DE2926005A1 - Verfahren zum wirken der fersen von strumpf- und sockenwaren und rundkettenwirkmaschine zur ausfuehrung des verfahrens - Google Patents
Verfahren zum wirken der fersen von strumpf- und sockenwaren und rundkettenwirkmaschine zur ausfuehrung des verfahrensInfo
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Description
•γ _
BESCHREIBUNG
Die Erfindung bezieht sich auf Verfahren zur Herstellung von Strumpf- und Sockenwaren, genauer auf ein Verfahren zum Wirken
der Fersen von Strumpf- und Sockenwaren und eine Rundkettenwirkmaschine zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
.
Bekannt ist ein Verfahren zum Wirken der Fersen von Strumpfund Sockenwaren auf der Rundkettenwirkmaschine (s. z.B. die
SU-PS 388067). Die Erfindung geht von diesem Stand der Technik
aus.
Gemäß diesem Verfahren erzeugt man die Ferse einer Strumpfund Sockenware aus zwei Kettfadensystemen, die mittels zweier
Ösensysteme durch ihre Verschiebung sowohl längs der Wirknadelfront
wie auch zwischen den Wirknadeln eingetragen werden. Dabei werden Hauptmaschenreihen, zwischen welchen zusätzliche
Maschenreihen, die kürzer als die Hauptmaschenreihen sind, aus einem Teil der Kettfäden der beiden Systeme durch Abschalten
der Wirknadeln auf einem Teil des Nadelzylinderumkreises gewirkt.
Jedoch bestitzt beim Wirken nach diesem Verfahren die Ferse keine feste Schleifenstruktur wie dies beim Wirken auf den
Kuliermaschinen erreicht wird. Diese Ferse des kettengewirkten
Erzeugnisses wird gegenüber beispielsweise dem unteren Sohlenteil rasch durchgerieben. Außerdem ist die räumliche Ausbildung
der Ferse der Strumpf- und Sockenware in diesem Fall unzureichend.
Der Erfindung ist die Aufgabe zugrunde gelegt, ein solches Verfahren zum Wirken der Ferse und eine solche Rundkettenwirkmaschine
zur Ausführung dieses Verfahrens zu entwickeln, die durch Veränderung der Ösenbewegung und dementsprechend der
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Eintragsweise der Kettfaden es ermöglichen, die Ferse fester
zu machen, deren Herstellungsqualität zu erhöhen und ihr eine ausgeprägtere Raumform zu verleihen.
Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei einem Verfahren
zum Wirken der Fersen auf der "Rundkettenwirkmaschine,, bei dem zwei Kettfädensysteme auf die Wirknadeln zweier Ösensysteme
durch ihre Verschiebung längs deT Wirknadelfrent als
auch eine Verschiebung zwischen ihnen eingetragen und es werden Hauptmaschenreihen gestrickt, zwischen denen zusätzliche Maschenreihen,
die kürzer als die Hauptmaschenreihen sind, aus einem Teil der Kettfaden der beiden Systeme durch Abschalten
der Wirknadeln auf einem Teil des Nadelzylinderumkreises gewirkt, wobei erfindungsgemäß die beiden Ösensysteme während
des Wirkens der zusätzlichen Reihen längs der Wirknadelfront hinter die Nadelrücken derart verschoben werden, daß die Verschiebungen
größer als die Verschiebungen dieser Ösen beim Wirken der Hauptmaschenreinen sind.
Bei der Vergrößerung der Verschiebungsbeträge der ösen hinter
den Wirknadelrücken niismt die Zahl der Durchzüge zu, die die
Maschengerüste der zusätzlichen Reihen kreuzen, wodurch folgendes erreicht wird: die Fersenfestigkeit beim Ausdehnen längs
der Maschenreihen nimmt zu, die Reibfestigkeit wird größer, da mit den Reibflächen nur dickere zusätzliche, nicht aber die
Hauptmaschenreihen zusammenwirken; die Hohe der zusätzlichen Reihen wird größer und demzufolge die Raumform der Ferse stärker
ausgeprägt,
Des weiteren wird das Verfahren dadurch gekennzeichnet, daß die Kettfaden der beiden Systeme, die sich an der Bildung der
Randmaschen der zusätzlichen Reihen beteiligen, unter höherer Spannung als die übrigen Fäden und mit geringerer Geschwindigkeit
als die Fadenzuführgeschwindigkeit zum Wirken der übrigen Maschen der zusätzlichen Reihen zugeführt werden. Dadurch wird
das Festziehen der Öffnungen an den Fersenrändern und stetiger Übergang von der Maschenstruktur der Ristseite der Strumpf- und
Sockenware zur Maschenstruktur der Ferse erreicht.
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Zweckmäßigerweise ist die Zuführgeschwindigkeit der Kettfäden
zum Wirken der Randmaschen auf der einen Seite der zusätzlichen Maschenreihen höher als die Zuführgeschwindigkeit
der Kettfäden zum Wirken der Randmaschen auf der anderen Seite
der zusätzlichen Maschenreihen.
Zur Ausführung des erfindungsgesäBeri Yerfahrens wird eine
Rundkettenwirkmaschine "verwendet, sit .einem nadelzylinder mit
Wirknadeln und Platinen, zwei Ösensysteaen, die zwischen den
Wirknadeln verschoben werden und in 2wei konzentrisch liegenden
ringförmigen ösenkämmen untergebracht sind, welche längs der
Wirknadelfrcnt mittels eines Mechanismus verschoben werden, der auf einer gemeinsamen Antriebswelle montierte Hauptnocken
gemäß der Zahl der Ösenkämme enthält, bei jedem von denen Rollen
an einem abgefederten Hebel befestigt sind, der mit dem entsprechenden Ösenkamm kinematisch verbunden ist, mit zwei Kettfädensystemen,
mit einem Mechanismus zur zwangsweisen Zuführung der Kettfaden eines jeden Systems, mit abgefederten Streichbäumen,
mit einer Verteilungstrommel einer Steuereinrichtung zur Steuerung aller Mechanismen der Wirkmaschine, die einen bekannten
Mechanismus zur Abschaltung eines Teils der ¥irknadeln während des Wirkens von zusätzlichen Maschenreihen einschließt. In dieser
Maschine ist erfindungsgemäß der Mechanismus zur Verschiebung der Ösenkämme längs der ¥irknadeifrcnt mit zusätzlichen
Nocken von einem vom Profil der Hauptnecken verschiedenen Profil
versehen, die in der Nähe der Hauptnocken auf einer gemeinsamen Antriebswelle angebracht sind, die, um die zusätzlichen
Nocken mit den Rollen der abgefederten Hebel beim Wirken von
zusätzlichen Reihen zum Eingriff zu bringen, axial verschiebbar angeordnet und mit der Verteilungstrommel der Steuereinrichtung
zur Steuerung aller Mechanismen der Rundkettenwirkmaschine kinematisch verbunden ist, wobei der Mechanismus zur zwangsweisen
Zuführung der Kettfaden eines jeden Systems mit einer an dessen Antriebstrommel elastisch angedrückten zusätzlichen gummierten
Walze ausgestattet ist, die von den Kettfaden ihres Systems umfaßt
ist, welche zur Bildung der Randmaschen von zusätzlichen Reihen bestimmt sind, wobei diese zusätzliche gummierte Walze
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von der Antriebstrommel trennbar angeordnet ist und einen Drehantrieb in der von der Antriebstrommel getrennten Stellung
besitzt.
