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DE2926752A1 - Verfahren zur peilbilddarstellung - Google Patents

Verfahren zur peilbilddarstellung

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Publication number
DE2926752A1
DE2926752A1 DE19792926752 DE2926752A DE2926752A1 DE 2926752 A1 DE2926752 A1 DE 2926752A1 DE 19792926752 DE19792926752 DE 19792926752 DE 2926752 A DE2926752 A DE 2926752A DE 2926752 A1 DE2926752 A1 DE 2926752A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
memory
interpolation
data
images
input
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19792926752
Other languages
English (en)
Other versions
DE2926752C2 (de
Inventor
Hermann Ing Grad Saur
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Systemtechnik AG
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE19792926752 priority Critical patent/DE2926752A1/de
Publication of DE2926752A1 publication Critical patent/DE2926752A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2926752C2 publication Critical patent/DE2926752C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S5/00Position-fixing by co-ordinating two or more direction or position line determinations; Position-fixing by co-ordinating two or more distance determinations
    • G01S5/0009Transmission of position information to remote stations

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Image Processing (AREA)
  • Complex Calculations (AREA)

Description

  • Verfahren zur Peilbilddarstellung
  • Die Erfindung Betrifft ein Verfahren zur Rekonstruktion einer Peilfigur aus einzelnen diskreten Peilbildern, die durch wiederholte Abtastung der Peilfigur gewonnen werden.
  • Bei der Abtastung werden gewisse, das momentane Peilbild charakterisierende Komponenten ermittelt und digitalisiert und vom Peilort an den Auswerteort übertragen. Am Auswerteort werden aus diesen Komponenten einzelne diskrete Originalbilder rekonstruiert.
  • Diese direkte Rekonstruktion ergibt bei stehenden oder nur langsam schwankenden Peilfiguren einen fast natürlichen Eindruck. Bei raschen Schwankungen, wie sie z. B. bei Mehrfachempfang auftreten können, entstehen bei dieser Darstellung jedoch stark unterschiedliche Originalbilder. Die ursprünglich flächige Ausschreibung des Bildschirms durch die sich kontinuierlich ändernde Peilfigur geht über in eine ruckartige Veränderung einer einzigen Peilellipse.
  • Derartige Peilfiguren sind schwer ablesbar und wirken auf das Auge des Beobachters außerordentlich anstrengend.
  • Zur Verbesserung ist das Verfahren der Bildwiederholung bekannt. Hierbei werden die übertragenen Daten für eine gewisse Zeit (z. B. 2 Sek.) zwischengespeichert. Die jeweils ältesten Daten werden durch neue übertragene Daten überschrieben. Durch rasches zyklisches Auslesen des Speicherinhalts erreicht man, begründet durch die Trägheit des Auges, eine quasi gleichzeitige" Darstellung und eine verbesserte flächige Ausschreibung des Bildschirms.
  • Um die äußeren Begrenzungslinien einer Peilfigur,wie z. B.
  • eines Polyganzugs, erkennen zu können, benötigt man sehr viele Bilder (Einzelellipsen). Da bei dem Verfahren der Bildwiederholung nur die direkt übertragenen Originalbilder verwendet werden, benötigt der Aufbau einer entsprechenden Peilfigur längere Zeit.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren anzugeben, welches die flächige Ausschreibung der zu rekonstruierenden Peilfigur aus den aktuellen Daten ermöglicht.
  • Erfindungsgemäß wird hierzu vorgeschlagen, zwischen zwei aufeinanderfolgenden Originalbildern zu interpolieren und nach Maßgabe der dadurch gewonnenen Interpolationswerte zusätzlich zu den Originalbildern Zwischenbilder darzustellen.
  • Der Vorteil der Bildinterpolationen besteht darin, daß trotz raschen Bildwechsels eine flächige Ausschreibung des Bildschirms erreicht wird und dadurch auch z. B. ein Mehrfachempfang getasteter Signale erkannt werden kann.
