DE2910719C2 - - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C19/00—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
- E01C19/52—Apparatus for laying individual preformed surfacing elements, e.g. kerbstones
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- Structural Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verlegegerät für Pflaster
steine mit einem zweiachsig auf zumindest drei Rädern
auf dem Boden eigenstabil abgestützten und verfahrbaren
Chassis, an dem ein Greifzangenelement für Pflaster
steine vor dem Chassis zumindest in vertikaler Richtung
beweglich angeordnet ist.
Ein Verlegegeräte der vorstehend bezeichneten Art ist aus der DE-GMschrift 77 05 290 bekannt.
Die vorbekannten Verlegegeräte sind generell nach Art
von Handkarren auch zweiachsig mit starr geführten
Rädern ausgebildet, wobei zweiachsige Ausführungen zu
einer Änderung der Fahrtrichtung ein Hochkippen des
Verlegegeräts erfordern, um diese auf zwei Rädern seit
lich verschwenken zu können.
Solche handbetätigte Karren sind allerdings in ihrer
Leistungsfähigkeit begrenzt und in ihrer Handhabung
schwierig, wenn man berücksichtigt, daß für den Ar
beitsbereich nicht etwa ebener und fester Untergrund
vorausgesetzt werden kann. Insbesondere bei Gefälle und
Steigungen von z. B. 2% bis 3% wie es für den Regenablauf
vorgesehen wird treten kritische Belastungen auf.
Für den Handhabenden kann das Verlegegerät bei abschüssiger oder
ansteigender Strecke eine erhebliche Last und sogar eine
Gefahr darstellen. Er muß die Handhebel zum Ausbalancieren
der Last von Greifangelegenheit und Pflastersteinen
nach unten drücken. Dadurch mindert sich sein
fester Stand und seine Fähigkeit das Gerät zu schieben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verlegegerät der ein
gangs bezeichneten Art so auszubilden, daß es eine leich
tere und effektivere Verlegearbeit ermöglicht und dabei die
frische, unbefestigte Pflasterung gleichermaßen geschont
wird.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
daß zwei der Räder zusammen mit einem sie miteinander
verbindenden Achsgestell um einen zwischen den Rädern
liegenden Drehpunkt gegenüber dem Chassis in der Hori
zontalebene verschwenkbar sind, daß das Greifzangenele
ment an einem mit dem Achsgestell verschwenkbaren Aus
leger befestigt ist und daß das Chassis bzw. das Achs
gestell einen Fahrantrieb trägt.
Die Ausstattung des Verlegegeräts mit einem eigenen An
trieb und mit lenkbaren Rädern entlastet die Bedienper
son ersichtlich von der ggf. schweren Aufgabe, das Ver
legegerät zu bewegen. Dies allein reicht jedoch nicht aus
ein brauchbares Verlegegerät zu schaffen.
Ein motorgetriebenes Verlegegerät ist aus der
DE-OS 15 34 201 bekannt. Dieses weist einen schweren
Aufbau mit eigener Ladefläche und einen eigen
ständig gegenüber dem Fahrwerk beweglichen
Ausleger auf. Schon vom Gewicht her beansprucht
ein solches Verlegegerät die frische Pflasterung in
unannehmbarer Weise. Ganz besonders schädlich
sind jedoch die Drehbewegungen der einzeln
angelenkten Räder.
Lenkbewegungen im Stand
oder bei langsamer Fahrt führen dazu, daß die noch ungefestigt
zusammengesetzten Pflastersteine verschoben und verdreht
werden. In dieser Hinsicht schafft die Erfindung dadurch
Abhilfe, daß sie die Räder nur zusammen mit einem diese
verbindenden Achsgestell verdrehbar macht, so daß sie
keine Drehbewegung innerhalb ihrer Auflagefläche ausfüh
ren, sondern bei Lenkeinschlägen mit großem Lenkroll
radius vor- bzw. zurückrollen und damit Drehreibungen
gegenüber der Pflasterung vermeiden. Hierdurch erst wird
der Weg frei, Verlegegeräte mit größerem Gesamtgewicht,
wie es schon durch den Antrieb bedingt ist und auch mit
Vergrößerung der zu verlegenden Einheiten oder Gruppen
angestrebt wird, problemlos auf eine frische, unbefestigte
Pflasterung auffahren zu lassen.
