DE1193135B - Druck- oder Schiebetastenschalter - Google Patents
Druck- oder SchiebetastenschalterInfo
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- DE1193135B DE1193135B DET22770A DET0022770A DE1193135B DE 1193135 B DE1193135 B DE 1193135B DE T22770 A DET22770 A DE T22770A DE T0022770 A DET0022770 A DE T0022770A DE 1193135 B DE1193135 B DE 1193135B
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- H03J—TUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
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- H01H13/02—Details
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- Structure Of Receivers (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H02c
Deutsche Kl.: 21 c - 39/02
Nummer: 1193 135
Aktenzeichen: T 22770 VIII d/21 c
Anmeldetag: 22. September 1962
Auslegetag: 20. Mai 1965
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Druck- oder Schiebetastenschalter mit zumindest
einem Schalterbetätigungsteil, der sowohl schiebbar als auch drehbar angeordnet ist, insbesondere zur
Bandumschaltung und Kanaleinstellung von Fernsehgeräten, wobei durch Schieben des Schalterbetätigungsteiles
ein Frequenzbereich einschaltbar und durch Drehen dieses Teiles ein Sender des Frequenzbereiches
einstellbar ist.
Bei einer derartigen bekannten Schalteranordnung ist mit jedem Tastenschieber ein abstimmbarer
Schwingkreis gekoppelt, der beim Eindrücken der Taste eingeschaltet wird. Durch Verdrehen der Taste
kann dann der Schwingkreis verstimmt werden und so ein bestimmter Sender bzw. eine bestimmte Frequenz
eingeschaltet werden. Um zu vermeiden, daß beim Eindrücken der bereits auf einen Sender abgestimmten
Taste die Taste versehentlich verdreht wird, ist an der Stirnseite der Taste eine Scheibe angeordnet,
die sehr leicht drehbar ist.
Weiterhin ist es bekannt, mehrere, z.B. sechs, Drucktasten vorzusehen, von denen einige, z.B. drei,
dem VHF-Bereich und die anderen dem UHF-Bereich zugeordnet sind. Dabei ist in jedem Tastenknopf
ein Abstimmknopf verschiebbar und drehbar angeordnet, der bei Drücken der Taste aus dieser
hervorsteht, so daß durch Verdrehen derselben ein beliebiger Kanal des gewählten Frequenzbereiches
einstellbar ist.
Um mit möglichst wenig Tasten auszukommen, ist bei der letzten Ausführungsart den VHF-Bereichtasten
im Schalteraggregat noch ein zusätzlicher Bandumschalthebel zugeordnet. Je nach Stellung dieses
Hebels, der von außen weder zugänglich noch verstellbar ist, kann mittels einer VHF-Taste entweder
VHF-Bandl oderVHF-Bandlll eingeschaltet werden.
Demgegenüber ist die vorliegende Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß das Schieberbetätigungsteil
aus einem Drehknopf besteht, der von einem Tastenknopf bzw. einem Tastenknopfteil umgeben
ist, daß der Drehknopf nach Betätigung des Schalterbetätigungsteiles über den Tastenknopf bzw. den
Tastenknopfteil hervorsteht, daß weiterhin der Tastenknopf bzw. der Tastenknopfteil um wenigstens
eine Winkellage verstellbar ist, und daß am Tastenknopf bzw. am Tastenknopfteil zumindest ein Betätigungsmittel
vorgesehen ist, über das ein einen Frequenzbereichschalter betätigendes Element verstellbar
ist.
Hierdurch können mit jeder Taste je nach Wahl von mehreren oder allen Frequenzbereichen der gewünschte,
durch einfache Verstellung des aus dem Druck- oder S'chiebetastenschalter
Anmelder:
Telefunken
Telefunken
Patentverwertungsgesellschaft m. b. H.,
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Günther Hösch, Nürnberg
Chassis herausragenden Tastenknopfes eingeschaltet werden, und außerdem kann nach der Betätigung der
Taste in dem eingeschalteten Frequenzbereich durch Drehen des dann hervorstehenden Abstimmknopfes
ein beliebiger Sender des Frequenzbereiches eingestellt werden.
