DE2915698A1 - Wendelfoermig vorgeformte drahtgreifende vorrichtung - Google Patents
Wendelfoermig vorgeformte drahtgreifende vorrichtungInfo
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Description
E 577
Emerson Electric Company, St. Louis, Missouri 65156, V.St.A.
Wendelförmig vorgeformte drahtgreifende Vorrichtung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine drahtgreifende Struktur
zum Anbringen an eine Leitung, ein Spannseil oder dergl.
Drahtgreifende Einrichtungen finden verbreitet Einsatz in elektrischen Leitungs- und Verteilernetzen. Bspw. setzt man
vorgeformte LeitungsMnder ("line ties") in Starkstromlagen zum Befestigen leitfähiger Verteilerleitungen an Isolierstützen
ein. Herkömmliche Leitungsbinder weisen eine sich an die Stütze anlegende Biegung sowie ein Paar gewendelter Schenkel
auf, die um den Leiter herum gewickelt werden können und diesen fest ergreifen, um den Leiter gegen eine Bewegung von
der Stütze weg sicher festzuhalten. Andere Arten von draht-
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greifenden Vorrichtungen, die üblicherweise in Starkstromanlagen eingesetzt iirerden, sind Abspannbunde, ("deadends")
Armierhülsen ("armor rods") und Stoßverbinder ("splices")»
Ein allen drahtgreifenden Produkten gemeinsames Problem ist die einwandfreie Anpassung an Drähte unterschiedlicher Stärken=
Während frühe Konstruktionen vorgeformter Leitungsbinder für
jede leitungsstärke und für jeden Isolator unterschiedliche
bemessene Binder erforderten, hat man. verbesserte Universalbinder
entwickelt, um die Anzahl der von den Elektrizitätsgesellschaften auf Lager zu haltenden Bindergroßen zu verringern»
mit denen ein vollständiger Bereich von Leiter- und Isolatorgrößen zu erfassen ist» ein solcher Universalbinder
ist in der US-PS 4.015.073 offenbart«, Die Fälligkeit einer drahtergreifenden Einrichtung, verschiedene Drahtstärken
aufzunehmen, wird in der amerikanischen Fachsprache als "range acceptance" bezeichnet.
Zusätzlich zu einer Vielseitigkeit hinsichtlich unterschiedlicher Leitungsstärken sollte eine drahtergreifende Einrichtung
wünschenswerterweise die erforderliche Lasthaltefähigkeit
aufweisen, damit der Draht sieh unter Spannung nicht
löst. In der Vergangenheit haben sich die Lastforderungen für Leitungsbinder und andere Vorrichtungen als Grenze für ihre
Bereichsbreite erwiesen, so daß die Universalbinder die erforderliche
Griffestigkeit nur für einen sehr kleinen Bereich von Leitungsstärken ausüben konnten.
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Die Anforderungen an die Griffestigkeit werfen ein weiteres
Problem "bei der Konstruktion von drahtgreifenden Einrichtungen
auf» Hierbei ist eine zusätzliche wesentliche Forderung derartiger Yorrichtungen, daß sie verhältnismäßig leicht montierbar
sein müssen, da die Montage üblicherweise von Hand geschieht und mühsam ist (Leitungsbinder werden oft von einem
Starkstrommonteur an der Spitze eines Leitungsmaste angebracht). Bei herkömmlichen Konstruktionen vorgeformter drahtgreifender
Vorrichtungen steht die Schwierigkeit der Montage im allgemeinen im umgekehrten Verhältnis zu der Haltefestigkeit,
die die Vorrichtung schließlich hat. Je höher als die Haltefestigkeit eines herkömmlichen Leitungsbinders oder dergl.,
desto schwieriger ist es im allgemeinen, ihn zu montieren.
Einen Versuch diese Schwierigkeiten zu überwinden, zeigen die US-PS 2.172. 810 und 3-899.629 mit den dort offenbarten Leitungsbindern
mit variabler WendelSteigung. In diesen Patentschriften ist der Steigungswinkel der Schenkelwendel nicht
über die Schenkellänge konstant, sondern nimmt allmählich zum Schenkelende hin ab. Zu dieser Konstruktion wird behauptet,
es lasse sich mit ihr eine höhere Haltefestigkeit erreichen,
ohne die Schwierigkeit des Anlegens der Schenkel an die Leitung wesentlich zu erhöhen. Während solche Konstruktionen
eine leichte Montage erlauben mögen, sind sie hinsichtlich der aufnehmbaren Leitungsstärken nicht vielseitig genug, so
daß die Elektrizitätsgesellschaften weiterhin eine große Anzahl von unterschiedlichen Bxndergroßen vorhalten müssen, um
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die in ihren Netzen vorliegenden unterschiedlichen -beitungsstärken
aufnehmen zu können»
Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, eine drahtgreifende Konstruktion anzugeben, die hinsichtlich der Leitungsstärken einen breiteren Aufnahmebereich aufweist, ohne die
Leichtigkeit des Anlegens oder die ausgeübte Griffkraft zu beeinträchtigen.
Die vorliegende Erfindung schafft eine drahtgreifende Struktur zum Anbringen an eine Leitung, ein Abspannseil oder dergl.
mit mindestens einem langgestreckten vorgeformten drahtgreifenden
Element aus einem im wesentlichen f ormhaltigen nachgiebigen Werkstoff. Dieses Element hat einen Wendelabschnitt
mit einer in Längsreichfcung verlaufenden Folge axial fluchtender
Windungen, die koaxial mit dem Draht auf diesem angeordnet werden können und gleiche Windungslänge bei mehreren
Steigungswinkeln aufweisen,so daß das Element über einen breiten Bereich von Drahtdurchmessern leicht anbringbar ist und
eine verhältnismäßig hohe Griffkraft aufweist.
In einer Ausführungsform hat jede Windung Abschnitte mit
einem steilen und einem flachen Steigungswinkel, die jeweils über etwa 180° verlaufen, so daß die Windungen die hohe Griffkraft
steiler Steigungswinkel entwickeln, sich aber auf Drähte unterschiedlicher Durchmesser leicht koaxial aufbringen lassen.
In bevorzugten Formen ist der steile Steigungswinkel etwa
doppelt so groß wie der flachs Steigungswinkel.
Die Ausführungsform eines Leitungsbinders nach, der vorliegenden
Erfindung ist allgemein U-förmig mit einem ausgebuchteten Tbzw„ zu einem "U" gebogenen Mittelteil sowie einem Paar wendelförmig
gelegter Schenkel, die am Mittelteil befestigt sind und von der Ausbuchtung bzw. U-Biegung hinwegverlaufen. Wenn
gemeinsam mit einer herkömmlichen Leitung und einer Stütze für diese verwendet, legt man die Biegung auf einer Seite der
Isolierstütze auf den Leiter auf, den verbleibenden Teil des Mittelteils halternd um die Stütze herum und wickelt dann die
vorgeformten wendeiförmigen Schenkel auf entgegengesetzten Seiten der Stütze auf die Leitung auf, um die Leitung sicher
festzulegen. Die Leitungsbinder werden vorzugsweise in zusammenwirkenden Paaren eingesetzt, um maximale Haltekraft auf
die Leitung aufzubringen.
Bei anderen beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung
lassen sich die oben beschriebenen verbesserten drahtgreifenden
Elemente für Abspannbunde und Armierhülsen verwenden.
Die Erfindung soll nun unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
ausführlich beschrieben werden.
S1Xg. 1 ist eine Seitenansicht eines montierten Leitungsbinders
nach der vorliegenden Erfindung; Fig„ 2 ist eine vergrößerte Seitenansicht des Leitungsbinders
nach Fig. Λ;
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Fig., 3 ist eine Draufsicht des Leitungsbinders;
Figo 4 ist eine vergrößerte Seitenansicht des gewendelten
Schenkels des LeitungsMnders der Fig» 2 mit einem
gestrichelt gezeigten gedachten zylindrischen !lern;
Fig. 5 ist eine eine vergrößerte Schnittdarstellung auf der
Linie 5-5 der Fig. 4;
Fig. 6 ist ein vergrößerter Seitenriß des gewendelten Schenkels
eines Leitungs"binders nach dem Stand der Technik mit konstantem Steigungswinkel;
Fig. 7 ist eine Draufsicht eines Abspannbunds mit einer zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 8 ist ein Seitenriß des Äbspannbunds der Fig., 75 der eine
Leitung an einer Abfangeinrichtung festlegt;
Fig. 9 ist ein Seitenriß einer Armierhülse mit einer dritten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung«.
Die Fig. 1-6 zeigen eine Leitungsmontageanordnung 10 mit einer langgestreckten Leitung 12, einer Isolierstütze 14 und
einem Paar vorgeformter Universal-Leitungsbinder 16, diadie
Leitung 12 an der Stütze 14 festlegen. Die in Fig« 1 gezeigte
Anordnung 10 stellt die Leitung 12 oben an die Stütze 14 gebunden ("top-tied") dar; es ist jedoch einzusehen, daß die
vorliegende Erfindung auch für seitlich gebundene ("side-tied") Leitungen sowie für eine Anzahl anderer Bindetechniken verwendbar
ist.
Jeder der Leitungsbinder 16 besteht aus einem einzigen ein-
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Ίϋ
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lieitlichen Strang eines im wesentlichen £ormaaltigen bisg'baren
Drahtes, dex· su einer allgemein U-förmigen Gestalt gebogen
ist, in der ein eine Ausbiegung bildender Mittelteil 18 sowie ein Paar gewendelter Sclienkelelemente 20 entstehen, die von
den gegenüberliegenden Seiten des Mittelteilsj18 ablaufen. Eine symmetrische Ausbiegung 22 ist in einer Ebene angeordnet,
die im wesentlichen rechtwinklig zu einer Ebene liegt, in der die Längsachsen der Schenkelelemente 20 liegen, wie bspw. in
Pig. 2 dargestellt. In der Praxis sind die Binder 16 aus aluminiumbeschichtetem Stahldraht hergestellt und nach der Formgebung
wärmebehandelt worden. Der Mittelteil 18 mit der Schleife 22 ist mit einer Hülse 24- aus abriebfestem Werkstoff überzogen,
um den Verschleiß am Binder, dem Isolator und der Leitung gering zu halten.
Wie am besten in Pig. 4 zu sehen, ist jedes Schenkel element 20
so ausgebildet, daß es eine Folge identischer spiraliger Win—
düngen 26 aufweist, die axial hintereinander fluchtend mit gleicher unverformter Windungslänge L angeordnet sind. Wie die
Fig. 4 weiter zeigt, weist jede Windung 26 einen ersten Wendel- -Abschnitt 28 mit verhältnismäßig steilem Steigungswinkel sowie
ein zweiten Wendel ab schnitt 30 mit einem verhältnismäßig flachen
Steigungswinkel (von der Längsachse des Elements 20 aus gemessen) auf. Der Abschnitt 28 verläuft über etwa 180° und
hat eine axiale Länge B; der Abschnitt 30 verläuft ebenfalls über
etwa 180°, aber mit einer axialen Länge A, die etwas größer als die Länge B ist. Zum Vergleich sei auf den in Fig. 6 ge-
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zeigten gewendelten Schenkel nach dem Stand der Technik verwiesen;
er weist ebenfalls eine Anzahl identischer spiraliger
Windungen mit jeweils der Länge L auf» Der Steigungswinkel der Windungen dieser Schenkel nach dem Stand der Technik ist
aber über die gesamte Windung konstant, so daß die axiale Länge X in den ersten 180° jeder Windung gleich der axialen Länge
Y der zweiten 180 in der zweiten Windung ist.
Die Fig. 4 zeigt den Schenkel 20 im unverformten Zustand vor
dem Aufwickeln auf die Leitung 12. Wie in Fig. 4- und 5 gezeigt, läuft im unverformten Zustand die Windungen 26 jedes
Schenkels 20 um einen gedachten Zylinder mit dem Durchmesser D herum. Es ist einzusehen, daß der Durchmesser D etwas kleiner
ist als der Durchmesser der Leitung 12, damit jede Windung 26 sich bei der Montage geringfügig verformt und so eine
auf die Leitung 12 wirkende Greifkraft entsteht, die die Leitung
in der Sollage hält. Obgleich nicht speziell gezeigt, werden die oben beschriebenen Längen L, A und B sich beim Auslenken
der Schenkelelemente 20 zur Aufnahme einer Leitung mit größerem Durchmesser als D etwas verändern., Es würden bspw.
der erste und der zweite Wendelabschnitt 28, 30 nach der Montage eine kürzere Länge aufweisen*
Zur Beschreibung der Steigungswinkel der Abschnitte 28, 30
sind hier die relativen Ausdrücke "steil" und "flach" verwendet. In bevorzugten Ausführungsformen ist der steile Steigungswinkel
des ersten Abschnitts 28 mindestens doppelt so
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groß wie der flache Steigungswinkel des zweiten Abschnitts
Beim Prüfen von nach den Prinzipien der vorliegenden Erfindung ausgebildeten Leitungsbindern hat sich herausgestellt, daß
die Schenkelelemente 20 einen Aufnahmebereich vom mindestens Dreifachen der normalen Binder mit konstanten Steigungswinkel
haben. Der Grund für diese unerwartete Erweiterung des Aufnahmebereichs, die die vorliegende Erfindung erbringt, ist
nicht vollständig bekannt. Vermutlich legen, während man den Binder um die Leitung wickelt, die steilen Vendelabschnitte
28 sich so an die Leitung 12 an, daß Stützpunkte entstehen, an denen sich die flachen Abschnitte 30 verformen, wie es erforderlich
ist, um sich dem Durchmesser der Leitung 12 anzupassen.
Obgleich die vorliegende Erfindung oben an einem Leitungsbinder beschrieben und erläutert ist, läßt die Struktur der Wendelwindungen
mit gleichmäßiger Steigung, aber variablem Steigungswinkel sich mit Vorteil auch an den sich an Leitungen
oder Seile anlegenden Teilen an einer Vielzahl von Einrichtungen anwenden, die zum Befestigen oder Abspannen von Leitungen
oder Spannseilen gedacht sind. Bspw. kann das gleiche Konzept auch mit Vorteil auf Abspannbunde, Stoßverbindungen
oder Armierhülsen angewandt werden.
Die Pig. 7 vjiäi 8 zeigen eine zweite Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung mit einem Abspannbund 50 aus einem Bündel
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ORIGINAL INSPECTED
von Strängen aus im wesentlichen formhaltigem biegbarem Draht,
das so geformt ist, daß man einen allgemein U-förmigen Mittelteil 52 und ein Paar gewendelter Schenkel elemente 54· erhält,
die seitlich gegeneinander versetzt vom Teil 52 getragen werden.
Die mehr strängigen Schenkel elemente 54· sind im Aufbau im
wesentlichen identisch mit den einsträngigen Elementen 20 des Leitungsbinders 16. Jedes Schenkelelement 54- besteht aus einer
Folge spiraliger Windungen 26, die bei gleicher Länge jeweils ein Paar Wendelabschnitte 28, 30 aufweisen. Die obige Diskussion
betreffend den Stand der Technik im Vergleich mit den Windungen 26 der Schenkel 20, wie sie die IPig. 4- und 6 zeigen,
gilt also gleichermaßen auch für die Windungen 26 des Schenkelelements 54·.
Wie in Fig. 8 gezeigt, bildet der Abschnitt 52 eine Schleife,
die in Abfangbeschläge und dergl. - bspw. Bezugszeichen 56 eingelegt
werden kann. Wenn man den Abspannbund 50 am Draht
58 befestigt, legen - wie auch die Schenkel 20 auf der Leitung 12 in der ersterwähnten Ausführungsform - die Windungen
26 der Elemente 54- sich koaxial um den Draht 58. Da die Stränge des Abschnitts 52 normalerweise in parallelen Ebenen liegen,
wie in der Zeichnung gezeigt, handelt es sich bei dem Abspannbund um einen solchen mit flacher Schleife, im Gegensatz
zu der Ausführung mit verdrallter Schleife.
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OHiGlNAL INSPECTED
Die Fig. 9 zeigt eine dritte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, eine Armierhülse 60 auf einer Leitung 12. Die Armierhülse 60 besteht aus einem geformten Bündel aus Strängen
aus nachjgiebigem Werkstoff ähnlich dem biegsamen Metall, das
zur Herstellung des Leitungsbinders 16 und des Abspannbunds 50 dient.
Das geformte Strangbündel bildet eine Wendel 52 aus einer
Folge von Windungen 26. Wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungsformen
haben die Windungen 26 der Armierstange 60 gleiche Längen und jeweils einen steilen Wendelabschnitt 28 und
einen flachen Wendel ab schnitt 30.
Vorzugsweise reicht die Anzahl der Stränge im geformten Strangbündel
des Elements 52 aus, um einen im wesentlichen durchgehenden
Schutzmantel zu bilden, wenn die Armierhülse 60 an der Leitung 12 befestigt wird, wie die Fig. 9 zeigt. Dabei
soll die Armierstange 60 die Leitung 12 fest ergreifen, um
einen Verschleiß durch Reibung zwischen beiden zu verhindern.
Obgleich die dargestellten Ausführungsformen bevorzugt sind, kann man die Windungen 26 alternativ auch mit Wendelabschnitten
mit kontinuierlich sich veränderndem Steigungswinkel im Gegensatz zu den Abschnitten 28, 30 mit jeweils konstantem
Steigungswinkel - ausbilden. In einer solchen Ausführungsform bleibt der Steigungswinkel in jeder Windung nicht
konstant, sondern ändert sich allmählich zwischen einem
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ORIGINAL INSPECTED
Maximal- und einem Minimalwert an diametral gegenüberliegenden Orten entlang der Windung.
Die obige Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform zeigt die beabsichtigten Einsatzfälle der vorliegenden Erfindung
auf. Die hier offenbarten Prinzipien können auf drahtgreifende Vorrichtungen praktisch jeder Art angewandt werden; besonders
sind sie aber geeignet für das Gebiet der Hilfselemente für
Starkstrom- und Verteilernetze.
Insbesondere ist die Erfindung, wie sie hier beschrieben ist, gut geeignet für Leitungsbinder, Armierhülsen, Abspannbunde,
Stoßverbindungen und dergl., zum Ergreifen von Übertragungsleitungen,
Verteilerleitungen, Abspannseilen und anderen Drahtkonstruktionen.
Die vorliegende Erfindung bietet also eine drahtgreifende Einrichtung, die den anderen bisher verfügbaren Einrichtungen
dieser Art weit überlegen ist. Die Folge im wesentlicher identischer Windungen mit variablem Steigungswinkel in jedem
Greif element verbreitert erheblich den Aufnahmebereich der Vorrichtung, ohne die Leichtigkeit der Montage oder die entstehende
Greifkraft wesentlich zu beeinträchtigen. Es läßt sich also die Vorratshaltung von Leitungsbindern, Abspannbunden,
Stoßverbindern, Armierhülsen und dergl. erheblich verringern, so daß Elektrizitätsgesellschaften Einsparungen an
Investitions-, Lagerungs- und Bevorratungskosten realisieren können.
Gl/Za
Gl/Za
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ORIGINAL INSPECTED
Claims (1)
- Patentansprüche1« .Drahtergreifende Vorrichtung zur Anbringung an eine Lei- ^ tung, ein Abspannseil oder dergl» mit mindestens einem langgestreckten vorgeformten drahtgreifenden Element aus im wesentlichen formhaltigen nachgiebigem ¥erlcstoff, das Element einen Wendelteil aufweist, der eine in Längsrichtung verlaufende Folge aus axial fluchtenden Windungen in allgemeiner Wendelform bildet, die koaxial auf den Draht aufgelegt werden können, wobei die Windungen der Folge gleiche Längen haben, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungen jeweils mit mehreren Steigungswinkeln ausgeführt sind, so daß die Elemente sich leicht aufbringen lassen und über einen breiten Bereich von Drahtdurchmessern eine verhältnismäßig hohe Greifkraft entwickeln«.2. Vorrichtung nach Anspruch 19 dadurch gekennzeichnet, daß die Windungen der Folge aneinandergrenzen.ORIGINAL INSPECTED3ο Vorrichtung nach Ansprach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die V/indimgen in dsr Größe imd Gestalt identisch, sind»M-, Vorrichtung nach Anspruch. 1, 2 oder 3? "bei der· Jede Windung zv/ei Vendelabsehnitte aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Wendelabschnitte einen verhältnismäßig steilen Steigungswinkel und der andere Wendelabschnitt einen verhältnismäßig flachen Steigungswinkel aufweisen.5· Vorrichtung nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß der steile Steigungsxtfinkel mindestens doppelt so groß wie der flache Steigungswinkel ist.6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der steile Steigungswinkel geringer als 90° ist.7· Vorrichtung nach Anspruch 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendelabschnitte
zugehörigen Windung verlaufen.net, daß die Wendelabschnitte jeweils über etwa 180° der8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7» zur Verwendung als Leitungsbinder, gekennzeichnet durch zwei allgemein parallel und seitlich versetzt nebeneinander angeordnete drahtgreifende Elemente aus einem einzelnen geformten Strang des nachgiebigen Materials, der einen TJ-förmigen Mittelteil aufweist, über den die beiden Elemente miteinander verbunden sind.909849/0549
ORIGINAL INSPECTED" 3 - 29156999» Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 zur Verwendung als Abspannbund, gekennzeichnet durch zxfei allgemein parallel und seitlich versetzt nebeneinander angeordnete drahtgreifende Elemente aus einem geformten Bündel aus Strängen aus nachgiebigem Material, wobei das Bündel einen U-förmigen Mittelteil aufweist, über den die beiden Elemente miteinander verbunden sind.10. Vorrichtung nach Anspruch 95 dadurch gekennzeichnet, daß im Mittelteil die Stränge in im wesentlichen parallelen Ebenen liegen.11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 zur Verwendung als Armierhülse, dadurch gekennzeichnet,daß das Element aus einem geformten Bündel aus Strängen des nachgiebigen Werkstoffs besteht.909849/0^40
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