DE2929046A1 - Stroemungsmitteldichtung mit reibberuehrung - Google Patents
Stroemungsmitteldichtung mit reibberuehrungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Strömungsmittel-Dichtungsanordnung
mit Reibberührung zur Verwendung zusammen mit einem regenerativen Wärmeaustauscherkörper,
der beispielsweise in einen rotierenden, regenerativen Gegenstrom-Wärmeaustauscher zur Verwendung beispielsweise
in einer Gasturbine enthalten ist, zur typischen Verwendung als Hauptantrieb für ein Land-Transportfahrzeug,
wie etwa ein Kraftfahrzeugin Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ist
eine Strömungsmittel-Dichtungsanordnung mit Reibkontakt
für einen regenerativen Wärmeaustauscherkörper vorgesehen, der innerhalb einer feststehenden Gehäuseanordnung drehbar
ist, die Hochdruck- und Niederdruck-Strömungsmittelkammern aufweist, die in Gegenstromanordnung neben einer
Stirnfläche des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers angeordnet sind, sowie einen Hochdruckraum, der den regenerativen
Wärmeaustauscherkörper umgibt und mit der Hochdruck-Strömungsmittelkammer in Verbindung steht, gekennzeichnet
durch ein Hauptdichtungselement, das eine innere Endfläche aufweist, die zur Reibberührung mit der
oben erwähnten Stirnfläche des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers eingerichtet ist, sowie durch ein
elastisches, im wesentlichen flaches Andruckteil, das in Dichteingriff zwischen dem Hauptdichtungselement und der
Gehäuseanordnung vorgesehen und mindestens teilweise elastisch zur oben erwähnten Stirnfläche des regenerativen
Warmeaustauscherkörpers hin und von dieser weg verformbar ist, wobei das Andruckteil eine Außenfläche aufweist,
die mindestens teilweise zum oben erwähnten Strömungsmittelraum hin offen ist und sich seitlich im wesentlichen
parallel zur oben erwähnten Stirnfläche des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers in Abwesenheit eines Strömungsmittel-Differenzdruck
zwischen den beiden Seiten des An-
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druckteils erstreckt, d.h. zwischen der Niederdruck-Strömungsmitte
!kammer und dem Hochdruck-Strömungsmittelraum.
Ein besonderer Aspekt der Erfindung liegt in einer Strömungsmittel-Dichtungsanordnung
zur Verwendung in einem regenerativen Rotations-Gegenstrom-Wärmeaustauscher, der
einen regenerativen Wärmeaustauscherkörper aufweist, der innerhalb einer Gehäuseanordnung drehbar ist, die Hochdruck-
und Niederdurckkammern aufweist, die in Gegenstromanordnung neben einer Stirnfläche des Körpers angeordnet
sind, gekennzeichnet durch ein Hauptdichtungselement zur Reibberührung mit der speziellen Stirnfläche des regenerativen
Warmeaustauscherkörpers, und durch ein Andruckteil, das am Gehäuse und in Andruckeingriff mit dem Hauptdichtungselement
getragen wird, um das Hauptdichtungselement in Reibberührung mit dem regenerativen Wärmeuastauscherkörper
anzudrücken, wobei das Andruckteil im wesentlichen flach und zur oben erwähnten Stirnfläche des.
regenerativen Warmeaustauscherkörpers parallel ist.
Die Merkmale und Vorzüge der erfindungsgemäßen Dichtungsanordnung im Vergleich mit D'ichtungsanordnungen aus dem Stand
der Technik wird aus der nachfolgenden Beschreibung noch näher verständlich, wenn diese in Zusammenhang mit den
beigefügten Zeichnungen gebracht wird, in welchen:
Fig. 1 die Ansicht eines Schnitts ist, welcher die
allgemeine Anordnung einer Dichtungsanordnung aus dem Stand der Technik zeigt, wobei diese
Anordnung in einem regenerativen Gegenstrom-Rotationswärmeaustauscher für eine Gasturbine
vorgesenen ist, die schematisch gezeigt ist,
Fig. 2 eine Ansicht ist, die in vergrößertem Maßstab einen Abschnitt zeigt, der in Fig. 1 mit
II bezeichnet ist,
Fig. 3 eine Teil-Perspektivansicht ist, die in
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einem noch weiter vergrößerten Maßstab einen Abschnitt des Andruckteiles zeigt, das in
der in Fig. 1 und 2 dargestellten Anordnung aus dem Stand der Technik enthalten ist,
Fig. 4 die Ansicht eines Querschnitts ist, der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der
erfindungsgemäßen Dichtungsanordnung zeigt,
Fig. 5 eine Teilansicht eines Querschnitts ist, der eine abgeänderte Ausfuhrungsform des Andruckteils
aus dem Ausführungsbeispiel der Fig. zeigt,
Fig. 6 die Ansicht eines Querschnitts ist und ein anderes bevorzugtes Ausführungsbeispiel der
erfindungsgemäßen Dichtungsanordnung zeigt,
Fig. 7 die Ansicht eines Querschnitts ist und
einen Teil eines noch anderen bevorzugten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Dichtungsanordnung zeigt.
Es wird nun zuerst auf Fig. 1 der Zeichnungen Bezug genommen; von einer Strömungsmittel-Dichtungsanordnung aus
dem Stand der Technik und von der Art, auf welche sich die vorliegende Erfindung bezieht, wird angenommen, daß sie
in einem regenerativen Rotations-Gegenstrom-Wärmeaustauscher einer Gasturbine enthalten ist, die beispielsweise als
Hauptantrieb für ein Land-Transportfahrzeug wie etwa ein Kraftfahrzeug verwendet werden soll. Wie in der Technik
bekannt ist, ist eine Gasturbine dieser Art normalerweise als Reihenstrom-Zweiwellentyp aufgebaut und umfaßt allgemein
zwei Abschnitte, die bezüglich einander in Reihenanordnung vorliegen. Die beiden Abschnitte bestehen aus
einem Gaserzeuger- und Druckerzeugerabschnitt sowie einem Arbeits-bzw.