Es ist zwar schon bekanntgeworden, bei einem Drucktastenschalter einen von zwei Frequenzbereichen dadurch zu schalten, daß im Tastengehäuse am Tastenschieber auf einer Seite eine Auflauffläche vorgesehen ist, die mit einem Ausschnitt eines Flachschiebers zusammenwirken kann. Der Schieber ist dabei fest mit der Taste verbunden und kann durch letztere um 180° gedreht werden, wobei die Auflauffläche auf die andere Seite zu liegen kommt. Je nach Drehung wird dann der Flachschieber nach der einen oder anderen Seite verschoben und beim Drücken der Taste der eine oder andere Frequenzbereich eingeschaltet.
Es ist zwar schon bekanntgeworden, bei einem Drucktastenschalter einen von zwei Frequenzbereichen dadurch zu schalten, daß im Tastengehäuse am Tastenschieber auf einer Seite eine Auflauffläche vorgesehen ist, die mit einem Ausschnitt eines Flachschiebers zusammenwirken kann. Der Schieber ist dabei fest mit der Taste verbunden und kann durch letztere um 180° gedreht werden, wobei die Auflauffläche auf die andere Seite zu liegen kommt. Je nach Drehung wird dann der Flachschieber nach der einen oder anderen Seite verschoben und beim Drücken der Taste der eine oder andere Frequenzbereich eingeschaltet.
Hierdurch kann zwar die Frequenzumschaltung, nicht aber die Abstimmung vom Kunden in günstiger
Weise erfolgen, da bei der bekannten Schalteranordnung die Abstimmung von außen lediglich
mittels eines speziellen Werkzeuges möglich ist. Außerdem muß bei der bekannten Anordnung durch
die Befestigung der Auflauffläche am Tastenschieber dieser sowohl drehbar als auch verschiebbar aus-
4c gebildet sein, was in einfacher Weise nur mit einem
runden Schieber verwirklicht werden kann. An diesem muß dann die Auflauffläche verdrehungssicher
befestigt werden, und an dem Drehteil können keine Hebel oder sonstigen Rastmittel mehr angeordnet
werden.
Demgegenüber kann der Schieber beim Erfindungsgegenstand zur Ausübung weiterer Funktionen
noch Hebel oder Rastmittel aufweisen und außerdem aus einem billigen flachen Stanzteil bestehen,
So und die Betätigungselemente für die Frequenzumschaltung
können in einem Stück mit dem Tastenknopfteil gefertigt werden. Weiterhin wird durch das
509 570/364
Hervortreten des Abstimmknopfes nach dem Drücken
die Abstimmung auf einfachste Weise ermöglicht.
Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind nachfolgend an Hand der in der Zeichnung veranschaulichten
Ausfuhrungsbeispiele beschrieben.
In F i g. 1 und 2 ist ein runder, zweckmäßig geriffelter
oder sonstwie griffig gestalteter Tastenknopf 1 mit zwei Betätigungselementen 2 und 3 und
einer Markierung 18 versehen. Das Betätigungselement 2 besitzt eine schräg von innen nach außen
verlaufende Auflauffläche 4, auf der ein einen schematisch gezeigten Frequenzbereichumschalter betätigendes
Element, z. B. der Finger S eines Hebels 6, gleiten kann. Das Betätigungselement 3 besitzt eine
schräg von außen nach innen verlaufende Auflagefläche 7.
Der Hebel 6 ist an einen Schieber 8, auf den der Tastenknopf 1 abnehmbar aufsteckbar ist, um eine
Achse 9 drehbar gehaltert.
Wie die Fig. 2 zeigt, besitzt der Tastenknopf 1 eine der Zahl der Schaltstellungen des Hebels 6 entsprechende
Anzahl von Stecköffnungen 10, in die das Endeil des Schiebers8 einrasten kann. Die
Stecköffnungen 10 sind so angeordnet, daß der Finger 5 einmal mit der Auflagefläche 4, einmal mit
der Auflagefläche 7 und einmal mit keiner der beiden in Eingriff kommen kann. Entsprechend kann
ein abgekröpfter Teil 12 des Hebels 6 oder das gerade abstehende Ende 13 oder keines von beiden
mit einer schrägen Kante 14 einer Umschaltkontakte 15 betätigenden Schiene 16 in kraftschlüssige Verbindung
gebracht werden.
Um den Tastenknopf 1 auf den Schieber 8 aufstecken zu können, sind die Stecköffnungen 10 mit
Vorsprüngen 17 versehen, die die in eine entsprechend angeordnete öffnung im Ende 11 des
Schiebers 8 eingreifen kann.
