DE2929046C2 - Dichtungsanordnung für einen regenerativen Wärmeaustauscher - Google Patents
Dichtungsanordnung für einen regenerativen WärmeaustauscherInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Dichtungsanordnung gemäß
der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art
Eine solche Dichtungsanordnung ist durch die US-PS 37 73 105 bekannt.
Bei dieser Dichtungsanordnung besteht das Andruckglied aus einem Paar flacher Platten, die parallel und im
des Roter i steht und die beiden Strömungskammern 20 Abstand zueinander angeordnet sind. Die eine der Plat-
des Roter i steht und die beiden Strömungskammern 20 Abstand zueinander angeordnet sind. Die eine der Plat-
voneinaiKicr abdichtet, wobei ein elastisches, im wesentlichen
parallel zu der Stirnfläche des Rotors angeordnetes Andruckglied mit seinem einen Endabschnitt
an dem Gehäuse befestigt und mit seinem anderen Endabschnitt das Dichtungselement mit
Hilfe des in der Hochdruck-Strömungskammer herrschenden Gasdruckes gegen die Stirnfläche des
Rotors drückt, dadurch gekennzeichnet,
daß das Andruckglied (68; 68'; 68") als eine flache Andruckplatte ausgebildet ist. wobei mindestens ein
Teilabsch^fi der dem Ringraum (36) der Hochdruck-Strömungskammer
(36) zugewandten Außenfläche der Andrückplatte von dem dort herrschenden
Druck beaufschlagt ist.
2. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1, ferner gekennzeichnet durch ein federndes Hilfsdichtungselemcnt
(64), das am Dichtungselement (60) /wischen Dichtungselement und Andruckglicd (68; 68';
68") befestigt ist. so daß das Andmckglied (68; 68'; 68") in elastischer Andruckberührung mit der Außenfläche
des Hilfsdichtungsdemcnts(64) steht.
3. Dichtungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsdichtungsclcmcnt (64)
an seinem dem Andruckglicd (68; 68') zugewandten Ende einen wulstlörmigen. von der Stirnfläche (24;i)
des Rotors (24) weggerichteten Rippenabschnitt (64a,/ aufweist, wobei das Andruckglied (68; 68') in
elastischer Andruckberührung mit dem Rippenabschnitt (64aj steht.
4. Dichtungsanordnung nach einem der Ansprü- ήι
ehe 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Andruckglied
(68; 68'; 68") aus mehreren Segmenten (68a, 686, 68c: 68</. 68Cj gebildet ist. die jeweils aus
elastischem Metallblech bestehen, wobei die Segmente (68a, 68b. 68c; 68c/,68cjdichl übereinandcrgc- v>
legt sind und Längskanten aufweisen, die geschichtet und aufeinanderfolgend in Berührung mit dem HiIFsdichtungselement
(64) angeordnet sind.
5. Dichtungsanordnung nach Anspruch 4. dadurch
ten ist fest mit dem Dichtungselement verbunden, die
andere Platte ist fest am Flansch des Gehäuseteil angeschweißt und beide Platten sind miteinander über einen
starren Haltering verbunden, der jeweils mit den Platten verschweißt ist. Der hohe Druck der Hochdruck-Strömungskammer
gelangt in den Zwischenraum zwischen den Platten und bi'^gt diese dadurch auseinander, so daß
das Dichtungselement gegen die Stirnfläche des Wärmeaustauschers gedrückt wird. Das Andruckgiied der
jo bekannten Dichtungsanordnung hat daher einen relativ komplizierten Aufbau und besteht aus mehreren Teilen,
die miteinander durch Schweißen verbunden sind, wodurch sich eine hohe Bruchgefahr ergibt. Außerdem
wird der hohe Druck der Hochdruck-Strömungskamjr>
mer für die Dichtungszwecke nicht besonders wirksam
ausgenutzt, da das Andruckglied an dem Dichtungselement starr befestigt ist, wodurch die Gesamtstruktur
des Andruckglicds nicht besonders elastisch ist. Es ist daher auch schwierig, die Lage dr*. Dichtungselementes
in bezug auf die Stirnfläche des Wärmeaustauschers einzustellen bzw. nachzustellen, wenn das Dichtungselement
/. B. infolge Verschleiß dünner wird.
Aufgabe der Erfindung ist es. eine Dichtungsanordnung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten
Art so weiterzubilden, daß das Andruckglied konstruktiv einfacher ist, eine höhere Lebensdauer hat und die
Abdichtung zwischen Dichtungselement und Wärmeaustauscher auch nach langen Betriebszeiten noch optimal
sicherstellt.
