DE2913008C3 - Einrichtung zur selbsttätigen Rückstellung eines Fahrtrichtungsanzeigers bei Kraftfahrzeugen - Google Patents
Einrichtung zur selbsttätigen Rückstellung eines Fahrtrichtungsanzeigers bei KraftfahrzeugenInfo
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- DE2913008C3 DE2913008C3 DE2913008A DE2913008A DE2913008C3 DE 2913008 C3 DE2913008 C3 DE 2913008C3 DE 2913008 A DE2913008 A DE 2913008A DE 2913008 A DE2913008 A DE 2913008A DE 2913008 C3 DE2913008 C3 DE 2913008C3
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- B60Q1/00—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
- B60Q1/26—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
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- Indicating Or Recording The Presence, Absence, Or Direction Of Movement (AREA)
Description
a) Während der Betätigung der Blinkertaste ist die Auslösung der Rückstellung ausgeschlossen:
b) die selbsttätige Auslösung der Rückstellung erfolgt nur dann, wenn in der nachgenanntcn Rci- 4<
> henfolge die folgenden Bedingungen gegeben sind:
1. Normierungsbedingung. Lichtschranke ist außerhalb der optischen Verbindung beider
Sender-Empfängerpaare angeordnet: v,
2. Richtungsbestimmung, Lichtschranke sperrt die optische Verbindung Sender-Empfänger
zwischen dem beim Rückdrehen der Lenksäulcn-Lcnkrad-Einhcil vorderen Sender-Empfängerpaar: w
3. Auslösungsbedingung, Lichtschranke sperrt optische Verbindung /wischen beiden
Sender-Empfängerpaaren.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- «
zeichnet, daß die Tastschalter für Blinken links bzw. Blinken rechts den T-Eingang kreu/.gckoppcltcr |K-Flip-Flops
(Ji\, In) steuern, deren Q-Ausgänge die
jeweiligen Blinkimpulsgeber ansteuern, wobei die Rücksetzung des nicht gesetzten Flip-Flops durch w)
die Kreuzkopplung sichergestellt isi und d;\s Rücksetzen
des gesetzten Flip-Flops alternativ «.lurch ,Setzen
des nicht gesetzten Flip-Flops mittels Betätigung des diesem zugeordneten Tasters oiler durch
einen entsprechenden Impuls der den optoeiektroni- hr>
sehen Sendern (SuSi) und Empfängern (H1, /:;) nachgeordneten
Auswcrtcelektionik erfolgt, «,lic im wesentlichen
aus drei Flip-Flops (Im. Iu. /i.O besieht.
deren erstes (Ji0) immer dann gesetzt ist, wenn die
Lichtschranke, sich außerhalb der optischen Verbindung beider Sender (Su S2) und Empfänger (E1. E2)
befindet, und welches erste die Vorbereitungseingänge der beiden anderen die jeweiligen Rücksetzeingänge
der erstgenannten Flip-Flops (hu /22) steuernden Flip-Flops (Jn. Jn) ansteuert, deren Takteingänge
jeweils von den zugehörigen Sender-Emj. ?ängcr-Kombinaiioneii
(Si. ΕΊ, S2. E2) dynamisch angesteuert
sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge der Tastsehalter
Ti, Tk) und der Lichtschranken (Er, E2) mit
einem von einem Impulsgeber erzeugten Takt (T) in D-Flip-FIops (Ju /2. /ι ι, /14) dynamisch übernommen
werden.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücksetzeingänge der Flip-Flops
(hi. /22) zusätzlich über ein alternativ von einem
Tastschalter (T;, T;) angesteuertes Zeitglied (Q, Rg) und ein diesem nachgeordnetes NOR-Gatter
(I20) gesteuert sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Flip-Flops (Jn, /22. /11. /12) im
Einschaltmomcnt der Schaltung definiert zurückgesetzt
sind.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur selbsttätigen Rückstellung eines Fahrtrichtungsanzeigers bei
Kraftfahrzeugen nach einer Kurvenfahrt, wobei einerseits mit der drehbaren Lenksäulen-Lenkrad-Einheit
und andererseits ortsfest dazu einander zugeordnete Schaltelemente vorgesehen sind, die in zwei Gruppen
angeordnet sind und an zwei Eingänge einer digitalen Auswertelektronik Schaltsignalc 'liefe^. welche dazu
dienen, beim Rückdrehen des Lenkrades nach einer Kurvenfahrt den mittels Tastschalter betätigten Fahrtrichtungsanzeiger
auszuschalten, wobei eine Abtastung des Drehsinns in der Weise erfolgt, daß die Auswertclcklronik,
welcher außerdem die Tastschaltcrbetäligung kennzeichnende Signale zugeführt werden, die
Rückstellung des Fahrtrichtungsanzeigers dann auslöst, wenn ihren beiden Eingängen Schaltsignale zugeführt
werden, die sich beim Rückdrehen des Lenkrades in der genannten Reihenfolge aus einer Aktivierung beider
Sehallelcmcnlgruppcn. einer Aktivierung nur der einen
Schaltelcmentgruppe und einer Aktivierung keiner der Schultclcmcntgruppcn ergeben, wobei die Schaltelemente
aus optoclektrischcn Sendern und Empfängern bestehen, die durch eine mit der Lenksäulen-Lenkrad-Einhcit
verdrehbare Blende abdeckbar sind.
Eine derartige Einrichtung ist aus der DE-OS 27 21 879 bekannt.
Diese weist jedoch erhebliche Nachteile auf.
Es wird nämlich bei einer Tastenbctäligung, z. B. Blinken links, und nach folgender Rechtsdrehung des Lenkrades
die Funktion Blinken links gelöst.
I Im diese Funktion trotzdem weiter zu gewährleisten,
muß die laste /imiklisi losgelassen und dann erneut
betätigt werden.
Darüber hinaus im eine Fchllunkiion auch dann möglich,
wenn nach einer Taslenbcläligung. /. B. !{linken
links, das Lenkrad ersl einer Linksdrehung, dann einer
geringfügigen Rechtsdrehimg und anschließend erst der
vollen Linksdrehung zur Richtungsänderung des Fahr-
zeugs unterworfen wird.
Hierbei ist schon die geringe Rechtsdrehung ausreichend,
um die Funktion Blinken links zu lösen.
Es muß also erst erneut die Blinken-Links-Taste betätigt
werden, damit der ordnungsgemäße Blinkvorgang ablaufen kann.
Durch diesen Stand der Technik ist also eine Funktionsbeeinträchtigung
festzustellen, die bei mechanischen Rückstelleinrichtungen nicht auftritt und bei derart
wichtigen Sicherheitseinrichtungen nicht akzeptabel ist.
Aus der DE-OS 26 08 865 ist eine elektronische Einrichtung mit berührungsloser Auslösung mit Rcedkontakten
als Drehrichtungssensofen bekannt. Dieses System hat ebenfalls den Nachteil, daß es sowohl bei
Rechts- wie auch bei Linksblinken einen kritischen Lenkrad-Drehwinkel gibt, was zur Folge hat, daß nach
Betätigung des Richtungsanzeigers nur eine sehr geringe Lenkradbewegung in Gegenrichtung erforderlich ist.
um die Anzeige zurückzusetzen. Das heißt, wie auch im oben beschriebenen Fall, daß im Ciegensaiz zu den mechanischen
Lösungen hier die Auslösehystcrese (tlcinster erforderlicher Drehwinkel für eine Auslösung) je
nach Lenkradeinstellung gegen 0 strebt.
Die bekannten elektromechanischen Einrichtungen, wie sie derzeit in Kraftfahrzeugen zur Anwendung gelangen,
haben den Nachteil, daß sie einen mechanischen Verschleiß ausgesetzt sind.
Demgegenüber ist allerdings dort die technische Funktion hervorragend.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung eingangs
beschriebener Art zu schaffen, bei der die Auslösehysterese derjenigen von elektromechanischen Systemen
entspricht. Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß als Sender zwei Fotodioden und als
Empfänger zwei Fototransistoren geslellfcst angeordnet sind und als Blende eine in ihrer Längserslrcckung
dem seitlichen Abstand der Empfänger bzw. Sender angepaßte Lichtschranke vorgesehen ist und daß die nachgeschaltete
digitale Auswertelcktronik folgende Bedingungen erfüllt:
a) Während der Betätigung der Blinkertastc ist die Auslösung der Rückstellung ausgeschlossen;
b) die selbsttätige Auslösung der Rückstellung erfolgt
nur dann, wenn in der nachgenannten Reihenfolge die folgenden Bedingungen gegeben sind:
1. Normierungsbedingung, Lichtschranke ist außerhalb der optischen Verbindung beider Sender-
Empfängerpaarc angeordnet:
2. Richtungsbestimmung, Lichtschranke sperrt die optische Verbindung Sender-Empfänger
zwischen dem beim Rückdrehen der Lenksäulen-Lenkrad-Einheit
vorderen Scndcr-F.mpfängerpaar.
3. Auslösebedingung, Lichtschranke sperrt optische Verbindung zwischen beiden Scnder-F.mpfängerpaaren.
Der Funktionsablauf der Einrichtung ist wie folgt:
Die Auslösung bzw. Rücksct/.ung des Richtungsanzeigers ist während der Betätigung einer Blinktaste
nicht möglich.
Anstelle des Tastscha'ters kann auch ein anderes Uedienelement
vorgesehen sein.
Die Einrichtung ist erst f. jr Auslösung bereit, wenn
die Lichtschranke außerhalb der Sichiverbindung beider
Scnde-Empfangseinrichtungen bewegt worden ist
Beim Drehen des Lenkrades in gemäß Blinkanzeiger gleicher Richtung erfolgt beim Durchlauf der Lichtschranke
durch die Scnde-Empfangseinrichtung keine Auslösung.
Erst beim Zurückdrehen erfolgt die Vorbereitung zum Auslösen, indem die beim Zurückdrehen zuerst von
der Lichtschranke erreichte Sende-Empfangseinrichtung gesperrt wird.
ίο Wird danach auch die zweite Sende-Empfangseinrichiung
durch die Lichtschranke gesperrt, so erfolgt die Auslösung.
Die automatische Auslösung, also das Zurücksetzen des Blinkers erfolgt ausschließlich dann, wenn die Bedingungen
gemäß Patentanspruch 1 in der genannten Reihenfolge gegeben sind.
Eine bevorzugte Ausbildung besteht darin, daß die Tastschalter für Blinken links bzw. Blinken rechts den
T-Eingang kreuzgekoppelter JK-Flip-Flops steuern, deren
Q-Ausgängc die jeweiligen BlinkimDulsgeber ansteuern,
wobei die Rücksetzung des n:viit gesetzten Flip-Flops durch die Kreuzkopplung sichergestellt ist
und das Rücksetzen des gesetzten Flip-Flops alternativ durch Setzen des nicht gesetzten Flip-Flops mittels Bctätigung
des diesem zugeordneten Tasters oder durch einen entsp.cchenden Impuls der den optoelektronischen
Sendern und Empfängern nachgeordneten Ausverieelekironik
erfolgt, die im wesentlichen aus drei Klip-Flops besieht, deren erstes immer dann gesetzt ist,
jo wenn die Lichtschranke sich außerhalb der optischen
Verbindung beider Sender und Empfänger befindet, und welches erste die Vorbereitungseingänge der beiden anderen
die jeweiligen Rücksetzeingänge der erstgenannten Flip-Flops steuernden Flip-Flops ansteuert, deren
j5 Takteingänge jeweils von den zugehörigen Sender-Empfänger-Kombinationen
dynamisch angesteuert sind.
Die Elektronik besteht praktisch aus zwei Stufen, der
Auslöse-Elektronik und der Speicher-Elektronik. Letztcre
hat zwei Eingänge von den Tastschaltern her und zwei Ausgänge zu den Blinkgebern. Erstere hat zwei
Eingänge von den Sende-Empfangs-Stufen, während die Ausgänge die Speicher- Elektronik steuern.
Durch die entsprechende Anordnung der MS-i<ippstufen
ist sichergestellt, daß die Rücksetzung Jes gese'.zlen
Blinkgebers nur bei gegensinniger Lenkraddrehung und entsprechender Vorbereitung der Kippstufen erfolgt.
Die Aiislösehysterese ist dabei eine Funktion des
seitlichen Abslandes der Sender bzw. Empfänger voneinander.
Um nicht prellfreie Tastschalter verwenden zu können und die Störsicherheil der Schaltung zu verbessern,
wird vorper.ehlagcn, daß die Ausgänge der Tastschalter
und der Lichtschranken mit einem von einem Impulsge-
r>5 ber erzeugten Takt in D-Flip-Flops dynamisch übernommen
werden.
Um ein Tippblinken zu ermöglichen, isl vorgesehen, daß die Rücksct/.eingänge der Flip-Flops zusätzlich
über ein alternativ vo:. einem Tastschalter angesteuer-
M) tes Zeitglied und ein diesem nachgeordnetes NOR-Gatter
gesteuert sind.
Diese Schaltung ist in der eigenen älteren Anmeldung
P 28 49 236.6-31 näher erläutert.
Des weiteren ist es vorteilhaft, daß die Flip-Flops im
b5 Kinschaltmomcnt der Schaltung definiert zurückgesetzt
sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher be-
schrieben. Es zeigt
Fig.2a bis 2c eine Ablaufbeschreibung der Auslösung bei Rechtsblinken,
In Fig. 1 ist schematisch der Aufbau einer kompletten Fahrtrichtungsanzeige gezeigt. Sie besieht aus zwei
Fotodioden Si, Sj,die über einen Vorwidersland an Versorgungsspannung bzw. an Masse gelegt sind. Die Fotodioden Si, S: sind ortsfest am Lenkradtopf oder einem
anderen feststehenden Teil installiert.
Am drehbeweglich gelagerten Lenkrad ist eine Lichtschranke LS befestigt, die zwischen den Sendern 5,, Sj
und den Empfängern Ei, Ej, die wiederum fest installiert
sind, durchlaufen kann und beim Drehen des Lenkrades eine oder beide Sichtverbindungen zwischen den zugehörigen Sende-Empfangseinrichtungen unterbricht. Der
Abstand A zwischen den Sendern Si und Sj bzw. den
Empfängern E1 und Ej ist gering kleiner als die Länge
der Lichtschranke LS und bestimmt die Größe des kleinsten für die Auslösung der Elektronik erforderlichen Winkels. Je nach den Erfordernissen der Praxis
kann der Abstand a angemessen gewählt werden.
Die rechts und links neben der blendcnartigcn Lichtschranke LS angezeigten Pfeile geben die Bewegungsrichtung der Lichtschranke beim Rechts- bzw. Linksdrehen des Lenkrades an.
Als Empfänger £t. Ej sind zwei Fototransistoren installiert, die kollektorseitig an Versorgungsspannung
und emitterseitig an Masse über einen Vorwiderstand bzw. an die Sensor-Eingänge A, ßder Auslöseelektronik
angeschlossen sind. Bei offener Sichtverbindung zwischen dem jeweiligen Sender Si, Sj und Empfänger Ei.
Ej schaltet der entsprechende Trasistor durch.
Die Austöscelektronik steuert die Spcichereiekironik. die wiederum über die Ausgänge RB. LB den Blinkimpulsgeber bzw. die Blinkleuchten in bekannter Weise
schaltet Betätigt wird die Speicherelektronik durch die Tastschalter Tl, Tr, deren einer Kontakt an Masse und
deren anderer an Versorgungsspannung liegt (mit Vorwiderständen), wobei über die Tastschalter die Eingänge R und L alternativ angesteuert werden.
Bei bestimmten Bedingungen werden die Speicherzustände »Blinken rechts« bzw. »Blinken links« durch die
Auswerteelektronik zurückgesetzt. Die Realisierung der Funktionen kann durch einen kundenspezifischen
Schaltkreis oder durch Mikrokomputer — wobei in diesem Fall diese Funktion nur einen Bestandteil der Gesamtfunktion darstellt — sowie durch bekannte integrierte Bausteine ausgeführt werden, wie in F i g. 4 gezeigt.
Eine Ablaufbeschreibung für »Blinken rechts« mit automatischer Auslösung ist in F i g. 2 und 3 gezeigt. Der
Ablauf »Blinken links« erfolgt analog.
Aus der Ablaufbeschreibung und den F i g. 1 bis 3 sind
als besondere Merkmale hervorzuheben:
— Während der Betätigung der Blinkertaste ist die Auslösung ohne Funktion.
— Der Rückstellvorgang setzt sich aus drei hintereinander ablaufenden Phasen zusammen:
a) Normierung
b) Erfassung der Lenkrad-Drehrichtung
c) Auslösung
— Der minimal erforderliche Drehwinkel ist gleich
dem Abstand der Sensoren {Abstand a in F i g. 1).
Gemäß F i g. 2a befindet sich die Lichtschranke LSan
beliebiger Stelle, wenn der Blinker rechts gesetzt wird. Die Drehrichtung des Lenkrades ist dabei unerheblich.
Bei Lcnkruddrehung nach rechts (F i g. 2b) erfolgt keine
Auslösung, so daU auch hier die Lage der Lichtschranke ohne Bedeutung ist.
Bei Lenkraddrehung nach links (Fig. 2c) muß zunächst die Normicrungsbcdingung erfüllt sein, das heißt,
die Lichtschranke LS muß sich außerhalb der optischen ίο Verbindung Sender Si — Empfänger Ei und Sender
Sj — Empfänger Ej befinden (Fig.2cl). Dann erfolgt
die Richtungsbestimmung bei weiterem Lenkraddrehen in Linksrichtung, indem die Lichtschranke LS die optische Verbindung Sender Si —Empfänger Ei sperrt, die
D andere Scndc-Empfangs-Stalion aber freiläßt
(Fig,2c2),
S f
Lichtschranke LS auch zwischen Sender Sj-Empfänger Ej ein und sperrt diese optische Verbindung, so ist
2n die Auslöscbcdingung erfüllt und der Blinker wird zurückgesetzt (Fig.2c3). Das entsprechende Ablaufdiagramrn für diesen Vorgang bei Rechtsblinken ist in
F i g. 3 gezeigt. Dabei bedeutet:
Phase 1: Setzen des Blinkers rechts (gemäß Fig. 2a),
Phase 2: Lenkraddrehung rechts (F i g. 2b),
Phase 3: Lenkraddrehung links (F i g. 2c1),
Phase4: Lenkraddrehung links (F i g. 2c2),
Fig.4 zeigt ein Ausführungsbeispiel für ein Fahrtrichlung5anzcigcsystcm mit automatischer elektronischer Auslösung. Dieses System ist zudem mit einer
j5 Tippblinkmöglichkeit ausgerüstet. Die Ausgänge der
Bcdieritasten TK. T,. »Sunken rechts« bzw. »links« sowie
die Ausgänge der Lichtschranken LS für die Erfassung der Lenkraddrehrichtung werden mit einem Takt Tdynamisch in D-Flip-Flops /ι. /j, /ι j, /u übernommen. Da-
durch ist die Verwendung von nicht prellfreien Tastern möglich. Zudem bietet dieses Verfahren eine große
Störsicherheit.
Die Spcicherclcktronik für »Blinken rechts« bzw. »links« besteht im wesentlichen aus kreuzgekoppelten
4S IK-FMp-Flops /ji und /jj. Die Kreuzkopplung - Ausgang Qh\ auf /-Eingang /j2. Ausgang QJ72 auf /-Eingang /ji — verhindert ein gleichzeitiges Setzen dieser
Kippslufen (Ausgänge /ji. /jj Log. »1«).
Nachfolgend wird der Vorgang »Blinken links« be-
w schrieben. Die Kippstufe /ji wird gesetzt, wenn der Ausgang /π von Log. »0« nach Log. »1« wechselt (Betätigung der Taste »Blinken links«) und die Kippstufe /jj
(»Blinken rechts«) nicht gesetzt ist, das heißt, /-Eingang
von /ji Log. »1« ist. Das NOR-Gatter /ta wird, solange
die Taste »Blinken links« betätigt wird, gesperrt (Log. »1« von /ι j Log »0« am R-Eingang von /ji); damit ist der
Rücksetzeingang R von /ji nicht wirksam. 1st bei Betätigung der Taste »Blinken links« die Kippstufe/jj gesetzt,
so wird zunächst ein Rücksetzen dieser Kippstufe ver-
bo anlaßt (Ausgang ]{b Log. »0«, Ausgang Ji9 Log. »1« —
Kippstufe /jj rücksetzcn). In diesem Fall muß, um die
Kippstufe /ji zu setzen, die Taste »Blinken links« nochmals betätigt werden. 1st die Kippstufe />i gesetzt, so
wird durch das Signal LB zum Bünkimpulsgeber »Blin-
b5 ken links« veranlaßt. Das Rücksetzen dieser Kippstufe
kann nun auf drei Arten erfolgen:
1. Rücksetzen der Kippstufe /21 erfolgt durch Betäti-
gung der Taste »Blinken rechts« (Ausgang Vm Log. »I«, Ausgang /15 Log. »0«. Ausgang Vm log. »I« —.
Kippstufe V21 rücksctzcn).
2. Rücksetzen durch das RC-G\\cd G, /?«. Bei einer
gewissen Betätigungsdauer der Taste »Blinken links« wird die Eingangsschwelle des NOR-Gatters
V20 unterschritten, so daß am Ausgang dieses Gatters
'„og. »I« erscheint, was über («alter /r, und Vm
das Rucksetzen der Kippstufe /21 zur Folge hat. Es handelt sich in diesem Fall um einen Tippblinkvorgang.
3. Rücksetzen der Kippstufe V21 durch die Auslöscelektronik(Log.»l« am AusgangVu)·
Die Auslöseelektronik besteht im wesentlichen aus
den Kippstufen Vio, Vn und /12· Die Kippstufe Viu wird
immer dann gesetzt (Log. »I« am Eingang S von Iw). wenn die Lichtschranke /^Ssich außerhalb der optischen
Verbindung Sender i — Empfänger i und Sender 2—Empfänger befindet (Ausgang Q von /1 und V2 Log.
»1«, Ausgang /4 Log. »1« — Ausgang φ von Vio Log.
»0«).
Als Rücksetzbedingungen für /to sind zwei Möglichkeiten gegeben:
1. Dynamisches Rücksetzen über Eingang T von /10.
wenn die Lichtschranke LS die optische Verbindung Sender I —Empfänger 1 oder Sender
2—Empfänger 2 freigibt (Wechsel des Eingangs 7' von »0« nach»!«).
2. R&cksetzen von Vio. wenn weder »Blinken rechts«
oder »links« gesetzt ist (Ausgang Jj, Log. »1«).
Eine automatische Auslösung, das heißt in diesem Fall »Blinker links« zurücksetzen, erfolgt nur dann, wenn
folgende Bedingungen gegeben sind:
Ausgang ζ5 von Vio Log. y>Qu (F i g. 3, Phase 3V Ausgang Q von V2 log. »0« (optische Verbindung Sender
2— Empfänger 2 unterbrochen; F i g. 3. Phase 4), Änderung des Signalpegels am Takteingang 7"der Kippstufe
Vn von Log. »0« auf Log. »1« (Sperren der optischen Verbindung Sender 1 — Empfänger 1; F i g. 3. Phase 5).
In diesem Fall wird der Ausgang Q von Ju Log. »1« und setzt die Kippstufe V21 zurück.
Die an Versorgungsspannung anliegenden Tastschalter Ti. und Tr steuern den Eingang L bzw. R der Speicherelektronik an, welche Eingänge die D-Eingänge der
D-Flip-Flops Vu. Vm ansteuern, wobei die parallelgeschalteten Widerstände Ra bzw. K5 an Masse liegen. Der
dynamische Eingang der Flip-Flops Vu. Vm wird über einen nicht gezeigten Impulsgeber im Takt 7"gesteuert.
Der Ausgang Q des Flip-Flops Vn steuert den Takteingang Teines JK-Flip-Flops V21. das mit einem weiteren
JK-Flip-Flop V22 kreuzgekoppelt ist Der Ausgang Q von Vt3 steuert weiter ein NOR-Glied Vit* ein NOR-Glied V17 sowie ein NOR-Glied Vie- Der Ausgang Q des
Flip-Flops Vm steuert entsprechend den Takteingang des ]K-Flip-Flops V22 sowie das NOR-Glied /17, ein
NOR-Glied Vi 5 und das NOR-Glied /i« an.
Die NOR-Glieder Vi5, Vie werden zudem über eine im
Einschaltmoment wirksame Schaltstufe SS angesteuert sowie über den Ausgang einer Tippblinkschaltung (Vi 7.
D1, Ci, Rs. V20)- Des weiteren wird das NOR-Glied V15
vom Ausgang Q des MS-F!ip-F!ops Vn und das NOR-Glied Vie vom Q-Ausgang des MS-Flip-Flops /12 der
Auslöseelektronik angesteuert Der Ausgang von Vi5 steuert das NOR-Glied Vie. der Ausgang von /ib das
NOR-Glied /m an, wobei der Ausgang von Vie den
Rücksci/eingang R von /21 und der Ausgang von V19 den
Kücksel/eingang von /22 ansteuert. Der Q-Ausgang von
/<i gehl über LB an den Blinkgeber, der Q-Ausgang von
/22 über RD an denselben, um so je nach Signal den
Blinkgeber rechts oder links zu setzen oder zurückzusetzen.
Der Ausgang ζ) von /21 steuert den Rücksetzeingang
von /11 und der Ausgang φ von /22 den Rücksetzeingang
ίο von /12 an. Die Ausgänge (? von /21 und /22 sind bei Log.
»0« durch Dioden D2, D1 von den Rücksetzeingängen
/π und /12 entkoppelt. Die Rücksetzeingänge von Vi 1
und /12 werden auch von der Schaltstufe SSangesteuert,
wobei auch hier eine Entkopplung durch Dioden D4, D5
erfolgt.
Dem NOR-Glied Jm ist ein Zeitglied Ci, Rt (Integrierglied) nachgcschaltet, dessen Kondensator Ci an
Versorgungsspannung liegt. Zur Beschleunigung des Furikticn.sablauis ist die Diode D; parallel zum Widerstand R» angeschaltet. Bei Betätigung einer Taste Tl
oder Th wird das entsprechende Flip-Flop Vji oder V22
gesetzt, wenn es vorher zurückgesetzt war.
Bei einer gewissen Betätigungsdauer der Taste, die von der Dimensionierung des Zeitgliedes abhängt, wird
die Eingangsschwelle des NOR-Gliedes V20 unterschritten, so daß am Ausgang dieses Gliedes Log. »1« erscheint, was beim öffnen der Taste über Glied Vi 5 und
Vi β das Rücksetzen des entsprechenden Flip-Flops zur
Folge hat. Dies ist per definitione ein Tippblinkvorgang.
jo Die Schaltstufe SS besteht aus einem Transistor Tn
wobei bei eingeschalteter Spannungsquelle am Emitter direkt und an der Basis über den Widerstand R\o Spannung liegt. Die Basis ist über den Kondensator C;, der
Kollektor über den Widerstand Ri an Masse gelegt.
J5 Durch diese Schaltstufe erfolgt beim Einschalten der
Versorgungsspannung das Rücksetzen der Kippstufen hu !22, Jm, Jw und unmittelbar Ao.
Die Ausiösetcchnik ist im wesentlichen wie folgt aufgebaut:
Zwei D-Flip-Flops Vi. /2 werden im Takt Γ und über
die Sendc-Empfangs-Einrichtung Si, E\, Si, £2 angesteuert. Der Q-Ausgang von Vi steuert das NICHT-Glied Vj,
das UND-Glied /4 und das NOR-Glied J9 an. Entsprechend steuert der Q-Ausgang von Ji das NICHT-Glied
Jb. das UND-Glied Jt, und das NOR-Glied Vs an. Das
UND-Glied /4 steuert den Setzeingang von Flip-Flop /10. das NICHT-Glied Vi den Takteingang von Vn und
das NAND-Glied Vs. das NICHT-Glied Ve den Takteingang von V12 und das NAND-Glied V* welches wieder-
um den Takteingang von Vio ansteuert Der Q-Ausgang
von /10 steuert die NOR-Glieder Ve und J9 an, die wiederum den Vorbereitungseingang Vn bzw. Vu steuern. Der
Q-Ausgang von Vi 1 steuert mittelbar den Rücksetzeingang von /21, der von V21 entsprechend den von V22·
Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung
offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.
Claims (1)
1. Einrichtung zur selbsttätigen Rückstellung eines
Fahrtrichtungsanzeigers bei Kraftfahrzeugen nach einer Kurvenfahrt, wobei einerseits mit der drehbaren
Lenksäulen-Lenkrad-Einheil und andererseits ortsfest dazu einander zugeordnete Schaltelemente
vorgesehen sind, die in zwei Gruppen angeordnet sind und an zwei Eingänge einer digitalen Auswertelektronik
Schaltsignale liefern, welche dazu dienen, beim Rückdrehen des Lenkrades nach einer Kurvenfahrt
den mittels Tastschalter betätigten Fahrtrichtungsanzeiger auszuschalten, wobei eine Abtastung
des Drehsinns in der Weise erfolgt, daß die Auswertelektronik, welcher außerdem die Tastschalterbetätigung
kennzeichnende Signale zugeführt werden, die Rückstellung des Fahrtrichtungsanzeigers dawi
auslöst, wenn siren beiden Eingängen Schaltsignalc zugeführt werden, die sich beim Rüekdrehen des zs
Lenkrades in der genannten Reihenfolge aus einer Aktivierung beider Schaltelementgruppen, einer
Aktivierung nur der einen Schaltelementgruppe und einer Aktivierung keiner der Schaltelemenigruppeii
ergeben, wobei die Schaltelemente aus optoclcktrisehen Sendern und Empfängern bestehen, die durch
eine mit der Lenksäulen-Lenkrad-Einhcit vcrdrchbare
Blende abdeckbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß als Sender zwei Fotodioden und als Empfänger :wei Fototransistoren gcstcllfest an- w
geordnet sind und als Blende eine in ihrer !,ängserstreckung
dem seitlichen Abstand der Empfänger bzw. Sender angepaßte Lichtschranke vorgesehen
ist und daß die nachgeschaltetc digitale Auswert· elektronik folgende Bedingungen erfüllt: is
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DE2913008A DE2913008C3 (de) | 1979-03-31 | 1979-03-31 | Einrichtung zur selbsttätigen Rückstellung eines Fahrtrichtungsanzeigers bei Kraftfahrzeugen |
| FR7914582A FR2453052A1 (fr) | 1979-03-31 | 1979-06-07 | Dispositif de rappel d'un indicateur de direction dans des vehicules automobiles |
| SE7905801A SE7905801L (sv) | 1979-03-31 | 1979-07-03 | Anordning for att aterstella korriktningsvisare vid motorfordon |
| US06/071,004 US4264891A (en) | 1979-03-31 | 1979-08-30 | Device for resetting a direction-of-travel indicator in automobiles |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE2913008A DE2913008C3 (de) | 1979-03-31 | 1979-03-31 | Einrichtung zur selbsttätigen Rückstellung eines Fahrtrichtungsanzeigers bei Kraftfahrzeugen |
Publications (3)
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| DE2913008A1 DE2913008A1 (de) | 1980-10-02 |
| DE2913008B2 DE2913008B2 (de) | 1981-01-29 |
| DE2913008C3 true DE2913008C3 (de) | 1984-10-25 |
Family
ID=6067108
Family Applications (1)
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Country Status (4)
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- 1979-07-03 SE SE7905801A patent/SE7905801L/ not_active Application Discontinuation
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