-
Druckknopf aus Kunststoff Die Erfindung bezieht sich auf einen Druckknopf
aus Kunststoff mit einem an einer Halterung befestigbaren, die Kugel aufweisenden
ersten Element und einem die Federöse aufweisenden zweiten Element, das zwei radiale
Flanschen aufweist zur Befestigung an einem flachen, ein Loch aufweisenden Abdeekelement,
wobei ein mit dem unteren Flansch verbundener, axialer und elastisch radial auslenkbarer
Abschnitt das Einsteckloch der Federöse begrenzt und eine Hinterschiteidung aufweist,
welche in schnappendem Eingriff mit einer Hinterschneidung an der Kugel bringbar
ist.
-
En derartiger Druckknopf ist für die Verwendung bei Kleidungsstücken
bereits bekanntgeworden (DE-OS 21 63 686).Die Druckknopfschiieße oder Federöse setzt
sich aus zwei Planschelemente zusammen, welche am Rand klemmend $egeneillanderliegen
und eine
Stoffbahn zwischen sich einklemmen. Der untere Flansch
besitzt einen nach einwärts weisenden axialen Abschnitt mit einem Durchsteckloch
für einen Nietdorll des anderen Flanschelementes. Der Nietdorn wird von einer Seite
durch die nicht vorgelochte Stoffbahn hindurchgesteckt und anschließend durch das
Loch im axialen Abschnitt des anderen Flanschelementes und dann vernietet. Der axiale
Abschnitt bildet außerdem die Begrenzung des Einstecklochs für die Kugel, welche
hier kegelstumpfartig geformt ist. Das die Kugel enthaltende Element ist ebenfalls
zweiteilig ausgeformt, wobei ein Element wiederum einen Nietschaft aufweist, der
durch eine Bohrung des die Kugel aufweisenden Teils hindurchgesteckt und darin vernietet
wird.
-
Der bekannte Druckknopf ist verhältnismäßig montageaufwendig, da zwei
Nietvorgänge erforderlich sind. Außerdem läßt sich die Schließe nur für verhältnismäßig
flexible Stoffbahnen und derrleichen verwenden, nicht jedoch für teppichartige Abdeckelemente
oder Verkleidungen, wie sie beispielsweise im Automobilbau zu befestigen sind. Schließlich
besteht der bekannte Druckknopf aus vier Teilen, so daß entsprechend hohe Werkzeugkosten
zu veranschlagen sind.
-
Es sind zwar druckknopfartige Verschlüsse bekanntgeworden, welche
aus nur zwei Teilen bestehen, diese Teile werden jedoch miteinander vernietet, nachdem
der ballistisch geformte Nietschaft die St ffbLhn durchstochen und durch eine Bohrung
des anderen Teils auf der anderen Seite der Stoffbahn hindurchgeführt worden ist
(DE-GM
7 305 309 oder 7 317 339)m e Ein Lösen des Verschlusses und ein Wiederschließen
ist nicht möglich.
-
Zum Anbringen und Lösen einer Werkplatte in wiederholter Folge an
dem ortsfesten Träger ist eine Befestigungsvorrichtung bekanntgeworden, bei der
ein Druckglied einen Kopf, einen Schaft und am freien Ende zwei quer abstehende
Nasen besitzt (DE-GM 7 222 303). Ein federndes Aufnahmeglied besitzt einen Längs
schlitz und zu beiden Seiten bogenförmige federnde Bügel, die im mittleren Bereich
eine Vertiefung besitzen, in die die Nasen vom Druckglied beim Schließvorgang einrast-z.
Das Aufnahmeglied ist als Zapfenklemme ausgebildet und sitzt clipartig in einem
Loch des ortsfesten Trägers. Das Druckglied wird frei durch eine Öffnung der Werkplatte
hindurchgesteckt und durch das Aufnahmeglied und anschließend um 900 verdreht, wodurch
die Nasen mit den Vertiefungen der federnden Bügel in Eingriff gelangen. Das Loch
in der Werkplatte ist schlüssellocllartig auszubilden. Außerdem muß in der Werkstückplatte
eine Ausnehmung zur Aufnahme des Kopfes des Aufnahmegliedes vorgesehen sein.
-
Ferner ist die Ausdehnung der Befestigungsvorrichtung auf der anderen
Seite der Trägerplatte verhältnismäßig groß, weil die Nasen über die federartigen
Bügel hinausragen müssen. Eine derartige Befestigungsvorrichtung ist zumeist nur
vorteilhaft, wenn die Werkplatte aus leicht brüchigem Material besteht.
-
Es ist ferner eine Befestigungsvorrichtung zur Beftig;ng einer Werkstückplatte
an einer ortsfesten Halterung bekanntgeworden, bei der ein Ringelement mit axial
beabstandeten Flanschen vorgesehen
ist, die mit dem Rand eines
Loches zusammenwirkell. Der andere Teil der Befestigungsvorrichtung besteht aus
einem spreiznietartigen Element, das mit Hilfe eines Spreizdorns im Loch des ortsfesten
Trägers befestigt wird. An der Außenseite besitzt das Spreiznietelement eine Hinterschneidung,
die mit einer Hinterschneidung in der Innenbohrung des Ringelements zusammenwirkt,
wenn dieses auf den Spreizdorn aufgeschoben wird (GE-PS 1 129 250). Die bekannte
Befestigungsvorrichtung kann zwar druclEknopfartig eine Montage der Werkstückplatte
erlauben.
-
Ein Entfernen der Werkstückplatte ist jedoch nur durch Entfernung
des Spreiznietelementes möglich.
-
Schließlich ist ein Druckknopf zur Befestigung eines Teppichs an einem
Untergrund bekanntgeworden, dessen Teile aus Metall geformt sind, wobei insgesamt
acht Einzelteile verwendet werden, u.a. ein sogenannter Spitzenring mit auf dem
Umfang angeordneten Spitzen, welche zur Verankerung der Druckknopfschließe am Teppich
dient. Der bekannte Druckknopf ermöglicht zwar eine lösbare Verbindung des Teppichs
am Untergrund, ist jedoch wegen der großen Teilezahl außerordentlich aufwendig.
Auch die Befestigung der Druckknopfschließe am Teppich ist montageaufwendig- (DE-GM
7 317 526).
-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Druckknopf aus Kunststoff
zu schaffen, der leicht montierbar und demontierbar ist, wu:7ei auch die Federöse
leicht anbringbar und entfernbar ist und der aus möglichst wenig Einzelteilen bestehen
soll.
-
Diese Aufgabe wird bei einem Druckknopf der eingangs genannten
Art
erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die radialen Flansche des einteiligen ersten
Elements axial beabstandet sind, der untere Flansch eine radiale, sich über einca
begrenzten Umfangsbereich erstreckende Eindrehausnehmung aufweist, der untere Flansch
mindestens über einen axialen, im Querschnitt bogenförmig gekrümmten StegabschIlitt
mit dem oberen Flansch verbunden ist, der an der Innenseite die Hinterschneidung
aufweist und außen die durch die beabstandeten Flansche gebildete Ringausnehmung
begrenzt, und an der Außenseite des oberen Flansches ein nach außen weisender Handhabungsvorsprung
angeordnet ist.
-
Bei dem erfindungsgemäßen Druckknopf wird die Schließe bzw die Federöse
des Druckknopfs mit Hilfe der Eindrehaussparung in-das vorbereitete Loch einer Platte
oder einer flexiblen Stoffbahn, eines Teppichs oder dergleichen eingedreht. Dieser
Vorgang läßt sich auf einfache Weise und innerhalb kürzester Zeit durchführen. Dabei
wird der Vorteil erhalten, daß die Schließe ohne weiteres auch wieder entfernt werden
kann. Die Betätigung der einteiligen Schließe erfolgt über den Handhabungsvorsprung
von Hand oder mit einem geeigneten Werkzeug.
-
Die Eindrehmöglichkeit für die Schließe beim erfindungsgemäßen Druckknopf
ist in Verbindung mit Spreiznieten oder Einsteckclips an sich bereits bekannt0 Bei
Druckknopfschließen ist sie bisher noch nicht verwendet worden.
-
Aufgrund der Eindrehmöglichl£eit kann bei der 13rfilldmlg die Druekknopfs
chließe einteilig ausgebildet sein, so daß verhältnismäßig
geringe
Werkzeugkosten anfallen.
-
Bei der Druclucnopfschließe nach der Erfindung wird der untere Flansch
von mindestens einem im Querschnitt bogenförmig gekrümmten Stegabschnitt gehalten,
der gleichzeitig die Einstecköffnung für die Druckknopflcugel bildet, wobei eine
Hinterschneidung an der Innenseite des Stegabschnitts mit der Hinterschneidung an
der Druckknopfkugel zusammenwirkt. Die bogenförmig gekrümmte Außenseite des Stegabschnitts
begrenzt die durch die beabstandeten Flansche gebildete Ringausnehmung und liegt
gegen die Lochwandung des zu befestigenden Abdeckelementes an.
-
Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Eindrehaussparung
sich in Umfangsrichtung des unteren Flansches über einen Winkel von annähernd 900
erstreckt. Dadurch wird einerseits ein einfaches Befestigen der Druckknopfschließe
in der Werkstücköffnung ermöglicht und andererseits eine ausreichende Sicherung
nach erfolgter Montage erzielt.
-
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß
zwei diametral gegenüberliegende Stegabschnitte vorgesehen sind. Erfindungsgemäß
ist es vorteilhaft, wenn die Stegabschnitte sich in Umfangsrichtung über einen Winkel
von annähernd 900 erstrecken und die der Eindrehaussparung zugekehrte Seite der
Stegabschnitte mit der radialen, die Eindrehausspcorung begrenzenden Kante fluchtet.
Die Stegabschnitte bilden radial federnde Teile, an denen der untere Flansch angehängt
ist. Zwischen den Stegabschnitten verläuft der untere Flansch als freier Ring. Neben
der
Eigenelastizität der Stegabsehnitte begrenzt der ringförmige
untere Flansch die radiale Auslenkung der Stegabsehnitte, indem der Ringflansch
ebenfalls als Feder wirkt.
-
Wie erwähnt, besitzen die Stegabschnitte an der Innenseite eine Hinterschnsidomg,
welche mit einer Hinterschneidung der Druckknopfkugel zusammenwirkt. Die DruckknopSçugel
wird, wenn sie kugelähnlich ausgebildet ist, von einer kugelförmigen Ausnehmung
der Druckknopfschließe im Bereich des oberen Flansches aufgenormen.
-
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß
am Handhabungsvorsprung ein Schraubenzieherschlitz, eine Schraubenfläche oder dergleichen
vorgesehen ist. Dadurch kann eine Montage der Drucldçnopfschließe mit Hilfe eines
Werkzeugs erfolgen.
-
Der Handhabungsvorsprung ist zweckmäßigerweise ein axialer Schaft
mit einer Einschnürung im mittleren Bereich. Der dem oberen Flansch zugekehrte Abschnitt
des Handhabungsschaftes enthält einen Teil der Kugelausnehmung für die Drucklcnopfkugel4
Der entgegengesetzte Abschnitt am freien Ende des Schaftes ist beispielsweise als
Schraubenkopf geformt.
-
Druckknopfschließe und Druckknopfkugel werden in bekannter Weite durch
Aufbringen von Abzugskräften voneinander gelöst.
-
Dieses Lösen kann dadurch vereinfacht werden, wenn gemäß einer Ausgestaltung
der Erfindung auf der der Kugel abgewandten Seite
der Hinterschneidung
ein sich axial und in UüLfangsrichtung erstreckender rampenförmiger Vorsprung angeordnet
ist. Normalcrweise liegt der rampfenförmige Vorsprung ir Bereich der Eindrehausnehmung.
Wird nun die Druckknopfschließe gedreht, läuft die Unterseite des unteren Flansches
auf die Rampe auf und wird dadurch in Axialrichtung beaufschlagt, so daß Druckknopfkugel
und Schließe voneinander getrennt werden.
-
Die Drucklcnopfkugel kann in irgendeiner Art und Weise am ortsfesten
Träger befestigt werden0 Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht hierzu vor, daß
die Kugel einteilig mit einem Spreizniet geformt ist. Alternativ kann die Kugel
auch mit einem, Federbeine aufweisenden Einsteckclip geformt sein. Derartige Ausgestaltungen
haben den Vorteil, daß wiederum nur ein einziges Forinteil erforderlich ist, so
daß der gesamte Druckknopf lediglich aus zwei Kunststofformteilen besteht. Im Fall
der Verwendung eines Spreiznietes ist die Kugel zweckmäßigerweise durohoohrt und
ein Spreizdorn im Bereich der Durchbohrung an die Kugel abscherbar angeformt.
-
Die EindrehmöglicE<eit der Druckknopfschließe nach der Erfindung
erfordert eine Handhabe zu Montage- und Demontagezwecken, so daß eine gewisse Erhebung
nicht zu vermeiden ist. Es gibt jedoch Anwendungsfälle, beispielsweise beim Verlegen
eines Teppichbodens in Automobilen und andere, bei denen eine derartige Erhebung
stören würde. Eine alternative Ausgestaltt-ig der Erfindung geht daher von einer
zweiteiligen Druckknopfschließe aus
Kunststoff aus, wie sie bereits
oben beschrieben ist.. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der andere
Flansch ebenfalls einen axialen Abschnitt aufweist und beide axialen Abschnitte
ineinander steckbar und in Schnappverbindung bringbar sind. Auf diese Weise bilden
die beiden Flanschelemente der Druckknopf schließe selbst einen Druckknopf, welcher
die lösbare Befestigung an einem Werkstück ermöglicht. Ein axialer Abschnitt der
beiden Schließenteile begrenzt außerdem das Einsteckloch für die Druckknopfkugel,
welche beispielsweise entsprechend der obigen Ausgestaltungen der Erfindung geformt
sein kann.
-
Die axialen Abschnitte der beiden Flanschteile der Druckknopfschließe
sind zweckmäßigerweise teleskopisch ineinandersteckbar und deshalb vorteilhaft zylinderringförmig
geformt. Die zylinderringförmigen Abschnitte können auf den einander zugekehrten
Seiten eine Schulter aufweisen, die gegeneinander verrasten, wenn die zylinderringförmigen
Abschnitte aufeinander geschoben werden. Zwecks einfacherer Montage sind die zylinderringförmigen
Abschnitte gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung an den freien Enden
Iconisch erweitert.
-
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand von Zeichnungen
näher beschrieben.
-
Fig. 1 zeigt perspektivisch eine Druckknopfschließe nach der Erfindung.
-
PlgQ 2 zeigt perspcls.tivisch eine Druckknopfkugel für die Druckknopfschließe
nach
Fig. 1.
-
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der Druckknopfschließe nach Fig. 1
mit einer abgeänderten Ausbildung des Handhabungsvorsprungs.
-
Fig. 4 zeigt die gleiche Ansicht wie Fig. 3, jedoch mit einer weiteren
Ausgestaltung des Handhabungsvorsprungs.
-
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht der Druckknopugel nach Fig. 2 mit
einer zusätzlichen Ausgestaltung.
-
Fig. 6 zeigt die gleiche Ansicht wie Fig. 5, jedoch mit einer alternativen
Ausgestaltung der Befestigungsvorrichtung.
-
Fig. 7 zeigt eine Seitenansicht einer anders geformten Druckknopfkugel.
-
Fig. 8 zeigt einen Schnitt durch ein erstes Flanschelement einer anderen
Ausgestaltung einer Druckknqfschließe nach der Erfindung.
-
Fig. 9 zeigt einen Schnitt durch das zweite Flanschelement einer anderen
Ausgestaltung einer Druckknopfschließe nach der Erfindung.
-
Fig. 10 zeigt einen Schnitt durch die montierte Drucldtnopf schließe
nach den Figuren 8 und 9 in Verbindung mit
einer Druckknopfkugel.
-
Bevor auf die in den Zeichnungen dargestellten Einzelheiten näher
eingegangen wird, sei vorangestellt, daß jedes der Merkmale für sich oder in Verbindung
mit Merkmalen der Ansprüche von erfindungswesentlicher Bedeutung ist.
-
Eine einteilig aus Kunststoff geformte Druckknopfschließe ist mit
10 bezeichnet. Sie besitzt einen oberen radialen Flansch 11 in Kreisform und einen
axial dazu beabstandeten unteren Flansch 12, dessen Außenumfang lconzentrisch ist
zum Flansch 11. Der untere Flansch 12 erstreckt sich in Umfangsrichtung über einen
Winkel von etwa 2700, so daß die annähernd in einem rechten Winkel zueinander verlaufenden
Endseiten 13, 14 eine Eindrehaussparung 15 bilden. Der Flansch 12 ist in Form eines
Ringabschnitts gebildet, wobei den Seiten 13, 14 benachbarte radiale Ansätze 16,
17 angeformt sind, die mit Stegabschnitten 18, 19 verbunden sind. Die Stegabschnitte
18, 19 sind im Querschnitt kreisförmig und erstrecken sich annähernd über einen
Wind von 900 in Umfangsrichtung. Sie sind an der Innenseite mit der Wandung der
Öffnung im oberen Flansch 11 verbunden. Während die Außenseite der Stegabsehnitte
18, 19 eine glatte Ringabschnittsfläche bildet, ist an der Innenseite ein radiale
Vorsprung 20 bzw. 21 vorgesehen, der sich, wie aus Fig. 1 zu erkennen, über den
gesamten Innenumfang eines Stegabschnitts erstreckt. Nach außen hin ist durch die
Stegabsehnitte 18, 19 ein sich in axialer Richtung verengender Einführkanal 22
gebildet.
An der gegenüberliegenden Seite schließt sich an die durch den Vorsprung 20, 21
gebildete Hinterschneidung eine kugelförmige Ausnehmung an, welche in den Zeichnungen
jedoch nicht zu sehen ist.
-
Wie insbesondere in Fig. 1 zu erkennen, liegen die Stirnseiten 13,
14 des offenen Flansches 12 in einer Ebene mit einer Stirnseite des zugehörigen
Stegabschnitts 18 bzw. 19.
-
Es sei noch nachgetragen, daß der Außendurchmesser der Flansche 11,
12 gleich ist.
-
Auf der dem unteren Flansch 12 entgegengesetzten Seite des oberen
Flansches 11 schließt sich axial ein stempelartiger Schaft 23 an, der sich in der
Richtung vom Flansch 11 fort bis zur ringförmigen Einschnürung 24 verjüngt und in
einem icopf 25 endet. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist der Kopf 25 als Schraubenkopf
geformt mit Sechseckflächen 26.
-
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 weist der kreisscheibenförmige
Kcpf 25 ballige Vorsprünge 27 auf, welche der besseren Erfassung von Hand dienen.
Bei cter Ausführungsform nach Fig. 4 ist der Kopf 25 kreisscheibenförmig, während
am Fuß des Schaftes 23 Abflachungen 28 geformt sind, welche wiederum Schraubflächen
bilden zwecks Erfassung durch ein geeignetes Schraubwerkzeug.
-
Das Kugelteil, welche mit der DrucEcnopfschließe 10 einen vollständigen
Druckknopf bildet, ist mit 30 bezeichnet. Es
weist einen Spreizniet
mit Federbeinen 31 und einen sich oberhalb der Federbeine radial erstreckenden Anlageflansch
32 auf.
-
Über einen zylindrischen Halsabschnitt 33 schließt sich ein Kugelelement
an. Es weist eine Kugelfläche 35 auf, welche im Scheitelbereich abgeplattet ist
aufgrund einer axialen Durchbohrung (nicht gezeigt) für einen Spreizdorn 36 (strichpunktiert
gezeichnet) für den Spreizniet. Im Aquatorialbereich ist eine Zylinderfläche 37
geringer Breite vorgesehen, an die sich in Richtung Halsabschnitt 33 eine Kegelringfläche
38 anschließt, welche einen Hinterschnitt bildet.
-
Bei der Monige wird der Spreizniet in einem Loch eines ortsfesten
Träger verankert, indem der Spreizniet 36 eingeschlagen wird.
-
Die Druckknopfschließe 10 wird anschließend in ein vorbereitetes Loch,
beispielsweise in einen Teppich oder Filzbelag hineingeschraubt über die Eindrehaussparung
15, so daß die Flansche 11, 12, den Belag unter mehr oder weniger Spannung zwischen
sich einklemmen. Anschließend wird der Belag oder die Matte am Kugel teil 30 befestigt,
indem die Schließe 10 in Richtung Kugelelement gedrückt wird. Dabei federn die Stegabsehnitte
19, 18 radial auseinander, bis die Vorsprünge 20,'21 die Kugel 35 passieren lassen.
Anschließend schnappen die Vorsprünge hinter die Içegelringfläche 38, um das Kugelteil
sicher zu verankern.
-
Diq in den Figuren 5 und 6 gezeigten Teile, soweit sie dem Teil nach
Fi;. 2 gleichen, sollen nicht mehr beschrieben werden. Als sonderheit weist das
Teil nach Fig. 5 jedoch am Anlageflansch 32, der im Einsatz gegen die Unterseite
des unteren Flansches 12
zu liegen kommt, einen nach oben gerichteten
dachartigen rampen artigen Vorsprung 39 auf, der in montiertem Zustand im Bereich
der Eindrehaussparung 15 zu liegen kommt. Wird nun die Schließe 10 gedreht, läuft
der Unterflansch 12 je nach Drehrichtung auf die eine oder andere Seite des rampenartigen
Vorsprungs 39 auf und wird axial nach oben gedr-ückt, so daß die Kugel 35 aus dem
Einsteckloch der Schließe 10 so weit entfernt wird, daß die Hinterschneidungen in
Form der Vorsprünge 20, 21 und der Kegelringfläche 38 außer Eingriff gelangen.
-
Das Teil nach Fig. 6 hat ebenfalls einen rampenartigen Vorsprung 40,
wobei jedoch nur eine Rampenfläche vorgesehen ist, während die andere Seite senkrecht
zur Ebene des Anlageflansches 32 verläuft. Dadurch führt nur eine Linksdrehung der
Schließe 10 zu einem Lösen des Druckknopfes, nicht jedoch eine entgegengesetzte
Drehung.
-
Das Kugelteil nach Fig. 7 besitzt eine Kugelfläche 35a, eine Zylinderringfläche
37 und einen Halsabschnitt 33 ähnlich der Ausführungsform nach den Figuren 2, 5
und 6, wobei jedoch eine Durchbohrung für die Kugel entfällt. Unterhalb des Flansches
32 sind am Ende eines Schaftes 41 zwei nach oben weisende Federbeine 41 angeformt,
welche zusammen annähernd V-Form haben Die freien Enden der Federbeine 42 sind so
ausgebildet, daß sie mit dem Rand eines Loches in Eingriff gelangen, durch das die
Federbeine 42 hindurchgesteckt wurden, Ein derartiger Eialstecl;cllp ist Jedoch
an sich bekannt.
-
Fig. 8 stellt das Oberteil einer Druckknopfschließe dar, während Fig.
9 das Unterteil abbildet. Das Oberteil ist mit 50 bezeichnet und besitzt einen kegelringförmigen
Flansch 51, der einen horizontalen Mittelabschnitt 52 umgibt. Vom Mittelabschnitt
52 erstreckt sich axial nach unten ein zylinderringförmiger Abschnitt 53, der an
der Innenseite nahe dem freien Ende einen ringförmig umlaufenden Vorsprung 54 und
an der Unterseite im Bereich des Vorsprunges eine Schulter 55 besitzt. Unterhalb
der Schulter in Richtung freies Ende des Zylinderringabschnitts 53 verJüngt sich
die Außenseite bei 56 konisch, während sich die Innenseite bei 54 konisch erweitert.
-
Das Unterteil ist allgemein mit 60 bezeichnet und besitzt eine kegelringförmige
Scheibe 61, an die im Bereich der Öffnung ein zylinderringförmiger Abschnitt 62
angeformt ist, der an der Innenseite eine Schulter 63 aufweist. Von der Schulter
63 in Richtung freiem Ende des zylinderringförmigen Abschnitts 62 erweitert sich
die innere Seite bei 64 konisch nach außen.
-
Der Zusammenbau der Teile nach Fig. 8 und 9 sowie an einem ortsfesten
Träger ist in Fig. 10 dargestellt. Ein Spreizniet 65 mit einem Kugelelement 66,
wie etwa in Fig. 2 dargestellt, ist in einem Loch eines Bleches 67 befestigt. Oberteil
50 und Unterteil 60 sind schnappend miteinander verbunden* wobei der Flansch 51
bzw. die Kegelringscheibe 61 einen Teppich 68 einklemmen. Letzterer ist mit eineii
Loch versehen, durch das zunächst der zylinderringförmige Abschnitt 62 hindurchgesteckt
wurde. Anschließend wird das Oberteil 50 nach unten gedrückt,
so
daß der zylinderringförmige Abschnitt 53 teleokopiuch in den zylinderringförmigen
Abschnitt 62 fährt, bis die Schulter 63 hinter die ringförmige Schulter 55 rastet.
Die so gebildete mit dem Teppich 68 verbundene Schließe wird dann schnappend auf
die Kugel 66 gesteckt.
-
Leerseite