Die erfindungsgemäße konstruktive Ausführung des Mechanismus
zur Verschiebung von Ösenkämmen löst das Problem der automatischen
Erzeugung einer kettengewirkien Strumpf- und Sockenware
mit einer Ferse, in der zusätzliche Maschenreihen mit Verschiebungsbeträgen
der Ösen hinter die Wirknadelrücken gewirkt werden, die größer als die Verschiebungsbeträge dieser Ösen beim
Wirken von Hauptmaschenreihen sind. Der Mechanismus bewirkt das automatische Übergehen der Maschine von einer Bindung zur anderen
und kann bei der Erzeugung von anderen Erzeugnisteilen oder von kettengewirkten rohrförmigen Erzeugnissen zur Erzielung von
besonderen mechanischen und ringförmigen Mustereffekten verwendet
werden.
Der Mechanismus zur zwangsweisen Zuführung der Kettfaden gewährleistet
den automatischen Übergang von einer vorgegebenen Zuführgeschwindigkeit der Kettfaden für die Randmaschen der zusätzlichen
Reihen auf eine andere Geschwindigkeit beim Umschalten der Maschine auf das Fersenvd.rken, und umgekehrt.
Zweckmäßigerweise sind zur axialen Verschiebung der gemeinsamen Antriebswelle, die Haupt- und Zusatznocken trägt, eine Gleitstückgabel,
die mit der Verteilungstrommel kinematisch verbunden
ist und Führungsnuten besitzt, eine Hülse, die auf der gemeinsamen Antriebswelle frei angebracht und auf ihr gegen Verschiebungen
längs derselben fixiert sowie mit Zapfen versehen ist, die in den Nuten der Gleitstückgabel geführt sind, sowie eine
Vorrichtung angeordnet, die die Hülse gegen Drehung zusammen mit der gemeinsamen Antriebswelle sichert.
Die Erfindung ist ferner dadurch gekennzeichnet, daß der Drehantrieb
der zusätzlichen gummierten Walze einen bekannten Scheibenvariator enthält, dessen Antriebsscheibe mit der Welle der
Antriebstrommel kinematisch verbunden ist, während die angetriebene Scheibe auf der ¥elle der zusätzlichen gummierten Walze
befestigt ist. Dies gewährleistet das zuverlässige Ein- und Aus-
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schalten der Drehbewegung der zusätzlichen gummierten Walze sowie die stetige Regelung und das sichere Aufrechterhalten
der Drehzahl der gummierten Walze bei der Fersenerzeugung.
Erfindungsgemäß ist zur Trennung der zusätzlichen gummierten Walze von der Antriebstrommel ein Hebelsystem verbanden, das
mit der Verteilungstrommel der Steuereinrichtung zur Steuerung aller Mechanismen der Maschine kinematisch verbunden ist, wobei
die Hebel auf einer Tragwelle befestigt sind, die parallel zur zusätzlichen gummierten Walze angeordnet sind, und über ihre
freien Enden abgefederte Gleitstücke ständig berühren, die Auflager für die Welle der zusätzlichen abgefederten Walze darstellen.
Die Erfindung ist ferner auch noch dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche gummierte Walze aus zwei Teilen gebildet ist,
die auf einer für sie gemeinsamen Welle angebracht sind, und ihr Drehantrieb zwei Scheibenvariatoren enthält, die an den
Stirnseiten der gummierten Walze angeordnet sind und deren Antriebsscheiben mit der Welle der Antriebstrommel kinematisch
verbunden sind, wobei die angetriebene Scheibe des einen Variators auf der gemeinsamen Welle befestigt ist, die den einen
Teil der zusätzlich gummierten Walze trägt, während die angetriebene
Scheibe des anderen Variators an einer Hülse befestigt ist, die den zweiten Teil der gummierten Walze trägt und auf
der gemeinsamen Welle frei angeordnet ist. Dies erlaubt die zwangsweise Zuführung der Kettfäden für die Randmaschen der
zusätzlichen Reihen mit zwei unterschiedlichen Geschwindigkeiten bei guter Beständigkeit der Kettfädenzuführgeschvrindigkeiten in
allen Arbeitszuständen. Die beiden Zuführgeschwindigkeiten der Randfäden werden einzeln und stetig geregelt.
Kachstehend wird eine eingehende Beschreibung eines Ausführungsbeispiels des Verfahrens zum Wirken der Ferse der Strumpf- und
Sockenware und der erfindungsgemäßen Rundkettenwirkmaschine unter Bezugnahme auf beiliegende Zeichnungen angeführt; in den
Zeichnungen zeigen:
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FIg. 1 schematische Darstellung der grafischen Aufzeichnung
der Arbeit, eines der ringförmigen Ösenkäimne während
des Eintrags der Kettfaden A„ Im YÜrkab schnitt der
Ferse;
Fig. 2 gegenseitige Lage der Maschenfcllcungsorgane der
Rundkettenwirkmaschine;
Fig. 3 kinematisches Schema des Mechanismus zur Verschiebung
der ringförmigen Ösenkämme längs der Wirknadelfront;
Fig. 4 dasselbe wie in Fig. 3, Draufsicht;
Fig. 5 Profile der Haupt- und zusätzlichen Nocken des und 6 Mechanismus· von Fig. 3Γ
Fig. 7 kinematisches Schema der Mechanismen zur zwangsweisen Kettfädenzuführung, Seitenansicht;
Fig. 8 dasselbe wie in Fig. 7, Vorderansicht;
B'ig. 9 Teil des kinematischen Schemas von Fig. 7, mit der
zusätzlichen gummierten Walze, ausgeführt aus zwei Teilen.
In Fig. 1 sind mit 1 Nadeln gekennzeichnet, die beim Wirken von zusätzlichen Maschenreihen a und b der Ferse ausgeschaltet
werden; 1 a - ständig arbeitende Wirknadeln, darunter während des Wirkens von zusätzlichen Maschenreihen a und b der Ferse;
k - vorletzte Maschenreihe des Kalsabschnittes der Strumpfund
Sockenware; k^ - vorletzte Maschenreihe des Halsabschnitts;
c und d - volle ringförmige Hauptmaschenreihen, die an den Nadeln 1 und 1 a gewirkt v/erden; 2 - ringförmige Maschenreihen
im Sohlenabschnitt.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Wirken der Ferse wird auf die folgende Weise durchgeführt:
Die gesamte Strumpf- und Sockenware wird beispielsweise in
Trikot-Trikot-Bindung aus zwei Systemen von Kettfaden Ap und
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Ap (Fig. 2) erzeugt, die von zwei Ösensystemen mittels ihrer
Verschiebung .zwischen den Nadeln 1 und 1 a und ihrer Gegenverschiebung
längs der "Wirknadelfrent eingetragen v/erden, wodurch
ringförmige Hauptmaschenreinen k^, k, c, d und 2 (Fig* Ό
der Ware gestrickt werden.
Der Prozeß der Erzeugung eines Fersenabschriittes ist am Beispiel
der grafischen Aufzeichnung a-er Kettfaden A^ des einen
Systems erläutert. Die grafische AirEzeicnnung des Eintrags deir
Kettfaden A^ des zweiten Systems ist tier im Fig, 1 dargestellten
ähnlich, aber sie besitzt die entgegengesetzte Yersahiebungsrichtung
der Ösen vor und. hinter den Maäelrüicken,
Vor dem Beginn der Ausbildung des Fersenafeselmlfcfces werden zwei
letzte ringförmige Maschenreihen k land k.- des Halsaibsehnittes
der Strumpf- und Sockenware gestrickt* wobei aus den Fäden A^
3eder Öse die Maschen beispielsweise in Triko.tbind.i3ng an allen
Nadeln 1 und 1 a gewirkt werden. Beim Wirken des Fersenabschnittes werden die Wirknadeln 1 auf einem Teil des Nadelzylinderumkreises
aus der Arbeit ausgeschaltet, und an den weiterarbeitenden Nadeln 1 a werden zwei erste zusätzliche Maschenreihen a und
b gewirkt. Beim Eintrag der Kettfaden A1 zum ¥irken der Maschenreihen
a und b werden die Ösen längs der Wirknadelfront 1 a hinter den Nadelrücken mit Verschiebungen verschoben, deren Beträge
größer als die Verschiebungen dieser ösen beispielsweise um einen Schritt beim Stricken der Maschenreihen k und k^ im
Halsabschnitt sind. Infolgedessen besitzen die Maschen der zusätzlichen Reihen a und b Durchzüge e, deren Länge größer als
die Länge der Durchzüge e^ der Schleifen der Reihen k und k^
bzw. c und d ist.
