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DE1129445B - Verfahren zum Konditionieren bahnfoermigen Gutes - Google Patents

Verfahren zum Konditionieren bahnfoermigen Gutes

Info

Publication number
DE1129445B
DE1129445B DEA23017A DEA0023017A DE1129445B DE 1129445 B DE1129445 B DE 1129445B DE A23017 A DEA23017 A DE A23017A DE A0023017 A DEA0023017 A DE A0023017A DE 1129445 B DE1129445 B DE 1129445B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
goods
conditioning
treatment
cooled
web
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA23017A
Other languages
English (en)
Inventor
Olle Ahlin
Filip Svavar
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Svenska Flaktfabriken AB
Original Assignee
Svenska Flaktfabriken AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Svenska Flaktfabriken AB filed Critical Svenska Flaktfabriken AB
Publication of DE1129445B publication Critical patent/DE1129445B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C7/00Heating or cooling textile fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/13Steaming or decatising of fabrics or yarns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zum Konditionieren bahnförmigen Gutes Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Konditionieren bahnförmigen Gutes, insbesondere von Geweben oder Papier, mit feuchter Luft in mehreren voneinander getrennten Behandlungsstufen, zwischen denen das Gut abgekühlt wird. Man verwendet derartige Konditionierungsverfahren in erster Linie dazu, bahnförmigen, feuchtigkeitsaufnehmenden Stoffen einen Feuchtigkeitsgehalt zu verleihen, der mit dem normalen Feuchtigkeitsgehalt der Atmosphäre im Lagerraum für die Stoffe im Gleichgewicht steht. Vor allem für besondere Papiersorten ist ein derartiges Konditionieren im Hinblick auf die während des Bedruckens oder ähnlicher Bearbeitungsvorgänge erforderliche Steifigkeit notwendig.
  • Das Konditionieren kann auf verschiedene Weise durchgeführt werden, beispielsweise durch Zuführung von Flüssigkeit in feinverteilter Form mittels Sprühdüsen od. dgl. oder durch Hindurchführen des bahnförmigen Gutes durch eine Dampfkammer. Im ersten Fall ist es meist schwierig, die Feuchtigkeit bzw. Flüssigkeit fein und gleichmäßig genug zu verteilen. Außerdem ist hier die Gefahr der Flecken- bzw. Streifenbildung auf der Gutoberfläche gegeben. Auch bei der Konditionierung mittels Dampf ist das Auftreten von Streifen oder Flecken durch nur teilweise erfolgte Kondensation nicht ausgeschlossen. Außerdem ist es hierbei schwierig, das Konditionieren des Materials ohne einen unerwünschten Temperaturanstieg durchzuführen.
  • Das geeignetste bisher bekannte Verfahren zum Konditionieren bahnförmigen Gutes dürfte wohl dasjenige sein, bei welchem das Gut durch geschlossene Räume hindurchgeführt und dort dem Einfiuß feuchter Luft mit geeignetem Feuchtigkeitsgehalt ausgesetzt wird. Dieses Verfahren erfordert jedoch infolge des Temperaturanstiegs bei der Kondensation der Flüssigkeit im zu behandelnden Gut und der dadurch erfolgten Verminderung der relativen Luftfeuchtigkeit eine entsprechend lange Behandlungszeit.
  • Man hat auch schon vorgeschlagen, das Gut zwischen den Behandlungsstufen auf Temperaturen von etwa - ?`= Celsius oder darunter abzukühlen, um es in der nächsten Behandlungsstufe dem Einfluß feuchtwarmer Luft auszusetzen. Bei dieser starken Abkühlung tritt jedoch ebenfalls eine Kondensation der Feuchtigkeit ein, so daß Flüssigkeitstropfen auf der Fläche des zu behandelnden Gutes ausgefällt werden. Dies führt bei empfindlichen Geweben oder Papierbahnen wiederum zu der eingangs erwähnten Flecken-bzw. Streifenbildung.
  • Ziel der Erfindung ist daher ein Verfahren, welches zwar ebenfalls mit feuchter Luft in mehreren voneinander getrennten Behandlungsstufen durchgeführt wird und bei welchem ebenfalls zwischen diesen Behandlungsstufen das Gut abgekühlt wird, das aber eine Streifen- bzw. Fleckenbildung verhindert und dabei eine wesentlich kürzere Behandlungszeit als die bisher bekannten Verfahren erfordert. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die relative Feuchtigkeit des gasförmigen Behandlungsmittels von Stufe zu Stufe höher ist, wobei die Temperatur des Gutes, auf die dieses abgekühlt wird, jeweils noch oberhalb des Taupunktes liegt. Hierdurch wird erreicht, daß die Differenz zwischen der Dampfspannung des gasförmigen Behandlungsmittels und derjenigen des zu behandelnden Gutes bei fortschreitender Behandlung aufrecherhalten wird, was zu einer gleichmäßigen Oberflächenqualität des behandelten Gutes führt. Ein Temperaturanstieg infolge der Kondensation der Flüssigkeit im Gut und eine dadurch bewirkte Verminderung der relativen Luftfeuchtigkeit wird vermieden. Gleichzeitig wird durch die in jeder Behandlungsstufe höhere relative Feuchtigkeit eine sichere Steigerung des Feuchtigkeitsgehalts im Gut bis auf den gewünschten Wert gewährleistet.
  • Das zum Konditionieren verwendete gasförmige Behandlungsmittel wird der letzten Behandlungsstufe zweckmäßig in einen solchen Zustand gebracht, in welchem sein Feuchtigkeitsgehalt sich im Gleichgewicht mit demjenigen des zu behandelnden Gutes in der normalen Atmosphäre befindet. Je lebhafter die Behandlung vor sich geht und je mehr die Dickenabmessungen und Körpereigenschaften des Gutes den Ausgleich der Behandlungswirkung über den gesamten Querschnitt verzögern, desto mehr eilt die Veränderung des Feuchtigkeitsgehalts an der Oberfläche bzw. den Außenschichten des Gutes der Veränderung in dessen Kern voraus. Aus diesen Gründen ist es oft zweckmäßig, die Befeuchtung zunächst über das für die Konditionierung der Oberfläche ausreichende Maß hinaus durchzuführen und anschließend entsprechend zu entfeuchten. Das Gut kann also durch Befeuchtung auf einen solchen Feuchtigkeitsgrad, gemessen an der Absorptionskurve des Feuchtigkeitsgrad-relative Luftfeuchtigkeits-Diagramms des Gutes, gebracht werden, daß dieses durch Entfeuchtung in der letzten Behandlungsstufe einen solchen Feuchtigkeitsgrad erlangen kann, welcher demjenigen der normalen Atmosphäre entspricht, der nach der Desorptionskurve berechnet wird.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels.
  • Fig. 1 ist ein senkrechter Längsschnitt durch eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung; Fig. 2 ist ein senkrechter Querschnitt durch die in Fig. 2 dargestellte Vorrichtung.
  • In dea Zeichnung ist der in die Vorrichtung einlaufende Teil des bahnförmigen Gutes mit 1 und mit 2, 3 und 4 eine Anzahl vertikaler Teilabschnitte dieses über die Umlenkrollen 7 a und 7 b geführten Gutes bezeichnet, welches die Vorrichtung durch die Öffnung 11 verläßt. Die durch die Außenwände 5 abgeschlossene Vorrichtung ist durch Zwischenwände 10 in eine Anzahl von Zonen I, 1I, I1 und IV unterteilt. Die Einrichtungen zur Verteilung des zum Konditionieren verwendeten Behandlungsmittels bestehen aus Rohren 6a, 6b, welche zwischen den verschiedenen, einander parallelen Bahnabschnitten des Gutes angeordnet sind. Sie haben ovalen Querschnitt und sind an ihrer Oberseite mit einem Längsschlitz 8 ausgestattet. Dieser Schlitz ist durch eine Ablenkplatte 9 abgedeckt, welche in gewissem Abstand von dem Rohr angeordnet ist.
  • Unterhalb der unteren Umlenkrollen 7 b ist ein mehrfach durchbrochener Zwischenboden 13 angeordnet, welcher einen Raum 12 abdeckt, der zur Ableitung des Behandlungsmittels dient. Dieser Raum 12 ist durch öffnungen 14 mit einem Kanal 20 verbunden, der Vorrichtungen zur Aufbereitung bzw. Zirkulation des Behandlungsmittels in Form von Sprühdüsen 17 und einem mit Motor 15 ausgestatteten Ventilator 16 enthält und durch Zweigleitungen 21 und 22 an die Verteilerrohre 6a und 6b angeschlossen ist. In ihm sind ferner Abscheideplatten 18 und eine Wärmeaustauscheinrichtung 19 angeordnet.
  • Die Vorrichtung ist durch ein Dach 23 abgeschlossen, welches gebogen ausgebildet ist, damit die sich bei der Kondensation bildenden Flüssigkeitstropfen gegen die Seitenwände der Vorrichtung abgeleitet werden.
  • Da jede Behandlungszone eine eigene Zirkulationsanlage für das Behandlungsmittel besitzt, kann dessen relative Feuchtigkeit von Stufe zu Stufe durch entsprechende Einstellung der Aufbereitungsvorrichtungen 17, 18, 19 ohne Schwierigkeit erhöht werden.
  • Das zu behandelnde Material wird zwischen den Behandlungsstufen gemäß der Erfindung auf Temperaturen abgekühlt, die jeweils noch oberhalb des Taupunktes liegen, um in den Stufen zwar einen möglichst großen Unterschied zwischen dem Dampfdruck des zu konditionierenden Gutes des Behandlungsmittels zu erzielen, ohne jedoch eine Flecken- oder Streifenbildung zu verursachen. Das zu behandelnde Gut kann zu diesem Zweck gekühlt werden, z. B. dadurch, daß es mit einem zum Konditionieren verwendeten Behandlungsmittel von niedriger Temperatur in Berührung gebracht wird. Zu diesem Zweck kann in jeder zweiten Behandlungsstufe kalte Luft zugeführt werden, so daß diese Zone als Kühlzone funktioniert. Bei dem in Fig.2 dargestellten Ausführungsbeispiel einer zur Durchführung des Verfahrens geeigneten Vorrichtung können beispielsweise die Zonen II und IV als Kühlzonen Verwendung finden. Das zu behandelnde Gut kann ferner auch unmittelbar gekühlt werden, indem es z. B. mit einer gekühlten Fläche in Berührung gebracht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Konditionieren bahnförmigen Gutes, insbesondere von Geweben oder Papier, mit feuchter Luft in mehreren voneinander getrennten Behandlungsstufen, zwischen denen das Gut abgekühlt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die relative Feuchtigkeit des gasförmigen Behandlungsmittels von Stufe zu Stufe höher ist, wobei die Temperatur des Gutes, auf die dieses abgekühlt wird, jeweils noch oberhalb des Taupunktes liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 816 847, 743 295; deutsche Patentanmeldung H 3607 VII/8b (bekanntgemacht am 15. 11. 1951); USA.-Patentschrift Nr. 1807 580.
DEA23017A 1954-07-08 1955-07-07 Verfahren zum Konditionieren bahnfoermigen Gutes Pending DE1129445B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE1129445X 1954-07-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1129445B true DE1129445B (de) 1962-05-17

Family

ID=20420663

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA23017A Pending DE1129445B (de) 1954-07-08 1955-07-07 Verfahren zum Konditionieren bahnfoermigen Gutes

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1129445B (de)

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DE3621547A1 (de) * 1986-06-27 1988-01-14 Turbon Tunzini Klimatechnik Vorrichtung zum konditionieren von bandfoermigem gut

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