Bei einer Dichtungsanordnung der genannten Art ist diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des
Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Das bei der erfindungsgemäßen Dichtungsanordnung benutzte flache Andruckglied ist zwischen dem Dichtungselement
und dem Gehäuse so angeordnet, daß das Andruckglicd unter der Wirkung des hohen Druckes
der Hochdruek-Strömungskammer nur leicht gebogen
wird, ohne daß sich Kräfte- oder Spannungsspitzen an
irgendwelchen Teilen innerhalb des Andruckglieds er-
gekennzeichnet, daß die Segmente (68c/. fßc) aus ei- wi geben, wodurch die Bruchgefahr erheblich vermindert
üem inneren (68</;und einem äußeren (68c;Segnient ist. Da das Andruckglicd nur an einem Ende an dem
gebildet sind, wobei das mindestens teilweise dem Gehäuse befestigt isl, wahrend sein anderes Ende als
Druck der Hochdruck-Strömungskainmer (36) aus- freies linde elastisch gegen das Dichtungselement gegesetzte
äußere(68c;der Segmente(68(/.68CjPeIfO- drückt wird, ist auch der hohe Gasdruck der Hochrierungcii
(84) aufweist, die über einem Bereich vcr- >,->
drtick-Ströimingskummcr zum optimalen Beibehalten
teilt sind, der mit dem inneren Segment (6Sd) in Be- der Abdichtung wirksamer auszunutzen,
rührung steht. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den 6. Dichtungsanordnung nach Anspruch 5. dadurch I Inicranspriichcn angegeben.
rührung steht. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den 6. Dichtungsanordnung nach Anspruch 5. dadurch I Inicranspriichcn angegeben.
Die erfindungsgemäße Dichtungsanordnung wird anhand der Zeichnung erläutert. Im einzelnen xeigt
Fig. 1 einen Schnitt einer Dichtungsanordnung bei einem regenerativen Wärmeaustauscher einer Gasturbine,
Fig.2 die Einzelheit II gemäß Fig. 1 in vergrößertem
Maßstab.
Fig.3 einen Teilschnitt einer abgeänderten Ausfiihrungsform
des Andruckgliedes gemäß F i g. 2.
Fig.4 einen Scnnitt eines anderen Ausführungsbcispiels
der Dichtungsanordnung mit einem aus drei Segmenten gebildeten Andruckglied.
Der regenerative Wärmeaustauscher umfaßt ein Gehäuse
2Z in dem ein Rotor 24 fest auf einer Antriebswelle angeordnet ist und einer kalten und heißen Seite zugeordnete
Stirnflächen 24a und 24b aufweist. Die Antriebswelle für den regenerativen Rotor 24 ist drehbar
im Gehäuse 22 gelagert und wird üblicherweise von einer nicht dargestellten Kompressorantriebswelle angetrieben.
Der regenerative Rotor 24 weist eine vielzellige Matrixstruktur mit einer Vielzahl von Poren oder
feinen Kanälen auf, die sich parallel zur Drehachse erstrecken und an den gegenüberliegenden Stirnflächen
offen sind. Das Gehäuse 22 umfaßt eine Kaltluft-Bnlaßkammer
26, die mit einer Auslaßkammer 28 für vorgewärmte Luft verbunden ist und an einer halbkreisförmigen
Hälfte der die heiße Seite bildenden Stirnfläche 246
des Rotors 24 angrenzt, sowie eine Einlaßkammer 30 für heißes Abgas, die an mindestens einen Abschnitt der
anderen halbkreisförmigen Hälfte der die heiße Seite bildenden Stirnfläche 24b des Rotors 24 angrenzt. Die
Einlaßkammer 30 ist mit einer Auslaßkammer 32. die an die andere halbkreisförmige Hälfte der die kalte Seile
bildenden Stirnfläche 24a angrenzt, für gekühltes Abgas strömungsmäßig verbunden. Die Kaltluft-Einlaßkammer
26 ist mit einem nicht dargestellten Luftkompressor über einen Druckluft-Leitungskanal 34 verbunden, so
daß komprimierte Luft durch die Kanäle im Rotor 24 zur Auslaßkammer 28 für vorgewärmte Luft hindurchgeleitet
wird. Pie Einlaßkammer 30 des als Rotor 24 ausgebildeten Wärmeaustauschers für heißes Abgas
steht in ständiger Verbindung mit dem Abgasauslaß einer nicht dargestellten Leisuingsturbine. so daß Abgase
mit hoher Temperatur und hohem Druck zur Auslaßkarnmer 32 hin durch den Rotor 24 hindurchgeleitei
werden. Das Gehäuse 22 weist ferner-i inen Ringraum 36 auf. der die äußere Umfangsfläche des Rotors 24
umgibt und teilweise durch eine an dem Gehäuse 22 angeordnetes Trennungsteil 38 gebildet ist. Der Ringraum
36 ist zur Kaltluft-Einl^Okammer 26 hin offen oder
ist mit dem Luftkompressor verbunden, so daß komprimierte Luft durch die damit als Hochdruck-Strömungskammern
wirkenden Kammern 26 und 28 hindurchgcleitet wird und teilweise in dem Ringraum 36 wirksam
ist.
