[go: up one dir, main page]

DE2924573A1 - Positioniervorrichtung - Google Patents

Positioniervorrichtung

Info

Publication number
DE2924573A1
DE2924573A1 DE19792924573 DE2924573A DE2924573A1 DE 2924573 A1 DE2924573 A1 DE 2924573A1 DE 19792924573 DE19792924573 DE 19792924573 DE 2924573 A DE2924573 A DE 2924573A DE 2924573 A1 DE2924573 A1 DE 2924573A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
slide
lever
profile
tools
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19792924573
Other languages
English (en)
Other versions
DE2924573C2 (de
Inventor
Theodor Dipl Ing Dombrowski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hegenscheidt MFD GmbH and Co KG
Original Assignee
Wilhelm Hegenscheidt GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Hegenscheidt GmbH filed Critical Wilhelm Hegenscheidt GmbH
Priority to DE19792924573 priority Critical patent/DE2924573C2/de
Publication of DE2924573A1 publication Critical patent/DE2924573A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2924573C2 publication Critical patent/DE2924573C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/04Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
    • B23Q35/08Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work
    • B23Q35/18Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work involving fluid means
    • B23Q35/188Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work involving fluid means with a continuously turning pattern

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

  • Bez.: Positioniervorrichtung
  • Die Erfindung betrifft eine Positioniervorrichtung für die radiale Positionierung der mindestens von einem Quer- und einem Längsschlitten bewegten Drehwerkzeuge auf Radsatzdrehmaschinen auf den für die Reprofilierung verschlissener Radprofile der Räder von Radsätzen größtmöglichen Erneuerungsdurchmesser.
  • Positioniereinrichtungen dieser Art sind bereits durch die DE-PS 15 52 335 bekannt. Derartige Einrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß sie das verschlissene Radprofil nur an ganz bestimmten Stellen abtasten und in Abhängigkeit hiervon die Drehwerkzeuge positionieren. Es ist aber keineswegs sicher, daß der Verschleißzustand dieser Stellen der für die radiale Lage des neu herzustellenden Profils maßgebliche Verschleißzustand ist. Dieser maßgebliche Verschleißzustand kann vielmehr an jeder beliebigen Stelle in Profilrichtung als auch an jeder beliebigen Stelle in Umfangsrichtung liegen und daher von den bekannten Einrichtungen nicht mit Sicherheit berücksichtigt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Positioniervorrichtung vorzuschlagen, die es ermöglicht, die Drehwerkzeuge unabhängig von der zufälligen Lage der für die radiale Lage des neu herzustellenden Profils maßgeblichen Verschleißzustandes richtig zu positionieren, Ausgehend von einer Positioniervorrichtung der eingangs beschriebenen Art, wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf einem um einen definierbaren Drehpunkt mit einer Achse parallel zur Tangente an eine Umfangslinie an ein Rad des Radsatzes schwenkbaren Hebel ein in Radiusrichtung des Hebels frei verschiebliches Längenprüfgerät angeordnet ist, welches einerseits mit einem Tastelement am Radprofil und andererseits mit einem Tastelement an einer eine Steuerkurve bildende Schablone anliegt und bei Veränderung einer vorgegebenen Länge ein Steuerkommando an einen die radiale Lage der Werkzeuge einstellenden Durchmesserschlitten abgibt, wobei Steuerkurve und Durchmesserschlitten auf das gleiche Bezugssystem bezogen sind.
  • Die erfindungsgemäße Positioniervorrichtung tastet das verschlissene Radprofil in im Prinzip unendlich vielen Radialebenen parallel zur Radscheibe ab und erfaßt daher mit Sicherheit den für eine Reprofilierung maßgeblichen Verschleißzustand und erlaubt damit eine korrekte Positionierung der Drehwerkzeuge.
  • Nach einer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Steuerkurve und der Drehpunkt ortsfest mit dem Längsschlitten verbunden sind.
  • Durch diese Maßnahme wird der Aufbau der Vorrichtung vereinfacht, da es nicht mehr notwendig ist, die relative Lage der Steuerkurve einerseits und des die radiale Lage der Werkzeuge einstellenden Durchmesserschlittens andererseits zu beachten, Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird vorgeschlagen, daß das Längenprüfgerät auf dem schwenkbaren Hebel unverschieblich angeordnet und als an sich bekannter elektronischer Weggeber ausgebildet ist, der einerseits mit einem Tastelement am Radprofil anliegt und andererseits mit einem die Steuerkurve und den Abstand der Steuerkurve vom Schwenkpunkt darstellenden Rechner in Wirkverbindung steht, wobei der Rechner bei von Sollwerten abweichenden Längensignalen entsprechende Steuerkommandos zur Lagekorrektur an den die radiale Lage der Werkzeuge einstellenden Durchmesserschlitten abgibt.
  • Hierdurch wird es möglich, den mechanischen Teil der Vorrichtung drastisch zu vereinfachen und dennoch die gewünschte Positioniersicherheit und -genauigkeit zu erreichen. Diese Ausführungsform ist auch deswegen besonders vorteilhaft, weil Rechner an modernen Werkzeugmaschinen ohnehin bereits vorhanden sind.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird weiter vorgeschlagen, daß das Längenprüfgerät als an sich bekanntes Nachlaufventil einer hydraulischen Nachlaufsteuerung ausgebildet ist und mit einem Hydraulikmotor des die radiale Lage der Werkzeuge einstellenden Durchmesserschlittens verbunden ist.
  • Diese Gestaltung ermöglicht die Realisierung des Erfindungsgedankens in einfacher Weise und gestattet gleichzeitig die Anwendung bekannter und handelsüblicher Bauelemente.
  • Weitere erfindungsgemäße Ausgestaltungen sehen vor, daß das am Radprofil anliegende Tastelement als scheibenförmige Rolle mit abgerundetem Querschnittsprofil ausgebildet ist, deren Rotationsachse in einer Radialebene durch die Radsatzachse liegt. Dies ist eine verschleißarme Gestaltung des Tastelementes, durch welche gleichzeitig mechanische Uberlastungen des Tastelementes durch Einflüsse der groben und unregelmäßigen, verschlissenen Lauf fläche eines Eisenbahnrades vermieden werden.
  • Schließlich wird nach einer Ausgestaltung der Erfindung noch vorgeschlagen, daß die Rotationsachse mit der Radialebene durch die Radsatzachse einen Winkel derart einschließt, daß die scheibenförmige Rolle in Richtung Spurkranz wandert, wenn der Radsatz rotiert.
  • Durch diese Maßnahme können besondere Antriebselemente eingespart werden.
  • Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 Grundriß einer auf den linken Support einer Radsatzdrehmaschine aufgebauten Positioniervorrichtung, teilweise im Schnitt nach der Linie I - I der Fig. 2; Fig. 2 Seitenriß einer auf dem linken Support einer Radsatzdrehmaschine aufgebauten Positioniervorrichtung, teilweise im Schnitt nach der Linie II - II der Fig. 1; Fig. 3 die Positioniervorrichtung in einem Schnitt nach der Linie III - III der Fig. 1; Fig. 4 die Positioniervorrichtung in einem Schnitt nach der Linie IV - IV der Fig. 1; Fig. 5 die halbe linke Seite einer Radsatzdrehmaschine im Aufriß, vorzugsweise den Support mit der Positioniervorrichtung, teilweise. im Schnitt nach der Linie V - V der Fig. 6; Fig. 6 den Grundrißschnitt einer Radsatzdrehrnaschine gemäß Fig. 5 nach der Linie VI - VI, vorzugsweise den Support mit