Leistungsabschnitt. Der Gas- und Druckerzeugerabschnitt umfaßt einen Luftkompressor 10, der einen mit Schaufeln
versehenen Kompressorläufer {nicht gezeigt), eine Kom-
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pressorturbine 12, die axial in Ausrichtung zum Luftkompressor
10 angeordnet ist und einen mit Schaufeln versehenen Kompressorturbinenläufer (nicht gezeigt) aufweist,
der mit dem mit Schaufeln versehenen Läufer des Kompressors 10 durch eine Kompressorantriebswelle 14 verbunden ist,
sowie eine Verbrennungseinrichtung 16, die eine Brennkammer (nicht gezeigt) umfaßt, die so angeordnet ist,
daß sie in der Wirkung zwischen dem Luftkompressor 10 und der Kompressorturbine 12 eingreift. Die Brennkammer,
die einen Teil der Verbrennungseinrichtung 16 bildet, ist üblicherweise sich rund um den Kompressorläufer
erstreckend angeordnet und ist mit einer Treibstoffdüse und mit einer sich in die Brennkammer erstreckenden
Zündeinrichtung versehen, obwohl diese Teile in den Zeichnungen nicht gezeigt sind. Wenn der mit Schaufeln
versehene Läufer des Luftkompressors 10 von der Kompressorturbine 12 durch die Kompressorantriebswelle 14
zur Drehung angetrieben wird, dann wird Luft, die in den Kompressor 10 durch den Lufteinlaß (nicht gezeigt) der
Gasturbine eingesaugt wird, rund um den Kompressorläufer geführt und unter Druck in die Brennkammer der Verbrennungseinrichtung 16 eingeblasen. In die derart in die Brennkammer
der Verbrennungseinrichtung 16 eingeblasene Luft wird Treibstoff eingesprüht, der von der Treibstoffdüse
eingespritzt wird, so daß ein heißes Verbrennungsgas in der Brennkammer durch die Verbrennung des Treibstoffs
unter Mitwirkung der Druckluft erzeugt wird. Das in der Brennkammer der Verbrennungseinrichtung 16 erzeugte,
unter hohem Druck und hoher Temperatur stehende Gas wird gegen den mit Schaufeln versehenen Läufer der Kompressorturbine
12 gerichtet und veranlaßt den Kompressorturbinenläufer, mit einer hohen Drehzahl umzulaufen. Die Drehung
des Kompressorturbinenläufers wird durch die Kompressorantriebswelle
14 auf den Läufer des Kompressors 10 übertragen und treibt den Kompressorläufer zur Drehung zusammen
mit dem Kompressorturbinenläufer und der Welle 14,
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wobei es dem Luftkompressor 10 ermöglicht wird, ständig
frische Druckluft in die Brennkammer der Verbrennungseinrichtung 16 zuzuführen. Die Zündeinrichtung, die einen
Teil der Verbrennungseinrichtung 16 bildet, hat die Funktion, das Gemisch aus Luft und Druckluft, das anfangs
in die Brennkammer eingeleitet wird, zu zünden, aber wenn ein derartiges Gemisch erst einmal in einem Anfangsstadium des Gasturbinenbetriebs gezündet wurde, dann
hält die Verbrennungsflamme, die in der Brennkammer der Verbrennungseinrichtung 16 erzeugt wird, an, solange
Treibstoff nachfolgend kontinuierlich in die Brennkammer eingeführt wird.
Andererseits ist der Leistungs- bzw. Arbeitsabschnitt der Gasturbine, die in Fig. 1 gezeigt ist, allgemein
stromabwärts von der Kompressorturbine 12 des Gas- und .Druckerzeugerabschnitts angeordnet, der derart angeordnet und axial
hierauf ausgerichtet ist und umfaßt eine Arbeitsturbine 18, die einen mit Schaufeln versehenen Läufer umfaßt, der
zusammen mit einer Turbinenabtriebswelle 20 drehbar ist, die axial auf die Kompressorantriebswelle 14 ausgerichtet
ist. Die Turbinenabtriebswelle 20 ist an ihrem einen Ende an dem mit Schaufeln versehenen Läufer der Arbeitsturbine 18 und mit ihrem anderen Ende an einem geeigneten
angetriebenen Teil wie beispielsweise einem Zahnrad befestigt, das einen Teil einer kraftübertragenden Getrieb
.anordnung (nicht gezeigt) für ein Kraftfahrzeug bildet. Das unter hohem Druck und hoher Temperatur
stehende Gas, welches den Kompressorturbinenläufer angetrieben hat, wie dies oben beschrieben wurde, tritt in
die Arbeitsturbine 18 ein und veranlaßt den mit Schaufeln versehenen Läufer der Arbeitsturbine 18, sich um seine
Mittelachse zu drehen. Die Drehung des Arbeitsturbinenläufers wird durch die Turbinenabtriebswelle 20 auf die
Kraftübertragungsgetriebeanordnung übertragen und wird ferner nach der Untersetzung der Drehzahl in der Getriebeanordnung
an die Antriebsräder des Fahrzeugs durch bei-
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spielsweise eine nachgeschaltete Antriebsgetriebeeinrichtung (nicht gezeigt) übertragen, die einen Teil des Fahrzeugantriebs
bildet.
Der regenerative Gegenstrom-Rotationswärmeaustauscher, der in dem Gasturbinenmotor vorgesehen ist, der derart
aufgebaut und angeordnet ist, umfaßt eine allgemein trommeiförmige Gehäuseanordnung 22, innerhalb deren ein
im allgemeinen scheibenförmiger, regenerativer Wärmeaustauscherkörpers
24 eingeschlossen ist, der fest auf einer Antriebswelle (nicht gezeigt) zur Drehung um die
Mittelachse der Welle angebracht ist und axial äußere und innere oder der kalten und heißen Seite zugeordnete
Stirnflächen 24a und 24b aufweist, welche senkrecht zur Drehachse des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers 24
liegen. Obwohl in den Zeichnungen nicht gezeigt, ist die Antriebswelle für den regenerativen Wärmeaustauscherkörper
24 in geeigneten Lagern drehbar an der Gehäuseanordnung 22 abgestützt und ist üblicherweise derart angeordnet,
daß er von der Kompressorantriebswelle 14 über eine geeignete Untersetzungsgetriebeeinrichtung
angetrieben wird. Der regenerative Wärmeaustauscherkörper 24 ist üblicherweise aus abwechselnd angeordneten
spiraligen Schichten aus flachen und gewellten Flächen aus Metall oder Keramikmaterial aufgebaut und weist somit
eine vielzellige Matrixstruktur auf, welche mit einer Vielzahl von Poren oder feinen Kanälen (nicht gezeigt)
ausgebildet ist, die sich parallel zur Drehachse des Körpers erstrecken und an den gegenüberliegenden, der
kalten und heißen Seite zugeordneten Stirnflächen des Kerns offen sind. Der regenerative Wärmeaustauscherkörper
24 kann einen nicht-porösen äußeren Rand aufweisen, der den Außenumfang des Körpers bildet, sowie einen nichtporösen inneren Rand, der eine Nabe bildet, mittels deren
der Körper auf der Antriebswelle für den Körper befestigt ist.
