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DE8219268U1 - Vorrichtung zur vergleichmaessigung der stroemung - Google Patents

Vorrichtung zur vergleichmaessigung der stroemung

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DE8219268U1
DE8219268U1 DE19828219268U DE8219268U DE8219268U1 DE 8219268 U1 DE8219268 U1 DE 8219268U1 DE 19828219268 U DE19828219268 U DE 19828219268U DE 8219268 U DE8219268 U DE 8219268U DE 8219268 U1 DE8219268 U1 DE 8219268U1
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DE
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disc
channel
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DE19828219268U
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Balcke Duerr AG
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Balcke Duerr AG
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Publication date
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    • B01F25/40Static mixers
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    • B01F25/431Straight mixing tubes with baffles or obstructions that do not cause substantial pressure drop; Baffles therefor
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    • B01F25/43163Straight mixing tubes with baffles or obstructions that do not cause substantial pressure drop; Baffles therefor the baffles being flat pieces of material, e.g. intermeshing, fixed to the wall or fixed on a central rod in the form of small flat plate-like elements

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

Balcke-Dürr Aktiengesellschaft, Hornberger Straße 2,
4030 Ratingen 1
Vorrichtung zur Vergleichmässigung der Strömung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vergleichmässigung der Strömung eines gasförmigen oder flüssigen Mediums in einem rohrförmigen Kanal mit mindestens einem Einbauelement.
Beim Durchströmen rohrförmiger Kanäle tritt häufig die Notwendigkeit auf, das strömende Medium, welches gasförmig oder flüssig im Sinne einer Newton'schen Flüssigkeit sein kann, hinsichtlich seiner Zustandsgrößen über den Strömungsquerschnitt zu vergleichmässigen. Als zu vergleichmässigende Zustandsgröße ist nicht nur die Geschwindigkeit des strömenden Mediums anzusehen, sondern auch seine Temperatur, seine Dichte sowie beispielsweise die Konzentration von gasförmigen oder festen Bestandteilen innerhalb des strömenden Mediums, wie Schwefeldioxyd, Stickoxyde, Asche und Wasserdampf.
Bei Wärmetauschern ist es beispielsweise wichtig, daß die in einem rohrförmigen Kanal strömende Heiß- oder Kühlluft über den Strömungsquersehnitt des Kanals ein möglichst gleichmässiges Temperaturprofil besitzt, damit in den dem rohrförmigen Kanal nachgeschalteten Wärmeaustauschflächen keine unzulässig großen Temperaturdifferenzen auftreten, welche nicht nur einen mangelhaften Wärmeübergang zur Folge haben, sondern zusätzliche Belastungen des Wärmetauschers infolge von Wärmespannungen hervorrufen. In Abgasleitungen, beispielsweise von Dampferzeugern, ist es andererseits erforderlich, nicht nur Rauchgassträhnen unterschiedlicher Temperatur im rohrförmigen Abgaskanal zu vermeiden, sondern auch unterschiedliche Konzentratio-
-2-
nen von gasförmigen oder festen Bestandteilen, wie Schwefeldioxyd und Asche, weil durch derartige Konzentrationen örtliche Überbeanspruchungen der nachgeschalteten Wärmetauscher und Filter entstehen und ein vorzeitiger Ausfall der im Abgas vorhandenen Bestandteile nach dem Verlassen des Abgases auftreten kann. Auch bei der Führung von Warmluft durch einen rohrförmigen Kanal, beispielsweise zu einer Trocknungseinrichtung, wie sie beispielsweise in Kaffeeröstereien verwendet wird, ist es wichtig, daß die durch einen rohrförmigen Kanal strömende Heißluft über den gesamten Kanalquerschnitt eine möglichst gleichmäßige Temperatur besitzt, die Voraussetzung für eine gleichmäßige Wärmebehandlung ist.
Da bei einer Installation der Anlagen mit einem strömenden gasförmigen oder flüssigen Medium stets örtliche Gegebenheiten zu beachten sind, lassen sich Umlenkungen, Knicke und Querschnittsveränderungen des rohrförmigen Kanals niemals vermeiden» Hierdurch ergeben sich jedoch über den gesamten Strömungsquerschnitt des Kanals gesehen einseitige Verlagerungen der Strömung, die das gewünschte Ergebnis nachteilig beeinflussen.