Zur Anzeige der Schaltstellung ist der Tastenknopf zweckmäßig mit einer Markierung 18 versehen.
Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: In der gezeigten Stellung ist der Tastenknopf 1 so
aufgesteckt, daß das Ende 11 in die in F i g. 2 ganz
rechts liegende Stecköffnung 10 hineinragt. Beim Aufstecken ist dabei der Finger 5 auf die Auflagefläche
4 getroffen und von dieser angehoben worden. Hierdurch wird beim Drücken der Taste über den
abgekröpften Teil 12 des Hebels 6 und die Schiene 16 der Frequenzbereichumschalter F eines VHF-Kanalwählers
betätigt und das VHF-Band I eingeschaltet, indem in an sich bekannter Weise ein Netzschalter
geschlossen wird und beipielsweise die Röhren des VHF-Kanalwählers an Spannung (+) gelegt und die
entsprechenden frequenzbestimmenden Bauelemente der Eingangs- und Oszillatorkreise angeschaltet
werden.
Wird der Tastenknopf 1 in einer seiner Stellungen, vorzugsweise in Ausstellung, vom Schieber 8 abgezogen
und mit der folgenden Stecköffnung 10 wieder aufgesetzt, so ist der Finger 5 beim Ausführungsbeispiel
zwischen den beiden Betätigungselementen 2, 3. Es sei angenommen, daß der Hebel 6 in dieser
Stellung von selbst in eine Mittellage rückt, durch die z. B. das VHF-Band III eingeschaltet werden
kann, wenn der Tastenknopf 1 gedruckt wird, wobei jetzt das Ende 13 des Hebels 6 mit der Kante 14 zusammenwirkt.
Es ist auch möglich, die Mittellage durch eine geeignete Auflauffläche eines Betätigungselementes zu erzielen.
Nimmt man den Tastenknopf 1 ab und steckt ihn mit der folgenden Stecköffnung 10 auf den Schieber
8, so wird der Finger S nach unten gedruckt, indem er mit der Auflagefläche 7 zusammenwirkt.
Hierdurch wird beim Drücken des Tastenknopfes 1 die Schiene 16 nicht bewegt. Die Spannung bleibt
daher an den Röhren des UHF-Teils und gegebenenfalls an den entsprechenden Bauelementen, so daß
der UHF-Bereich eingeschaltet ist.
ίο Es ist auch möglich, den Tastenknopf 1, die Betätigungselemente
2, 3 und das den Frequenzbereichumschalter F betätigende Element in anderer zweckmäßiger
Weise auszubilden, wie z.B. Fig. 3 zeigt. Dort ist ein Tastenknopf 1 mit mehreren nach innen
is ragenden Vorsprüngen 19 versehen, die zweckmäßig
auch einen umlaufenden Ring bilden können. Der Tastenknopf 1 ist auf einen fest mit dem Schieber 8
verbundenen Aufsatz 20 aufschiebbar, wobei die Vorsprünge 19 in eine vorzugsweise umlaufende
so Rille 21 des Aufsatzes 20 einrasten. Am offenen
Ende besitzt der Tastenknopf 1 einen Rastpunkt 22, der in entsprechende Aussparungen 23 im Aufsatz 20
einrasten kann. Hierdurch ist es möglich, den Tastenknopf 1 durch einfaches Drehen um bestimmte
Winkel zu bewegen, die den Winkeln entsprechen, in denen die Betätigungselemente 2, 3 und gegebenenfalls
die dazwischen befindlichen Lücken vorgesehen sind.
Der den Frequenzbereichumschalter betätigende
Der den Frequenzbereichumschalter betätigende
Hebel 6 ist bei diesem Ausführungsbeispiel am Gehäuse des Tastenaggregates drehbar befestigt.
Bei dieser erfindungsgemäßen Ausgestaltung wird in Ausstellung der gewünschte Frequenzbereich durch
Drehen des Tastenknopfes 1 gewählt und beim Drücken desselben eingeschaltet.
Unter Umständen kann hierbei der Tastenknopf 1 ringförmig gestaltet sein, so daß die Stirnfläche 24 des
Aufsatzes 20 von außen sichtbar ist und sich innerhalb oder außerhalb derselben befindet. Zweckmäßig
schließt die Stirnfläche 24 mit dem ringförmigen Tastenknopf 1 ab oder steht etwas hervor, da hierdurch
der Tastendruck von der Stirnfläche 24 auf'
genommen und direkt auf den Schieber 8 übertragen wird.
An Stelle eines Hebels 6 kann auch ein Schubstift vorgesehen sein, der etwa senkrecht zur Schieberichtung
des Schiebers 8 beweglich ist. Dabei müssen die Auflaufflächen der Betätigungselemente 2, 3 nach
einer Richtung zeigen und in verschiedener Höhe angeordnet und/oder mit verschiedener Steigung versehen
sein.
Die Betätigungselemente 2, 3 können jedoch ihre Form behalten, wenn als Schubstift eine flache
Schubstange 25 verwendet wird, die mit Fenstern 26 versehen ist, in die die Betätigungselemente 2, 3 eingreifen
können (F i g. 4).
Weiterhin kann es zweckmäßig sein, an Stelle eines jedem Tastenknopf zugeordneten Hebels 6 eine
allen Tastenknöpfen gemeinsame Schaltwippe vorzusehen. Diese besitzt zweckmäßig über ihre Vorderkante
hervorstehende Lappen, die mit den Betätigungselementen 2, 3 beim Drücken in Eingriff gebracht
werden können.
Das in F i g. 5 gezeigte Ausführungsbeispiel zeigt einen Aufsatz 20, dessen Stirnfläche 24 einen zumindest etwa dem Außendurchmesser eines Ringteiles27 entsprechenden Durchmesser besitzt. Der Ringteil 27 hat die Aufgabe der Umschaltung zu
Das in F i g. 5 gezeigte Ausführungsbeispiel zeigt einen Aufsatz 20, dessen Stirnfläche 24 einen zumindest etwa dem Außendurchmesser eines Ringteiles27 entsprechenden Durchmesser besitzt. Der Ringteil 27 hat die Aufgabe der Umschaltung zu
übernehmen, also keinerlei Drucktastenfunktion auszuführen. Die Betätigung eines Frequenzbereichumschalters
wird bei diesem Beispiel über einen Flachschieber 28 erzielt, der eine schräge Auflauffläche
29 besitzt. Mit dieser kann, entsprechend der Drehung des Ringteiles 273 ein am Ringteil 27 angeordneter
Vorsprung 30, oder auch ein Stift oder Bolzen, zusammenwirken.
In der gezeichneten Stellung wird der Flachschieber 28 beim Drücken der Taste nicht bewegt.
Wird jedoch der Ringteil 27 um eine Raststellung nach links gedreht, so greift der Vorsprung 30 beim
Eindrücken z. B. etwa in der Mitte der Auflauffläche 29 an und verschiebt sie nach links.
Wird der Ringteil 27 noch weiter nach links gedreht, so greift der Vorsprung30 z.B. gleich am
Anfang der Auflagefläche 29 an und bewegt sie um den größtmöglichen Hub, Durch die Hubbewegungen
des Flachschiebers 28 wird die Frequenzbereichumschaltung direkt oder gegebenenfalls über andere
Übertragungsglieder erreicht.
Zweckmäßig ist die Stirnfläche 24 des Aufsatzes 20 durch eine getrennte, in den Aufsatz 20 einsetzbare
Scheibe 31 gebildet, die z. B. aus Kunststoff in verschiedenen Farben ausgeführt sein kann. Dies hat
den Vorteil, daß der Ringteil 22 von vorn einsetzbar ist und bei montiertem Schalter auch nachträglich
leicht ausgewechselt werden kann. Zur besseren Unterscheidungskraft kann, gegebenenfalls zusätzlich,
der Ringteil 27 eine besondere, von der Scheibe 31 zweckmäßig abweichende Farbgebung aufweisen.
Eine besonders zweckmäßige Ausführung eines erfindungsgemäßen
Schalters zeigt F i g. 6. An dem Schieber 8 ist ein Mutterteil 32 angeordnet, in dem
eine Einstellspindel 33 gehaltert ist. Die Einstellspindel 33 trägt einen Abstimmknopf 34, der auf der
Einstellspindel 33 durch eine Hülse 35 axial beweglich und im Aufsatz 20 gegen die Kraft der Feder 36
axial verschiebbar ist. Auf den Aufsatz 20 ist ein Ringteil27, etwa wie in Fig.5, aufgesteckt. Der
Ringteil 27 besitzt einen Vorsprung 30, der mit einem Flachschieber 28 zusammenarbeitet.
Die Einstellspindel 33 bewegt über eine Wippe 37 eine Abstimmachse38, z.B. eine Spulenkerne tragende
Achse eines VHF-Kanalwählers, und/oder ein Zahnsegment39 und ein Zahnrad40, das z.B. an
einer Drehkondensatorachse eines kapazitiv durchstimmbaren UHF-Tuners befestigt ist.
Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist folgende: Beim Betätigen der Taste wird durch Drücken auf
die Stirnfläche 24 des Aufsatzes 20 der Schieber 8 bewegt und in eine Rastschiene eingerastet. Gleichzeitig
verschiebt der Vorsprung 30 des Ringteils 27 den Flachschieber 28, wodurch der gewählte Frequenzbereich
eingeschaltet wird. Beim Loslassen bleibt der Schieber 8 in Einstellung, während der
Abstimmknopf 34 infolge der Federkraft 36 in Ruhelage zurückgeht. Jetzt kann er gedreht und ein gewünschter
Sender in dem gewählten Frequenzbereich eingestellt werden. Wird eine andere, vorzugsweise
gleich aufgebaute oder z. B. eine Austaste gedrückt, so wird der Schieber 8 freigegeben und bewegt sich
durch die Kraft einer nicht eingezeichneten Feder in seine Ruhelage, in der die Stirnfläche 24 des Aufsatzes
20 mit der des Abstimmknopfes 34 zumindest etwa abschließt.
Gemäß einer vorteilhaften, in Fig. 7 gezeigten
Weiterbildung der Erfindung ist der Ringteil 27 mit einem Fenster 41 versehen, durch das auf dem Aufsatz
20 befindliche Frequenzbereichmarkierungen sichtbar sind.
Falls kein Abstimmknopf 34 vorgesehen ist und ein Tastenknopf gemäß F i g. 3 Verwendung findet,
kann auch ein Fenster 41 an der Stirnwand des Tastenknopfes 1 vorgesehen sein, durch das hindurch
eine auf der Stirnseite des Aufsatzes 20 angebrachte Markierung sichtbar ist.
ίο Zweckmäßig ist im Fenster 41 ein als Vergrößerungslinse
dienender durchsichtiger Kunststoffteil eingesetzt.
In Fi g. 8 ist der Ringteil 27 unmittelbar über dem Abstimmknopf 34 vorgesehen. Er dient hier allein
als Drucktaste und durch seine drehbare und/oder steckbare Anordnung zugleich zur Frequenzbereichumschaltung.
Der Übersichtlichkeit und Einfachheit halber sind am. Ringteil 27 vorzusehende Betätigungselemente
und andere Übertragungsglieder weggelassen.
An Stelle eines runden Tastenknopfes 1 oder Ringteiles 21 kann, wie an Hand der Fig. 9 bis 11 gezeigt,
auch ein solcher von mehreckiger Form dienen, wobei zweckmäßig die Anordnung der Raststellungen
und die Eckenzahl derart aufeinander abgestimmt sind, daß die Ecken bzw. die Flächen nur jeweils um
den von zwei benachbarten Ecken eingeschlossenen Zentrierwinkel oder um ein ganzzahliges vielfaches
davon gedreht werden können, so daß bei einer Mehrzahl von z. B. neben und/oder übereinander angeordneten
Tasten auch bei verschiedener Stellung der einzelnen Knöpfe 1 bzw. Ringteile 27 eine Verdrehung
außer an den Markierungen nicht sichtbar ist.
Wenn der Hebel 6 keine Mittellage oder Normallage einnehmen kann, sind die Betätigungselemente
2, 3 so auszubilden, daß der Hebel 6 immer mitgenommen wird. So wäre beispielsweise die
Außenseite des Betätigungselementes 3 höher zu wählen als die des Betätigungselementes 2, damit bei
hochgeschobenem Finger 5 die Auflauffläche 7 am Finger 5 angreifen kann. Ebenso wäre die Innenseite
des Betätigungselementes 2 höher zu wählen als die des Betätigungselementes 3, damit die Auflagefläche
4 den nach unten gedrückten Finger 5 erfassen kann.
Für eine Mittellage wäre ein weiteres Betätigungselement erforderlich, das zwei Auflaufflächen besitzt,
zwischen die der Finger 5 hineinragen kann. Dabei muß die Außenseite so hoch sein wie die des Betätigungselementes
3 und die Innenseite so hoch wie die des Betätigungselementes 2. Ein derartiges Beipiel
zeigt die Fig. 12, wobei Fig. 12a die einzelnen Betätigungselemente, Fig. 12b diese zusammengesetzt
und Fig. 12c dieselben an einem Tastenknopf oder Ringteil befestigt zeigt.
Gemäß einer weiteren besonders vorteilhaften Ausbildung können die Betätigungselemente in Form
von Stufen oder auch nach einer Kurve 45 (schiefe
60. Ebene oder Spirale) am Tastenknopf 1 oder Ringteil
27 vorgesehen sein, wie an Hand der Fig. 13 und 14 gezeigt ist. Durch die Stufen 42, 43, 44 oder
den Kurvenzug 45 können Schieber, Wippe, Hebel od. dgl. betätigt werden, mit denen der Frequenzbereichumschalter
direkt oder indirekt gekuppelt ist. Diese Art der Betätigungselemente hat den Vorteil,
daß keinerlei den Durchmesser überragende Teile vorhanden sind und auch ein Abbrechen derselben
weitgehend vermieden wird. Außerdem sind sie leicht als Kunststoff-, Preß- oder Spritzteil herstellbar.
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Druck- oder Schiebetastenschalter mit zumindest einem Schalterbetätigungsteil, der sowohl schiebbar als auch drehbar angeordnet ist, insbesondere zur Bandumschaltung und Kanaleinstellung von Fernsehgeräten, wobei durch Schieben des Schalterbetätigungsteiles ein Frequenzbereich einschaltbar und durch Drehen dieses Teiles ein Sender des Frequenzbereiches einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalterbetätigungsteil aus einem Drehknopf (34) besteht, der von einem Tastenknopf bzw. einem Tastenknopfteil (27) umgeben ist, daß der Drehknopf (34) nach Betätigung des Schalterbetätigungsteiles über den Tastenknopf bzw. den Tastenknopfteil (27) hervorsteht, daß weiterhin der Tastenknopf bzw. der Tastenknopfteil (27) um wenigstens eine Winkellage verstellbar ist und daß am Tastenknopf bzw. am Tastenknopfteil (27) zumindest ein Betätigungsmittel (2, 3, 30) vorgesehen ist, über das ein einen Frequenzbereichschalter (F) betätigendes Element (6, 28) verstellbar ist.2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wahl des Frequenzbereiches durch Umstecken eines Tastenknopfes (1) oder eines Teils (27) desselben erfolgt.3. Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastenknopf (1) mehrere Stecköffnungen (10) aufweist, mit denen er auf einen Schieber (8) aufsteckbar ist.4. Schalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastenknopf (1) ein oder mehrere Betätigungselemente (2, 3) besitzt, die denselben Winkel einschließen wie die Stecköffnungen.5. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wahl des Frequenzbereiches mittels Drehknopfes (1) oder eines Teils (27) desselben erfolgt.6. Schalter nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Betätigungselementen versehene Tastenknopf (1) auf einen am Schieber (8) befestigten Aufsatz (20) mittels Einschnappelementen (19) aufsteckbar ist.7. Schalter nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastenknopf (1) und der Aufsatz (20) zusammengehörige Rastmittel (22, 23) besitzen.8. Schalter nach Anspruch 5 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastenknopf (1) ringförmig gestaltet ist und die Stirnfläche (24) des Aufsatzes vorzugsweise aus diesem herausragt oder mit ihm abschließt.9. Schalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Stirnfläche (24) eine Scheibe (31) aufsteckbar ist.10. Schalter nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastenknopf (1) oder ein Teil (27) desselben oder der diesen Teil (27) tragende Aufsatz (20) einen Abstimmknopf (34) umgibt.11. Schalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstimmknopf (34) in Ausstellung mit dem ihn umgebenden Teil (1,20,27) abschließt und bei gedrückter Taste aus diesem herausragt.12. Schalter nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Abstimmknopf (34) ein Sender des eingeschalteten Frequenzbandes einstellbar ist.13. Schalter nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das von den Betätigungselementen (2, 3, 30) bewegbare Element (Hebel 6, Flachschieber 28) mit dem Schieber (8) verschiebbar, insbesondere an ihm angeordnet ist.14. Schalter nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das von den Betätigungselementen (2, 3, 30) bewegbare Element (Hebel 6, Flachschieber 28) am Gehäuse angeordnet ist.15. Schalter nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das von den Betätigungselementen (2, 3, 30) bewegbare Element (Hebel 6, Flachschieber 28) eine der Zahl der zu schaltenden Frequenzbereiche entsprechende Zahl von Schaltstellungen besitzt, von denen eine eine Normallage ist, in der sie sich bei Nichtbetätigung durch ein Betätigungselement (2, 3, 30) befindet.16. Schalter nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das von den Betätigungselementen (2, 3, 30) bewegbare Element (Hebel 6, Flachschieber 28) beim Aufstecken des Tastenknopfes (1) oder eines Teils(27) desselben betätigbar ist.17. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das von den Betätigungselementen (2,3,30) bewegbare Element (Hebel 6, Flachschieber 28) beim Drehen des Tastenknopfes (1) oder eines Teils desselben betätigbar ist.18. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das von den Betätigungselementen (2, 3, 30) bewegbare Element (Hebel 6, Flachschieber 28) beim Drücken der Taste entsprechend der durch Aufstecken und/oder Drehen erhaltenen Lage der Betätigungselemente betätigbar ist.19. Schalter nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Frequenzbereichumschalttaste ein den Frequenzbereichumschalter betätigendes Element (6) zugeordnet ist.20. Schalter nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Element als Schubstift (25) ausgebildet ist.21. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß allen Frequenzbereichumschalttasten ein gemeinsames, den Frequenzbereichumschalter betätigendes Element(28) angeordnet ist.22. Schalter nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Element als Schaltwippe ausgebildet ist.23. Schalter nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Element als Flachschieber (28) ausgebildet ist.24. Schalter nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastenknopf (1) oder ein Teil desselben (Ringteil 27) eine mit zumindest nicht um eine Winkellage be-i 193wegbaren Zeichen zusammenwirkende Markierung (18, 41) aufweist.25. Schalter nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringteil (27) oder der Tastenknopf (1) am Umfang oder an der Stirnfläche ein Fenster (41) aufweist, durch das hindurch je nach aufgesteckter oder gedrehter Lage die Zeichen (I, III, U) sichtbar sind.26. Schalter nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Fenster (41) mit einer Vergrößerungslinse versehen ist.27. Schalter nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungselemente (2, 3, 30) oder die mit ihnen zusammenwirkenden Elemente (6, 28) schräge Auflaufflächen besitzen.28. Schalter nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungselemente (2, 3,30) nicht über den Umfang, z. B. den Durchmesser, des Tastenknopfes (1) oder des Ringteils (27) überstehen.29. Schalter nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastenknopf (1) oder der Ringteil (27) eine mehreckige äußere Form aufweist, wobei der durch Drehen oder Umstecken erzielte kleinste Drehwinkel gleich dem von zwei benachbarten Ecken eingeschlossenen Zentriwinkel oder einem ganzzahligen vielfachen davon entspricht.IO2030. Schalter nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastenknöpfe (1) und/oder die Ringteile (27) und/oder die Stirnfläche (24) des Aufsatzes (20) bzw. eine auf diesem aufgebrachte Scheibe (31) verschiedene Farbgebung aufweisen.31. Schalter nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungselemente durch radial oder axial abstehende Stufen (42, 43, 44) gebildet sind.32. Schalter nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungselemente durch eine Kurvenbahn (45) gebildet sind, wobei die Kante des Kurvenzuges radial oder axial angeordnet ist.33. Schalter nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenbahn nach Art eines Schraubenganges oder einem Teil eines solchen ausgebildet ist.34. Schalter nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schaltwippe Lappen vorgesehen sind, die mit den Betätigungselementen in Eingriff bringbar sind.In Betracht gezogene Druckschriften:
Patentschrift Nr. 15 927 des Amtes für Erfindungsund Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen509 570/36i 5.65 © Bundesdruckerei Berlin
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Patent Citations (1)
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