Die kalte und heiße Seite des Rotors 24 weist zwei Dichtungsanordnungen 40 und 42 auf. Die Dichtungsanordnung
42 ist fest am Gehäuse 22 angebracht und umfaßt einen ringförmigen äußeren Streifcnabschnitl. der
einen äußeren Umgangsabschnitt der Stirnfläche 24b des Rotors 24 berührt, und zwei radiale Streifenabschnitte
(nicht gezeigt), die sich radial vom ringförmigen Streifenabschnitt aus nach innen erstrecken und miteinander
durch einen ringförmigen inneren Streifenabschnitt verbunden sind, der einen Mittehibschniti der
Stirnfläche 24£> berührt. Die radialen Streifcnabschnitie
sind so angeordnet, daß ix; mit den entsprechenden
Schnittflächen der Auslaßkammer 28 b/.w. der Einlaßkammcr
30 im Gehäuse 22 übereinstimmen.
Andererseils ist die Dichtungsanordnung 40 an der kalten Seite des Rotors 24 elastisch an die Stirnfläche
24a angedrückt, so daß eine Abnutzung der Dichtungsanordnungen 40 und 42 automatisch durch eine elastische
Verformung oder Verlagerung der an der kalten Seite angeordneten Dichtungsanordnung 40 in axialer
Richtung des Rotors 24 ausgeglichen wird. Bei der in Fig. 1 gezeigten Anordnung ist die Dichiungsanordnung
40 halbkreisförmig oder sektorförmig ausgebildet und stimmt mit der halbkreisförmigen oder sektorförmigcn
Hälfte des Rotors 24 im wesentlichen überein.
Beim Betrieb der Gasturbine wirkt ein Differenzdruck quer über die Dichtungsanordnung 40 infolge der
unter hohem Druck stehenden Luft in dem Ringraum 36 und der Niederdruck-Abgase in der Auslaßkammer32.
Die in F i g. 2 gezeigte Dichtungsanordnung 40 umfaßt ein feststehendes Stützteil 58 mit L-förmigem
Querschnitt aus einem flachen Bodenwandabschnitt, der fest an einem Oberflächenabschnitt 22,->
des Gehäuses 22 befestigt ist. sowie aus einem innerer;: teitenwandabschniti.
der zur Stirnfläche 24a vorspringt. Ein Dichtungselement 60, das aus Keramik oder einer geeigneten
Keramikmasse gebildet ist und einen rechteckigen Querschnitt aufweist, ist teilweise in einer flachen Nut
eines Dichiungshalteieils 62 aufgenommen. Ein nachgiebiges
bzw. federfähiges Hilfsdichtungselement 64 mit einem vorspringenden Rippenabschnitt 64a, das beispielsweise
aus Gummi gebildet ist, ist dicht an der FIaehen äußeren Stirnfläche des Dichtungshalleteils 62
durch mehrere Schrauben 66 befestigt. Die Schrauben 86 sind durch einen flachen Abschnitt des Hilfsdichtungsclements
64 hindurch in das Dichtungshalteteil 62 eingeschraubt, so daß der Rippenabschnitt 64a sich
ij längs des inneren Umfangsenoes oder seitlichen Endes
des Hilfsdichtungseloments 64 erstreckt und zum Oberflächenabschnitt
22a des Gehäuses 22 vorspringt. Der . Rippenabschnitt 64a des Hilfsdichtungselements 64 ist
mit Abstand vom Seitenwandabschnitt des festen Stütz-
4(i teils 58 angeordnet. Ein im wesentlichen flaches Andruckjr'ied
68, das aus einem elastischen Plattenmaterial wie etwa einem Fcderstahl gebildet ist. ist am Bodenwandabschnitt
des .Stützteils 53 befestigt und erstreckt sich von der äußeren Oberfläche des Seitenwandabschnittes
des Stüt/.ieils 58 fort und im weseutlichen parallel
