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DE2915609A1 - Verfahren zum beschichten textiler unterlagen mit pulverfoermigem kunststoff - Google Patents

Verfahren zum beschichten textiler unterlagen mit pulverfoermigem kunststoff

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Publication number
DE2915609A1
DE2915609A1 DE19792915609 DE2915609A DE2915609A1 DE 2915609 A1 DE2915609 A1 DE 2915609A1 DE 19792915609 DE19792915609 DE 19792915609 DE 2915609 A DE2915609 A DE 2915609A DE 2915609 A1 DE2915609 A1 DE 2915609A1
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DE
Germany
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powder
textile
roller
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Application number
DE19792915609
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English (en)
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DE2915609C2 (de
Inventor
Josef Schaetti
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schaetti and Co
Original Assignee
Schaetti and Co
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Publication date
Application filed by Schaetti and Co filed Critical Schaetti and Co
Priority to DE19792915609 priority Critical patent/DE2915609C2/de
Publication of DE2915609A1 publication Critical patent/DE2915609A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2915609C2 publication Critical patent/DE2915609C2/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C43/00Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor
    • B29C43/22Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor of articles of indefinite length
    • B29C43/222Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor of articles of indefinite length characterised by the shape of the surface
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C43/00Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor
    • B29C43/22Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor of articles of indefinite length
    • B29C43/28Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor of articles of indefinite length incorporating preformed parts or layers, e.g. compression moulding around inserts or for coating articles
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06N7/00Flexible sheet materials not otherwise provided for, e.g. textile threads, filaments, yarns or tow, glued on macromolecular material
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06N7/00Flexible sheet materials not otherwise provided for, e.g. textile threads, filaments, yarns or tow, glued on macromolecular material
    • D06N7/0005Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface
    • D06N7/0028Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface characterised by colour effects, e.g. craquelé, reducing gloss

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zum Beschichten textiler Unterlagen mit
  • pulverförmigem Kunststoff Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Beschichten textiler Unterlagen nach einem bestimmten Muster mit pulverförmigem Kunststoff, wobei das Pulver aus einem Vorratsbehälter auf eine entsprechend dem gewünschten Muster gravierte Walze gerakelt wird und unter Wärmebehandlung auf die textile Unterlage übertragen wird.
  • Ein solches Verfahren ist beispielsweise aus der US-PS 3.085.548 bekannt. Das Pulver wird hier aus einem Vorrat mittels einem Rakel auf eine gravierte Walze verteilt.
  • Schliesslich zeigt auch die CH-PS 561.117 ein Verfahren, bei dem ein Pulver auf eine gravierte Walze gerakelt wird, wobei ölbeheizte Walzen die Textilbahn auf die wassergekühlte gravierte Walze drücken, um so das Pulver auf eine textile Bahn aufzuschmelzen. Mit einer in dieser Patentschrift ebenfalls beschriebenen Infrarotheizung wird das aufgebrachte Material ergänzend nachplastifiziert.
  • Dies letztgenannte Ver-fahren lässt Geschwindigkeiten zu, die bei Verfahren, die mit flüssigem Material arbeiten, nicht erreicht werden. Das Verfahren stellt jedoch fast unlösbare thermische Probleme. Die beheizten Andruckzylinder müssen nämlich, wenn mit einer Geschwindigkeit von 30-40 m/Min gefahren wird, auf eine Temperatur von 2600-3000 C gehalten werden.
  • Für viele moderne Gewebe, die Kunststoffasern enthalten, ist eine auch nur kurzzeitige Berührung mit solchen Temperaturen untragbar.
  • Die zur Haftung des Materials auf der Textilbahn erforderliche Wärme wird gemäss den bekannten Verfahren durch Wärmeleitung von einer Walze auf die Textilbahn übertragen. Die durch Leitung übertragene Wärmemenge ist abhängig von der Temperaturdifferenz und der Kontaktzeit.
  • Will man mit grosser Geschwindigkeit arbeiten, muss wegen der kurzen Kontaktzeit eine entsprechend hohe Temperatur in Kauf genommen werden.
