DE2922611A1 - Einfuellstutzen fuer mit brennkraftmaschinen angetriebene fahrzeuge - Google Patents
Einfuellstutzen fuer mit brennkraftmaschinen angetriebene fahrzeugeInfo
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Description
ι t-(L- ι
dim»-ing. H. HAUCK · DIPL1-PUYS. W. SCHLITZ · dipl.-ing. E. JfRAATJFS
dipping. W. WEHNERT · dipl.-pkys. W. CARSTENS · dr.-ing. W. DÖRING
HAMBTIRG-MUNCIJIiN-DL1SSELDOKF 2 922 61
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WEHNERT-DÖRING
K.-WILH.-RIXGll-lOOODUSSELDORFIl
TELEFON (0211) 57 SO 27'28
ZUSTELLUXGSANSCHRIFT/PLEASE REPLY TO: HAMBURG, 1. Juni 1979
!Einfüllstutzen füi- mit Brcnrikraftmaschinen angetriebene Fahrzeuge
Die Erfindung bezieht sich auf einen Einfüllstutzen für mit
Brennkraftmaschinen angetriebene Fahrzeuge, der in einer Öffnung der Karosserie des Fahrzeugs befestigt und mit einem
auf der Innenseite der Karosserie liegenden Abschnitt zum Brennstofftank führenden Leitung verbindbar ist, während ein
auf der Außenseite liegender Abschnitt ein Innen- oder Außengewinde
aufwei.st, auf den ein Deckel aufschraubbar ist und
zwischen Deckel und außen liegendem Abschnitt eine axial wirkende Dichtung angeordnet ist.
Einfüllstutzen für Bi'enn.stofftanks werden entweder einstückig
mit dem Einfüllrohr oder als getrennte Teile gefertigt. ¥egen der Schwierigkeiten beim Einbau bei einstückigen Einfüllrohren
ABMITTHU KKl»HHSUNTATJ«:!yjSFeiU3 tP^WSPfffP·' 1"ATEXT OFFICE
wird normalerweise den getrennten Einfüllstutzen der Vorzug
gegeben. Er wird mit dem Einfüllrohr verlötet oder verschweißt,
-Calls or aus Metall besteht oder auch über eine elastische
Muffe und unter Zuhilfenahme von Rohrklemmen oder dergleichen
mit dem Einfüllrohr verbunden, insbesondere, wenn er aus Kunststoff gefertigt ist. Es ist ein einstückiger Einfüllstutzen
bekanntgeworden, der aus Kunststoffmaterial geformt ist und in der Karosserieöffnung eingerastet darin befestigbar ist
(DE-OS 2 553 881).
Bsx- "Tankdeckel", der außen den Einfüllstutzen verschließt,
wird entweder nach Art eines Bajonettverschlusses ausgeführt (was die am meisten verbreitete Ausführungsform darstellt)
oder mit einem Innen- oder Außengewinde versehen und auf den
Stutzen aufgeschraubt. Bei dem oben erwähnten bekannten Einfüllstutzen
ist ein Außensägeζahngewinde vorgesehen, auf das der
ebenfalls aus Kunststoff geformte Deckel mit entsprechendem passenden Innengewinde aufschraubbar ist. Eine Ringdichtung
ist an der Innenseite des Deckelgewindes angeordnet und wirkt mit der Stirnseite des äußeren Stutzenabschnittes zusammen.Eine
weitere Dichtung ist innerhalb des Stutzengewindes angeordnet imd wirkt mit der äußeren Deckelinnenseite zusammen.