zur flachen äußeren Fläche des Dichtungshalteteils 62. so daß es den Rippenabschnitt 64a des Hilfsdichtungselcmcnls
64 berührt. Das Andruckglied 68 ist mit mehreren Schrauben 70 am Bodenwandabschnitt des
r)0 Slülzteils 58 angeschraubt. Ein flaches Klemmteil 72 ist
zwischen dem Andruckglied 68 und den Köpfen der Schrauben 70 angeordnet. Das Klemmteil 72 deckt das
Andrucknlied 68 dort nicht ab, wo das Andruckglied 68
mit dem Rippenabschnitt 64a des Hilfsdichtungselements
64 in Berührung steht. Die Dichtungsanordnung 40 umfaßt ferner eine Einstelleinrichtung, mit der von
Hand die Axiallage des Dichtungseiements60,des Dichtungshaltcteils
62 und des Hilfsdichtungselements 64 in bezug auf das Gehäuse 22 und den Rotor 24 einstellbar
bo ist. Eine derartige Einstelleinrichtung umfaßt mehrere
Schraubbolzen 74, die mit Muttern 76 an dem GehAuse 22 und durch Gewindebohrungen hindurchgehend angebracht
sind. Die Schraubbolzen 74 erstrecken sich im wesentlichen senkrecht zur äußeren Fläche des Dichte
tungshalleteils 62 und stoßen mil ihren jeweiligen vorderen
Enden an dc-n flachen Abschniit des Hilfsdichtungselcnicnls
64 an. um die Verlagerung des Dichtungselement 60 und des Hilfsdichtungselements 64 so-
wie des Dichtungshaltetcils 62 von der Stirnfläche 24,7 fort zu begrenzen.
In Fig. 2 ist ferner eine Dichtungsanordnung 42 für
die heiße Seite gezeigt, wobei die Anordnung ein Dichtungselement 80, das in seiner Ausbildung ähnlich dem
Dichtungselement 60 der Dichtungsanordnung 40 ist und die Stirnfläche 24b berührt, sowie ein Dichtungshalteteil
82 umfaßt. Beim Betrieb der Gasturbine tritt wiederum ein Strömungsmiticl-Differcnzdruck auf, der sowohl
auf das Hilfsdichtungsclement 64 als auch auf das Andruckglied 68 wirkt, so daß das Andruckglicd 68 elastisch
gegen den Rippcnabschnitt 64.7 des llilfsdiehtungselements
64 angedruckt wird, das dadurch gegen die äußere Fläche des Dichtungshaltetcils 62 angedrückt
wird. Das Dichtungselement 60 wird dadurch an die Stirnfläche 24;<
gedrückt, wodurch der Rotor gegen das Dichtungselement 80 der Dichtungsanordnung 42
angedrückt wird, solange ein Strömungsmittel-Diffc-
Abgas und dem Ringraum 36 im Gehäuse 22 aufrechterhalten wird. Da ein fortschreitender Abrieb an den Berührungsflächen
der Dichtungselemcnte 60 und 80 stattfindet, wird das Andruckglicd 68 sich in Richtung zur
Stirnfläche 24a weiterbiegen, wodurch es den Verschließ der Dichtungselement 60 und 80 ausgleicht.
Das Andruckglied 68 ist aus einem flachen Metallblech
aufgebaut, das im wesentlichen parallel zur flachen äußeren Flache des Dichtungshalteteils 62 angeordnet
ist und keine Schlitze oder Einschnitte aufweist. Durch einen derartigen Aufbau aus einem flachen Metallblech
und durch die parallele Anordnung zur äußeren Fläche des Dichtungshalteteils 62 wirkt das Andruckglicd
68 als eine hervorragende Feder, wenn sie an ihrer Außenfläche dem Strömungsmitteldruck ausgesetzt
wird. Da keine Schlitze oder Einschnitte vorgesehen sind, hat das Andruckglied 68 keine Leckstellcn und
ist frei von örtlichen Spannungen, die /u Rissen führen
würden.
