DE2908018A1 - Hydraulische steuervorrichtung fuer lastunabhaengige durchflussregelung - Google Patents
Hydraulische steuervorrichtung fuer lastunabhaengige durchflussregelungInfo
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Description
b a r m a g
Barmer Maschinenfabrik Aktiengesellschaft
Sitz Remßcheid-Lennep
"Hydraulische Steuervorrichtung für lastungsunabhärigige Darchflußregelung"
Bag. 1106
Ö30037/Q1Ö?
Sag. 1106 ^ '''
Durch die DE-OS 23 Ok 334 iat eine Steuervorrichtung sur laatunabhängigen
Durchflußregelung bekannt, bei der eise sogenannte "Druckdifferenzwaage"
zur Aufrechterhaltung einer konstanten, aber einstellbaren Druckdifferenz zwischen einer Pumpendruckleitung und
einem jeweils angeschlossenen Verbraucher dient.
Die Druckdifferenzwaage besteht aus einem in einem Zylinderraum beweglichen Kolben, welcher auf seiner einen Seite mit der Puiapendruckleitung
verbunden iet. Se ist möglich, daß es eich hierbei
nicht um eine direkte Verbindung handelt, aondern daß der Pumpendruck durch geeignete hydraulische Vorrichtungen zunächst verstärkt
oder verringert wird, wenn dies zur Erzielung besserer Funktion der Bruckdifferenzwaage angebracht erscheint. Wichtig ist lediglich,
daß die eine Kolbenaeite mit einen Druck beaufschlagt wird,
welcher nach einer definierten Funktion dem Pumpendruck folgt.
Sie andere Kolbenseite wird mit dem Lastdruck verbunden, d.h. dem Druck, der in der Verbraucherleitung herrscht. Der Kolben wird auf
dieser sogenannten "Lastdruckseite" gegen den Druck auf der Pumpendruckseite
zusätzlich dtfirch eine Feder abgestutzt. Hierdurch wird
bewirkt, daß der Kolben eich in einem Gleichgewicht befindet, welches
einerseits durch den Pumpendruck und andererseits durch die
Summe aus Federkraft und Lastdruck bestimmt wird. Der Waagezylinder
ist durch eine öffnung mit dem Tank verbunden, welche durch
eine Steuerkante des Waagekolbena geöffnet und verschlossen wird.
Vorzugsweise soll das öffnen und Schließen stetig erfolgen.
Es eei bemerkt daß auch der Verbraucherdruck nicht unmittelbar
auf die Lastdruckseite gegeben werden muß. Ee genügt auch hier,
daß ein Druck ausgeübt wird, welcher dem Lastdruck nach einer bestiamten
Funktion folgt.
Diese geschilderte Einrichtung, welche in der genannten DE-OS als
0300311ZOIO?
"Druckdifferenzwaage" bezeichnet wird, dient dem Zweck, eine bestimmte
konstante Druckdifferenz zwischen der Pumpenleitung und der Vefbraucherleitung aufrechtzuerhalten. Hierdurch wird bewirkt,
daß der Durchfluß von der Pumpe zum Verbraucher, welcher insbesondere
von der Druckdifferenz abhängig ist, konstant gehalten wird.
Hierdurch entsteht die Möglichkeit, den Verbraucher unabhängig von seiner jeweiligen Belastung mit einer vorgegebenen konstanten
Geschwindigkeit zu betreiben.
Die sogenannte "Druckdifferenzwaage" dient weiterhin dera Zwecke,
beim Absperren der Verbraucherleitung für einen "drucklosen" Öluralauf,
d.h. Ölumlauf gegen einen geringen Restdruck zu sorgen,
wenn eine Pumpe mit konstantem Forderstrom benutzt wird*
Dieser "drucklose11 umlauf entsteht dadurch, daß bei Absperren des
Verbrauchers die Lastdruckseite der Druckdifferenzwaage durch eine
spezielle Schalteinrichtung mit dem Tank verbunden wird. Dadurch
fällt der Druck auf der Lastdruckseite der Druckdifferenzwaage auf
"O" ab. so daß der Waagekolben eine Gleichgewichtsposition einnimmt,
welche lediglich durch den Pumpdruck und durch den Federdruck auf der anderen Seite bestimmt wird. Das bedeutet, daß das von der Pumpe
geförderte öl durch die Druckdifferenzwaage gepumpt wird und dabei
lediglich die Federkraft zu überwinden hat.
Es sind aus regeltechnischen Gründen starke Federn für den Kolben
der Druckdifferenzwaage au verwenden. Das bedeutet auf der anderen
Seite, daß die Pumpe im Leerlauf gegen eine verhältnismäßig hohe
Federkraft zu fordern hat.
Dieser Nachteil wird durch die in Anspruch 1 und Anspruch 7 angegebene
Erfindung vermieden.
Die Erfindung erlaubt einerseits einen praktisch verlustlosen Leerlauf
der ölpumpe, andererseits aber auch die Anpassung des Restdruckes
Q3QQ3T/Ö1Ö7
an die jeweiligen Erfordernisse des Schaltkreises.
Die Maßnahme nach Anspruch 2 dient dem weiteren Sweck, zu vermeiden,
daß die große Kolbenfläche auch auf ihrer von ihrer Lastdruckseite
abgewandten Fläche, d.h. der Ringfläche, mit dem Lastdruck beaufschlagt
wird, wozu es durch Leckage kommen, kann. Weiterhin hat aber
auch die Maßnahme nach Anspruch 2 den besonderen Vorteil, daß durch
eine gezielte Leckage, welche für die Leistung der Pumpe und der
hydraulischen Anlage allerdings wegen ihrer Geringfügigkeit völlig bedeutungslos ist, auch die Entlastung der Lastdruckseite beim Abschalten des Verbrauchers erfolgen kann, indem beim Abschalten des Verbrauchers das Ol von der Lastdruckseite der Druckdifferenzwaage durch Leckage zum Tank hin austritt.
hydraulischen Anlage allerdings wegen ihrer Geringfügigkeit völlig bedeutungslos ist, auch die Entlastung der Lastdruckseite beim Abschalten des Verbrauchers erfolgen kann, indem beim Abschalten des Verbrauchers das Ol von der Lastdruckseite der Druckdifferenzwaage durch Leckage zum Tank hin austritt.
Die Maßnahme nach Anspruch ]5 gewährleistet, daß bei Einschaltung
des Verbrauchers die Druckdifferenzwaage schnell in Funktion tritt indem die Feder zunächst auf ihre Betriebsspannung gebracht wird bevor die Lastdruckseite der Druckdifferenzwaage druckbeaufschlagt wird.
des Verbrauchers die Druckdifferenzwaage schnell in Funktion tritt indem die Feder zunächst auf ihre Betriebsspannung gebracht wird bevor die Lastdruckseite der Druckdifferenzwaage druckbeaufschlagt wird.
Die Maßnahmen nach Anspruch 5 und Anspruch 6 dienen dem 25w.eek, den
Schaltweg des Haltekolbens (Differentiäikolben) einstellbar zu machen.
Hierdurch kann die Federkraft der auf die Druckdifferenzwaage einwirkenden Feder im Betrieb und/oder im Leerlauf so eingestellt
werden, wie es durch das Regelverhalten des angeschlossenen Verbrauchers gefordert bzw. zur Erzielung einer möglichst geringen
Verlustleistung im Leerlauf wünschenswert ist.
werden, wie es durch das Regelverhalten des angeschlossenen Verbrauchers gefordert bzw. zur Erzielung einer möglichst geringen
Verlustleistung im Leerlauf wünschenswert ist.
Nach Anspruch 6 sitzt der Differentiälkolben in eines vom Zylinder
der Druckdifferenzwaage unterschiedlichen Zylinder, und zwar derart,
daß eine Relativbewegung zwischen beiden Zylindern möglich und der
axiale Abstand zwischen beiden Zylindern einstellbar ist.
Die Erfindung nach Anspruch 7 macht sich ebenfalls den Gedanken
zunutze, daß der Waagekolben der Druckdifferenzwaage zur Erzeugung eines möglichst drucklosen Umlaufs des Förderstroras im Leerlauf
zunutze, daß der Waagekolben der Druckdifferenzwaage zur Erzeugung eines möglichst drucklosen Umlaufs des Förderstroras im Leerlauf
Q3Ö03f/>ÖiQ7
-sf-
außer Funktion gesetzt wird. Der Vorschlag nach Anspruch ? dient
dem Zweck, im Leerlauf die durch den Pumpendruck ausgeübte Kraft
zu vergrößern und daher die auf den Waagekolben einwirkende Federkraft in weit größerem Maße zu kompensieren ale im Betrieb.
Der den Druckwaagekolben abstützende Haltekolben wird hierzu im
Leerlauf mit dem Pumpendruck oder einem diesem entsprechenden
Druck beaufschlagt. Bei Einschaltung des Verbrauchers wird der Haltekolben in eine vom Waagekqlben angewandte Position zurückgeschaltet. Sofern der Haltezylinder, in welchem der Haltekolben
beweglich ist, von dem Waagezylinder hydraulisch getrennt ist, kann hierzu ein beliebiger im System vorhandener Druck benutzt
werden. Vorzugsweise gehen Waagezylinder und Hältezylinder ineinander Über. In diesem Falle erfolgt die RUckschaltung des Haltekolbens
bei Einschaltung des Verbrauchers durch den auf der Pumpendruckseite des Waagekolbens sich einstellenden Druck.
Im folgenden wird die Erfindung anhand zweier Ausführungsbeispiele
beschrieben, die in Fig. 1 bzw. Fig. 2 dargestellt sind* In Fig.
ist in dem Zylindergehäuse 1 der Waagekolben 2 bewegbar. Das Zylindergehäuse weist den Pumpendruckkanal 3 auf, welcher mit der
Förderseite der hier nicht dargestellten, einen konstanten Förderstrom liefernden Pumpe verbunden ist. Durch den überströmkanal 4
wird der Pumpendruck auf die Pumpendruckseite des Waagekolbens
übertragen. Dieser wird durch den Pumpendruck in der Zeichnung nach rechts gedrückt. Das Zylindergehäuse 1 weist weiterhin den
Verbraucherkanal· 9 auf, welcher mit dem hydraulischen Verbraucher verbindbar ist und über Drossel 19 zur Übertragung des Verbraueherdrucks
auf die Lastdruckseite 8 dee Waagekolbens 2 dient. Der Waagekolben
2 ist auf der Lastdruckseite weiterhin durch die Feder
belastet. Es besteht daher an dem Waagekolben eine Gleichgewichtssi tuation, bestimmt durch den Pumpendruck auf der Pumpendruckseite
5 und durch den Lastdruck sowie die Federkraft auf der Lastdruckßeite8.
Überwiegt nun der Pumpendruck, so wird der Waagekolben
- 10 - ■ '
Ö300377Ö1Ö7
in der SeichBung nach rechts verschoben. Hierdurch gibt die Steuerkante
6 den Durchfluß zum Tankabfluß 7 frei, welcher im wesentlichen drucklos ist. Hierdurch wird der Pumpendruck im Pumpendruckkanal
3 bzw. auch der Druck des Förderstrome so weit vermindert, bis
das Gleichgewicht zwischen Pumpendruckseite 5 und Lastdruckseite
8 des Waagekolbens 2 wieder hergestellt ist. Hierdurch wird bewirkt, daß eine konstante Druckdifferenz zwischen Pumpendruck
und Lactdruck hergestellt wird. Wegen weiterer Einzelheiten wird auf die Beschreibung der DB-OS 23 04 33^ verwiesen.
Se sei hervorgehoben, daß die konstante Druckdifferenz zwischen
Pumpendruck und Lastdruck auch dadurch erreicht werden kann, daß diese Drücke nicht unmittelbar der Pumpendruckseite 5 bzw. der
Lastdruckseite 8 aufgegeben werden, sondern nach entsprechender
Verstärkung oder Verminderung. Wesentlich ist lediglich, daß die am Waagekolben herrschenden Drücke eine definierte Beziehung zu
den entsprechendien Pumpen- bzw. Lastdrücken haben.
Wenn nun durch das hier dargestellte Ventil 27 die Verbindung zwischen
Pumpe 26 und dem Verbraucher 28 unterbrochen wird, so baut
sich der Lastdruck auf der Lastdruckeeite 8 über Leckagebohrung 2^,
Tankanschlußkanal 17 sowie Tankanschluß 7 ab. Durch den Pumpendruck
wird nunmehr der Waagekolben 2 nach rechts gegen die Feder
gedruckt und gibt damit über Steuerkante 6 die Verbindung zwischen
Puopendruckkanal 3 und Tankabfluß 7 frei. Damit fordert die Pumpe
ausschließlich in den Tank (Leerlauf). Erstrebenswert ist, daß die dazu erforderliche Leistung (Leerlaufleistung) möglichst gering
ist. Erstrebenswert ist deswegen ein möglichst geringer Puapenrestdruck
im Leerlauf, der nur dadurch ersielbar ist, daß die
Federkraft 10 möglichst gering ist.
Beiß Betrieb doe Verbrauchers ist dies jedoch aus regeltechnischen
Gründen in vielen Fällen nicht wünschenswert. Aus diesem Grunde weist das erfindungsgeraäße Ausführungsbeispiel das Halteelement 11
auf, welches die Feder 10 beim Betrieb des Verbrauchers abstützt.
030037/0107
Dae Halteelement 11 ist vom Anschlag 12 aus nach links beweglich.
Ee sei erwähnt, daß das Halteelement auf seiner Rückseite - d.h. gegen Anschlag 12 - öldurchla'sse aufweist und gegenüber dem Anschlag
12 nicht dichtend wirkt. Das Halteelement 11 wird durch
den Differentialkolben 13 abgestützt. Der Differentialkolben besteht
aus der kleinen Kolbeneeite 15 und aus der großen Kolbenseite
14. Die große Kolbeneeite 1^ wird auf der Lastdruckseite
mit dem Verbraucherdruckkanal 9 verbünden. Die Ringflächönseite
des Differentialkolbens 13 iet durch Tankabflußkanal 17 "tit dem
Tankabfluß 7 verbunden. Die kleine Kolbenseite 15 wird durch den
Druck auf der Lastdruckseite 8 beaufschlagt. Das bedeutet, daß der Differentialkölben 13 durch den Verbraucherdruck nach links
gegen das Saiteelement verschoben wird und dadurch die Feder 10
abstützt. Der Differentialkolben 13 führt dabei einen definierten
Schaltweg 21 aus. Der Schaltweg 21 kann durch den keilförmigen Anschlag 22 mittels Verstellschraube 23 eingestellt werden. Hierdurch
wird auch die Federkraft 10 eingestellt. Sobald der Verbraucher mittels Ventil 27 von der Pumpe getrennt wird, erfolgt die Druckentlastung
auf der Lastdruckseite 8 und der Lastdruckseite 16 des
Differentialkolbens. Durch die Ausführung der Leckagebohrung Zk erfolgt dieser Lastdruckabfall und damit auch die Entspannung der
Feder 10 mit einer definierten Verzögerung, so daß sich Lastdruckschwankungen nicht auswirken. Die Drossel 19 bewirkt, daß bei Verbindung
des Verbraucherdruckkanals 9 mit dem Verbraucher 28 eich
zunächst der Druck auf der Lastdruckseite 16 des Differentialkolbens 13 einstellt und damit zunächst die Schaltung der Feder 10
in ihre Betriebeposition erfolgt.
Durch Differentialkolben 13 und seine Schaltung wird demnach bewirkt,
daß die Feder 10 im Betrieb des Verbrauchers 28 ihre optimale Spannung erhält und bei Leerlauf der Pumpe 26 so weit entspannt
wird, daß sich ein annehmbarer Pumpenrestdruck einstellt.
Das in Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt ebenfalls
eine sogenannte "Druckdifferenzwaage" mit Zylindergehäüse 1,
- 12 -
03Q037/0107
Waagekolben 2, Puapendruckkanal3» Purapendruckseite 5, Steuerkante 6, Taakabfluß 7>
Lastdrucksei"te 9, Verbraucherdruckkanal
(Last dru ckkanal) 9 t Feder 1.0. Auch diese Druckdifferenzwaage
kann in einen hydraulischen Stromkreis eingeschlossen werden, wie er tait Pumpe 26, Ventil 27 und Verbraucher 28 in Fig. 1 dargestellt
ist. Im Betrieb des Verbrauchers 28 hat der Waagekolben
2 dieselben Funktionen wie zu Fig. 1 besprochen. In Unterschied zu Fig. 1 erfolgt die Verbindung zwischen Pumpendruckkanal
3 und Purapendruckßeite 5 der Druckdifferenzwaage durch
den überströmkanal 29, in welchen das Ventil 30 eingeschaltet
ist.
Zur Kompensation der Federkraft 10 im Leerlauf ist ein Haltekolben
31 in einem Haltezylinder 32 vorgesehen. Der HaltekoVoen
besitzt einen Stößel 33·, welcher den Waagekolben 2 auf der Pumpendruckseite
5 abstützt. Die KolbenflMche des Haltekolbens auf der Arbeitsseite Jk des Haltekolbens ist wesentlich größer
als die Kolbenfläche des Waagekolbens auf der Pumpendruckseite 5·
In dem gezeigten Ausführungsbeiepiel gehen Haltezylinder 32 und·
Pumpendruckraura 5 der Druckdifferenzwaage 2 ineinander über.
Möglich ist jedoch auch, daß beide gegeneinander am Stößel 33 abgedichtet sind. Zur Schaltung der Funktionen des Haltekolbens
und das Waagekolbens 2 ist das Ventil 3P vorgesehen. Das Ventil ist ein Sweistellungs-Ventil. In der Buheposition des. Ventils
wird der Purapendruckkanal 3 über Kanal 37 und Kanal 38 mit der
Arbeitsseite 3^ des Haltekolbens 31 verbunden und die Puropendruckseite
5 über Kanal 29 und Kanal 36 mit dem fankabflußkanal
7 verbunden. Das bedeutet, daß dann, wenn kein Verbraucherdruck
ansteht, d.h. in der Ruhepoedtion des Ventils 27 nach Fig. 1,
die Arbeiteseite 3^ des Haltekolbene 31 «it dera Pumpendruck beaufschlagt wird. Infolge der größeren Kolbenfläche des Haltekolbens
31 wird daher der Feder 10 eine vergrößerte Kraft entgegengesetzt,
so daß der Waagekolben 2 im Leerlauf weiter nach rechte
ausfährt und damit einen größeren Durchfluß an Steuerkante 6 zwischen
Pumpe und Tank freigibt. Dadurch kann sich ein geringer Pumpenrestdruck
einstellen.
030037/6f07
Wenn sich auf der Verbraucherdruckseite 8 der Druckdifferenzwaage
ein Verbraucherdruck einstellt, d.h. in den Betriebsstellungen des Ventils 27 nach Fig. 1, wird dieser Verbraucherdruck über
Kanal 35 zur Betätigung des Ventils 30 verwandt. Das Ventil 30
gibt sodann eine Verbindung dee Pumpendruckkanals 3 über Kanal 37
und Kanal 29 mit der Pumpendruckseite 5 des Waagekolbens 2 frei
und verbindet andererseits die Arbeitsseite 31* des Haltekolbens
über Kanal 38 mit dem Tankabfluß 7· Das bedeutet, daß bei Lastdruckbeaufschlagung
der Druckdifferenzwaage der Haltekolben 31
nach links weggefahren und außer Funktion gesetzt wird. Es tritt
nunmehr die übliche Funktion des Waagekolbens 2 ein, bei der ein Gleichgewicht besteht zwischen der auf der Pumpendruckseite 5.
durch den Pumpendruck ausgeübten Kraft einerseits und der Federkraft
10 sowie der durch Verbraucherdruck auf der Verbraucherdruckseite 8 ausgeübten Kraft andererseits. Hierdurch wird der Pumpendruck
an der Steuerkante 6 derart gesteuert, daß sich ein konstanter
Förderstrom von der Pumpe 26 zum Verbraucher 28 einstellt. Axich
dieses Ausführungsbeispiel ergibt demnach die Möglichkeit, im Betrieb
des Verbrauchers mit einer optimalen Fiinstellung der Federkraft 10 zu fahren, diese Federkraft jedoch zur· Verminderung des
Purapenrestdrucks im Leerlauf in einem gewünschten Maß zu kompensieren.
03 0 0 37/0107
2108018
AS
Bag. 1106
BEZffGSZSICHENAUFSTELLUNa
1 Zylindergehäuse
2 Waagekolben
3 Pumpdruckkanal k überströmkanal
5 Pumpdruckseite
6 Steuerkante
7 TankabfluS
8 Laetdruckeeite
9 Verbraucherkanal
10 Feder ·
11 Halteelement
12 Anschlag
13 Differentialkolben (Haltekolben) 1*f große Kolbenseite
15 kleine Kolbenseite
16 Lastdruckseite dee Differentialkölbens
17 Tartkanschlußkanal des Differentialkolbens
18 Bingfläche des Differentialkolbens
19 Drossel
20 Verschlußdeckel
21 Schaltweg
22 Anschlag
23 Einstellschraube Zh Lecfcagebohrung
25 Tank
26 Pumpe
27 Ventil
2.8 Verbraucher
29 überströmkanal
30 Ventil
31 Haltekolben
32 Halte.zylindei*
33 Stößel
34 Arbeitaeeite
35 Kanal
36 Kanal
37 Kanal
38 Kanal
©30037/0107
Claims (9)
1.1 ein Waagekolben (2) ist in einem Zylinderraum
beweglich und unterteilt diesen Zylinderraum in einen Pumpendruckraum (5) und einen Lastdruckraum
(8);
1.2 der Pumpendruckraura (S) ist mit der Pumpenleitung
(3) verbunden;
1.3 der Lastdruckraum (8) ist mit zumindest einer Verbraucherleitung (9) verbunden;
1.4 der Waagekolben (2) ist auf der Lastdruckseite (8) durch eine Feder (1O) gegen den Pumpendruck abgestützt;
1.5 der Waagekolben gibt bei axialer, gegen den
Federdruck gerichteter Bewegung eine öffnung
(Steuerkante 6) frei, über welche derPurapenförderstrom
(Pumpkanal 3) ganz oder teilweise mit dem Tankabfluß (7) verbindbar ist»
1.6 die Feder (10) wird auf dem von dem Waagekolben
(2) abgewandten Ende durch einen Haltekolben
(19) gegen den Pumpendruck (Pumpendruckraum 5)
abgestützt;
1.7 der Haltekolben (10) ist als Dlfferentlalkolben
ausgebildet, der parallel oder koaxial zu dem Waagekolben (2) geführt istj
1.8 die große Kolbenseite (i!l) ist in einem Zylinder
geführt, welcher mit der Verbraucherleitung (9). direkt oder indirekt derart verbunden ist,
_ O —
L . „
MQÖiT/OfOT ORIGINAL INSPECTS?
Bag. 1106 „
daß der Haltekolben (13) sich unter dem Verbraucherdruck
in Richtung auf das freie Ende der Feder (10) im Sinne der Spannung der
Feder (10) bewegt;
Λ ö die kleine Kolbenseite (15) ragt in den Lastdruckraum
(8);
1.10 die kleine Kolbenseite (15) stützt die Feder
(10) gegen den Pumpendruck derart, daß bei Lastdruckanstieg die Feder (10) gespannt
wird.
Die Merkmale 1.6 bis 1»10 sind neu.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1,
Kennzeichen:
der Ringflächenraum (18) des Haltezylinders
(Haltekolben 13) ist mit dem Tank verbunden.
3. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, Kennzeichen;
die Verbindung des Lastdruckraums (8) mit der
Verbraucherleitung (9) ist stärker gedrosselt als die Verbindung der Verbraucherleitung (9)
mit der großen Kolbenseite (14) des Haltekolbens
(13).
L ·. J
030037/6107
29Q8O1S
Bag. 1106
4. Steuervorrichtung nach einem oder mehreren
der vorangegangenen Ansprüche, Kennzeichen: '
der Schaltweg (21.) .des Haltekolbens (13)
ist derart begrenzt, daß die gewünschte Federvorspannung bzw. Federentspannung erzielt wird,
5. Steuervorrichtung nach Anspruch 4, Kennzeichen:
im Schaltweg sitzt ein einstellbarer Anschlag.
6. Steuervorrichtung nach Anspruch 4, Kennzeichen: .
der Zylinder, In welchem die große Kolbenseite
(14) deB Differentialkolbens (13) beweglich ist,
ist relativ zu dem Zylindergehäuse (1) axial
verschiebbar und einstellbar, so daß der Schaltweg (21) des Differentialkolbens (13) verstellbar
ist. ,
7. Hydraulische Steuervorrichtung
für lastunabhängige Durchflußregeluhg und
im wesentlichen durckiose Ableitung eines FÖrderstroms zum Tank,
mit den Merkmalen:
1.1 bis 1.5
sowie den kennzeichnenden Merkmalen ϊ
7.6 der Waagekolben (2f wird auf der Pumpendruck*-
seite (5) durch einen Haltekolben (31) gegen den Druck der Feder (10) abgestützt?
7.7 der Haltekolben (31) ist in einem Zylinderraum
(32) unabhängig vom Waagekolben (2) beweglich und beidseits durckbeaufschlagbar;
7.8 die von dem Waagekolben (2) abgewandte Kolben-
030 037/010?
Bag. 11O6
fläche (Arbeitsseite 34) des Haltekolbens (31) ist wesentlich größer als die Kolbenfläche
des Waagekolbens auf der Pumpendrückseite (5),
7.9 der Haltezylinder (32) wird in Abhängigkeit von dem Lastdruck
7.9.1 bei Ausfall des Lastdrucks auf der vom Waagekolben abgewandten Arbeitsseite (34) mit einem
dem Pumpendruck entsprechenden Druck und auf der Gegenseite drucklos sowie
7.9.2 bei auftretendem Lastdruck auf der vom Waagekolben
abgewandten Arbeitsseite (34) drucklos und auf der Gegenseite mit einem Rückschaltdruck
beaufschlagt.
8. Steuervorrichtung nach Anspruch T,
dadurch gekennzeichnet, daß
sich der Haltezylinder (32) unmittelbar an den Pumpendruckraum (5) anschließt
und daß bei eintretendem Lastdruck die von dem Waagekolben (2) abgewandte Arbeitsseite (34)
des Haltezylinders (32) drucklos undoait dem
Purapendruckraum (5) in Verbindung stehende
Seite auf Pumpendrück geschaltet wird.
9. Steuervorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch
4/2-Wegeventil (3O), welches in seiner Ruhestellung
die Pumpendruckseite (5) der Druckdifferenzwaage und den damit in Verbindung stehenden
Zylinderraum des Hältezylinders (32) mit dem Pumpendruckkanal (3) und die von dem Waagekolben
abgewaiäte Arbeiteseite (34) des Haltezylinders
■' - 5 - "
Bag. 1106
(32) mit dem Tankkanal (7) verbindet und welches
in seiner durch den Lastdruck geschalteten Stellung die von dem Waagekolben (2) abgewandte Arbeitsseite (34) des Haltezylinders (32) mit dem Pumpendruckkanal
(3) und de» Purapendruckraum (S) sowie den damit in Verbindung stehenden Haltezylinderraum
mit dem Tankkanal(7) verbindet.
- 6
030Q37/Q1Q?
Priority Applications (4)
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