DE2928702C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE2928702C2 DE2928702C2 DE19792928702 DE2928702A DE2928702C2 DE 2928702 C2 DE2928702 C2 DE 2928702C2 DE 19792928702 DE19792928702 DE 19792928702 DE 2928702 A DE2928702 A DE 2928702A DE 2928702 C2 DE2928702 C2 DE 2928702C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- electron gun
- electrodes
- glass
- gun according
- resistance
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J29/00—Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
- H01J29/96—One or more circuit elements structurally associated with the tube
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J29/00—Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
- H01J29/46—Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
- H01J29/48—Electron guns
- H01J29/50—Electron guns two or more guns in a single vacuum space, e.g. for plural-ray tube
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J2229/00—Details of cathode ray tubes or electron beam tubes
- H01J2229/96—Circuit elements other than coils, reactors or the like, associated with the tube
- H01J2229/966—Circuit elements other than coils, reactors or the like, associated with the tube associated with the gun structure
Landscapes
- Vessels, Lead-In Wires, Accessory Apparatuses For Cathode-Ray Tubes (AREA)
- Non-Adjustable Resistors (AREA)
- Electrodes For Cathode-Ray Tubes (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Elektronenkanone für eine Kathodenstrahlröhre mit einer
Widerstandsschicht, die auf einem Substrat ausgebildet und
mit einer Glasschicht beschichtet ist
und als Spannungsteiler dient.
Bei einer herkömmlichen Kathodenstrahlröhre wird Hochspannung
von etwa 25-30 KVB an die letzte Beschleunigungselektrode
einer Elektronenkanoneneinheit
und einen Bildschirm über
einen Anodenknopf angelegt, der an dem Trichterteil
einer Bildröhre befestigt ist. Gleichzeitig wird eine
Spannung von 0-5 kV an eine Fokussierelektrode angelegt,
die eine fokussierende Elektronenlinse bildet,
die nahe der letzten Beschleunigungselektrode angeordnet
ist, und zwar über einen Anschluß-Stift, der
an dem Ende des Halsteils der Bildröhre vorgesehen ist.
Um einen kleinen Strahlfleck auf dem Bildschirm zu erreichen,
was ein genaueres und deutlicheres Bild zur
Folge hat, ist es erwünscht, die Aberration der Fokussierlinse
so weit wie möglich zu verringern. Um die Aberration
der Fokussierlinse zu verringern, ist es notwendig, den
Spannungsgradienten zwischen den Elektroden abzuschwächen.
Um dies zu erreichen, gibt es verschiedene Vorgehensweisen,
wie das Vergrößern des Abstandes zwischen den Elektroden,
das Anlegen nahe beieinanderliegender Spannungen an die
Elektroden und eine Kombination davon.
Beim Anlegen einer ähnlichen Spannung an die Elektroden
ist es notwendig, eine Hochspannung von über 10 kV an
die Fokussierelektrode anzulegen, die der letzten Beschleunigungselektrode
am nächsten ist. Eine derartige
Hochspannung kann nicht über einen Anschluß-Stift angelegt
werden, der an dem Ende des Halsteils der Bildröhre
vorgesehen ist, da dort eine elektrische Entladung
d. h., ein Funken zwischen dem Anschluß-Stift und den
anderen Anschluß-Stiften auftritt, die Spannung an andere
Elektroden der Elektronenkanoneneinheit, beispielsweise
Heizern, anlegen. Sie kann dann über einen weiteren
Knopf angelegt werden, der an dem Trichterteil vorgesehen
ist, was jedoch einen komplizierten Aufbau und
eine wesentliche Kostenerhöhung zur Folge hat.
Im Fall einer weit verbreiteten Bildröhre der Anmeldering,
die unter der Handelsbezeichnung "Trinitron" bekannt
ist, werden drei Elektronenstrahlen
durch eine einzige Elektronenlinse fokussiert, wobei
jeder Strahl durch die Mitte einer einzigen Elektronenlinse
großen Durchmessers hindurchgeht. Die fokussierten
drei Elektronenstrahlen werden so zum Aufprall auf der
gleichen Stelle eines mit Öffnungen versehenen Gitters,
das vor dem Bildlschirm angeordnet ist, mittels 4 Konvergenzelektroden
abgelenkt, die am Oberende der Elektronenkanoneneinheit
vorgesehen sind, wodurch drei Durchtritte
zwischen ihnen für jeden der Elektronenstrahlen gebildet
ist. An die beiden inneren Elektroden der Konvergenzelektroden
ist ein dem Anodenpotential gleiches Potential
angelegt. An die beiden Außenelektroden der Konvergenzelektroden
ist eine niedrigere Spannung als die Anodenspannung
von etwa 0,4-1,5 kV angelegt, so daß die
Elektronenstrahlen die durch die Konvergenzelektroden
hindurchtreten, zur Seite des Mittelstrahls abgelenkt
werden.
Früher wurden die Spannungen über einen weiteren Knopf
angelegt, der an dem Trichterteil vorgesehen ist, sowie
über ein elektrisch abgeschirmtes Kabel, das an dem
Knopf und den Außenelektroden angeschlossen ist.
Nun wird ein koaxialer Anodenkopf verwendet, der zwei
zylindrische, elektrisch voneinander isolierte Elektroden
besitzt, um eine Anodenspannung über eine Außenelektrode
des Anodenknopfs und die Konvergenzspannung über eine Innenelektrode
des Anodenknopfs anzulegen, sowie ein elektrisch
abgeschirmtes Kabel, das die Innenelektrode und die
Konvergenzelektroden verbindet. Durch den obigen koaxialen
Anodenknopf ist es nicht notwendig, zwei Knöpfe an dem
Trichterteil der Bildröhre vorzusehen, es bleibt jedoch
weiter lästig, die Innenelektrode des Anodenknopfes und
die äußeren Konvergenzelektroden mittels des elektrisch
abgeschirmten Kabels zu verbinden.