  • Von dem in der OH-PS 561.117 offenbarten Verfahren macht das Verfahren nach der CH-PS 584.798 zweifach Gebrauch. Wie aus der CH-PS 535.121, die die Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach der OH-PS 584.798 darstellt, zu ersehen ist, wird zweimal Kunststoffpulver mittels einer wassergekühlten gravierten Walze und einer ölbeheizten Andruckswalze aufgetragen. Die musterartig aufgetragenen Partikel dienen dazu, mehrere textile oder textilartige Stoffe zu einem bahnförmigen Flächengebilde zusammenzubringen und schliesslich hochfrequent zu verschweissen. Das Auftragen eines pastenförmigen Kunststoffes wird in der CH-PS 433.181 beschrieben. Hier geschieht die Wärmebehandlung mittels eines von innen beheizten Zylinders, der während einer Umdrehung auf 18000 geheizt und wieder auf Raumtemperatur abgekühlt wird.
  • Die DE-OS 1.479.914 zeigt eine Kaschiermaschine zur Herstellung von Schichtstoffen und beschreibt das Herstellungsverfahren. Der Schichtstoff wird zum Aushärten des aufgetragenen Materials um eine Heizwalze geführt und mittels Strahler nachbehandelt. Schliesslich ist in der DE-OS 2.317.631 noch ein Verfahren beschrieben, um eine textile Fläche, beispielsweise ein Teppich, mit einer flüssigen Masse zu beschichten und zu trocknen.
  • Dabei soll die textile Fläche über eine Trommel mit Saugwirkung geführt und nachher getrocknet werden.
  • In der CH-PS 535.121 ist schliesslich noch ein Hinweis, dass bei gleichzeitiger, beidseitiger Beschichtung eines textilen, bahnförmigen Flächengebildes im Uebertragungsbereich Infrarotstrahler vorhanden sein können. Da jedoch dazu die beiden Auftragswalzen direkt aneinander drücken, ist der Uebertragungsbereich auf die Berührungslinie der beiden Auftragswalzen beschränkt. Eine Wärmebehandlung durch Infrarotstrahler kann somit nur durch Anordnung der Strahlern im Inneren der Auftragswalzen oder durch Vorerwärmen des Flächengebildes erfolgen.
  • Der erste Lösungsvorschlag, der in der Figur 4 der CH-PS 535.121 dargestellt ist, hat den Nachteil, dass die Wärme von der falschen Seite kommt und die Kunststoffpulverpartikel an der Auftragswalze kleben bleiben, während durch die schlechte Wärmeleitfähigkeit des aufzutragenden Materials keine Haftung auf das textile Flächengebilde erfolgt.
  • Der zweite Vorschlag hingegen verlangt eine zu hohe temperatur des textilen Flächengebildes und ist daher nicht anwendbar.
  • Eine befriedigende Lösung kann nur erreicht werden, durch eine wesentliche Vergrösserung des Uebertragungsbereiches und eine erhebliche Senkung der Bearbeitungstemperaturen.
  • In der CH-PS 555.121 ist schliesslich noch ein Hinweis, dass bei gleichzeitiger beidseitiger Beschichtung eines textilen, bahnförmigen Flächengebildes im Uebertragungsbereich Infrarotstrahler vorhanden sein können. Da jedoch dazu die beiden Auftragswalzen direkt aneinander drücken, ist der Uebertragungsbereich auf die Berührungslinie der beiden Auftragswalzen beschränkt. Eine Wärmebehandlung durch Infrarotstrahler kann somit nur durch Anordnung der Strahler im Innern der Auftragswalzen oder durch Vorerwärmen des Flächengebildes erfolgen. Der erste Lösungsvorschlag, der in der Figur 4 der CH-PS 535.121 dargestellt ist, hat den Nachteil, dass die Wärme von der falschen Seite kommt und die Kunststoffpulverpartikel an der Auftragswalze kleben bleiben, während durch die schlechte Wärmeleitfähigkeit des aufzutragenden Materials keine Haftung auf das textile Flächengebilde erfolgt.
  • Der sweite Vorschlag hingegen verlangt eine relativ hohe Temperatur des textilen Flächengebildes und ist daher nur für eine sehr beschränkte Auswahl von Textilien anwendbar.
  • Eine befriedigende Lösung kann nur erreicht werden durch eine wesentliche Vergrösserung des Uebertragungsbereiches und eine erhebliche Senkung der Bearbeitungstemperaturen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zu schaffen, bei welchem die Stoffbahn erheblich geringeren Temperaturen ausgesetzt ist und trotzdem hohe Arbeitsgeschwindigkeiten zulässt.
  • Diese Aufgabe löst die Erfindung mit einem Verfahren, das sich dadurch auszeichnet, dass die mittels Wärmestrahlung zuerst vorgewärmte Textilbahn um die wassergekühlte, gravierte Walze geleitet wird und dabei entlang einem wesentlichen Teil der Umleitung in eine oder mehreren Stufen mittels Infrarotstrahlen behandelt wird, wobei das Pulver auf der Unterlage sintert und schlisslich durch Wärmestrahlung nachbehandelt wird.
  • Im Gegensatz zu den erwähnten bekannten Verfahren kommt die Textilbahn nie in Berührung mit Oberflächen, die so heiss sind, dass sie dem Material schaden. Der Wärmeübergang erfolgt während dem ganzen Verfahren mittels Wärmestrahlung. Bei gleicher Arbeitsgeschwindigkeit wie das bekannte Verfahren nach der CH-PS 561.117 kann mit tieferen Temperaturen aber über längere Strecken grössere Wärmemengen ohne Schaden auf die Textilbahn gebracht werden.
  • Anhand der Zeichnung ist das schematisch dargestellte Verfahren erläutert.
  • Die textile Unterlage 1, in Form einer Textilbahn, die von einer nicht dargetielloen Vorratsrolle kommt, wird in Abschnitt 2 durch Wärmestrahlung worgewärmt. Hierzu eignet sich entweder ein Infrarotstrahler 2t oder ein Mikrowellendurchlaufofen. Die so vorgewärmte Textilbahn wird durch eine nichtbeheizte Umlenk- oder Andrückwalze 9 an die wassergekühlte gravierte Walze 4 gedrückt.
  • Da die Andrückwalze 3 nicht beheizt ist, kann sie sehr nahe bei der Pulverauftragestation 5 angeordnet sein. Die auf circa 70 - 800 C vorgewärmte Textilbahn strahlt nur wenig Wärme ab und verursacht daher keine Klumpenbildung im Vorratsbehälter der Pulverauftragestation. Um auch noch eine Wärmeübertragung von der Auftrags walze 4 über das Rakel 10 zu verhindern, ist es vorteilhaft, dieses mit Wasser zu kühlen. Die Andrückwalze kann in Pfeilrichtung verstellt werden. Da aus den vorher beschriebenen Gründen die Andrückwalze sehr nahme der Pulverauftragestation angeordnet ist, lässt sich die Vorrichtung mit hoher Geschwindigkeit betreiben, ohne dass dadurch das Pulver aus den näpfchenförmigen Vertiefungen, in der Bachsprache Kalotten genannt, herausfällt.
  • Die gravierte Walze 4, die aus verschiedenen Beschichtungsverfahren bekannt ist, ist wassergekühlt. Als Mass für die Gravur der Walze gilt "Mesh". So bedeutet beispielsweise 17 Mesh 17 Kalotten per Inch.
  • Die Pulverauftragstation 5 ist schematisch dargestellt.
  • Sie umfasst prinzipiell einen Pulvervorratsbehälter, eine Pulverzufuhrvorrichtung und einen oder mehrere Rakel.
  • Das Pulverauftragen ist jedoch nicht Gegenstand dieser Erfindung.
  • Die Textilbahnlist so warm, dass das Pulver an der Textilbahn haftet, ohne damit eine innige Verbindung einzugehen. Zwar kühlt die Textilbahn auf der Strecke von der Vorwärmheizung über die Andrückwalzen und der relativ kurzen Strecke von der Beruhrung mit der wassergekühlten gravierten Walze bis zum ersten Infrarotstrahler 6a der ersten Sinterstation ab, ihre Temperatur bleibt aber trotzdem über der Temperatur der wassergekühlten Walze 4.
  • Die Sinterstation 6 ist in mehreren Stufen, in der Zeichnung in die drei Stufen 6a,6b,6c unterteilt. Diese drei Stufen sind Infrarotstrahler, deren Temperatur stufenlos geregelt werden kann. Im Bereich der Sinterstation 6 lässt sich so ein gewünschter, demPulvermaterial und der Textilbahn angepasster Temperaturverlauf von 80 - 2000 C erzielen.
  • Die Temperaturänderungen lassen sich entweder durch eine Energiesteuerung oder durch eine Distanzänderung der Strahler von der Walze bewerkstelligen. Die eingezeichneten Pfeile deuten diese letzte Möglichkeit an.
  • Bei dieser ersten Sinterstation 6a-c ist die textile Stoffbahn und das aufgetragene Pulver während einer relativ langen Strecke unter Wärmebehandlung. Folglich kann man mit sehr viel niedrigeren Temperaturen als bisher arbeiten, eine bessere Versinterung des Pulvers und eine innigere Verbindung mit dem Material erreichen.
  • Für das Verfahren spielt es keine Rolle, ob die Infrarotstrahler 6a-c handelsübliche plane Strahler oder spezielle dem Radius der Walze 4 angepasste, sphärisch gekrümmte Strahler sind. Auch die Anzahl der Strahler spielt keine wesentliche Rolle, doch ist es von Vorteil, mit mehreren Strahlern zu arbeiten.
  • Nach der ersten Sinterstation 6 läuft die textile Bahn 1 über eine weitere einfache, nicht beheizte Andruckwalze 7 zu einer weiteren Sinterstation 9, in der eine Nachbehandlung stattfindet. Hier kann, wie dies bei anderen Verfahren auch schon gezeigt wurde, mittels Infrarotstrahlern die beschichtete Seite der Textilbahn bestrahlt werden.
  • Damit das Verfahren nicht durch Restpartikel von Pulver, die sich nicht mit den anderen gesinterten Partikeln verbunden haben, beeinträchtigt wird, ist es sinnvoll, die gravierte Walze 4 im Bereich zwischen der Andruckwalze 7 und der Pulverauftragstation 5 abzusaugen. Dazu ist ein Saugrohr 8 angeordnet.
  • Bei den heutigen auf dem Markt erhältlichen Textilien mit Kunstfasern ist die Wärmebehandlung immer problematisch Es ist das Verdienst der vorliegenden Erfindung, dem Fachmann ein Verfahren anzubieten, mit dem es möglich ist, beliebige Textilien mit Pulver zu beschichten, wie z.B. Baumwoll-, Polyester-, Zellwolle-Gewebe etc.
  • In der Figur 2 ist der beispielsweise Temperaturverlauf einer textilen Bahn beim Durchlauf durch eine verfahrensmässige Vorrichtung grafisch dargestellt. Die einzelnen Phasen sind mit römischen Ziffern versehen.
  • Die von einer Vorratsrolle kommende Textilbahn 1 weist eine Temperatur auf, die der Raumtemperatur, beispielsweise 200C entspricht. In der Phase I wird die Bahn unter dem Strahler 2 auf eine Temperatur von ungefähr 700C vorgewärmt.
  • Während der folgenden Phase II wird die Textilbahn weitertransportiert und kühlt dabei ab. Einen Knick im Temperaturverlauf der Phase II entsteht vorallem, wenn die Bahn 1 durch die AndruckwSlze 3 an die gekühlte Walze 4 gepresst wird. Im Einflussbereich der Sinterstation 6liegt die Phase III, die entsprechend den Infrarotstrahlern bzw.
  • Strahlerfelder in die Phasen IIIa,IIIb,IIIc unterteilt ist.
  • Im dargestellten Beispiel wird in der Teilphase IIIa die Bahn auf eine Temperatur von 120% erhitzt, dann in der Teilphase IIIb auf noch rund 1000C gehalten und schliesslich in der letzten Teilphase IIIc nochmals auf 120°C erhitzt Die nun mit gesintertem Material beschichtete Stoffbahn 1 kühlt nun wieder auf dem Transport (Phase IV) ab. Die schliessliche abermalige Erhitzung in der Phase V schliesst die Wärmebehandlung ab und die Stoffbahn kühlt kontinuierzlich bis zur Raumtemperatur ab Leerseite

Claims (4)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zum Beschichten einer Textilbahn mit pulverförmigen Kunststoff mittels einer gravierten, wassergekühlten Auftragswalze, auf die an der Pulverauftragsstelle der pulverförmige Kunststoff gerakelt wird und unter Wärmebehandlung auf die mittels Wärmestrahlung vorgewärmte textile Unterlage übertragen und nachgesintert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Textilbahn um die wassergekühlte, gravierte Auftragswale geleitet wird und dabei entlang einem des des Umfanges der Auftragswalze in einer oder mehreren Stufen mittels Wärmestrahlern behandelt wird, wobei das Pulver auf die Unterlage gesintert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vorgewärmte Textilbahn mittels einer unbeheizten Umlenkrolle möglichst nahe der Pulverauftragsstelle an die gravierte Auftragswalze gedrückt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Pulverauftragstelle die gravierte Auftragswalze von Pulverrestpartikeln gereinigt wird.
  4. 4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Pulverrestpartikel abgesaugt werden.
DE19792915609 1979-04-18 1979-04-18 Verfahren zum Beschichten textiler Unterlagen mit pulverförmigem Kunststoff Expired DE2915609C2 (de)

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DE2915609C2 DE2915609C2 (de) 1986-02-20

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