Um diese nachteiligen Einflüsse zu beseitigen, ist es bekannt, die rohrförmigen Kanäle mit mindestens einem Einbauelement zu versehen, welches entweder durch Umlenkung der Strömung oder durch Aufteilung der Strömung und Vermischung der entstehenden Teilströme eine Vergleichmässigung der Strömungsparameter erzielte Die Nachteile der bekannten Vorrichtungen sind insbesondere darin zu sehen, daß sie einen größeren konstruktiven Aufwand erfordern und höhere Strömungsverluste zur Folge haben.
Der Erfindung liegt die Aufgabenstellung zugrunde, eine Vorrichtung zur Vergleichmässigung der Strömung eines gasförmigen oder flüssigen Mediums in einem rohrförmigen Kanal zu schaffen, die mit geringem technischen Aufwand und niedrigen Strömungsverlusten innerhalb einer kurzen Strömungsstreeke eine gute
ο e ·
IL-LIF=RI
-3-
Vergleichmässigung der Zustandsgrößen der Strömung bewirkt, wobei als Zustandsgrößen insbesondere die Geschwindigkeit, die Temperatur und die Dichte des strömenden Mediums sowie die Konzentration von gasförmigen oder festen Bestandteilen anzusehen sind, deren Werte über den gesamten Strömungsquerschnitt des eine beliebige Querschnittsform aufweisenden Kanals homogenisiert werden sollen.
Die Lösung dieser· Aufgabenstellung durch die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Einbauelement als plattenförmige Scheibe mit vom strömenden Medium frei umströmten Kanten ausgebildet ist, die gegenüber der HauptStrömungsrichtung des Mediums unter einem spitzen Winkel angestellt ist.
Mit diesem Vorschlag wird ein Einbauelement geschaffen, welches ein sich in Strömungsrichtung ausbreitendes Wirbelsystem erzeugt, dessen Querkomponenten für eine schnelle und intensive Durchmischung des strömenden Mediums sorgen, so daß bereits nach einer kurzen Strömungsstrecke hinter der plattenförmigen Scheibe eine sehr gute Vergleichmässigung der Zustandsgrößen erzielt worden ist. Mit geringem technischen Aufwand und niedri« gen Strömungsverlusten wird auf diese Weise eine wirksame Vergleichmässigung der Strömung erzielt. Infolge des einfachen Aufbaus kann die erfindungsgemäße Scheibe auch nachträglich in vorhandene Strömungskanäle eingebaut werden, so daß sich die erfindungsgemäße Vorrichtung auch für bereits vorhandene Anlagen mit in einem rohrförmigen Kanal strömendem Medium verwenden läßt.
Die Oberfläche der Scheibe beträgt nach einem weiteren Merkmal der Erfindung mindestens 50% des Strömungsquerschnittes des Kanals, so daß zuverlässig alle Teile der Strömung von dem Vergleichmässigungseffekt erfaßt werden. Da die Scheibe unter einem spitzen Winkel zur HauptStrömungsrichtung angestellt ist, ist trotz der verhältnismäßig großen Oberfläche der Scheibe ihr
:κ:ι
Versperrungsgrad gering.
Die Scheibe kann gemäß weiteren Merkmalen der Erfindung eine kreisförmige oder elliptische Form besitzen, und zwar insbesondere bei im Querschnitt kreisförmigen Strömungskanälen. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Scheibe auch eine mehreckige Form besitzen, wobei vorzugsweise eine Dreiecksform mit entgegengesetztderStrömungsrichtung weisender Spitze gewählt wird. Selbstverständlich ist es auch möglich^ kombinierte Formen für die plattenförmige Scheibe zu verwenden, beispielsweise in der Art einer Parabel.
Damit die als Einbauelement wirkende plattenförmige Scheibe optimal eingestellt und gegebenenfalls an sich ändernde Strömungsbedingungen angepaßt werden kann, wird mit der Erfindung weiterhin vorgeschlagen, die Scheibe um eine quer zur HauptStrömungsrichtung des strömenden Mediums verlaufende Achse schwenkbar zu lagern und durch mindestens eine Strebe unter dem vorgegebenen Winkel zu halten. Diese Weiterbildung der Erfindung schafft auf einfache Weise eine gute Möglichkeit zur Veränderung des Anstellwinkels, wobei neben einer festen Einstellung auch variable und gegebenenfalls motorisch angetriebene Verstellungen möglich sind.
Bei einer besonders einfachen Ausführungsform ist die Strebe aus zwei relativ zueinander verstellbaren Strebenteilen gebildet. Um die als Einbauelement wirkende Scheibe mit geringstmöglichem Aufwand in den rohrförmigen Kanal einsetzen zu können, ist erfindungsgemäß sowohl die die Scheibe lagernde Achse als auch die Strebe an einem Flanschring gelagert, der in den vom strömenden Medium durchströmten Kanal einsetzbar ist β
Eine besonders gute Wirkung ergibt sich, wenn die Scheibe in einem sich in Strömungsrichtung erweiternden Kanalabschnitt
angeordnet wird.
Mit der Erfindung wird schließlich vorgeschlagen, der Scheibe einen Gleichrichter in Form von in HauptStrömungsrichtung angeordneten Flächen nachzuschalten, damit die zur Vergleichmässigung der Strömung gebildeten Wirbel nach Erzielung der gewünschten Wirkung wieder abgebaut werden.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigen:
Figo 1 einen Längsschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel in einem Strömungskanal mit rechteckigem Querschnitt,
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Kanal gemäß Fig.l mit einer Ansicht der eingebauten Scheibe,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel mit einem im Querschnitt kreisförmigen Strömungskanal,
Fig. 4 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles IV in Fig.3,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch eine dritte Ausführungsform mit einem der Scheibe nachgeschalteten Gleichrichter,
Fig. 6 eine Ausführungsform des Gleichrichters bei im Querschnitt kreisförmigem Strömungskanal,
Fig. 7 eine Ausführungsform des Gleichrichters bei im Querschnitt rechteckigem Strömungskanal,
Fig. 8 eine schematische Seitenansicht eines Dampferzeugers mit nachgeschaltetem Wärmetauscher und im Rauchgasrohr angeordneter Vergleichmässigungsvorrichtung,
Fig. 9 ein das Temperaturprofil vor dem Wärmetauscher darstellendes Diagramm ohne Verwendung der erfindungs« gemäßen Vorrichtung,
:κ:ι
-6-
Fig. 10 ein der Pig. 9 entsprechendes Diagramm mit
Verwendung der erfindungsgexnäßen Vorrichtung,
Pig. 11 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform mit bezüglich des Anstellwinkels verstellbarer Scheibe,
Fig. 12 eine Draufsicht auf die Scheibe nach Fig.11,
Fig. 13 drei unter verschiedenen Achsen ermittelte
Geschwindigkeitsprofile in einem Strömungskanal nach Fig.11 vor dem Einbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig0 14 das unabhängig von den jeweiligen Achsen ermittelte Geschwindigkeitsprofil im Kanal nach Pig.Il nach Einbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung und
Fig. 15 fünf verschiedene Ausführungsformen für die bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwendeten Scheiben.
Beim ersten Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 ist ein rohrförmiger Kanal 1 gezeigt, durch den ein gasförmiges Medium strömt. In den Kanal 1 ist ein Geschwindigkeitsprofil 2 eingezeichnet, welches zeigt, daß die Strömungsgeschwindigkeit in der linken Hälfte des Kanals 1 erheblich größer ist als in der rechten Hälfte. Um die unterschiedlichen Geschwindigkeiten des strömenden Gases zu vergleichmässigen, ist in einem sich in Strömungsrichtung verengenden Zwischenstück 3 eine plattenförmige Scheibe 4 angeordnet, die gegenüber der Hauptströmungsrichtung des Gases unter einem spitzen Winkel angestellt ist. An das Zwischenstück 3 schließt sich ein Kanalstück 5 mit gegenüber dem Kanal 1 verkleinertem Strömungsquerschnitt an.
Wie die Fig.2 erkennen läßt, ist die als Einbauelement wirkende plattenförmige Scheibe 4 dreieckförmig ausgebildet, wobei
ms· β β · * ι
ir »
-7-
das strömende Gas die Kanten der Scheibe 4 frei umströmt. Um diese freie Umströmung der Kanten zu ermöglichen, ist die Scheibe 4 um eine quer zur HauptStrömungsrichtung verlaufende Achse 6 schwenkbar gelagert, und zwar mittels eines Halters 7, der an einem Flanschring 8 befestigt ist. Der Planschring 8 ist zwischen dem Kanal 1 und dem Zwischenstück 3 angeordnet. In ihrer jeweiligen Lage wird die Scheibe 4 durch eine zweitei lige Strebe 9 gehalten, die wiederum an einem Planschring 10 abgestützt ist, der sich zwischen dem Zwischenstück 3 und dem Kanalstück 5 befindet.
