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DE2911572C2 - - Google Patents

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Publication number
DE2911572C2
DE2911572C2 DE19792911572 DE2911572A DE2911572C2 DE 2911572 C2 DE2911572 C2 DE 2911572C2 DE 19792911572 DE19792911572 DE 19792911572 DE 2911572 A DE2911572 A DE 2911572A DE 2911572 C2 DE2911572 C2 DE 2911572C2
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DE
Germany
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molding tool
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tool according
mass
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DE19792911572
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English (en)
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DE2911572A1 (de
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Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bucher Guyer AG
Original Assignee
Bucher Guyer AG
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Publication date
Application filed by Bucher Guyer AG filed Critical Bucher Guyer AG
Publication of DE2911572A1 publication Critical patent/DE2911572A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2911572C2 publication Critical patent/DE2911572C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/26Moulds
    • B29C45/27Sprue channels ; Runner channels or runner nozzles
    • B29C45/2701Details not specific to hot or cold runner channels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Formwerkzeug zum Her­ stellen von Formteilen aus Kunststoff oder Gummi, mit einem zen­ tralen Zuführkanal für die Formmasse und mit einem Verteiler­ element, das sich im wesentlichen in der Längsrichtung des Zu­ führkanals in diesen hinein erstreckt.
Bei einem derartigen bekannten Formwerkzeug (DE-GM 19 54 553) erstreckt sich der zentrale Zuführkanal koaxial zu einem einzigen ringförmigen Formnest, in dessen inneren Ring­ raum ein vollzylindrischer Kern eingesetzt ist. Das eine Ende dieses Kerns erstreckt sich axial über die eine radiale Stirn­ seite des ringförmigen Formnestes in der Gestalt eines Kegels oder einer Kuppel hinaus und bildet damit das Verteilerelement, das in eine dazu komplementär geformte Erweiterung des zen­ tralen Zuführkanals hineinragt. Zwischen diesem Verteiler­ element und der zentralen Erweiterung des Zuführkanals ist im Bereich der radialen Stirnfläche des Formnestes ein ring­ förmiger Spalt gebildet, durch den die vom zentralen Zuführ­ kanal gegen das Verteilerelement strömende Formmasse in das ringförmige Volumen des Formnestes geleitet wird.
Während es sich bei dem bekannten Formwerkzeug um ein Einfachwerkzeug mit nur einem einzigen Formnest handelt, ent­ steht bei Mehrfachwerkzeugen mit mehreren Formnestern die Schwierigkeit, daß Unterschiede in der Qualität der in den einzelnen Formnestern gebildeten Formkörper auftreten können. Die Ursache hierfür liegt darin, daß die einzelnen Form­ nester durch Verteilkanäle mit dem zentralen Zuführkanal ver­ bunden werden müssen, wobei einerseits durch unterschiedliche Rauhigkeit der Wände der Verteilkanäle und andererseits durch unterschiedliche Querschnitte der Verteilkanäle die Qualitäts­ unterschiede hervorgerufen werden. So führen die Rauhigkeits­ unterschiede zu unterschiedlichen Fließgeschwindigkeiten der Formmasse, was eine ungleiche Massenerwärmung zur Folge hat. Dies bewirkt einen ungleichen Aushärtungs- bzw. Erstarrungs­ grad in den einzelnen Formnestern. Die ungleichen Querschnitte der Verteilkanäle bewirken eine ungleiche Aufteilung der durch den Zuführkanal zugeführten Formmasse auf die Formnester sowie unterschiedliche Füllgeschwindigkeiten, was zu Lufteinschlüs­ sen und Verbrennungsschäden führt. Ein unvollständiges Füllen der Formnester zieht eine größere Gratbildung nach sich. Die Formteile erleiden daher eine ungleichmäßige Verdichtung und weisen aus den obigen Gründen erhebliche Unterschiede in der Maßhaltigkeit, der Festigkeit und der Oberflächenbeschaffen­ heit auf. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Form­ masse in den Verteilkanälen frühzeitig aushärten bzw. erstar­ ren kann.