Zusätzlich zu der oben beschriebenen, bekannten Bildröhre
der Anmelderin ist z. B. aus der DE-OS 25 53 625 eine
solche Bildröhre bekannt, deren Elektronenkanone ebenfalls
mehrere Elektroden hat, die längs der Achse des Halsteils
der Röhre ausgerichtet sind und dem Beschleunigen und
Fokussieren des Elektronenstrahls dienen. Die Elektronenkanone
umfaßt einen elektrischen Widerstand in der Form
eines Widerstandspfades, der auf einem elektrisch isolierenden
Substrat ausgebildet ist. Dieses Substrat ist
längs der mehreren Elektroden befestigt und in dem Halsteil
der Röhre eingeschmolzen. Dieser Widerstand hat End-
und Zwischenanzapfungen. Zwischen den Endanzapfungen wird
die gleiche elektrische Spannung angelegt, wie sie für die
Röhre vorgesehen ist. Die eine Endanzapfung ist dabei mit
einem Anschlußstift des Röhrensockels verbunden. Zwischen
den Anschlußstiften des Röhrensockels liegen nur relativ
niedrige Spannungen, vergleichsweise zur Bildschirmspannung,
die an einem besonderen Anschluß des trichterförmigen
Teils der Bildröhre angelegt ist.
Zur Herstellung von Widerstandselementen ist aus der DE-OS
14 65 394 bekannt, ein Gemisch aus Rutheniumoxid und Glas
auf isolierendem Substrat zu verwenden. Aus einer wiederum
anderen Druckschrift US-PS 36 77 815 ist es bekannt, eine
Schicht aus reinem Rutheniumoxid als Widerstandsschicht
auf einem Substrat zu verwenden. Diese Schicht ist mit
einer weiteren Schicht aus Siliziumdioxid überzogen, das
bei einer Temperatur von 400°C bis 1200°C z. B. dann an
Luft gesintert ist, wenn für das Rutheniumoxid von einer
davon verschiedenen Rutheniumverbindung oder Rutheniummetall
ausgegangen worden ist. Diese Rutheniumoxid-Elektrode
ist bestimmt als korrosionsfeste Anode für die
Elektrolyse von Salzwasser.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
einen konstruktiv vereinfachten Aufbau für eine Elektronenkanone
mit einer Widerstandsschicht für die Potentialverteilungen
für die einzelnen Elektroden anzugeben.
Diese Aufgabe löst die Merkmalskombination des Patentanspruchs
1 und weitere Ausgestaltungen und Weiterbildungen
gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Die die eigentliche Elektronenkanone betreffenden Merkmale
und eine Widerstandsschicht schlechthin gehen aus der
genannten DE-OS 25 53 625 hervor. Aus der zweiten Druckschrift
DE-OS 14 65 394 ist das Gemisch aus Rutheniumoxid
und Glas auf isolierendem Substrat als Widerstandselement
schlechthin bekannt gewesen.
Mit der vorliegenden Erfindung ist insgesamt eine
technisch verbesserte Elektronenkanone erzielt. Das bei
der Erfindung vorgesehene Widerstandselement ist beispielsweise
als Zick-Zack-Muster ausgebildet. Dieses Widerstandselement
hat als Überzug zumindest eine Glasschicht, die
Aluminiumoxid in einer Menge von 10 bis 40 Gew.-%, vorzugsweise
bis 25 Gew.-% enthält. Es ist dies ein
Aluminiumoxidgehalt, der für technische Gläser ungewöhnlich
hoch, jedoch für die Erfindung wesentlich ist. Mit
dem erfindungsgemäßen Widerstand mit dieser Glasgemischschicht
läßt sich die Gefahr von Spannungsdurchbrüchen
wesentlich verringern, wobei die thermischen Ausdehnungskoeffizienten
des Substrates und des Glasgemisches
angenähert gleich groß ausgewählt sind.
Es wird die elektrische Gesamtspannung an dieses Widerstandselement
angelegt und es liegen an dessen Zwischenanzapfungen
die passenden Zwischenpotentiale an. Das
Material ist aus Rutheniumdioxid und Glasfritte
zusammengesetzt.
Die Erfindung wird an Hand der in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 perspektivisch eine Elektronenkanoneneinheit, ausgeführt
gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine schematische Darstellung zur Erläuterung
der Verbindung zwischen den Elektroden und dem
Widerstand,
Fig. 3 schematisch einen Querschnitt zur Darstellung der
Elektronenkanoneneinheit gemäß der Erfindung, die
in einem Halsteil der Kathodenstrahlröhre dicht
angebracht oder verschmolzen ist,
Fig. 4 eine Darstellung der charakteristischen Beziehung
zwischen Gasverdampfung und Temperatur eines bei der erfindungsgemäßen Elektronenkanone verwendeten
Widerstands gemäß der Erfindung und einer
herkömmlichen Ausführung,
Fig. 5A, 5B in Aufsicht und im Querschnitt ein
Ausführungsbeispiel eines Widerstandspfades,
Fig. 6 eine Darstellung der charakteristischen Beziehung
zwischen der Dicke der überziehenden Glasschicht
und der Änderung des Widerstandes,
Fig. 7 eine grafische Darstellung der charakteristischen
Beziehung zwischen der Gasverdampfung und der
Temperatur der Elektrode gemäß der Erfindung
und einer herkömmlichen Ausführung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand
der Zeichnung erläutert, wobei eine Elektronenkanoneneinheit
mit einer Einpotential-Elektronenlinse für eine "Trinitron"-
Bildröhre vorgesehen ist.
Wie sich aus den Fig. 1 bis 3 ergibt, ist eine Elektronenkanone
1 (vgl. Fig. 3) innen im Halsteil der Röhre befestigt.
Die Elektronenkanone 1 enthält drei Kathoden KR,
KG und KB die in einer horizontalen Ebene ausgerichtet sind.
Die drei Kathoden KR, KG und KB sind hinter einem Steuergitter
G₁ angeordnet, an das sich seinerseits Vorfokussiergitter
G₂ und G₃ anschließen. Anschließend ist die Hauptfokussierlinse
vorgesehen, die durch ein Gitter G₄ gebildet
ist. Die Gitter G₃, G₄ und G₅ sind Beschleunigungsgitter.
Danach sind Konvergenzelektroden 8, 9 und 11, 12 vorgesehen.
Beim Weg zum Bildschirm tritt der Elektronenstrahl von der
Kathode KR durch deren zugeordnete Öffnung im Gitter G₁
bzw. G₂, dann durch die Gitter G₃, G₄ und G₅ und
schließlich zwischen die Plattenelektroden 9 und 12 hindurch.
Der Elektronenstrahl von der Kathode KG tritt gerade
durch die Elektronenkanone 1 hindurch und zwischen den
Konvergenzplatten 8 und 9 wieder aus, bevor es das mit
Öffnungen versehene Gitter AG erreicht. Der Elektronenstrahl
von der Kathode KB tritt durch deren zugeordnete
Öffnungen im Gitter G₁ und Gitter G₂, dann durch die
Gitter G₃, G₄ und G₅ und schließlich durch die Konvergenzelektroden
8 und 11 hindurch, bevor es das Öffnungen aufweisende
Gitter AG erreicht.
Ein leitfähiger Graphitüberzug ist über der
Innenfläche des Trichterteils der Bildröhre ausgebildet,
wobei sich dieser Überzug auch über die Innenfläche des
Halsteils der Röhre bis zurück in den Bereich der Konvergenzelektroden
8, 9, 11, 12 erstreckt. Anschluß-Stifte 4 sind
am Ende des Röhrenfußes 2 ausgebildet.
Fig. 1 zeigt eine Elektronenkanoneneinheit gemäß der
Erfindung, die in dem Halsteil der Bildröhre abgedichtet
befestigt bzw. eingeschmolzen ist, und Fig. 2 zeigt ein
Anschlußdiagramm zwischen den Elektroden der Elektronenkanoneneinheit und einem Widerstand 15.
Weiter ist ein Röhrenfuß 2 aus Glas vorgesehen, wobei
ein Evakuierrohr 3 einstückig mit dem Röhrenfuß 2 ausgebildet
ist und wobei Anschluß-Stifte 4 an dem Röhrenfuß 2
befestigt sind. Die Anschluß-Stifte 4 sind mit verschiedenen
Elektroden, beispielsweise Heizern der Kathoden der Bildröhre
verbunden. Weiter sind auch Elektroden bzw. Gitter G₁, G₂,
G₃, G₄, G₅ vorgesehen, die koaxial angeordnet sind, deren
jedes zylindrisch ausgebildet ist und die einstückig durch
ein Paar von Traggliedern 5, 6 aus gebördeltem Glas getragen
sind. Konvergenzelektroden 8, 9 sind an einem Flanschabschnitt
10 des 5. Gitters G₅ angebracht und Konvergenzelektroden
11, 12 sind von den Traggliedern 5, 6 aus gebördeltem
Glas über ein Tragteil 13 getragen. Ein Verbindungsstück
14 ist ebenfalls einstückig mit dem Flanschteil
10 vorgesehen. Wie das erläutert werden wird, sind
die Verbindungsstücke 14 in Berührung mit der
Graphitschicht 24 an der Innenwand des Trichterteils der
Bildröhre über die eine gewünschte Hochspannung Eb, die
die gleiche Spannung ist, die an dem Bildschirm anliegt,
d. h., die Anodenspannung, an das 5. Gitter G₅ anlegbar
ist. Weiter ist ein Widerstand 15 längs der Gitter G₁ bis
G₅ vorgesehen, der an einem Ende durch ein Metall-Tragglied
16 und am anderen Ende durch eine Leitung 22 getragen
ist. Der Widerstand 15 ist mittels eines gedruckten
Widerstandspfades 17 auf einer Fläche eines
Substrats aus einem Isolierstoff, beispielsweise einem
Keramiksubstrat gebildet. Der gedruckte Widerstandspfad
17 ist mit einer Glasschicht überzogen. Der Widerstand
15 ist beispielsweise 10 mm breit, 50 mm lang und 1,5 mm
dick. Ein Rand des Widerstandspfads 17 und das 5. Gitter
G₅ sind elektrisch durch das Tragglied 16 miteinander
verbunden, wobei das 5. Gitter G₅ und das 3. Gitter G₃
elektrisch durch eine Leitung 19 miteinander verbunden
sind. Eine vorgegebene Stelle b, die um einen vorgegebenen
Längenabstand von einem Ende des Widerstandspfads 17
beabstandet ist, und das 4. Gitter G₄ sind durch eine Leitung
20 elektrisch miteinander verbunden, und eine andere Stelle a,
die um einen vorgegebenen Längenabstand von einem Ende des
Widerstandspfades 17 beabstandet ist, ist elektrisch mit
den Konvergenzelektroden 11 und 12 mittels einer Leitung
21 verbunden. Das andere Ende des Widerstandspfades 17
ist elektrisch mit einem Anschluß-Stift 4a über eine
Leitung 22 verbunden. Die Konvergenzelektroden 11 und 12
sind elektrisch miteinander verbunden.
Die wie oben ausgebildete Elektronenkanoneneinheit ist
in einen Halsteil 23 der Bildröhre eingeschmolzen,
wie das in Fig. 3 dargestellt ist. Dabei ist die
Graphitschicht 24 an der Innenwand des Halsteils 23
und des (nicht dargestellten) Trichterteils der Bildröhre
vorgesehen, das Verbindungsglied 14 in Kontakt mit der
Graphitschicht steht. Die Graphitschicht 24 ist elektrisch mit
einem Knopf verbunden, der an dem Trichterteil der Bildröhre
vorgesehen ist, über den eine Hochspannung von beispielsweise
30 kV von außerhalb der Bildröhre zuführbar ist. Bei dem
obigen Aufbau wird die der Graphitschicht 24
zugeführte Hochspannung an die Konvergenzelektroden 8, 9
und das 5. Gitter G₅ über das Verbindungsglied 14 angelegt,
wobei die gleiche Spannung an das 3. Gitter G₃ über die
Verbindungsleitung 19 und an ein Ende des Widerstandspfades
17 über das Tragglied 16 angelegt ist. Daher sind die
Konvergenzelektroden 8, 9 und Gitter G₃ und G₅ an das
gleiche Potential angelegt. Die von dem Anodenknopf zugeführte
Hochspannung ist auch an den Bildschirm angelegt.
