DE2911873A1 - Kuehlturm - Google Patents
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Description
Düsseldorf,den 23.3.1979
Unser Zeichen: 20 158
Balcke-Dürr Aktiengesellschaft,Hornberger Str.2,4030 Ratingen
Kühlturm
Die Erfindung betrifft einen entweder mit natürlichem Zug oder mit Zwangsbelüftung betriebenen Kühlturm mit zwischen einem
Kühllufteintritt und einem Kühlluftaustritt angeordneten Wärmeaustauscheinrichtungen
.
Derartige Kühltürme sind in vielen Ausführungsformen bekannt, und zwar sowohl bezüglich der Art für die Erzielung der Zug«
wirkung als auch hinsichtlich der Anzahl und Anordnung der Wärmeaustauscheinrichtungen. Schließlich unterscheiden sich
die bekannten Kühltürme in der Gestaltung ihrer Grundfläche und in ihrem Querschnitt in Strömungsrichtung der Kühlluft.
Allen bekanntenAusführungen gemeinsam ist das Problem,daß infolge
der sich ändernden Betriebsbedingungen die Gefahr einer Leistungsminderung besteht.Diese Leistungsminderung kann einerseits dadurch entstehen,daß sich die Temperatur,Dichte und/oder
Geschwindigkeit der Umgebungsluft ändern,wobei insbesondere ein starker Seitenwind sehr nachteilig ist„Die Leistungsminderung
kann auch dadurch auftreten,daß sich die vom Betrieb der Anlage beeinflußten Verhältnisse in den Wärmeaustauscheinrichtungen
verändern,so daß in Abhängigkeit von der ausgetauschten Wärmemenge nicht nur die Zugwirkung im Kühlturm eine Änderung erfährt,
sondern daß sich ungleichmäßige Profile der Temperatur,Dichte
und gegebenenfalls des Feuchtigkeitsgehalts der die Wärmeaustauscheinrichtungen verlassenden Kühlluft über den Kühlturmquerschnitt
ergeben.
Diese Mehrzahl von teilweise unbeeinflußbaren und teilweise sich aus dem Betrieb zwangsläufig ergebenden Faktoren führt
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:κ:
selbst bei Kühltürmen,die in einem verhältnismäßig
fc.ereich ausgeglichene radialsymmetrische Profile der physikalischen
Größen der Kühlluftströme haben,unter besonderen Bedingungen
zu Leistungseinbußenο
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,die voranstehend beschriebenen
Nachteile der bekannten Kühltürme unabhängig von der jeweiligen Zugerzeugung und Kühlturmkonstruktion zu vermei
den und einen Kühlturm zu schaffen,bei welchem auch bei ungünstigen Betriebsbedingungen keine Ungleichmässigkeiten in
den Profilen der physikalischen Größen des Kühlluftstromes
auftreten,die entweder leistungsmindernd wirken oder bei Naß-Trocken-Kühltürmen
eine ungenügende Durchmischung des mit Feuchtigkeit gesättigten und des trockenen Abluftstromes
bedingen,wodurch die gewünschte Schwadenfreiheit im gesamten Abluftstrom nicht erreicht wird«
Die Lösung dieser Aufgabenstellung durch die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,daß in Strömungyichtung der Kühlluft
hinter den Wärmeaustauscheinrichtungen mindestens eine Wirbeleinbaufläche angeordnet ist,deren Kantenverlauf sowohl eine
in Strömungsrichtung der Kühlluft als auch eine quer hierzu verlaufende Komponente aufweist und deren Fläche unter einem
spitzen Winkel gegenüber der Strömungsrichtung der Kühlluft angestellt ist.
An den Seitenkanten der erfindungsgemäßen Wirbeleinbaufläche entsteht jeweils ein Wirbelf eld, das sich stromabwärts kreiskegelförmig
ausbreitet und jeweils durch seine Rotation eine Strömungskomponente quer zur Hauptsbrömungsrichtung bildet,die
durch den damit verbundenen Impulsaustausch quer zur Strömungs richtung zu einer guten Durchmischung des Gesamtstromes führt.
Diese Durchmischung hat zur Folge,daß die Profile der physikalischen
Größen des erwärmten und gegebenenfalls befeuchteten Kühlluftstromes vergleichmäßigt und hierdurch Leistungseinbußen vermieden werden. Die erfindungsgemäße Wirbeleinbauflä-
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che bildet aber nicht nur sehr ausgedehnte und stabile Wirbel aus,sondern hat einen verhältnismäßig geringen Strömungswiderstand,,
Dieser ergibt sich dadurch,daß der Strömungsquerschnitt in Strömungsrichtung nur durch die vom Anstellwinkel abhängige
Projektion der Wirbeleinbaufläche verringert wird,so daß die erfindungsgemäße Wirbeleinbaufläche einen geringen Versperrungi
grad besitzt. Da die Wirbelbildung durch die gesamte Länge der Kanten der Wirbeleinbaufläche bewirkt wird,ist die Intensität der Durchmischung durch den geringen Versperrungsgrad
nicht nachteilig beeinflußt» Insgesamt ergibt sich mit der erfindungsgemäßen Wirbeleinbaufläche eine verlustarme und
wirkungsvolle Durchmischung,die innerhalb einer kurzen Strecke stattfindet,wobei diese Wirkung durch einfache und wirtschaftlich
herzustellende Bauteile erzielt wird,die in Abhängigkeit von den Betriebsbedingungen des Kühlturmes aus einer Vielzahl
von Materialien,beispielsweise Blech,Kunststoff oder Asbest,
hergestellt werden können.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung weist die Wirbeleinbaufläche
einen symmetrischen Kantenverlauf mit in Strömungsrichtung der Kühlluft verlaufender Symmetrieebene auf.
Die Wirbeleinbaufläche kann somit erfindungsgemäß beispielsweise mit einer kreisförmigen,elliptischen,parabelförmigen
oder rautenförmigen Grundform ausgebildet sein.
Eine besonders wirkungsvolle Ausbildung der Wirbeleinbaufläche ergibt sich,wenn diese gemäß einem weiteren Merkmal der
Erfindung deltaförmig mit entgegengesetzt zur Strömungsrichtung der Kühlluft weisender Spitze ausgeführt wird,veil der geradlinige
Kantenverlauf der Seitenkanten und der rechtwinklig zur Längserstreckung der deltaförmigen Wirbeleinbaufläche
verlaufende Abschluß eine besonders intensive Ausbildung des Wirbelfeldes mit sich stromabwärts kreiskegelförmig ausbreitenden
und gegenläufig rotierenden Wirbeln zur Folge hat0
ο Da die verluätarme und wirkungsvolle Durchmischung der Kühlluft
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im Kühlturm innerhalb kurzer Strecken wirksam wird,eignen
sich die erfindungsgemäßen Wirbeleinbauflächen besonders gut für den Einbau in Kühltürmen,bei denen zwei oder mehr unterschiedliche
Abluftströme vermischt werden sollen,wie dies beispielsweise bei Naß-Trocken-KühTfcürmen zur Vermeidung einer
Schwadenbildung der Fall ist. Unterschiedliche Kühlluftströme innerhalb eines Kühlturmes liegen jedoch nicht nur vor,wenn
sich diese hinsichtlich ihres Feuchtigkeitsgehaltes unterscheiden, sondern auch dann,wenn der Unterschied in der Temperatur
und/oder Geschwindigkeit und/oder der chemischen Zusammensetzung der Luftströme besteht.