Es ist zwar bekannt (Gastrow "Der Spritzgieß-Werkzeug­ bau in Beispielen" 1957, Seite 150 bis 151, Beispiel 58 und Seite 204 und 205, Beispiel 83), ein Formwerkzeug mit mehreren Formnestern, bei dem die Formnester durch Verteilkanäle mit einem zentralen Zuführkanal verbunden sind, mit einem Anguß­ halter zu versehen, der sich mit seinem zum Festhalten des Angusses dienenden, pfeilspitzenartig ausgebildeten einen Ende in den Bereich des Zuführkanals hinein erstreckt, von dem die Verteilkanäle abzweigen. Damit der Anguß beim Öffnen der Form durch dieses pfeilspitzenartig ausgebildete Ende sicher festgehalten wird, ist dieses in der Form eines Spitz­ kegels mit einem an die Basis des Spitzkegels anschließenden zylindrischen Bund von gegenüber der Basis des Spitzkegels verringertem Durchmesser ausgebildet. Dabei ist der Spitz­ kegel mit seiner Mantelfläche von der Wand des Zuführkanals allseitig beabstandet, so daß die durch den Zuführkanal zuge­ führte Formmasse den Spitzkegel allseitig umströmt und bei einer Verlangsamung der Fließgeschwindigkeit in einem der Ver­ teilkanäle ohne weiteres in azimutaler Richtung des Spitz­ kegels zu den anderen Verteilkanälen ausweichen kann. Somit kann durch den bei dem bekannten Formwerkzeug vorgesehenen Angußhalter keine einem ungleichmäßigen Durchfluß durch die Verteilkanäle entgegengerichtete Verteilerwirkung erzielt werden.
Schließlich ist ein Formwerkzeug mit einem einzigen Formnest und einem einzigen Zuführkanal bekannt (DE-PS 23 06 366), bei dem in den Zuführkanal ein richtungsveränderliches Lenk­ element für den zugeführten Materialstrom eingefügt ist. Eine verteilende Wirkung auf mehrere Formnester ist hierdurch jedoch nicht möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Formwerk­ zeug der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß mehrere Formnester vorgesehen sein können, ohne nennenswerte Ungleichmäßigkeiten in deren Befüllung hervorzurufen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Zuführkanal sich in zu Formnestern führende Ver­ teilkanäle verzweigt, daß das Verteilerelement im Verzwei­ gungsbereich angeordnet ist und mit der Wand des Zuführ­ kanals zu den Verteilkanälen führende Durchlässe bildet.
Sobald bei dem erfindungsgemäßen Formwerkzeug eine Differenz in der Fließgeschwindigkeit der Massen in den einzel­ nen Verteilkanälen auftritt, übt infolge der erfindungsgemäßen Ausbildung des Verteilerelementes die den Zuführkanal durch­ strömende Masse einen zusätzlichen Druck auf den mit geringerer Geschwindigkeit fließenden Massestrom aus, was zu einer Erhöhung der Fließgeschwindigkeit führt. Sofern sich ein Verteilkanal verstopft, bewirkt diese zusätzliche Druckkraft eine Weiterbe­ wegung der stillstehenden Masse zum Formnest hin.
Vorzugsweise ist die Lage des Verteilerelementes in eine quer zu seiner Längsrichtung verlaufenden Richtung ver­ änderbar, wozu das Verteilerelement durch seitliche Druckeinwirkung aus einer Ruhelage elastisch auslenkbar, um eine etwa rechtwinklig zu seiner Längsachse verlaufende Drehachse schwenkbar oder quer zu seiner Längsrichtung verschiebbar sein kann. Damit ist es möglich, die lichte Weite der Durchlässe zu verändern, wodurch auf die Auf­ teilung des durch den Zuführkanal zugeführten Masse­ stromes auf die einzelnen Verteilkanäle Einfluß ge­ nommen werden kann.
Es ist ferner von Vorteil, wenn in Strömungsrichtung der Formmasse gesehen dem Verteilerelement eine Ablenkein­ richtung zum wahlweisen Lenken des Massestromes auf be­ stimmte Durchlässe vorgeschaltet ist. Dabei weist die Ablenkeinrichtung zweckmäßigerweise ein im Zuführkanal angeordnetes, quer zur Strömungsrichtung der Masse ver­ schiebbares oder verschwenkbares Ablenkorgan auf, das mit einem sich in Strömungsrichtung der Masse verengenden Durchflußkanal versehen ist, der durch Bewegen des Ab­ lenkorganes mit einer Mündung gegen die Durchlässe gerichtet werden kann. Es ist auch möglich, daß die Ablenkeinrichtung wenigstens ein in den Zuführkanal ein­ fahrbares Ablenkelement aufweist, das in eingefahrener Stellung einen Teil des Durchflußquerschnittes versperrt. Wird in einem Verteilkanal der Massefluß verzögert oder kommt letzterer gar zum Stillstand, so kann mittels dieser Ablenkeinrichtung der Massestrom gegen diesen Verteilkanal gerichtet und auf diese Weise das Fließen der Masse zum Formnest hin beschleunigt bzw. wieder in Gang gesetzt werden.
Im folgenden werden anhand der Zeichnung Ausführungsbei­ spiele des Erfindungsgegenstandes näher erläutert.
Die verschiedene Ausführungsformen betreffenden Fig. 1 bis 9 zeigen im Schnitt und rein schematisch einen Teil eines Formwerkzeuges mit einem sich in Verteilkanäle verzweigenden Zuführkanal und einem in letzteren hin­ einragenden Verteilerelement.
In den Figuren ist jeweils nur ein Teil eines Mehr­ fachwerkzeuges gezeigt, das im übrigen bekannter Bauart ist. Solche Formwerkzeuge werden zum Spritzpressen, Spritzgießen bzw. Pressen von Formteilen aus thermo­ plastischen und duoplastischen Kunststoffen sowie aus Kautschuk verwendet.
Das mit 1 bezeichnete Formwerkzeug weist bei allen Aus­ führungsbeispielen einen zentralen Zuführkanal 2 auf, der sich in einzelne Verteilkanäle 3 und 4 verzweigt, die zu nicht gezeigten Formnestern führen. Im Ver­ zweigungsbereich 5 des Zuführkanales 2 ist ein Verteiler­ element 6 angeordnet, das koaxial zum Zuführkanal 2 ver­ läuft und sich in Längsrichtung dieses Zuführkanales 2 in diesen hineinerstreckt. Das Verteilerelement 6 ver­ jüngt sich zu seinem im Zuführkanal 2 liegenden Ende 6 a hin. Das Verteilerelement 6 ist vorteilhafterweise keilförmig ausgebildet und läuft an seinem Ende 6 a in eine Spitze aus. Mit der Wand 7 des Zuführkanales 2 bildet das Verteilerelement 6 Durchlässe 8 und 9, die den Übergang vom Zuführkanal 2 zu den einzelnen Ver­ teilkanälen 3 und 4 bilden. Die in Richtung des Pfeiles A durch den Zuführkanal 2 strömende Formmasse wird auf die verschiedenen Verteilkanäle 3 und 4 aufgeteilt und fließt in Richtung der Pfeile B bzw. C zu den einzelnen Formnestern.
Anhand der Fig. 1 wird nun die Wirkungsweise des Ver­ teilerelementes erläutert.
Für die folgenden Überlegungen wird angenommen, daß durch vorzeitiges Verstopfen des Verteilkanales 3 der Massefluß in diesem Kanal zum Stillstand gekommen sei. Die im Zuführkanal 2 fließende Masse gelangt, wie das durch die Pfeile dargestellt ist, über den Durchlaß 9 zum Verteilkanal 4, da sich ja im Verteilkanal 3 und im Durchlaß 8 ein feststehender Pfropfen gebildet hat. Die fließende Masse bewegt sich entlang der strich­ punktiert dargestellten Grenzfläche 10 am feststehenden Massepfropfen vorbei. Die dabei auftretende Reibungs­ kraft R hat eine entgegengerichtete Kraft K zur Folge, deren Vertikalkomponente K v auf die feststehende Masse einen zusätzlichen Druck ausübt. Durch diesen zu­ sätzlichen Druck kann die Masse im Verteilkanal 3 wieder in Bewegung gesetzt werden, was ein Nachfließen der Formmasse durch den Durchlaß 8 in den Verteilkanal 3 und zum Formnest zur Folge hat. Eine ähnliche Wirkung tritt auch dann auf, wenn der Massestrom im Verteilkanal 3 nicht stillsteht sondern mit einer Geschwindigkeit fließt, die geringer ist als die Fließgeschwindigkeit der Masse im Verteilkanal 4. Auch in diesem Fall bewegen sich die unterschiedlich schnell fließenden Masseströme entlang einer Grenzfläche 10′ aneinander vorbei. Dabei entsteht wie bereits erwähnt eine Reibungskraft R, die eine Gegen­ kraft K zur Folge hat, die mit ihrer Vertikalkomponente K v , d. h. ihrer Komponente in Längsrichtung des Zuführ­ kanales 2, auf den langsamer fließenden Massestrom im Verteilkanal 3 einwirkt und eine Erhöhung der Fließge­ schwindigkeit dieses Massestromes zur Folge hat. Wie aus der Fig. 1 hervorgeht, verläuft die Grenzfläche 10′ steiler als die Grenzfläche 10 bei stillstehendem Masse­ strom im Verteilkanal 3. Das Verteilerelement 6 bewirkt somit eine selbsttätige Regelung der Fließgeschwindigkeiten der Masse in den Verteilerkanälen 3, 4, falls diese Fließ­ geschwindigkeiten nicht zumindest annähernd gleich sind.
Die erwähnte Vertikalkomponente K v bzw. die in Längs­ richtung des Zuführkanales 2 wirkende Komponente der Kraft K wird, wie das aus Fig. 2 ohne weiteres ersichtlich ist, größer, je steiler die Grenzfläche 10, 10′ ist, d. h. je mehr sich diese Grenzfläche der Längsrichtung des Zuführkanales 2 annähert. Wie Fig. 2 zeigt, kann die Steilheit der Grenzfläche 10 durch eine in den Zuführ­ kanal 2 vorspringende Kante 11 in der Wand 7 des Zuführ­ kanales 2 im Sinne einer größeren Steilheit beeinflußt werden.
Um den vorstehend erwähnten Effekt des Ver­ teilerelementes 6 vergrößern zu können, wird im Zuführ­ kanal 2 in Strömungsrichtung A der Formmasse gesehen vor dem Verteilerelement 6 eine Verengung 12 vorgesehen, wie das in Fig. 3 dargestellt ist. Damit der Massendurchsatz trotz dieser Verengung 12 konstant bleibt, ist der Druck im Zuführkanal 2 entsprechend zu erhöhen. Aus dieser Fig. 3 geht weiter hervor, daß es von Vorteil ist, die Querschnitte der Verteilkanäle 3 und 4 gegenüber den Quer­ schnitten der Durchlässe 8 und 9 größer zu wählen, damit keine zu großen Reibungsverluste auftreten.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 besteht das ein kegelförmiges Ende 6 a aufweisende Verteilerelement 6 aus einem elastischen Material und ist mit einem Basisteil 13 einstückig ausgebildet, der in die Formwandung einge­ setzt ist. Durch seitliche Druckeinwirkung wird das Ver­ teilerelement 6 aus seiner in ausgezogenen Linien darge­ stellten Ruhelage in Richtung gegen die Wand 7 des Zu­ führkanales 2 ausgelenkt. Tritt beispielsweise im Ver­ teilkanal 3 eine Verstopfung auf, so baut sich in diesem Verteilkanal 3 und im Durchlaß 8 ein Druck auf, der größer ist als der Druck im Verteilkanal 4 und im Durch­ laß 9. Dies ist durch die mit P bzw. P′ bezeichneten Pfeile dargestellt. Da wie erwähnt P größer ist als P′ wird das Verteilerelement 6 in die gestrichelt darge­ stellte Lage ausgelenkt. Dadurch wird der Durchlaß 8 zu Lasten des Durchlasses 9 vergrößert. Durch diese Ver­ größerung des Durchlasses 8 wird die auf die Masse im Verteilkanal 3 wirkende Druckkraft erhöht, was wie bereits anhand der Fig. 1 beschrieben zur Folge hat, daß die stillstehende Masse im Verteilkanal 3 in Bewegung gesetzt wird bzw. die Fließgeschwindigkeit der Masse in diesem Verteilkanal 3 erhöht wird. Dank seiner elastischen Eigenschaften kehrt das Verteilerelement 6 wieder in seine Ruhelage zurück, sobald die Druckverhältnisse in den beiden Verteilkanälen 3 und 4 wieder gleich sind.
Anstelle eines vollständig aus elastischem Material be­ stehenden Verteilelementes kann auch ein solches ver­ wendet werden, das nur ein Zwischenstück aus elastischem Material aufweist, das auf die beschriebene Weise eben­ falls ein elastisches Auslenken des Verteilerelementes 6 erlaubt.
In den Fig. 5 und 6 sind noch andere Möglichkeiten zur Veränderung der lichten Weite der Durchlässe 8 und 9 dar­ gestellt. Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 ist das Verteilerelement 6 an einem schieberartigen Basisteil 14 befestigt, welcher in Richtung des Pfeiles D in einer Ausnehmung 15 im Formwerkzeug 1 hin und her verschiebbar geführt ist. Die Verschiebungsrichtung D des Verteiler­ elementes 6 verläuft etwa rechtwinklig zur Längsrichtung des Zuführkanales 2 bzw. zur Strömungsrichtung A der Formmasse. Durch Verschieben des Verteilerelementes 6 kann der Durchlaß 8 zu Lasten des Durchlasses 9 ver­ größert werden und umgekehrt. Das Vergrößern, bzw. Ver­ kleinern der Durchlässe 8, 9 hat die bereits anhand der Fig. 4 beschriebene Wirkung.
In Fig. 6 ist das Verteilerelement 6 an einem Basisteil 16 befestigt, der um eine Schwenkachse 17 in Richtung des Pfeiles E schwenkbar im Formwerkzeug 1 gelagert ist. Die Schwenkachse 17 verläuft etwa rechtwinklig zur Längs­ richtung des Zuführkanales 2 bzw. zur Strömungsrichtung A der Formmasse. Ein Verschwenken des Verteilerelementes hat ebenfalls ein Vergrößern des einen Durchlasses 8, 9 zu Lasten des andern Durchlasses zur Folge, wie das bereits anhand der Fig. 4 und 5 erläutert worden ist.
Bei den in den Fig. 7 bis 9 gezeigten Ausführungsbei­ spielen ist vor dem Verteilerelement 6 eine Ablenkein­ richtung vorhanden, mittels welcher der durch den Zuführ­ kanal 2 zufließende Massestrom wahlweise auf einen der Durchlässe gelenkt werden kann.
In Fig. 7 ist als Ablenkorgan ein Schieber 18 vorhanden, der in Richtung des Pfeiles F und quer zur Strömungs­ richtung A der Masse verschiebbar ist. In diesem Schieber 18 ist ein Durchflußkanal 19 vorhanden, der sich in Strömungsrichtung A stetig verengt. Durch Verschieben des Schiebers 18 kann die Mündung 19 a des Durchflußkanales 19, die einen kleineren Querschnitt hat als die Eintritts­ öffnung 19 b, entweder mehr gegen den Durchlaß 8 oder mehr gegen den Durchlaß 9 gerichtet werden.
Der Schieber 18 wird so verschoben, daß der aus dem Durchflußkanal 19 austretende Massestrom gegen denjenigen Durchlaß 8, 9 gelenkt wird, in dem der Massestrom eine kleinere Fließgeschwindigkeit hat oder gar stillsteht.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8 ist anstelle des Schiebers 18 ein um eine Schwenkachse 22 verschwenkbares Ablenkorgan 20 vorhanden. Dieses weist ebenfalls einen sich in Strömungsrichtung A der Masse stetig verengenden Durchflußkanal 21 auf, dessen Mündung 21 a einen kleineren Querschnitt hat als die Einlaßöffnung 21 b. Da die Schwenk­ achse 22 rechtwinklig zur Strömungsrichtung A verläuft, kann die Mündung 21 a quer zu dieser Strömungsrichtung A verschoben werden. Damit ist es gleich wie bei der Aus­ führungsform gemäß Fig. 7 möglich, den Massestrom wahl­ weise zu einem der Durchlässe 8, 9 zu lenken.
Fig. 9 zeigt eine andere Möglichkeit zum Lenken des Masse­ stromes. Bei dieser Ausführungsvariante sind zwei Schieber 23 und 24 vorhanden, die wahlweise in Richtung der Pfeile G bzw. H in den Zuführkanal 2 einfahrbar sind. In einge­ fahrener Stellung versperren die Schieber 23, 24 einen Teil des Durchflußquerschnittes, wodurch eine Lenkung des Massestromes möglich ist. So bewirkt bei­ spielsweise der Schieber 24 in seiner in Fig. 9 gezeigten eingefahrenen Stellung ein Lenken des Massestromes zum Durchlaß 8. Anstelle von zwei wie gezeigt sich gegen­ überliegenden Schiebern ist es auch möglich, nur einen einzigen Schieber 23 oder 24 vorzusehen. Anstelle von Schiebern, die quer zur Strömungsrichtung A in den Zu­ führkanal 2 einfahrbar sind, können auch Klappen vorge­ sehen werden, die um eine rechtwinklig zur Strömungs­ richtung A verlaufende Achse schwenkbar sind und in den Zuführkanal 2 eingeschwenkt werden können, um gleich wie die Schieber 23, 24 einen Teil des Durchflußquerschnittes zu verschließen und eine Lenkung des Massestromes auf einen der Durchlässe 8 und 9 zu bewirken.
Mit den beschriebenen Formwerkzeugen ist es möglich, die eingangs erwähnten Nachteile zu verhindern, die da­ durch entstehen können, daß aus herstellungstechnischen Gründen die Wände der Verteilkanäle 3 und 4 unter­ schiedliche Rauhigkeit aufweisen oder die Querschnitte dieser Verteilkanäle 3, 4 ungleich groß sind. Un­ gleichen Fließgeschwindigkeiten in den Verteilkanälen 3 und 4 oder gar einer Verstopfung eines Verteilkanales kann mit den vorgesehenen Mitteln auf die erwähnte Weise entgegengetreten werden.

Claims (13)

1. Formwerkzeug zum Herstellen von Formteilen aus Kunststoff oder Gummi, mit einem zentralen Zuführkanal für die Formmasse und mit einem Verteilerelement, das sich im wesentlichen in der Längsrichtung des Zuführkanals in diesen hinein erstreckt, dadurch gekenzeichnet, daß der Zu­ führkanal (2) sich in zu Formnestern führende Verteilkanäle (3, 4) verzweigt, daß das Verteilerelement (6) im Verzweigungsbereich angeordnet ist und mit der Wand (7) des Zuführkanals (2) zu den Verteilkanälen (3, 4) führende Durchlässe (8, 9) bildet.
2. Formwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilerelement (6) koaxial zum Zuführ­ kanal (2) verläuft.
3. Formwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß sich das Verteilerelement (6) zu seinem im Zuführkanal (2) liegenden Ende (6 a) hin verjüngt.
4. Formwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß zur Veränderung der lichten Weite der Durchlässe (8, 9) die Lage des Verteilerelementes (6) in einer quer zu seiner Längsrichtung verlaufenden Richtung veränderbar ist.
5. Formwerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilerelement (6) durch seitliche Druckeinwirkung (P) aus einer Ruhelage elastisch auslenkbar ist.
6. Formwerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilerelement (6) um eine etwa recht­ winklig zu seiner Längsachse verlaufende Schwenkachse (17) schwenkbar ist.
7. Formwerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilerelement (6) quer zu seiner Längs­ richtung verschiebbar ist.
8. Formwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da­ durch gekennzeichnet, daß in Strömungsrichtung (A) der Formmasse gesehen dem Verteilerelement (6) eine Ablenkeinrichtung (18, 20, 23, 24) zum wahlweisen Lenken des Massestromes auf bestimmte Durchlässe (8, 9) vorgeschaltet ist.
9. Formwerkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkeinrichtung ein im Zuführkanal (2) angeordnetes, quer zur Strömungsrichtung (A) der Masse verschiebbares oder verschwenkbares Ablenk­ organ (18, 20) aufweist, das mit einem sich in Strömungsrichtung (A) der Masse verengenden Durch­ flußkanal (19, 21) versehen ist, der durch Bewegen des Ablenkorganes (18, 20) mit seiner Mündung (19 a, 21 a) gegen die Durchlässe (8, 9) richtbar ist.
10. Formwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkeinrichtung wenigstens ein in den Zuführkanal (2) einfahrbares Ablenkelement (23, 24) aufweist, das in eingefahrener Stellung einen Teil des Durchflußquerschnittes versperrt.
11. Formwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführkanal (2) in Strömungsrichtung (A) der Masse gesehen vor dem Verteilerelement (6) eine Verengung (12) aufweist.
12. Formwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand (7) des Zuführkanales (2) in Strömungs­ richtung (A) der Masse gesehen vor demVerteiler­ element (6) eine in den Zuführkanal (2) vorspringende Kante (11) aufweist.
13. Formwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilkanäle (3, 4) gegenüber den Durch­ lässen (8, 9) einen größeren Querschnitt aufweisen.
DE19792911572 1978-05-16 1979-03-23 Formwerkzeug zum herstellen von formteilen aus kunststoff oder gummi Granted DE2911572A1 (de)

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