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DE2925742C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Trocknung und Veredelung textiler Wickelkörper und Fasern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Trocknung und Veredelung textiler Wickelkörper und Fasern

Info

Publication number
DE2925742C2
DE2925742C2 DE2925742A DE2925742A DE2925742C2 DE 2925742 C2 DE2925742 C2 DE 2925742C2 DE 2925742 A DE2925742 A DE 2925742A DE 2925742 A DE2925742 A DE 2925742A DE 2925742 C2 DE2925742 C2 DE 2925742C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drying
container
treated
moisture
cooling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2925742A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2925742A1 (de
Inventor
Bernhard 4420 Loesfeld Ameling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thies GmbH and Co KG
Original Assignee
Thies GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thies GmbH and Co KG filed Critical Thies GmbH and Co KG
Priority to DE2925742A priority Critical patent/DE2925742C2/de
Publication of DE2925742A1 publication Critical patent/DE2925742A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2925742C2 publication Critical patent/DE2925742C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • F26B21/333
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B21/00Arrangements or duct systems, e.g. in combination with pallet boxes, for supplying and controlling air or gases for drying solid materials or objects
    • F26B21/006Arrangements or duct systems, e.g. in combination with pallet boxes, for supplying and controlling air or gases for drying solid materials or objects the gas supply or exhaust being effected through hollow spaces or cores in the materials or objects, e.g. tubes, pipes, bottles
    • F26B21/007Arrangements or duct systems, e.g. in combination with pallet boxes, for supplying and controlling air or gases for drying solid materials or objects the gas supply or exhaust being effected through hollow spaces or cores in the materials or objects, e.g. tubes, pipes, bottles the objects being bobbin- or spool-like bodies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Trocknung und Veredelung textiler Wickelkörper und Fasern, wobei man dem in einem Behälter befindlichen Behandlungsgut mittels durch dasselbe geführter komprimierter Luft Feuchtigkeit entzieht, worauf man die Luft zur Wasserabscheidung abkühlt und vor der erneuten Zuführung zum Trocknungsbehälter wieder aufheizt. Gleichzeitig betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens mit einem Behälter zur Aufnahme des Behandlungsgutes, einer Einrichtung zur Aufheizung des im Kreislauf geführten Trocknungsluftstromes sowie einer Kühleinrichtung für diesen.
  • Ein derartiges Verfahren und eine solche Vorrichtung sind bereits aus der DE-PS 9 70 012 bekannt. Die Abkühlung des Trocknungsluftstromes wird hier innerhalb eines Kondensators durchgeführt. Dies führt zu einigen gravierenden Nachteilen bei der Behandlung des Gutes. So läßt sich mit der bekannten Einrichtung eine gleichmäßige Trocknung des Gutes nicht erzielen. Der Feuchtigkeitsgehalt des Behandlungsgutes schwankt, und eine angestrebte Restfeuchte wird oftmals unterschritten. Darüber hinaus ist der Wirkungsgrad eines derartigen Kondensators mangelhaft. Schließlich läßt sich lediglich eine Trocknung des Behandlungsgutes durchführen, wobei eine gleichzeitige veredelnde Behandlung des Gutes ausgeschlossen ist.
  • Aus der DE-AS 21 09 696 ist eine Trocknungsvorrichtung bekannt, die zwei Trocknungsbehälter verwendet, die über parallele Leitungen an einen einzigen Kondensator angeschlossen sind, wobei jeweils ein Behälter zur Feuchtigkeitsabführung evakuiert wird, während der andere in dieser Zeit aufgeheizt wird. Auch hier treten die aufgezeigten Nachteile zutage. Der Kondensator arbeitet unwirtschaftlich, und die Steuerung der Restfeuchte ist ungenügend. Auch läßt sich eine Behandlung des Gutes im Sinne einer Veredelung nicht durchführen.
  • Schließlich ist es aus "Trocknungstechnik" bekannt, zum Kondensieren von Brüden in diese eine kältere Flüssigkeit, beispielsweise Wasser, einzuführen. Es bestand also zwar durchaus die Möglichkeit, einen Trocknungsluftstrom, der mit Feuchtigkeit beladen ist, mit einer Kühlflüssigkeit in unmittelbaren Kontakt zu bringen, beispielsweise durch Einspritzen; diese Technik ist jedoch aus der angegebenen Fundstelle lediglich allgemein und ohne jeden Bezug auf die Behandlung von Textilgut bekannt.
  • In Kenntnis dieses Standes der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das Verfahren und die Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß die Nachteile des Standes der Technik behoben und im besonderen die Steuerung der Restfeuchte verbessert wird. Außerdem soll durch einen besseren Wärmeübergang bei der Abkühlung der thermische Wirkungsgrad erhöht werden. Schließlich soll sich auch gleichzeitig eine Veredelungsbehandlung durchführen lassen.
  • Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung in verfahrensbzw. vorrichtungstechnischer Hinsicht durch die im Kennzeichen der Patentansprüche 1 bzw. 4 angegebenen Merkmale.
  • Durch das Einsprühen von Kühlflüssigkeit wird die mit Feuchtigkeit angereicherte Trocknungsluft auf die günstigste Kondensationstemperatur abgekühlt, wobei gemessen an herkömmlichen Kondensatoren ein größerer Wärme- und Stoffaustausch, bedingt durch die höhere Gesamtaustauschfläche der eingesprühten Tröpfchen und die höhere Wärmeübergangszahl, erfolgt. Durch das Einsprühen der Flüssigkeit wird der Trocknungsluft ein gewisser Anteil an Feuchtigkeit wieder zugeführt, die sich auf das Behandlungsgut überträgt, womit eine gleichmäßige Restfeuchte desselben gewährleistet ist. Man kann schließlich als Kühlflüssigkeit Farbstoffe oder eine mit Chemikalien versetzte Flüssigkeit verwenden, so daß sich gleichzeitig mit dem Trocknungsvorgang auch eine Veredelung des Behandlungsgutes vornehmen läßt.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird anhand der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnung deutlich. Die Zeichnung zeigt eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • Das auf einem Materialeinsatz befindliche Trocknungs- bzw. Veredelungsgut wird in den Trocknungs- bzw. Veredlungsbehälter 10 eingesetzt. Das geschlossene System wird mittels komprimierter Luft über ein Ventil 12 bis zu einem gewissen Druck gefüllt. Nach Füllung des Systems wird die komprimierte Luft mittels eines Gebläses 20 einem Lufterhitzer 30 zugeführt und nach Aufheizung dem im Behälter 10 befindlichen Behandlungsgut zugeleitet. Die aufgeheizte Trocknungsluft durchströmt das zu trocknende Gut, nimmt Feuchtigkeit aus den Wickelkörpern bzw. den Fasern auf und wird danach einer Sprüh- und Abscheideeinrichtung 50 zugeführt, wobei der mit Feuchtigkeit angereicherte Trocknungsluftstrom abgekühlt wird. Durch einen in die Sprüh- und Abscheidevorrichtung 50 eingesetzten Abscheider wird aus der rückgekühlten Luft die zugeführte Kühlflüssigkeit sowie das der Trocknungsluft entzogene Kondensat abgeschieden und über ein Ventil 53 abgeführt. Um eine gleichmäßige Trocknung sowie Restfeuchte des Behandlungsgutes zu gewährleisten, wird diesem über den Luftstrom ein gewisser Anteil an Feuchtigkeit wieder zugeführt, wobei dieser Feuchtigkeitsanteil durch den Volumenstrom des Gebläses 20, der sich über einen Regelschieber 60 steuern läßt, die über das Ventil 51 zugeführte Kühlwassermenge sowie über das Ventil 53 geregelt wird. Die Zirkulation der Trocknungsluft innerhalb des Systems erfolgt kontinuierlich oder in Intervallen durch die Steuerung des Regelschiebers 60 bis zur Erreichung einer bestimmten Restfeuchte des Behandlungsgutes, wobei durch die spezielle Ausführung eines Steuerungsventils 40 die Trocknungsluft sowohl von innen nach außen als auch von außen nach innen durch das Trocknungsgut geleitet werden kann.
  • Im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen oder Verfahren, bei denen als Kondensatoren Röhren- bzw. Lamellen-Wärmetauscher eingesetzt werden, besteht durch diese Ausbildung die Möglichkeit der Regelung der Restfeuchte innerhalb dieser Vorrichtung.
  • Bei der Durchführung des Veredelungsvorganges wird man lediglich anstelle der Kühlflüssigkeit die gewünschten Behandlungsstoffe einsetzen. Dabei führt man über das Ventil 51 die gelösten Farbstoffe oder die mit den entsprechenden Chemikalien beladene Flüssigkeit der Sprüh- und Abscheidevorrichtung 50 zu. Bei der Steuerung dieses Vorganges ist nur darauf zu achten, daß keine Abscheidung von Feuchtigkeit erfolgt, sondern diese durch das Behandlungsgut aufgenommen wird.
  • Sofern als Kühlflüssigkeit Schmutzwasser verwendet wird, was als besondere Weiterbildungsmaßnahme vorgesehen ist, soll unter dieser Bezeichnung beispielsweise insbesondere mit Farbstoffen, Chemikalien etc. versetztes Wasser verstanden werden. Solches Schmutzwasser kann beispielsweise von einer anderen Veredelungsmaßnahme her zur Verfügung stehen.

Claims (4)

1. Verfahren zur Trocknung und Veredelung textiler Wickelkörper und Fasern, wobei man dem in einem Behälter befindlichen Behandlungsgut mittels durch dasselbe geführter, komprimierter Luft Feuchtigkeit entzieht, worauf man die Luft zur Wasserabscheidung abkühlt und vor der erneuten Zuführung zum Trocknungsbehälter wieder aufheizt, dadurch gekennzeichnet, daß die Abkühlung des feuchtigkeitsbeladenen Trocknungsluftstromes durch Einsprühen einer Kühlflüssigkeit erfolgt, wobei die Menge der zugeführten Kühlflüssigkeit über ein Ventil regelbar ist, um die Restfeuchte des Behandlungsgutes zu steuern.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Kühlflüssigkeit Schmutzwasser verwendet.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Kühlflüssigkeit Veredelungsmaterialien, wie Farbstoffe oder Chemikalien, verwendet.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit einem Behälter zur Aufnahme des Behandlungsgutes, einer Einrichtung zur Aufheizung des im Kreislauf geführten Trocknungsluftstromes, sowie einer Kühleinrichtung für diesen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühleinrichtung als Sprüh- und Abscheidevorrichtung (50) ausgebildet ist.
DE2925742A 1979-06-26 1979-06-26 Verfahren und Vorrichtung zur Trocknung und Veredelung textiler Wickelkörper und Fasern Expired DE2925742C2 (de)

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DE2925742A1 DE2925742A1 (de) 1981-01-15
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