Eine Schließvorrichtung für den Deckel ist beim bekannten Einfüllstutzen nicht vorgesehen. Sie ist normalerweise im
Deckel angeordnet und bewirkt bei einem Bajonettverschluß
einen Freigang des Deckels. Bei einem Schraubgewinde ist eine vorgegebene axiale Stellung des Deckels erforderlich, damit
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der Riegel der Schließvorrichtung in die Verriegelungsstellung gebracht werden kann. In beiden Fällen ist die Anpassung der
axial wirkenden Dichtung zwischen Deckel und entsprechender Sitzfläche des Stutzens von Anfang an vorgegeben und kann nicht
mehr verändert werden, so daß bei Verschleiß oder Ermüdung eine Verringerung der Dichtwirkung eintritt mit der Folge, daß
Brennstoff austreten kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Einfüllstutzen für mit Brennkraftmaschinen angetriebene Fahrzeuge zu schaffen,
bei dem der Deckel unabhängig von seiner axialen Lage in beliebiger Stellung verriegelt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
Deckel einen sich in den Einfüllstutzen hineinerstreckenden axialen hohlen Vorsprung aufweist, in dem ein Riegel beweglich
gelagert ist, der mittels einer innerhalb des Vorsprungs angeordneten Schließvorrichtung quer zur Achse des Vorsprungs
zwischen einer eingefalirenen und einer ausgefahrenen Stellring
verstellbar ist, und an der Innenseite des Einfüllstutzens im Abstand zu dessen Öffnung mehrere in Umfangsrichtung beabstandete
Erhebungen und/oder Vertiefungen angeordnet sind, mit denen der Riegel in der ausgefabreden Stellung zusammenwirkt.
Der vorzugsweise aus Runstbtoff geformte Einfüllstutzen besitzt
an der Innenseite im Abstand zu: äußeren Öffnung in Umfangsrichtung
beabr-bandete Erhebungen und/oder Vertiefungen, welche
als Rastanschläge für den Riegel der Schließvorrichtung dienen.
03004 9/0600
Wird der· Deckel auf den Einfüllstutzen aufgeschraubt, ermöglichen
die Erhebungen oder Vertiefungen, welche eine größere axiale Länge haben als die Breite des Riegels, eine Verriegelung des
Deckels unabhängig von der Anpreßkraft, mit der er gegen die Dichtung wirkt. Es ist mithin möglich, den Deckel unter geringer
und beliebig großer Anpressung auf den Stutzen zu schrauben und in jeder dieser Stellungen λχάΑ. dazwischenliegenden Stellungen
eine Verriegelung zu erhalten.
Die entsprechenden Anschläge an der Innenseite des Stutzens
können irgendeine gewünschte Form haben, wobei lediglich sichergestellt sein muß, daß sie das Einführen einer Zapfpistole nicht
behindern. Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht hierzu vor,
daß eine in Umfangsrichtung umlaufende Zahnung an der Innenseite
des Stutzens vorgesehen ist. Die Zahnung ist dabei vorzugsweise kurz vor der Stelle angeordnet, an der der Einfüllstutzen
in Richtung Einfüllrohr abknickt und im Querschnitt enger wird. Die Erfindung bedingt nicht, daß Riegel und Zahnung
ohne Spiel zusammenwirken. Eine Ausgestaltung der Erfindung
sieht jedoch vor, daß das Ende des Riegels entsprechend der Form der Lücke zwischen benachbarten Zähnen geformt ist. In
der Verriegelungssteilung sitzt der Deckel somit axial und
in Drehrichtung gesichert auf dem Stutzen.
Die Ausbildung der Schließvorrichtung und des Riegels ist
wiederum in irgendeiner geeigneten Art und Weise möglich.
Eine Ausgestaltung der Erfindung sieh'; hierzu vor, daß zwei diametral angeordnete Riegelelemente innerhalb des Vorsprungs
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und durch eine radiale Öffnung im Vorsprung radial beweglich geführt sind. In vorteilhafter ¥eise weisen die Riegelelemente
einen in einer Radialebene liegenden, bogenförmigen Schlitz
auf für den entlang einer Kreisbahn beweglichen Zapfen der Schließvorrichtung. Innerhalb des Vorsprungs sind geeignete
Führungsmittel für die Riegelelemente vorgesehen. Diese Führung
kann gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung darin bestehen, daß die in das Innere des Stutzens weisende ¥and
des Vorsprungs an der Innenseite Rippen zur Führung der Riegelelemente aufweist.
Der am Deckel axial angeordnete Vorsprung ist in vorteilhafter
Weise zylindrisch oder konisch geformt ,wobei die letztere Form
vorgezogen wird. Die Innenseite des Einfüllstutzens ist entsprechend
dem Verlauf der Außenseite des Vorsprungs geformt, so daß die Erhebungen oder Vertiefungen bzw, die Zahnungen
auf einer Kreisring- oder Kegelringfläche angeordnet sind.
Zum Einfüllrohr hin ist der Vorsprung durch eine ¥and abgeschlossen, welche gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
die axial wirkende Dichtung aufweist, die mit einer radialen Sitzfläche des Setzens zusammenwirkt. Auf diese
¥eise wird die Dichtung sehr weit nach innen verlegt, wodurch eine besonders gute Dichtwirkung erhalten wird. Die Lage der
Dichtung verhindert außerdem, daß Brennstoff mit der Schließvorrichtung in Berührung gelaugt.
Ist der Deckel aus Kunststoff geformt, ist es vorteilhaft, den
Vorsprung getrennt auszubilden als becherförmiges Teil, das
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durch eine geeignete Sclinappverbindung mit der Innenseite des
Deckels verbindbar ist.
Für die Halterung- der Schließvorrichtung innerhalb des Vorsprungs
sieht eine weitere Ausgestaltung der Erfindung vox-, daß innerhalb
des Vorsprungs eine zylindrische axiale Hülse angeordnet ist zur Aufnahme eines Schließzylinders und der Schließzylinder
einen elastischen Rastvorsprung aufweist, der in einer Ausnehmung der Hülse einrastet. Die axiale Hülse ist vorzugsweise
einteilig mit dem Deckel geformt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des Einfüllstutzens nach der
Erfindung einschließlich Deckel.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch Einfüllstutzen und Deckel nach
Fig. 1 im Einbauzustand.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch den Deckel des Einfüllstutzens
nach den Figuren 1 und 2,
Fig, h zeigt die Vorderansicht des Einfüllstutzens nach den
Figuren 1 und 2 bei abgenommenem Deckel.
5 zeigt eine Vorderansicht der Darstellung nach Fig. 1.
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Fig. 6 zeigt eine Hintersicht des EinfüllStutzens nach Fig. 1,
Fig. 7 zeigt ein Aufnahmeloch für den Einfüllstutzen nach Fig.
1 oder 2,
Bevor auf die in den Zeichnungen dargestellten Einzelheiten der bevorzugten Ausführungsform näher eingegangen -wird, sei vorangestellt,
daß jedes der Merkmale für sich oder in Verbindung mit Merkmalen der Ansprüche von erfindungswesentlicher Bedeutung ist.
Der in den Zeichnungen dargestellte Einfüllstutzen ist allgemein mit 10 bezeichnet und besteht aus zwei rohrförmigen Teilen 11,
12, die einen stumpfen ¥inkel miteinander bilden. Das rohrförmige Teil 11 besitzt einen äußeren Abschnitt 13 und einen inneren
Abschnitt 14. Der äußere Abschnitt I3 weist einen radialen kegelringförmig
abgeknickten flexiblen Flansch I5 auf, an den sich zum
inneren Abschnitt 14 axial eine äußere Kegelringfläche 16 erstreckt,
deren größter Durchmesser nahe de«n Flansch I5 annähernd dem Durchmesser
eines Loches 17 in einer Karosseriehaut 18 entspricht.
Die Karosseriehaut 18 ist doppellagig ausgebildet. Im Einbauzustand liegt der Flansch 15 gegen die Außenseite der Karosseriohaut
18 an unter Zwischenschaltung einer flachen Ringdichtung 19»
welche auf einem kurzen Ringflächenabschnitt zwischen Flansch I5
und Ringfläche 16 sitzt. Mehrere über den Umfang verteilte Rastnasen
20 (siehe auch Fig. 2) liegen gegen die Innenseite der Karosseriehaut 18 an, um d°n Stutzen 10 in der Öffnung 17 zu
sichern. Vorsprünge 20, welche i"oer die Fläche 16 und die erwähnte
Kreisringfläoho radial hinausstehen, sorgen für eine Drehsicherung,
indem sie von Ausnehmungen 20b der im übrigen kreisrunden Karosserieöffnung
aufgenommen werden.
030049/0800
- ar-
Über eine elastische Muffe 21 ist der untere rohrförmigo Teil
12 mit einem zum Brennstofftank füllenden Einfüllrohr 22 verbunden.
Eine derartige Konstruktion ist an sich bekannt und soll daher nicht weiter erörtert werden.
Iii Knickbereich zwischen den rohrförmigen Teilen 11 und 12
ist an der Oberseite ein Stutzen 23 angeformt, dessen Achse
parallel zur Achse des rohrförmigen Teils 11 verläuft. An den Stutzen 23 kann ein Rohr oder ein Schlauch angeschlossen werden,
der zur höchsten Stelle des Brennstofftanks führt, um ein Entweichen
von Luft bei Befüllen des Tanks zu ermöglichen. Eine Öffnung 2k zwischen dem rohrförmigen Teil 12 und dem Rohrstutzen
13 ist durch einen schürzenartigen Abschnitt 25 von
außen abgeschirmt.
Durch radiale Erweiterung im rohrförmigen Teil 11 kurz hinter
der Knickstelle zwischen den Teilen 11 und 12 ist eine radiale Schulter 2.6 gebildet, welche als Dicht sitz für eine noch zu
beschreibende axial wirkende Dichtung dient. Zur Verbesserung der Dichtwirkung weist die Schulter 26 eine ringförmige
Erhebung 27 auf.
Die Innenbohrung des rohrförmigen Teils 11 ist, von außen gesehen, zunächst annähernd zylindrisch wie bei 27 dargestellt,
und anschließend konisch sich verjüngend wie bei 28 gezeigt. Der konische B ohrung s ab schnitt 28 weist in Unifangs richtung beabstandete,
axiale Zähne 29 auf, die sich bis zur Schulte}· 26
erstrecken. Die Zähne, welche auch in TTig. k zu erkennen sind,
9/0600
haben eine Höhe von 1-2 mm und sind im Schnitt dreieckförmig
geformt.
Auf ein Außengewinde 30 des rohrförmigen Abschnitts 11 ist ein
Deckel 31 geschraubt. Der Deckel ist ein napfförmig vertieftes
sternförmiges Formteil mit einer mittigen Öffnung 32 (siehe
auch Fig. 5)· Die Öffnung 32 bildet die Mündung einer zylindrischen
gestuften Bohrung 33» welche von einer Hülse 3k
gebildet ist, die einstückig mit der Innenseite der Stirnseite des Deckels 31 geformt ist. An der gegenüberliegenden Seite
x£,t die Hülse Jk, deren Achse im übrigen mit der Achse der
Öffnung 32 zusammenfällt, ebenfalls offen. Die Hülse 3h mit
der Bohrung 33 dient zur Aufnahme eines Schloßzylinders 35· Die Öffnung 32 liegt im Bereich einer konzentrischen Einsenkung
36 dex* Stirnseite des Deckels 3I » welche mit mehreren Rastöffnungen
37 versehen ist. In die Ausnehmung 36 ist passend eine Abschlußscheibe 39 eingesetzt, welche mit Rastfüßen kO
versehen ist, die schnappend durch die Rastöffnungen 37 hindurchgeführt sind. Die AbSchlußscheibe 39 läßt nur eine
kleinere Öffnung 41 für den vorderen Abschnitt k2 des Schließzylinders
35·
Ein topfartiges Element 43, welches aus einem zylindrischen
Abschnitt hh und einem konischen Abschnitt h$ besteht, ist
axial an der Innenseite der Stirnseite des Deckels 3I angeoruuet.
Der zylindrische Abschnitt hh 1st mittels Rastvorsprüngen h6 mit der Innenseite des Deckels 3I verbunden,wobei,
die.Rastvorsprünge von der Innenseite des Deckels 3I axial abstehen.
Der
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topfartige Vorsprung 433 dessen Achse mit der Achse der zylindrischen
Hülse Jk zusammenfällt, besitzt an der Stirnseite
eine Sitzfläche 47 für eine Dichtungsanordnung, welche aus einem Gleitring und einer Flachdichtung besteht. Die Flachdichtung
kommt mit der Schulter 26 bzv, dem ¥ulst 27 dichtend in Eingriff. Die Dichtungsanordnung 48 sitzt in einer Ringnut
49 eines kreisförmigen Vorsprungs 50 an der Stirnseite des
topfförmigen Teils 43.
Innerhalb des topfförmigen Teils 43 sind zwei diametral angeordnete
Riegelelemente 5I und $2 angeordnet, auf deren Aufbau
in Verbindung mit Fig. 3 noch näher eingegangen werden soll.
In den äußeren Endbereichen erstrecken sich die Riegelelemente 5.1 und 52 durch radiale Öffnungen im konischen Abschnitt 45
des topfförmigen Vorsprungs 43. In der in Fig. 2 dargestellten
Lage stehen sie mit der Zahnung 29 in Eingriff und verhindern
eine Drehung des Deckels 31»
Auf der Innenseite sind die Riegel durch noch zu beschreibende Führungsmittel- an der Innenseite der Stirnwand des napfförmigen
Teils 43 geführt. An der Außenseite liegen sie gegen die Stirnseite
der Hülse 34 an. Wie man außerdem aus Fig. 2 erkennt,
ist die Erstreekung der Zahnung 29 in Achsrichtung fast dreimal
so groß wie die Breite der Riegelelemente 5"I und 52,
Fig. 3 zeigt einen Schnitt dure1. den topt^förmigen Teil 43 im
Bereich des iU-schnitts 45 -vor den Riegelelementen 5I u?1^ -52.
Wie man in Fig. 3 erkennt, besitzt tier topfförmige Teil 43
0 300 49/0 60 0 .../11
diameti'al gegenüberliegenden Seiten im Querschnitt annähernd
rechteckförmige Vertiefungen 53» wobei der Radius des Bodens
der Vertiefung dein Rad^xs der Außenseite des konischen Abschnitts
^5 etwa entspricht. Man erkennt ferner, daß die Innenseite der Stirnwand beidseitig der radialen Öffnung im
Abschnitt k$ diametral gegenüberliegend erste Rippenpaare 5^·»
aufweist, deren Rippen beabstandet parallel zueinander verlaufen und eine Führung bilden für die radial äußeren Abschnitte $6
bzw. 57 der Riegelelemente 51» 52. Der aus der radialen Öffnung
herausstehende Teil der Riegelelemente 51» 5 ist dachförmig
angespitzt. Die Spitzen 58, 59 entsprechen im Profil etwa der Lücke zwischen benachbarten Zähnen der Zahnung 29.
Zweite Rippenpaare 60 bzw. 61 auf der Außenseite der Rippen 5^>
55» im Abstand und parallel zu diesen bilden eine Führung für Abschnitte 62, 63 bzw. 6k, 65 der Verriegelungselemente 51»
Die Außenseiten der Abschnitte υ 2 bis 65 sind parallel zur Bewegungsachse der Verriegelungselemente 51» 52 und verhindern
ein Verkanten derselben, Die Abschnitte 62 und 65 besitzen außerdem nach außen weisende Vorsprünge 66 bzw. 67» die mit
zwei beabstandeten Vertiefungen in den Rippen 60 bzw. 61 zusammenwirken, um eine lösbare Verriegelung in der Ver- und
Entriegelungsstellung der Verriegelungselemente 51» 52 zu
erhalten. Die Entriegelungsstellung ist auf der linken Seite
der Darstellung nach Fig. 3 wiedergegeben. Die verriegelte Stellung ist auf der rechnen Seite von Fig. 3 wiedergegeben.
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In den einander zugekehrten Abschnitten sind die Verriegelungselemente
5"Ij 52 ineinander verschränkt} wobei zusammeinvirkende
Führungsflächen gebildet sind. In einander zugekehrten Abschnitten 68, 69 sind kreisbogenförmige Schlitze JO bzw. 71
geformt, in die Zapfen "J2 bzw. 73 des Schließzylinders 35 eingreifen.
Eine Verdrehung der Zapfen 72, 73 um etwa einen Viertel
Kreis führt zu einer Verstellung der Riegelelemente 51» 52 zwischen
der Verriegelungs- und der Entriegelungsstellung, da der Mittelpunkt
der Schlitze 70, 71 zu dem Mittelpunkt des Drehkreises
der Zapfen 1[Z1 73 entsprechend versetzt liegt.
¥ie man aus Fig» 3 schließlich noch erkennen kann, weist die Hülse 3h im Bohrungsbereich eine längliche durchgehende Ausnehmung
7k auf zur Aufnahme eines radialen Vorsprungs an der
Außenseite des SchloßZylinders 3ht um diesen darin drehfest
zu sichern. Eine nicht dargestellte federnde Nase an der Außenseite
des Schloßzylinders 35 ist mit einer Ausnehmung der Hülse 34 in Eingriff bringbar, um ihn axial zu sichern.
Die lösbare Verrastung der Riegelelemente 51* 52 in der Verriegelungsstellung
dient bei der Endmontage als Einbauerinnerung für den Schließzylinder, der nicht immer eingesetzt wird. Da die
Riegelelemente immer vorgesehen t-erden unabhängig davon, ob
ein Schlioßzylinder eingebaut wird, ermöglicht eine Verrastung der Riogelelemente in der Entriegelungsstellung deren Lagesicherung.
.../13
30049/060 0
e e
r s e i t e
Claims (1)
- Ansprüche :.) Einfüllstutzen für mit Brennkraftmaschinen-angetriebene Fahrzeuge, der in einer Öffnung der Karosserie des Fahrzeugs befestigbar und mit einem auf der Innenseite der Karosserie liegenden Abschnitt mit einer zum Brennstofftank führenden Leitung verbindbar ist, während ein auf der Außenseite liegender Abschnitt ein Innen- oder Außengewinde aufweist, auf den ein Deckel aufschraubbar ist, und zwischen Deckel und außen liegendem Abschnitt eine axial wirkende Dichtung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (31) einen sich in den Einfüllstutzen (ΐθ) hineinerstreckenden axi.alen hohlen Vorsprung (''+3) aufweist, in dem ein Riegel (51j 52) beweglich gelagert ist, der mittels einer innerhalb des Vorsprungs angeordneten Schließvorrichtung (35) quer zur Achse des Vorsprungs (43) zwischen einer eingefahrenen und. einer ausgefalirenen Stellung verstellbar ist, und an der Innenseite des Einfüllstutzens (1O) im Abstand zu dessen Öffnung mehrere in Umfangsrichtung beabstandete Erhebungen und/oder Vertiefungen (29) angeordnet sind, mit denen der Riegel (51> 52) in der ausgefahrenen Stellung zusammenwirkt.2, Einfüllstutzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine in Umfangsrichtung umlaufende Zahnung (29) an der Innenseite des Stutzens vorgesehen ist»3. Einfüllstutzen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da-"030049/0600 INSPECTEDdas Ende des Riegels (5I» 52) entsprechend der Form der Lücke zwischen benachbarten Zähnen geformt ist.4. Einfüllstutzen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei diametral angeordnete Riegelelemente (51 > 52) innerhalb des Vorsprungs (43) und durch eine radiale Öffnung im Vorsprung radial beweglich geführt sind.5. Einfüllstutzen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelelemente (51, 52) einen in einer Radialebene liegenden bogenförmigen Schlitz aufweisen für den entlang einer Kreisbahn beweglichen Zapfen der Schließvorrichtung.6. Einfüllstutzen nach Anspruch 4 oder 5» dadurch gekennzeichnet, daß die in das Innere des Stutzens weisende Yand des Vorsprungs (43) an der Innenseite Rippen (54, 55» 60, 61) zur Führung der Riegelelemente (51, 52) aufweist.7. Einfüllstutzen nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugekehrten Enden der Riegelelemente (51» 52) miteinander verschränkt sind und die verschränkten Abschnitte sich gegenseitig in Bewegungsrichtung der Riegelelemente (5I» 52) führen,Einfüllstutzen nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß die axial wirkende Dichtimg (48) an der dem Inneren des Stutzens zugekehrten Seite des Vorsprungs (43) angeordnet ist und mit ei_ner radialen Sitzfläche (26, 27)030049/0600 .../15des Stutzens zusammenwirkt.9. Einfüllstutzen nach einem der Ansprüche i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Vorsprungs eine zylindrische axiale Hülse (3*0 angeordnet ist zur Aufnahme eines Schließzylinders (35) und der Schließzylinder (35) einen elastischen Rastvorsprung aufweist, der in eine Ausnehmung der Hülse (3*0 einrastet.10. Einfüllstutzen nach einem der Ansprüche 1 bis 9ι dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (3I) zur Außenseite eine zentrische öffnung (32) aufweist, über die die Schließvorrichtung (35) zugänglich ist und die Öffnung von einer Ausnehmung (36) umgeben ist, die eine Kappe (39) unter Schnappverbindung mit dem Deckel (31) einsetzbar ist.030049/0600
Priority Applications (4)
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