DE2917389C2 - Vorrichtung zum Abscheiden von Luft aus einem Flüssigkeitskreislauf - Google Patents
Vorrichtung zum Abscheiden von Luft aus einem FlüssigkeitskreislaufInfo
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Description
3
11 eingedrückte ausgebogene Teile 15 gebildet sind. Die Kessels mit Hilfe des Quecksilberschalters 54 benutzt
Öffnungen, die hierdurch entstehen, sind nach oben ge- werden. Es besteht nun die Gefahr, daß durch einen
richtet in den Raum mündet ein Einlaßstück 16. Die unruhigen Flüssigkeitsspiegel der Kessel in einem unge-Rücklaufleitung
4 schließt an das Einlaßstüc.c 16 an. Die wünschten Moment ausgeschaltet werden würde.
Austrittsöffnung 17 des Einlaßstückes 16 ist nach oben s F i g 6 zeigt noch, daß die Schirmwand in F i g. 2 auch
gerichtet Im Teilbereich 12 ist das Auf hßstück 18 vor- anders ausgeführt werden kann. In F i g. 6 ist die Schirmhanden,
dessen Einströmöffnung 19 ebenfalls nach oben wand 60 versehen mit Öffnung 61, die dadurch entstangerichtet
ist Das Auslaßstück 18 schließt wieder an die den ist daß die ausgebogenen Teile 62 eingedrückt wor-Rücklaufleitung
4 an, die über die Pumpe zu dem Kessel den sind. Die ausgebogenen Teile 62 besitzen in der
führt 10 dargestellten Ausführungsform einen abgeschrägten
Oben im Gefäß 9 ist eine Luftaustrittsöffnung 20 vor- scharfen Rand 63. Unter bestimmten Umständen kann
handen. Die Austrittsöffnung 20 wird durch ein Ventil 21 hierdurch die Abscheidung von Luftbläschen verbessert
betätigt das auf bekannte Weise auf einem drehbaren werden.
eines Schwimmers 24 gekuppelt ist Die Betätigungs- 15 Teile 65 aufweist und eine hinter derselben angeordnete
stange 23 wirkt mit einem Schalter 25 zusammen, der Schirmwand 66 mit Ausbiegungen 67 versehen ist Die
über Leitungen 26 ein Ventil 27 in der Brennstoffzufüh- ausgebogenen Teile 65 und 67 sind nach verschiedenen
rungsleitung des Brenners 8 betätigen kann. Die Aus- Seiten gerichtet. Auch dies kann unter bestimmten Umführung
ist derartig, daß wenn der Schwimmer sinkt ständen eine Verbesserung der Abscheidewirkung herdadurch,
daß viel Luft oben im Gefäß 9 vorhanden ist, 20 beiführen.
dann das Ventil 21 die öffnung 20 freigibt Wenn das
niveau zu weit sinken würde, was mit der Tatsache zusammenhängen kann, daß zu wenig Wasser im Kreis
vorhanden ist, wird über die Betätigungsstange 23 des Schwimmers der Schalter 25 betätigt und es wird die
Brennstoffzufuhr zu dem Brenner 8 gesperrt.
F i g. 4 zeigt im Schnitt das untere Ende eines erfindungsgemäßen Gefäßes in einer weiteren Ausführung?/-form.
Das Gefäß 28 ist hier durch zwei in Reihe angeordnete Schirmwände 31 und 32 in zwei Räume 29 und
30 aufgeteilt. Die öffnungen sind hier in gleicher Art wie in der Ausführungsform nach den F i g. 2 und 3 ausgebildet.
Die öffnungen in der Wand 32 sind kleiner als die in der Wand 31. Der Raum 29 ist mit einem gesonderten
Verschlußstopfen 33 versehen. Dieser Stopfen 33 macht es möglich, den Schmutz, der sich im Raum 29 sammelt,
zu entfernen.
Der Einlaß 34 ist mit der Austrittsöffnung 35 nach oben gerichtet, so daß die Eintrittsöffnung 37 auch nach
oben gerichtet ist Die Wirkungsweise der Vorrichtung nach F i g. 4 entspricht ferner völlig der nach den F i g. 2
und 3.
In der Ausführungsform, die in F i g. 5 dargestellt ist,
hat man ein Gefäß 40, bei dem sich oberhalb der Schirmwand 41 mit den öffnungen 42 eine Filterwand 43 erstreckt,
die sich an einen im Gefäß gefestigten Rand 44 abstützt. Die Filterwand ist durch zwei Platten 45 und 46
gebildet, zwischen denen Stahlwolle 47 angeordnet ist. so Auf der oberen Seite des Gefäßes 40 ist eine Kappe 48
mit Hilfe eines Schraubengewindes befestigt. An der Innenseite der Kappe ist eine Schwimmervorrichtung
49 angeordnet. Der Schwimmer besteht aus einem an der Wandung angelenkten Arm 50 mit einem auf demselben
befestigten Schwimmer 51. Auf dem Arm 50 ist ein Ventil 52 befestigt das mit einer öffnung 53 zum
Abführen von Luft zusammenwirken kann. Auf dem Schwimmer ist ein Quecksilberschalter 54 angeordnet,
der mittels Leitungen 55, die den Leitungen 26 in F i g. 1 entsprechen, ein Ventil für die Zufuhr von Brennstoff zu
dem Kessel 1 betätigen kann. Indem die Kappe 48 entfernt wird, kann das Filter 45, 46, 47 leicht ausgewechselt
oder gereinigt werden.
Durch das Vorhandensein des Filters 45,46,47 ist die b5
Flüssigkeit oberhalb des Filters sehr ruhig. Der angewandte Schwimmer 51, der die Entlüftung über das Ventil
52 und die öffnung 53 regelt, kann zur Sicherung des
Claims (20)
1. Vorrichtung zum Abscheiden von Luft aus ei- ten einander zugekehrt sind. In der Beschreibungseinleinem
Flüssigkeitskreislauf, bestehend aus einem Ge- 5 tung der deutschen Patentschrift 1 62 874 ist angegeben,
faß mit daß die dort beschriebene Vorrichtung auch dazu dienen kann, aus flüssigen Stoffen Beimengungen zu ent-
a) einem an der oberen Seite liegenden Luftaus- fernen. Im Hinblick auf die übrige Zweckbestimmung
tritt (6), der vorbekannten Vorrichtung muß dies bedeuten, daß
b) einem Eintritt (16) für die Flüssigkeit, io an Beimengungen wie Sand, Staub, öl od. dgl. gedacht
c) einem Austritt (18) für die Flüssigkeit, wobei ist, nicht aber an gelöste Gase, die namentlich bei gerin-
d) Eintritt (16) und Austritt (18) sich beidseitig ei- ger Konzentration zur Bildung übersättigter Lösungen
ner mit auf der ganzen Oberfläche mit Durch- neigen.
laßölfnungen (14) versehenen, in der Mitte des Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vor-
Gefäßquerschnittes angeordneten von der un- ts richtung zum Abscheiden von Luft aus einem Flüssig-
teren Seite ausgehend in Aufwärtsrichtung sich keitskreislauf vorzuschlagen, mit welcher auch kleine
erstreckenden Schirmwand befinden, gelöste Luftmengen abgeschieden werden können. Die
Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus dem (Cennzei-
gekennzeichnet durch folgende Merkmale: chen des Patentanspruches 1. In den Patentansprü-
20 chen 2—4 sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen
e) Die Durchlaßöffnungen (14) sind durch in Rieh- der Erfindung beschrieben.
tung der Eintrittsseite eingedrückte ausgeboge- Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann vorteilhaf-
ne Teile gebildet und nach oben gerichtet; terweise in Zentralheizungsanlagen angewandt werden.
0 Eintritt (16) und Austritt (18) sind in der Nähe Bei diesen Anlagen kann dann der Luftaustritt durch ein
der unteren Seite des Gefäßes angeordnet und 25 Ventil gebildet sein, welches durch einen Schwimmer
weisen jeweils nach oben gerichtete Eintritts- betätigt wird. Durch das Vorhandensein der vorgeschla-
öffnungen (19) bzw. Austrittsöffnungen (17) auf. genen Filterband wird eine einwandfreie Abscheidung
der Luft- und Schmutzteilchen erzielt, ohne daß das
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Wasserniveau des Schwimmerraums gestört wird. Das
zeichnet, daß der nach oben gerichtete Rand (63) der ao Wasser im Schwimmerraum bleibt vielmehr ruhig, woausgebogenen
Teile (62) scharf ausgebildet ist. durch auch der Schwimmer ruhig arbeitet und für eine
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch Sicherung gegen ein zu niedriges Wasserniveau in der
gekennzeichnet, daß hinter der Schirmwand eine Zentralheizungsanlage angewandt werden kann. Zuzweite
angeordnet ist, deren öffnungen kleiner sind gleich ergibt sich hierdurch eine Sicherung gegen eine
als die der ersten. 35 nicht einwandfreie Wirkung des Sammelgefäßes in be-
4. Vorrichtung nach einem der vorausgehenden zug auf das Sammeln von Schmutzteilchen und das AbAnsprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß sich paral- führen von Luft. Wenn die Luftabfuhr nicht auf richtige
IeI zu der Schirmwand (64) eine zweite Schirmwand Weise erfolgen würde, sinkt das Wasserniveau im Sam-(66)
erstreckt, deren ausgebogene Teile (67) gegen- melgefäß und der Brenner der Heizung wird abgeschalüber
den in der ersten Schirmwand (64) nach der 40 tet.
|| anderen Seite eingedrückt sind. Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichen nung näher erläutert. Es stellt dar
§1 Fig. 1 schematisch eine Zentralheizungsanlage, in
|;f der die erfindungsgemäße Vorrichtung angeordnet ist;
!$ 45 F i g. 2 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen
^' Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abschei- Vorrichtung im Vertikalschnitt;
||i den von Luft aus einem Flüssigkeitskreislauf, bestehend F i g. 3 einen Querschnitt durch die Vorrichtung ge-
J aus einem Gefäß mit einem an der oberen Seite liegen- maß F i g. 2 entlang der Linie III-I1I in F i g. 2;
U den Luftaustritt, einem Eintritt für die Flüssigkeit und F i g. 4 einen Teil eines der F i g. 2 entsprechenden
ti!: einem Austritt für die Flüssigkeit, wobei Eintritt und 50 Schnittes in einer weiteren Ausführungsform;
I '■ Austritt sich beidseitig einer mit auf der ganzen Oberflä- F i g. 5 den oberen Teil der Vorrichtung gemäß F i g. 2
, ehe mit Durchlaßöffnungen versehenen, in der Mitte des in einer weiteren Ausführungsform;
^l Gefäßquerschnittes angeordneten, von der unteren Sei- F i g. 6 die Schirmwand gemäß F i g. 2 in einer weite-
pf te ausgehend in Aufwärtsrichtung sich erstreckenden ren Ausführungsform;
fi Schirmwand befinden. Derartige Vorrichtungen sind 55 F i g. 7 die Schirmwand gemäß F i g. 4 in einer weite-
i.ä beispielsweise in der US-PS 26 11 446 beschrieben. Bei ren Ausführungsform.
|| derartigen Vorrichtungen wird außer dem Effekt der In der in F i g. 1 dargestellten Anlage ist ein Heizkes-
|i*j Luftabscheidung noch der Vorteil erreicht, daß sei 1 über eine Leitung 2 an einem Satz Heizkörper 3
Si Schmutzteile durch die Schirmwand zurückgehalten angeschlossen. Die Rücklaufleitung 4 ist mit einem Ausj|]
werden und sich auf dem Boden des Gefäßes sammeln. 60 dehnungsgefäß 5 versehen. Die Leitung 4 schließt wei-Im
Zusammenhang mit dem Reinigen von Gasen und ter an ein Sammelgefäß 6 und über eine Pumpe 7 wieder
Dämpfen ist aus der deutschen Patentschrift 1 62 874 an den Kessel 1 an. Der Brenner des Kessels ist schemaeine
Vorrichtung bekannt, die insbesondere zum Ab- tisch durch 8 angedeutet. Das Sammelgefäß 6 ist durch
scheiden von öl aus Dampf oder von Staub aus Luft ein zylindrisches Gefäß 9 gebildet, das an der unteren
dient und bei der eine mit zahlreichen Durchbrechun- 65 Seite mit einem Schraubdeckel 10 versehen ist. Das Gegen
und Führungen versehene Wand zum Reinigen die- faß 9 ist durch eine Schirmwand 13 in zwei Teilbereiche
ser Gase und Dämpfe vorhanden ist. Die Wand besteht 11 und 12 unterteilt. Die Schirmwand 13 weist Durchr
aus Blechen mit aufgebogenen, durch Schlitzung der laßöffnungen 14 auf, die durch in Richtung des Raumes
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