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Die Gehäuseanordnung 22, in deren Innerem somit der regenerative Wärmeaustauscherkörper 24 untergebracht ist,
ist mit einer Kaltluft-Einlaßkammer 26 ausgebildet, die
mindestens an einen Abschnitt einer halbkreisförmigen Hälfte der die kalte Seite bildenden Stirnfläche 24a
des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers 24 angrenzt, mit einer Auslaßkammer 28 für vorgewärmte Luft, die
an mindestens einen Abschnitt einer halbkreisförmigen Hälfte der die heiße Seite bildenden Stirnfläche 24b
des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers 24 angrenzt, mit einer Einlaßkammer 30 für heißes Abgas, die an
mindestens einen Abschnitt der anderen halbkreisförmigen Hälfte der die heiße Seite bildenden Stirnfläche 24b
des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers 24 angrenzt, und mit einer Auslaßkammer 32 für gekühltes Abgas, die an
mindestens einen Abschnitt der anderen halbkreisförmigen Hälfte der die kalte Seite bildenden Stirnfläche 24a
des Körpers 24 angrenzt. Der Begriff "halbkreisförmige Hälfte" der die kalte oder heiße Seite bildenden Stirnfläche
24a oder 24b, wie er oben erwähnt ist, bedeutet nicht notwendigerweise, daß ein derartiger Bereich der
die kalte oder heiße Seite bildenden Stirnfläche des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers 24 geometrisch
genau halbkreisförmige Ausbildung aufweist, sondern kann auch spitz- oder stumpfwinklige, sektorförmige Ausbildungen
umfassen, die in hohem Maße einer halbkreisförmigen Ausbildung ähnlich sind. Die Einlaßkammer 26 für Kaltluft
und die Auslaßkammer 28 für vorgewärmte Luft weisen im Querschnitt im wesentlichen die einander gleiche
Erstreckung über den regenerativen Wärmeaustauscherkörper 24 hinweg auf, und in ähnlicher Weise weisen auch die
Einlaßkammer 30 für heißes Abgas und die Auslaßkammer 32
für gekühltes Abgas die einander im wesentlichen gleiche Erstreckung über den regenerativen Wärmeaustauscherkörper
24 auf, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist. Die Einlaßkammer 26 für Kaltluft steht in ständiger Verbindung
mit dem Abgabeende des Luftkompressors 10, und zwar über
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einen Druckluft-Leitungskanal 34, so daß die komprimierte Luft, die vom Luftkompressor 10 abgegeben wird, ständig
durch den Kanal 34 in die Kaltluft-Einlaßkammer 26 geleitet wird und durch die Poren oder Kanäle im regenerativen
Wärmeaustauscherkörper 24 zur Auslaßkammer 28 für vorgewärmte Luft hindurchgeleitet wird. Die Auslaßkammer
28 für vorgewärmte Luft steht in ständiger Verbindung mit der Brennkammer der Verbrennungseinrichtung 16, und zwar
über einen geeigneten Luftkanal, der teilweise in der Gehäuseanordnung 22 ausgebildet ist. Die Lufteinlaß-
und -auslaßkammern 26 und 28, die aufeinander in Längsrichtung über eine halbzylindrische Hälfte des
regenerativen Wärmeaustauscherkörpers 24 hinweg ausgerichtet sind, bilden somit eine Kanaleinrichtung, die für
einströmendes Strömungsmittel einen Kanal für den in„. .. einer Richtung erfolgenden Strom komprimierter Luft begrenzt,
die durch den regenerativen Wärmeaustauscherkörper 24 in einer Richtung parallel zur Drehachse des Körpers
24 hindurchgeleitet werden soll. Andererseits steht die Einlaßkammer 30 des Wärmeaustauschers für heißes Abgas
in ständiger Verbindung mit dem Abgabeende der Arbeitsturbine 18, und zwar über einen geeigneten Kanal (nicht
gezeigt), der teilweise in der Gehäuseanordnung 22 ausgebildet ist, so daß die Abgase mit hoher Temperatur und
hohem Druck, welche von der Arbeitsturbine 18 abgegeben werden, ständig in die Einlaßkammer 30 für heißes Abgas
hineingeleitet werden und zur Auslaßkammer 32 für gekühltes Abgas durch die Poren oder Kanäle im regenerativen
Wärmeaustauscherkörper 24 hindurchgeleitet werden. Die Auslaßkammer 32 für gekühltes Abgas ist zur Außenseite
der Gasturbine oder üblicherweise zur Umgebungsluft über einen geeigneten Ableitungskanal für Abgas (nicht
gezeigt) offen. Die Lufteinlaß- und -auslaßkammer 30 und 32, die in Längsrichtung aufeinander quer über die
andere halbzylindrische Hälfte des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers 24 ausgerichtet sind, bilden somit
eine Kanaleinrichtung, welche einen Weg für austretendes
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INSPECTED
Strömungsmittel für den in der gleichen Richtung erfolgenden Strom· der Abgase festlegt, die durch den regenerativen
Wärmeaustauscherkörper 24 in der anderen Richtung parallel zur Drehachse des Körpers 24 hindurchgeleitet
werden sollen. Die Wege des ein- und ausströmenden Strömungsmittels, das durch den regenerativen Wärmeaustauscherkörper
24 hindurchgeleitet werden soll, befinden sich somit zueinander im Gegenstromverhältnis. Die Gehäuseanordnung
22 ist ferner mit einem Ringraum 36 ausgebildet, der die äußere Umfangsfläche des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers
24 umgibt und teilweise durch ein Trennungsteil 38 gebildet ist, das an der Gehäuseanordnung
22 befestigt ist oder einen Teil hiervon bildet. Der Ringraum 36 ist zur Kaltluft-Einlaßkammer 26 offen oder steht
sonstwie in ständiger Verbindung mit dem Abgabeende des Luftkompressors 10, so daß die komprimierte Luft, die vom
Luftkompressor 10 abgegeben wird, teilweise durch die Kammern 26 und 28 zur Brennkammer der Verbrennungseinrichtung
18 hindurchgeleitet wird, und teilweise in den Ringraum 36 aus einem noch später zu erläuternden Grund eingelassen
wird.
Während des gesamten Betriebs der Gasturbine wird der regenerative
Wärmeaustauscherkörper 24 des oben beschriebenen
Wärmeaustauschers ständig zur Drehung um seine Drehachse angetrieben. Somit durchqueren Abschnitte des regenerativen
Wärmeaustauscherkörpes 24 wechselweise den Weg für ■
einströmendes Strömungsmittel zwischen der Lufteinlaß- und -auslaßkammer 26 und 28 und den Weg für ausströmendes
Strömungsmittel zwischen der Abgaseinlaß- und -auslaßkammer 30 und 32 und werden hierbei wechselweise von den
heißen Abgasen, die aus der Kammer 30 zur Kammer 32 hindurchgeleitet werden, erwärmt, sowie durch die frische
komprimierte Luft gekühlt, die von der Kammer 26 zur Kammer 28 hindurchgeleitet wird. Die Wärme in den heißen
Abgasen, die von der Einlaßkammer 30 für heißes Abgas zur Auslaßkammer 32 für gekühltes Abgas hindurchgeleitet
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wird, wird deswegen teilweise auf einen Teil des rotierenden, regenerativen Wärmeaustauscherkörpers 24 übertragen
und wird nachfolgend noch weiter durch den Abschnitt des Körpers auf die frische, komprimierte Luft übertragen,
die von der Kaltluft-Einlaßkammer 26 zur Auslaßkammer 28 für vorgewärmte Luft durch den Teil des Kernes 24
hindurchgeleitet wird. Die nutzbare Wärme in den Abgasen, die abgegeben werden müssen, wird auf diese Weise zurückgewonnen,
um die komprimierte Luft vorzuwärmen, die der Verbrennungseinrichtung 18 eingespeist werden soll.
Um nutzbare Wärme mit einem zufriedenstellenden Wirkungsgrad in einem Wärmeaustauscher der oben beschriebenen
Art zurückzugewinnen, ist es wesentlich, daß die Gegenströme der Strömungsmittel in den Wegen für einströmendes
und ausströmendes Strömungsmittel in der Gehäuseanordnung 22 gegeneinander hermetisch isoliert sind. Zu
diesem Zweck, und auch um jedes der Strömungsmittel daran zu hindern, den regenerativen Wärmeaustauscherkörper 24
zu umgehen, umfaßt der Wärmeaustauscher in der in Fig. 1 dargestellten Gasturbine ferner zwei Strömungsmittel-Dichtungsanordnungen
40 und 42 mit Reibberührung, die an der kalten bzw. heißen Seite des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers
24 vorgesehen sind. Die Dichtungsanordnung 42, die an der heißen Seite des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers
24 vorgesehen ist, ist fest an der Gehäuseanordnung 22 angebracht und umfaßt einen ringförmigen
äußeren Streifenabschnitt, der einen äußeren Umfangsabschnitt der die heiße Seite bildenden Stirnfläche 24b
des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers 24 berührt, und zwei radiale . Streifenabschnitte (nicht gezeigt) , die sich
radial vom ringförmigen Streifenabschnitt aus nach innen erstrecken und miteinander durch einen ringförmigen
inneren Streifenabschnitt verbunden sind, der einen Mittelabschnitt der die heiße Seite bildenden Stirnfläche
24b des Körpers 24 berührt. Die radialen Streifenabschnitte können einander diametral gegenüberliegend an-
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geordnet sein oder können zueinander angewinkelt sein, um zwischeneinander zwei allgemein sektorförmige offene
Bereiche abzugrenzen, von welchen der eine einen spitzen Mittenwinkel und der andere einen stumpfen Mittenwinkel
um die Mittelachse der Dichtungsanordnung 42 aufweist. Die beiden getrennten offenen Bereiche, die somit durch
die einzelnen Streifenabschnitte gebildet sind, die die Dichtungsanordnung 42 auf der heißen Seite bilden, sind
vorzugsweise derart ausgebildet, daß sie mit den entsprechenden Schnittflächen der Auslaßkammer für vorgewärmte
Luft bzw. Einlaßkammer für Abgas 28 bzw. 30 in der Gehäuseanordnung 22 übereinstimmen.
Andererseits ist die Strömungsmittel-Dichtungsanordnung 40 mit Reibberührung, die an der kalten Seite des regenerativen
Wärmeaustauscherkörpers 24 vorgesehen ist, so angeordnet, daß sie in elastischer Andruckberührung
mit der die kalte Seite bildenden Stirnfläche 24a des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers 24 steht, so daß
eine Abnutzung, die in jeder der Dichtungsanordnungen 40 und 42 während der Verwendung des Wärmeaustauschers
verursacht wird, automatisch durch eine elastische Verformung oder Verlagerung der an der kalten Seite angeordnungen
Dichtungsanordnung 40 in axialer Richtung des regenerativen Körpers 24 ausgeglichen werden kann. In
der in Fig. 1 gezeigten Anordnung wird beispielsweise angenommen, daß die an der kalten Seite liegende Dichtungsanordnung
40 eine allgemein halbkreisförmige oder sektorförmige Ausbildung aufweist, die weitgehend mit einer halbkreisförmigen
oder sektorförmigen Hälfte der Querschnittsausbildung des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers 24
übereinstimmt, und zwischen der die kalte Seite bildenden Stirnfläche 24a des regenerativen Körpers 24 und
der Auslaßkammer 32 für gekühltes Abgas angeordnet ist.
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Wie in vergrößertem Maßstab in Fig. 2 dargestellt ist,
umfaßt die an der kalten Seite angeordnete Dichtungsanordnung 40 ein allgemein sektorförmiges Stützteil 44, ·
das aus einem flachen Bodenwandabschnitt besteht, der um einen Abstand getrennt und parallel zur die kalte Seite
bildenden Stirnfläche 24a des regenerativen Wärmeaustauscherkorpers
24 angeordnet und fest an einem entsprechend geformten inneren Oberflächenabschnitt 22a der Gehäuseanordnung
22 angebracht ist, sowie einen inneren Seitenwandabschnitt,
der senkrecht vom Bodenwandabschnitt nach oben zur die kalte Seite bildenden Stirnfläche 24a des
regenerativen Körpers 24 absteht. Ein allgemein sektorförmiges Andruckteil 46, das von einer Tellerfeder (die
anfangs konisch oder schüsseiförmig ausgebildet ist) gebildet ist, ist fest längs seines inneren Umfangsendes
an dem flachen Bodenwandabschnitt des Stützteils 44 angebracht und weist einen äußeren Umfangsendabschnitt auf,
der gegenüber dem Wandabschnitt des Stützteils 44 einen
Abstand aufweist und sich über diesem erstreckt, wie gezeigt ist. Zwischen dem Andruckteil 46, das derart
angeordnet ist, und der die kalte Seite bildenden Stirnfläche 24a des regenerativen Wärmeaustauscherkorpers
ist eine Kombination aus einem allgemein sektorförmigen Dichtungselement 48 und einem allgemein sektorförmigen
Dichtungs-Haiteteil 50 angeordnet, das mit einer durchgehenden Nut 50a ausgebildet ist, in welcher das Dichtungselement
48 eng aufgenommen ist. Das Dichtungshalteteil 50 weist eine flache Außenfläche auf, die von dem
äußeren Umfangsendabschnitt des Andruckteils 46 berührt wird, und eine innere Umfangsoberfläche, die von der
äußeren Umfangsflache des inneren Seitenwandabschnitts
des Stützteils 44 berührt wird oder einen geringfügigen Abstand hierzu aufweist. Das Dichtungselement 48 springt
von der Nut 50a im Dichtungshalteteil 50 axial vor und wird verschieblich von der die kalte Seite bildenden
Stirnfläche 24a des regenerativen Wärmeaustauscherkorpers 24 durch die Federkraft des Andruckteils 46 berührt, wel-
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ches elastisch die Kombination aus dem Dichtungshalteteil
50 und dem Dichtungselement 48 an die die kalte Seite bildenden Stirnfläche 24a des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers
24 andrückt. Wie in einem noch weiter vergrößertem Maßstab in Fig. 3 dargestellt ist, ist das
Andruckteil 46 mit einer Reihe von Schlitzen 52 ausgebildet, welche unter geeigneten, regelmäßigen Abständen
längs des Andruckteils angeordnet sind und die sich senkrecht zu dem Andruckteil erstrecken und an dessen
äußerem Umfangsende enden, so daß das Andruckteil wirksam als bzw. wie eine Tellerfeder funktioniert. In einer
abgewandelten Ausführungsform der Dichtungsanordnung ist das Andruckteil 46 längs des äußeren ümfangsendes
an der flachen äußeren Stirnfläche des Dichtungshalteteils 50 befestigt und ist mit seinem inneren Umfangsendabschnitt
in Andruckberührung mit der inneren Oberfläche des Bodenwandabschnitts des Stützteils 44 gehalten.
Wenn sich die Gasturbine in Betrieb befindet, dann wird das Dichtungselement 48, das einen Teil der an der kalten Seite
angeordneten Dichtungsanordnung 40 bildet, die derart aufgebaut und angeordnet; ist, in Reibberührung mit der
die kalte Seite bildenden Stirnfläche 24a des rotierenden, regenerativen Wärmeaustauscherkörpers 24 gehalten, so
daß die Abgase, die den regenerativen Wärmeaustauscherkörper 24 verlassen haben, in dessen nach außen führenden
Strömungsmittelweg eingeschlossen sind und hierbei daran gehindert sind, der frischen Luft beigemischt zu
werden, die durch die Kaltluft-Einlaßkammer 26 in den regenerativen Wärmeaustauscherkörper 24 eingeleitet wird.
Während des Betriebs der Gasturbine wird ein Differenzdruck quer über die Dichtungsanordnung 40 an der kalten
Seite durch die unter hohem Druck stehende Luft in dem Ringraum 36, der den regenerativen Wärmeaustauscherkörper
24 umgibt, und die Niederdruck-Abgase in der Auslaßkammer 32 für gekühltes Abgas hergestellt. Der Differenzdruck
wirkt auf die flache äußere Fläche des Dichtungshalteteils 50 der Dichtungsanordnung 40 teilweise durch
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die Schlitze 52 im Andruckteil 46 ein und drückt in Zusammenwirkung mit dem Ändruckteil 46 das Dichtungselement
48 gegen die die kalte Seite bildende Stirnfläche 24a des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers 24, um
die Dichtungswirkung zwischen dem Dichtungselement 48 und dem regenerativen Körper 24 zu verbessern.