Nach dem Ivirken der zusätzlichen Reihen a und b an den Nadeln
1 a werden die Nadeln 1 in Tätigkeit gesetzt und beispielsweise zwei volle (ringförmige) Hauptmaschenreihen c und d an
allen Nadeln 1 und 1 a des Nadelzylinders gestrickt. Beim Wirken der Hauptmaschenreihen c und d wird den Ösen eine Bewegung
mit demselben Verschiebungsbetrag wie bei der Erzeugung von Hauptabschnitten der Strumpf- und Sockenware, darunter auch
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ORiGINAL INSPECTED
von Maschenreinen k und k^, erteilt.
Danach beginnt man erneut auf die vorerwähnte Weise das
Wirken der zusätzlichen Maschenreihen a und b, die mit den Kauptmaschenreihen c und d abwechseln, wobei dies in erforderlicher
Zahl wiederholt wird. Hierbei -werden während des Wirkens der zusätzlichen Maschenreihen a und b die Kettfaden
A^ und Ap der beiden Systeme, die sich an der Bildung von
Randmaschen 3 der zusätzlichen Reihen a und b beteiligen,
unter einer höheren Spannung als die übrigen Fäden und mit einer geringeren Geschwindigkeit als die Zuführgeschwindigkeit
zum Wirken der übrigen Maschen der zusätzlichen Reihen zugeführt. Dadurch sowie wegen der Abschaltung eines Teiles
der V/irknadeln auf einem Teil des Nadelzylinderumfanges sind
die Durchzüge e~ der Randmaschen 3 kürzer als die Durchzüge e
und liegen in der in Fig. 1 dargestellten Weise, wobei die Lage dieser Durchzüge e2 von der beim Wirken des Erzeugnisses
gewählten Bindungsart abhängig ist. Die Zuführgeschwindigkeit der Kettfaden zur Formung von Randnaschen auf den beiden Seiten
der zusätzlichen Reihen a und b kann in gleicher Höhe aufrechterhalten werden. Jedoch wird zweckmäßigerweise die Zuführgeschwindigkeit
der Kettfaden, beispielsweise von Randmaschen 4
mit Durchzügen e,, die sich auf der einen Seite der zusätzlichen
Maschenreihen a und b befinden, höher als die Zuführgeschwindigkeit der Kettfaden zum Wirken von beispielsweise Randinaschen 3
eingestellt, die sich auf der anderen Seite der zusätzlichen Reihen befinden. Da ein Teil der Wirknaöeln sich am Wirken bei
der Formung von zusätzlichen Reihen nicht beteiligt, liegen in diesem Fall die Randmaschen 3 und 4 und deren jeweilige Durchzüge
e2 und e, in der in Fig. 1 dargestellten V/eise.
Nach dem Wirken des Fersenabschnitts und dessen letzter Reihen a und b geht man zum Wirken von ringförmigen Reihen 2 der Sohle
und nachfolgenden Abschnitten des Erzeugnisses an allen Nadeln 1 und 1 a über.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Wirken der Ferse wird auf
der bekannten Rundkettenwirkmaschine ausgeführt, die in Fig. 2 nicht vollständig dargestellt ist. Sie enthält:
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ORIGINAL INSPECTED
Einen Nadelzylinder 5 mit den Wirknadeln 1 und 1 a, die mittels
bekannter Vorrichtungen in der Vertikalebene hin- und hergehend verschoben werden, sowie mit Platinen 6, die ebenfalls mittels
bekannter Vorrichtungen in radialer Richtung verschoben werden; zwei Ösensysteme von jeweiligen Ösen 7 und 8, die sich zwischen,
den Wirknadeln 1 und 1 a verschieben und in Nuten 9 von zwei konzentrisch liegenden ringförmigen Ösenkäsanen, jeweils 10 und
11, untergebracht sind, die sich längs der Wirknadelfront verschieben;
einen Mechanismus 12 (Fig. 3-6) zur Verschiebung
von ringförmigen Ösenkäimnen 10 und 11 längs der Wirknadelfront;
zwei Systeme von Kettfaden A^ und A2 (Fig. 2); einen Mechanismus
13 (Fig. 7) zur zwangsweisen -Zuführung der Kettfaden für ein
jedes System von Kettfaden A^ und Ap, abgefederte Streichbäume
14 und 15; eine bekannte Steuereinrichtung, die die Arbeit aller Mechanismen der Rundkettenwirkmaschine steuert, in Fig. nicht
mitabgebildet, und einen bekannten Mechanismus zur Abschaltung eines Teiles von Wirknadeln 1 während des Wirkens der zusätzlichen
Maschenreihen, wie in jeder beliebigen Rundwirkmaschine üblich, sowie eine Verteilungstrommel B (Fig. 3) einschließt,
die die Bewegung aller Mechanismen über ein Hebelsystem steuert.
Es versteht sich von selbst, daß außer den aufgezählten Mechanismen
die Rundkettenwirkmaschine auch andere Mechanismen und Vorrichtungen enthält, die die selbsttätige Arbeit der Maschine
gewährleisten und den auf diesem Gebiet tätigen Fachleuten vertraut sind.
Die Ösen 7 und 8 (Fig. 2) sind als sichelförmige Platten ausgebildet,
die einen runden Fuß 16 und einen verlängerten Abschnitt 17 mit einer Bohrung 18 zum Durchtritt von Kettfaden
A1 und A2 besitzen. Die Füße 16 der jeweiligen Ösen 7 und 8 sind
in Ringschlössern 19 und 20 untergebracht, die in der durch einen Pfeil C angedeuteten Richtung von einem beliebigen bekannten
Mechanismus (in Fig. 2 nicht abgebildet), der in der Maschine vorgesehen ist, hin- und hergehend verschoben v/erden.
In der Folge führen die Ösen 7 und 8 schwingende Bewegung in der durch einen Pfeil D angedeuteten Richtung aus und passieren
zwischen den Wirknadeln 1.
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INSPBCTBD
In der Rundkettenwirkmaschine gemäß der Erfindung enthält der
Mechanismus 12 (Fig. 3 und 4) zur Verschiebung von ringförmigen Ösenkämmen 10 und 11 zusammen mit den Ösen 7 und 8 längs der
Wirknadelfront eine gemeinsame Antriebswelle 21, die darauf
starr "befestigte Hauptnocken 22 und 23 trägt. Am Hauptnocken
stützt sich eine Rolle 24 ab, die an der Gabel 25 eines Hebels
26 befestigt ist, und am Hauptnocken 23 stützt sicli eine Rolle
27 ab, die an der Gabel 28 eines Hebels £9 befestigt ist. Die
Hebel 26 und 29 (Fig. 4) sind am Gestell gelenkig angebracht, und die einen Enden derselben sind von jeweiligen Federn 30
und 31 abgefedert, während die zweiten Enden dieser Hebel über jeweilige Zugstangen 32 und 33 mit dem äußeren Ösenkamm 10 und
dem inneren Ösenkamm 11 verbunden sind. Die Ösenkämme 10 und
sind an der Maschine in festen Führungen, jeweils 34 und 35, um die Maschinenachse O-i-O-i (Fig« 2) drehbar angeordnet. Auf der
Antriebswelle 21 (Fig. 3) ist achsgleich in der Nähe des Hauptnockens 22 ein zu ihm paariger zusätzlicher Nocken 36 angebracht,
während in der Rahe des Hauptnockens 23 ein zu ihn paariger zusätzlicher
Nocken 37 angebracht ist. Die Welle 21 ist axial verschiebbar angeordnet, um die zusätzlichen Nocken 36 und 37 zum
Eingriff mit den jeweiligen Rollen 24 und 27 der abgefederten Hebel bringen zu können, und ist mit der "Verteilungstrommel B
der Steuereinrichtung zur Steuerung aller Mechanismen der Rundkettenwirkmaschine
kinematisch verbunden. Hierzu ist die Welle 21 mit ihrem einen Ende in einer Gesteinführung 38 untergebracht,
während ihr anderes Ende sich in einen; Kegelrad 39 befindet und
mit diesem durch eine Gleitfeder 40 verbunden ist, wobei das Kegelrad 39 mit einem Kegelrad 41 im Eingriff steht, das auf
einer Welle 42 angebracht ist, die mit dem Maschinenantrieb verbunden ist.
Zur axialen Verschiebung der Antriebswelle 21 ist im Mechanismus 12 eine Gleitstückgabel 43 und eine Hülse 44 vorhanden, die auf
der Welle 21 angebracht und gegen axiale Verschiebung auf der Welle 21 beispielsweise durch Sicherungsringe 45 und 46 fixiert
ist. Die Hülse 44 trägt zwei entgegengesetzt gerichtete Zapfen 47, die in Nuten 48 der Gleitstückgabel 43 hineinragen. Die
Gleitstückgabel 43 ist in Gestellführungen 49 untergebracht und
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ORIGINAL INSPECTED
beispielsweise über eine Zugstange 50 und ein Hebelsystem mit der Verteilungstrommel B gelenkig verbunden. Zur Fixierung der
Hülse 44 gegen Drehung zusammen mit der gemeinsamen Antriebswelle
21 ist eine Vorrichtung beispielsweise in Gestalt einer Stange 51 vorhanden, die an einem der Zapfen 47 befestigt und
in einer Gestellbohrung 52 frei angeordnet ist.
In Fig. 5 und 6 sind konjugiert liegende Profile der Hauptnocken
22 und 23 sowie der zusätzlichen Nocken 36 und 37 dargestellt.
Die Hauptnocken 22 und 23 mit den jeweiligen Profilen a^b^c^d^e^
f1g1h1i1k1l1m1n101P^r1 und a2TD2C2<i2ei>^2g2il2i2k212m2n2o2p2r2 s;Lnd
beispielsweise zum Wirken während einer Umdrehung derselben von vier Reihen der Trikotbindung mit geschlossenen Maschen bestimmt,
wobei die Hauptnocken um die Achse der Antriebswelle .21 auf solche Weise versetzt sind, daß sie das Wirken von Maschen der Zweikamm-Trikot-Trikot-Eindung
mit gegenseitigen Verschiebungen gewährleisten.
Die zusätzlichen Nocken 36 und 37 (Fig. 5 und 6) besitzen Profile,
die von den Profilen der Hauptnocken 22 und 23 verschieden sind; sie sind in Fig. 5 und 6 durch punktierte Linien angedeutet
und jeweils durch Bezugszeichen g^hji^k^ial und l2m'2
η'ρό'ρρ'ρΓρ gekennzeichnet und beispielsweise zum Wirken zusammen
mit den Hauptnocken während einer Umdrehung von zwei Hauptreihen der Trikotbindung und zwei zusätzlichen Reihen der Tuchbindung
mit geschlossenen Maschen bestimmt, wobei diese zusätzlichen Nocken 36 und 37 um die Achse der Antriebswelle 21 auf
eine solche Weise versetzt sind, daß sie zusammen mit den Hauptnocken 22 und 23 das Wirken von zwei Reihen der Zweikamm-Trikot-Trikot-Bindung
mit gegenseitigen Verschiebungen und zwei Reihen der Zweikamm-Tuch-Tuch-Bindung gewährleisten.
Die Mechanismen 13 (Fig. 7) zur zwangsweisen Zuführung von Kettfäden A^ und A2 eines jeden Systems enthalten eine Spule 52
für die Kettfaden A2, die durch die Öffnungen der Ösen 8 des
einen Systems, beispielsweise dem inneren, laufen, sowie eine Spule 53 für die Kettfaden A.,, die durch die Öffnungen der Ösen
7 des zweiten Systems, beispielsweisse dem äußeren, laufen.
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ORIGINAL INSPECTED
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Fadenzuführende gummierte Antriebstrommel 54 und 55, über denen
jeweilige abgefederte Streichbäume 14 und 15 angeordnet sind, enthalten gummierte Andrückwalzen 56 und 57, die auf Drehachsen
in jeweiligen Hebeln 58 und 59 angebracht sind, die von jeweiligen
Federn 60 und 61 abgefedert sind- Getrennt sind Spulen 62
mit den Kettfaden A9 o, die zur Bildung von Ranämaschen 3 und 4
durch die Ösen 8 des inneren Systems bestimmt sind, und Spulen
63 mit den Kettfaden A-1 Λ angeordnet, die zur Bildung von Randmaschen
3 und 4 durch die Öse 7 des äußeren Systems bestimmt sind.
Außerdem sind die Mechanismen 13.mit an die Aiitriebstrommeln
54 und 55 elastisch angedrückten zusätzlichen gummierten Walzen, jeweils 64 und 65, versehen, die von den Kettfaden A2 2 1331U- A-j 1
jeweils umfaßt sind, die zur Bildung von Randmaschen 3 und 4 der zusätzlichen Reihen a und b bestimmt sind.
Die zusätzlichen gummierten Walzen 64 und 65 sind trennbar von den ihnen zurgeordneten Antriebstrommeln 54 und 55 angeordnet,
und jede von ihnen besitzt einen Drehantrieb zur Drehung in der
von der Trommel abgetrennten Stellung.
Die zusätzliche gummierte Walze 64 ist auf einer Welle 66 (Fig. 8) über der Antriebstrommel 54 angeordnet. Die Welle 66
ist in Gleitstücken 67 und 68 untergebracht, die als Drehstützen für die Welle 66 dienen. Die Gleitstücke 67 und 68 sind
im Innern von jeweiligen Führungsi'ahinen 69 und 70 untergebracht
und von oben durch Federn 71 und 72 abgefedert. Neben dem Streichbaum 14 (Fig. 7) sind gleiche individuelle Fadenabzüge
73 für einen jeden Kettfaden A0 o angeordnet, die zur Bildung
von Randmaschen 3 und 4 durch die Ösen 8 des inneren Systems bestimmt sind.
Die zusätzliche gummierte Walze 65 (Fig. 8) ist auf einer Welle 74 über der Antriebstrommel 55 angeordnet.
Die Welle 74 ist in Gleitstücken 75 und 76 angebracht, die im Innern von jeweiligen Führungsrahmen 77 und 78 untergebracht
und von oben durch Federn 79 und 80 abgefedert sind. Neben dem Streichbaum 15 (Fig. 7) sind gleiche individuelle Fadenabzüge
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ORIGINAL INSPECTED
81 für einen jeden Kettfaden A. Λ angeordnet, die zur Bildung
von Randmaschen 3 und 4 durch die Ösen 7 des äußeren Systems "bestimmt sind.
Die Fadenatizüge 73 und 81 sind "beispielsweise von jeweils
gleichen Spiralfedern 82 und 83 abgefedert.
Unter den Gleitstücken 67 (Fig* 8} und 68 sind Hebel 84 und
angebracht, die auf einer Tragwelle 86 starr befestigt sind, und unter den Gleitstücken 75 und 76 sind Hebel 87 und 88 angeordnet,
die auf einer Tragwelle 89 starr befestigt sind. Die Hebel 84 und 87 sind durch eine Zugstange 90 miteinander gelenkig
verbunden, wobei der Hebel' 87 zweiarmig ausgeführt und beispielsweise durch ein Seil 91 mit der nicht dargestellten
Verteilertrommel der Steuereinrichtung zur Steuerung aller Mechanismen der Rundkettenwirkmaschine verbunden ist, was die
Möglichkeit gibt, bei Bedarf die zusätzlichen gummierten Walzen 64 und 65 von den Antriebs trommeln 54 und 55 abzukoppeln.
Der Drehantrieb der zusätzlichen gummierten Walze 64 enthält
einen bekannten Scheibenvariator, dessen angetriebene Scheibe 92 durch eine Sicherungsschraube 93 auf der Welle 66 befestigt
ist, während eine Antriebsscheibe 94 mit der Welle 95 der Antriebstrommel
54 mittels einer vertikalen Zwischenwelle 96, auf der die Antriebsscheibe 94 befestigt ist, und Kegelrädern 97 und
98 kinematisch verbunden ist, wobei das Kegelrad 97 auf der Welle 96, das Kegelrad 98 aber auf der Welle 95 befestigt ist.
Der Drehantrieb der zusätzlichen gummierten Walze 65 ist dem vorerwähnten ähnlich, und sein Scheibenvariator enthält eine
angetriebene Scheibe 99, die auf der Welle 74 befestigt ist, während eine Antriebsscheibe 100 auf einer vertikalen Zwischenwelle
101 befestigt ist, die über Kegelräder 102 und 103 mit einer Welle 104 verbunden ist, die die Antriebstrommel 55
trägt.
Bei dieser konstruktiven Ausführung der Mechanismen 13 zur zwangsweisen Zuführung der Kettfaden der beiden Systeme wird
gleiche Zuführgeschwindigkeit der Kettfäden beim Wirken von Randmaschen 3 und 4 der zusätzlichen Reihen a und b gewähr-
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ORIGINAL INSPECTED
leistet.
Wenn ferner die Zuführgeschwindigkeit der Kettfäden für die Randmaschen auf der einen Seite der zusätzlichen Reihen a und
b höher eingestellt wird als die Zuführgeschwindigkeit der Kettfäden
für die Randinaschen auf der anderen Seite dieser zusätzlichen
Reihen, so müssen die zusätzlichen gummierten falzen aus
zwei Teilen 105 und 106 (Fig. 9) gebildet sein, wobei die Ausführung
der Walzen 64 und 65 am Beispiel eines der Mechanismen 13 zur Zuführung der Kettfäden des äußeren Ösenkamms 10, d.h.
der Walze 65, gezeigt ist. Die Teile 1C5 und 106 sind auf einer
für sie gemeinsamen Welle 107 angebracht, und der Drehantrieb derselben enthält zwei Scheibenvariatoren 108 und 109 bekannter
Konstruktion, die an den Stirnseiten der zusätzlichen gummierten Walze 65, d.h. ihrer Teile 105 und 106, angebracht sind.
Der Teil 105 der Walze 65 ist auf der gemeinsamen Welle 107 befestigt, an deren Ende das Gleitstück 75 und die angetriebene
Scheibe 110 des Variators 108 befestigt sind. Die Antriebsscheibe
111 des Variators ist auf einer vertikalen Zwischenwelle 112 befestigt, die über Kegelräder 113 und 114 mit der Welle
104 der Antriebstrommel 55 verbunden ist.
Der Teil 106 der Walze 65 ist an einer Hülse 115 befestigt, die auf der gemeinsamen Welle 107 frei angeordnet ist. Am aus dem
Teil 106 herausragenden Ende der Hülse 115 ist das Gleitstück
76 und die angetriebene Scheibe 116 des Variators 109 befestigt. Die Antriebsscheibe 117 des Variators 109 ist auf einer vertikalen
Zwischenwelle 118 befestigt, die über Kegelräder 119 und
120 mit der Welle 104 der Antriebstrommel verbunden ist.
Die Arbeit der Rundkettenwirkmaschine geht auf die folgende Weise vor sich:
Der Prozeß des Wirkens der Strumpf- und Sockenware erfolgt wie sonst üblich bei der Erzeugung von Zweikamm-Kettengewirken ·
durch Verschiebung der Wirknadeln 1 und 1 a (Fig. 2) in der durch einen Pfeil E angedeuteten Richtung und durch Eintrag
von zwei Systemen der Kettfäden A1 und Ap mittels zweier
030022/051 9
ORIGINAL INSPECTED
Systeme der äußeren Ösen 7 und der inneren öse 8, wobei den' ösen 7 und 8 eine radial schwingende Bewegung zwischen den
Nadeln 1 und 1 a sowie Gegenverschiebungen längs der Wirknadelfront erteilt werden. Dadurch werden ringförmige Hauptmaschenreihen
des Erzeugnisses, beispielsweise in Trikot-Trikot-Bindung, gebildet, die unter der Wirkung der radial bewegten Platten 6
hinter die Rücken der Nadeln 1 und 1 a ständig abgezogen werden.
Beim Wirken des Erzeugnisses, darunter dessen letzter Reihen k und k.. (Fig. 1), ist der Verbrauch an allen Kettfaden A^ und A2
gleich, da an allen Wirknadeln 1 und 1 a des Nadelzylinders 5 (Fig. 2) gleiche Maschen gebildet werden. Hierbei bekommen die
Ösen 7 und 8 der beiden Systeme gleiche Verschiebung längs der Wirknadelfront, und beim Wirken'aller Abschnitte des Erzeugnisses
außer der Ferse arbeiten die Hauptnocken 22 und 23 (Fig. 3), die jeweils über ihre Rollen 24 und 27, Gabeln 25 und 28, Hebel
26 und 29, Zugstangen 32 und 33 (Fig. 4) auf ihre Ösenkämme 10 und 11 einwirken und ihnen Längsverschiebungen längs der Wirknadelfront
erteilen. Hierbei wird die gemeinsame Antriebswelle 21, auf der die Nicken 22 und 23 angebracht sind, vom Hauptantrieb
der Rundkettenwirkmaschine über die Welle 42 (Fig. 3), Kegelräder 41 und 39, Gleitfeder 40, drehangetrieben, wobei
sich die Antriebswelle 21 mit den Hauptnocken 22, 23 und zusätzlichen
Nocken 36, 37 in der unteren Stellung befindet und
in der Vertikalen von der Hülse 44, die an den Sicherungsringen 45 und 46 anliegt, und der Gleitstückgabel 43 fixiert wird.
In diesem Betriebszustand rollt die Rolle 24 (Fig. 5). am Profil a^b^c^d^e^f^g^h^i^k^l^m^n^o^p^r^ des Hauptnockens 22 ab, und
die Rolle 27 (Fig. 6) rollt am Profil a2b2c2d2e2f2g2h2i2k2l2
m2n2°2-P2r2 ^es Hauptnockens 23 ab, wobei sie während einer jeden
Umdrehung .der Antriebswelle 21 (Fig. 5 und 6) Längsverschiebungen
den Ösenkämmen 10 und 11 (Fig. 4) mit gleichen Verschiebungsbeträgen längs der Front der Wirknadeln 1 und 1 a erteilen,
die zur Erzeugung von Hauptmaschenreiheh einer Zweikammbindung, beispielsweise einer Trikot-Trikot-Bindung, erforderlich sind.
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Beim Umschalten der Maschine auf aas Wirken der Ferse einer
Strumpf- und Sockenware, d.h. der zusätzlichen Reihen a und b, verschiebt die Verteilungstrommei B (Fig. 3) der Steuereinrichtung
zur Steuerung aller Mechanismen der Rundkettenwirkmaschine über die Zugstange 50 die Gleitstückgabel 43 senkrecht zur Antriebswelle
21, welche Gabel 43, innen sie mit den Wänden der
Nuten 48 auf die Zapfen 47 einwirkt t über die Hülse 44, den
Sicherungsring 45 die gemeinsame Antriebswelle mit den jeweiligen
Haupt- und zusätzlichen Nocken 22, 23 und 56s 37, hebt.
In der oberen Stellung wir die Antriebswelle 21 in der Vertikalen mittels der Sicherungsring 45 und 46, der Hülse 44 und der
Gleitstückgabel 43 fixiert.
Beim Heben der gemeinsamen Antriebswelle 21 nach oben überträgt das Kegelrad 39 mittels der Gleitfeder 40 die Drehbewegung
auf diese Welle weiter, und die zusätzlichen Nocken 36 und
37 treten mit den. Rollen 24 und 27 in Wechselwirkung. Hierbei
gehen die Hauptnocken 22 und 23 nicht außer Eingriff mit diesen Rollen. Als Folge hiervon rollt während des Fersenwirkens die
Rolle 24 während einer jeden Umdrehung der Welle 21 am Profil Ei-n^o^p^r^a^b^c^d^e^f^g^ des Hauptnockens 22 (Fig. 5) und Profil
g^h^i^k^l^HLJ des zusätzlichen Nockens 36 ab, und die Rolle 27
(Fig. 6) rollt während einer oeden Umdrehung der Welle 21 am Profil r2a2b2C2d2e2i>2S2il2i?ii212 äes "ευΡΐηοο1ίε!η!3 23 ^1*0- Profil
^2ΐα'2η2Ό2^>2Γ2 des ZVLS^z~^ciien Nockens 37 ab. Hierbei werden,
während die zwei Hauptmaschenreihen c und d (Fig. 1) im Fersenabschnitt
an allen Wirknadeln gewirkt werden, mittels der Nocken
22, 23 (Fig. 5 und 6) dem Ösenkemm Gegenverschiebungen erteilt,
so beispielsweise zum Wirken von Maschen in Zweikamm-Trikot-Trikot-Bindung,
und wenn zwei zusätzliche Maschenreihen a und b an einem Teil der Wirknadeln 1 a gewirkt werden, verschieben die
Nocken 22, 36, 23 und 37 die G'senkämme 10 und 11 längs der
Wirknadelfront hinter den Nadelrücken mit Verschiebungen, deren Beträge größer als die Verschiebungsbeträge dieser Ösen beim
V/irken von Hauptmaschenreihen c und d sind. Somit findet während einer Umdrehung der Welle 21 mit den Nocken 22, 36 und
23, 37 fin voller Bildungszyklus von zwei Hauptmaschenreihen
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c und d an allen Wirknadeln 1 und 1a sowie von zwei zusätzlichen Maschenreihen a und b an den Nadeln 1a statt.
Nach dem Wirken des Fersenabschnittes wird mit Hilfe der Steuereinrichtung zur Steuerung aller Mechanismen der Rundkettenwirkmaschine
über die Zugstange 50 (Fig. 3) die Gleitstückgabel 43 in der umgekehrten Richtung abgeführt und die
gemeinsame Antriebswelle 21 in ihre Ausgangsstellung abgesenkt, wonach sie in dieser Stellung fixiert: wird. Hierbei senken sich
die zusätzlichen Nocken 36 und 37 zusammen mit der Welle 21 nach unten und treten aus dem Kontakt mit den Rollen 24 und 27· Im
weiteren erhalten die Ösenkämme 10 und 11 Verschiebungen längs der Wirknadelfront nur unter der Wirkung der Hauptnocken 22
und 23.
Die vertikalen Verschiebungen können der Welle 21 nur dann erteilt
werden, wenn unter den beiden Rollen 24 und 27 ■Profilabschnitte
der Hauptnocken 22 und 23 laufen, die in den beiden' Betriebszuständen ständig in Funktion sind, was für einen Fachmann
offensichtlich ist.
Die Hülse 44 wird gegen Drehung zusammen mit der Welle 21 durch den Stock 52 festgehalten. ·
Die zusätzlichen Nocken 3.6 und 37 kennen an der Antriebswelle 21
individuell oder· aber an der nichtarbeitenden Oberfläche der ihnen paarweise zugeordneten Hauptnocken 22 und 23 befestigt
sein. .
Beim Wirken von zusätzlichen Maschenreihen a und b der Ferse des
Erzeugnisses werden die Kettfaden Α., Λ und A0 o der beiden
Systeme, die zur Bildung von Randmaschen 3 und 4 bestimmt sind,
unter einer höheren Spannung als die Kettfaden A1 und A2 zur
Bildung der übrigen Maschen der Reihen a und b und mit einer geringeren Geschwindigkeit als die Zuführgeschwindigkeit der
Kettfaden A1 und A2 zum Wirken der übrigen Maschen der zusätzlichen
Reihen zugeführt. Hierbei laufen die Kettfaden Ap (Fig.7)
von der Spule 52 in den Spalt zwisehen der gummierten fadenzuführenden
Antriebstrommel 54 und der gummierten Andrückwalze 65 hinein, werden durch diese von der Spule 52 abgewickelt und
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umschlingen die Antriebstrommel 54, wonach sie auf den abgefederten
Streichbaum 14 kommen, um diesen laufen und zu den Ösen 8 zwecks der weiteren Ausbildung der Maschen der Hauptreihen
c und d der Erzeugnisferse und der Maschen der zusätzlichen Reihen a und b außer der Randmsscher: 3 und 4 geleitet
werden.
Die Kettfaden A,, werden in ähnlicher "/.'eise mit Hilfe der Antriebstrommel
55 und der Andrückwalze 37 "on der Spule 53 abgewickelt,
umschlingen den abgefederten Streichbaum 15 und werden durch die Ösen 7 zur Bildung der Maschen der Hauptreihen
c und d sowie der zusätzlichen Reihen a und b außer der Randmaschen
3 und 4 weitergeführt.
Die Fäden A2 2 des einen Systems, die zur Bildung von Randmaschen
3 und 4 der zusätzlichen Reihen a und b der Ferse bestimmt sind, werden jeder von seinen Spulen 62 mittels der zusätzlichen
gummierten Walze 64 abgewickelt, die einen Antrieb besitzt, passieren die Fadenabzüge 73 und gelangen an die
Ösen 8 des inneren Systems.
Die Fäden A^ ., des anderen Systems, die gleichfalls zur Eildung
von Randmaschen 3 und 4 der zusätzlichen Reihen a und b der Ferse bestimmt sind, werden jeder von seinen Spulen 63 mittels
der zusätzlichen gummierten Vfalze 65 abgewickelt, die einen Antrieb besitzt, passieren die Fadenabzüge 81 und gelangen an
die Ösen 7 des äußeren Systems. Hierbei werden die Antriebstrommeln 54 und 55 mit vorgegebener Geschwindigkeit drehangetrieben
von den sie tragenden jeweiligen Wellen 95 und 104, die mit dem gemeinsamen Antrieb der Maschine kinematisch verbunden
sind. Bei der Erzeugung aller Maschen des Erzeugnisses außer denen in der Ferse sind Zuführgeschwindigkeiten der Kettfäden
A^, A2, A^ ^, A2 2 gleich. In diesem Betriebszustand der Maschine
sind die zusätzlichen gummierten Walzen 64 und 65 von den Federn 71, 72 und 79, 80 über die Gleitstücke 67, 68 und 75,76
sowie die Wellen 66, 74 an die jeweiligen Antriebstrommeln 54 und 55 angedrückt und werden von ihnen mit derselben Umfangsgeschwindigkeit
drehangetrieben, die der Umfangsgeschwindigkeit
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-25- 292600S
eier Antriebstrommeln 54 und 55 entspricht. Hierbei ist das
Seil 91 gelockert und die Hebel 84, 85, 87 und 88 (Fig. 8) wirken auf die Gleitstücke 6-7, 68, 75 und 76 nicht ein, während
die Antriebsscheiben 94 und 100 sowie die angetriebenen Scheiben 92 und 99 der Variatoren gelöst sind.
Beim Umschalten der Maschine auf aas "Wirken äer Ferse schwenkt
das Seil 91 auf Befehl der nicht dargestellten Verteilungstrommel
der Steuereinrichtung zur Steuerung alier Mechanismen der Maschine den Hebel 87 und fixiert ihn sowie zusammen mit
ihm über die Welle 89 auch den Hebel 88, über die Zugstange 90 schwenkt das Seil 91 den Hebel 84 und fixiert ihn. Über die
Welle 86 schwenkt es ferner den Hebel 85· Als Folge hiervon drücken die Hebel 84, 85, 87 und 88 die jeweiligen Gleitstücke
67, 68, 75 und 76 nach oben in den Führungsrahmen 69, 70, 77 und 78. Zusammen mit den Gleitstücken 67 und 68 wird auch die
Welle 66 gehoben sowie die auf derselben zusätzliche angebrachte gummierte Walze 64 zur Zuführung der Kettfaden Ap ο "1^ ^Ie
angetriebene Scheibe 92 des Variators, und zusammen mit den Gleitstücken 75 und 76 wird die Welle 74 und die auf derselben
angebrachte zusätzliche gummierte Walze 65 zur Zuführung der
Kettfaden A^ ^ und die angetriebene Scheibe 99 des Variators
gehoben. Hierbei gehen die zusätzlichen Walzen 64 und 65 von den Antriebstrommeln 54 und 55 ab, und die angetriebenen Scheiben
92 und 99 des Variators treten mit dessen Antriebsscheiben, jeweils 94 und 100, in Kontakt, wodurch, die zusätzlichen gummierten
Walzen 64 und 65 mit einer vorgegebenen Umfangsgeschwindigkeit sich zu drehen anfangen, die geringer als die Umfangsgeschwindigkeit
der Antriebstrommeln 54 und 55 ist, und die Zuführgeschwindigkeit der Kettfaden ko o und A^ Λ wird verändert.
Nach dem Wirken der Erzeugnisferse gibt das Seil 91 auf Befehl
der Steuereinrichtung zur Steuerung aller Mechanismen der Maschine den Hebel 87 und zusammen mit ihm auch die Hebel 88, 84
und 85 frei. Die Gleitstücke 67, 68, 75 und 76 werden unter Einwirkung ihrer Federn 71, 72, 79 und 80 nach unten gedrückt,
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zusammen mit ihnen auch die Wellen 66 und 74, so daß dadurch die Variatorenscheiben gelöst werden und die zusätzlichen gummierten
Walzen 64 und 65 in Kontakt mit den Antriebstrommeln
54 und 55 treten und von ihnen angetrieben werden.
Die Regelung der Zuführgeschwindigkeit der Kettfaden A9 o und
A1 λ , die zur Bildung von Randma scher= .-■ und 4 bestimmt sind,
erfolgt durch Verschiebung der angetriebenen Scheiben 92 und längs der jeweiligen Wellen 66 und 74 und durch ihre nachfolgende
Fixierung. Die Regelung des sicheren Eingriffs der Variatorenscheiben geschieht durch Verschiebung der Antriebsscheiben
94 und 100 längs der vertikalen Wellen 96 und 101 mit nachfolgender
Fixierung derselben in der neuen Stellung.
Die Arbeit der zusätzlichen gummierten Walzen, die aus zwei Teilen 105 und 106 (Fig, 9) bestehen, geht auf folgende Weise
vor sich:
Bei gleicher Zuführgeschwindigkeit aller Kettfaden Ap, An o» -^
und A^ ^ werden die Hebel 87 und 88 von der Steuereinrichtung
zur Steuerung aller Mechanismen der Maschine in der unteren Stellung festgehalten. Hierbei drücken die Feder 80 über das
Gleitstück 76 und die Hülse 115 von der einen Seite her und die Feder 79 über das Gleitstück 75 und die Welle 107 von der anderen
Seite über die beiden Teile 105 und 106 der gummierten Walze an die Oberfläche der gummierten Antriebstrommel 55 an, und diese
beiden Teile 105 und 106 der gummierten Walze drehen sich mit einer Umfangsgeschwindigkeit, die der Umfangsgeschwindigkeit der
gummierten Antriebstrommel 55 gleich ist. Infolgedessen besitzen alle Kettfaden, die von der Trommel 55 und den beiden Teilen
und 106 der gummierten Walze zugeführt werden, die gleiche Geschwindigkeit der zwangsweisen Zuführung. In diesem Betriebszustand
besteht zwischen den Scheiben 111 und 110 des Variators 108 und den Scheiben 116 und 117 des Variators 109 ein Spalt.
Sie übertragen demnach keine Drehbewegung zur Welle 107.
Beim Umschalten auf das Wirken der Ferse drücken auf Befehl der Steuereinrichtung zur Steuerung aller Mechanismen der Maschine
die Hebel 87 und 88 über ihre Enden die Gleitstücke 75 und 76 ab, wodurch die Federn 79 und 80 zusammengedrückt werden. Hierbei
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gehen die "beiden Teile 105 und 106 der gummierten Walze von der
Oberfläche der gummierten Antriebstrommel 55 ab, und die angetriebenen
Scheiben 110 und 116 der Variatoren 108 und 109 treten
mit den Antriebsscheiben 111 und 117 in Eingriff, die konstante Drehung von der Welle 104 der gummierten Antriebstrommel
55 jeweils über Kegelräder und vertikale Wellen 112 und 118
erhalten. In diesem Betriebszustand der Erzeugung der Ferse wird der eine Teil 105 der gummierten Walze über die ihn tragende
Welle 107 von der Scheibe 110 des Variators 108 mit der einen Geschwindigkeit drehangetrieben, während der zweite Teil 106
der gummierten Walze über die ihn tragende Hülse 115 von der
Scheibe 116 des Variators 109 mit der anderen Geschwindigkeit gedreht wird. Die Drehzahl der beiden Teile 105 und 106 der
gummierten Walze wird jeweils durch Verschiebung der Scheibe 110 längs der Welle 107 unter Fixierung mittels Sicherungsschraube und durch Verschiebung der Scheibe 116 längs der
Hülse 115 unter Fixierung mittels Sicherungsschraube geregelt.
Nach beendetem Wirken der Ferse werden die Hebel 87 und 88 auf Befehl der Steuereinrichtung zur Steuerung aller Mechanismen
der Maschine gesenkt, und die Federn 79 und 80 bringen die · Teile 105 und 106 der gummierten Walze in die Ausgangsstellung
zurück.
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e e r s e
ite
Claims (8)
1. Verfahren, zum Wirken der Fersen von Strumpf- und Sockenwaren
auf der Rundkettenwirkmaschine, bei dem zwei Kettenfädensysteme auf die Wirknadeln zweier Ösensysteme durch
ihre Verschiebungen sowohl längs der Wirknadelfront als
auch zwischen den. Wirknadeln eingetragen und Hauptmaschenreihen gewirkt, werden, zwischen denen zusätzliche Maschenreihen, die kürzer als die Hauptmaschenreihen sind, aus
einem Teil der Kettfaden der beiden Systeme durch Abschalten der Wirknadeln auf einem Teil des Nadelzylinderumkreises
ihre Verschiebungen sowohl längs der Wirknadelfront als
auch zwischen den. Wirknadeln eingetragen und Hauptmaschenreihen gewirkt, werden, zwischen denen zusätzliche Maschenreihen, die kürzer als die Hauptmaschenreihen sind, aus
einem Teil der Kettfaden der beiden Systeme durch Abschalten der Wirknadeln auf einem Teil des Nadelzylinderumkreises
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gewirkt werden, dadurch gekennzeichnet , daß die beiden Systeme von Ösen (7 und 8) während des Wirkens
der zusätzlichen Reihen (a und b) längs der Front der Wirknadeln (1 a) hinter deren Rücken derart verschoben werden,
daß die Beträge der Verschiebungen größer als die Verschiebungsbeträge dieser Ösen beim Wirken der Hauptmaschenreihen
(c und d) sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeieh
net, daß die Kettfaden (A^ /und A2) der beiden Systeme,
die sich an der Bildung der Randmaschen (3 und 4) der zusätzlichen Reihen (a und b) beteiligen, mit einer höheren
Spannung als die übrigen Fäden und mit einer geringeren Geschwindigkeit als die Zuführgeschwindigkeit der Kettfaden
zum Wirken der übrigen Waschen der zusätzlichen Reihen (a und b) zugeführt werden.
3> Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Zuführgeschwindigkeit der- Kettfaden zum Wirken
der Randmaschen (4) auf der einen Seite der zusätzlichen Reihen (a und b) größer als die Zuführgeschwindigkeit der
Kettfaden zum Wirken der Randmaschen (3) auf der anderen Seite der zusätzlichen Reihen (a und b) gewählt wird.
4. Rundkettenwirkmaschine zur Ausführung des Verfahrens nach Ansprüchen 1 und 2, mit einem Nadelzylinder mit Wirknadeln
und Platinen, mit zwei Ösensystemen, die zwischen den Wirk-
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nadeln verschoben werden und in zwei konzentrisch liegenden ringförmigen Ösenkämmen angeordnet sind, die längs der Wirknadelnfront
mittels eines Mechanismus verschiebbar sind, der auf einer gemeinsamen Antriebswelle montierte Hauptnocken
gemäß der Zahl von Ösenkämmen enthält, wobei bei jedem von ihnen Rollen an einem abgefederten Hebel befestigt sind, der
mit dem zugeordneten Ösenkamm kinematisch verbunden ist, mit zwei Kettfädensystemen, mit einem Mechanismus zur zwangsweisen
Zuführung der Kettfaden eines jeden Systems, mit abgefederten
Streichbäumen und mit einer Verteilungstrommel der Steuereinrichtung zur Steuerung aller Mechanismen der Maschine,
die einen bekannten Mechanismus zum Abschalten eines Teiles der Wirknadeln während des Wirkens von zusätzlichen Maschenreihen
einschließt, dadurch gekennzeichnet , daß der Mechanismus (12) zur Verschiebung von Ösenkämmen (10
und 11) längs der Front der Wirknadeln (3 und 1 a) mit zusätzlichen Nocken (36 und 37) mit einem vom Profil der Hauptnocken
(22 und 23) verschiedenen Profil versehen ist, die in der Nähe der Hauptnocken (22 und 23) achsgleich zu einer gemeinsamen
Antriebswelle (21) angeordnet sind, die um die zusätzlichen Nocken (36 und 37) mit den Rollen (24 und 27) der
abgefederten Hebel (26 und 29) beim Wirken von zusätzlichen Maschenreihen (a und b) zum Eingriff zu bringen, axial verschiebbar
angeordnet und mit der Verteilungstrommel der Steuereinrichtung zur Steuerung aller Mechanismen der Rundkettenwirkmaschine
kinematisch verbunden ist, wobei der Mechanismus (13) zur zwangsweisen Zuführung der Kettfäden (A^ und Ap)
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eines jeden Systems mit einer an dessen Antriebstrommel (54 bzw. 55) elastisch angedrückten zusätzlichen gummierten
Walze (64 bzw. 65) versehen ist, die von den Kettfaden ihres Systems umfaßt ist, welche zur Bildung der Randmaschen
(3 und 4) von zusätzlichen Reihen (ε und b) bestimmt sind,
und diese zusätzliche Y7alze (64 bzw. 65) von der Antriebstrommel
(54 bzw. 55) des Mechanismus" zur zwangsweisen Zuführung des Kettfadens abführbar angeordnet ist und einen
Antrieb zur Drehung in der von ö&r Antriebstrommel (54 bzw.
55) abgeführten Stellung besitzt..
5. Rundkettenwirkmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß zur axialen Verschiebung der
gemeinsamen Antriebswelle (21), die die Hauptnocken (22 und 23) sowie die zusätzlichen Nocken (36 und 37) trägt, eine
Gleitstückgabel (43) vorgesehen ist, die mit der Verteilungstrommel (B) der Steuereinrichtung zur Steuerung aller Mechanismen
der Maschine kinematisch verbunden ist und Führungsnuten (48) besitzt, ferner eine Hülse (44), die auf der gemeinsamen
Antriebswelle (21) frei angebracht und auf ihr gegen Längsverschiebungen fixiert sowie mit Zapfen (47) versehen
ist, die in den Nuten (48) der Gleitstückgabel (43) geführt sind, sowie eine Vorrichtung vorgesehen ist, die die
Hülse (44) gegen Drehung zusammen mit der gemeinsamen Antriebswelle (21) sichert.
6. Rundkettenwirkmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß der Drehantrieb der zusätz-
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lichen gummierten Walze (64 bzw. 65} einen an sich bekannten
Scheibenvariator enthält;, dessen Antriebsscheibe (94 bzw. 100)
mit der Welle (95 bzw* 104) der Antriebstrommel (54 bzw* 55)
kinematisch verbunden ist-, während .die angetriebene Scheibe
(92 bzir- 99) atif der ¥elle (-5:6 bzsf. "h") der zusstzlielien
gummierten Walze {64 Isz«·. 65) "befestigt ist»
7. ffcmdkettenWirkiaascliine nach Anspruch 4, dadurch g e kennzeichnet
, daß zur Abführung der zusätzlichen
gUißfflierten Walze (64 bzw. 65} von der Antriebstrommel {54 bzw.
55) ein Hebelsystem vorgesehen ist, das mit der Ferteilangs—
trommel der Steuere inricntung zur Steuerung aller Mechanismen der Maschine kinematisch verbunden ist, wobei die Hebel auf
einer Tragwelle (86 bzw. 89) befestigt sind, die parallel
zur zusätzlichen gummierten Walze (64 bzw. 65) angeordnet sind, und über ihre freien Enden mit abgefederten Gleitstücken
in ständigem Kontakt stehen, die Auflager für die Welle (66 bzw. 74) der zusätzlichen gummierten Walze (64 bzw. 65)
darstellen.
8. Rundkettenwirkmaschine nach Anspruch 4 zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die zusätzliche gummierte Walze aus zwei Teilen (105 und 106) besteht, die auf einer für sie gemeinsamen
Welle (107) angebracht sind, und der Drehantrieb derselben zwei Scheibenvariatoren (108 und 109) enthält, die an den
Stirnseiten der zusätzlichen gummierten Walze angeordnet sind
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2926ηηΚ.
und bei denen die Antriebsscheiben (111 und 117) mit der
Welle {104) der Antriebstrommel (55) kinematisch verbunden sind, wobei die angetriebene Scheibe (110) des Variators
(108) auf der gemeinsamen Welle (107) befestigt ist, die
aus dem Teil (105) der zusätzlichen gummierten Y.ralze vorsteht,
während die angetriebene Scheibe (116) des Variators
(109) an einer Hülse (115) befestigt ist, die den zweiten
Teil (106) der guamierten Walze trägt und auf der gemeinsamen
Welle (107) frei angeordnet ist.
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ID=27356336
Family Applications (1)
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| CS (1) | CS210151B1 (de) |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT1121881B (it) | 1986-04-23 |
| GB2034359B (en) | 1983-05-05 |
| US4292820A (en) | 1981-10-06 |
| DE2926005C2 (de) | 1984-07-19 |
| GB2034359A (en) | 1980-06-04 |
| IT7923782A0 (it) | 1979-06-21 |
| CS210151B1 (en) | 1982-01-29 |
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