Fig.3 zeigt ein Andruckglied 68', das aus drei Segmenten
68a. 686 und 68c besteht. Die Segmente 68a. 68£>
und68chaben zueinander unterschiedliche Breiten, welche
zum axial innersten der Segmente 68a. 686, 68c zu abnehmen, und haben äußere Umfangskanten oder .Seilenkanten,
die eine mehrschichtige Anordnung bilden. Die Segmente 68a. 686 und 68c sind am Stützteil 58
(Fig. 2) befestigt und stehen aufeinanderfolgend mit dem Rippenabschnitt 64;) des Hilfsdichtungselements64
über ihre Seitenkanten in Berührung. Die Segmente 68a. 686 und 68c können miteinander verklebt oder durch
eine mechanische Befestigungseinrichtung befestigt sein, oder können einfach übereinandergelegl sein, ohne
aneinander befestigt zu sein.
Bei der in Fig.4 gezeigten Dichtungsanordnung ist
ein Andruckglied 68" aus einer Anordnung zweier axial innen- und außenliegender Segmente 68c/ und 68c zusammengesetzt.
Das innere Segment 68c/ist in der Breite und Dicke kleiner als das äußere Segment 68c. wobei
das äußere Segment 68e Perforierungen 84 in seinem äußeren Umfangsendabschnitt oder seitlichen Endabschnitt
derart aufweist, daß der Strömungsmitteldruck im Ringraum 36 nicht nur auf die äußere Fläche des
äußeren Segments 68e. sondern auch auf die äußere Fläche des inneren Segments 68</durch diese Perforicrungen
84 hindurch wirkt. Das innere und äußere Segment 68c/ und 68e sind längs ihrer inneren Umfangsenden
am Stützteil 58 mittels Schraube 70 und Klemmteil 72 wie bei der Dichtungsanordnung 40 gemäß I"ig. 2
befestigt, und stehen mit dem federnden llilfsdichiungselement
64 über den äußeren Seitenkanten des äußeren Segments 68c in Berührung. Das Hilfsdichtungselement
64 hat eine Dicke, die über seine Breite hinweg im wesentlichen gleichmäßig ist. und es ist fest an der flachen
") äußeren Stirnfläche einer Bodenplatte 86 befestigt, die
an der äußeren Stirnfläche des Dichtungshalteteils 62 mittels Schrauben 88 befestigt ist. die durch die Bodenplatte
86 hindurch in das Dichtungshalteteil 62 eingeschraubt sind. Die derart aus dem Dichtungselement 60,
ίο dem Dichtungshalteteil 62. dem Hilfsdichtungselement
64 und der Bodenplatte 86 zusammengesetzte Anordnung ist in ihrer Stellung in bezug auf das Gehäuse 22
und den Rotor 24 durch eine Einstelleinrichtung einstellbar, die mehrere Schraubenbolzen 90 umfaßt, die am
r> Gehäuse 22 durch Gewindebohrungen hindurchgehend
angebracht und derart angeordnet sind, daß sie senkrecht an ihren jeweiligen vorderen Enden an der äußeren
(lache des Segments 68c des Andruckglieds 68' an- • oWI.>.-,»» TV.·· \r\r\nm ^Anmitnl Afl/Yivt Ai'irxnnr ·>
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_>i> del als das äußere Segment 68c. damit das innere Segment
68(/sich rund um die LJmfangskante des Klemmteils
72 herumlcgen kann, wenn das innere Segment 68c/ gezwungen ist, sich zur äußeren Stirnfläche des Dichtungshaltetcils
62 hin anzulegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Dichtungsanordnung für einen regenerativen Wärmeaustauscher, mit einem «um Durchströmen eines Hochdruck- und eines Niederdruckgases im Gegenstrom in eine Hochdruck- und Niederdruck-Strömungskammer aufgeteilten, feststehenden Gehäuse und einem sich quer über die beiden Strömungskammern erstreckenden regenerativen Rotor zum Wärmeaustauschen zwischen den in axialer Richtung durch den Rotor hindurchströnicndcn Gasen, wobei die Hochdruck-Strömungskammer längs des Rotorumfanges einen gegenüber der Niederdruck-Strömungskammer abgeschlossenen Ringraum umfaßt, mit einem im Bereich der Hochdruck-Strömungskammer zwischen dem Rotor und dem Gehäuse angeordneten Dichtungselement, das in Reibberührung mil der zugeordneten Stirnfläche gekennzeichnet, daß das innere Segment (6Sd) dünner ist als das äußere Segment (6Se).7. Dichtungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Andruckgiied (68; 68'; 68") mittels mehrere durch das Andruckglied hindurchgeschraubter Schrauben (70) an dem Gehäuse (22) befestigt ist, wobei ein Klemmteil (72) eng zwischen dem Andruckglied und den Köpfen der Schrauben (70) angeordnet ist.
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Legal Events
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| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
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