Als besonders vorteilhaft hat es sich herausgestellt, ein
solches Verlegegerät so auszubilden, daß das Achsgestell
mit dem Fahrantrieb aus einem handelsüblichen Einachs
schlepper gebildet ist. Dieses ermöglicht ein Baukasten
system, bei dem ein großer Teil des Verlegegeräts als
Großserienprodukt mit entsprechenden Kostenvorteilen und
sonstigen Vorzügen hinsichtlich der Zuverlässigkeit, der
Wartung und der Austauschbarkeit findet. Ein leicht
trennbarer Zusammenbau eines solchen Einachsschleppers
mit den diesen zu einem Verlegegerät ergänzenden Teilen
schafft weiterhin die Möglichkeit, den Einachsschlepper
sonstigen Aufgaben zuzuführen bzw. dort, wo ein solcher
Einachsschlepper bereits vorhanden ist, auf diesen zu
rückzugreifen und lediglich die Zusatz-Ausrüstung beizu
stellen.
In der nachfolgenden Beschrei
bung sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung an
hand einer Zeichnung näher erläutert. In der Zeich
nung zeigt in jeweils stark schematisierter Form
Fig. 1 Seitenansicht eines Verlegegeräts mit Heck
motor,
Fig. 2 Draufsicht auf das Verlegegerät nach
Fig. 1,
Fig. 3 Seitenansicht eines Verlegegeräts mit
Frontmotor,
Fig. 4 Draufsicht auf das Verlegegerät nach
Fig. 3 und
Fig. 5 Seitenansicht eines weiteren Verlegegeräts
mit Frontmotor.
Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte, insgesamt mit
1 bezeichnete Verlegegerät besteht aus einem Chassis 2
mit vier Rädern 3, 4, 5, 6, einem Heckmotor 7, einem
vorderen Ausleger-Schlittenrahmen 8 mit einem daran
vertikal verfahrbaren, im wesentlichen horizontal aus
gerichteten Ausleger 9, einem hydraulischen Stell
glied 10 zum Verfahren des Auslegers und einem endsei
tig am Ausleger angeordneten Greifzangenelement 11
(das darstellungsgemäß ein Pflastersteinelement 12 ange
hoben hält).
Die Räder 3 und 4 bzw. 5 und 6 sind jeweils paarweise
starrachsig miteinander verbunden, wobei die Räder 5
und 6 eine zum Chassis 2 feststehende Achse aufweisen
und angetrieben werden. Der Antrieb erfolgt durch den
zwischen den Rädern 5 und 6 auf dem Chassis 2 angeord
neten Heckmotor, dessen Motorkasten oberseitig einen
Benutzersitz 13 trägt.
Die Vorderräder 3, 4 sind miteinander über ein Achsge
stell 14 verbunden, das drehschemelartig um einen mitt
leren Drehpunkt 15 gegenüber dem Chassis verschwenkbar
ist. Dieses führt zu einem großen Lenkrollradius, der
auf frischer, unbefestigter Pflasterung ein Verdrehen
der einzelnen Pflastersteine bei Lenkeinschlägen um den
Drehpunkt 15 vermeidet. Die Lenkbetätigung erfolgt über
eine Lenkgabel 16, an der auch die Bedienelemente für
den Motor und die Steuerung des Greifzangenelements
bzw. Auslegers 9 angeordnet sind.
Das Achsgestell 14 trägt den Schlittenrahmen 8 und das
hydraulische Stellglied 10, so daß der Ausleger 9 mit
dem Lenkeinschlag verschwenkt wird. Um die Last des
Auslegers 9, des Greifzangenelements 11 und des Pfla
sterelements 12 auf das Chassis zu über
tragen, ist die Verbindung zwischen Achsgestell 14 und
Chassis 2 mit einer kugelgelagerten Drehscheibe 17 ver
sehen. Das Stellglied 10 wird über eine hydraulische
Druckversorgung am Motor 7 (nicht dargestellt) versorgt
und gestattet es, den Ausleger in vertikaler Richtung
zu verfahren.
Der Heckmotor 7 balanciert durch sein Eigengewicht die
Last von Ausleger 9, Greifzangenelement 11 und Pflaster
steinelement 12 aus, wie sie über die Drehscheibe 17 auf
das Chassis 2 übertragen wird.
Fig. 3 und 4 zeigen eine alternative Ausführungsform
mit Frontmotor, wie sie insgesamt mit 21 bezeichnet ist.
Auch diese weist ein Chassis 22 und vier Räder 23, 24,
25 und 26 auf. Die Hinterräder 25 und 26 sind auch hier
über eine starre, mit dem Chassis 22 fest verbundene
Achse 27 untereinander verbunden. Sie sind jedoch nicht
angetrieben, sondern lediglich mitlaufend.