Von der an das Ende des Widerstandspfades 17 angelegten Hochspannung
wird an der Zwischenanzapfung an der Stelle a eine
aufgrund des Widerstandspfades
zwischen dem Hochspannungs-Ende und der Zwischenanzapfung
an der Stelle a, reduzierte Spannung abgegriffen und
über die Leitung 21 an die Konvergenzelektroden 11, 12 angelegt.
An dem Zwischenanschluß
an der Stelle b wird ebenfalls eine
niedrigere Spannung als die Anodenspannung abgegriffen
und an das 4 Gitter G₄ über die Leitung 20 angelegt.
Es sind Klauen an den Leitungen 21 und 20 vorgesehen,
die an den Zwischenanzapfungen anbringbar sind.
Daher ist das an die Konvergenzelektroden 11 und 12 angelegte
Potential etwas niedriger, als das an die
Konvergenzelektroden 8 und 9 angelegte Potential, beispielsweise
29 kV, und ist das Potential am 4. Gitter G₄
noch niedriger als dieses oder etwa 12 kV. Das andere
Ende des Widerstandspfads 17 ist elektrisch mit dem in
dem Röhrenfuß 2 befestigten AnschlußStift 4a über
die Leitung 22 verbunden. Der Anschluß-Stift 4a ist
mit Massepotential über einen veränderbaren Widerstand 25
verbunden. Der veränderbare Widerstand 25 ist vorgesehen,
um eine Feineinstellung des an die Konvergenzelektroden
11 und 12 und das 4. Gitter G₄ angelegten Potentials zu
erreichen. Das 1. Gitter G₁ und das 2. Gitter G₂ sind
mit einer vorgegebenen Spannung über Anschluß-Stifte 4
von außerhalb der Bildröhre versorgt. Ein Strom für
einen Heizer der Kathode ist ebenfalls über vorgegebene
Anschluß-Stifte zugeführt. Auf diese Weise ist jede der
Elektroden mit einer gewünschten Spannung versorgt,
die von einer Zwischenanzapfung des Widerstands
15 abgeleitet ist.
Bei dem obigen Beispiel werden sowohl die Konvergenzspannung
als auch die Fokussierspannung durch Teilen
der Anodenspannung unter Verwendung des Widerstands 15
erhalten. Selbstverständlich ist es möglich, lediglich
die Konvergenzspannung oder die Fokussierspannung zu
erhalten. In dem Fall, in dem lediglich die Konvergenzspannung
durch Teilen der Anodenspannung erhalten wird,
kann eine niedrige Konvergenzspannung von 0-5 kV über
den Anschluß-Stift 4.
Bei einer anderen Bildröhre als der "Trinitron"-Bildröhre
wird lediglich die Fokussierspannung durch Unterteilen der
Anodenspannung erhalten. Gemäß dem obigen Aufbau genügt es,
lediglich einen einzigen Anodenknopf ohne irgendeinen besonderen
Aufbau vorzusehen, wie einen Koaxialknopf oder
dergleichen. Weiter ist ein Kabel, das den Anodenknopf und die
Konvergenzelektroden miteinander verbindet, nicht mehr notwendig,
weshalb die Anordnung vereinfacht ist.
Der
Widerstand 15 ist mit einer dicken Schicht eines Widerstandswerkstoffs
17 und Elektroden 30a bis 30d auf einem isolierenden
Substrat 15 ausgebildet.
Es sind einige Bedingungen für den Widerstandswerkstoff
erforderlich, damit er für den Widerstand zum
Einbau in eine Kathodenstrahlröhre verwendbar ist.
Zum Ersten darf sich die Temperaturcharakteristik
bei hohen Temperaturen nicht ändern. Zum zweiten
darf er nicht verdampfen. Zum Dritten sollte er einer
Kathodenzerstäubungs-Reaktion wiederstehen. Zum Vierten
sollten nur kleine Widerstandsschwankungen auftreten.
Insbesondere bei dem Herstellverfahren zum Herstellen
einer Kathodenstrahlröhre wird beispielsweise ein
Klopf-Verfahrensschritt durchgeführt, wobei es sehr
unerwünscht ist, wenn der Widerstandswerkstoff bei
der Temperatur dieser Klopf-Verfahrensschrittes verdampfen
kann. Im allgemeinen ist eine Verringerung
des Vakuums einer der Faktoren, die die Lebensdauer
eines Vakuumgerätes wie einer Kathodenstrahlröhre
bestimmen.
Daher muß, da die Verdampfung von innerhalb eines
Vakuumgerätes verwendeten Werkstoffen für ein solches
Gerät sehr schädlich sind, die Wahl der Werkstoffe
und die Vorbehandlungen sehr sorgfältig untersucht
werden.
Nach dem Zusammenbau der Elektronenkanone wird während
des Klopf-Verfahrensschrittes eine Hochspannung entsprechend
dem Zweifachen der Nennspannung, beispielsweise
50-60 kV, zwischen der Konvergenzelektrode und
dem Anschluß-Stift angelegt, um eine Entladung zwischen
den Gitterelektroden mit den Gittern G₁ bis G₅ zu erreichen,
wodurch feine Werkstoffabfälle, die an den rauhen
Schnittkanten der zylindrischen Gitterelektroden auftreten,
entfernbar sind. Da die Hochspannung auch an
den Widerstand 17 angelegt wird, wird Wärme in dem
Widerstand 17 auf der Grundlage von I² · R erzeugt,
nämlich dem Produkt aus dem Widerstandswert R und dem
hindurchfließenden Strom I. Folglich ist es notwendig
zu verhindern, daß sich der Widerstandswert R des
Widerstands 17 ändert und daß der Widerstandswerkstoff
aufgrund der gemäß dem Joulschen Gesetz erzeugten
Wärme verdampft.
Der Widerstandswert R ist auf zwischen 300-100 MΩ
festgelegt, jedoch sollte die Widerstandsschwankung
so klein wie möglich sein. Wie in Fig. 2 dargestellt,
beträgt der Widerstandswert des Widerstandspfad 17
R₁ zwischen den Elektroden 30a und der Stelle a und
R₂ zwischen der Stelle a und der Elektrode 30d. Der
Betrag von R₁/(R₁+R₂) muß innerhalb +0,3% des
vorgegebenen Wertes liegen, um den Widerstandswert zu
stabilisieren.
Ein weiteres ernsthaftes Problem ist die Oberflächenentladung,
die durch das elektrische Hochspannungsfeld
während des Klopf-Verfahrensschrittes erzeugt wird,
wodurch eine Kathodenzerstäubungs-Reaktion längs des
Musters bzw. Verlaufes des Widerstandspfades 17 ausgelöst
wird. Der Widerstandswert R ändert sich und der
zerstäubte Werkstoff ist aufgrund der Zerstäubung
schädlich für die Elektronenkanone. Daher sollte die
Kathodenzerstäubungs-Reaktion verhindert werden.
Gemäß der Erfindung wird ein Rutheniumoxid-Glas
als Werkstoff für den Widerstandspfad 17 verwendet.
Ein solcher Werkstoff wird aus einer Mischung eines
Bindemittels beispielsweise Borsilikatglas, Rutheniumoxid-
Pulver mit Zusätzen wie Ti oder Al₂O₃, einem
organischen Bindemittel wie Äthylzellulose und ein
Lösungsmittel wie Butylcarbitolazetat hergestellt, um
die gewünschten Eigenschaften zu erreichen.
Eine Paste oder Masse zum Herstellen des Widerstands
wird durch Rühren der obigen Werkstoffe erhalten, wobei
die Paste dann in Form eines Zick-Zack-Musters, wie
das in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist, auf einem Keramiksubstrat
15 gedruckt wird, das eine Zusammensetzung von
beispielsweise 90-97% Aluminiumoxid besitzt.
Das gedruckte Substrat wird dann im Temperaturbereich
von 750°C-850°C während 40-60 min gebrannt und
der Glasüberzug wird über dem Widerstandspfad und den
Elektroden bzw. Anzapfungen aufgebracht. Bei der Paste
aus Rutheniumoxid und Glas nimmt mit steigendem Gewichtsverhältnis
von RuO₂/Glas der Oberflächenwiderstand ab.
Mit zunehmender Korngröße von Rutheniumoxid nimmt der
Oberflächenwiderstand zu.
Vorteilhafterweise ist das Verhältnis von RuO₂/Glas
zu etwa 20/80 gewählt.
Nach dem Brennen beträgt die Dicke des Widerstandspfad 17
10-15 µm. Selbst obwohl der hergestellte Widerstand
unter hoher Temperatur und hohem Druck in dem Klopf-
Verfahrensschritt behandelt wird, ist die Schwankung oder
Änderung des Widerstandes kleiner als 10% und tritt nahezu
keine Verdampfung auf. Darüber hinaus kann, da Rutheniumoxid
einen kleinen Zerstäubungskoeffizienten besitzt, eine Beschädigung
der Elektronenkanone durch zerstäubten Werkstoff
gegenüber herkömmlichen Systemen verringert werden.
Die Anzapfungen oder Elektroden 30a bis 30d können in
folgender Weise hergestellt werden.
Im allgemeinen wird üblicherweise Ag oder Ag-Pd als
Elektrodenwerkstoff für Widerstandselemente dieser Art
verwendet und aus einer dickeren Schicht gebildet.
Wenn das Widerstandselement innerhalb eines Vakuumgerätes
wie einer Kathodenstrahlröhre eingebaut wird, sind auch
die vorstehend genannten vier Bedingungen sowohl auf die
Elektroden als auch auf den Widerstandspfad 17 anwendbar.
Das ernsteste Problem ist die Verdampfung vom Elektrodenwerkstoff
und eine Zerstäubungs-Reaktion des Elektrodenwerkstoffs
bei der hohen Temperatur und dem hohen
elektrischen Feld, das während des Klopf-Verfahrensschrittes
angelegt ist. Versuche während des Stoßens bzw. Klopfens
bei dem Widerstandselement, das Elektroden aus Ag oder Ag-Pd
besitzt mit dem Widerstandspfad 17 dazwischen, der aus RuO₂-
Glas gebildet ist, die jeweils auf dem Aluminiumoxid-Substrat
ausgebildet sind, ergaben
eine höhere Verdampfung von den Elektroden, als im Fall von
Elektroden aus RuO₂-Glas, wobei sich die Bogenentladung leicht
an der Oberfläche der Elektroden während des Stoß-Verfahrensschrittes
konzentriert. Versuchsergebnisse sind in Fig. 4 dargestellt.
Vorteilhafterweise sind die Elektroden aus dem
gleichen Werkstoff wie der Widerstandspfad 17, beispielsweise
aus RuO₂-Glas hergestellt. Auch ein
Werkstoff mit einem hohen Verhältnis von RuO₂-Glas
und einem niedrigeren Flächenwiderstand
als diejenigen für
den Widerstandspfad 17 ist für die Elektroden verwendbar.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den
Fig. 5a und 5b sind ein Widerstandspfad 17 und
Elektroden 30a bis 30d auf einem Substrat 15
ausgebildet, wobei eine Glasschicht 32 deren gesamte
Oberfläche überzieht. Eine solche Überzugs-
Glasschicht 32 verhindert, daß die Elektroden 30a
bis 30d und der Widerstandspfad 17 bei den hohen
Temperaturen verdampfen und daß der Widerstandswert
bzw. der spezifische Widerstand aufgrund der Zerstäubungs-
Reaktion geändert wird.