Wenn sich das Dichtungselement 48 in Reibberührung mit der die kalte Seite bildenden Stirnfläche 24a des
regenerativen Wärmeaustauscherkörpers 24 befindet, dann wird das Andruckteil 46, das somit das Dichtungselement
48 gegen die die kalte Seite bildende Stirnfläche 24a des regenerativen Körpers 24 drückt, gezwungen, sich
nach außen mit seinen weiter geöffneten Schlitzen 52 zu erweitern. Dies führt nicht nur zu einer Leckstelle für
die unter hohem Druck stehende Luft aus der Kaltluft-Einlaßkammer 26 und dem Ringraum 36 in die Auslaßkammer
für gekühltes Abgas durch die vergrößerten Schlitze 52 im Andruckteil 46, sondern verursacht- manchmal Risse in
einem äußeren ümfangsabschnitt des Andruckteils, wie dies an der Stelle 54 in Fig. 3 gezeigt ist, und zwar infolge
der Erzeugung außergewöhnlicher und örtlicher Spannungen in den Bereichen der Schlitze 52. Die Erfindung hat die
Bereitstellung einer verbesserten Strömungsmitteldichtungsanordnung
mit Reibberührung, die frei ist von idesen Nachteilen, zur Aufgabe.
Die Fig. 4 bis 7 zeigen einige bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung, um ein derartiges
Ziel zu erreichen. Bei jedem dieser Ausführungsbeisiele der vorliegenden Erfindung wird davon ausgegangen, daß
die Dichtungsanordnung in einem regenerativen Rotations-Gegenstromwärmeaustauscher
ähnlich dem in Fig. 1 enthalten ist, und sie ist somit derart dargestellt, daß sie im
Zusammenhang mit einem drehbaren, regenerativen Wärmeaustauscherkörper vorgesehen ist, der innerhalb einer Gehäuse-
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anordnung eingeschlossen ist, die im wesentlichen ähnlich ist der Gehäuseanordnung 22 des Wärmeaustauschers, der
in Fig. 1 dargestellt ist. In jeder der Fig. 4 bis 7 sind deshalb die Teile, Elemente und Anordnungen, die
ähnlich den in Fig. 1 gezeigten sind, durch dieselben Bezugszeichen wie jene bezeichnet, die derartige Teile,
Elemente und Anordnungen in Fig.1 bezeichnen, und sie werden in der nachfolgenden Beschreibung aufgeführt, ohne
daß nochmals eine wiederholte Beschreibung ihres Aufbaus und ihrer Funktion vorgenommen wird.
Es wird nun auf Fig. 4 der Zeichnungen Bezug genommen; eine Dichtungsanordnung, die die vorliegende Erfindung
verkörpert, ist gemäß der Darstellung als der kalten Seite zugeordnete Dichtungsanordnung verwendet, die an der
stromabwärts gelegenen Seite des Weges für auswärtsströmendes Strömungsmittel der Abgase angeordnet sind, welche durch
den regenerativen Wärmeaustauscherkörper 24 hindurchströmen müssen, und ist insgesamt durch das Bezugszeichen 56
bezeichnet. Die der kalten Seite zugeordnete Dichtungsanordnung 56 umfaßt ein feststehendes Stützteil 58, das
einen im allgemeinen L-förmigen Querschnitt aufweist und aus einem flachen Bodenwandabschnitt gebildet ist, der
fest an dem inneren Oberflächenabschnitt 22a der Gehäuseanordnung 22 des Wärmeaustauschers befestigt ist, sowie
einen inneren Seitenwandabschnitt, der vom inneren Umfangsende oder seitlichen Ende des Bodenwandabschnitts zur
die kalte Seite bildenden Stirnfläche 24a des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers 24 vorspringt. Ein Hauptdichtungselement
60, das aus Keramik oder einer geeigneten Keramikmasse gebildet ist und einen rechteckigen Querschnitt
aufweist, ist teilweise in einer flachen Nut aufgenommen,
die in einem Dichtungshaiteteil 62 ausgebildet ist, das eine im wesentlichen flache äußere Fläche aufweist. Ein
nachgiebiges bzw. federfähiges HiIfsdichtungselement 64, das eine vorspringende Längskante oder einen Rippenabschnitt
64a aufweist und beispielsweise aus Gummi gebildet
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ist, ist dicht an der flachen äußeren Stirnfläche des Dichtungshalteteils 62 durch eine geeignete Befestigungseinrichtung
wie etwa mehrere Schrauben 66 befestigt, die durch einen im wesentlichen flachen Abschnitt des
Dichtungselements 64 hindurch in das Dichtungshalteteil
62 eingeschraubt sind, so daß der Rippenabschnitt 64a sich längs des inneren Umfangsendes oder seitlichen
Endes des Dichtungselements 64 erstreckt und zum inneren Oberflächenabschnitt 22a der Gehäuseanordnung 22 vorspringt.
Der Rippenabschnitt 64a des Hilfsdichtungseleiaents 64, das somit an dem Dichtungshalteteil 62 befestigt ist,
ist um einen geeigneten Abstand von der äußeren Oberfläche des inneren Seitenwandabschnitts des Stützteils
58 getrennt. Ein im wesentliches flaches Andruckteil 68, das aus einem elastischen Flächenmaterial wie etwa
einem Federstahl gebildet ist, ist fest an der Innenoberfläche des flachen Bodenwandabschnitts des Stützteils 58
durch eine geeignete Befestigungseinrichtung angebracht und erstreckt sich von der äußeren Oberfläche des Seitenwandabschnitts
des Stützteils 58 weg und im wesentlichen parallel zur flachen äußeren Fläche des Dichtungshalteteils
62 sowie auf eine derartige Weise, daß es in Berührung mit dem Rippenabschnitt 64a des Hilfsdichtungselements
64 steht. Die Befestigungseinrichtung, die somit das Andruckteil 68 am Stützteil 58 befestigt, umfaßt
gemäß der Darstellung mehrere Schrauben 70, die am flachen Bodenwandabschnitt des Stützteils 58 angeschraubt sind,
sowie ein im wesentliches flaches Klemmteil 72, das dicht zwischen dem Andruckteil 68 und den Köpfen der Schrauben
70 angeordnet ist. Die Breite des Klemmteils 72 von seinem inneren Umfangsende aus ist derart, daß das Klemmteil
das Andruckteil 68 über seinen Bereich unabgedeckt läßt, der mit dem Rippenabschnitt 64a des Hilfsdichtungselements
64 in Berührung steht, wie gezeigt ist. Die der kalten Seite zugeordnete Dichtungsanordnung 55, die in
Fig. 1 gezeigt ist, umfaßt ferner eine Einstelleinrichtung,,
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die dazu eingerichtet ist, daß man von Hand die Axiallage der drehbaren Anordnung des Hauptdichtungselements 60,
des Dichtungshaiteteils 62 und des Hilfsdichtungselements
64 in Bezug auf die Gehäuseanordnung 22 und den regenerativen Wärmeaustauscherkörper 24 einstellt. Eine derartige
Einstelleinrichtung umfaßt gemäß der Darstellung mehrere Schraubbolzen 74, welche mittels Muttern 76 passend an der
Gehäuseanordnung 22 und durch Gewindelöcher hindurchgehend angebracht sind, die in der Gehäuseanordnung ausgebildet
sind. Die Schraubbolzen 74 erstrecken sich im wesentlichen senkrecht zur flachen äußeren Fläche des Dichtungshalteteils
62 und stoßen mit ihren jeweiligen vorderen Enden gegen den flachen Abschnitt des Hilfsdichtungselements
64 an, um die Verlagerung der drehbaren Anordnung der Dichtungselemente 60 und 64 sowie des Dichtungshalteteils
62 weg von der die kalte Seite bildenden Stirnfläche 24a des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers 24
zu begrenzen.