der Positioniervorrichtung, teilweise im Schnitt nach der Linie VII -VII der Fig. 5; Fig.7 die Bewegung von Tastrolle und Werkzeug während eines Positioniervorganges in Bezug auf das Profil des Radsatzes; Fig.8 Radprofile Auf einem Längsschlitten 1 eines linken Drehsupportes einer an sich bekannten Radsatzdrehmaschine befinden sich zwei Augen 2 und 2', in denen eine Welle 3 gelagert ist, welche durch einen Stift 4 gesichert wird. Auf der Welle 3 ist um diese schwingbar und auf dieser axial unverschiebbar ein Gestell 5 gelagert, auf dem eine eine Steuerkurve darstellende Schablone 6 mittels einer Schraube 7 befestigt ist und auf dem ein Hebel 8 mit seinem Zapfen 9 in einer zur horizontalen Ebene durch die Radsatzachse 94 parallelen Ebene um die Achse des Zapfens 9 schwingbar gelagert ist.
  • In einer Bohrung des Hebels 8 gleitet ein Winkelhebel 10, der im Schenkel 11 eine Rolle 12 trägt, die um einen Zapfen 13 drehbar gelagert ist, der mittels eines Stiftes 14 im Schenkel 11 gesichert ist. Der zweite Schenkel 15 des Winkelhebels 10 hat eine Ölzuführungsöffnung 16, eine Steuernut 17 und eine Ölrückführungsöffnung 18. In diesem Schenkel 15 gleitet in einer Längsbohrung ein als Steuerschieber ausgebildeter Schablonenrollenhalter 19. Ein Ende des Schablonenrollenhalters 19 ist in Kontakt mit einer Feder 20, die sich am Boden der Längsbohrung des Schenkels 15 abstützt. Das zweite Ende des Schablonenrollenhalters 19 trägt die Schablonenrolle 21. Ein Zapfen 22 der Schablonenrolle 21 ist drehbar im Schablonenrollenhalter 19 gelagert und wird durch eine Schraube 23 und Scheibe 24 in seiner axialen Lage gesichert. Der Schablonenrollenhalter 19 trägt an dem von der Feder 20 beaufschlagten Ende eine Schraube 25, deren Kopf am Winkelhebel 10 anschlagen kann, so daß ein zu großer Hub des Winkelhebels 10 verhindert wird.
  • Ein Schlitz 26 im Schablonenrollenträger 19 in Verbindung mit einem Stift 27, der im Winkelhebel 10 befestigt ist, verhindert eine Verdrehung des Schablonenrollenträgers 19. In Seitenwänden 28 und 29 sind Schrauben 30 und 31 angeordnet, die die Schwingbewegung des Hebels 8 begrenzen. Die Zeichnungen zeigen ferner eine übliche Anordnung der Werkzeuge für die Reprofilierung des Radprofils. Ein Werkzeug 35 bearbeitet die Lauffläche und den Spurkranz. Ein Werkzeug 36 bearbeitet vor der Profilbearbeitung durch das Werkzeug 35 den Spurkranz vor.
  • Beide Werkzeuge sind strichpunktiert gezeichnet.
  • Ein Radsatz 37 ist in Körnerspitzen 81 der Radsatzdrehmaschine unbeweglich gelagert. Mitnehmer 38 übertragen die Drehkraft einer Planscheibe 39 auf den Radsatz 37.
  • Die Planscheibe 39 ist in einem Spindelstock 40 drehbar und axial unverschiebbar gelagert und wird von einem nicht dargestellten Antriebsmotor angetrieben.
  • Der Längsschlitten 1 wird von einem Zylinder 41 getrieben, dessen Kolbenstange 41a in einem Querschlitten 42 befestigt ist. Der Querschlitten 42 wird von einem Zylinder 43 getrieben, dessen Kolbenstange 44 in einem Durchmesserschlitten 45 befestigt ist. Der Durchmesserschlitten 45 wird von einer Gewindespindel 46 getrieben, die in einem Untersatz 47 drehbar und axial unverschiebbar gelagert ist. Die Gewindespindel 46 wird über Zahnräder 48, 49 und einen Jfydraulikmotor 50 rotierend getrieben. Die Steuerung der Werkzeuge erfolgt in bekannter Weise durch Abtasten des Profils einer Kopierschablone 51. Diese Kopierschablone 51 entspricht maßstäblich genau einem Profil 52. Sie ist auf einem Schablonenschlitten 53 befestigt, der auf Führungen eines Überbaues des Durchmesserschlittens 45 gleitet. Der Schablonenschlitten 53 wird von einem an einem Arm 54 angeordneten Anschlag 55 in die richtige Seitenposition