Eine Masse oder Paste, die Borsilikatbleiglas und
10-40 Gew.-% gekörntes Al₂O₃-Pulver enthält,
wird für die Glasschicht 32 verwendet. Das Verhältnis
von Borsilikatbleiglas zu Aluminiumoxid
(Glas/Al₂O₃) ist beispielsweise gewählt zu 90/10,
80/20 oder 75/25, kann jedoch auch Verhältnisse
zwischen diesen Werten besitzen.
Die Mischung aus Borsilikatbleiglas und Aluminiumoxid
mit dem vorgegebenen Mischverhältnis und 10-20%
organisches Bindemittel und Lösungsmittel werden auf
dem Widerstandselement mittels Film- oder Schablonendruck
geschichtet. In diesem Fall werden, um die Schicht
dick zu machen, eine doppelte oder dreifache Lage mittels
Drucken hergestellt, wobei eine Schablone mit Maschenweite
50-100 (einer Dicke von 200-300 µm) verwendet
wird. Eine Glasschicht 32 mit 200-400 µm Dicke wird
durch Brennen im Temperaturbereich von 550-650°C
während 20-30 min erhalten.
Der Sinn des Einmischens von Al₂O₃-Pulver in den Glaswekrstoff
liegt darin, daß die mechanische Festigkeit
der Glasschicht 32 verbessert wird. Wenn die Glasschicht
32 dick wird, unterliegt sie im allgemeinen Rissen oder
Sprüngen aufgrund von unwesentlichen oder nebensächlichen
Kräften. Die Zumischung von Al₂O₃ in den Glaswerkstoff
verhindert jedoch, daß die Glasschicht reißen kann.
Darüber hinaus ist es möglich, den Dehnungskoeffizienten
der Glasschicht 32 an den des Aluminiumoxid-Substrats 15
anzupassen. Die Änderung oder Schwankung des Widerstandes,
der mit Al₂O₃ enthaltendem Glas überzogen ist, ist nach
dem Stoß- oder Klopf-Verfahrensschritt in Fig. 8 dargestellt.
Eine Glaspaste, die Al₂O₃ enthält, wird verwendet
und das Mischungsverhältnis von Al₂O₃ zu Glas
wird verändert, und zwar, zwischen 0% Al₂O₃ gemäß der
oberen Kurve, 20% Al₂O₃ gemäß der mittleren Kurve und
10% Al₂O₃ gemäß der unteren Kurve. Der Widerstandspfad
17 bzw. das Widerstandselement ist mit der Glasschicht
32 überzogen, wobei die Dicke der Glasschicht wie
dargestellt verändert wird.
Die Elektronenkanone gemäß der Erfindung wird mittels
Stoßen bzw. Klopfens hergestellt. Die Veränderung des
Widerstandswertes nach dem Stoß- bzw. Klopf-Verfahrensschritt
wird mittels dem veränderbaren Widerstand 25
gemäß Fig. 2 eingestellt, wobei der eingestellte
Widerstandswert des variablen Widerstandes 25 an der
Ordinate in Fig. 6 wiedergegeben ist. Gemäß Fig. 6
ist, wenn die Dicke der Glasschicht 32, die 10-20
Gew.-% Al₂O₃ enthält, in dem Bereich zwischen 200
und 400 µm gewählt wird, die Änderung des Widerstandswertes
sehr klein, da die Kurve ziemlich flach ist und
niedriger liegt, als bei den anderen dargestellten Ausführungsformen.
Andererseits kann dann, wenn die Glasschicht
32 keinerlei Al₂O₃ enthält, die Dicke der Glasschicht
32 nicht über 80-100 µm betragen, wegen der
mechanischen Festigkeit und der Stabilität des Widerstandswertes.
Im Fall einer Dicke der Glasschicht 32
ohne Al₂O₃ unter 80-100 µm ist die Änderung oder
Schwankung des Widerstandswertes so groß aufgrund des
Zerstäubungs-Prozesses und der Hochtemperaturbehandlung,
daß Glas mit einer solchen Zusammensetzung praktisch
nicht verwendet werden kann.
Darüber hinaus wird, wenn die Glasschicht 32 über 40
Gew.-% Al₂O₃ enthält, diese porös, weshalb sie den
Widerstandspfad 17 und die Elektroden 30a bis 30d
nicht vor dem Einfluß der Zerstäubungs-Reaktion und
der Bogenentladung-Konzentration schützen kann.
Fig. 7 zeigt in einer Strichlinienkurve die Verhältnisse
bei einem Widerstandselement mit Elektroden aus Ag und
ohne Glasschicht-Überzug und einer Vollinienkurve für einen
Widerstand mit aus RuO₂ bestehenden Elektroden. Die Darstellung
gibt die Menge an verdampfendem O₂-Gas von dem
Elektrodenmaterial bei verschiedenen Temperaturen wieder.
Die Menge an verdampfendem O₂-Gas ist durch den
Ionisationsstrom längs der Ordinate in Fig. 9 wiedergegeben,
der sich durch Umsetzung der O₂-Gas-Verdampfungsgeschwindigkeit
mittels Massenspektrometer-Analyse ergibt.
Gemäß der Erfindung kann ein Widerstandselement mit einer
dicken Schicht mit hochgenauem Widerstandswert erhalten
werden, dessen elektrische Eigenschaften bei hohen Temperaturen
und hohen Drücken stabil sind, was bei dem Herstellungsverfahren
für Kathodenstrahlröhren erforderlich ist.