In allen diesen Fällen wird in Weiterbildung der Erfindung mindestens eine erfindungsgemäße Wirbeleinbaufläche im Bereich des Zusammentreffens der unterschiedlichen Luftströme
in der Nähe der Grenzstromfläche angeordnet. Die Lage des Anstellwinkels
der Wirbeleinbaufläche bestimmt hierbei,welcher der Luftströme primär in den benachbarten Luftstrom übergeführt
wird o
Die erfindungsgemäßen Wirbeleinbauflächen können bei Kühlt ü>raei
verwendet werden,deren Kühlluft im wesentlichen in einer Richtung strömt,wie dies beispielsweise bei Zellenkühlern mit
rechteckiger Grundfläche der Fall ist,deren Kühlluft auf entgegengesetzten
Seiten etwa waagerecht angesaugt und gemeinsam senkrecht nach oben abgeführt wird. In diesem Fall ist es möglich,eine
oder mehrere Wirbeleinbauflächen nebeneinanderliegend anzuordnen. Handelt es sich dagegen um Kühltürme,bei
denen die Kühlluft auf dem gesamten Umfang ihrer mehreckigen oder kreisförmigen Grundfläche angesaugt wird,werden mehrere
Wirbeleinbauflächen gleichmäßig verteilt über den Umfang angeordnet ,wobei die Wirbeleinbauflächen relativ zueinander unter
einem stumpfen Winkel liegen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung liegt der Anstellwinkel der Wirbeleinbaufläche gegenüber der Strömungsrichtung
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zwischen 10 und 50 , vorzugsweise bei etwa 30 o Das Breiten-*
Längen-Verhältnis der Wirbeleinbaufläche liegt erfindungsgemäß zwischen 1:1 und 1:3,vorzugsweise bei 1:1,8«
Versuche haben weiterhin ergeben,daß die Breite der Wirbeleinbaufläche
bzwodie Summe der Breiten aller Wirbeleinbauflächen 40% bis 90JS, vorzugsweise 65^,der Quererstreckung der Strömung
in der Anströmebene der Wirbeleinbaufläche(n) entsprechen
sollte» Diese Werte garantieren eine gute Wirkung auch bei geringeren Strömungsgeschwindigkeiten,ohne daß hierdurch unerwünscht
große Strömungsverluste entstehen,weil nur die Projektion
der gegenüber der Strömungsrichtung angestellten Wirbeleinbauflächen für die Verringerung des Strömungsquerschnitts
maßgebend ist und die Wirbelbildung durch den Kantenverlauf der Wirbeleinbauflächen erzielt wird.
Gemäß weiteren Merkmalen der Erfindung kann die Wirbeleinbau·?
fläche im Querschnitt profiliert oder V-förmig ausgebildet und/oder mit einem abgewinkelten Rand versehen sein,so daß
sich die erfindungsgemäßen Wirbeleinbauflächen sowohl als Hohlkörper aus zwei Halbschalen bilden als auch bei einer flächigen
Ausbildung trotz geringer Materialstärke durch entsprechend' Querschnittsformgebung stabilisieren lassen.
Mit der Erfindung wird schließlich vorgeschlagen,die Wirbeleinbaufläche
bezüglich ihrer Position im Kühlturm und/oder bezüglich ihres Anstellwinkels gegenüber der Strömung verstellbar
auszuführen,so daß im Bedarfsfall eine Anpassung sowohl der Lage als auch des Anstellwinkels an die sich ändernden Betriebsbedingungen
möglich ist.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Kühlturmes dargestellt, und zwar zeigen:
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Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch einen Naß-Trocken Zellenkühler mit Zwangsbelüftung,
Fig. 2 einen gegenüber der Schnittdarstellung in Fig.l
um 90 gedrehten Längsschnitt durch den Kühlturm nach Fig.l,
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Kühlanlage aus acht Zellenkühlern mit einseitigem Lufteintritt,
Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch einen Naturzug-Trockenkühlturm,
Fig. 5
-8 Draufsichten auf vier verschiedene Grundformen
der Wirbeleinbaufläche und
Fig. 9
und 10
und 10
jeweils einen Querschnitt durch eine Wirbeleinbaufläche
.
Der in den Fig.l und 2 dargestellte Naß-Trocken-Kühlturm,der
auch als Hybrid-Zellenkühler bezeichnet wird,ist auf der Gesamtheit
seiner quadratischen Grundfläche mit einer Wärmeaussauscheinrichtung
1 versehen,in welcher ein direkter Wärmeaustausch zwischen dem zu kühlenden Wasser und der unterhalb der Wärmeaustauscheinrichtung
1 durch einen Kühllufteintritt 2 einströmenden Kühlluft stattfindet. Die entweder an zwei gegenüberliegenden
Seiten oder auf dem gesamten Umfang des Zellerkühlers einströmende Kühlluft durchströmt die auch als Naßkühlung bezeichnete
Wärmeaustauscheinrichtung 1 etwa in senkrechter Richtung und damit in Gegenrichtung der an den Einbauten der Wärmeaustauscheinrichtung
1 herabrieselnden Wasserfilme„ Die erwärmte und feucht gewordene Kühlluft wird durch einen Ventilator 3
angesaugt, der sich oberhalb eines Mischraumes 4 im unteren Teil eines Diffusors 5 befindet.
Auf zwei sich gegenüberliegenden Seiten des Mischraumes 4 sind im Bereich jeweils eines weiteren Kühllufteintrittes 6 Wärmeo
austauscheinrichtungen 7 für einen irifctelbaren Wärmeaustausch
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angeordnet=, Diese auch als Trockenkühler bezeichneten Wärmeaustauscheinrichtungen
7 bestehen vorzugsweise aus einer Mehr« zahl von parallel zueinander verlaufenden und gegebenenfalls
berippten Rohrenβ Diese Rohrbündel werden quer zur Strömungsrichtung des in den Rohren geführten Wassers von der Kühlluft
durchströmt,die ebenfalls durch den Ventilator 3 durch die Kühl«
lufteintritte 6 angesaugt wird. Die durch die Wärmeaustauscheinrichtungen
7 in den Mischraum 4 eintretenden Kühlluftströme werden somit im Mischraum 4 mit dem Kühlluftstrom gemischt,der
senkrecht von unten aus der Wärmeaustauschrichtung 1 kommt.
Im Bereich des Zusammentreffens der unterschiedlichen Kühlluftströme
sind in der Nähe der Grenzstromflächen im Mischraum 4 beim Ausführungsbeispiel der Figel und 2 jeweils zwei Wirbeleinbauflächen
8 angeordnet,die unter einem spitzen Winkel 9 gegenüber
der Strömungsrichtung der Kühlluft angestellt sind. Die mit der Bezugsziffer 10 gekennzeichnete Grenzstromfläche zwischen
den zusammentreffenden unterschiedlichen Luftströmen ist im rechten Teil der Figol gestrichelt angedeutete
Das Ausführungsbeispiel nach den Pig.l und 2 zeigt,daß der Kantenverlauf
der deltaförmig ausgebildeten Wirbeleinbauflächen 8 sowohl eine in Strömungsrichtung der Kühlluft als auch eine
quer hierzu verlaufende Komponente aufweist und daß die Fläche unter dem spitzen Winkel 9 gegenüber der Strömungsrichtung der
Kühlluft angestellt ist» Die Kanten 8a der Wirbeleinbauelemente 8 erzeugen durch ihre Anströmung mit der Kühlluft jeweils ein
Wirbelfeld,welches sich stromabwärts kreiskegelförmig ausbreitet.
Jedes Wirbelfeld bildet durch seine Rotation eine Strömungskomponente quer zur Hauptstiömungsrichtung der Kühlluft,die durch
den damit verbundenen Impulsaustausch quer zur Strömungsrichtung eine gute Vermischung der unterschiedlichen Kühlluftströme zur
Folge hat ο Die in den Wärmeaustauscheinrichtungen 7 erwärmte trockene Kühlluft wird auf diese Weise gut mit der aus der Wärmeaustauscheinrichtung
1 kommenden feuchten Warmluft vermischt, *» so daß selbst bei einem hohen Feuchtigkeitsgehalt dieser Warmluft
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:i^c==
die Bildung eines Schwadens am Kühlluftaustritt des Diffusors 5
vermieden wird»
Innerhalb eines Zellenkühlers 12, dem die Kühlluft nur von einer Seite seines rechteckigen Querschnitts durch eine Wärmeaustauscheinrichtung
13 zuströmt, die als Rieseleinlauf zum unmittelbaren Wärmeaustausch ausgebildet sein kann,dient die
erfindungsgemäße Wirbeleinbaufläche 11 dazu,Kaltluftsträhnen mit unterschiedlichen physikalischen Parametern zu durchmischen»
Der gleiche Effekt wird erreicht,wenn die Wärmeaustauscheinrichtung
13 als ein Röhrenwärmetauscher zum mittelbaren Wärme·=«
austausch ausgebildet ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fige3sbei welchem die gesamte
Kühlanlage aus acht gleichartigen Zellenkühlern 12 besteht, dient die Wirbeleinbaufläche 11 zur Erzeugung von Wirbelfeldern,
die durch ihre Rotation eine Strömungskomponente quer zur Hauptströmungsrichtung der Kühlluft bilden und durch den hiermit verbundenen Impulsaustausch quer zur Strömungsrichtung eine
Ablösung der Strömung von der Kühlturmwand vermeiden. Die hiermit verbundene Stabilisierung der Strömung hat nicht nur einen
gleichmäßigen Kühlluftaustritt aus der gesamten Fläche des in der linken unteren Hälfte der Fig.3 angedeuteten Diffusors 14
zur Folge,sondern vermeidet durch die Stabilisierung der Strömung Leistungseinbußen,wie sie beispielsweise durch Ungleichmäßigkeit
ten in den Profilen der physikalischen Größen des Kühlluftstromes und damit verbundene Kaltlufteinbrüche auftreten»
Aufgrund des voranstehend beschriebenen Sachverhalts ist die Anordnung von Wirbeleinbauflächen 15 auch innerhalb eines Kühlturmmantels
16 eines mit natürlichem Zug betriebenen Trockenkühlturms mit Vorteilen verbunden,weil diese oberhalb der Wärmeaustauscheinrichtungen
17 angeordneten Wirbeleinbauflächen 15 infolge der erzielten Durchmischung der erwärmten Kühlluft die
Profile der physikalischen Größen des erwärmten Kühlluftstromes
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vergleichmäßigen und hierdurch einheitliche Zugverhältnisse über dem Kühlturmquerschnitt erzeugen. Dies gilt nicht nur für
den als Beispiel dargestellten hyperbolischen Kühlturmmantel, sondern für Kühltürme mit beliebiger Kontur.
Während in den Fig„l bis 4 deltaförmige Wirbeleinbauflächen 8,
11 und 15 mit dreieckiger Grundform dargestellt sind,zeigen die Fig.5 bis 7 weitere Ausbildungsmöglichkeiten. Fig.5 zeigt eine
kreisförmige Einbaufläche 18, Fig.6 eine elliptische Wirbeleinbaufläche
19 und Fig.7 eine parabeiförmige Wirbeleinbaufläche
20 „ Auch die gekrümmten Kanten dieser Wirbeleinbauflächen 18,
19 und 20 besitzen einen symmetrischen Verlauf mit in Strömungsrichtung der Kühlluft verlaufender Symmetrieebene, Dies trifft
auch auf die rautenförmige Grundform der Wirbeleinbaufläche
21 gemäß Fige8 zue
Die Fig„9 und 10 zeigen schließlich,daß die Wirbeleinbauflächen
22 und 23 im Querschnitt profiliert sein können. Die Wirbelein~ baufläche 22 gemäß Fige9 ist beispielsweise im Querschnitt
V-förmig ausgebildet. Die Wirbeleinbaufläche 23 ist mit einem abgewinkelten Rand 23a versehen.
Der insbesondere in Figol erkennbare Anstellwinkel 9 der Wirbeleinbaufläche
8 gegenüber der Strömungsrichtung der Kühlluft kann zwischen 10 und 50° liegen. Eine besonders gute Wirkung
ergibt sich bei einem Winkel von etwa 30°. Das Verhältnis der Breite zur Länge der Wirbeleinbauflächen 8,11,15 und 18 bis
kann zwischen 1:1 und 1:3 liegen. Eine besonders gute Wirbelbildung und gleichzeitig ein besonders niedriger Druckverlust
ergeben sich,wenn das Breiten-Längen-Verhältnis den Wert 1:1,8 besitzt ο
Da der Versperrungsgrad durch die Wirbeleinbauflächen 8,11,15 und 18 bis 23 sich nur durch die vom Anstellwinkel abhängige
Projektion der Wirbeleinbauflächen in die Strömungsrichtung
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ergibt,kann die Breite der Wirbeleinbaufläche bzwodie Summe
der Breiten aller Wirbeleinbauflächen zwischen 40$ und 90$
der Quererstreckung der Strömung in der Anströmebene der Wir~ beleinbaufläche bzw.Wirbeleinbauflächen liegen. Eine optimale
Wirkung wird erreicht,wenn dieser Wert bei etwa 65% liegt«,
Die in den Fig.l bis 4 dargestellten Wirbeleinbauflächen 8,11
bzw.15 können bezüglich ihrer Lage im Kühlturm und/oder bezüglich ihres Anstellwinkels 9 gegenüber der Strömung verstell
bar ausgeführt werden, so daß ihre Wirkung, d.h» die Größe und Ausdehnung des mit ihren Kanten erzeugten Wirbelfeldes
verändert werden können. Derartige Veränderungen können bei Inbetriebnahme der Kühltürme vorgenommen werden,um durch Messungen
eine optimale Lage und Anstellung der Wirbeleinbauflächen zu erzielen. Weiterhin ist es möglich, die Wirbeleinbauflächen
während des Betriebs des Kühlturms verstellbar auszuführen,um sie hinsichtlich ihrer Wirkung den sich ändernden
Betriebsbedingungen anzupassen.
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Claims (1)
- Patentansprüche:Kühlturm mit zwischen einem Kühllufteintritt und einem Kühlluft aus tritt angeordneten Wärmeaustauscheinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß in Strömungsrichtung der Kühlluft hinter den Wärmeaustauscheinrichtungen (1,7s13,17) mindestens eine Wirbeleinbaufläche (8,11,15) angeordnet ist,deren Kantenverlauf sowohl eine in Strömungsrichtung der Kühlluft .als auch eine quer hierzu verlaufende Komponente aufweist und deren Fläche unter einem spitzen Winkel (9) gegenüber der Strömungsrichtung der Kühlluft angestellt ist.2, Kühlturm nach Anspruch 1, daduHh gekennzeichnet,daß die Wirbeleinbaufläche (8,11,15 und 18 bis 23) einen symmetrischen Kantenverlauf mit in Strömungsrichtung der Kühlluft verlaufender Symmetrieebene aufweist,,3ο Kühlturm nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirbeleinbaufläche (18 bis 21) mit einer kreisförmigen, elliptischen,parabeiförmigen oder rautenförmigen Grundform ausgebildet ist.4„ Kühlturm nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirbeleinbaufläche (8,11,15) deltaförmig mit entgegengesetzt zur Strömungsrichtung der Kühlluft weisender Spitze ausgebildet ist.5· Kühlturm nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, mit mindestens zwei unterschiedlichen Luftströmen,dadurch gekennzeichnet,daß die Wirbeleinbaufläche(8) im Bereich des Zusammentreffens der unterschiedlichen Luftströme in der Nähe der Grenzstromfläche (10) angeordnet ist.0300A7/0010ORIGINAL INSPECTEDLJRF=I l - ** -6„ Kühlturm nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5,dadurch gekennzeichnet,daß der Anstellwinkel (9) gegenüber der Strömungsrichtung der Kühlluft zwischen 10° und 50°,vorzugsweise bei etwa 30°,liegt.7» Kühlturm nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6,dadurch gekennzeichnet,daß das Breiten-Längen-Verhältnis der Wirbeleinbaufläche (8,11,15 und 18 bis 23) zwischen 1:1 und 1:3, vorzugsweise bei 1:1,8 liegt„8, Kühlturm nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis^dadurch gekennzeichnet,daß die Breite der Wirbeleinbaufläche (8,11, 15 und 18 bis 23) bzw.die Summe der Breiten aller Wirbeleinbauflächen 40$ bis 90$,vorzugsweise 65$,der Quererstreckung der Strömung in der Anströmebene .·.:. der Wirbeleinbaufläche (n) entspricht.9. Kühlturm nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8,dadurch gekennzeichnet,daß die Wirbeleinbaufläche (22,23) im Querschnitt profiliert oder V-förmig ausgebildet und/oder mit einem abgewinkelten Rand (23a) versehen ist010βKühlturm nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9,dadurch gekennzeichnet,daß die Wirbeleinbaufläche (8,11,15) bezüglich ihrer Position im Kühlturm und/oder bezüglich ihres Anstellwinkels (9) gegenüber der Strömung verstellbar ist„W/br0300A7/0010
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE2911873A DE2911873C2 (de) | 1979-03-26 | 1979-03-26 | Kühlturm |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2911873A1 true DE2911873A1 (de) | 1980-11-20 |
| DE2911873C2 DE2911873C2 (de) | 1982-08-19 |
Family
ID=6066473
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2911873A Expired DE2911873C2 (de) | 1979-03-26 | 1979-03-26 | Kühlturm |
Country Status (7)
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|---|---|
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| BR (1) | BR8001793A (de) |
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| ES (2) | ES265655Y (de) |
| FR (1) | FR2452621A1 (de) |
| GB (1) | GB2045913B (de) |
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