DE292058C - - Google Patents
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- DE292058C DE292058C DENDAT292058D DE292058DA DE292058C DE 292058 C DE292058 C DE 292058C DE NDAT292058 D DENDAT292058 D DE NDAT292058D DE 292058D A DE292058D A DE 292058DA DE 292058 C DE292058 C DE 292058C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B29/00—Pressers; Presser feet
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen mehrteiligen Drückerfuß für Nähmaschinen, insbesondere
für Zierstichnähmaschinen zur Herstellung von Reihen zickzackförmiger oder
wellenförmiger Nähte.
Gemäß der Erfindung besitzt der Drückerfuß äußere Teilstücke, die miteinander zum Zwecke
des Druckausgleiches verbunden sind, so daß ein gleichmäßiger Druck auf den Stoff zu beiden
Seiten der Ziernahtwellen ausgeübt wird, während das dazwischen liegende Teilstück oder die
dazwischen liegenden Teilstücke derart angeordnet sind, daß sie unabhängig von den äußeren
Teilstücken nachgeben können und nur einen leichten Druck auf die Ziernahtwellen ausüben,
so daß ein Zerdrücken der letzteren vermieden wird, während doch genügend Druck auf sie
ausgeübt wird, um das Abstreifen des Arbeitsstückes von den Nadeln beim Aufwärtsgang
der letzteren zwecks Bildung der Schleifen zu 1 sichern. Hierdurch wird ein Verfehlen von
Stichen verhindert, was. sonst infolge der unvollständigen Bildung der Nadelfadenschleifen
entstehen könnte, wenn das mittlere Teilstück bzw. die mittleren Teilstücke des Drückerfußes
fortgelassen wären.
Die Zeichnungen veranschaulichen eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstahdes.
Fig. ι ist ein teilweiser senkrechter Längsschnitt
der Maschine.
Fig. 2 ist ein Aufriß eines Teiles des Tragarmkopfes und der Drückerfußanhebevorrichtung.
Fig. 3 ist eine Stirnansicht der Maschine.
Fig. 4 ist eine Vorderansicht des Drückerfußes.
Fig. 5 ist ein mittlerer Querschnitt durch den Drückerfuß.
Fig. 6 ist eine Rückansicht des Drückerfußes unter Weglassung gewisser Teile.
. Fig. 7 ist ein Schaubild des mittleren Teiles' des Drückerfußes, und
Fig. 8 ist eine ähnliche Ansicht einer der Seitenteile des Drückerfußes.
. Der Antriebsmechanismus für die in einer zur Antriebswelle 4 parallelen Ebene angeordneten
Nadeln 14 sowie der Greifermechanismus und die Vorrichtung zur Bewegung des Stoffschiebers
und der Stichplatte quer zur Vorschubrichtung sind bekannt und daher hier
nicht beschrieben.
Am unteren Ende der Drückerstange 58 ist ein Querstück 62 befestigt, welches an der
unteren Seite eine Führung für die Zunge 65 eines an einem Ende mit einem Auge 67 versehenen
Gleitblockes 66 aufweist (Fig. 4 und 5). Das abgesetzte Ende einer in das Querstück 62
Claims (1)
- eingesetzten Schraube 64 greift in eine Nut der Zunge 65, so daß der .Gleitblock 66 mit dem Querstück 62 verbunden ist. An einem abwärts gerichteten Teil des Gleitblockes 66 ist mittels Schrauben,68 eine Leiste 69 befestigt, welche in der Nähe der gegenüberliegenden Enden parallele senkrechte Nuten 70 besitzt (Fig. 6). In die Nuten 70 sind Blöcke 71 eingesetzt, von denen jeder gelenkig mit dem Ansatz 73 eines Blockes 74 verbunden ist, an welchem eine Drückerfußplatte 76 mittels Schwingzapfen 77 gelenkig angeordnet ist (s. besonders Fig. 8). Es ist ersichtlich, daß die äußeren Drückerfußplatten 76 sich sowohl in der Längsals auch in der Querrichtung den Unebenheiten eier Oberfläche des Werkstückes anpassen können.Jeder Block .71 trägt einen Zapfen 78, welchereinen Schlitz 79 in der Leiste 69 durchsetzt und in das anliegende, gegabelte Ende einer zwischen den Schlitzen 79 mittels eines Stiftes 81 an der Leiste 69 schwingbar gelagerten Platte, 80 eingreift, welche somit eine zwangläufige Verbindung zwischen den äußeren Drückerfußplatten 76 bildet, indem beim Niedergang der einen Drückerfußplatte die andere angehoben wird.Der Gleitblock 66 besitzt eine senkrechte Bohrung 82, in welche der röhrenförmige Schaft 83 eines Tragblockes 84 für die mittlere Drücker- - fußplatte 86 eingesetzt ist (Fig. 5 und 7); die letztere ist mittels eines Zapfens 87 am Blocke 84 angelenkt. Eine im röhrenförmigen Schaft 83 untergebrachte Feder 88 drückt die Fußplatte 86 nach unten, wobei ein gänzliches Heraustreten des Schaftes 83 aus der Bohrung jedoch durch das in einen Schlitz 83' des Schaftes 83 eingreifende abgesetzte Ende einer Schraube 89, welche in den Gleitblock 66 eingelassen ist, verhindert wird; gleichzeitig ist dadurch einer Drehung des Schaftes 83 vorgebeugt.Das Auge 67 des Gleitblockes 66 (Fig. 1) ist mittels eines Bolzens 90 mit dem einen Ende eines Bügels 91 verbunden, dessen anderes Ende an einem auf der Verlängerung 21' der seitlich auf bekannte Weise durch den Stoffschieber 26 verschiebbaren Stichplatte 21 befestigten Böckchen 93 angelenkt ist.Der übliche Nutenzylinder 7 am vorderen Ende der Maschinenwelle ist mit einem Nocken 97 ausgestattet (Fig. 1, 2 und 3), welcher auf eine Rolle 98 einwirkt, die auf einem Stift 99 im Gabelende eines Schwingarmes 100 gelagert ist. Der Arm 100 sitzt lose auf einem in dem Auge 102 des Tragarmkopfes 3 gelagerten Schwingbolzen 101. Eine Feder 103 wirkt auf den Arm 100 und hält die Rolle 98 gewöhnlich außer Berührung mit dem Nocken 97.Der Arm 100 besitzt eine Öffnung 104, in welche, wenn der Arm 100 mit der Rolle 98 gegen den Nocken 97 gedrückt ist, der Kopf 105 (Fig. 2) eines unter Federdruck stehenden Kupplungsstiftes 106 eintritt. Der Stift 106 ist im Auge 107 eines auf dem Schwingbolzen 101 befestigten Armes 108 gelagert und besitzt einen Kopf 110 mit Rille in, in welche das abgerundete Ende des Armes 112 eines Winkelhebels eingreift. Letzterer ist auf dem Stift 113 zwischen zwei Lappen io8' des Armes 108 gelagert und besitzt einen seitlichen Arm 114.Auf dem Schwingbolzen 101 ist ferner die Nabe 116 eines Hebelarmes 117 befestigt (Fig. 3), dessen abgerundetes Ende unter die Nabe 118 eines auf der Drückerstange 58 befestigten Armes 119 greift. Wenn die Arme 100 und 108 durch den Stift 106 miteinander gekuppelt sind, erhält die Drückerstange, entgegen der Wirkung der üblichen'sie nach unten drückenden Feder 59 kurze Hubbewegungen von dem Nocken 97, jedesmal wenn die Nadeln sich im Stoff befinden. Durch Druck auf den Arm 114 wird der Kupplungsstift 106 vom Arm 100 zurückgezogen, so daß der Arm 100 durch die Feder 103 von der Nockenscheibe 97 weg in die wirkungslose Stellung gebracht wird und die Drückerstange unbeeinflußt bleibt.Paten τ-Anspruch:Drückerfuß für Nähmaschinen, bestehend aus mehreren nebeneinanderliegenden und gegeneinander beweglichen Teilstücken, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Teilstücke durch ein Schwingorgan (80) zur gegenläufigen Auf- und Niederbewegung miteinander verbunden sind, während das mittlere Teilstück bzw. die mittleren Teilstücke unabhängig von den äußeren Teilstücken in senkrechter Richtung federnd angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE292058C true DE292058C (de) |
Family
ID=546875
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT292058D Active DE292058C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE292058C (de) |
-
0
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