Claims (10)
1. Elektronenkanone für eine
Kathodenstrahlröhre, die einen evakuierten
Kolben mit einem Trichterteil, einem Halsteil und einem
Bildschirmteil aufweist,
umfassend folgende Merkmale:
- - eine Vielzahl von Elektroden (G1 bis G5) dient zur Fokussierung und Beschleunigung eines von einer Kathode erzeugten Elektronenstrahls;
- - die Elektroden (G1 bis G5) sind längs der Achse des Halsteiles ausgerichtet;
- - ein Widerstand ist aus einem isolierenden Substrat (15) und einem darauf befindlichen Widerstandspfad (17) gebildet;
- - das Substrat (15) ist längs der Vielzahl von Elektroden (G1 bis G5) angeordnet und in dem Halsteil abgedichtet;
- - der Widerstandspfad (17) weist eine Endanzapfung (30a), eine weitere Endanzapfung (30d) und zumindest eine Zwischenanzapfung (30b, 30c) zwischen den Endanzapfungen (30a, 30d) auf;
- - der genannten einen Endanzapfung (30a) wird dieselbe Spannung zugeführt, wie sie beim Betrieb der Kathodenstrahlröhre an dem Bildschirmteil anliegt;
- - die genannte andere Endanzapfung (30d) ist mit einem Anschlußstift (4a) verbunden, der an einem Ende des Halsteiles vorgesehen ist und der für die Zuführung einer Spannung dient, welche niedrig genug ist, um eine elektrische Entladung zwischen den Elektroden und dem betreffenden Anschlußstift (4a) zu verhindern;
- - eine Betriebsspannung für die Elektroden (G₁ bis G₅) wird durch Spannungsteilung zwischen den beiden Endanzapfungen (30a, 30d) von der zumindest einen Zwischenanzapfung (30b, 30c) erhalten;
- - der Widerstandspfad (17) umfaßt ein Gemisch aus Rutheniumoxid und Glas;
- - das Substrat (15) und der Widerstandspfad (17) sind mit zumindest einer Glasschicht (32) überzogen, die Aluminiumoxid in einer Menge von 10 bis 40 Gew.-% enthält.
2. Elektronenkanone nach Anspruch 1,
bei der der Gewichtsprozentsatz 10 bis 25% beträgt.
3. Elektronenkanone nach Anspruch 1 oder 2,
bei der auch die End-Zwischenzapfungen (30a, 30b,
30c, 30d) eine Mischung aus Rutheniumoxid und Glas
enthalten.
4. Elektronenkanone nach Anspruch 3,
bei der der Flächenwiderstand dieser Anzapfungen
(30a, 30b, 30c, 30d) niedriger ist, als der des
Widerstandspfad (17).
5. Elektronenkanone nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
bei der die Glasschicht (32) Borsilikatglas als
Anteil enthält.
6. Elektronenkanone nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
bei der der Widerstandspfad (17) die Anzapfungen (30a
bis 30d) zumindest teilweise überlagert.
7. Elektronenkanone nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
bei der bei den Anzapfungen (31a bis 31f) das
Verhältnis von Rutheniumoxid zu Glas höher ist als
beim Widerstandspfad (17).
8. Elektronenkanone nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
bei der die Dicke der Glasschicht (32) zwischen 200
und 400 µm beträgt.
9. Elektronenkanone nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
bei der der Wärmedehnungskoeffizient der Glasschicht
(32) im wesentlichen gleich dem des isolierenden
Substrats (15) ist.
10. Elektronenkanone nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
bei der das islolierende Substrat (15) aus
Aluminiumoxid besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP8650778A JPS5514627A (en) | 1978-07-15 | 1978-07-15 | Voltage dividing resistor for electron gun structure |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2928702A1 DE2928702A1 (de) | 1980-02-07 |
| DE2928702C2 true DE2928702C2 (de) | 1993-07-08 |
Family
ID=13888885
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792928702 Granted DE2928702A1 (de) | 1978-07-15 | 1979-07-16 | Etronenkanone fuer eine kathodenstrahlroehre |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS5514627A (de) |
| AU (1) | AU537737B2 (de) |
| DE (1) | DE2928702A1 (de) |
| FR (1) | FR2431183A1 (de) |
| GB (1) | GB2028576B (de) |
| NL (1) | NL7905524A (de) |
Families Citing this family (18)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5829894Y2 (ja) * | 1978-09-05 | 1983-06-30 | 三菱電機株式会社 | 電子銃構体 |
| GB2122414A (en) * | 1982-06-15 | 1984-01-11 | Thorn Emi Brimar Limited | Cathode ray tubes incorporating a protective resistor |
| JPS6079644A (ja) * | 1983-10-07 | 1985-05-07 | Mitsubishi Electric Corp | 大電力クライストロン用電子銃 |
| JPS60130033A (ja) * | 1983-12-16 | 1985-07-11 | Sony Corp | 陰極線管の内蔵抵抗器 |
| JPS60169771A (ja) * | 1984-02-14 | 1985-09-03 | Sumitomo Electric Ind Ltd | 静電位検出装置 |
| JPS60212943A (ja) * | 1984-04-06 | 1985-10-25 | Sony Corp | 陰極線管の内蔵抵抗器 |
| JPS60239001A (ja) * | 1984-05-12 | 1985-11-27 | ソニー株式会社 | 被膜絶縁型抵抗器 |
| DE3575495D1 (de) * | 1984-05-24 | 1990-02-22 | Toshiba Kawasaki Kk | In eine elektronenroehre eingebauter widerstand. |
| US4672269A (en) * | 1984-06-14 | 1987-06-09 | Kabushiki Kaisha Toshiba | Built-in resistor for a cathode ray tube |
| EP0251137B1 (de) * | 1986-06-27 | 1991-12-04 | Kabushiki Kaisha Toshiba | Ein Widerstand und eine diesen Widerstand enthaltende Elektronenröhre |
| JPH0785403B2 (ja) * | 1986-10-25 | 1995-09-13 | ソニー株式会社 | 陰極線管の内蔵抵抗器 |
| JPH02214484A (ja) * | 1989-02-15 | 1990-08-27 | Mitsubishi Electric Corp | 単相誘導電動機の速度制御兼制動装置 |
| JP2823223B2 (ja) * | 1989-03-17 | 1998-11-11 | 株式会社東芝 | 電子管内蔵用分圧抵抗素子および電子管 |
| JPH07161308A (ja) * | 1993-12-07 | 1995-06-23 | Hitachi Ltd | カラー陰極線管用電子銃 |
| DE69938408T2 (de) * | 1998-09-08 | 2009-04-09 | Matsushita Electric Industrial Co., Ltd., Kadoma-shi | Feldemissionsanzeige mit Oxid-Widerstand |
| US6495966B2 (en) | 1999-09-08 | 2002-12-17 | Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. | Field emission display including a resistor |
| WO2004066412A2 (en) * | 2003-01-20 | 2004-08-05 | Lg. Philips Displays | Resistive high-voltage divider, electron gun incorporating a resistive divider and cathode ray tube |
| JP7750667B2 (ja) * | 2021-03-26 | 2025-10-07 | 住友金属鉱山株式会社 | 厚膜抵抗体用組成物、厚膜抵抗体用ペースト、厚膜抵抗体 |
Family Cites Families (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE893109C (de) * | 1942-03-08 | 1953-10-12 | Siemens Planiawerke Ag | Heizstab mit Schutzschicht fuer elektrische Widerstandsoefen |
| DE1465394B2 (de) * | 1964-11-12 | 1972-12-14 | CTS Corp , Elkhart, Ind (VStA) | Elektrisches widerstandselement |
| GB1136503A (en) * | 1965-01-27 | 1968-12-11 | English Electric Co Ltd | Processes for coating articles with glass-ceramic |
| US3654121A (en) * | 1968-12-23 | 1972-04-04 | Engelhard Min & Chem | Electrolytic anode |
| DE2050125A1 (de) * | 1970-10-13 | 1972-04-20 | Moeller J D Optik | Verfahren zur Herstellung von elektrischen Sicherungselementen |
| US3914514A (en) * | 1973-08-16 | 1975-10-21 | Trw Inc | Termination for resistor and method of making the same |
| US3932786A (en) * | 1974-11-29 | 1976-01-13 | Rca Corporation | Electron gun with a multi-element electron lens |
| US4016525A (en) * | 1974-11-29 | 1977-04-05 | Sprague Electric Company | Glass containing resistor having a sub-micron metal film termination |
| JPS5389360A (en) * | 1977-01-17 | 1978-08-05 | Sony Corp | Electronic gun constituent |
-
1978
- 1978-07-15 JP JP8650778A patent/JPS5514627A/ja active Granted
-
1979
- 1979-07-16 GB GB7924700A patent/GB2028576B/en not_active Expired
- 1979-07-16 FR FR7918378A patent/FR2431183A1/fr active Granted
- 1979-07-16 DE DE19792928702 patent/DE2928702A1/de active Granted
- 1979-07-16 AU AU48937/79A patent/AU537737B2/en not_active Ceased
- 1979-07-16 NL NL7905524A patent/NL7905524A/nl not_active Application Discontinuation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS6217347B2 (de) | 1987-04-17 |
| AU4893779A (en) | 1980-02-21 |
| FR2431183A1 (fr) | 1980-02-08 |
| JPS5514627A (en) | 1980-02-01 |
| GB2028576B (en) | 1982-09-08 |
| FR2431183B1 (de) | 1982-05-14 |
| GB2028576A (en) | 1980-03-05 |
| AU537737B2 (en) | 1984-07-12 |
| NL7905524A (nl) | 1980-01-17 |
| DE2928702A1 (de) | 1980-02-07 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2928702C2 (de) | ||
| DE69009307T3 (de) | Anzeigevorrichtung mit flachem Bildschirm. | |
| DE69607990T2 (de) | Bilderzeugungsgerät hergestellt unter Verwendung einer elektrisch leitfähigen Fritte | |
| DE69301630T2 (de) | Feldemissions-flache Bildwiedergabeanordnung | |
| DE2801916C2 (de) | Strahlerzeugungssystem für eine Fernsehbildröhre | |
| DE2553625A1 (de) | Elektronenstrahlkanone | |
| DE1965388B2 (de) | Verfahren zur herstellung einer farbbildroehre und eine nach diesem verfahren hergestellte farbbildroehre | |
| DE68920278T2 (de) | Kathodenstrahlröhre. | |
| EP0031921B1 (de) | Gasentladungsanzeigevorrichtung mit mindestens einem den Nachbeschleunigungsraum begrenzenden Abstandsrahmen | |
| DE2752881A1 (de) | Wanderwellen-ablenkeinheit | |
| DE69313399T2 (de) | Vacuumröhre mit keramischem Teil | |
| DE69010957T2 (de) | Farbbildröhre und Bildwiedergabeanordnung mit einer derartigen Bildröhre. | |
| DE3407197C2 (de) | Kathodenstrahlröhre | |
| DE2947313C2 (de) | Elektronenröhrenkathode | |
| DE1803033C3 (de) | Lochmasken-Farbbildröhre | |
| DE69212885T2 (de) | Elektronenstrahlröhre und Verfahren zum Herstellen einer Elektronenstrahlröhre | |
| DE3512048A1 (de) | Widerstand zum einbau in eine kathodenstrahlroehre | |
| DE3216039C2 (de) | Elektronenstrahl-Erzeugungssystem einer Kathodenstrahlröhre | |
| DE2436622C2 (de) | Bildwandler- oder Bildverstärkerröhre | |
| DE3305415C2 (de) | ||
| DE69938408T2 (de) | Feldemissionsanzeige mit Oxid-Widerstand | |
| DE2703093C2 (de) | Farbfernsehbildröhre | |
| DE720676C (de) | Anordnung zur Konzentration eines Elektronenstrahlenbuendels zu einem fadenfoermigen Strahl in einer hoch evakuierten Roehre mit Gluehkathode | |
| DE3023853A1 (de) | Vorbeschichtete widerstandsbehaftete linsenstruktur fuer ein elektronenstrahlsystem und verfahren zu dessen herstellung | |
| DD232374A5 (de) | Elektronenstrahlroehre |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition |