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DE2907035C2 - Zwangsführung für Seile von Seilbahnen - Google Patents

Zwangsführung für Seile von Seilbahnen

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Publication number
DE2907035C2
DE2907035C2 DE19792907035 DE2907035A DE2907035C2 DE 2907035 C2 DE2907035 C2 DE 2907035C2 DE 19792907035 DE19792907035 DE 19792907035 DE 2907035 A DE2907035 A DE 2907035A DE 2907035 C2 DE2907035 C2 DE 2907035C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rope
ropes
tubular body
rolling elements
guidance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19792907035
Other languages
English (en)
Other versions
DE2907035A1 (de
Inventor
Hans 4200 Oberhausen Widiger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krampe & Co 4320 Hattingen De
Original Assignee
Krampe & Co 4320 Hattingen De
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krampe & Co 4320 Hattingen De filed Critical Krampe & Co 4320 Hattingen De
Priority to DE19792907035 priority Critical patent/DE2907035C2/de
Priority to BE0/199489A priority patent/BE881841A/fr
Publication of DE2907035A1 publication Critical patent/DE2907035A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2907035C2 publication Critical patent/DE2907035C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/02Suspension of the load; Guiding means, e.g. wheels; Attaching traction cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

3 4
Eine erfindungsgeniaBe Vorrichtung kann einfach pen zug,kehrten Peripherien von einem j^e~'e" aufgebaut werden und in ihrer grundsätzlichen Konzep- Kreisbogen eingehüllt werden, ^u. nian menrere
sä ns · ^^
rSÄr sä ns ^^
Hen urld/oder Nadeln bzw. Nadellager, versanden, und ein. verschleiß- s°«'\ ™ÄSseT™?aUch Dadurch wird Hie Möglichkeil eröffnet ein SeiUnim - IO Seillrumer, und zwar sowohl auf der Ustseite. als auch
gewünschten Längenbereich axial reibungsarm zu
führen. -
Da die Vorrichtung - rein äußerlich betrachtet - 15 gehalten sein. _
nur aus einem Rohrkörper besteht, ist es außerdem In der Zeichnung ,st die Erfindung in mehreren
möglich, diesen Rohrkörjer gelenkig, z. B. einstellbar, Ausführungsformen - teils schematich - veranschau-
schwenkbar oder allseitig beweglich, an einer Lager- licht. Es zeigt rVht.w,* für Seile
konstruktion der betreffenden Seilbahn anzuordnen, so F.g.l eine Zwangsfuhrungsvorr.chtung fur Seile,
daSsS d?e Vorrichtung sehr leicht dem jeweiligen 20 insbesondere für Einschienenhängebahnen oder Em,
Verlauf des Seiltrumes selbstätig anpaßt und/oder schienenstandbahnen bzw. Schienenflurbahnen, und
eingestellt und in dsr eingestellten Lage arretiert zwar für die Lastseite, ... -■ -
werden kann F i g. 2 einen geraden Teil-Längsschnit: der aus n g..
Da sich die Wälzkörper innerhalb praktikabler ersichtlichen Vorrichtung,
Grenzen beliebig groß ausführen lassen, ist es möglich. 25 F i g. 3 eine St.rnans.cht auf eine Zwangsfuhrungsvor-
die Abmessungen dieser Wälzkörper, beispielsweise die richtung fur die Leerseite,
Durchmesser von Kugeln, entsprechend dem Durch- F i g. 4 eine St.rnans.cht auf die aus Fig. 1 ersichtliche
messer des zu führenden Seiles anzupassen, so daß das Zwangsführungsvorrichtung, jedoch mit anders gestal-
Seil - ohne sich festklemmen zu können - mindestens teten Voröffnern,
immer auf zwei Walzkörpern aufläuft Da das Seil 30 Fig.5 eine Teil-Stirnans.cht auf das aus F.g.l
allseitig von diesen Wälzkörpern umgeben ist, kann es ersichtliche Scharnier,
an keiner Stelle schleifen, sondern gelangt bei beliebiger F i g. 6 eine Teil-Seitenansicht zu F ι g. 5.