  • Vorteilhafterweise werden die übertragenen Daten am Empfangs ort in einen Speicher eingeschrieben und in der Reihenfolge ihres Eintreffens aus diesem ausgelesen und weiterverarbeitet. Dadurch ist der Eingang zur Ubertragungsstrecke hin immer frei für neu ankommende Daten.
  • Ein weiterer damit verbundener Vorteil ist in der Möglichkeit zu sehen, das Bildinterpolationsverfahren mit den Bildwiederholverfahren zu kombinieren oder zwischen beiden Verfahren zu wechseln. Bei der Kombination können beide Verfahren verschieden stark gewichtet werden, so daß die Wahlmöglichkeit besteht vom reinen Bildwiederholverfahren bis zum reinen Bildinterpolationsverfahren mit Zwischenstufen, bei denen die Darstellung der als Historie gespeicherten Originalbilder zusätzlich zu dem aktuellen Bildpaar mit Zwischenbildern immer wiederholt wird. Weiter kann hier eine Wahlmöglichkeit vorgesehen sein, ob auch zu den weiter zurückliegenden Originalbildern jeweils durch Interpolation Zwischenbilder dargestellt werden, oder ob dies nur bei dem neuesten verarbeiteten Bildpaar geschehen soll.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die von der Ubertragungsstrecke neu eintreffenden Daten direkt, also mit Unterbrechung des übrigen Darstellungsablaufs, zur Darstellung eines Originalbildes führen, und somit die jeweils aktuellste Information in das Bild eingeblendet wird.
  • Zur Unterscheidung der Originalbilder von den Zwischenbildern ist gemäß einer weiteren Ausführung vorgesehen, die Originalbilder heller darzustellen als die Zwischenbilder.
  • Als besonders günstig ist eine Ausführung zu werten, bei der die Zahl der Interpolationsschritte gleich einer Potenz der Zahl zwei ist, da hierdurch die Interpolation.bedeutend vereinfacht wird.
  • Nachfolgend wird anhand der Abbildung der Aufbau einer als unter den verschiedenen denkbaren Möglichkeiten aufgrund des geringen Schaltungsaufwands besonders vorteilhaft anzusehenden Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens beschrieben. Ein wesentliches Glied einer solchen Schaltungsanordjiung muß eine Einrichtung zur Bildung der Interpolationswerte aus den Komponenten zweier Originalbilder sein. Dabei sind grundsätzlich zwei Aufgaben zu unterscheiden: a) Bestimmen der Interpolationsschrittweite aus den Werten gleichartiger Komponenten zweier Originalbilder und der vorgegebenen Anzahl der Interpolationsschritte durch Subtraktion und Division b) Errechnen der jeweils nächstes Interpolationswerte aus den letzten Werten und den bestimmten Interpolationsschrittweiten durch sukzessive Addition.
  • Diese Aufgaben können beispielsweise erfüllt werden von einem Mikrocomputer.
  • Um sowohl die Komponenten des jeweils bearbeiteten Bildpaares und der folgenden Originalbilder als auch eine Historie bereits dargestellter Bilder (zur Kombination des Bildinterpolationsverfahrens mit dem Bildwiederholverfahren) immer bereit zu haben, ist ein Schreib-Lese-Speicher (rom) zum Speichern der Originalbild-Komponenten vorgesehen.
  • In diesen Speicher werden die von der Übeftragungsstrecke ankommenden Daten eingeschrieben und sukzessive zur Verarbeitung ausgelesen. Zum Zwischenspeichern der von der Übertragungsstrecke neu ankommenden Daten bis zum Einschreiben in den Schreib-Lese-Speicher ist ein Eingangsspeicher vorgesehen, der die Komponenten zu einem Originalbild speichern kann.
  • Um ein Uberschreiben von noch nicht im RAN abgespeicherten Daten durch neu ankommende Daten zu vermeiden, ist dabei die Umspeicherung vom Eingangsspeicher in den Schreib-Lese-Speicher mit Vorrang gegenüber anderen Arbeitsabläufen durchzuführen.
  • Zur Darstellung eines Originalbildes oder Zwischenbildes auf dem Sichtgerät werden die entsprechenden Komponenten zweckmäßigerweise in einem Ausgangsspeicher abgelegt und jeweils durch die Komponenten eines neuen Bildes überschrieben. Dadurch können während der Darstellung eines Bildes bereits die Komponenten des nächsten Bildes bestimmt werden.
  • Um die verschiedenen Vorgänge aufeinander abzustimmen wird der Arbeitsablauf in einzelne, im einfachsten Fall gleichlange Arbeitszyklen aufgeteilt. Die zeitliche Dauer der Arbeitszyklen wird durch eine hierfür vorgesehene Vorrichtung auf die Ubertragungsrate und die gewählte Anzahl der Interpolationsschritte abgestimmt. Auch eine Variation der Zyklusdauer in Abhängigkeit von der Anzahl der im RAM gespeicherten, noch nicht bearbeiteten Originalbilder kann ergänzend hinzugenommen werden Ein Steuerwerk legt zu Beginn eines Zyklus die Art des durchzuführenden Arbeitsvorgangs fest. Bei den Arbeitszyklen sind nun grundsätzlich die folgerden Arten zu unterscheiden: 1) Speicherzyklus zum Einschreibe der im Eingangsspeicher zwischengespeicherten Daten in den Schreib-Lese-Speicher 2) Berechnungszyklus zur Bestimmung der Interpolationsschrittweiten und des ersten Interpolationswertes 3) Interpolationszyklus zur Bildung des nächsten Interpolationswerts.
  • Parallel zu diesen verschiedenen Arbeitszyklen erfolgt während der gesamten Zyklusdauer jeweils die Darstellung eines Original- oder Zwischenbildes.
  • Priorität hat, wie bereits angeführt, der Speicherzyklus.
  • Eine günstige Anordnung hierzu sieht ein Signal-Flip-Flop in Verbindung mit dem Eingangsspeicher vor, das beim Vorliegen neuer Daten von der ttbertragungsstrecke her gesetzt wird und dadurch ein Signal an das Steuerwerk abgibt und dieses veranlaßt, den nächsten Zyklus als Speicherzyklus durchzuführen.
  • Zur hervorgehobenen Darstellung einzelner Bilder, z. B.
  • der Originalbilder gegenüber den Zwischenbildern, kann die Verlängerung der Dauer eines Zyklus vorgesehen werden.
  • Eine besonders vorteilhafte Einrichtung zur Bildung der Interpolationswerte aus den Komponenten zweier Originalbilder, was auch die Bestimmung der Interpolationsschrittweiten einschließt, ist in Anspruch 9 ausführlich angegeben.
  • Die Arbeitsweise der beschriebenen vorteilhaften Schaltungsanordnung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die FIG. 1 noch eingehend geschildert.
  • Die von der Ubertragungsstrecke u kommenden, parallelen Daten werden asynchron zu den Zyklen zunächst im Eingangsspeicher 1 zwischengespeichert. Gleichzeitig wird ein entsprechendes Signal-Flip-Flop gesetzt.
  • Zu Beginn eines jeden Zyklus wird das Signal-Flip-Flop abgeprüft.
  • Sobald dabei die Ankunft neuer Daten erkannt wird, läuft der Speicherzyklus ab. Hierbei werden zunächst die parallelen Datenausgänge des Speichers 1 niederohmig geschaltet.
  • Dadurch gelangen die Daten über den internen Datenbus an den Eingang des Schreib-Lese-Speichers 2 der auf "Schreiben" umgeschaltet wird. Nachdem die Daten auf diese Weise in den Speicher eingeschrieben wurden, wird der Stand eines Zahlers, von dem die Schreibadresse abgeleitet wird, um eins erhöht.
  • Sofern eine direkte Darstellung der Daten erwünscht ist, können sie auch in den Ausgangsspeicher 3 übertragen werden. Um diese Information hervorzuheben wird die Zykluszeit um etwa Faktor drei gegenüber den anderen Zyklen verlängert. (Die entsprechende Peilellipse erscheint dann heller).
  • Ergibt die Abfrage des Signal-Flip-Flops bei Beginn eines Zyklus keine neuen Daten, dann wird als nächstes der Stand des Zählers abgefragt, der die Anzahl der seit der letzten Berechnung dargestellten Zwischenbilder zählt. Ergibt sich aus dieser Abfrage, daß alle von einem Bildpaar abgeleiteten Zwischenstufen dargestellt wurden, dann beginnt ein Berechnungszyklus. Hierzu wird der Speicher 4 so geschaltet, daß sein Inhalt auf den internen Daten-Bus gelangt.
  • (Es ist dies einer der beiden vorausgegangenen Ausgangswerte).
  • Vom Daten-Bus werden die Werte in den Ausgangsspeicher 3 übernommen. Während der gesamten Zykluszeit (ca. 500/uns) wird damit das der Komponente zugehörige Stellglied angesteuert bzw. das entsprechende Bild dargestellt. (Die Rechnung benötigt nur etwa 40/uns).
  • Als nächstes wird der Speicher 4 wieder so umgeschaltet, daß seine Parallel eingänge am internen Daten-Bus liegen.
  • Der Schreib-Lese-Speicher 2 wird auf " Les en" umgeschaltet; sein Adresseingang wird vom Lesezähler angesteuert. Dadurch wird der Speicher 4 mit dem ersten Ausgangswert A des nächsten Bildpaares geladen.
  • Danach wird die Adresse des Speichers 2 vom Lesezähler um eins erhöht und der zweite Ausgangswert B über den Daten-Bus parallel in den Speicher 5 übertragen.
  • Nun wird die Differenz B - A gebildet. Hierzu werden die beiden Werte A und B gleichzeitig seriell einmal über alle Speicherplätze der Speicher 4 bzw 5 und der nur zur Verlängerung dienenden Schieberegister 6 bzw. 7 verschoben.
  • Der Wert A gelangt über das Schieberegister 6 an das Gatter 9 und an den Schalter 10a. Der Schalter 1Oa ist hierbei in Stellung I so geschaltet, daß der Wert A direkt an den Serieneingang des Speichers 4 gelangt und nach einer kompletten Verschiebung über alle Speicherplätze wieder an der alten Stelle im Speicher 4 steht.
  • Während der Subtraktion ist der zweite Eingang des rklusiv-Oder-Gatters 9 auf H-Pegel gelegt. An seinem Ausgang erscheint deshalb der Wert A invertiert.
  • Aus den invertierten Zahlenstellen von A und den über das Schieberegister 7 kommenden Zahlenstellen von B entsteht deshalb am Ausgang des Addierers 8 die Differenz B-A. Der Schalter 10b ist dabei in Stellung I so geschaltet, daß die Differenz an den seriellen Eingang des Speichers 5 gelangt. Nach einer kompletten Verschiebung über alle Speicherplätze steht deshalb statt dem Wert B die Differenz B - A im Speicher 5.
  • Die Differenz B - A muß nun entsprechend der Anzahl der gewählten Zwischenstufen dividiert werden. Man wählt für die Zwischenstufenzahl zweckmäßigerweise ganze Potenzen der Zahl zwei (2°=1,...25*32..). Die erforderliche Division wird dann dadurch erreicht, daß der Differenzwert in den Speichern 5 und 7 um dem Exponenten der gewählten Zwischenstufenzahl entsprechend viele Schritte in Richtung des Addierers verschoben wird.
  • Zum Abschluß des Berechnungsvorgangs wird der erste Zwischenwert errechnet. Hierzu werden die Schalter 10a und 10b in Stellung II umgeschaltet. Danach werden die beiden Werte A und BnA gleichzeitig seriell einmal vollständig über alle Speicherstellen verschoben. Durch die Umschaltung gelangt dabei der Interpolationswert B-A wieder unverändert n in seine Ausgangsstellung. Da nun der zweite Eingang des Gatters 9 auf L-Pegel liegt, gelangt der Wert A unverändert an den Eingang des Addierers 8. Am Ausgang des Addierers 8 entsteht dadurch die Summe A + 1 (BñA), n ist dabei die n gewählte Anzahl der Interpolationsschritte. Diese Summe entspricht dem ersten Zwischenwert. Sie gelangt in den Speicher 4 und wird dort bis zum Beginn des nächsten Zyklus bereitgehalten.
  • Wenn bei Beginn eines neuen Zyklus weder neue Werte vorliegen noch eine Interpolationsberechnung fällig ist, wird zunächst der im Speicher 4 bereitgehaltene Zwischenwert über den internen Daten-Bus an den Ausgangsspeicher 3 weitergeleitet. Danach wird durch eine serielle Verschiebung der in den Speichern 5 und 7 enthaltene Interpolationswert ein weiteres Mal auf den in den Speichern 4 und 6 enthaltenen Zwischenwert aufsummiert. Dieser Wert läßt sich allgemein mit A + m . (B A n beschreiben.
  • Hierbei ist n die gewählte Zwischenstufenzahl und m eine ganze Zahl Kn.
  • Der jeweils berechnete Zwischenwert wird wiederum bis zum Beginn des nächsten Zyklus im Speicher 4 bereitgehalten.
  • Die Zyklusdauer wird von einer monostabilen Kippstufe bestimmt und läßt sich über eine entsprechende Verstellung des R-C-Gliedes verändern.
  • LeerKseite

Claims (9)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zur Rekonstruktion einer Peilfigur aus einzelnen diskreten Peilbildem, die durch wiederholte Abtastung der Peilfigur gewonnen werden und in Form von das jeweilige momentane Peilbild charakterisierenden Eomponenten vom Peilort an den Auswerteort übertragen werden und dort durch Rekonstruktion aus den übertragenen Daten als diskrete Originalbilder dargestellt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß durch lineare Interpolation in äquidistanten Schritten zwischen gleichartigen Komponenten zweier aufeinanderfolgender Originalbilder eine vorgebbare Anzahl von Interpolationswerten gebildet wird und diese Interpolationswerte als Komponenten zur Erzeugung von Zwischenbildern verwendet werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die übertragenen Daten in einen Speicher eingeschrieben und in der Reihenfolge ihres Eintreffens aus diesem ausgelesen und verarbeitet werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Eintreffen neuer Daten von der obertragungsstrecke die Darstellung der gespeicherten Originalbilder oder der Zwischenbilder unterbrochen und das den neu eingetroffenen Daten entsprechende Originalbild dargestellt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponenten bereits dargestellter Originalbilder als Historie über eine wählbare Zahl von Bildern oder einen wählbaren Zeitraum gespeichert werden und die Darstellung der Originalbilder zusätzlich zu dem aktuellen Bildpaar mit Zwischenbildern immer wiederholt wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Originalbilder heller dargestellt werden als die Zwischenbilder.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der Interpolationsschritte gleich einer Potenz der Zahl zwei ist.
  7. 7. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Eingangsspeicher zum Zwischenspeichern von über die Ubertragungsstrecke eintreffenden Daten, einen adressierbaren Schreib-Lese-Speicher (RAM) zum Speichern der Originalbild-Komponenten und einen Ausgangsspeicher zur Aufnahme der Komponenten des jeweils darzustellenden Originalbildes oder Zwischenbildes, durch eine Einrichtung zur Bildung der Interpolationswerte aus den Komponenten zweier Originalbilder, durch eine Vorrichtung zur Erzeugung von gleichlangen in ihrer zeitlichen Dauer auf die Ubertragungsrate und die gewählte Anzahl der Interpolationsschritte abgestimmte Arbeitszyklen, durch ein Steuerwerk zur Festlegung der Art der einzelnen Arbeitszyklen, wobei beim Vorliegen neuer Daten von der Übertragungsstrecke ein Speicherzyklus zum Einschreiben der Daten in den Schreib-Lese-Speicher, ansonsten nach Abarbeiten aller zu einem Originalbildpaar gehörenden Zwischenbilder ein Berechnungszyklus zur Bestimmung der Interpolationsschrittweiten und des ersten Interpolationswertes und ansonsten ein Interpolationszgklus zur Bildung des nächsten Interpolationswertes bei jeweils gleichzeitiger Darstellung eines Originalbildes oder Zwischenbildes während der gesamten Zyklusdauer eingeleitet wird.
  8. 8. Anordnung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch ein Signal-Flip-Flop, das beim Vorliegen neuer Daten im Eingangsspeicher ein Signal an das Steuerwerk zur Einleitung einen Speicherzyklus abgibt.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Bildung der Interpolationswerte folgende Teile aufweist: a) einen ersten Speicher (4) mit Verl ängerungs speicher (6), in den zu Beginn eines Berechnungszyklus der AusgangswerL A der Interpolation, d. h. die Komponenten des älterenOriginalbildes des zu bearbeitenden Bildpaares, und im folgenden der jeweils bei einem Interpolationszyklus bestimmte Interpolationswert eingespeichert wird, b) einen zweiten Speicher (5) mit Verlängerungsspeicher (7), in den zu Beginn eines Berechnungszyklus der Endwert B der Interpolation, d. h. die Komponenten des jüngeren Originalbildes des bearbeitenden Bildpaares, als nächstes die Differenz B-A und schließlich durch serielles Verschieben des Speicherinhalts in Richtung der geringer bewerteten Bits um n Stellen bei 2n Interpolationsschritten die Interpolationsschrittweite bis zu Beginn des nächsten Berechnungszyklus eingespeichert wird, c) ein Exklusiv-ODER-Gatter, dessen einer Eingang am Aus gang des Speichers (6) und dessen anderer Eingang zur Subtraktion B-A auf H-Pegel, ansonsten auf L-Pegel liegt, d) eine Addierstufe (8), deren einer Eingang am Ausgang des Speichers (7) und deren anderer Eingang am Ausgang des Gatters (9) liegt und über die zu Beginn eines Berechnungszyklus nach Einspeicherung der Werte A bzw. B in die Speicher (4 bzw. 5) durch serielles Verschieben der Werte A bzw. B über alle Plätze der Speicher (4 bzw. 5) mit Verlängerungsspeichern (6 bzw. 7) die Differenz B-A gebildet und zur Bestimmung der einzelnen Interpolationswerte ebenfalls durch serielles Verschieben die im Speicher (5 und 7) gespeicherte Interpolationsschrittweite zum im Speicher (4 und 6) gespeicherten vorhergehenden Interpolationswert addiert wird, e) einen ersten Schalter (10a), der zur Subtraktion B-A in Stellung I den Serienausgang des Verlängerungsspeichers (6) mit dem Serieneingang des Speichers (4) und ansonsten in Stellung II den Ausgang der Addierstufe (8) mit dem Serieneingang des Speichers (4) verbindet, f) einen zweiten Schalter (70b), der mit dem ersten Schalter gekoppelt ist und in Stellung I den Ausgang der Addierstufe (8) mit dem Serieneingang des Speichers (5) und in Stellung II den Serienausgang des Verlängerungsspeichers (7) mit dem Serieneingang des Speichers (5) verbindet, g) durch einen Schrittzähler, der die Zahl der ausgeführten Interpolationsschritte zählt und bei Erreichen der vorgewählten Schrittzahl über das genannte Steuerwerk die Einleitung eines neuen Berechnungszyklus mit einem neuen Originalbildpaar veranlaßt.
DE19792926752 1979-07-03 1979-07-03 Verfahren zur peilbilddarstellung Granted DE2926752A1 (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2311065A1 (de) * 1973-03-06 1974-09-12 Waechtler Maximilian Dr Einrichtung zur uebertragung von peilbildern eines mehrkanal-sichtfunkpeilers nach dem watson-watt-prinzip
DE2260926B2 (de) * 1972-12-13 1976-06-16 Wächtler, Maximilian, Dr., 2409 Sierksdorf Verfahren fuer funkpeilempfangsanlagen, bei welchem darstellung, speicherung und uebertragung der schirmbildanzeigen von sichtfunkpeilgeraeten durch mittel der digital- und fernsehtechnik erfolgt
DE2500698A1 (de) * 1975-01-09 1976-07-15 Licentia Gmbh Anordnung zum automatischen gewinnen von peilwinkelwerten

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