DE2924323C2 - Kraftstoffbeständige Schmelzkleber - Google Patents
Kraftstoffbeständige SchmelzkleberInfo
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Description
Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung von binären Copolyamiden als Schmelzkleber für mit
Kraftstoffen von Verbrennungsmaschinen in Berührung kommenden Gegenständen. Insbesondere soll eine
besonders gute Beständigkeit auch gegenüber niederen Alkoholen, insbesondere Ethanol, Methanol oder
lsopropanol, erzielt werden, die als Kraftstoffzusatz bzw. als alleiniger Kraftstoff mehr und mehr an
Bedeutung gewinnen.
Bisher bekannte Schmelzkleber, z. B. auf der Basis Ethylen-Vinylacetat-Copolymere (EVA), Copolyester
oder auch Copolyamide allgemein sind für Verklebungen bei Teilen, die mit Kraftstoffen in Berührung
kommen, aufgrund ihrer geringen Beständigkeit ungeeignet.
Aus der DE-OS 24 44 560 ist die Verwendung kraftstoffbeständigen Schmelzklebers auf der Basis von
binären Copolyamiden aus Caprolactam und Laurinlactam
bekannt, wobei das Gewichtsverhältnis Caprolactam : Laurinlactam zwischen 60 :40 und 30 :70, insbesondere
50 :50, beträgt Die Copolyamide zeigen zwar bei Raumtemperatur ausreichende Festigkeit, jedoch
unter praxisnahen Bedingungen bei 6O0C nur dann kraftstoffbeständige Verklebungen, wenn sie vor ihrem
Einsatz mit einem Alkohol oder einem Halogenkohlenwasserstoff extrahiert werden. bo
Eine Extraktion der Schmelzkleber auf der Granulatstufe ist ein sehr kostspieliger Produktionsschritt.
Einmal wegen des zusätzlichen Arbeitsaufwandes, zum anderen wegen der Kosten für das Extraktionsmittel
und dessen Redestillation, vor allem aber wegen des hohen Materialverlustes, der bei Ethanol bis zu 50
Gewichtsprozent bei den in der DE-OS 24 44 560 beschriebenen Copolyamiden betragen kann. Die
Granula-te quellen in der Extraktion stark, es kommt
zum Quellungsbruch und schließlich zum Zerfall der Granulate zu feinem Schrot Die Förderung solch
unregelmäßigen und viel Feinstaub enthaltenden Schrotes in den zum Schmelzkleberauftrag benutzten
Schneckendosierern ist naturgemäß nicht störungsfrei. Die hohe Löslichkeit und der starke Quellungsbruch
der bekannten binären Schmelzkleber aus Laurinlactam und Caprolactam lassen erkennen, daß der Extraktionsschritt notwendig ist andernfalls zerfällt die Verklebung
im Kontakt mit den Anteilen der Kraftstoffe an polaren Lösemitteln durch den Materialverlust und den
Quellungsbruch.
Der Erfindung liegt also die Aufgabe zugrunde, kraftstoffbeständige Schmelzkleber zur Verfügung zu
stellen, die ohne einen Extraktionsschritt mit den beschriebenen, für die Verarbeitung nachteiligen Folgen
die geforderten Ansprüche voll erfüllen. Die Aufgabe wurde erfindungsgemäß dadurch gelöst daß man binäre
Copolyamide verwendet bestehend als Grundbausteine aus
50—90 Gewichtsprozent Lactamen oder ω-Aminocarbonsäuren
mit mindestens 10 Methylengruppen und
50—10 Gewichtsprozent äquimolaren Mengen aliphatischer Dicarbonsäuren und aliphatischer oder
cycloaliphatischer Diamine, in denen die Summe der vorhandenen Methyl-, Methylen-
und/oder Methingruppen mindestens 13 ist
und wobei die extrahierbaren Anteile im Copolyamid, gemessen in siedendem Ethanol nach 9 Stunden, höchstens 5 Gewichtsprozent betragen. Vorteilhaft liegt das Gewichtsverhältnis der Lactame oder ω-Aminocarbonsäuren zu den äquimolaren Mengen aus Dicarbonsäuren und Diaminen im Bereich von 70 bis 90 :30 bis 10. ω-Aminocarbonsäuren oder deren Lactame mit mindestens i0 Methylengruppen sind demnach 11-Aminoundecansäure (AUS; 10 Methylengruppen), Laurinlactam (LL; 11 Methylengruppen), bevorzugt wird Laurinlactam.
und wobei die extrahierbaren Anteile im Copolyamid, gemessen in siedendem Ethanol nach 9 Stunden, höchstens 5 Gewichtsprozent betragen. Vorteilhaft liegt das Gewichtsverhältnis der Lactame oder ω-Aminocarbonsäuren zu den äquimolaren Mengen aus Dicarbonsäuren und Diaminen im Bereich von 70 bis 90 :30 bis 10. ω-Aminocarbonsäuren oder deren Lactame mit mindestens i0 Methylengruppen sind demnach 11-Aminoundecansäure (AUS; 10 Methylengruppen), Laurinlactam (LL; 11 Methylengruppen), bevorzugt wird Laurinlactam.
Als aliphatische Dicarbonsäuren seien beispielsweise genannt:
Adipinsäure (AS),
Sebacinsäure (SS),
Azelainsäure (AzS),
Decandicarbonsäure (DDS),
Trimethyladipinsäure,
Bernsteinsäure,
Tetramethylpimelinsäure,
Hexahydroterephthalsäure (HHTS)
und dimere Fettsäuren,
z. B. solche hergestellt nach US-PS 33 57 681.
z. B. solche hergestellt nach US-PS 33 57 681.
Als vorteilhafte aliphatische Diamine seien beispielsweise genannt:
Hexamethylendiamin (HMD),
Trimethylhexamethylendiamin (TMD),
5-Methyl-nonamethylendiamin,
Decamethylendiamin (DEMD),
Dodecamethylendiamin (DMD),
2,4-Dimethyl-octamethylendiamin.
Als cycloaliphatische Diamine seien
Als cycloaliphatische Diamine seien
Isophorondiamin (IPD = 3-Aminomethyl-3,5,5-trimethylcyclohexylamin),
Bis-(p-amino-cyclohexyl)-methan,
1,4-Bisaminomethyl-cyclohexan,
Bis-(3,3'-dimethyl-4,4'-diamino-cyclo-
hexyl)-methan
genannt.
genannt.
Allgemein soll die Summe der nichtfunktionellen Kohlenstoffatome aus den Lactamen bzw, den ω-Aminocarbonsäuren
und den nichtfunktionellen Kohlenstoffatomen der Dicarbonsäuren und Diaminen mindestens
23 betragen. Mit anderen Worten ausgedrückt, werden vorteilhaft solche Kombinationen ausgewählt, daß die
Anzahl der Kohlenstoffatome zwischen den Carbonamidgruppen möglichst groß ist In der folgenden
Tabelle sind eine Reihe von binären Copolyamiden genannt, welche den angesprochenen C-Zahlen entsprechen.
C-
Zahl*)
Dicarbonsäure
C- Diamin
Zahl*)
C-
Zahl
Summe der C-Zahlen
| Laurinlactam | 11 | Decandicarbonsäure |
| Laurinlactam | 11 | Decandicarbonsäure |
| Laurinlactam | 11 | Decandicarbonsäure |
| Laurinlactam | 11 | Adipinsäure |
| Laurinlactam | 11 | Adipinsäure |
| <y-Aminoundecansäure | 10 | Decandicarbonsäure |
10 Hexamethylendiamin 6 27
10 Isophorondiamin 10 31
10 Dodecamethylen- 12 33 diamin
4 Trimethylbexa- 9 24 methylendiamin
4 Isophorondiamin 10 25
10 Hexamethylendiamin 6 26
*) Der nichtfunktionellen Methyl-, Methylen- und Methingruppen.
Neben der angesprochenen Kettenlänge der Grundbausteine der Copolyamide ist es notwendig, den Anteil
der extrahierbaren Anteile im Copolyamid bei hochstens 5 Gewichtsprozent, insbesondere bei 0,5 bis 4,5
Gewichtsprozent, zu halten (gemessen nach einer Extraktionszeit von 9 Stunden in siedendem Ethanol).
Die Bestimmung erfolgt an 2 mm-Granulat in einer
Heiß-Soxhlett-Extraktionsapparatur.
Aus der folgenden Tabelle 2 geht hervor, daß nur bei Einhalten aller Bedingungen brauchbare Copolyamide
erhalten werden, insbesondere daß neben der Wahl der Co-Komponenten auch das Mischungsverhältnis derselben
kritisch ist. So sind z. B. die Rezepturen der Zeilen 8, 14 und 20 (mit »VB« bezeichnet) wegen des hohen
extrahierbaren Anteils nicht erfindungsgemäß.
| Tabelle 2 | Mischungsverhältnis (Gew.-%) der Copolyamidkomponenten C-Zahl·) |
11 +(10 + 6) | Fließpunkt CC) |
Extrahierbare Anteile in sie dendem Ethanol (Gew.-%) |
| LL-DDS/HMD | ||||
| VB 50 : 50 | 159 | 15 | ||
| 65:35 | 148 | ~5 | ||
| 70:30 | 152-154 | 4,5 | ||
| 75:25 | 156 | 3 | ||
| 85: 15 | 11 +(10 + 9) | 164 | 2 | |
| LL-DDS/IPD | ||||
| VB 70: 30 | 149-150 | 12 | ||
| 75:25 | 155-156 | 3,5 | ||
| 80:20 | 159 | 2,5 | ||
| 85: 15 | 164 | 2 | ||
| 90:10 | 11+ (10+ 12) | 170 | 1,5 | |
| LL-DDS/DMD | ||||
| VB 30 : 70 | 165-168 | 6 | ||
| 50:50 | 161-166 | 1,7 | ||
| 70:30 | 167 | 2 | ||
| 75:25 | 169 | 1,5 | ||
| 80:20 | 171 | 1,0 | ||
| 29 24 5 |
Fortsetzung | 323 | 6 |
| Mischungsverhältnis (Gew.-%) der Copolyamidkomponenten C-Zahl*) |
|||
| LL-AS/TMD 11 + (4 + 9) | Fließpunkt (C) |
Extrahierbare Anteile in sie dendem Ethanol (Gew.-·/.) |
|
| VB 75 :25 | |||
| 80:20 | 148 | 4,5 | |
| 85:15 | 155 | 3,3 | |
| 90: 10 | 160 | 2,5 | |
| LL-AS/IPD 11+(4+ 9) | 165 | 1,5 | |
| 75:25 | |||
| 80:20 | 150 | 5 | |
| 85: 15 | 156 | 5 | |
| 90: 10 | 160 | 3 | |
| AUS-DDS/HMD 10 + Π0 + 6) | 166 | 1,8 | |
| 70:30 | |||
| 80:20 | 155 | 5 | |
| 165 | 4 |
*) Der Methyl-, Methylen- oder Methingruppen. VB = Vergleichsbeispiele.
Besonders geeignete Copolyamide sind solche aus LL-DDS/HMD im Gewichtsverhältnis 65 : 35 bis 70 : 30
und aus LL-DDS/IPD im Gewichtsverhältnis 75 : 25 bis 80 :20.
Die Copolyamide werden erhalten durch bekannte hydrolytische Polykondensation bei Temperaturen von
260 bis 280°C und Drücken von 18 bis 20 bar. Entspannen des Wasserdampfes und Granulieren der zu
Strängen verformten Schmelze. j?
Das Molekulargewicht, ausgedrückt durch die relative Lösungsviskosität r\rei(gemessen in 0,5%iger m-Kresollösung
bei 25° C) liegt üblicherweise im Bereich von 1,40 bis 1,70, vorteilhaft bei 1,40 bis 1,65. Das
Molekulargewicht wird vorteilhaft eingestellt, indem -»o
man, bezogen auf die Gesamtmolzahl der Komponenten, die Dicarbonsäure in einem Überschuß von 0,5 bis
2,5 Molprozent anwendet. Die angegebenen Fließpunkte der Copolyamide, d. h. die Temperatur, oberhalb der
der Kleber als Schmelze verarbeitet werden kann, soll -ο
vorteilhaft nicht unter 140° C liegen. Bei den üblichen
Verklebebedingungen mit elektrisch beheizten Geräten
zieht man einen Fließpunkt nicht höher als 170° C vor.
Die binären Copolyamide der Erfindung sind z. B. geeignet zum Verkleben von Kraftstoffiltern, Scheinwerfern
und anderen Teilen an Kraftfahrzeugen oder Geräten, die mit polaren Lösemitteln oder diese
enthaltenden Kraftstoffen in Berührung kommen.
Die Bindefestigkeit der Schmelzkleber ist geprüft an einschnittig überlappten Fügeteüen nach DlN 53 283 an
einer Al—Cu-Mg-Legierung 2plF43 bei Raumtemperatur
(A) und (B) direkt nach Lagerung in einer Prüfflüssigkeit aus einem Gemisch aus 50 VoL-0Zo
Benzol, 25 Vol.-°/o Isooctan, 15 Vol.-% Petrolbenzin und
10 Vol.-% Ethanol nach 48 Stunden bei 60°C.
In der folgenden Tabelle 3 ist die Bindefestigkeit der Copolyamide der Beispiele und Vergleichsbeispiele
angegeben.
Copolyamid
"rel
| Bindefestigkeit | Extrakt |
| kp/cm2 | gehalt |
| A B |
Beisp.
Laurinlactam/Dodecandisäure/
Hexamethylendiamin
Gew.-% 70 : 30
C-Zahl 11 + (10 + 6)
Laurinlactam/Dodecandisäure/
Isophorondiamin
Gew.-% 80 : 20
C-Zahl 11 +(10+ 10)
Laurinlactam/Dodecandisäure/
Dodecamethylendiamin
üew.-% 50 : 50
C-Zahl Π + (10+ 12)
Dodecamethylendiamin
üew.-% 50 : 50
C-Zahl Π + (10+ 12)
1,65
1,64
1.62
300
320
300
150
155
145
4,5
2,5
1,7
l'opolyanikl
liiniiclcsliykcit
k|i/cni
k|i/cni
Λ Ii
lAir.iki-
Bcisp.
4
4
Vgl. B.
Laurinlactam /Adipinsäure/ lsophorondiamin
Gew.-"/, 80 : 20 C-Zahl 11 +(4+ 10)
Caprolactam/ La urin Iac tarn
Gew.-"/, 50 : 50
C-Zahl 5+11
wie Vgl. B. I, extrahiert in
Mcthylenchlorid
Laurinlactam/Adipinsäure/ Hexamethylendiamin Gew.-"/,, 70 : 30
C-Zahl 11 +(4 + 6)
Caprolactam/Adipinsäure/ Hexamethylendiamin Gew.-%50:50
C-Zahl 5 + (4 + 6)
300
300
140
| ,50 | 206 | Auslall | 50 |
| ,50 | 310 | 135 | 26 |
| ,VO | 300 | versagt | 11 |
versagt 70
Claims (2)
1. Verwendung von binären Copolyamiden als Schmelzkleber für mit Kraftstoffen von Verbrennungsmaschinen
in Berührung kommenden Gegenständen, bestehend als Grundbausteine aus
50—90 Gewichtsprozent Lactamen oder eo-Aminocarbonsäuren
mit mindestens 10 Methylengruppen und
50—10 Gewichtsprozent äquimolaren Mengen aliphatischer
Dicarbonsäuren und aliphatischer oder cycloaliphatischer Diamine, in
denen die Summe der vorhandenen Methyl-, Methylen- und/oder Methingruppen mindestens
13 ist
wobei die extrahierbaren Anteile im Copolyamid, gemessen in siedendem Ethanol nach 9 Stunden,
höchstens 5 Gewichtsprozent betragen.
2. Verwendung von binären Copolyamiden nach Anspruch 1, bestehend als Grundbausteine aus
70—90 Gewichtsprozent Lactamen oder (»-Aminocarbonsäuren mit mindestens 10 Methylengruppen und
70—90 Gewichtsprozent Lactamen oder (»-Aminocarbonsäuren mit mindestens 10 Methylengruppen und
30—10 Gewichtsprozent äquimolaren Mengen aliphatischer
Dicarbonsäuren und aliphatischer oder cycloaliphatischer Diamine, in denen die Summe der vorhandenen Methyl-,
Methylen- und/oder Methingruppen mindestens 13 ist.
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