DE2910096A1 - Linearer zurueckziehbarer dichtungsschieber - Google Patents
Linearer zurueckziehbarer dichtungsschieberInfo
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Description
Linearer zurückziehbarer Dichtungsschieber.
Die Erfindung betrifft einen Dichtungsschieber und insbesondere
einen linearen zurückziehbaren Dichtungsschieber mit einem Körper, der eine Einlaß- und eine Auslaßöffnung
und einen Fluidkanal zwischen beiden aufweist, in welchem eine Keilgleitstückanordnung von einer entfernten ersten Stellung eines seitlichen Kanals zu einer
zweiten Stelle im Fluidkanal zwischen Einlaß und Auslaß des Schiebers bewegt wird, an welch letzterer Stelle die
Dichtungsgleitstücke nach aussen in Verschlußeingriff mit den Schieberöffnungen verkeilt werden.
Die Mineralölraffinerien verwenden eine große Anzahl
von Absperrschiebern zur Regelung der Strömung der flüssigen und gasförmigen Produkte. Ein bisher verwendeter
zurückziehbarer dichtender Absperrschieber ist in der US-Patentschrift 2 977 086 beschrieben. Dieser Absperrschieber
wird durch einen Bewegungsablauf geschlossen, zu
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dem eine vertikale Abwärtsbewegung einer Keilgleitanordnung durch einen seitlichen Kanal zu einer Stellung
in einem Fluidkanal zwischen Einlaß- und Auslaßöffnungen des Schiebers gehört, auf die eine horizontale Bewegung
der Dichtungsgleitstücke in Anlage an den jeweils benachbarten Schieber sitzen folgt. Die Offenstellung wird
durch einen umgekehrten Bewegungsablauf erreicht/ bei welchem die Gleitstücks zuerst rechtwinkelig weg von
den jeweiligen Öffnungssitzen bewegt werden und dann die Keilgleitstückanordnung vertikal aufwärts durch einen
seitlichen Kanal vom Fluidkanal des Schiebers weg bewegt wird.
Bei Absperrschiebern dieser allgemeinen Art werden manchmal diametral entgegengesetzte Führungsschienen verwendet,
die sich in der Längsrichtung der Innenfläche des seitlichen Kanals erstrecken, wobei die Keilverschluß-Gleiteinrichtung
durch Nuten an den entgegengesetzten Seitenkanten des Keils gegen die Führungsschienen des Schieberkörpers
gehalten werden. Keilverschluß-Gleitschieber erfordern vielleicht wegen ihrer aufeinanderfolgenden öffnungs-
u. Schließbewegungen und der Kompliziertheit der Teile eine sehr sorgfältige Ausbildung, um Zuverlässigkeit
und störungsfreien Betrieb zu gewährleisten.
Der erfindungsgemäße Schieber sieht ein wirksames senkrechtes Abziehen der Dichtungsgleitstücke von den Öffnungssitzen des Schiebers ohne Abrieb und Verschleiß der Dichtung
vor. Die erfindungsgemäße Bauform ergibt ein zwangsläufiges Festhalten der Dichtungsgleitstücke im Abstand
von der Innenwand des Schieberkörpers vor, während die Keilverschluß-Gleiteinrichtung zwischen der Offenstellung
und der Schließstellung des Schiebers bewegt wird, was durch die Verwendung eines Rollmechanismus erreicht wird,
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der die Dichtungsgleitstücke am Keil während des Transports der Keilverschluß-Gleiteinrichtung zwischen den
Schieberstellungen sperrt.
Der erfindungsgemäße lineare zurückziehbare Dichtungsschieber ist von der allgemeinen Art mit einem Schieberkörper,
der mit Einlaß- und Auslaßöffnungen und einem Fluidkanal zwischen diesen versehen ist sowie mit einem
seitlichen Kanal senkrecht zu dem Fluidkanal. Eine Keilverschluß-Gleiteinrichtung
ist in der Längsrichtung in diesem aus einer ersten Schieberoffenstellung innerhalb
des seitlichen Kanals zu einer entfernten zweiten Schieberschließstellung beweglich, in welcher sich die Gleiteinrichtung
im Fluidkanal zwischen den zwei öffnungen des Schiebers befindet. Die Einrichtung weist mindestens ein
Verschlußgleitstück auf, gewöhnlich zwei, wobei die Innenfläche des Gleitstücks gleitbar an einer sich verjüngenden
Fläche des Keils anliegt. Das Gleitstück wird in der zweiten Schieberstellung gegen eine weitere Längsbewegung gehalten
und ist in dieser in einer senkrechten Richtung der Längsbewegung der Einrichtung in Verschlußanlage an einer benachbarten
Schieberöffnung beweglich. Der Schieber weist zwei diametral entgegengesetzte Führungsschienen auf, die
sich in der Längsrichtung der Innenfläche des seitlichen Kanals erstrecken, wobei sich die beiden Schienen von dem
seitlichen Kanal in den Fluidkanal des Schiebers fortsetzen. Die Gleiteinrichtung wird durch Nuten an den entgegengesetzten
Seitenkanten des Keils gegen die beiden Führungsschienen des Schieberkörpers gehalten. Bei dem
erfindungsgemäßen Schieber endet zumindest eine der Führungsschienen (gewöhnlich beide bei den meisten Ausführungsformen des Schiebers) an der zweiten Schieberstellung auf
der Innenwand des Fluidkanals, wobei die Endfläche des Schienenendes eine Rampe bildet. Der Keil weist zumindest
auf seiner einen Seitenkante eine Sperrnut auf, die sich
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in einer Querrichtung zur Längsbewegung der Einrichtung
erstreckt und ist dem Schienenende benachbart. Eine kritische Komponente der Schiebersperrbetätigungseinrichtung
des erfindungsgemäßen Sperrschiebers ist eine Rolle, die
zur Sperrnut parallel ist und sich in Eingriff mit einer
Lagerfläche des Gleitstücks befindet. Die Rolle ist so angeordnet, daß sie an der zweiten Schieberstelle
sich in die Nut und aus derselben bewegt. Die Rolle liegt, wenn sie sich in der Sperrnut des Keils befindet, gegen
die Längsnut der benachbarten Führungsschiene an und dient in dieser Stellung zur Sperrung des Gleitstücks am
Keil, wodurch eine senkrechte Bewegung des Gleitstücks während der Längsbewegung der Einrichtung zwischen den
beiden Schieberstellungen ausgeschlossen wird. Beim Schliessen des Schiebers wird durch die Rolle das Gleitstück vom
Keil dadurch entsperrt, daß es sich aus der Sperrnut heraus und
ausser Kontakt mit der Längskante der Schiene und in
Anlage an der Rampe des Schienenendes bewegt. Während einer anfänglichen Stufe beim öffnen des Schiebers, wirkt die
Rolle mit der Rampe zusammen, um eine umgekehrte Längsbewegung des Gleitstücks, bis das senkrechte Lösen des
Gleitstücks von der benachbarten Schieberöffnung beendet ist, zu verhindern.
Bei der Bauart des Schiebers mit zwei Gleitstücken besteht die Notwendigkeit, die Bewegung der beiden Gleitstücke zwischen der Offenstellung und der Schließstellung
des Schiebers zu synchronisieren. Bei einer Ausführungsforra
des Schiebers wird die synchronisierte Gleitstückbewegung durch die in der Nut des Keils angeordnete
Rolle erhalten, wobei dessen entgegengesetzte Enden gegen gesonderte Auflagerflächen der beiden Gleitstücke anliegen.
Bei einer weiteren Ausführungsform des Schiebers wird
die Synchronisierung der Bewegung der beiden Gleitstücke
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dadurch gewährleistet, daß an der Innenfläche jedes Gleitstücks
mindestens eine Nase vorgesehen ist, die sich in einer senkrechten Richtung der Längsbewegung der Gleiteinrichtung
erstreckt, wobei die Nase des einen Gleitstücks über der anderen liegt und die Rolle an der oberen
Seite der oberen Nase gelagert ist. Bei dieser letzteren Ausführungsform weist jedes Gleitstück vorzugsweise zwei
voneinander in Abstand befindliche Nasen an seiner Innenfläche auf, welche zwei Nasen an den entgegengesetzten
Seiten der Gleitstücke angeordnet sind. Die beiden Nasen des einen Gleitstücks liegen über denjenigen des anderen
und im Falle, in welchem der Schieber zwei Rollen verwendet,
sind die Rollen an den Oberseiten der oberen zwei Nasen des einen Gleitstücks angeordnet.
In den beiliegenden Zeichnungen zeigen: .
Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht des erfindungsgemäßen Schiebers, ausgebaut aus der Fluidleitung;
Fig. l(a) und l(b) sind Teilansichten im Schnitt nach der Linie Ka) - l(a) in Fig. 1, welche Einzelheiten
anderer Dichtungselemente zeigen;
Fig. 2 eine auseinandergezogene Darstellung kritischer Elemente eines bevorzugten erfindungsgemäßen
Schiebers;
Fig. 3 eine Ansicht im Längsschnitt, teilweise im Aufriß, längs der Linie 3-3 in Fig. 1, welche den
Schieber in seiner voll geschlossenen Stellung zeigt, wobei die Verschlußgleitstücke nach aussen
durch ein mittiges Keilglied in Anlage an den Einlaß- und Auslaßöffnungen des Schiebers gedrückt
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werden;
Fig. 4 teilweise weggeschnitten eine Ansicht im Aufriß in einer zu der der Fig. 3 senkrechten Ebene, wobei
eines der Verschlußgleitstücke entfernt ist, um den mittigen Keil und dessen aufgehängte Hebenase
sowie zwei voneinander in Abstand befindliche Sperrollenausloseeinrichtungen mit näheren Einzelheiten
zu zeigen;
Fig. 5 eine Zeitfolgeansicht zu Fig. 3 und 4 beim öffnen
des Schiebers, welche das Keilglied in einer leicht angehobenen Stellung zeigt, wobei die Keilsperrnut
der Höhe der Sperrolle angenähert ist und die Verschlußgleitstücke sich ausser Eingriff mit benachbarten
Schieberöffnungen befinden;
Fig. 6 eine Ansicht im Schnitt zum gleichen Zeitpunkt wie in Fig. 5, jedoch in einer Ebene senkrecht zur
letztgenannten Figur, welche die Verschlußgleitstücke in Bewegung in senkrechter Verlagerung von
den zwei öffnungen des Schiebers weg zeigt;
Fig. 7 eine Schnittansicht zu einem Zeitpunkt im Zeitablauf, der später als der von Fig. 5 liegt, wobei
der Keil sich in einer etwas höheren Stellung befindet und die Keilsperrnut in naher Ausfluchtung
mit der Sperrolle verläuft;
Fig. 8 eine Ansicht zum gleichen Zeitpunkt wie in Fig. 7, jedoch in einer Ebene, die zu der der letztgenannten
Figur senkrecht ist, welche die Keilanhebenase in ihrer anfänglichen Anlage an den beiden
Verschluß-Gleitstücken zeigt, welche Gleitstücke
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sich ausserhalb der Öffnungsverschlußanlage, jedoch immer noch in Ausfluchtung mit den beiden öffnungen
des Schiebers, befinden;
Fig. 9 eine Ansicht in enger Zeitfolge zu der von Fig. 7, welche die Rolle in der Keilsperrnut zeigt, nachdem
sie gerade die Rampe am Abschlußende der benachbarten Führungsschiene verlassen hat, und welche
das Verschlußgleitstück beim Beginn, sich in Längsverlagerung aus der früheren Ausfluchtung mit
der benachbarten Schieberöffnung zu bewegen, zeigt;
Fig. 10 eine Ansicht im Längsschnitt, teilweise im Aufriß, zu einem wesentlich späteren Zeitpunkt im Zeitablauf
als Fig. 9 und in einer Ebene senkrecht zur letztgenannten Figur, welche die Keilverschlußgleiteinrichtung
in der voll offenen Stellung des Schiebers zeigt, wobei die Einlaß- und Auslaßöffnungen
des Schiebersyfür die Fluidströmung frei sind;
Fig. 11 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 11-11 in Fig. Io;
Fig. 12 eine weitere Ausfuhrungsform des erfindungsgemäßen
Schiebers mit einem beweglichen inneren Leitungssegment, das als die Hebenase der Einrichtung dient;
Fig. 13 eine Teilansicht im Schnitt nach der Linie 13-13 der Schieberausführungsform nach Fig. 12;
Fig. 14 eine Schnittansicht wieder einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schiebers, bei
welcher ein einziges Verschlußgleitstück verwendet wird;
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Fig. 15 eine Teilansicht in schaubildlicher Darstellung,
aus der Einzelheiten des Bereiches 15 in Fig. 14 ersichtlich sind, welche die Verhältnisse der
Elemente der Sperrsicherungseinrichtung, wobei sich der Schieber in der Stellung für vollen Verschluß
der Öffnung befindet, zeigen;
Fig. 16 eine auseinandergezogene Darstellung eines Teils
der Elemente einer anderen Ausbildung des. .".erfindungsgemäßen
Schiebers;
Fig. 17 eine Ansicht im Längsschnitt des Schiebers der Ausführungsform nach Fig. 16, welche den Schieber
in seiner voll geschlossenen Stellung zeigt und die Verschlußgleitstücke durch das mittige Keilglied
nach aussen in Anlage an den Einlaß- und Auslaßöffnungen des Schiebers belastet sind;
Fig. 18 eine Ansicht im Aufriß in einer Ebene senkrecht zu der von Fig. 17, wobei eines der Verschlußgleitstücke
entfernt ist;
Fig. 19 eine Ansicht im Längsschnitt zu einem wesentlich
späteren Zeitpunkt des Zeitablaufs als in Fig. 18,
welche Ansicht die Gleitstück-Keilanordnüng in der voll offenen Stellung des Schiebers zeigt,
in welcher die Einlaß- und Auslaßöffnungen des Schiebers für die Fluidströmung offen sind und
Fig. 20 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 20-20 in
Fig. 19.
Der lineare zurückziehbare Dichtungsschieber 20, wie er
in den Zeichnungen dargestellt ist, besitzt einen Basis-
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körper 22 mit ausgefluchteten zwei öffnungen 24, 25 und
zwischen diesen einen Fluidkanal 26. Der Körper 22 weist einen seitlichen Kanal 28 senkrecht zum Pluidkanal 26
auf, wobei eine Keilverschluß-Gleiteinrichtung 30 im letzteren
Kanal angeordnet und in der Längsrichtung in diesem aus einer ersten Schieberoffenstellung, wie in Fig. 10
gezeigt, beweglich ist, in welcher die Gleiteinrichtung im Abstand vom Fluidkanal 26 ist, zu einer entfernten
zweiten Schieberschließstellung beweglich ist, in welcher die Gleiteinrichtung 30 sich im Fluidkanal 26 zwischen den
Einlaß- und Auslaßöffnungen 24, 25 des Schiebers befindet, wie am besten in Fig. 2 und 4 ersichtlich ist.
Die Einrichtung 30 wird durch ein mittiges Keilglied 32 gebildet, das gleitbar auf seinen entgegengesetzten sich
verjüngenden Flächen 33, 34 zwei Verschlußgleitstücke 36, 38 (siehe Fig. 2 und 3) trägt. Ein länglicher Schaft 40
wird durch eine lösbare T-Kupplung 42 (Fig. 2 und 4) an der dicken Kante 44 des Keils 32 gehalten. Der seitliche Kanal 28 des Schieberkörpers bzw. -gehäuses 22 ist
durch eine Kappe 46 (Fig. 4) abgeschlossen, das einen abgesetzten Teil 47 aufweist, durch den sich der Schaft
40 erstreckt. Die Kappe 46 ist durch einen oberen Flansch 48 an einem unteren Flansch 49 eines Bügels 50 befestigt,
durch den sich der Schaft 40 erstreckt. Das äussere Ende 52 des Schaftes 40 ist mit einem Gewinde für den Eingriff
mit einer Mutter 53 und einem Handrad 54 versehen, das, wenn es gedreht wird, den Schaft 40 und die an diesem befestigte
Keilverschluß-Gleiteinrichtung 30 anhebt und absenkt. Wie sich am besten aus Fig. 3 ergibt, erstreckt
sich der Schaft 40 durch eine Sitzbuchse 55 und eine lange Dichtung 56, die in dem abgesetzten Teil 47 der
Kappe 46 angeordnet sind. Die Dichtung 56 liegt an ihrem oberen Ende gegen eine Stopfbüchse 58 (Fig. 3) an,
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die zwischen dem Flansch 48 der Kappe 46 und der flachen
Platte 97 des Bügels 50 eingespannt ist.
Der Schaft 40 und das Handrad 54 dienen zum Bewegen der Keilverschluß-Gleiteinrichtung 30 in der Längsrichtung
des seitlichen Kanals 28. Mittel zum beweglichen Halten der Keilverschluß-Gleiteinrichtung 30 im Schiebergehäuse
22 werden durch zwei einander diametral gegenüberliegende Führungsschienen 60, 61 (Fig. 2 und 4) gebildet, die sich
in der Längsrichtung der Innenfläche des seitlichen Kanals 28 erstrecken. Wie sich aus Fig. 4 ergibt, enden
die Führungsschienen 60, 61 an der zweiten Stelle der Gleiteinrichtung an der Innenwand des Fluidkanals 26.
Die Endflächen der Enden der Schienen 60, 61 verlaufen schräg, so daß sie Rampen 64 bilden, deren Zweck nachstehend
näher erläutert wird. Die Keilverschluß-Gleiteinrichtung 30 wird am Schiebergehäuse 22 (Fig. 2) durch
Nuten 66, 67 in den Seitenkanten des Keils beweglich gehalten, der gleitbar mit den gegenüberliegenden Führungsschienen
60, 61 in Eingriff steht. Wie ersichtlich befinden sich die beiden Führungsschienen 60, 61 in einer
Ebene, die zu den in Abstand voneinander befindlichen Einlaß- und Auslaßöffnungen 24, 25 des Schiebers parallel
ist.
In Fig. 2 und 3 ist erkennbar, daß die Verschlußgleitstücke 36, 38 gleitbar an den benachbarten sich verjüngenden
Flächen 33, 34 des Keils 32 durch schwalbenschwanzförmige
Verbindungen 68, 69 gehalten werden. Die Verschlußgleitstücke
36, 38 (siehe Fig. 2 und 3) haben an ihren Innenflächen benachbart ihren Aussenkanten zwei
voneinander in Abstand befindliche Nasen, die sich senkrecht zur Richtung der Längsbewegung der Einrichtung erstrecken,
wobei die beiden Nasen 37 des Gleitstücks 36
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über den Nasen 39 des Gleitstücks 38 liegen. Die verschiedenen Nasen 37, 39 der beiden Gleitstücke 36, 38 stehen
je von einer flachen vertikalen Fläche 47 des jeweiligen Gleitstücks ab. Die Verwendung der übereinander befindlichen
Nasen zur Verbindung der beiden Gleitstücke miteinander synchronisiert ihre Längsbewegung zwischen der Schließstellung
und der Offenstellung des Schiebers. Diese Direktkontaktanordnung schließt eine unsymmetrische Bewegung der
Gleitstücke aus, die bei der Verwendung eines zwischenliegenden Elements für Synchronisierzwecke stattfinden
könnte. Die entgegengesetzten Seitenkanten des Keils 32 sind an ihrer dünnen Kante weggeschnitten, wie sich am
besten in Fig. 2 ergibt, um einen freien Raum zu erhalten, in welchen die Nasen 37, 39 der beiden Gleitstücke 36,
sich erstrecken können, ohne den zwischenliegenden Keil zu berühren. Die freien oberen Flächen der zwei übereinander
befindlichen Nasen 37 des linken Gleitstücks 38 bilden Rollflächen für Rollen 73. Die Rollen 73 sind in
ihrem Querschnitt gewöhnlich kreisförmig, können jedoch auch polygonal sein. Der Keil 32 weist benachbart seiner
dünnen Kante voneinander in Abstand befindliche Sperrnuten 76 an seinen entgegengesetzten Seitenkanten auf, welche
Nuten sich über die Dicke des Keils erstrecken und zu der einen oder der anderen der benachbarten Schiene 60 bzw.
offen sind. Jede der Rollen 73 hat eine erste Schieberoffenstellung, in welcher die Rolle sich in der zugeordneten
Sperrnut 76 des Keils befindet und die Längskante der benachbarten Führungsschiene berührt. Dieses Verhältnis
der Elemente in der ersten Rollenstellung ergibt Mittel zur Verriegelung des Keils 32 und der Gleitstücke 36, 38
miteinander zur Längsbewegung zwischen der ersten Stellung der Einrichtung (Schieber offen) in Fig. 11 und der zweiten
Stellung der Einrichtung (Schieber geschlossen) in Fig. In der zweiten Schieberschließ-Rollenstellung haben die
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Rollen 73 sich aus ihren Sperrnuten 76 und ausser Kontakt
mit den Längskanten der benachbarten der beiden Schienen
60, 61 bewegt. Bei der Bewegung zwischen den beiden Rollenstellungen
kommt jede Rolle 73 mit der geneigten Rampe 64 am Ende der benachbarten Führungsschiene in Kontakt.
Beim Schließen des Schiebers 20 wird die Keilverschlußgleiteinrichtung
30 aus ihrer offenen ersten Stellung in Fig. 11 innerhalb des seitlichen Kanals 28 zu einer entfernten
Stellung bewegt, wie in Fig. 4 dargestellt ist, in
welche die Einrichtung im Fluidkanal 26 zwischen den Einlaß- und Auslaßöffnungen des Schiebers angeordnet ist.
An dieser zweiten Stelle sind Mittel zum Anhalten der
Längsbewegung der beiden Verschlußgleitstücke 36, 38 vorgesehen, wenn sich die Gleitstücke jeweils in Ausfluchtung
mit den beiden öffnungen 24, 25 befinden, jedoch eine weitere
Längsbewegung des Keils 32 zu ermöglichen. Dies geschieht
durch zwei aneinander in Abstand befindliche Anschlagstifte 78, 79 (Fig. 4), welche sich durch die Wand
des Gehäuses 22 in Anlage an der Unterseite der beiden Gleitstücke erstrecken. Wenn man sich erinnert, daß die
beiden Verschlußgleitstücke 36, 38 (Fig. 2) gleitbar an den entgegengesetzten sich verjüngenden Flächen 33, 34
des Keils 32gehalten werden, wird verständlich, daß eine
weitere Längsbewegung des Keils eine senkrechte Auswärtsbewegung der angehaltenen Gleitstücke in Verschlußanlage
an den jeweiligen öffnungen 24 und 25 fördert.
Beim öffnen des Schiebers findet eine umgekehrte Längsbewegung des Keils in einer Aufwärtsrichtung statt. Beim
Drehen des Handrades zum öffnen eines geschlossenen Schiebers
wird eine Anfangsbewegung der beiden Verschlußgleitstücke 36, 38 (siehe Fig. 6) senkrecht nach innen ausser
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Anlage an den benachbarten öffnungen 24, 25 erhalten.
Hieraus ergibt sich, daß wegen dieses senkrechten Lösens der Gleitstücke und der öffnungen voneinander eine
Abriebbeschädigung der Dichtungen 80, 81 (Fig. l(a), l(b), und 2) der Gleitstücke 36, 38 vermieden wird» Während
dieser anfänglichen Öffnungsstufe findet keine Längsbewegung (d.h. in einer vertikalen Richtung) der beiden
Verschlußgleitstücke 36, 38 statt, selbst wenn der Keil 32 selbst durch den Schaft 40 aufwärtsbewegt wird. Die
aufwärts gerichtete Längsbewegung der Verschlußstücke aus der Schieberschließstellung hängt von der Anlage
an der Unterseite zumindest des rechten.Gleitstücks 38
durch eine in Abstand befindliche rechteckige Anhebenase 84 (Fig. 2 und 8), die an der dünnen Kante des
Keils 32 aufgehängt ist, ab. Die Anhebenase 84 muß an der Unterseite des Gleitstückes angreifen, welches die
zwei unteren Nasen 39 hat, welche ihrerseits die darüber befindlichen zwei Nasen 37 des anderen Gleitstückes tragen.
Bei der Ausbildung des dargestellten Schiebers kommt die Anhebenase 84 in der Tat an der Unterseite beider
Gleitstücke 36, 38 zur Anlage.
Die Strecke der Längsbewegung in einer Aufwärtsrichtung des Keils 32 aus der Schieberschließstellung unabhängig
von den beiden Gleitstücken wird durch die Länge des Anhebenasenhängers 86 (siehe Fig. 3) bestimmt. Wenn die
Anhebenase 84 zuerst an der Unterseite der Verschlußgleitstücke 36, 38 zur Anlage kommt, wie in Fig. 8 gezeigt,
ist die anfängliche Phase des öffnens des Schiebers beendet
und beginnt dann die Aufwärtsbewegung der beiden Gleitstücke mit dem Keil. Vor diesem Zeitpunkt sind die
Gleitstücke nur in einer senkrechten Einwärtsrichtung ausser Kontakt mit den benachbarten zwei öffnungen 24, 25
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durch die Aufwärtslängsbewegung des Keils 32 bewegt worden.
