folgenden Beispielen bedeuten Teile (T) Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente und die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
Beispiel 1
15,1 Teile 3-Dimethylamino-4-methylphenol werden in 100 Ve'umteilen Äthanol gelöst. Man setzt 29 Teile 30%ige Salzsäure zu, kühlt auf ca. 5° herunter und tropft unter Rühren 13,8 Teile einer wäßrigen Natriumnitritlösung von 50% zu. Man erhält eine gelbbraune Nitrosohydrochlorid-Suspension, die während 1 Stunde bei 5— 10° weiterverrührt wird. Anschließend erwärmt man der Ansatz auf 45-50° unrl setzt eine Lösung, bestehend aus 15,0 Teilen 2-Amino-4-dimethylaminotoluol in 25 Vo'.umteilen Äthanol zu. Man erhöht die Reaktionstemperatur weiter auf 50 — 55°, wobei rasch die Bildung eines blauen Oxazinfarbstoffes einsetzt. Man rührt während 2 Stunden bei letzterer Temperatur, kühlt dann auf 0-5° herunter und nutscht den ausgefallenen Farbstoff ab. Der mit total 100 Volumtei-Ien Äthanol von Mutterlauge freigewpschene Farbstoff
■ti der Formel
CH,
CH,
wird im V.ikuum bei (i() 7()° getrocknet Hr färbt Polyacrylnitril lichtecht in reinen neutralen Blautönen mit ausgezeichneter Legalität
Bei analoger Arbeitsweise und bei entsprechender
Abänderung eier Ausgangsmatenalien erhält man die in der Tabelk aufgeführten Oxazinfarbstoffe der Formel
R1. H
N N
R2 IYTT Η
R3 R4
Tabelle Beispiel
Rt
CH,
C2Ih
CH,
CH,
C2H5 C2II, CH, CIIi CtI3
CH,
C2H5
CII,
cd,
CH,
cii,
C2H,
CII—C!l·
Ν —
CII2-CH2
CH1CII2
O N-
CIhCH:
CH,
CH,
CIi,
CH,
welche Polyacrylnitrilmaterialien neutral blau färben. Beispiel 8
2 g des gemäß Beispiel 1 hergestellten kationischen Farbstoffes werden mit 2 g 40%iger Essigsäure angeteigt und durch Zugabe von 4000 g heißem Wasser in Lösung gebracht. Man setzt noch 1 g Natriumacetat und 2 g eines mit Dimethylsulfat quaternierten Anlagerungsproduktes von 15 bis 20 Äquivalenten Äthylenoxyd an N-Octadecyldiäthylentrianiin zu und geht mit iOOg Polyacrylnitrilgewebe bei 60° ein. innerhalb 30 Minuten erhitzt man das Bad auf 100° und färbt dann kochend während 90 Minuten. Hierauf läßt man die Flotte im Verlauf von 30 Minuten bis auf 60° abkühlen. Das so gefärbte Material wird dann herausgenommen und anschließend mit lauwarmem und kaltem Wasser gespült.
Man erhält eine reine, neutral blaue Polyacrylnitrilfärbung.die lichtecht ist.
Beispiel9
Ein Polyacrylnitril-Mischpolymerisat, bestehend aus 93% Acrylnitril und 7% Vinylacetat wird in Dimethylacetamid zu 15% gelöst. Die Spinnflüssigkeit wird in ein Spinnbad extrudiert, welches aus 40% Dimethylacetamid und 60% Wasser besteht Anschließend wird das entstandene Spinnkabel nach bekannten Methoden verstreckt und durch Spülen mit heißem und kaltem Wasser von Dimethyiacetamicl befreit
Dieses nasse Spinnkabel wird durch Tauchen in einem Bad von 42° folgender Zusammensetzung gefärbt:
9 T/I Farbstoff gemäß Beispiel 1 pH 43 mit Essigsäure
Die Kontaktzeit Faserkabel/Färbeflotte beträgt 2 Sekunden. Anschließend wird die überschüssige Farbflotte abgequetscht und das Spinnkabel dem Trockner zugeführt. Es resultiert ein neutral blaugefärbtes Faserkabel mit guten Echtheiten.
Beispiel 10
1 Teil des gemäß Beispiel 1 hergestellten kationischen Farbstoffs wird mit 2 Teilen 80%iger Essigsäure angeteigt und durch Zugabe von 4000 Teilen warmem Wasser in Lösung gebracht. Man ersetzt noch I Teil Natriumacetat und 10 Teile Glaubersalz kalziniert zu und geht mil 100 Teilen Polyacrylnitrilgewebe bei 80° ein. Innerhalb 30 Minuten erhitzt man das Bad auf 100° und färbt dann kochend während 60 Minuten. Hierauf läßt man abkühlen, spült, zentrifugiert und trocknet das gefärbte Material. Man erhält eine sehr egale, reine neutral blaue Polyacrylnilrilfärbung von guter Lichtechtheit.
Beispiel 11 Man bereitfet eine Druckpaste, bestehend aus:
25 Teilen eines gemäß Beispiel I erhaltenen
Farbstoffes,
30 Teilen Thiodiglykol,
20 Teilen Essigsäure (80%ig),
350 Teilen kochendem Wasser,
500 Teilen Johannisbrotkemmehlverdickung,
30 Teilen Weinsäure I : I,
15 Teilen Di(/?-cyanäthyl)-formamid und
30 Teilen eines NaphthaHnsulfonsäureformal-
dehyd-Kondensaiionsproduktes.
Ein mit dieser Druckpaste bedrucktes Polyacrylnitril-Gewebe wird danach auf einem HT-Hängeschleifendämpfer 20 iiis 30 Minuten bei 101 bis 103° fixiert und wie üblich fertiggestellt.
Man erhält einen blauen Druck.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: I. Kationische Oxazinfarbstoffe der Formel
    NH-,
    O)
    10
    15
DE2929285A 1978-07-21 1979-07-19 Kationische Oxazinfarbstoffe Expired DE2929285C2 (de)

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