Von dem Stützteil 58, dem Hauptdichtungselement 60, dem Dichtungshalteteil 62, dem Hilfsdichtungselement 64, dem
Andruckteil 68 und dem Klemmteil 72 wird angenommen, daß sie jeweils eine halbkreisförmige oder sektorförmige Ausbildung
aufweisen und somit einen nach außen führenden Strömungsmittelweg zwischen der die kalte Seite bildenden
Stirnfläche 24a des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers 24 und der Auslaßkammer 32 für gekühltes Abgas begrenzen, welche in
der Gehäuseanordnung 22 ausgebildet ist. In Fig. 4 ist ferner eine Dichtungsanordnung 78 für die heiße Seite gezeigt, wobei die Anordnung
ein Dichtungselement 80 umfaßt, das in seiner Ausbildung ähnlich dem Dichtungselement 60 der oben beschriebenen Dichtungsanordnung 56 für
die kalte Seite ist und in Berührung mit der ^ie heiße Seite bildenden
Stirnfläche 24b des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers steht, sowie
ein Dichtungshalteteil 82, das mit einer Nut ausgebildet ist, in welcher das Dichtungselement 78 teilweise aufgenommen ist.
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Wenn die Gasturbine, in deren Wärmeaustauscher die Dichtungsanordnungen 56 und 78 enthalten sind, sich im
Betrieb befindet, dann wird ein Strömungsmittel-Differenzdruck durch den verhältnismäßig hohen Druck der komprimierten
Luft im Ringraum 36, der den regenerativen Wärmeaustauscherkörper
24 umgibt, und den verhältnismäßig niedrigen Druck der Abgase erzeugt, die vom regenerativen
Wärmeaustauscherkörper 24 in die Auslaßkammer 32 für gekühltes Abgas abgegeben werden. Der Strömungsmittel-Differenzdruck
wirkt sowohl auf das Hilfsdichtungselement 64 als auch auf das Andruckteil 68 ein, so daß das Andruckteil
68 elastisch gegen den Rippenabschnitt 64a des Hilfsdichtungselements 64 angedrückt wird, welches
demzufolge gegen die äußere Fläche des Dichtungshalteteils 62 durch den Differenzdruck angedrückt wird, der
hierauf einwirkt, sowie durch die Andruckv/irkung, die dem Dichtungselement 64 vom Andruckteil 68 mitgeteilt ist.
Das Hauptdichtungselement 60 wird deshalb in Andruck- und Reibberührung mit der die kalte Seite bildenden Stirnfläche
24a des rotierenden regenerativen Wärmeaustauscherkörpers 24 gehalten, und dementsprechend wird der regenerative
Wärmeaustauscherkörper 24 gegen das Dichtungselement 80 der der heißen Seite zugeordneten Dichtungsanordnung
78 angedrückt, solange ein Strömungsmittel-Differenzdruck zwischen der Auslaßkammer 32 für gekühltes
Abgas und dem Raum 36 in der Gehäuseanordnung 22 aufrechterhalten wird. Da ein fortschreitender Abrieb an den
Reibberührungoberflächen der Dichtungselemente 60 und der Dichtungsanordnungen 56 bzw. 78 der kalten bzw.
heißen Seite stattfindet, wird das Andruckteil 68 veranlaßt, sich in Richtung zur die kalte Seite bildenden
Stirnfläche 24a des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers 24 anzulegen, und es nimmt automatisch den Verschleiß der
Dichtungselemente 60 und 80 auf.
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Einer der außerordentlichen Vorzüge der derart aufgebauten und angeordneten, der kalten Seite zugeordneten Dichtungsanordnung
56 liegt darin, daß das Andruckteil 68 zum Aufrechterhalten der Abdichtung zwischen dem Dichtungselement
und der die kalte Seite bildenden Stirnfläche 24a des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers 24 aus einem anfangs
flachen Metallblech aufgebaut ist, welches im wesentlichen parallel zur flachen äußeren Fläche des Dichtungshalteteils
62 ausgebildet ist und welches keine Schlitze oder Einschnitte ähnlich den Schlitzen 52 aufweist, die im Andruckteil
46 der vorher beschriebenen Dichtungsanordnung aus dem Stand der Technik gebildet sind. Durch einen derartigen
Aufbau aus einem ursprünglich flachen Metallblech und durch die parallele Anordnung zur äußeren Fläche des
Dichtungshalteteils 62 wirkt das Andruckteil 68 als eine hervorragende Feder, wenn es an seiner Außenfläche einem
Strömungsmitteldruck ausgesetzt wird, und es ist somit dazu eingerichtet, eine ordnungsgemäße Dichtung zu erreichen,
die zwischen dem Dichtungselement 60 und der die kalte Seite bildenden Stirnfläche 24a des regenerativen
Wärmeaustauscherkörpers 24 sowie dem Dichtungselement 80 und -.-. der die heiße Seite bildenden Stirnfläche 24b
des Körpers 24 bewirkt wird. Da keine Schlitze oder Einschnitt vorliegen, ist ferner das Andruckteil 68 frei
von Leckstellen hierdurch für Strömungsmittel und von örtlichen Spannungen, die sonst zur Erzeugung von
Rissen im Andruckteil führen würden.
Das Andruckteil 68, das in der Dichtungsanordnung 56 verwendet wird, die in Fig. 4 gezeigt ist, soll aus einer
einteiligen Metallplatte aufgebaut sein, aber falls es gewünscht ist, kann ein derartiges Teil auch aus einer
laminaren Anordnung von zwei oder mehr Blättern oder Segmenten aus elastischem Metallblech zusammengesetzt sein. Fig. 5 zeigt ein
Andruckteil 68', das aus einer laminaren Anordnung aus drei Metallsegmenten
68a, 68b und 68c besteht. Die Metallsegmente 68a, 68b und
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68c, welche das Andruckteil 68* bilden, haben zueinander
unterschiedliche Breiten, welche zum axial innersten 68a der Segmente zu abnehmen, und haben äußere Umfangskanten
oder seitliche Kanten, welche eine mehrschichtige Anordnung bilden. Die Metallsegmente 68a, 68b und 68c sind
längs ihrer inneren ümfangskanten oder seitlichen Kanten am Stützteil 58 (Fig. 4) durch eine geeignete Befestigungsoder Klemmeinrichtung befestigt, welche ähnlich wie die
Schrauben 70 und das Klemmteil 72 in der Dichtungsanordnung 56 angeordnet sind, die in Fig. 4 gezeigt ist,
und sie stehen aufeinanderfolgend in Berührung mit der vorspringenden Längskante oder dem Rippenabschnitt 64a
des Hilfsdichtungselements 64 an den jeweiligen äußeren
ümfangskanten oder seitlichen Kanten der Segmente. Die Segmente 68a, 68b und 68c können miteinander verklebt
oder sonstwie aneinander durch einen Kleber oder durch eine mechanische Befestigungseinrichtung befestigt sein, oder
können einfach übereinandergelegt sein, ohne aneinander befestigt zu sein. Ein Vorteil des Andruckteils 68', das
derart aus unterschiedlichen Metallsegmenten 68a, 68b und 68c zusammengesetzt ist, die so angeordnet sind, liegt darin,
daß, weil die äußeren ümfangskanten oder seitlichen Kanten der Segmente aufeinanderfolgend in Berührung mit dem
Rippenabschnitt 64a des Hilfsdichtungselements 64 an der jeweiligen äußeren ümfangskante oder Seitenkante der
Segmente stehen, eine verbesserte Dichtungswirkung zwischen dem Hilfsdichtungselement 64 und dem Andruckteil
68' bewirkt werden kann.
Fig. 6 zeigt eine andere abgeänderte Ausführungsform der
der kalten Seite zugeordneten Dichtungsanordnung 56, die in Fig. 4 gezeigt ist. In der in Fig. 6 gezeigten Dichtungsananordnung
ist ein Andruckteil 68" aus einer laminaren Anordnung zweier, axial innen-und außenliegender Blätter
oder Metallsegmente 68d und 68e zusammengesetzt. Das innere Metallsegment 68d ist in der Breite und Dicke
kleiner als das äußere Metallsegment 63e, wie gezeigt,
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und das äußere Metallsegment 68e ist mit Perforierungen
84 in seinem äußeren Umfangsendabschnitt oder seitlichen Endabschnitt derart versehen, daß ein Strömungsmitteldruck,
der in dem Ringraum 36 erzeugt werden soll, der die Dichtungsanordnung umgibt, nicht.nur auf die äußere
Fläche des äußeren Metallsegments 68e, sondern auch auf die äußere Fläche des inneren Metallsegments 68d
durch diese Perforierungen 84 hindurch einwirkt. Das innere und äußere Metallsegment 68d und 68e sind längs
ihrer inneren Umfangsenden oder seitlichen Enden am Stützteil 58 mittels der Schraube 70 und des Klemmteils
72 wie bei der Dichtungsanordnung 56 befestigt, die in Fig. dargestellt ist,und stehen in Verbindung mit dem federnden
Hilfsdichtungselement 64 an den äußeren Umfangskanten
oder Seitenkanten des Segments. Das Hilfsdichtungselement 64 in der hier gezeigten Dichtungsanordnung weist
eine Dicke auf, die im wesentlichen über seine Breite hinweg gleichmäßig ist, und ist fest an der flachen
äußeren Stirnfläche einer Bodenplatte 86 befestigt, die an der äußeren Stirnfläche des Dichtungshalteteils
62 mittels Schrauben 88 befestigt ist, die durch die Bodenplatte 86 hindurch in das Dichtungshalteteil 62 eingeschraubt
sind. Die derart aus dem Hauptdichtungselement 60, dem Dichtungshalteteil 62, dem Hilfsdichtungselement
64 und der Bodenplatte 86 zusammengesetzte drehbare Anordnung ist in ihrer Stellung in Bezug auf die Gehäuseanordnung
22 und den regenerativen Wärmeaustauscher— körper 24 durch eine Einstelleinrichtung eingestellt,
welche mehrere mit Schraubengewinde versehene Teile wie etwa Schraubenbolzen 90 umfaßt, die passend an der
Gehäuseanordnung 22 durch Gewindelöcher in der Gehäuseanordnung hindurchgehend angebracht und derart angeordnet
sind, daß sie senkrecht an ihren jeweiligen vorderen Enden gegen die äußere Fläche des äußeren Metallsegments
68e des Andruckteils 68* anschlagen. Der Grund, aus welchem das innere Metallsegment 68d dünner ausgebildet
ist als das äußere Metallsegment 68e, liegt darin,
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daß das Segment 68d in die Lage versetzt werden soll, sich ordnungsgemäß rund um die ümfangskante oder seitliche
Kante des Klemmteils 72 herumzulegen, wenn das Segment 68d gezwungen ist, sich zur äußeren Stirnfläche des
Dichtungshalteteils 62 hin anzulegen.
Fig. 7 zeigt eine noch andere abgeänderte Ausführungsform der in Fig. 4 dargestellten Dichtungsanordnung 56.
Das hier gezeigte Ausführungsbeispiel ist insbesondere durch eine Einstelleinrichtung gekennzeichnet, die
mehrere Schraubenbolzen 92 aufweist, die jeweils einen mit einer Bohrung versehenen Schaftabschnitt umfassen,
der mit einem Ringflansch 92a und einer Axialbohrung 92b ausgebildet ist, die am vorderen Ende des Schaftabschnitts
offen ist. Jeder Schraubenbolzen 92 ist durch einen Wandabschnitt der Gehäuseanordnung 22 derart
hindurchgeschraubt, daß der Flansch 92a des Schaftabschnitts zwischen der inneren Oberfläche 22a der Gehäuseanordnung
22 und dem Hilfsdichtungselement 64 angeordnet ist, welches an der flachen äußeren Fläche des Dichtungshalteteils
62 angebracht ist, und die axiale Bohrung 92a im Schaftabschnitt ist senkrecht zum flachen Abschnitt
des Hilfsdichtungselements 64 offen, wie gezeigt ist. Der Schraubenbolzen 92 ist an der Gehäuseanordnung
22 mittels einer Mutter 94 .befestigt. Ein Feder si tzelement 96, das einen verlängerten Stababschnitt aufweist, der
in einem Scheibenabschnitt 96a endet, ist mit seinem Stababschnitt axial verschieblich teilweise in die Axialbohrung
92b im Schaftabschnitt eines jeden dieser Schraubenbolzen 92 derart eingesetzt, daß der Scheibenabschnitt 96a
des Federsitzelements 96 axial zwischen dem flachen Abschnitt des Hilfsdichtungselements 64 und der Innenfläche
des Flansches 92a des Schraubenbolzens 92 beweglich ist. Eine vorgespannte, wendeiförmige Druckfeder
98 sitzt mit einem Ende auf dem Flansch 92a eines jeden Schraubenbolzens 92 und Idem Scheibenabschnitt 96a des
Federsitzelements 96 und zwingt somit das Federsitzelement
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96, sich zum Dichtungselement 64 hin zu bewegen, so daß
der Scheibenabschnitt 96a des Federsitzelements 96 gegen
die Außenfläche des flachen Abschnitts des Hilfsdichtungselements 64 angedrückt wird. Das Hilfsdichtungselement 64
und dementsprechend auch das Hauptdichtungselenient 60
werden deshalb ständig gegen die die kalte Seite bildende Stirnfläche 24a des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers
24 angedrückt (Fig. 4), und zwar durch die Kraft der Druckfedern 98, die jeweils den einzelnen Schraubenbolzen 92
zugeordnet sind und automatisch den Druck einstellen, unter welchem der regenerative Wärmeaustauscherkörper
auf das Hauptdichtungselement 60 aufgedrückt wird. Die Kraft einer jeden dieser Federn 98 kann von Hand dadurch
eingestellt werden, daß man den Schraubenbolzen 92 an der Gehäuseanordnung 22 dreht, um den Flansch 92a des Schraubenbolzens
92 zu veranlassen, sich zum Scheibenabschnitt 96a des Federsitzelements 96 hin oder von diesem weg zu
bewegen, welches gegen das .Hilfsdichtungselement 64. angedrückt
ist.
