DE2907035C2 - Zwangsführung für Seile von Seilbahnen - Google Patents
Zwangsführung für Seile von SeilbahnenInfo
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Description
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Eine erfindungsgeniaBe Vorrichtung kann einfach pen zug,kehrten Peripherien von einem j^e~'e"
aufgebaut werden und in ihrer grundsätzlichen Konzep- Kreisbogen eingehüllt werden, ^u. nian menrere
sä ns · ^^
rSÄr sä ns ^^
Hen urld/oder Nadeln bzw. Nadellager, versanden, und ein. verschleiß- s°«'\ ™ÄSseT™?aUch
Dadurch wird Hie Möglichkeil eröffnet ein SeiUnim - IO Seillrumer, und zwar sowohl auf der Ustseite. als auch
gewünschten Längenbereich axial reibungsarm zu
führen. -
Da die Vorrichtung - rein äußerlich betrachtet - 15 gehalten sein. _
nur aus einem Rohrkörper besteht, ist es außerdem In der Zeichnung ,st die Erfindung in mehreren
möglich, diesen Rohrkörjer gelenkig, z. B. einstellbar, Ausführungsformen - teils schematich - veranschau-
schwenkbar oder allseitig beweglich, an einer Lager- licht. Es zeigt rVht.w,* für Seile
konstruktion der betreffenden Seilbahn anzuordnen, so F.g.l eine Zwangsfuhrungsvorr.chtung fur Seile,
daSsS d?e Vorrichtung sehr leicht dem jeweiligen 20 insbesondere für Einschienenhängebahnen oder Em,
Verlauf des Seiltrumes selbstätig anpaßt und/oder schienenstandbahnen bzw. Schienenflurbahnen, und
eingestellt und in dsr eingestellten Lage arretiert zwar für die Lastseite, ... -■ -
werden kann F i g. 2 einen geraden Teil-Längsschnit: der aus n g..
Da sich die Wälzkörper innerhalb praktikabler ersichtlichen Vorrichtung,
Grenzen beliebig groß ausführen lassen, ist es möglich. 25 F i g. 3 eine St.rnans.cht auf eine Zwangsfuhrungsvor-
die Abmessungen dieser Wälzkörper, beispielsweise die richtung fur die Leerseite,
Durchmesser von Kugeln, entsprechend dem Durch- F i g. 4 eine St.rnans.cht auf die aus Fig. 1 ersichtliche
messer des zu führenden Seiles anzupassen, so daß das Zwangsführungsvorrichtung, jedoch mit anders gestal-
Seil - ohne sich festklemmen zu können - mindestens teten Voröffnern,
immer auf zwei Walzkörpern aufläuft Da das Seil 30 Fig.5 eine Teil-Stirnans.cht auf das aus F.g.l
allseitig von diesen Wälzkörpern umgeben ist, kann es ersichtliche Scharnier,
an keiner Stelle schleifen, sondern gelangt bei beliebiger F i g. 6 eine Teil-Seitenansicht zu F ι g. 5.
Bewegung im Raum immer mit mindestens einem F i g. 7 eine teilweise Stirnans.cht zu F ι g. 1
Wälzkörper in reibungsarmen Kontakt Dies ist F i g. 8 einen teilweisen Längsschnitt nach der Linie
besonders wichtig, wenn Kurven, Sättel oder Erdsen-35 VIIi-VIlI der Fig. 7 und
ken, beispielsweise bei Einschienenhängebahnen oder Fig.9 und 10 eine weitere Ausfuhrungsform der
Einschienenstandbahnen bzw. Eischienenflurbahnen un- Erfindung.
aage, zu durchfahren sind. In der Zeichnung ist d.e Erfindung in Anwendung auf
Der in seiner Form in einfachster Weise zylindrisch Zwangsführungsvorrichtungen für Seile veranschau-
oder polygonförmig ausgebildete Rohrkörper ermög- 40 licht, wie sie mit besonderem Vorteil im untertagigen
licht außeiJem die Anordnung einer Vielzahl von Bergbaubetrieb zur Anwendung gelangen können
Wälzkörpern hinter- und/oder nebeneinander. Bei- Die Zwangsführungsvorrichtung umfaßt einen Rohrspielsweise
ist es möglich, eine Vielzahl von Kugeln körper 1, der aus zwei Rohrkörperhälften 2 und 3
nach Art von Kugellagern anzuordnen. In gleicher besteht, die bei sämtlichen dargestellten Ausfuhrungs-Weise
können aber auch Tonnen oder Zylinder - mit 45 formen durch Scharniere 4 und 5 schwenkbar
ihren Achsen quer zur Längsachse des Rohrkörpers miteinander verbunden sind. Die Scharniere 4 und 5
verlaufene - innerhalb des Rohrkwpers gelagert sein, weisen Augen 6, 7 bzw 8, 9 auf durch die ein als
wie es auch möglich ist, mehrere komplette Kugel- oder Gelenkachse dienender Bolzen 10 hindurchgefuhrt ist
Wälzlager mit ihren Käfigen an den Seiten von Die Augen 6 bis 9 sind an hochkant an den beiden
Polygonen zu lagern, wobei die in den lichten so Rohrkörperhälften 2 und 3 befestigten Flachstücken
Querschnitt des Rohrkö, pers hineinragenden Wälzkör- vorgesehen, von denen in der Zeichnung der Einfachheit
per die Führung des Seiles übernehmen. halber nur die beiden Flachstucke 11 und 12 des
Besonders vorteilhaft ist es, daß sich die Wälzkörper, Scharniers 4 bezeichnet sind. D.e anderen Flachstucke
insbesondere Kugeln, in axialer Richtung des Rohrkör- der Scharniere 4 und S sind in entsprechender Weise
pers betrachtet, in verschiedenen Reihen anordnen 55 ausgebildet und angeordnet. Beispielsweise können die
lassen die auf verschieden großen Durchmessern Flachstücke 11 und 12 sowie alle anderen Flachstucke
angeordnet sind. Beispielsweise ist es möglich, die mit den aus Metall, insbesondere aus Stahl, bestehenden
Wälzkörper in den Endbereichen des Rohrkörpers auf Rohrkörperhälften 2 und 3 durch Schweißnähte
Durchmessern anzuordnen, die größer sind als der verbunden sein. _
Durchmesser oder die Durchmesser, die im mittleren 60 F i g. 1 und 6 laren außerdem erkennen, daß zwischen
Bereich des Rohrkörpers gemessen werden. Wenn von den Paaren von Flachstücken eines Scharnieres 4 bzw. 5
Durchmessern die Rede ist, so werden darunter auch jeweils ein axialer Raum vorgesehen ist, in dem eine
Querabmessungen bei Polygonen verstanden, beispiels- Blattfeder 13 bzw. 14 angeordnet isl, die die
weise wenn Tonnen, Zylinder oder komplette Kugella- Rohrkörperhälften 2 und 3 auf einem großen Teil ihres
ger oder Wälzlager in den Seiten von Polygonen 65 Umfanges umschließt, wobei die Blattfedern 13 und 14
angeordnet werden. Dabei ist es besonders günstig, das Bestreben hab .p. die Rohrkörperhäl ten 2 und 3 in
wenn die Wälzkörper an ihren äußeren, den das ihre aus F i g. 1, 3 und 4 ersichtliche Schließstellung zu
Seilfenster bildenden lohten Querschnitt des Rohrkör- drücken.
se ein Torsionsfederstab, in Betracht kommen, der (F i g. 3) gewählt, derart, daß dieses nicht in den Spalt
gleichfalls das Bestreben hat, die Rohrkörperhälften 2 zwischen zwei benachbarten Wälzkörpern einge-
und 3 ständig in Schließstellung zu bewegen, so daß klemmt werden kann, sondern — wie aus Fig.3
diese spaltfrei aneinander anliegen. 5 ersichtlich ist — in jeder Lage an der äußeren, dem
z.B. einer Einschienenhängebahn oder einer Einschie- anliegt und durch rollende Reibung geführt ist.
nenstandbahn für den unertägigen Bergbau, bestimmt, F i g. 2 läßt außerdem erkennen, daß in axialer
während die Ausführungsform nach Fi g. 3 das Leerseil, io Richtung der Zwangsführungsvorrichtung aufeinander-
also das Rücktrum führen soll. In Längsrichtung der folgende Reihen von Wälzkörpern auf verschieden
richtungen angeordnet, und zwar entsprechend den Durchmesser, beginnend von der Stirnseite des
gemäß F i g. 3 Blattfedern 13 und 14 vorgesehen, die die 1 hin zunehmen. Dadurch werden die verschiedene
pressen, jedoch ist es auch möglich, diese das Leerseil -reihen von einem Kreisbogen 26 mit einem großen
führenden Rohrkörperhälften 2 und 3 miteinander zu Radius 27 umhüllt. Dies hat zur Folge, daß ein Seiltrum,
verschrauben ufkJ die Scharniere 4 und 5 sowie die 20 das durch die verschiedenen Reihen don Wälzkörpern,
lassen sich dann nach Lösen der Schrauben od. dgl. die großen Seilscheibe mit dem Kreisbogen 26 und dem
weise um Reparatur- und/oder Wartungsarbeiten Die axialen Abstände zwischen den einzelnen Ringen
durchzuführen. Dabei können z. B. an der Außenmantel- 25 oder Reihen von Wälzkörpern, beispielsweise von
fläche der Rohrkörperhälften 2 und 3 Anfassungen Kugellagern, sind so eng bemessen, daß das Seil 24
vorgesehen sein, in denen z. B. Innensechskantschrau- zwischen den einzelnen Reihen oder Ringen von
ben versenkt angeordnet sind. Wälzkörpern nicht abknicken kann.
per 15 auf, wobei bei sämtlichen dargestellten falls in Ringen oder Reihen zu Polygonen zusammenge-
gen Wälzkörper 15 je auf einem gemeinsamen Kn is Statt lonnen können auch Nadeln oder Walzen
angeordnet sind, der die Mittelpunkte sämtlicher 35 vorgesehen sein. Es können auch komplette Kugellager
kugelförmigen Wälzkörper 15 miteinander verbindet. in den Seiten oder Ecker, von Polygonen zu
bezeichnet In axialer Richtung sind mehrere solcher faßt werden, deren Wälzkörper oder Kugeln das
ander angeordnet, beispielsweise bei der Ausführungs- 40 können die Wälzkörper bzw. kompletten Kugellager
form nach F i g. I und 2 insgesamt 5 solcher Ringkugel- mit Käfigen in den einzelnen Reihen oder Ringen oder
reihen, die nach Art von Kugellagern ausgebildet sind. Polygonen auf verschiedenen Durchmessern oder mit
und in Abständen in axialer Richtung voneinander *5 Ende, sich die Querabmessungen oder Durchmesser zur
gehalten. An beiden Stirnseiten ist je eine an der Längsmittelebene des Rohrkörpers verringern und zu
gleichfalls getrennte Wälzkörpersicherung 18 bzw. 19 Mit den Bezugszeichen 28 und 29 sind bei der aus
vorgesehen, die das Herausfallen der Wälzkörper an der F i g. 1 ersichtlichen Ausführungsform leistenförmige
allerdings lediglich an einer Stirnseite die Wälzkörper- eines nicht dargestellten Seilarmes über die Stirnseite
der Zeichnung nicht erkennbaren Seite der Zwangsfüh- vorkragen, so daß der Seilarm oder dessen öffnungs-
rungsvorrichtung sind ebensolche Wälzkörpersicherun- glied zunächst auf diese Voröffner treffen, um die
gen vorgesehen. 55 Rohrkörperhälften 2 und 3 gegen die Kraft der
rungsvorrichtung Flanschhälften 21 bzw. 22 befestigt, soll die konische oder keilförmige Ausgestaltung — Keil
insbesondere durch mehrere Schrauben lösbar befestigt, 30 — das Einlaufen des entsprechenden Öffnungsgliedes
wobei in der Zeichnung ebenfalls nur die Anordnung des Seilarmes erleichtern. Die Voröffner 28 und 29 sind
von Flanschhälften 21 und 22 an einer Seite des 60 bei der Ausführungsform nach Fig. 1 materialmäßig
Die Flanschhälften 21 und 22 sowie die aus der Bei der Ausführungsform nach Fig.4 sind die
Zeichnung nicht ersichtlichen, an der anderen Stirnseite 65 Voröffner mit den Bezugszeichen 33 und 34 bezeichnet,
der Vorrichtung befestigten Flanschhälften weisen die eine ballige Anfasung für das Öffnungsglied des
axiale Käfige 23 auf, die die Wälzkörper 15 führen. Seilarmes aufweisen. In Bewegungsrichtung des nicht
7 8
angeordnet, die ebenfalls voneinander weggerichtet drehbaren Umgrenzung des Kugellagers aufliegt. Die
abgekröpft sind. Auch diese Gleitschuhe sind mit der einzelnen Kugel- und/oder Wälzlager 35 sind in dem
jeweiligen Rohrkörperhälfte 2 bzw. 3 fest, beispielswei- Rohrkörper bzw. in der Rohrkörperhälfte arretiert, so
se durch Schrauben, verbunden. daß beim Durchgang des Seiles 24 ebenfalls eine
Der Bolzen 10 Kann auch als Spannhülse ausgebildet 5 rollende Reibung zwischen Seil 24 und äußerer
sein und z. B. an seinen Enden zur Aufhängung an einem Umgrenzung des jeweiligen Kugellagers 35 eintritt,
nicht dargestellten Rahmen dienen. Fig. 10 zeigt die Abwicklung des Seiles 24 über die
Bei der aus F i g. 9 und 10 ersichtlichen Ausführungs- Länge des Rohrkörpers.
form .,ind sternförmig versetzt zueinander mehrere Weiterhin ist mit dem Bezugszeichen 42 eine
Wälz- und/oder Kugellager 35 angeordnet, und zwar io Stirnverzahnung bezeichnet, die in bekannter Weise
sind — wie insbesondere aus Fi g. 9 ersichtlich ist — bei zum Anordnen und wahlweisen Befestigen des Rohrdiesem
Ausführungsbeispiel acht Kugv!- und/oder körpers in unterschiedlichen Winkellagen im Raum
Wälzlager über den Umfang eines Kreises in gleichmä- dient. Selbstverständlich können — über die Länge des
ßigen Winkelabständen versetzt zueinander angeord- Rohrkörpers gesehen — im Durchmesser unterschiednet.
Außerdem sind in Längsrichtung des Seiles 24 15 lieh groß bemessene Kugel- und/oder Wälzlager
mehrere solcher Kugel- und/oder Wälzlager in dem angeordnet sein. Weiterhin ist aus Fig. 10 erkennbar,
Rohrkörper befestigt. Aus F i g. 10 ist erkennbar, daß bei daß die Durchmesser der Kugel- bzw. Wälzlager 35 in
dieser Ausführungsform insgesamt fünf ringförmige den verschiedenen Reihen unterschiedlich groß sind, so
Reihen, wie sie aus F i g. 9 ersichtlich sind, und zwar 36, daß — wie z. B. im Zusammenhang mit F i g. 2 erläutert
37, 38, 39 und 40, vut gesehen sind. Dabei verlaufen die 20 wjrde — das Sei! 24 wie über eine im Durchmesser
Drehachsen 41 der verschiedenen Kugel- und/oder extrem große Seilrolle schonend und durch rollende
Wälzlager quer zur Seillängsrichtung, so daß das Seil 24 Reibung geführt ist.
— wie aus Fig. 9 erkennbar — auf der äußeren,
— wie aus Fig. 9 erkennbar — auf der äußeren,
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
- l 2Patentansprüche: flurbahnen od. dgl. —, wobei die Seile von zwangsgeführten Wälzkörpern in einem Gehäuse geführt sind.1 Zwangsführung für Seile von Seilbahnen - Zwangsführungsvorrichtungen für Seile von Seilbah-Einschienenhäneebahnen. Schienenflurbahnen nen sind in mannigfaltigen Ausführungsformen vorbeodS! -wobei die Seile von zwangsgeführten 5 kannt(DE-AS 22 23 729.12 66 786 und DE-PS 1 00 670). Wälzkörpern in einem Gehäuse geführt sind, Bei sämtlichen bisher bekannten Zwangsführungsvordadurch gekennzeichnet, daß die Vorrich- richtungen erfolgt die Führung der Seiltrümer radial tung einen das Sei! (24) rohrförmig umschließenden durch mehrere Flanschrollen oder Seilscheiben, die ein Körper aufweist, in dem neben- und/oder hinterein- Fenster bilden, in dem sich das Seiltrum bewegt Bei ander eine Mehrzahl von zwangsgeführten Wälz- io Einschienenhängebahnen oder Einschienenstandbahkörpern (15) vorgesehen ist nen des untertägigen Bergbaubetriebs erfolgt die
- 2 Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekenn- Führung des Zugseiltrumes durch ebensolche Zwangszeichnet, daß die Wälzkörper (15) in an sich führungsvorrichtungen, wobei allerdings zur Ermöglibekannter Weise zu mehreren Ringen in Längsrich- chung des Durchganges von Seilai men mindestens eine tung des Rohrkörpers (1) angeordnet sind. 15 der Seilscheiben oder Flanschrollen beweglich, insbe-
- 3 Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch sondere schwenkbar, ausgebildet ist
gekennzeichnet daß die Wälzkörper (15) in minde- Das Leersei!, also das Rückseiltrum, wird in der Rege! stens einer in Bezug auf die Längsachse des durch zwei solcher Flanschrollen oder Seilscheiben Rohrkörpers (1) nach Art einer Schraubenlinie geführt, deren Achsen parallel zueinander horizontal verlaufenden Nut geführt sind. 20 verlaufen. - 4 Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der Vorbekannte Zwangsführungsvorrichtungen für Seile folgenden Ansprüche, mit einem geteilten, ggf. des untertägigen Bergbaubetriebes sind besonders auf gegen Federkraft aufschwenkbaren Führungskörper der Seite des Zugseiltrums bauaufwendig, zumai für die für das Seil, dadurch gekennzeichnet daß der Anordnung von mindestens drei Flanschrollen ein Rohrkörper (1) aus zwei durch wenigstens ein 25 verhältnismäßig großer Raum benötigt wird, weil eine Scharnier (4 bzw. 5) miteinander verbundenen dieser Flanschrollen in der Regel schwenkbar mit einer Rohrkörperhälften (2,3) besteht Bockflanschanordnung verbunden ist
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn- Neben dem großen Raumerfordenrns dieser vorbezeichnet, daß über den Gelenkspalt der Rohrkörper- kannten Zwangsführungsvorrichtungen besteht aus hälften (2, 3) wenigstens eine, vorzugsweise zwei 30 konstruktiven Gründen immer die Gefahr, daß das Seil oder mehr Blattfedern (13,14) quer zur Längsachse nur auf den Flanschen oder in Kantenbereichen von greifen. Seilrollen oder Seilscheiben läuft und eine unbefriedi-
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, mit gende Führung erhält Da auf der Seite des Zugseiltrums Voröffnern, auf die ein Se;.arm auftrifft und den die Rollenfenster zu öffnen sein müssen, ist eine Führungskörper für dis Seil öffnet dadurch 35 umfangsseitig allseits gute und reibungsarme Führung gekennzeichnet daß beide Rc'irkörperhälften (2,3) der Seile nicht immer gegeben, besonders dann nicht, mit je einem über ihre Stirnseiten hinausragenden wenn Kurven und/oder Sättel bzw. Senkungen durch-Voröffner (28,29) versehen sind. fahren werden müssen.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der Ein weiteres Problem vorbekannter Zwangsführungsfolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß 40 vorrichtungen für Seile - besonders für den untertägijede Rohrkörperhälfte (2, 3) an jeder Stirnseite ein gen Bergbaubetrieb - besteht darin, daß durch entsprechend geteiltes, flanschartiges, mit ihr lösbar resultierende Seilkräfte die Gefahr des unbeabsichtigverbundenes Endstück (Flanschhälften 20, 21) ten Aufschwenkens der Rollenfenster besteht, so daß aufweist, die jeweil einen Teil eines Käfigs (23) durch u.U. besondere konstruktive Maßnahmen ergriffen je einen Vorsprung (19) für die Wälzkörper (15) 45 werden müssen - beispielsweise besonders gestaltete bilden. Seilnuten —, die verhindern sollen, daß das Seil beim
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der Kantenlauf bzw. beim Hineingelangen in den Bereich folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß des Öffnungsspaltes die Rollenfenster aufzieht.in Längsrichtung des Rohrkörpers (1) gesehen die Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eins mit dem Seil (24) in Berührung gelangenden 50 Zwangsführungsvarrichtung für Seile von Seilbahnen, Wälzkörper (15) von einem gemeinsamen Kreisbo- beispielsweise für Einschienenhängebahnen, Schienengen (26) eingehüllt sind, dessen höchster Punkt in der flurbahnen oder Einschienenstandbahnen, des untertä-Längsmittelebene des Rohrkörpers (1) liegt. gigen Bergbaubetriebes, zu schaffen, bei denen die
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der Seiltrümer sowohl auf der Lastseite (Zugtrumseite), also folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß 55 auch auf der Leerseite (Rücktrumseite) umfangsseitig die Wälzkörper (15) in Längsrichtung des Rohrkör- auch in Kurven, beim Durchfahren von Sätteln oder pers (1) gesehen verschiedene Durchmesser bzw. Senken - allseitig erfaßt und reibungsarm geführt sind. Abstände voneinander haben. Dabei soll die Zwangsführung räumlich kompakt bauen
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der und dem betreffenden Seiltrum nicht mehr — wie bisher folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß βο - nur eine radiale, sondern bei beliebigem Verlauf im komplette Wälzlager sternförmig in Längsrichtung Räume auch eine axiale Führung geben.des Rohrkörpers (Ϊ) hintereinander angeordnet sind. Ausgehend von einer Zwangsführung gemäß demGattungsbegriff des Patentanspruches 1 wird dieseAufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die65 Vorrichtung einen das Seil rohrförmig umschließenden Körper aufweist, in dem neben- und/oder hintereinan-Die Erfindung betrifft eine Zwangsführung für Seile der eine Mehrzahl von Ewangsgeführten Wälzkörpernvon Seilbahnen - Einschienenhängebahnen, Schienen- vorgesehen ist.
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|---|---|---|---|
| DE19792907035 DE2907035C2 (de) | 1979-02-23 | 1979-02-23 | Zwangsführung für Seile von Seilbahnen |
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| DE2907035A1 DE2907035A1 (de) | 1980-08-28 |
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ID=6063713
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- 1979-02-23 DE DE19792907035 patent/DE2907035C2/de not_active Expired
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