gebracht. Eine Bremsschraube 56 verhindert ein ungewolltes Gleiten des Schablonenschlittens 53 während des Abtastens durch einen Hydraulikfühler 57. Dieser ist auf dem Arm 54 befestigt, wobei ein Fühifinger 57' des Hydraulikfühlers 57 mit der Kopierschablone 51 zusammenarbeitet. Der Hydraulikfühler 57 steuert während der Kopierbearbeitung die beiden Zylinder 41 und 43. Für die Seitenpositionierung des Supportes ist in bekannter Weise eine Tasterrolle 58 vorgesehen, die im Ausführungsbeispiel rotierbar auf der Schraube 59 angeordnet ist, welche in einem Hebel 60 befestigt ist.
  • Ein Hebel 60 ist durch einen Stift 61 auf einer Welle 62 befestigt, die im Gestell 5 drehbar und axial unverschiebbar gelagert ist. Das zweite Ende der Welle 62 trägt einen mit einem Stift 63 befestigten Hebel 64, der auf einen elektrischen Schalter 65 einwirkt. Im Ruhezustand drückt die im Schalter 65 befindliche Feder den Hebel 64 gegen einen Anschlag 66.
  • Zur Erläuterung des Positioniervorganges werden folgende Profile betrachtet: Das ursprüngliche Profil mit den Punkten 70 - 71 - 72.
  • Das abgelaufene Profil mit den Punkten 70 - 73 - 83 - 72.
  • Das neu zu drehende Profil mit den Punkten 74 - 75 - 83 -76.
  • Die Kehle des abgelaufenen Profils 73 - 83 - 72 ist reproduzierbar durch eine Anzahl Kreisbögen, beispielsweise bl bis b5, deren Radien ausgehend von einem kleinsten Radius sowohl nach der Lauffläche 73 als auch nach der Spurkranzkuppe 72 hin ständig größer werden und auf der Lauf fläche in eine annähernde Horizontale und auf der Spurkranzflanke in einen Winkelschenkel von ca. 75° zur Horizontalen ausgehen (Fig. 8). Die Position des neu zu drehenden Profils 74 - 75 - 76 ist dadurch bestimmt, daß der Mittelpunkt des die Spurkranzkuppe bildenden Kreisbogen b7 und des kleinsten die Kehle bildenden Kreisbogens b3 und des den Umfang der Tastrolle bildenden Kreisbogens b8 auf einer Geraden liegen. Aus ihrer Anfangsstellung 12' wandert die Rolle 12 bis in ihre Meßstellung 12''.
  • Die Steuerkurve der Schablone 6 weist eine solche Form auf, daß bei ihrem Abtasten durch die Schablonenrolle 21 und bei Einhalten einer festen Distanz zwischen dem Zentrum der Schablonenrolle 21 und dem Zentrum der Umfangsabrundung der Rolle 12 die Umfangsabrunduig der Rolle 12 genau das Radsatzprofil ergibt. Die feste Distanz zwischen den genannten Zentren ist dann erreicht, wenn Steuerkanten 79 und 80 sich übereinander befinden.
  • Zu beachten ist, daß die beiden Linien 73 - 83 und 75 - 83 konvergieren und die Linien 83 - 72 und 83 - 76 divergieren (Fig. 7 und 8).
  • Bevor das Werkzeug 35 positioniert wird, ist der Radsatz 37 in Körnerspitzen 81 auszurichten und in Mitnehmern 38 einzuspannen. Während des Positionierens rotiert der Radsatz 37.
  • Das Werkzeug 35 nimmt in Ruhestellung die Lage 351 ein.
  • Die Rolle 12 nimmt in Ruhestellung die Lage 121 ein. Die Tastrolle 58 nimmt in Ruhestellung die Lage 581 ein. Ein in Fig. 5 dargestelltes Nachlaufventil 85 versinnbildlicht die Steuerkanten 79 und 80. Eine Hydraulikpumpe 86 wird in Betrieb gesetzt, wobei der Hydraulikkreislauf durch ein Druckbegrenzungsventil 87 abgesichert ist. Hydraulikschieber 83 und 83a werden in Betriebsstellung geschaltet. Ein Hydraulikschieber 84 wird in Betriebsstellung für gekreuzte Ölströme geschaltet. Der Ölstrom nimmt nunmehr den Weg zum Nachlaufventil 85, zum Hydraulikmotor 50 und zurück zu einem Ölbehälter 89. Der Hydraulikmotor 50 rotiert. Mit ihm rotiert die Gewindespindel 46. Diese setzt den Schlitten 45 in Richtung auf den Radsatz 37 hin in Bewegung. Die Rolle 12 schlägt am Radsatz 37 an der Stelle 122 an, schließt das Fühlerventil 85 und beendet die Bewegung des Schlittens 45.
  • Das Werkzeug 35 nimmt die Stellung 352, die Rolle 58 nimmt die Stellung 582 ein. Nunmehr wird der Zylinder 41 mit Drucköl beaufschlagt. Er treibt den Längsschlitten 1 in Längsrichtung auf die Planscheibe 39 zu. Die Tastrolle 58 kommt in Kontakt mit dem Radsatz 37 an der Stelle 583 und schaltet den Schalter 65, der über einen nicht dargestellten Magnetschieber den Ölstrom zum Zylinder 41 unterbricht und damit den Längsschlitten 1 stillsetzt.
  • Das Werkzeug 35 nimmt die Stellung 353, die Rolle 12 nimmt die Stellung 123 an. Bei der Lageänderung der Rolle 12 ist im allgemeinen mit einer Durchmesser-Verkleinerung zu rechnen. Da die Durchmesser-Positionierung noch voll wirksam ist, tritt somit auch eine Änderung der Querposition ein, die jedoch in den Zeichnungen vernachlässigt worden ist.
  • Nunmehr wird bei rotierendem Radsatz 37 an einem Handgriff 90 die Rolle 12 aus der Stellung 123 in die Stellung 12'' geführt. Hierbei wird durch das als Nachlaufventil arbeitende Fühlerventil 85 der Durchmesserschlitten 45 ständig nachpositioniert. Hierdurch nimmt das Werkzeug 35 die Stellung 35 und die Rolle 58 die Stellung 58 ein.
  • Nunmehr kann an beiden Durchmesserschlitten 45 der erreichte Radius festgestellt werden. Zu diesem Zweck ist auf dem Untersatz 47 ein Zeiger 91 befestigt, der mit einem Maßstab 92 zusammenarbeitet. Der Maßstab 92 ist auf dem Durchmesserschlitten 45 befestigt, so daß der erreichte Radius direkt abgelesen werden kann. Die so festgestellten Radien bedürfen jedoch einer Korrektur, denn die beiden Radien sind nicht gleich. Es wird das kleinere Radiusmaß beibehalten. Das größere Radiusmaß wird dem kleineren Radiusmaß durch einseitige Korrektur gleichgemacht.
  • Außerdem muß beachtet werden, daß durch die zwischen dem Radsatz 37 und dem Werkzeug 35 befindliche Rolle 12 ein Zwischenraum entsteht, der ebenfalls überbrückt werden muß. Bevor also das Werkzeug 35 zum Einsatz kommt, wird die Rolle 12 in die gestrichelte Lage 124 (Fig.6) geschwenkt. Beide Supporte werden z. B. mittels des Schiebers 82 (Schieber 83 und 83a geschlossen) und eines Drosselventils 88 in an sich bekannter Weise um das konstante Maß "93" vorgestellt.
  • Der Positioniervorgang ist damit beendet und die Bearbeitung kann beginnen.
  • Liste der verwendeten Bezugszeichen 1 Längsschlitten 2, 2' Augen 3 Welle 4 Stift 5 Gestell 6 Schablone 7 Schraube 8 Hebel 9 Zapfen 10 Winkelhebel 11 Schenkel 12 Rolle 121 Lage 122 Lage 123 Lage 12' Rolle in Anfangsstellung 12" Rolle in Meßstellung 13 Zapfen 14 Stift 15 Schenkel 16 Öl zu führungsöffnung 17 Steuernut 18 Ölrückführungsöffnung 19 Schablonenrollenhalter 20 Feder 21 Schablonenrolle 22 Zapfen 23 Schraube 24 Scheibe 25 Schraube 26 Schlitz 27 Stift 28 Seitenwand 29 Seitenwand 30 Schraube 31 Schraube 35 Werkzeug 351 Lage 352 Lage 353 Lage 36 Werkzeug 37 Radsatz 38 Mitnehmer 39 Planscheibe 40 Spindelstock 41 Zylinder 41a Kolbenstange 42 Querschlitten 43 Zylinder 44 Kolbenstange 45 Durchmesserschlitten 46 Gewindespindel 47 Untersatz 48 Zahnrad 49 Zahnrad 50 Hydraulikmotor 51 Kopierschablone 52 Profil 53 Schablonenschlitten 54 Arm 55 Anschlag 56 Bremsschraube 57 Hydraulikfühler 57' Fühlfinger 58 Tastrolle 581 Lage 582 Lage 583 Lage 59 Schraube 60 Hebel 61 Stift 62 Welle 63 Stift 64 Hebel 65 Schalter 66 Anschlag 70-71-72 ursprüngliches Profil 70-73-72 abgelaufenes Profil 74-75-76 neu zu drehendes Profil 79 Steuerkante 80 Steuerkante 81 Körnerspitzen 82 Hydraulikschieber 83 Hydraulikschieber 83a Hydraulikschieber 84 Hydraulikschieber 85 Nachlaufventil 86 Hydraulikpumpe 87 ÜberStrömventil 88 Drosselventil 89 Ölbehälter 90 Handgriff 91 Zeiger 92 Maßstab 93 Maß 94 Radsatzachse Leerseite

Claims (7)

  1. Patentansprüche (1.)Positioniervorrichtung für die radiale Positionierung der mindestens von einem Quer- und einem Längsschlitten bewegten Drehwerkzeuge auf Radsatzdrehmaschinen auf den für die Reprofilierung verschlissener Radprofile der Räder von Radsätzen größtmöglichen Erneuerungsdurchmesser, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem um einen definierbaren Drehpunkt mit einer Achse parallel zur-Tangente an eine Umfangslinie an ein Rad des Radsatzes schwenkbaren Hebel (8) ein in Radiusrichtung des Hebels (8) frei verschiebliches Längenprüfgerät angeordnet ist, welches einerseits mit einem Tastelement am Radprofil S d andererseits mit einem Tastelement an einer eine Steuerkurve bildende Schablone (16) anliegt und bei Veränderung einer vorgegebenen Länge ein Steuerkommando an einen die radiale Lage der Werkzeuge einstellenden Durchmesserschlitten (45) abgibt, wobei Steuerkurve und Durchmesserschlitten (45) auf das gleiche Bezugssystem bezogen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Steuerkurve bildende Schablone (6) und der Drehpunkt ortsfest mit einem Längsschlitten (1) verbunden sind
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Längenprüfgerät auf dem schwenkbaren Hebel (8) unverschieblich angeordnet und als an sich bekannter elektronischer Weggeber ausgebildet ist, der einerseits mit einem Tastelement am Radprofil anliegt und andererseits mit einem die Steuerkurve und den Abstand der Steuerkurve vom Schwenkpunkt darstellenden Rechner in Wirkverbindung steht, wobei der Rechner bei den Sollwerten abweichenden Längensignalen entsprechende Steuerkommandos zur Lagekorrektur an den die radiale Lage der Werkzeuge einstellenden Durchmesserschlitten (45) abgibt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehpunkt für den schwenkbaren Hebel (8) ortsfest mit dem Längsschlitten (1) verbunden ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Längenprüfgerät als an sich bekanntes Nachlaufventil (85) einer hydraulischen Nachlaufsteuerung ausgebildet ist und mit einem Hydraulikmotor (50) des die radiale Lage der Werkzeuge einstellenden Durchmesserschlittens (45) verbunden ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das am Radprofil anliegende Tastelement als scheibenförmige Rolle (12) mit abgerundetem Querschnittsprofil ausgebildet ist, deren Rotationsachse in einer Radialebene durch die Radsatzachse (94) liegt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsachse mit der Radialebene durch die Radsatzachse (94) einen Winkel einschließt derart, daß die scheibenförmige Rolle in Richtung Spurkranz wandert, wenn der Radsatz (37) rotiert.
DE19792924573 1979-06-19 1979-06-19 Einrichtung zum selbsttätigen radialen Positionieren der Drehwerkzeuge auf Radsatzdrehmaschinen Expired DE2924573C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19792924573 DE2924573C2 (de) 1979-06-19 1979-06-19 Einrichtung zum selbsttätigen radialen Positionieren der Drehwerkzeuge auf Radsatzdrehmaschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19792924573 DE2924573C2 (de) 1979-06-19 1979-06-19 Einrichtung zum selbsttätigen radialen Positionieren der Drehwerkzeuge auf Radsatzdrehmaschinen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2924573A1 true DE2924573A1 (de) 1981-01-22
DE2924573C2 DE2924573C2 (de) 1982-05-06

Family

ID=6073515

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19792924573 Expired DE2924573C2 (de) 1979-06-19 1979-06-19 Einrichtung zum selbsttätigen radialen Positionieren der Drehwerkzeuge auf Radsatzdrehmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2924573C2 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4802285A (en) * 1986-06-28 1989-02-07 Wilhelm Hegenscheidt Gmbh Method and apparatus for ascertaining the radial location of a new wheel profile to be produced by a reprofiling operation
CN104057103A (zh) * 2014-06-27 2014-09-24 洛阳盛豫重工机械有限公司 一种摩擦轮圆弧曲面的靠模加工装置及其使用方法

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1427003B1 (de) * 1961-07-24 1969-10-02 Hoesch Maschinenfabrik Ag Radsatzdrehmaschine
DE1552335C3 (de) * 1966-11-26 1975-07-17 Wilhelm Hegenscheidt Gmbh, 5140 Erkelenz Tasteinrichtung für die Stahlzustellung an Radsatzdrehmaschinen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1427003B1 (de) * 1961-07-24 1969-10-02 Hoesch Maschinenfabrik Ag Radsatzdrehmaschine
DE1552335C3 (de) * 1966-11-26 1975-07-17 Wilhelm Hegenscheidt Gmbh, 5140 Erkelenz Tasteinrichtung für die Stahlzustellung an Radsatzdrehmaschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4802285A (en) * 1986-06-28 1989-02-07 Wilhelm Hegenscheidt Gmbh Method and apparatus for ascertaining the radial location of a new wheel profile to be produced by a reprofiling operation
CN104057103A (zh) * 2014-06-27 2014-09-24 洛阳盛豫重工机械有限公司 一种摩擦轮圆弧曲面的靠模加工装置及其使用方法

Also Published As

Publication number Publication date
DE2924573C2 (de) 1982-05-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1812671B2 (de) Bohrkopf
DE2442384C3 (de) Gewindeschleifmaschine mit Einrichtung für das Hinterschleifen des Gewindes an Gewindebohrern und Innengewindeformern
DE3701446C2 (de) Innenrundschleifmaschine
DE2321145C2 (de) Zusatzeinrichtung für eine Rundschleifmaschine zum Schleifen der Umfangsfläche von im Querschnitt unrunden Werkstücken
DE2421659C2 (de) Schleifmaschine zum Bearbeiten von hohlzylindrischen Werkstücken mit von der Kreisform abweichendem Querschnitt
EP0289460B1 (de) Kugeldreheinrichtung für Drehmaschinen
DE2335575C3 (de) Kopierschleifmaschine
DE2738612C2 (de) Vorrichtung für eine Maschine zur erosiven Funkenbearbeitung
DE2924573A1 (de) Positioniervorrichtung
DE4108391A1 (de) Kompensationseinrichtung fuer eine poliermaschine zur oberflaechenbehandlung von werkstuecken
DE2432856B2 (de) Vorrichtung zum profilieren einer schleifscheibe mittels eines diamanten
DE3835780A1 (de) Vorrichtung zum abrichten einer schleifscheibe
EP0554772B1 (de) Feinbohrwerkzeug
DE2105667A1 (de) Werkzeugmaschine
DE1502492B1 (de) Kopierschleifmaschine
DE3644391A1 (de) Beschriftungsvorrichtung
DE3317085C1 (de) Verstelleinrichtung fuer eine Schleifscheibe an einer Saegenschaerfmaschine
DE1502127C3 (de) Hydraulische zweidimensionale Vollumriß-Kopiersteuereinrichtung
DE3043261C2 (de)
DD268427A1 (de) Radienabrichteinrichtung mit automatischer radiusverstellung
DE1427276C (de) Abrichtvornchtung fur die Profil schleifscheibe einer Zahnflankenschleif maschine
DE3150320C2 (de) Gewindestrehleinrichtung für Drehmaschinen
AT339764B (de) Steuerung fur kopierschleifmaschinen u.dgl.
DE1427475C (de) Einrichtung zum Feinzustellen des auf dem Schleifschhtten angeordneten Schleifspmdeltragers von Schleifmaschi nen
DE601484C (de) Vorschubeinrichtung an Praezisionsschleifmaschinen

Legal Events

Date Code Title Description
OAP Request for examination filed
OD Request for examination
D2 Grant after examination
8363 Opposition against the patent
8365 Fully valid after opposition proceedings
8320 Willingness to grant licences declared (paragraph 23)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee