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Die Erfindung betrifft eine Knotenverzugmatte für den
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Untertagebetrieb, bestehend aus Querstäben und mit diesen an Überbrückungsstellen
verbundenen Längsstäben, von denen mehrere an ihren Enden mit Schlingen versehen
sind, die sich mit benachbarten Schlingen folgender Matten jeweils zu einem Kreuzknoten
zusammenstecken lassen, wobei die Schlingenenden jedes Mattenendes parallel und
im Winkel zur Mattenebene verlaufen, sowie an gegenüber liegenden Mattenenden um
gleiche Winkel, jedoch entgegengesetzt abgebogen und an jedem Mattenende mit einem
außen liegenden Querdraht miteinander verbunden sind Im allgemeinen verbindet jeder
Schlingenkopf den Längsdraht mit einem Schlingenende, das im vorgegebenen Abstand
vom Längsdraht in der Mattenebene verläuft, wobei der Abstand kleiner als der lichte
Innenraum des Schlingenkopfes gewählt wird; dadurch lassen sich die Schlingenenden
in die ihnen jeweils gegenüber liegenden Schlingen benachbarter Verzugmatten einführen,
die bei ihrer Belastung zum Festziehen der Kreuzknoten führen. Die außen liegenden
Querdrähte führen zu einem Verbund der an dem jeweiligen Mattenende angeordneten
Schlingenköpfe. Dadurch wird Verformungen der Schlingenköpfe entgegengewirkt, die
beispielsweise durch Beanspruchungen beim Schießenherbeigeführt werden können.
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Derartige Knotenverzugmatten sind bekannt (DBP 20 44 041).
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Ihre Eigenart besteht ua. darin, daß die Längsdrähte benachbarter
Matten nicht miteinander ausgefluchtet wurden können, sondern einen z.B. von der
Größe des Sohlingenkopfes abhängigen Abstand voneinander aufweisen, wenn die Matten
aneinander angeschlossen sind.
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An den Mattenlängskanten entstehen dadurch Spalte, welche sich in
Streckenlängsrichtung ständig vergrößern. Solche Spalte sind schädlich, wenn man
einen dichten Verzug anstrebt, insbesondere wenn die Matten zu diesem Zweck mit
einer Folie belegt sind. Eine weitere Eigenschaft der vorbekannten Knoten verzugmatten
besteht darin, daß infolge des parallelen Verlaufes der Schlingenköpfe an den Mattenenden
eine verhältnismäßig geringe Formsteifigkeit in Mattenlängsrichtung erzielt wird,
die von den in der Mattenebene wirkenden Schßbeanspruchungen leicht überwunden werden
kann.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Voraussetzungen dafür
zu schaffen, daß die außen liegenden Längsdrähte aufeinanderfolgender Knotenverzugmatten
der eingangs bezeichneten Art unmittelbar aneinander gelegt werden können und die
Formsteifigkeit der Matten zu erhöhen.
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Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die zwischen
den beiden außen liegenden Längs stäben angeordneten Mattenlängsstäbe mit den Schlingen
und die außen liegenden Längsstäbe mit Abwinklungen versehen sind, die im wesentlichen
parallel zu den an dem betreffenen Mattenende befindlichen Schlingenköpfen verlaufen,
und daß die Enden der abgekröpften Teillängen, die in einer zur Matte parallelen
Ebene verlaufen, an den außen liegenden Querdrähten befestigt sind.
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Durch die Erfindung wird erreicht, daß sich beispielsweise der unten
liegende Längsstab einer Verzugmatte mit dem oben liegenden Außenlängsstab einer
anschließenden und nach unten versetzt eingebauten Verzugmatte
anlegen
bzw. unmittelbar nähern läßt, so daß die zwischen benachbarten Matten verbleibenden
Spalte von Matte zu Matte verspringen und sich nicht vergrößern. Andererseits bilden
sich an den Mattenenden aus den Abwinklungen und den Schlingen Parallelogramme,
welche die außen liegenden Querdrähte in zwei Ebenen abstützen und daher eine größere
Formsteifigkeit herbeiführen.
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Vorzugsweise und gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die
Abkröpfungen zwischen den Abwinklungen der Schlingenköpfe und dem auf den außen
liegenden Querdraht folgenden Querdraht angeordnet. Auf diese Weise wird es möglich,
die Abkröpfungen und Abwinklungen auf die Mattenenden zu beschränken.
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Die Einzelheiten, weiteren Merkmale und andere Vorteile der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer Ausführungsform anhand der
Figuren in der Zeichnung; es zeigen Figur 1 in Draufsicht und quer zur Mattenebene
aneinander anschließende Knotenverzugmatten gemäß der Erfindung, Figur 2 eine Draufsicht
auf den Gegenstand der Figur 1, Figur 3 in Seitenansicht und perspektivisch das
Ende einer erfindungsgemäßen Knotenverzugmatte in abgebrochener Darstellung, Figur
4 eine Draufsicht auf den Gegenstand der Figur 3.
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Gemäß der Figur 2 bilden Knotenverzugmatten 1, 2 und 3, 4 einen Mattenverbund,
der durch Verbindungsknoten herbeigeführt wird, von denen einer mit 5 bezeichnet
ist.
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Die Verzugmatten bestehen gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel
aus sechs parallelen und im gleichen Abstand voneinander angeordneten Längsstäben
6 - 11 und untereinander parallelen sowie an einer Seite der Längsstäbe angeordneten
zehn Querstäben 12 - 21. Die Querstäbe sind mit den Längsstäben an den Überkrezungsstellen,
von denen eine in Figur 2 mit 22 bezeichnet ist, punktverschweißt. Lediglich die
beiden außen liegenden Querstäbe 12 und 21 überkreuzen die Längsstäbe nicht. Ihre
Funktion und Anordnung wird weiter unten näher erläutert.
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Die zwischen den beiden außen liegenden Längsstäben 6 und 11 angeordneten
Mattenlängsstäbe 7 - 10 sind mit Schlingen versehen, die an den beiden Längsstabenden
angebracht und allgemein mit 24 bezeichnet sind.
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Da die Schlingen an jedem Mattenende kongruent sind und sich von den
Schlingen des gegenüber liegenden Mattenendes nicht hinsichtlich ihrer Abmessungen,
sondern nur hinsichtlich ihrer Anordnung unterscheiden, genügt es, eine der Schlingen
im Zusammenhang mit der vergrößerten Darstellung der Figuren 3 und 4 näher zu beschreiben.
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Danach läuft der betreffende Längsstab 9 in einem Schlingenkopf 25
aus, der den betreffenden Längsstab 9 mit einem gerade verlaufenden Endabschnitt
26 der Schlinge verbindet. Dieser Endabschnitt 26 verläuft parallel zum Längsstab
9 und endet vor dem Querdraht 13, der dem außen liegenden Querdrat 12 benachbart
ist.
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Der Schlingenkopf 2-5 ist an seinen beiden Enden wie bei 27 angedeutet,
um einen Winkel alpha aus der Mattenebene nach oben abgewinkelt. Sämtliche Schlingenköpfe
eines Mattenendes verlaufen parallel, sind also um den gleichen Winkel abgebogen.
Am gegenüber liegenden Mattenende sind die Schlingenköpfe allgemein mit 28 bezeichnet
und entgegengesetzt zu den Schlingenköpfen 24, jedoch um den gleichen Winkel alpha
aus der Mattenebene abgewinkelt. Auf ihrer Außenrundung tragen die Schlingenköpfe
an jedem Mattenende den zugeordneten außen liegenden Querdraht 12 bzw. 21, der mit
den Schlingemköpfen verschweißt ist.
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Die außen liegenden Längsdrähte 6 und 11 tragen keine Schlingenköpfe.
Gemäß der Darstellung nach Figur 4 ist anhand des dort wiedergegebenen Längsdrahtes
11 eine Abkröpfung 29 gezeichnet, die im wesentlichen parallel zu den an dem betreffenden
Mattenende angeordneten Schlingenköpfen 24, 28 verläuft, was insbesondere aus der
Darstellung der Figur 3 ersichtlich ist. Die Enden 30 der abgekröpften Teillängen
31 (Figur 4) verlaufen in einer zur Matte parallelen Ebene und sind an dem jeweils
außen liegenden Querdraht 12, 21 durch Punktverschweißung befestigt.
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Wie Figur 3 zeigt, ergibt sich dann eine parallelogrammartige Verstärkung
an den Mattenenden, die in zwei Ebenen wirksam ist und zu einer erheblichen Formsteifigkeit
führt.
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Die Darstellung nach Figur 2 zeigt ferner, daß die an die Matte 1
anschließende Verzugmatte 2 mit ihren Längsstäben 6a - lla nach oben versetzt ist,
was
sich nach Einführung der Enden 26 in die Schlingenköpfe 21 ergibt.
Infolgedessen ergibt sich zwischen den Stäben 11 und 11a ein Abstand. Man kann jedoch
den oben liegenden Längsstab 6b, der auf die Matte 1 nach unten und in Streckenlängsrichtung
folgenden Matte 4 unmittelbar dem Ende des Längsstabes 11 anlegen, weil die Längsstäbe
6, 11 ohne Schlingenköpfe sind. Dadurch ist es möglich, den Spalt 40 zwischen benachbarten
Matten 1, 3 wie bei 41 gezeigt, zwischen den Matten 2 und 4 verspringen zu lassen.
Im Ergebnis erhält man dadurch einen im wesentlichen dichten Verzug.
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Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel liegen die Abkröpfungen
29 zwischen den Abwinklungen 27 der Schlingenköpfe 24 bzw. 28 und dem auf den außen
liegenden Querdraht 12 folgenden Querdraht 13 bzw. 20 am gegenüberliegenden Mattenende.
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L e e r s e i t e