Die vom gasförmigen Medium frei umströmten Kanten der Scheibe 4 erzeugen ein sich in Strömungsrichtung des Gases ausbreitendes Wirbelsystem, dessen Querkomponenten zu einer verlustarmen und sehr schnellen Vergleichmässigung der unterschiedlichen Geschwindigkeiten führen. Im unteren Teil der Pig.l ist anhand eines Geschwindigkeitsprofils 11 zu erkennen, daß die Geschwindigkeit des über den gesamten Querschnitt strömenden Gases im Kanalstück 5 nur unwesentlich von der mittleren Geschwindigkeit abweicht.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel gemäß den Fig.3 und 4 ist ein im Querschnitt kreisförmiger Kanal 12 mit einer Krümmung von 90° gezeigt. Infolge dieser Krümmung ergibt sich am Strömungsaustritt dieses Kanals 12 ein sehr ungleichmäßiges Geschwindigkeit sprof il 13. An den Kanal 12 ist eine Kanalerweiterung 14 angeschlossen, die in einem Kanalstück 15 mit gegenüber dem Kanal 12 größerem Strömungsquerschnitt mündet. Am übergang zwischen dem Kanal 12 und der Kanalerweiterung 14 ist ein Planschring 16 angeordnet, der über einen Halter 17 und eine Strebe 18 eine Scheibe 19 lagert, die gemäß der Abbildung in Fig.4 kreisförmig ausgebildet ist.
Die frei umströmten Kanten dieser Scheibe -^ schaffen nach bereits kurzer Strömungsstrecke des Gases innerhalb des Kanal-
CDU-JF=II=R
-8-
stückes 15 eine sehr gute Vergleichmässigung der unterschiedlichen Geschwindigkeiten, wie aus dem Ge s chwindigke it spr ofil 20 im unteren Teil der Fig.3 hervorgeht.
Ähnliche Wirkungen werden auch beim dritten Ausführungsbeispiel nach Fig.5 erzielt, bei welchem hinter einem rechtwinklig abknickenden Kanal 21 eine geringfügige Erweiterung 22 mit einer Scheibe 23 angeordnet ist, die in ein Kanalstück 2k übergeht» In diesem Kanalstück 24 ist ein Gleichrichter 25 angeordnet, der aus parallel zur Hauptströmungsrichtung verlaufenden Flächen besteht» Bei der Ausbildung des Kanalstückes 24 mit kreisförmigem Querschnitt sind die Flächen des Gleichrichters 25 in der Art von Speichen ausgebildet, wie dies Fig.6 zeigt. Hat das Kanalstück 24 dagegen einen rechteckigen Querschnitt, wie dies Fig.7 zeigt, können die Flächen des Gleichrichters 25 auch rechtwinklig zueinander angeordnet sein0 In beiden Fällen sorgen die parallel zur HauptStrömungsrichtung verlaufenden Flächen des Gleichrichters 25 dafür, daß die von der Scheibe 23 erzeugten Wirbel unterdrückt werden, nachdem ihre quer zur HauptStrömungsrichtung verlaufenden Komponenten zu einer Ver~ gleichmässigung der Strömung geführt haben.
In Fig.8 ist eine Einsatzmöglichkeit der voranstehend beschrie benen Vorrichtungen dargestellt, und zwar bei einem Dampferzeuger 26. An den schematisch dargestellten Dampferzeuger 26 schließt sich ein Rauchgasrohr 27 an, welches ebenso wie der Rauchgaszug des Dampferzeugers 26 in senkrechter Richtung verläuft und über einen waagerecht verlaufenden Verbindungskanal 28 mit dem Rauchgaszug des Dampferzeugers 26 in Verbindung steht. Das Rauchgasrohr 27 führt die aus dem Dampferzeuger 26 austretenden heißen Rauchgase zu einem als Luftvorwärmer eingesetzten Wärmetauscher 295 der im unteren Teil des Rauchgasrohres 27 angeordnet ist,. Um diesem Wärmetauscher 29 die Rauchgase mit möglichst gleicher Temperatur über dem gesam-
ti* 4· **■* I ·
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-s-
ten Strömungsquerschnitt zuzuführen, ist oberhalb des Wärmetauschers 29 ein Rauchgasmischer 30 vorgesehen.
Wie die schematische Darstellung in Fig.8 zeigt, umfaßt dieser Rauchgasmischer 30 mehrere plattenförmige Scheiben 31, deren Kanten frei umströmt sind und die gegenüber der Hauptströmungsrichtung des Rauchgases unter einem spitzen Winkel angestellt sind«, Die Scheiben 3i besitzen beim dargestellten Ausführungsbeispiel eine Dreieckform. Jeweils zwei Scheiben 31 sind in Strömungsrichtung gesehen hintereinander angeordnet? Außerdem liegen sich jeweils zwei Scheiben 31 gegenüber, so daß in einem Strömungsquerschnitt vier Scheiben 31 angeordnet sind, von denen einander benachbarte Scheiben mit ihren Flächen jeweils im rechten Winkel zueinander verlaufen.
In Fig.9 ist das Temperaturprofil der Abgasströmung im Rauchgasrohr 27 unmittelbar vor dem Wärmetauscher 29 gezeigt,wenn kein Rauchgasmischer 30 vorhanden ist. Das Diagramm zeigt deutlich, daß im linken, dem Dampferzeuger 26 zugewandten Teil des Rauehgasrohres 27 infolge der Str-ömungsumlenkung eine erheblich niedrigere Temperatur herrscht als im weiter rechts liegenden Teil des Strömungsquerschnitts B Auf diese Weise ergeben sich erhebliche Abweichungen von der mit einer strichpunktierten Linie dargestellten mittleren Temperatur t_.. Das nach Einbau eines Rauchgasmischers 30 ermittelte Temperaturprofil gemäß Fig.10 zeigt, daß die im Rauchgasmischer 30 eingebauten Scheiben 31 für eine sehr gute Vergleichmässigung der Temperatur sorgen, so daß der zur Vorwärmung der Verbrennungsluft eingesetzte Wärmetauscher 29 einen günstigeren Wirkungsgrad erzielt.
In Fig.11 ist mit strichpunktierten Linien eine konstruktive Ausbildung einer Kanalerweiterung 14 dargestellt, wie sie beispielsweise in Fig.3 verwendet wird. Die Zeichnung zeigt einen Flanschring 16, an dem ein Halter 17 befestigt ist, und
CI3L_JFRF=»
zwar mittels zweier Querstreben 32, die geraeinsam ein Y bildeno Am gegabelten Teil dieser Y-förmig angeordneten Querstreben 32 sind zwei Streben 18 angelenkt, die jeweils zweiteilig ausgeführt sind und an einem Plansch 33 angreifen, der an einer als Einbauelement dienenden Scheibe 19 angebracht ist ο Diese Scheibe 19 ist um eine Achse 34 verschwenkbar, die zwischen dem Halter 17 und der Scheibe 19 ausgebildet ist. Wie die beiden mit strichpunktierten Linien gezeichneten Darstellungen in Figο11 erkennen lassen, läßt sich mit der voranstehend beschriebenen Konstruktion die Scheibe 19 nicht nur um die Achse 34 je nach Zusammensetzen der Streben 18 zwecks Veränderung des Anstellwinkels verschwenken, sondern auch quer zur Strömungsrichtung versetzen, Zu diesem Zweck muß lediglich der Halter 17 zwischen den beiden aneinanderliegenden Teilen der Querstreben 32 verschoben werden.
In Fig.13 sind drei unter verschiedenen Achsen ermittelte Geschwindigkeitsprofile gezeichnet, die sich ergeben, wenn am Ende der Kanalerweiterung 14 die Geschwindigkeit entlang jeweils eines Durchmessers der Kanalerweiterung 14 ermittelt wird, und zwar ohne den Einbau einer Scheibe 19. Die in Fig.13 dargestellten drei Geschwindigkeitsprofile zeigen, daß die tatsächlichen Geschwindigkeiten erheblich von der mittleren Geschwindigkeit w abweichen. Wenn die Scheibe 19 in die Kanalerweiterung 14 eingebaut und unter dem richtigen Winkel zur HauptStrömungsrichtung angestellt wird, ergeben sich unter allen drei in Fig.13 eingezeichneten Achsen Geschwindigkeitsprofile gemäß Fig.l4, welche erkennen lassen, daß die Strömungsgeschwindigkeit über den gesamten Strömungsquerschnitt der Kanalerweiterung 14 nur unwesentlich von der mittleren Geschwindigkeit w abweicht.
In Figo15 sind schließlich Draufsichten auf fünf verschiedene Ausführungsmöglichkeiten der voranstehend erläuterten Scheiben gezeigt. In der linken oberen Ecke ist eine kreisförmige
• ι* η ·
:κ:ι
-11-
Scheibe 19 zu erkennen, wie sie in dem AiEführungsbeispiel nach den Figuren 3 und 4 bzw» 11 und 12 verwendet wird.Anstelle einer solchen kreisförmigen Scheibe 19 kann auch eine in der Draufsicht elliptische Scheibe 35 verwendet werden, wie sie rechts oben in Fig.15 gezeichnet isto Unter der Scheibe ist in Fig.15 eine dreieckförmige Scheibe 4 zu erkennen, wie sie beispielsweise auch im Anwendungsbeispiel nach Fig,8 eingesetzt wird. Anstelle der dreieckförmigen Scheibe 4 kann auch eine rhombische Scheibe 36 verwendet werden, wie sie ebenfalls in Fig.15 dargestellt ist. Schließlich ist es möglich, eine Scheibe 36 parabelförmig auszuführen, wie dies die linke untere Darstellung in Fig.15 zeigt» Die jeweiligen Abmessungen und Formen der erläuterten Scheiben können somit dem jeweiligen Anwendungsfall angepaßt werden.
IZZ3 HJJF=I F=! 1 Kanal 31 -14-
2 Geschwindigkeitsprofil 32 Bezugsziffernliste:
3 Zwischenstück 33 Scheibe
4 Scheibe 34 Querstrebe
5 Kanalstück 35 Flansch
6 Achse 36 Achse
7 Halter Scheibe
8 Planschring Scheibe
9 Strebe
10 Planschring
11 Geschwindigkeitsprofil
12 Kanal
13 Geschwindigkeitsprofil
14 Kanalerweiterung
15 Kanalstück
16 Planschring
17 Halter
18 Strebe
19 Scheibe
20 Geschwindigkeitsprofil
21 Kanal
22 Erweiterung
23 Scheibe
24 Kanalstück
25 GMchrichter
26 Dampfe/r zeuger
27 Rauchgasrohr
28 Ve rb indung s kanal
29 Wärmetauscher
30 Rauchgasmischer

Claims (9)

Schut zansprüche:
1. Vorrichtung zur Vergleichmässigung der Strömung eines gasförmigen oder flüssigen Mediums in einem rohrförmigen Kanal mit mindestens einem Einbauelement, dadurch gekennzeichnet, daß das Einbauelement als plattenförmige Scheibe (4,19,23, 31,35,36) mit vom strömenden Medium frei umströmten Kanten ausgebildet ist, die gegenüber der HauptStrömungsrichtung des Mediums unter einem spitzen Winkel angestellt- ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Scheibe (4,19,23,31,35S36) mindestens fünfzig Prozent des Strömungsquerschnitts des Kanals (3sl4s22s27) beträgt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (19,35) eine kreisförmige oder elliptische Form besitzt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (4,36) eine mehreckige, vorzugsweise dreieckige Form besitzt.
5. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (4,19) um eine quer zur HauptStrömungsrichtung des strömenden Mediums veuaufende Achse (6,34) sshwenkbar gelagert und durch mindestens eine Strebe (9,18) unter dem vorgegebenen Winkel gehalten ist.
6ο Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Strebe (9,18) aus zwei relativ zueinander verstellbaren Strebenteilen gebildet ist,
7„ Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die die Scheibe (4,19) lagernde Achse (6,34) als auch die Strebe (7,9,18) an
Kl
-13-
einem Planschring (8,10,16) gelagert ist, der in den vom strömenden Medium durchströmten Kanal ( 1,5,12,15) einsetzbar ist.
8» Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis I3 dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (19) in einem sich in Strömungsrichtung erweiternden Kanalabschnitt (l4) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheibe (23) ein Gleichrichter (25) in Form von in HauptStrömungsrichtung angeordneten Flächen naehgeschal-cet ist.
W/br
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