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Claims (11)
1. Dichtungsanordnung mit Reibberührung für einen
regenerativen Wärmeaustauscherkörper, der innerhalb einer
feststehenden Gehäuseanordnung drehbar ist, die eine Hochdruck- und Niederdruck-Strömungsmittelkammer aufweist,
die gegenseitig im Gegenstrom neben einer Fläche des regenerativen
Wärmeaustauscherkörpers angeordnet sind, und einen Hochdruckraum, der den regenerativen Wärmeaustauscherkörper umgibt
und mit der Hochdruck-Strömungsmittelkammer in Verbindung steht, gekennzeichnet durch die
folgenden Merkmale:
- ein Hauptdichtungselement (60), welches eine innere Endfläche aufweist, die in Reibberührung mit
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der Stirnfläche (24a) des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers (24) steht,
- ein elastisches, im wesentlichen flaches Andruckteil (68; 68'; 68"), welches in Dichteingriff
zwischen dem Hauptdichtungselement und der Gehäuseanordnung (22) angeordnet ist und mindestens teilweise
elastisch zu der Stirnfläche (24a) des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers (24) hin und
von dieser Fläche weg beweglich ist, und das Andruckteil (68; 68'; 68") weist eine äußere
Fläche auf, die mindestens teilweise dem Strömungsmittelraum (36) ausgesetzt ist und sich seitlich
im wesentlichen parallel zur Stirnfläche (24a) des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers (24) in
Abwesenheit eines Strömungsmittel-Differenzdrucks zwischen den beiden Seiten des Andruckteils erstreckt.
2. Dichtungsanordnung mit Reibberührung nach Anspruch
1, ferner gekennzeichnet durch ein federndes Hilfsdichtungselement
(64) , das fest am Hauptdichtungselement (60) angebracht ist und eine äußere Stirnfläche aufweist, die
mindestens teilweise dem Strömungsmittelraum (36) ausgesetzt ist, wobei das Andruckteil (68; 681; 68") längs
eines seitlichen Endes hiervon an der Gehäuseanordnung (22) befestigt ist und in elastischer Andruckberührung
längs des anderen seitlichen Endes hiervon mit der äußeren Stirnfläche des Hilfsdxchtungselements (64) gehalten wird.
3. Dichtungsanordnung mit Reibberührung nach Anspruch
2, dadurch gekennzeichent, daß das Hilfsdichtungselement
(64) einen Rippenabschnitt (64a) aufweist, der von der Stirnfläche (24a) des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers
(24) aus vorspringt, wobei das Andruckteil (68; 68') in elastischer Andruckberührung mit dem Rippenabschnitt
(64a) des Hilfsdxchtungselements (64) steht.
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4. Dichtungsanordnung mit Reibberührung nach einem der
Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Andruckteil (68) aus einer laminaren Anordnung mehrerer
Segmente (68a, 68b, 68c; 68d, 68e) besteht, die jeweils aus elastischem Metallblech gebildet sind, und daß die
Segmente dicht übereinandergelegt sind und Längskanten aufweisen, die geschichtet und aufeinanderfolgend in
Berührung mit dem Hilfsdichtungselement (64) angeordnet sind.
5. Dichtungsanordnung mit Reibberührung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das äußerste (68e) der
Segmente (68d, 68e) mindestens teilweise dem Strömungsmittelraum (36) ausgesetzt ist und mit Perforierungen
(84) ausgebildet ist, die über seinem Bereich verteilt sind, der mit dem danebenliegenden Segment in Berührung steht.
6. Dichtungsanordnung mit Reibberührung nach einem der
Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente ein inneres und äußeres Segment (68d, 68e) umfassen,
die übereinanderliegen und jeweils in kleinerer oder größerer Entfernung vom Hauptdichtungselement (60) angeordnet
sind, wobei das innere Segment (68d) dünner ist als das äußere Segment (68e).
7. Dichtungsanordnung mit Reibberührung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Andruckteil (68; 68'; 68") an einem seitlichen Ende hiervon
an der Gehäuseanordnung (22) mittels mehrerer Schrauben (70) befestigt ist, die durch das Andruckteil hindurchgeschraubt
sind, wobei ein Klemmteil (72) eng zwischen dem Andruckteil und den Köpfen der Schrauben angeordnet
ist.
8. Dichtungsanordnung mit Reibberührung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, ferner gekennzeichnet durch eine
Einstelleinrichtung (74, 76; 90; 92, 94, 96, 98), die
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passend an der Gehäuseanordnung (22) angebracht und in Andruckeingriff mit dem Hilfsdichtungselement (64) gehalten
ist, um die Verlagerung des Hauptdichtungselements (60) weg von der Stirnfläche (24a) des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers
(24) zu begrenzen.
9. Dichtungsanordnung mit Reibberührung nach Anspruch 8/ dadurch gekennzeichnet/ daß die Einstelleinrichtung
ein mit Schraubengewinde versehenes Teil (74) aufweist, das einstellbar und passend an der Gehäuseanordnung
(22) angebracht ist und sich axial zu der Stirnfläche (24a). des regenerativen'Wärmeaustauscherkörpers (24)
erstreckt, um an einem axialen Ende hiervon gegen die äußere Fläche des Hilfsdichtungselements (64) in Anschlageingriff
zu treten.
10. Dichtungsanordnung mit Reibberührung nach Anspruch
8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstelleinrichtung ein mit Schraubengewinde versehenes Teil (90) umfaßt, das
verstellbar und passend an der Gehäuseanordnung (22) angebracht ist und sich zur Stirnfläche (24a) des regenerativen
Wärmeaustauscherkörpers (24) hin erstreckt, um an einem axialen Ende hiervon gegen die äußere Fläche
des Andruckteils (68') in Anschlageingriff zu gelangen.
11. Dichtungsanordnung mit Reibbertihrung nach Anspruch
8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstelleinrichtung die folgenden Merkmale aufweist:
ein mit Schraubengewinde versehenes Teil (92), das verstellbar und passend an der Gehäuseanordnung
(22) angebracht ist und sich axial zu der Stirnfläche (24a) des regenerativen Wärmeaustauscherkörpers
(24) erstreckt, wobei das mit Schraubengewinde versehene Teil einen Flanschabschnitt
(92a) aufweist, der mit Abstand von der äußeren Fläche des HiIfsdichtungselements (64)
angeordnet ist, sowie eine axiale Bohrung (92b),
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die zu der äußeren Fläche des Hilfsdichtungselements
offen ist,
ein Federsitzelement (96), das einen Stababschnitt, der teilweise axial verschieblich in der axialen
Bohrung (92a) aufgenommen ist, und einen Scheibenabschnitt (96a) aufweist, der einen Axialabstand
zum Flansch (92a) in Richtung zur äußeren Fläche des Hilfsdichtungselements (64) aufweist,
und
ein Spannelement (98) , das zwischen dem Flansch (92a) und dem Scheibenabschnitt (96a) aufsitzt, um den
Scheibenabschnitt zu zwingen, sich um einen größeren Abstand von dem Flansch zu trennen und
gegen die äußere Fläche des Hilfsdichtungselements angedrückt zu werden.
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|---|---|---|---|---|
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Also Published As
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| JPS5519945U (de) | 1980-02-07 |
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