Die Schieberausbildung ist derart, daß eine vorzeitige
Aufwärtsbewegung der zwei Gleitstücke 36, 38 verhindert wird, die infolge einer schleifenden Reibungswirkung in
der anfänglichen Öffnungsphase stattfinden kann, wenn der Keil seine Aufwärtsbewegung beginnt. Wie sich am bestenÄus
Fig. 4 ergibt, sind während dieser anfänglichen Öffnungsbewegung die beiden Gleitstücke an einer vertikalen
Bewegung durch die zwei Rollen 73 gehindert, die sich in Aufnähmetaschen befinden, welche durch die Oberseiten der
oberen Nasen 37, die Rampen 64 und die kurzen vertikalen ' Flächen 96 des Keils unmittelbar oberhalb der Sperrnuten
76 gebildet werden. Wenn die Anhebenase 84 in Fig. 8 an den zwei Gleitstücken 36, 38 zur Anlage kommt, ist die anfängliche
Phase der Schieberöffnungsbewegung beendet, wenn die beiden Gleitstücke sich nach innen ausser Anlage an
ihren jeweiligen öffnungen bewegt haben. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich die zwei Sperrnuten 76 des Keils im
wesentlichen in Ausfluchtung mit den benachbarten Rollen 73 und eine weitere Kraftausübung durch die Anhebenase
84 hat zur Folge, daß die Rollen 73 die Reibung überwinden und sich in die zugehörigen Nuten bewegen, wie in Fig.
dargestellt, zu welchem Zeitpunkt die Verschlußgleitstücke fest am Keil gehalten werden und die Einrichtung aus Gleitstücken
und Keil in die volle Offenstellung des in Fig. und 11 dargestellten Schiebers bewegt werden können.
Hieraus ergibt sich, daß die Rollen 73 zwei Funktionen haben: eine erste Funktion als Sperrung der Gleitstücke 36,
38 am Keil 32 während der Abwärtsbewegung der Keilverschluß-Gleiteinrichtung aus ihrer Offenstellung in Fig.
und 11 heraus, um eine vorzeitige Auswärtsbewegung der
Gleitstücke zu verhindern, und eine zweite Funktion während
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der Anfangsphase der Schieberöffnungsbewegung, bei welcher die Rollen eine vorzeitige Aufwärtsbewegung der Gleitstücke
verhindern, jedoch ihr senkrechtes Lösen von den benachbarten öffnungen ermöglichen.
In Fig. la und 2 ist erkennbar, daß die Dichtungen 80, kreisförmig sind und an den Aussenflächen der Verschlußgleitstücke
36, 38 durch Dichtungshalteringe 82, 83 gehalten werden. Die beiden Dichtungshalteringe 82, 83 werden
durch mehrere in Abstand voneinander befindliche Schrauben an der Aussenflache der zwei Gleitstücke 36, 38 lösbar
gehalten. Eine andere Dichtungsanordnung ist in Fig. l(b) gezeigt.
Bei der Abwärts-Längsbewegung der Einrichtung 30 aus ihrer ersten (Schieberoffen)-Stellung innerhalb des seitlichen
Kanals (Fig. 10 und 11) würde aber die Gefahr für die Rollensperreinrichtung einer vorzeitigen Bewegung der
beiden Verschlußgleitstücke 36, 38 in Anlage an den Wänden des Kanals bestehen. Die Sicherung der beiden Verschlußgleitstücke
36, 38 am Keil 32 über die beiden Rollen 73, die Sperrnuten 76 und die Längskanten der Führungsschienen
60, 61 gewährleistet, daß kein unzeitiger Kontakt der Kanalwände mit den sich abwärtsbewegenden Gleitstücken
36, 38 während der Bewegung der Einrichtung 30 aus ihrer ersten Stellung innerhalb des seitlichen Kanals 28 zur
zweiten Stellung innerhalb des Fluidkanals 26 zustande kommt. Wenn die Verschlußgleitstücke 36, 38 an den beiden Anschlagstifen
78, 79 zur Anlage kommen, befinden sich die beiden Gleitstücke 36, 38 dann in Ausfluchtung mit ihren benachbarten
Schieberöffnungen 24, 25 und die beiden Rollen 73 bewegen sich aus ihren Sperrnuten 76 des Keils 32 heraus.
Bei der Bewegung in diese Schieberschließsteliung treten die Rollen 73 über die Längskanten der benachbarten Schienen
60, 61 aus und bewegen sich in Kontakt mit den Rampen
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längs der freien Flächen der beiden Gleitstücknasen 37.
Aus Fig. 3 und 4 ergibt sich, daß, während die Führungsschienen 60, 61 an der zweiten Stellung der Einrichtung
enden, die beiden Schienen wieder beginnen und sich in einen zweiten Seitenkanal 87 des Schiebers erstrecken.
Der zweite Seitenkanal 87 ist in der Richtung zum ersten 28 entgegengesetzt, jedoch in Ausfluchtung mit diesem.
Die Anordnung ist so getroffen, daß die Anhebenase 84 durch Nutenelemente 89 an ihren entgegengesetzten Enden an den
verlängerten Führungsschienen des zweiten Seitenkanals 87 beweglich gehalten wird. Dieses Merkmal der gleitbaren
Halterung der Anhebenase 84 an den verlängerten zwei Führungsschienen
ergibt zusätzliche Stabilität für die Bewegung der Gleitstück-Keil-Einrichtung 30.
Bei der dargestellten bevorzugten Ausführungsform des Schiebers ist eine Sperrungsauslöseeinrichtung mit;einer
Rolle 73 und einer zugeordneten Sperrnut 76' an beiden Seitenkanten des Keils 32 vorgesehen. Bei einer weniger
robusten kleineren Ausbildung des Schiebers wird eine einzige Rolle 73 (und die zugehörige Sperrnut) verwendet.
Bei dieser Ausführungsform des Schiebers braucht nur eine der beiden Führungsschienen an der Stelle des zweiten
Schiebers zu enden.
In Fig. 2 ist die Anhebenase 84 mit einem wahlweisen
Stabilisierungsmerkmal ausgerüstet, das durch zwei voneinander
in Abstand befindliche Spitzdübel 90 gebildet wird, die der einen Kante der Anhebenase benachbart sind.
Die dargestellten zwei Spitzdühel 90 sind so gerichtet, daß sie in ausgerichtete öffnungen 91 an der ünterkante
des Gleitstücks 38 eintreten, wenn die Anhebenase an dem
Gleitstück bei der Aufwärtsbewegung der Einrichtung 30
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- 7ά -
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zur Anlage kommt. In ähnlicher Weise ist die andere Seite
der Anhebenase 84 mit gleichen voneinander in Abstand befindlichen Spitzdübeln für den Angriff mit dem anderen
Gleitstück 36 versehen, welch letztere zwei Spitzdübel
in Fig. 2 nicht dargestellt sind, um die Überlastung der Zeichnung so gering wie möglich zu halten. Die Anhebenase
84 ist an den Hängern 86 des Keils 32 durch Schrauben 93 befestigt.
Eine weitere Ausfuhrungsform des erfindungsgemäßen Schiebers
ist in Fig. 12 und 13 dargestellt. Bei dieser Anordnung dient ein innen angeordnetes Leitungssegment 88
als Anhebenase 84 des vorangehend beschriebenen Schiebers und. wird an der Unterseite von dem Keil 32 getragen. Wenn
sich der Schieber in seiner Offenstellung befindet, verbindet das Leitungssegment 88 die Einlaß- und Auslaßöffnungen
24, 25 direkt miteinander, um einen begrenzten Stromfluß zwischen beiden zu erhalten. Aus Fig. 12 ergibt sich,
daß die übliche flache Verschlußplatte an der Unterseite des Schieberkörpers durch einen trichterförmigen Teil 92
von angemessenem Volumen zur Aufnahme des Leitungssegments 88 in der Schiebeschließstellung ersetzt.
Eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schiebers
ist in Fig. 14 dargestellt, bei welchem ein einziges
Verschluß-Gleitstück verwendet wird, das nur eine der beiden Schieberöffnungen schließt. Dies ist ein erwünschtes
Merkmal bei einigen chemischen Herstellungsprozessen, bei welchen es wichtig ist, das Einschließen von Flüssigkeit
in dem Raum zwischen den beiden Schieberöffnungen 24, 25 während des Schieberschließzustandes zu vermeiden. Es
wird in Erinnerung gebracht, daß die zylindrischen Sperrrollen 73 auf den hindernisfreien Oberseiten der zwei voneinander in Abstand befindlichen Nasen des Gleitstücks 38
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vorgesehen sind. Da bei der Ausfuhrungsform nach Fig.
nur ein einziges Gleitstück verwendet wird, ist es erforderlich, einen Verschluß 95 vorzusehen, der am Keil
befestigt ist, um eine axiale Bewegung der Rollen 73 zu vermeiden. Die Teilansicht in Fig.15 zeigt die relativen
Stellungen jeder Rolle 73 und der tragenden Nase während des Schieberverschlusses. In dieser Stellung ist ersichtlich,
daß die Rolle die Sperrnut 76 des Keils 32 verlassen hat und gegen die kurze vertikale Fläche 96
des Keils unmittelbar benachbart der Sperrnut anliegt. Fig. 15 zeigt den Mechanismus des Schiebers nach Fig.
- 11 sowie denjenigen nach Fig. 14.
Die erfindungsgemäße Ausbildung ermöglicht einen leichten Zugang zum Inneren des Schiebers entweder von oben oder
von unten, ohne daß der Schieber aus der Fluidleitung entfernt wird, in welche er eingebaut ist. Dies ist ein
besonders wünschenswertes Merkmal zum Auswechseln der elastischen Dichtung. Dies geschieht in der Weise, daß zuerst
die untere Verschlußplatte 94 (siehe Fig. 4) entfernt wird und dann die Anschlagstifte 78, 79 entfernt
werden. Es wird in Erinnerung gebracht, daß normalerweise die Anschlagstifte 78, 79 die Längsbewegung der Verschlußgleitstücke
36, 38 begrenzen, jedoch ist es nach dem Entfernen der Anschlagstifte möglich, die Gleitstücke
über die übliche Anschlagstellung hinaus zu bewegen und die Gleitstücke aus dem Schieber zur Instandsetzung zu
entfernen. Das Auswechseln der elastischen Dichtungen 80, 81 kann dann leicht dadurch geschehen, daß von den Halteringen
82, 83 die Verschlußgleitstücke 36, 38 (Fig. 2) entfernt werden. Die elastische Dichtung 80 in Fig. l(b)
wird an Ort und Stelle eingegossen und preßgeformt. Zum Entfernen einer abgenutzten Dichtung wird ein chemisches
Lösungsmittel verwendet.
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Bei den verschiedenen in Fig. 1 bis 15 dargestellten Ausführungsformen des Schiebers hat die Rolle als
Auflagerfläche eine Nase, die an der Innenfläche eines einzigen Gleitstücks vorgesehen ist. Im Fall des Schiebers
mit zwei Gleitstücken (Fig. 2, 3) bildet eine einzige Nase die Auflagerfläche für die Rolle und diese
Nase befindet sich über einer zusammenwirkenden Nase des anderen Gleitstücks. Diese Ubereinanderanordnung
gewährleistet, daß die beiden Gleitstücke sich zusammen in einer Aufwärtsrichtung bewegen. Bei dem in Fig. 16
bis 20 dargestellten Schieber ist die direkte Auflagerfläche für die Rolle 73 zwischen den beiden Gleitstücken
unterteilt in der Weise, daß die Rolle an ihren entgegengesetzten Enden durch Leisten (Nasen) 100, 101 an
den Innenflächen der beiden Gleitstücke 36, 38 getragen werden. Die Arbeitsflächen der Leisten 100, 101 der
beiden Gleitstücke 36, 33, welche die Rolle 73 lagern, liegen in einer gemeinsamen Ebene senkrecht zur Richtung
der Längsbewegung der Keilverschluß-Gleiteinrichtung. Mit dem Austreten der Rolle in Kontakt mit der Rampe
beim Schließen des Schiebers und der gleichzeitigen Anlage an der Unterseite der Gleitstücke 36, 38 mit den
Anschlagstiften 78, 79 hat eine weitere Längsbewegung des Keils 32 nach unten zur Folge, daß sich die beiden
Gleitstücke 36, 38 in Verschlußanlage an den benachbarten Schieberöffnungen bewegen, wie in Fig. 17 und 18 dargestellt.
Beim öffnen des Schiebers aus der in Fig. 17 und 18 dargestellten Schließstellung beginnt der Keil 32
seine Aufwärtsbewegung ohne die beiden Gleitstücke 36, 38, welche an einer Aufwärtsbewegung anfänglich durch die
Rolle 73 gehindert werden, welche gegen die Rampe 64 anliegt. Wenn sich die Sperrnut 76 in Ausfluchtung mit
der Rolle 73 bewegt hat, hat die Ausübung einer zusätzlichen nach oben gerichteten Kraft auf den Keil 32 zur
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Folge, daß sich die Rolle 73 in die Nut 76 bewegt, worauf die Keilverschluß-Gleiteinrichtung als Einheit in einer
Aufwärtsrichtung zur voll offenen Schieberstellung der Fig. 19 und 20 bewegt wird.
Wie ersichtlich, wird bei der Ausbildung des Schiebers
nach Fig. 16 - 20 eine einzige Rolle verwendet. Bei manchen Ausführungsformen kann es natürlich wünschenswert
sein, eine Rolle an jeder Seitenkante des Keils zu verwenden. Eine Zweirollenanordnung ergibt eine zusätzliche
Stabilität des Schiebers und wird normalerweise in grösseren Bauformen des Schiebers verwendet. Die Auflagerleisten-Anordnung
nach Fig. 16 - 20 kann der Ausführungsform mit einem einzigen Gleitstück des Schiebers nach
Fig. 14 angepaßt werden. Bei dieser Anpassung wird das
eine Ende der Rolle durch eine Verschlußleiste 95 (siehe Fig. 14) gelagert, während das andere Ende der Rolle durch
die Leiste 101 des Gleitstücks 38 gelagert ist.
Der Schieber nach den Ausführungsformen 16 - 20 unterscheidet
sich von den vorangehend beschriebenen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Schiebers durch eine Anhebenase
84, die notwendigerweise gegen die Unterseite der beiden Gleitstücke 36, 38 bei der Bewegung der Keilverschluß-Gleiteinrichtung
zur Schieberoffenstellung anliegt. Bei den vorangehend beschriebenen Ausführungsformen des Schiebers wird eine Anordnung verwendet, bei
der eine Nase des einen Gleitstücks sich über der anderen befindet, welche Anordnung zur Synchronisierung der
Gleitstücke führt. Bei der letztbeschriebenen Ausführungsform bewirkt die gleichzeitige Anlage an der Unterseite
der beiden Leisten der Anhebenase 84 die gleichzeitige Aufwärtsbewegung der Leisten der beiden Gleitstücke.
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Die Erfindung ist natürlich nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern
kann innerhalb ihres Rahmens verschiedene Abänderungen erfahren.
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Leerseite
Claims (1)
- Ansprüche :1. Linearer, zurückziehbarer Dichtungsschieber miteinem Gehäuse, das eine Einlaß- und eine Auslaßöffnung sowie einen Fluidkanal zwischen diesen aufweist, welches Gehäuse mit einem seitlichen Kanal senkrecht zum Fluidkanal versehen ist, wobei eine Keilverschlußgleiteinrichtung in der Längsrichtung in diesem von einer ersten Schieberoffenstellung innerhalb des seitlichen Kanals zu einer entfernten zweiten Stellung beweglich ist, in welcher sich die erwähnte Einrichtung im Fluidkanal zwischen den beiden Öffnungen des Schiebers befindet, welche Einrichtung mindestens ein Verschluß-Gleitstück aufweist, dessen Innenfläche gleitend gegen eine sich verjüngende Fläche des Keils anliegt und das Gleitstück in der erwähnten zweiten Stellung gegen eine weitere Längsbewegung gehalten wird und in einer senkrechten Richtung9098A2/0650zu der Längsbewegung der Gleiteinrichtung in Verschlußanlage an einer der Schieberöffnungen beweglich ist, zwei diametral gegenüberliegende Führungsschienen, die sich in der Längsrichtung der Innenseite des seitlichen Kanals und in den Fluidkanal erstrecken, welche Einrichtung durch Nuten an den entgegengesetzten Seitenkanten des Keils beweglich gegen die Führungsschienen des Schiebergehäuses gehalten wird, welche Führungsschienen in einer Ebene liegen, die zu den zwei Schieberöffnungen parallel ist, und wobei der Schieber in seine Offenstellung durch eine umgekehrte Folgebewegung zurückgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Schienen (60, 61) an der erwähnten zweiten Stelle an der Innenwand des Fluidkanals (26) endet und die Endfläche des Schienenendes eine Rampe (64) bildet;welcher Keil (32) auf mindestens einer seiner Seitenkanten eine Sperrnut (76) aufweist, die sich in einer Querrichtung zur Längsbewegung der Einrichtung erstreckt, welche Nut in der Seitenkante des Keils benachbart des Schienenendes vorgesehen ist; eine Rolle (73) in Auflage auf einer Auflagerfläche des Gleitstücks (36 bzw. 38) und in paralleler Anordnung zur Sperrnut, welche Rolle eine erste Stellung hat, in welcher sie in der Sperrnut (76) des Keils (32) gehalten wird, wenn sie sich in Anlage an der Längskante einer der Führungsschienen (60, 61) befindet, und eine zweite Stellung, in welcher die Rolle (73) sich aus der Sperrnut des Keils und ausser Kontakt mit der Längskante der erwähnten Schiene herausbewegt und in Anlage an der Rampe am Ende der Schiene bewegt hat; welche Rolle in ihrer ersten Stellung die Sperrung des Gleitstücks am Teil bewegt, um eine senkrechte Bewegung des Gleitstücks während der Längsbewegung der Einrichtung909842/0650(30) zwischen der ersten und der zweiten Stellung zu verhindern, undwelche Rolle in ihrer zweiten Stellung eine--Rückwärts--« längsbewegung des Gleitstücks beim öffnen des Schiebers, bis das senkrechte Lösen des Gleitstücks und der benachbarten Schieberöffnung beendet ist, ausführt.2. Schieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut £6, 67) des Keils (32) kurz vor der Sperrnut endet, welch letztere mit bezug auf die erstere nach innen versetzt und benachbart der dünnen Kante des Keils vorgesehen ist.3. Schieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (73) sich in ihrer zweiten Stellung in Anlage an der Rampe (64) und einer flachen Seite der Seitenkante des Keils befindet, welche flache Seite zu den Führungsschienen parallel und der Sperrnut unmittelbar benachbart ist.4. Schieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilverschluß-Gleiteinrichtung (30) zwei Gleitstücke (36, 38) aufweist, welche gegen entgegengesetzte sich verjüngende Flächen (33, 34) des Keils (32) gehalten werden und die Auflagerfläche für die Rolle (73) zwischen den beiden Gleitstücken (36, 38) aufgekeilt ist, wobei die Rolle an ihren entgegengesetzten Enden gegen gesonderte Auflagerebenen der zwei Gleitstücke anliegt.5. Schieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilverschluß-Gleiteinrichtung (30) zwei Gleitstücke9 0 9 8 U 2 / 0 fi 5 0 - ".'.(36, 38) aufweist, die an den entgegengesetzten sich verjüngenden Flächen (33, 34) des Keils gehalten werden, wobei jedes der Gleitstücke an seiner Innenfläche eine Nase (37, 39) aufweist, die sich in einer Richtung senkrecht zur Längsbewegung der erwähnten Einrichtung erstreckt, wobei sich die Nase des einen Gleitstücks über der des anderen befindet und die Rolle auf der Oberseite der oberen Nase aufgelagert ist.6. Linearer zurückziehbarer Dichtungsschieber mit einem Gehäuse, das eine Einlaß- und eine Auslaßöffnung sowie einen Fluidkanal zwischen beiden aufweist, welches Gehäuse mit einem seitlichen Kanal versehen ist, der zum Fluidkanal senkrecht ist, wobei eine Keilverschluß-Gleiteinrichtung in der Längsrichtung in diesem aus einer ersten Schieberoffenstellung innerhalb des seitlichen Kanals zu einer entfernten zweiten Stellung beweglich ist, wobei die Einrichtung in dem Fluidkanal zwischen den beiden öffnungen des Schiebers angeordnet ist, welche Einrichtung zwei Verschlußgleitstücke aufweist, die mit ihren Innenflächen gleitbar an gesonderten sich verjüngenden Flächen an dem zwischen ihnen befindlichen Keil anliegen und die beiden Gleitstücke in der erwähnten zweiten Stellung gegen eine weitere Längsbewegung gehalten werden und in einer senkrechten Richtung zur Längsbewegung der Gleiteinrichtung in Verschlußanlage an die Schiebereinlaß- bzw. Auslaßöffnung beweglich ist, zwei diametral gegenüberliegende Führungsschienen sich in der Längsrichtung der Innenseite des seitlichen Kanals und in den Fluidkanal erstrecken, welche Einrichtung durch Nuten an entgegengesetzten Seitenkanten des Keils beweglich gegen die Führungsschienen des Schiebergehäuses gehalten werden, welche Führungsschienen in der EbeneS09B4 2/UR60 ORIGINAL INSPECTEDliegen, die zu den zwei Schieberöffnungen parallel ist, wobei der Schieber in seine Offenstellung durch eine umgekehrte Folgebewegung zurückgeführt wird, bei welcher die beiden Gleitstücke in einer senkrechten Richtung ausser Verschlußanlage an den Schieberöffnungen bewegt wird, bevor die Rückwärtslängsbewegung der Keilverschluß-Gleiteinrichtung aus der zweiten Schieberstellung zur ersten Stellung beginnt, dadurch gekennzeichnet, daßdie Schienen an der zweiten Stelle an der Innenwand des Pluidkanals enden, wobei die Endflächen der endenden Schienen (60, 61) Rampen (64) bilden; der Keil (32) eine Sperrnut (76) auf jeder seiner zwei Seitenkanten aufweist, welche Nuten sich in einer Querrichtung zur Längsbewegung der Gleiteinrichtung erstrecken;eine Rolle (73) jeder der erwähnten Nuten des Keils zugeordnet ist und in die jeweilige Nut eintreten und austreten kann, welche Rollen eine erste und eine zweite Stellung haben;jede der Rollen in der ersten Stellung in ihrer Sperrnut im Keil gehalten wird, wenn sie sich in Anlage an der Längskante der benachbarten Führungsschiene befindet, wobei die Rollen in der ersten Stellung die Sperrung der Gleitstücke am Keil bewirken, wodurch eine senkrechte Bewegung der Gleitstücke (36, 38) während der Längsbewegung der erwähnten Einrichtung zwischen der ersten und der zweiten Schieberstellung verhindert wird? die Rolle sich in der zweiten Stellung aus den Sperrnuten des Keils und ausser Kontakt mit den Längskanten der benachbarten Schienen und in Anlage an den Rampen an den Enden der Schienen bewegt haben, welche Rollen in der zweiten Stellung beim öffnen des Schiebers bewirken, daß eine Rückwärtslängsbewegung der Gleitstücke9 0 9 8 4 2/0650 onmmL INSPECTEDverhindert wird, bis das senkrechte Lösen der Gleitstücke von den benachbarten Schieberöffnungen beendet ist.Schieber nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (66, 67) der entgegengesetzten Seitenkanten des Keils (32) kurz vor ihren Sperrnuten enden, wobei jede Sperrnut zu.der ihr benachbarten Nut (66 bzw. 67) nach innen versetzt und der dünnen Kante des Keils benachbart ist.8. Schieber nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Rolle in ihrer zweiten Stellung sich in Anlage an der Rampe der benachbarten Schiene und einer ebenen Fläche der Seitenkante des Keils befindet, welche ebene Fläche zur Führungsschiene parallel und der Sperrnut unmittelbar benachbart ist.9. Schieber nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Rollen an ihren entgegengesetzten Enden durch Leisten (100, 101) an den Innenflächen der beiden Gleitstücke gelagert sind.10. Schieberrach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Gleitstücke an seiner Innenfläche zwei in Abstand voneinander befindliche Nasen (37, 39) aufweist, die auf entgegengesetzten Seiten des Gleitstücks angeordnet sind, welche Nasen sich in einer Richtung senkrecht zur Längsbewegung der erwähnten Einrichtung erstrecken, wobei die Nasen des einen Gleitstücks sich über denjenigen des anderen befinden und die909842/0650Rollen an den Oberseiten der oberen zwei Nasen gelagert sind.909 842/06 50
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