Bewegung im Raum immer mit mindestens einem F i g. 7 eine teilweise Stirnans.cht zu F ι g. 1
Wälzkörper in reibungsarmen Kontakt Dies ist F i g. 8 einen teilweisen Längsschnitt nach der Linie
besonders wichtig, wenn Kurven, Sättel oder Erdsen-35 VIIi-VIlI der Fig. 7 und
ken, beispielsweise bei Einschienenhängebahnen oder Fig.9 und 10 eine weitere Ausfuhrungsform der
Einschienenstandbahnen bzw. Eischienenflurbahnen un- Erfindung.
aage, zu durchfahren sind. In der Zeichnung ist d.e Erfindung in Anwendung auf Der in seiner Form in einfachster Weise zylindrisch Zwangsführungsvorrichtungen für Seile veranschau- oder polygonförmig ausgebildete Rohrkörper ermög- 40 licht, wie sie mit besonderem Vorteil im untertagigen licht außeiJem die Anordnung einer Vielzahl von Bergbaubetrieb zur Anwendung gelangen können Wälzkörpern hinter- und/oder nebeneinander. Bei- Die Zwangsführungsvorrichtung umfaßt einen Rohrspielsweise ist es möglich, eine Vielzahl von Kugeln körper 1, der aus zwei Rohrkörperhälften 2 und 3 nach Art von Kugellagern anzuordnen. In gleicher besteht, die bei sämtlichen dargestellten Ausfuhrungs-Weise können aber auch Tonnen oder Zylinder - mit 45 formen durch Scharniere 4 und 5 schwenkbar ihren Achsen quer zur Längsachse des Rohrkörpers miteinander verbunden sind. Die Scharniere 4 und 5 verlaufene - innerhalb des Rohrkwpers gelagert sein, weisen Augen 6, 7 bzw 8, 9 auf durch die ein als wie es auch möglich ist, mehrere komplette Kugel- oder Gelenkachse dienender Bolzen 10 hindurchgefuhrt ist Wälzlager mit ihren Käfigen an den Seiten von Die Augen 6 bis 9 sind an hochkant an den beiden Polygonen zu lagern, wobei die in den lichten so Rohrkörperhälften 2 und 3 befestigten Flachstücken Querschnitt des Rohrkö, pers hineinragenden Wälzkör- vorgesehen, von denen in der Zeichnung der Einfachheit per die Führung des Seiles übernehmen. halber nur die beiden Flachstucke 11 und 12 des Besonders vorteilhaft ist es, daß sich die Wälzkörper, Scharniers 4 bezeichnet sind. D.e anderen Flachstucke insbesondere Kugeln, in axialer Richtung des Rohrkör- der Scharniere 4 und S sind in entsprechender Weise pers betrachtet, in verschiedenen Reihen anordnen 55 ausgebildet und angeordnet. Beispielsweise können die lassen die auf verschieden großen Durchmessern Flachstücke 11 und 12 sowie alle anderen Flachstucke angeordnet sind. Beispielsweise ist es möglich, die mit den aus Metall, insbesondere aus Stahl, bestehenden Wälzkörper in den Endbereichen des Rohrkörpers auf Rohrkörperhälften 2 und 3 durch Schweißnähte Durchmessern anzuordnen, die größer sind als der verbunden sein. _ Durchmesser oder die Durchmesser, die im mittleren 60 F i g. 1 und 6 laren außerdem erkennen, daß zwischen Bereich des Rohrkörpers gemessen werden. Wenn von den Paaren von Flachstücken eines Scharnieres 4 bzw. 5 Durchmessern die Rede ist, so werden darunter auch jeweils ein axialer Raum vorgesehen ist, in dem eine Querabmessungen bei Polygonen verstanden, beispiels- Blattfeder 13 bzw. 14 angeordnet isl, die die weise wenn Tonnen, Zylinder oder komplette Kugella- Rohrkörperhälften 2 und 3 auf einem großen Teil ihres ger oder Wälzlager in den Seiten von Polygonen 65 Umfanges umschließt, wobei die Blattfedern 13 und 14 angeordnet werden. Dabei ist es besonders günstig, das Bestreben hab .p. die Rohrkörperhäl ten 2 und 3 in wenn die Wälzkörper an ihren äußeren, den das ihre aus F i g. 1, 3 und 4 ersichtliche Schließstellung zu Seilfenster bildenden lohten Querschnitt des Rohrkör- drücken.
Es können auch andere Federelemente, beispielswei- chend dem Durchmesser des zu führenden Seiles 24
se ein Torsionsfederstab, in Betracht kommen, der (F i g. 3) gewählt, derart, daß dieses nicht in den Spalt
gleichfalls das Bestreben hat, die Rohrkörperhälften 2 zwischen zwei benachbarten Wälzkörpern einge-
und 3 ständig in Schließstellung zu bewegen, so daß klemmt werden kann, sondern — wie aus Fig.3
diese spaltfrei aneinander anliegen. 5 ersichtlich ist — in jeder Lage an der äußeren, dem
Dabei sind die aus F i g. 1 und 4 ersichtlichen Fenster 25 zugekehrten Peripherie von mindestens Ausführungsformen beispielsweise für das Zugseiltrum, einem, meist indessen zwei oder mehr Wälzkörpern
z.B. einer Einschienenhängebahn oder einer Einschie- anliegt und durch rollende Reibung geführt ist.
nenstandbahn für den unertägigen Bergbau, bestimmt, F i g. 2 läßt außerdem erkennen, daß in axialer
während die Ausführungsform nach Fi g. 3 das Leerseil, io Richtung der Zwangsführungsvorrichtung aufeinander-
also das Rücktrum führen soll. In Längsrichtung der folgende Reihen von Wälzkörpern auf verschieden
Seiltrümer sind mehrere solcher Zwangsführungsvor- großen Durchmessern angeordnet sind, derart, daß die
richtungen angeordnet, und zwar entsprechend den Durchmesser, beginnend von der Stirnseite des
Betriebsverhältnissen. Rohrkörpers 1 bis zum mittleren Längenbereich, Zwar sind auch bei der Zwangsführungsvorrichtung '5 abnehmen und dann wieder zum Ende des Rohrkörpers
gemäß F i g. 3 Blattfedern 13 und 14 vorgesehen, die die 1 hin zunehmen. Dadurch werden die verschiedene
Rohrkörperhälften 2 und 3 spielfrei gegeneinander Durchmesser aufweisenden Wälzkörperringe oder
pressen, jedoch ist es auch möglich, diese das Leerseil -reihen von einem Kreisbogen 26 mit einem großen
führenden Rohrkörperhälften 2 und 3 miteinander zu Radius 27 umhüllt. Dies hat zur Folge, daß ein Seiltrum,
verschrauben ufkJ die Scharniere 4 und 5 sowie die 20 das durch die verschiedenen Reihen don Wälzkörpern,
Blattfedern 13 und 14 wegzulassen. Im Bedarfsfalle beispielsweise Kugeln, geführt wird, wie von einer
lassen sich dann nach Lösen der Schrauben od. dgl. die großen Seilscheibe mit dem Kreisbogen 26 und dem
Rohrkörperhälften voneinander entfernen, beispiels- Radius 27, also schonend und reibungsarm, geführt wird,
weise um Reparatur- und/oder Wartungsarbeiten Die axialen Abstände zwischen den einzelnen Ringen
durchzuführen. Dabei können z. B. an der Außenmantel- 25 oder Reihen von Wälzkörpern, beispielsweise von
fläche der Rohrkörperhälften 2 und 3 Anfassungen Kugellagern, sind so eng bemessen, daß das Seil 24
vorgesehen sein, in denen z. B. Innensechskantschrau- zwischen den einzelnen Reihen oder Ringen von
ben versenkt angeordnet sind. Wälzkörpern nicht abknicken kann.
Wie die Zeichnung erkennen läßt, weisen alle Selb .'verständlich können statt Kugeln auch Tonnen Zwangsführungsvorrichtungen bei den dargestellten 30 mit schräg bzw. quer zur Längsachse des Rohrkörpers 1 Ausführungsformen als Kugeln ausgebildete Wälzkör- verlaufenden Längsachsen vorgesehen sein, die eben-
per 15 auf, wobei bei sämtlichen dargestellten falls in Ringen oder Reihen zu Polygonen zusammenge-
Ausfühmngsformen eine Vielzahl solcher kugelförmi- faßt sind und das Seiltrum ebenso führen wie Kugeln,
gen Wälzkörper 15 je auf einem gemeinsamen Kn is Statt lonnen können auch Nadeln oder Walzen
angeordnet sind, der die Mittelpunkte sämtlicher 35 vorgesehen sein. Es können auch komplette Kugellager
kugelförmigen Wälzkörper 15 miteinander verbindet. in den Seiten oder Ecker, von Polygonen zu
Dieser Kreis ist in Fig.3 mit dem Bezug»zeichen 16 entsprechendenpolygonföfinigenRingenzusammenge-
bezeichnet In axialer Richtung sind mehrere solcher faßt werden, deren Wälzkörper oder Kugeln das
Ringreihen von kugelförmigen Wälzkörpern hinterein- betreffende Seiltrum führen. Auch in diesen Fällen
ander angeordnet, beispielsweise bei der Ausführungs- 40 können die Wälzkörper bzw. kompletten Kugellager
form nach F i g. I und 2 insgesamt 5 solcher Ringkugel- mit Käfigen in den einzelnen Reihen oder Ringen oder
reihen, die nach Art von Kugellagern ausgebildet sind. Polygonen auf verschiedenen Durchmessern oder mit
Die einzelnen Wälzkörper 15 sind durch käfigartige verschieden großen Querabständen angeordnet sein, Distanzstücke 17 in der jeweiligen Ringreihe geführt derart daß — wie in Fig.2 — beginnend von einem
und in Abständen in axialer Richtung voneinander *5 Ende, sich die Querabmessungen oder Durchmesser zur
gehalten. An beiden Stirnseiten ist je eine an der Längsmittelebene des Rohrkörpers verringern und zu
Trennebene der beiden Rohrkörperhälften 2 und 3 den Enden hin vergrößern.
gleichfalls getrennte Wälzkörpersicherung 18 bzw. 19 Mit den Bezugszeichen 28 und 29 sind bei der aus
vorgesehen, die das Herausfallen der Wälzkörper an der F i g. 1 ersichtlichen Ausführungsform leistenförmige
Trennebene verhindert Aus der Zeichnung sind 50 Voröffner bezeichnet, die gegen die Bewegungsrichtung
allerdings lediglich an einer Stirnseite die Wälzkörper- eines nicht dargestellten Seilarmes über die Stirnseite
Sicherungen 18 and 19 erkennbar. Auf der anderen, aus des Rohrkörpers bzw. der Flanschhälften 21 .md 22
der Zeichnung nicht erkennbaren Seite der Zwangsfüh- vorkragen, so daß der Seilarm oder dessen öffnungs-
rungsvorrichtung sind ebensolche Wälzkörpersicherun- glied zunächst auf diese Voröffner treffen, um die
gen vorgesehen. 55 Rohrkörperhälften 2 und 3 gegen die Kraft der
Außerdem sind an jeder Stirnseite der Zwangsfüh- Blattfedern 13 und 14 auseinander zu bewegen. Dabei
rungsvorrichtung Flanschhälften 21 bzw. 22 befestigt, soll die konische oder keilförmige Ausgestaltung — Keil
insbesondere durch mehrere Schrauben lösbar befestigt, 30 — das Einlaufen des entsprechenden Öffnungsgliedes
wobei in der Zeichnung ebenfalls nur die Anordnung des Seilarmes erleichtern. Die Voröffner 28 und 29 sind
von Flanschhälften 21 und 22 an einer Seite des 60 bei der Ausführungsform nach Fig. 1 materialmäßig
Rohrkörpers veranschaulicht ist An der anderen, in der einstückig mit den Gehäusehälften verbunden oder mit Zeichnung nicht weiter dargestellten Stirnseite des diesen unbeweglich, beispielsweise durch Schrauben, Rohrkörpers sind ebensolche Flanschhälften befestigt Niete oder durch Schweißnähte, verbunden.
Die Flanschhälften 21 und 22 sowie die aus der Bei der Ausführungsform nach Fig.4 sind die Zeichnung nicht ersichtlichen, an der anderen Stirnseite 65 Voröffner mit den Bezugszeichen 33 und 34 bezeichnet,
der Vorrichtung befestigten Flanschhälften weisen die eine ballige Anfasung für das Öffnungsglied des
axiale Käfige 23 auf, die die Wälzkörper 15 führen. Seilarmes aufweisen. In Bewegungsrichtung des nicht
Der Durchmesser der Wälzkörper 15 ist entspre- dargestellten Seilarmes sind Gleitschuhe 31 und 32
7 8
angeordnet, die ebenfalls voneinander weggerichtet drehbaren Umgrenzung des Kugellagers aufliegt. Die
abgekröpft sind. Auch diese Gleitschuhe sind mit der einzelnen Kugel- und/oder Wälzlager 35 sind in dem
jeweiligen Rohrkörperhälfte 2 bzw. 3 fest, beispielswei- Rohrkörper bzw. in der Rohrkörperhälfte arretiert, so
se durch Schrauben, verbunden. daß beim Durchgang des Seiles 24 ebenfalls eine
Der Bolzen 10 Kann auch als Spannhülse ausgebildet 5 rollende Reibung zwischen Seil 24 und äußerer
sein und z. B. an seinen Enden zur Aufhängung an einem Umgrenzung des jeweiligen Kugellagers 35 eintritt,
nicht dargestellten Rahmen dienen. Fig. 10 zeigt die Abwicklung des Seiles 24 über die
Bei der aus F i g. 9 und 10 ersichtlichen Ausführungs- Länge des Rohrkörpers.
form .,ind sternförmig versetzt zueinander mehrere Weiterhin ist mit dem Bezugszeichen 42 eine Wälz- und/oder Kugellager 35 angeordnet, und zwar io Stirnverzahnung bezeichnet, die in bekannter Weise sind — wie insbesondere aus Fi g. 9 ersichtlich ist — bei zum Anordnen und wahlweisen Befestigen des Rohrdiesem Ausführungsbeispiel acht Kugv!- und/oder körpers in unterschiedlichen Winkellagen im Raum Wälzlager über den Umfang eines Kreises in gleichmä- dient. Selbstverständlich können — über die Länge des ßigen Winkelabständen versetzt zueinander angeord- Rohrkörpers gesehen — im Durchmesser unterschiednet. Außerdem sind in Längsrichtung des Seiles 24 15 lieh groß bemessene Kugel- und/oder Wälzlager mehrere solcher Kugel- und/oder Wälzlager in dem angeordnet sein. Weiterhin ist aus Fig. 10 erkennbar, Rohrkörper befestigt. Aus F i g. 10 ist erkennbar, daß bei daß die Durchmesser der Kugel- bzw. Wälzlager 35 in dieser Ausführungsform insgesamt fünf ringförmige den verschiedenen Reihen unterschiedlich groß sind, so Reihen, wie sie aus F i g. 9 ersichtlich sind, und zwar 36, daß — wie z. B. im Zusammenhang mit F i g. 2 erläutert 37, 38, 39 und 40, vut gesehen sind. Dabei verlaufen die 20 wjrde — das Sei! 24 wie über eine im Durchmesser Drehachsen 41 der verschiedenen Kugel- und/oder extrem große Seilrolle schonend und durch rollende Wälzlager quer zur Seillängsrichtung, so daß das Seil 24 Reibung geführt ist.
— wie aus Fig. 9 erkennbar — auf der äußeren,
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

  1. l 2
    Patentansprüche: flurbahnen od. dgl. —, wobei die Seile von zwangsgeführten Wälzkörpern in einem Gehäuse geführt sind.
    1 Zwangsführung für Seile von Seilbahnen - Zwangsführungsvorrichtungen für Seile von Seilbah-Einschienenhäneebahnen. Schienenflurbahnen nen sind in mannigfaltigen Ausführungsformen vorbeodS! -wobei die Seile von zwangsgeführten 5 kannt(DE-AS 22 23 729.12 66 786 und DE-PS 1 00 670). Wälzkörpern in einem Gehäuse geführt sind, Bei sämtlichen bisher bekannten Zwangsführungsvordadurch gekennzeichnet, daß die Vorrich- richtungen erfolgt die Führung der Seiltrümer radial tung einen das Sei! (24) rohrförmig umschließenden durch mehrere Flanschrollen oder Seilscheiben, die ein Körper aufweist, in dem neben- und/oder hinterein- Fenster bilden, in dem sich das Seiltrum bewegt Bei ander eine Mehrzahl von zwangsgeführten Wälz- io Einschienenhängebahnen oder Einschienenstandbahkörpern (15) vorgesehen ist nen des untertägigen Bergbaubetriebs erfolgt die
  2. 2 Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekenn- Führung des Zugseiltrumes durch ebensolche Zwangszeichnet, daß die Wälzkörper (15) in an sich führungsvorrichtungen, wobei allerdings zur Ermöglibekannter Weise zu mehreren Ringen in Längsrich- chung des Durchganges von Seilai men mindestens eine tung des Rohrkörpers (1) angeordnet sind. 15 der Seilscheiben oder Flanschrollen beweglich, insbe-
  3. 3 Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch sondere schwenkbar, ausgebildet ist
    gekennzeichnet daß die Wälzkörper (15) in minde- Das Leersei!, also das Rückseiltrum, wird in der Rege! stens einer in Bezug auf die Längsachse des durch zwei solcher Flanschrollen oder Seilscheiben Rohrkörpers (1) nach Art einer Schraubenlinie geführt, deren Achsen parallel zueinander horizontal verlaufenden Nut geführt sind. 20 verlaufen.
  4. 4 Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der Vorbekannte Zwangsführungsvorrichtungen für Seile folgenden Ansprüche, mit einem geteilten, ggf. des untertägigen Bergbaubetriebes sind besonders auf gegen Federkraft aufschwenkbaren Führungskörper der Seite des Zugseiltrums bauaufwendig, zumai für die für das Seil, dadurch gekennzeichnet daß der Anordnung von mindestens drei Flanschrollen ein Rohrkörper (1) aus zwei durch wenigstens ein 25 verhältnismäßig großer Raum benötigt wird, weil eine Scharnier (4 bzw. 5) miteinander verbundenen dieser Flanschrollen in der Regel schwenkbar mit einer Rohrkörperhälften (2,3) besteht Bockflanschanordnung verbunden ist
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn- Neben dem großen Raumerfordenrns dieser vorbezeichnet, daß über den Gelenkspalt der Rohrkörper- kannten Zwangsführungsvorrichtungen besteht aus hälften (2, 3) wenigstens eine, vorzugsweise zwei 30 konstruktiven Gründen immer die Gefahr, daß das Seil oder mehr Blattfedern (13,14) quer zur Längsachse nur auf den Flanschen oder in Kantenbereichen von greifen. Seilrollen oder Seilscheiben läuft und eine unbefriedi-
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, mit gende Führung erhält Da auf der Seite des Zugseiltrums Voröffnern, auf die ein Se;.arm auftrifft und den die Rollenfenster zu öffnen sein müssen, ist eine Führungskörper für dis Seil öffnet dadurch 35 umfangsseitig allseits gute und reibungsarme Führung gekennzeichnet daß beide Rc'irkörperhälften (2,3) der Seile nicht immer gegeben, besonders dann nicht, mit je einem über ihre Stirnseiten hinausragenden wenn Kurven und/oder Sättel bzw. Senkungen durch-Voröffner (28,29) versehen sind. fahren werden müssen.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der Ein weiteres Problem vorbekannter Zwangsführungsfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß 40 vorrichtungen für Seile - besonders für den untertägijede Rohrkörperhälfte (2, 3) an jeder Stirnseite ein gen Bergbaubetrieb - besteht darin, daß durch entsprechend geteiltes, flanschartiges, mit ihr lösbar resultierende Seilkräfte die Gefahr des unbeabsichtigverbundenes Endstück (Flanschhälften 20, 21) ten Aufschwenkens der Rollenfenster besteht, so daß aufweist, die jeweil einen Teil eines Käfigs (23) durch u.U. besondere konstruktive Maßnahmen ergriffen je einen Vorsprung (19) für die Wälzkörper (15) 45 werden müssen - beispielsweise besonders gestaltete bilden. Seilnuten —, die verhindern sollen, daß das Seil beim
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der Kantenlauf bzw. beim Hineingelangen in den Bereich folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß des Öffnungsspaltes die Rollenfenster aufzieht.
    in Längsrichtung des Rohrkörpers (1) gesehen die Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eins mit dem Seil (24) in Berührung gelangenden 50 Zwangsführungsvarrichtung für Seile von Seilbahnen, Wälzkörper (15) von einem gemeinsamen Kreisbo- beispielsweise für Einschienenhängebahnen, Schienengen (26) eingehüllt sind, dessen höchster Punkt in der flurbahnen oder Einschienenstandbahnen, des untertä-Längsmittelebene des Rohrkörpers (1) liegt. gigen Bergbaubetriebes, zu schaffen, bei denen die
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der Seiltrümer sowohl auf der Lastseite (Zugtrumseite), also folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß 55 auch auf der Leerseite (Rücktrumseite) umfangsseitig die Wälzkörper (15) in Längsrichtung des Rohrkör- auch in Kurven, beim Durchfahren von Sätteln oder pers (1) gesehen verschiedene Durchmesser bzw. Senken - allseitig erfaßt und reibungsarm geführt sind. Abstände voneinander haben. Dabei soll die Zwangsführung räumlich kompakt bauen
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der und dem betreffenden Seiltrum nicht mehr — wie bisher folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß βο - nur eine radiale, sondern bei beliebigem Verlauf im komplette Wälzlager sternförmig in Längsrichtung Räume auch eine axiale Führung geben.
    des Rohrkörpers (Ϊ) hintereinander angeordnet sind. Ausgehend von einer Zwangsführung gemäß dem
    Gattungsbegriff des Patentanspruches 1 wird diese
    Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
    65 Vorrichtung einen das Seil rohrförmig umschließenden Körper aufweist, in dem neben- und/oder hintereinan-
    Die Erfindung betrifft eine Zwangsführung für Seile der eine Mehrzahl von Ewangsgeführten Wälzkörpern
    von Seilbahnen - Einschienenhängebahnen, Schienen- vorgesehen ist.
DE19792907035 1979-02-23 1979-02-23 Zwangsführung für Seile von Seilbahnen Expired DE2907035C2 (de)

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BE0/199489A BE881841A (fr) 1979-02-23 1980-02-21 Dispositif de guidage oblige pour cables de funiculaires

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DE2907035A1 DE2907035A1 (de) 1980-08-28
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE100670C (de) *
DE1266786B (de) * 1963-08-28 1968-04-25 Heinrich Scharf G M B H Anschlagarm fuer das Zugmittel einer Einschienenhaengebahn

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BE881841A (fr) 1980-06-16
DE2907035A1 (de) 1980-08-28

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