Die Vorderräder 23 und 24 sind über ein Achsgestell 28
starr miteinander verbunden, das gegenüber dem Chassis
um einen mittleren Drehpunkt 29 in der Horizontalen mit
großem Lenkrollradius verschwenkbar ist. Dieses Achsge
stell 28 trägt auch den auf die Vorderräder wirkenden
Frontmotor 30, der mit dem Achsgestell 28 eine starre
Einheit bildet und hinter diesem liegt. Eine Lenkgabel 31
führt nach hinten aus dem Motorgehäuse heraus und ist
mit den im einzelnen nicht dargestellten Bedienelementen
für das Verlegegerät 21 ausgestattet.
Am Motorgehäuse ist ein kurzer Rahmenaufbau 32 angeord
net, der sich nach oben und zu den Seiten vom Gehäuse
des Motors 30 erstreckt und außenendig zwei miteinander
fluchtende horizontalachsige Schwenklager 33, 34 ausbil
det. Diese lenken einen im wesentlichen horizontal nach
vorn ausgerichteten Dreiecks-Ausleger 35 an, dessen
vorderes Ende ein Greifzangenelement 36 trägt, das im
dargestellten Zustand ein Pflastersteinelement 37 faßt.
Die Last des Pflastersteinelements 37 mit Greifzange 36
und Ausleger 35 wird durch ein hydraulisches Stellglied
38 aufgenommen, das auf dem Achsgestell 28 abgestützt
ist und eine Traverse 39 zwischen den beiden Armen des
Dreiecks-Auslegers 35 untergreift. Das hydraulische Stell
glied 38 wird mit Druckflüssigkeit versorgt, die steuer
bar durch eine nicht dargestellte Pumpe im Gehäuse des
Motors 30 zuführbar und über entsprechende Ventile
(gleichfalls nicht dargestellt) ablaßbar ist.
Der gegenüber den Fig. 1 und 2 nach vorn verlegte Motor
kann je nach Länge und Belastung des Auslegers 35 zu
einer Frontlastigkeit des Verlegegeräts führen. Für
einen evtl. notwendigen Gewichtsausgleich weist das
Chassis heckseitig neben einem Sitzaufbau 40 mit Benut
zersitz 41 einen Ballastkasten 42 an der Heckseite auf,
der mit Ballast, wie Steinen, Sand oder Wasser befüllbar
ist und eine ausreichende Balance herstellt.
Ein besonderer Vorteil des Verlegegeräts mit Frontan
trieb besteht darin, daß die vornliegende Arbeitseinheit
besonders einfach und preiswert und zuverlässig erstell
bar ist. Die Antriebs- und Lenkeinheit aus Rädern 23,
24, Achsgestell 28, Motor 30 und Steuergabel 31 läßt sich
nämlich durch Rückgriff auf einen handelsüblichen Ein
achsschlepper bereitsstellen. Vorteile der großen und
erprobten Serie kommen dabei dem Verlegegerät zugute,
insbesondere hinsichtlich der Preiswürdigkeit, der Zuver
lässigkeit und einfachen Wartung. An einen solchen Ein
achsschlepper sind die Aufbauten für den Ausleger 35
einschließlich hydraulischem Stellglied 38 und zugehöri
ger Versorgung und Bedienung leicht anzubringen.
Eine weitere Ausgestaltung eines insgesamt mit 45 be
zeichneten Verlegegeräts ist in Fig. 5 in wie bei den
vorangehenden Darstellungen schematisierter Form und
mit aus Darstellungsgründen fortgelassenen, vornliegen
den Teilen, insbesondere Rädern, wiedergegeben. Gemäß
der Darstellung befindet sich das Verlegegerät auf einer
frisch verlegten Pflasterung 46 und trägt einen Satz
von Pflastersteinen 47, um diesen an die Pflasterung 46
anschließend abzusetzen.
Das Verlegegerät 45 weist eine Antriebs- und Lenk
einheit auf, die aus einem Einachsschlepper 48 besteht.
Dieser Einachsschlepper 48 enthält den Antriebsmotor,
ein mit diesem starr verbundenes Achsgestell und zwei
Räder 49 an beiden Enden des Achsgestells.
Ein handelsüblicher Einachsschlepper dieser Art ist
oberhalb der bei 50 gezeigten Radachse mit im Abstand
voneinander angeordneten, übereinander liegenden Dreh
zapfenaufnahmen 51, 52 ausgestattet. In diese Drehzap
fenaufnahmen ist ein herauslösbarer Drehzapfen 53 einge
steckt, der eine koaxiale Drehbuchse 54 durchgreift,
so daß diese zwischen den Drehzapfenaufnahmen 51 und
52 in axialer Richtung festgelegt und im Drehsinn be
weglich gelagert ist. Die Drehbuchse 54 bildet das vor
dere mittlere Ende eines den Motor des Einachsschlep
pers 48 weiträumig umgreifenden Chassis 55, das heck
seitig mit zwei außenliegenden Rädern, wie einem rech
ten Hinterrad 56, einem Sitzaufbau 57, einem Sitz 58
und einem Ballastkasten 59 ausgestattet ist und inso
weit grundsätzlich mit der Ausführungsform nach den
Fig. 3 und 4 übereinstimmt.
Der Einachsschlepper 48 stützt vorder- und oberseitig
einen Lagerrahmen 60 ab, der sich mit seitlichen Rahmen
streben von einem vor dem Einachsschlepper gelegenen Be
reich nach oben und hinten erstreckt und an seinem hin
teren Ende einen Ausleger 61, vorzugsweise wieder in Form
eines Dreieck-Auslegers anlenkt. Der in vorwiegend hori
zontaler Richtung nach vorn gerichtete Ausleger wird
durch ein hydraulisches Stellglied 62 abgestützt und be
tätigt, das einerseits am unteren Teil des Lagerrahmens
60, andererseits am Ausleger 61 befestigt ist. Der Aus
leger 61 hält wieder vorderenends ein Greifzangenelement
63, das hier für die Aufnahme einer Steinlage in Raster
anordnung vorzugsweise mit breiteren Klemmleisten oder
einer Mehrzahl von einzelnen Klemmgliedern ausgestattet
ist.
Der Lagerrahmen 60 trägt auch eine Hydraulikversor
gung 64 für das hydraulische Stellglied 62. Hierzu ge
hört ein im wesentlichen senkrecht ausgerichteter Versor
gungsrahmen 65, eine Pumpe 66 und eine Keilriemenüber
tragung 67. Letztere ist auf eine Geräteantriebswelle 67
des Einachsschleppers 48 ausgerichtet, die mit dem Motor
des Einachsschleppers zumindest bei eingreifender Kupp
lung umläuft und damit in jedem Fahrzustand die Pumpe
antreiben kann. Weitere übliche Teile der hydraulischen
Anlage wie Auffangbehälter, Leitungen, Steuerventile
und dgl. sind nicht dargestellt und bedürfen wegen ihrer
allgemeinen Bekanntheit hier keiner näheren Erläuterung.
Der Lagerrahmen mit der hydraulischen Anlage, mit dem
Ausleger 61 und dem Greifzangenelement stellt eine zusam
menhängende Anbaueinheit dar. Diese ist anschlußmäßig
zunächst auf die Geräteantriebswelle 67 des Einachsschlep
pers 48 ausgerichtet und weist in der Nähe der Antriebs
welle eine nicht dargestellte einfache Schraubbefestigung
mit ein oder zwei Schrauben auf, eine Einhängbefestigung
od. dgl., wie gerade sich Anschlußmöglichkeiten an den
Einachsschlepper 48 ergeben. Im Bereich der Drehzapfen
aufnahme 52 stützt er sich oberseitig auf dem Einachs
schlepper 48 über eine Querstrebe 68 ab. Der Lagerrahmen
ist zur Anpassung an einen Dreiecks-Ausleger 61 vorzugs
weise mit zwei seitlichen, durch die Querstrebe 68 verbun
denen Rahmenstreben ausgebildet. Die Querstrebe 68 ist
in ihrer Lage einfach durch den Drehzapfen 53 festgelegt,
der die Drehzapfenaufnahme 52 mit einer Verlängerung
nach oben durchgreift und nach oben herauszuziehen ist.
Die vorstehend beschriebene und in der Fig. 5 dargestellte
Ausführungsform beinhaltet die durch Verwendung eines
handelsüblichen Einachsschleppers 48 gegebenen Vorteile,
wie sie bereits zur Ausführungsform gemäß Fig. 3 und 4
beschrieben wurden. Darüber hinaus wird das vorteilhafte
Bausatzprinzip anhand der einzelnen Baueinheiten deut
lich. Bei Entfernung des Drehzapfens 53 und der weite
ren Befestigung des Lagerrahmens 60 im Bereich der Ge
räteantriebswelle 67 zerfällt das Verlegegerät 45 in
drei Baugruppen, nämlich den Lagerrahmen 60 mit seinen
Aufbauten, das Chassis 55 mit seinen fest angeordneten
Teilen und schließlich den Einachsschlepper 48 in
seiner praktisch unveränderten Form. Hieraus ergeben
sich einschneidende Vorteile für die Praxis. Zum einen
kann ein vorhandener Einachsschlepper dieser Art, wie
er sich insbesondere in kleineren und mittleren Betrie
ben findet, leicht zu einem Verlegegerät für Pflaster
steine ergänzt werden. Er steht gleichwohl wieder für
die verschiedensten sonstigen Arbeitsaufgaben zur
Verfügung, wenn das Verlegegerät entbehrlich ist und
zwar so, daß es nur eines einfachen und schnellen Um
baus mit wenigen Handgriffen bedarf. In umgekehrter Be
trachtung wird mit einem Verlegegerät dieser Art gleich
zeitig auch ein Einachsschlepper zur vielseitigen
Verwendung angeboten.
Es versteht sich, daß ein solches Verlegegerät bedarfs
weise noch mit verschiedenen Bedieneinrichtungen ver
sehen sein kann. Die Fig. 5 gibt beispielsweise eine di
rekt auf die Vorderräder wirkende Fußbremse 69 wieder,
deren Pedale 70 im Fußbereich des Benutzers angeordnet
sind. Die Fußbremse 69 ist am Lagerrahmen 60 mit einem
Gelenk 71 und einer Rückstellfeder 72 aufgehängt. Ferner
bietet eine Fußstütze 73 den Füßen des Benutzers Halt,
wenn die Fußbremse 69 freigegeben bleiben soll. Vorzugs
weise ist zu jedem Vorderrad eine solche Fußbremse vorge
sehen, die die Handbremsung ergänzen oder ersetzen kann,
um zusätzliche Bedienungshandhabungen zu ermöglichen,
die Bremswirkung zu erzielen oder aber - bei einseitiger
Bremsung - dosierte Lenkbewegungen zu ermöglichen.
Die Lenkbewegungen des Verlegegeräts erfolgen durch
eine Lenkgabel 74 des Einachsschleppers 48, mit der
dann auch der starr mit dem Einachsschlepper 48 verbun
dene Lagerrahmen 60 und der an letzterem angelenkte Aus
leger 61 in horizontaler Richtung verschwenkbar ist.
Claims (4)
1. Verlegegerät für Pflastersteine mit einem
zweiachsig auf zumindest drei Rädern auf dem Boden eigenstabil
abgestützten und verfahrbaren Chassis, an dem ein Greifzangen
element für Pflastersteine vor dem Chassis zumindest in verti
kaler Richtung beweglich angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei der Räder (3, 4, 23, 24, 49) zusammen mit einem sie
miteinander verbindenden Achsgestell (14, 28) um einen zwischen
den Rädern liegenden Drehpunkt (15, 29) gegenüber dem Chassis
(2, 22, 55) in der Horizontalebene verschwenkbar sind, daß das
Greifzangenelement (11, 36, 63) an einem mit dem Achsgestell
verschwenkbaren Ausleger (9, 35, 61) befestigt ist und daß das
Chassis bzw. das Achsgestell einen Fahrantrieb trägt.
2. Verlegegerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Antrieb auf dem hinteren Teil des Chassis (2)
angeordnet ist.
3. Verlegegerät nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Achsgestell (14) den Fahrantrieb
trägt.
4. Verlegegerät nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Achsgestell (14) mit dem Fahrantrieb
aus einem handelsüblichen Einachsschlepper (23, 24, 28, 30,
31; 45) gebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792910719 DE2910719A1 (de) | 1979-03-19 | 1979-03-19 | Verlegegeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792910719 DE2910719A1 (de) | 1979-03-19 | 1979-03-19 | Verlegegeraet |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2910719A1 DE2910719A1 (de) | 1980-10-02 |
| DE2910719C2 true DE2910719C2 (de) | 1988-10-20 |
Family
ID=6065794
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19792910719 Granted DE2910719A1 (de) | 1979-03-19 | 1979-03-19 | Verlegegeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2910719A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: OPTIMAS MASCHINENFABRIK H. KLEINEMAS GMBH, 26683 S |
|
| 8365 | Fully valid after opposition proceedings | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |