DE2910286A1 - Magnetisches aufzeichnungsmedium - Google Patents
Magnetisches aufzeichnungsmediumInfo
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Description
Magnetisches Aufzeichnungsmedium
Die Erfindung betrifft ein magnetisches Aufzeichnungsmedium
sowie ein Verfahren zur Herstellung desselben.
Eines der Grundprobleme magnetischer Aufzeichnüngsmedien
ist die Verbesserung der Aufzeichnungsdichte, d.h. die
-Erhöhung der pro Flächeneinheit oder pro Volumeneinheit vorhandenen Datenspeicher* Opazitäten. Hierdurch kann die
Größe des erforderlichen magnetischen Aufzeichnungsmediums
herabgesetzt werden. :
Wenn man unter Verwendung eines herkömmlichen magnetischen Pulvers ein magnetisches Aufzeichnungsmedium mit kleinen
Abmessungen herstellt, so ist die Empfindlichkeit herabgesetzt
und die Frequenzcharakteristika sind schlecht. Es ist
somit ein magnetisches Pulver mit verbesserten Charakteristika
erforderlich, z. B. mit einer hohen Koerzitivkraft und einer hohen Magnetflußdichte. Man benötigt daher ein magnetisches
Aufzeichnungsmedium mit einer hohen Koerzitivkraft zur Erzielung
einer hohen Aufzeichnungsdichte. Eine Koerzitivkraft von mehr als 550 Oersted bei Zimmertemperatur (25 0C)
reicht aus unter Berücksichtigung der Ausgewogenheit mit dem Magnetkopf. Die Orientierung ist vorzugsweise
höher und insbesondere höher als 2,0. Es besteht dabei jedoch ein Problem hinsichtlich der Stabilität. 2in magnetisches
Aufzeichnungsmedium, bei dem zwar die magnetischen Charakteristika,
z. B. die Koerzitivkraft, geeignete Werte aufweisen, das jedoch hinsichtlich der magnetischen Charakteristika
instabil ist, so daß diese mit der Temperatur oder dem Druek variieren, kann praktisch nicht verwendet werden. Es ist
somit äußerst wichtig, daß die magnetischen Charakteristika des magnetischen Aufzeichnungsmediums stabil sind.
Es wurden insbesondere die Koerzitivkräfte des magnetischen
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2910236
Aufzeichnungsmediums (eine der wichtigsten magnetischen
Eigenschaften) bei verschiedenen Temperaturen untersucht.
—196°C 25°C Man kann dabei insbesondere das Verhältnis Hc /Hc
br.lden. Dabei bedeutet Hc"196 C die Koerzitivkraft bei -196 C
25°C (Siedepunkt des flüssigen Stickstoffs). Hc bedeutet die
Koerzitivkraft bei 25 °C (Zimmertemperatur). Man erhält auf diese Weise einen :'.Ήβχ der Temperaturabhängigkeit. Im allgemeinen
ist die Koerzitivkraft bei niedrigeren Temperaturen
—196°C 25°C höher und sor;c liegt das Verhältnis Hc /Hc über 1
und je hövisr dieses Verhältnis, umso höher ist die Temperatur-
ί abhängigkeit während ein niedrigerer Wert dieses Verhältnis-
f ses eine niedrigere Temperaturabhängigkeit anzeigt. Ein
magnetisches Aufzeichnungsmedium mit einem niedrigen Index
ist unter dem Gesichtspunkt der TemperaturStabilität bevorzugt.
y Ein für die praktische Verwendung befriedigendes Verhältnis
ß von Hc /Hc liegt unterhalb 1,8.
g - — Es ist bekannt, ein magnetisches Aufzeichnungsmedium dadurch
Ii herzustellen, daß man einem ferromagnetisehen Eisenoxid
H ο +
f Kobaltionen und Eisen-II-ionen (Fe ) einverleibt. Wenn die
't _-■ ; Menge an Fe größer ist, so ist die Koerzitivkraft erhöht.
jedoch sind die magnetischen Charakteristika instabil und
man beobachtet nachteiligerweise einen Überführungseffekt oder einen Löschungseffekt. Ferner wird das Bindemittel
durch Fe beeinträchtigt, so daß nachteiligerweise die physikalischen Eigenschaften des Bandes im praktischen Gebrauch
leiden.
Die Erfinder haben den zusätzlichen Bereich des Gehaltes an
Fe + ermittelt,in dem die Störungen im praktischen Betrieb
vermieden werden können. Es hat sich herausgestellt, daß der Gehalt an Fe^+ unterhalb 1,0 Gew.-%, bezogen auf die
anderen magnetischen Substanzen, liegen sollte.
Das magnetische Aufzeichnungsmedium sollte die folgenden wichtigen Bedingungen erfüllen:
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_4_
(1) Hc 3 u sollte oberhalb 550 Oersted liegen.
(2) das Verhältnis Hc"196°C/Hc25°C sollte unterhalb 1,8 liegen..
(3) Der Gehalt an Fe sollte unterhalb 1,0 Gew.-% liegen.
Es ist derzeit kein magnetisches Aufzeichnungsmedium bekannt,
welches die obigen Forderungen befriedigend erfüllt. Die Eigenschaften bekannter magnetischer Aufzeichnungsmedien sind
in Tabelle 1 zusammengestellt.
| Y-Fe2O3 mit Co dotiert |
Y-Fe2O3 mit ad sorbier tem Co |
Y-Fe0O mit 2+ Fe -Zusatz u.adsorbier tem Co |
|
| H (Oersted) | 650 (expj | "^ 500 | 550 bis 650 |
| HC-196°C/HC25°C | 5< | 1,6 | >2,O |
| Gehalt an Fe2+ (%) | 1> | < QrI | 3 ^ 5 |
| Orientierung | 2,0 | 2,O | 1,9 |
Eines der herkömmlichen magnetischen Aufzeichnungspulver
mit hoher Koerzitivkraft und hoher magnetischer Flußdichte ist Magnetpulver, bei dem magnetisches Y-Fe2O3 eine geringe
Menge Kobalt einverleibt enthält (Y-Fe3O3 mit Kobalt dotiert).
Ein mit einem solchen magnetischen Pulver hergestelltes magnetisches Aufzeichnungsmedium weist jedoch eine hohe
Temperaturabhäntigkeit und Druckabhängigkeit der magnetischen Aufzeichnungen auf, so daß die Bedingungen (2) nicht
erfüllt ist. Darüber hinaus kommt es bei Verwendung des magnetischen Pulvers zur Herstellung von Magnetbändern nachteiligerweise
zu einem hohen Oberführungseffekt oder Kopiereffekt,
so daß dieses Magnetpulver für die praktische Verwendung nicht sonderlich geeignet ist.
SGS838/08SS
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Es wurde bereits ein verbessertes γ-Fe3O3-PuIver vom Kobalt-Adsorptionstyp
geschaffen, bei dem die Art der Kobalt-Dotierung modifiziert, ist. Bei diesem bekannten Pulver liegt
eine Oberflächenschicht vor, welches eine ^stimmte Kobaltverbindung
enthält. Diese wird gebildet durch Adsorption von Kobaltionen auf azikularem Y-Fe3O3. Das azikulare Y-Fe3O3
bildet das Kernmaterial. Man erzielt dabei eine hohe Koerzitivkraft in Verbindung mit Oberflächenanisotropie-Eigenschaften.
Dieses bekannte magnetische Pulver hat stabile magnetische Charakteristika und es ist auch hinsichtlich des überführungseffektes
oder Kopiereffektes verbessert. Die Koerzitivkraft kann durch Erhöhung des Gehaltes der adsorbierten Kobaltionen
gesteigert werden. Die maximale Koerzitivkraft beträgt jedoch etwa 500 Oersted. Zur weiteren Steigerung der Koerzitivkraft
über 500 Oersted kann man Eisen-II-ionen (Fe ) neben den Kobaltionen dem magnetischen Pulver einverleiben. Dabei wird
zwar die Koerzitivkraft erhöht, jedoch kommt es zu einer Verschlechterung hinsichtlich des überfülirungseffektes oder
Kopiereffektes und hinsichtlich des Löscheffektes und somit sind die magnetischen Eigenschaften wiederum instabil. Darüber
hinaus kommt es zu einer Beeinträchtigung der Eigenschaften des Bindemittels. Auf diese Weise kommt es insgesamt zu einer
Verschlechterung der Eigenschaften des Aufzeichnungsmediums durch Einverleibung der Eisen-II-ionen.
Somit haben alle herkömmlichen magnetischen Aufzeichnungsmedien
verschiedenste Nachteile, und zwar hinsichtlich des tiberführungs- oder Kopiereffektes, hinsichtlich des Löscheffektes
sowie hinsichtlich der Stabilität und der Orientierung und hinsichtlich der anderen Eigenschaften des Aufzeichnung
smediums .
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein magnetisches
25°C Aufzeichnungsmedium mit einer hohen Koerzitivkraft (Hc
von über 550 Oersted) und einem hohen Orientierungsfaktor
(Orientierungsfaktor über 2,0} und einer hohen Temperatur-
—1960C 25°C
Stabilität (Hc /Hc von 1,6 bis 1,7) zu schaffen,
Stabilität (Hc /Hc von 1,6 bis 1,7) zu schaffen,
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. 2+
welches nur einen geringen Gehalt an Fe (weniger als 1,0
Gew.-%) aufweist, welches verschiedene Eigenschaften nachteilig beeinflusst und welches im Vergleich zu herkömmlichen magnetischen
Aufzeichnungsmedien verbesserte physikalische Eigenschaften hat.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein magnetisches
Aufzeichnungsmedium gelöst, welches ein magnetisches Pulver enthält, das erhalten wurde durch Dispergieren von azikularem
Y-Fe2O3 in einer wässrigen Lösung eines Kobaltsalzes und durch
Reduktion des Kobaltsalzes mit einem Reduktionsmittel unter Abscheidung einer Kobaltkomponente auf dem azikularem Y-Fe2O3.
Im folgenden sollen die magnetischen Charakteristika des
erfindungsgemäSen Aufzeichnungsmediums und der herkömmlichen
Aufzeichnungsmedien in der Tabelle 2 einander gegenübergestellt werden.
| Erfindung | Y-Fe2O3 mit Co dotiert |
Y-Fe2O3 mit adsorbiertem Co |
Y-Fe3O3 mit adsorbiertem Co u.Fe2+- Gehalt |
|
| Hc25 C (Oe) | 550-580 | 650 | -500 | 55O-65O |
| Ec-196°C/ HC25°C |
1/6 - 1,7 | >5,0 | 1/6 | >2,0 |
| Fe2+-Gehalt (%) |
O/O | 41/0 | <0,1 | 3-5 |
| Orientierung | 2,1 - 2,3 | 2,0 | 2,0 | 1,9 |
Im folgenden soll die Herstellung des erfindungsgemäßen magne tischen Aufzeichnungsmediums erläutert werden.
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f Erfindungsgemäß ist der Gehalt an Eisen-II-ionen (Fe ),
I welche verschiedene Eigenschaften des magnetischen Auf"
p Zeichnungsmediums nachteilig beeinflussen, herabgesetzt
j| und es wird hierdurch ein magnetisches Aufzeichnungsmedium
I mit einer hohen Koerzitivkraft, einer hohen magnetischen
ψ Flußdichte und großer Stabilität erhalten. Azikulares Y-Fe3O3
f wird sorgfältig in einer wässrigen Lösung eines Kobaltsalzes
s dispergiert. Danach wird ein Reduktionsmittel hinzugesetzt.
'! Als Reduktionsmittel kann man ein Hydrogensulfit verwenden
i| oder Natriumborhydrid, Hydrazin,· ein Hydrazin-Derivat oder
Jj Katriumhypophospb.it. Ferner wird eine Base zugemischt, wobei
ί Reduktion eintritt. Das Gemisch wird auf eine Temperatur
S unterhalb 100 0C erhitzt. Dabei findet die Umsetzung statt
% und eine Kobaltverbindung wird auf der Oberfläche des aziku-
I laren γ-Fe^O, abgeschieden. Nach der Umsetzung wird das
''X Magnetpulver mit Wasser gewaschen und filtriert und getrocknet.
I; Zur Herbeiführung einer gleichförmigen Reduktion kann mein
I Chelatisierungsmittel zusetzen. Ein Zusatz eines Chelatisie-I
rungsmittels wirkt sich jedoch nicht im Sinne einer Steigelt rung der Koerzitivkraft aus. Vielmehr wird das Reduktionsf.
mittel geschwächt und die Koerzitivkraft gesenkt. Demgemäß fs wird bei dem erfindungsgeraäßen Verfahren ein Chelatisierungs-I
mittel nicht eingesetzt.
I Erfindungsgemäß kann die Koerzitivkraft des Magnetpulvers
ρ variiert werden durch Wahl des Zeitpunktes oder der Zeitdauer
1 des Kobaltsalzes, Verzögerung des Zusatzes des Reduktionsmit-
H tels nach Zusatz der Base, durch fiahl der Konzentration der
]\ Base, der Konzentration des Reduktionsmittels und der Er-
I hitzungsdauer.
': Das erhaltene Magnetpulver wird einem Bindemittel einverleibt
und, falls erforderlich, wird ein Lösungsmittel zugesetzt*
Ferner kann ein Gleitmittel zugesetzt werden. Man erhält auf diese Weise eine Beschichtungsmasse, welche auf ein Substrat,
wie z. B. eine Polyäthylenterephthalat-Folie aufgetragen wird.
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m «■ * s '
Dann wird die Beschichtung cetrocknet, wobei das Bindemittel
aushärtet. Als Bindemittel kann man Nitrocellulose verwenden, sowie geeignete Syntheseharze, welche hinlänglich
bekannt sind. Ferner kann man herkömmliche Lösungsmittel
verwenden, derart, daß man eine für Beschichtungszwecke geeignete Beschichtungsmasse erhält.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Atasführungsbei—
spielen näher erläutert.
14 g Kobaltsulfat werden in 1 1 Wasser aufgelöst und 100 g y-Fe_O_ werden hinzugegeben und durch Mischen während 20 min
mit einem Homo-Mixer dispergiert. Dann gibt man 400 ml 6n-NaOH und 20 g Hydrosulfit als Reduktionsmittel zu der
Dispersion, worauf die umsetzung während 2O min durchgeführt
wird. Die Mischung wird noch während 2 h auf 1OO C erhitzt. Nach der Umsetzung wird das Produkt mit Wasser gewaschen,
filtriert und während 8 h bei 7O 0C getrocknet.Man erhält
dabei ein Magnetpulver. Die magnetischen Eigenschaften des Magnetpulvers werden verglichen mit Magnetpulvern, welche nach
ähnlichen Verfahren erhalten werden, jedoch ohne Zusatz eines Reduktionsmittels oder welche nur mit 7-Fe3O3 erhalten werden.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 zusammengestellt.
| Beispiel 1 | kein Reduk tionsmittel |
Y-Fe2O3 | |
| Koerzitivkraft (Oe) | 588 | 496 | 410 |
| saTicfcisciie EestfluS— dichte (emu/g) |
37,9 | 35,5 | 35,2 |
| gesättigte magnetische FluBäxchts lessa/g) |
74,-1 | 1 73,-9 |
75,1 |
| quadratisches Verhältnis | O,512 | 0,481 | 0,469 |
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•«»■es Ct «» · ··
14 g Kobaltsulfat werden in 1 1 Wasser aufgelöst und 1OO g Y-Fe-O-. werden darin dispergiert. Ferner gibt man 400 ml
6n-Na0H und 5 g Hydrosulfit als Reduktionsmittel zur Dispersion. Die Mischung wird während 3 h auf 1OO °C unter Rühren
erhitzt und umgesetzt. Nach der Umsetzung wird das Produkt mit Wasser gewaschen und filtriert und aufgearbeitet und während
12 h bei 7O °C getrocknet. Man erhält dabei ein magnetisches Pulver. Die magnetischen Eigenschaften des magnetischen
Pulvers werden mit denjenigen des als Ausgangsmaterial verwendenden Y-Fe2O3 verglichen. Die Ergebnisse sind in
Tabelle 4 zusammengestellt.
| Beispiel 2 | Y-Fe„0„ | |
| Koerzitivkraft (Oe) | 560 | 400 |
| magnetische Restfluß- dichte (emu/g) |
37,0 | 35,4 |
| jesättigte magnetische Flußdichte (emu/g) |
74,0 | 75,6 |
| Quadrat-Verhältnis 1 |
0,496 | 0,468 |
Man arbeitet nach dem Verfahren des Beispiels 2, wobei man jedoch ein Chelatxsierungsmittel (15 g Kaliumnatriumtartrat)
in der Stufe der Dispergierung des Y-Fe3O3 in der wässrigen
Lösung von Kobaltsulfat einsetztr Man erhält ebenfalls ein
magnetisches Pulver, dessen magnetische Eigenschaften gemessen wurden. Die Meßergebnisse sind zusammen mit denjenigen des
Beispiels 2 in Tabelle 5 zusammengestellt.
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• ·
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- 10 Tabelle 5
| Vergl. Bsp. |
Beispiel 2 | Y-Fe2O3 | |
| Koerzitivkraft (Oe) | 447 | 560 | 400 |
| magnetische Restfluß- diche (emu/g) |
35,5 | 37,0 | 35,4 |
| gesättigte magnetische Flußdichte (emu/g ) |
74,8 | 74,6 | 75,6 |
| Quadrat-Verhältnis | 0,475 | 0,496 | 0,468 ~- |
Man arbeitet nach dem Verfahren des Beispiels- 1, wobei man 2 g
Natriumborhydrid als Reduktionsmittel einsetzt und das Produkt während 12h trocknet. Man erhält ein magnetisches Pulver, dessen
magnetische Eigenschaften in Tabelle 6 zusammengestellt sind.
| Beispiel 3 ' | Y-Fe2O3 | |
| Koerzitivkraft (Oe) | 566 | 410 |
| magnetische Restflußdichte (emu/g) | 37,7 | 35,2 |
| gesättigte magnetische Fluß- äichte (emu/g) |
76,3 | 75,1 |
| Quadrat-Verhältnis | 0,494 | 0,469 |
Man arbeitet nach dem Verfahren des Beispiel 1, wobei man
3 ml Hydrazin als Reduktionsmittel einsetzt. Man erhält ein magnetisches Pulver, dessen inagiietischa Eigenschaften getestet
werden. Sie sind zusammen mit denjenigen des Aüsgangsitiaterials (Y-Fe2O-) in Tabelle 7 zusammengestellt.
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| • .· · 1 • · · 1 * t • 1 β · J • · » ι » ii « |
• · · · « e- * *. • · · f( * * e • · \ m |
| - 11 - | |
| Tabelle | 7 |
| Beispiel 4 | Y-Pe2O3 | |
| Koerzitivkraft (Oe) | 557 | 41Ο |
| magnetische Restflußdichte (emu/g) | 38,3 | 35,2 |
| gesättigte magnetische Flußdichte (erai/g) |
76,7 | 75,1 |
| ^uadrat-Verb.äItais | 3,4SS | O,469 |
Beispiel 5
(1) In eine Lösung von 14 g Kobaltsulfat in 1 1 Wasser
gibt man 100 g Y-Fe-O.,, worauf die Mischung dispergiert wird.
Dann gibt man 400 ml Gn-NaOH und 25 g Hydrosulfit als Reduktionsmittel hinzu. Die Mischung wird zur Durchführung der
Reduktion gerührt. Sodann wird die Mischung während 4 h auf 1OO 0C unter Rühren erhitzt. Nach der umsetzung wird das Produkt
mit Wasser gewaschen, filtriert und bei 70 0C während 12 h ge— =
trocknet. Dabei erhält man ein magnetisches Pulver. '2) Man arbeitet nach dem Verfahren (1), wobei man jedoch
während 2 h auf 100 °C erhitzt.
(3) Das Verfahren (2) wird wiederholt, wobei man jedoch den Zeitpunkt der Zugabe des Hydrosulfits nach der Zugabe des
Natriumhydroxids verzögert.
Die magnetischen Eigenschaften der erhaltenen magnetischen Pulver sowie des als Ausgangsmaterial· verwendeten Y-Fe2O3 sind
in Tabelle 8 zusammengestellt.
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1 ' ί « I i
- 12 -
| Bsp. 5 (D |
Bsp. 5 (2) |
Bsp. 5 (3) |
Y-Fe2O3 | |
| Koerzitivkraft (Oe) | 580 | 552 | 568 | 474 |
| magnetische Rest flußdichte (emu/g) |
37,1 | 37,0 | 37,4 | 36,0 |
| gesättigte magne tische Flußdichte {emu/g) |
73,0 | 72,8 | 73,9 | 75,7 |
| Quadrat-Verhältnis | 0,505 | 0,508 | 0,506 | O,476 |
Man erkennt aus den Beispielen/ daß die erfxndungsgemäßen
magnetischen Pulver eine hohe Koerzitivkraft sowie eine hohe magnetische Flußdichte sowie ein ausgezeichnetes
azikulares Verhältnis aufweisen. Ein damit hergestelltes Magnetband weist ausgezeichnete magnetische Eigenschaften
auf. Das Magnetband kann hergestellt werden durch Beschichtung eines Substrats mit einer Beschichtungsmasse, welche
das magnetische Pulver enthält sowie ein Bindemittel. Die Eigenschaften des Magnetbandes sind in Tabelle 9 zusammengestellt.
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4 ·
■ · * ■
4 ·
| 3eispiel | 1 | 2 | 3 | 4 | 5(1) | 5(2) | 5(3) |
| Koerzitiv kraft (Oe) |
563 | 558 | j 554 ' |
562 i: | 577 | 555 | 564 |
| nagnetische Rest flußdichte (Gaus) |
1210 | 1240 | 1260 | 1320 | 1290 | 1270 | 1340 |
| gesättigte magne tische Fluß dichte (Gaus) |
1450 | 1500 | 1540 | 1590 | 1560 | 1540 | 1610 |
| Br/Bm | 0,834 | 0,827 | 0,818 | 0,830 | 0,827 | 0,825 | 0,832 |
| Orientierung | 2,33 | 2,27 | 2,25 | 2,28 | 2,14 | 2,24 | 2,31 |
| HC-196°C/HC25°C | 1,62 | 1,62 | 1,67 | 1,69 | 1,74 | 1,60 | 1,65 |
| Fe2+ (%) | <O,1 | <O,1 | <O,1 | <0,1 | <0,1 | <0,1 | <0,1 |
Man erkennt aus den Daten der Tabelle 9, daß das erfindungsgemäße magnetische Aufzeichnungsmedium eine hohe magnetische
Aufzeichnungsdichte erlaubt; und zwar insbesondere wegen seiner hohen Koerzitivkraft, seiner hohen magnetischen
Flußdichte und seiner großen Stabilität und wegen der günstigen Orientierungswerte. Es bestehen insbesondere
günstige Werte hinsichtlich Hc
und hinsichtlich des
Verhältnis von Hc"196°C/Hc25°C sowie hinsichtlich der
Orientierung und des Gehaltes an Fe
$09833/0896
Claims (4)
1.) Magnetisches Aufzeichnungsmedium mit einer
Koerzitivkraft von mehr als 550 Oersted und mit einem
Verhältnis der Koerzitivkraft bei -196 °C zur Koerzitivkraft
bei 25 0C von weniger als 1,8 und mit weniger als 1,0 Gew. -f
Fe ' mit einem magnetischen Pulver, welches erhalten wurde durch Dispergieren von azikularem Eisenoxid in einer
wässrigen Lösung eines Kobaltsalzes und Reduktion derselben mit einem Reduktionsmittel unter Abscheidung einer
Kobaltverbindung auf dem azikularen Eisenoxid.
2. Magnetisches Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch ein magnetisches Pulver, welches erhalten wurde durch Reduktion eines Kobaltsalzes in An^
Wesenheit einer Base bei eimer Temperatur unterhalb 100 G.
3. Magnetisches Aufzeichnungsmediuin nach einem der
^Ansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein magnetisches
Pulver, welches hergestellt wurde durch Abscheidung einer Kobaltverbindung auf azikularem γ-Fe-O- durch Reduktion einer
Kobaltverbindung mit einem Reduktionsmittel in Gegenwart einer Base.
4. Magnetisches Aufzeichnungsmedium nach einem der
Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein magnetisches Pulver, bei dessen Herstellung eines der Reduktionsmittel
Hydrosulfit, Natriumborhydrid, Hydrazin, Hydrazinderivate oder Natriumhypophosphat bei einer Temperatur unterhalb
100 °C verwendet wurde.
909838/0896
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP53030275A JPS5939814B2 (ja) | 1978-03-16 | 1978-03-16 | 磁気記録媒体の製造方法 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2910286A1 true DE2910286A1 (de) | 1979-09-20 |
| DE2910286C2 DE2910286C2 (de) | 1982-10-21 |
| DE2910286C3 DE2910286C3 (de) | 1988-12-22 |
Family
ID=12299149
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792910286 Expired DE2910286C3 (de) | 1978-03-16 | 1979-03-15 | Magnetisches Aufzeichnungsmedium mit einem magnetischen Pulver |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4302510A (de) |
| JP (1) | JPS5939814B2 (de) |
| DE (1) | DE2910286C3 (de) |
| GB (1) | GB2016433A (de) |
| NL (1) | NL180854C (de) |
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- 1979-03-15 NL NLAANVRAGE7902046,A patent/NL180854C/xx not_active IP Right Cessation
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