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DE1430959C - Vorrichtung zum allseitigen Fuhren eines eine Bahn betreibenden Zugseils - Google Patents

Vorrichtung zum allseitigen Fuhren eines eine Bahn betreibenden Zugseils

Info

Publication number
DE1430959C
DE1430959C DE1430959C DE 1430959 C DE1430959 C DE 1430959C DE 1430959 C DE1430959 C DE 1430959C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rope
flange
cable
guide roller
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor 4354 Datteln Wertelewski Wilhelm 4355 Waltrop Kolk
Original Assignee
Becont Grubenausbau GmbH, 4350 Recklinghausen
Publication date

Links

Description

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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum all- von Federn derart verschoben werden kann, daß seitigen Führen eines eine Bahn, insbesondere eine sich ihre Flansche von den Flanschen der benachbar-Einschienenhängebahn, betreibenden und in Trans- ten Seilführungsrollen entfernen und so den Durchportrichtung bewegten, vorzugsweise umlaufenden, tritt der Zugseilbügel ermöglichen. Diese Anordnung gegebenenfalls zugleich als Tragseil dienenden Zug- 5 hat jedoch den Nachteil, daß die vorgesehene Verseils oder gegebenenfalls des zugeordneten Leerseils, Schiebung der Seilführungsrollen gegen die Wirkung die mindestens eine unterhalb des Seils angeordnete, der Federkraft nicht nur beim Durchtritt von Zugais. Auflage für das Seil dienende und gegenüber seilbügeln, sondern auch durch die Wirkung anderer ihren Flanschen eine vertiefte Lauffläche besitzende Kräfte, insbesondere"der Seilkräfte, jederzeit erfolgen Seilführungsrolle aufweist, deren einer Flansch fest- io kann und es leicht geschieht, daß das Seil aus der steht und deren anderer Flansch durch die auf- auf diese Weise geöffneten Seilführung läuft. Außerlaufende, am Fahrzeug angebrachte Zugseilkupplung dem ist es bei beiden Anordnungen nicht möglich, gegen die Kraft eines Rückstellmittels aus seiner die Seilführungsrollen in ihren Durchmessern so Ruhelage bewegbar ist und dadurch den Durchtritt klein zu halten, wie dies aus Raumersparnisgründen der Zugseilkupplung erlaubt. 15 insbesondere bei solchen Seilbahnen wünschenswert
Derartige Vorrichtungen sind bei Seilbahnen und wäre, die in untertägigen Grubenbetrieben verwendet
Einschienenhängebahnen in gewissen Abständen für werden sollen.
das Zugseil und gegebenenfalls auch für das Leerseil Bei einer weiteren bekannten Vorrichtung ist vorerforderlich, wobei sie, solange die Bahn geradlinig gesehen, eine Seilrolle in zwei Hälften aufzuteilen, und eben verläuft, lediglich die Aufgabe haben, das 20 wobei die Teilfuge in der zur Rollenachse senk-Zugseil und gegebenenfalls das Leerseil in gewissen rechten Symmetrieebene der Seilrolle liegt. Die Abständen gegen Herabfallen und übermäßiges beiden Rollenhälften sind, dabei einzeln gelagert. Durchhängen zu unterstützen. Sowohl über Tage als Die eine Rollenhälfte ist axial verschiebbar arigeauch insbesondere im untertägigen Grubenbetrieb ist ordnet und wird durch Federkraft gegen die andere es oft erforderlich, daß die Bahn Kreisbögen in 25 Rollenhälfte gepreßt. Beim Auflaufen der Zugseilwaagerechten, senkrechten oder geneigten Ebenen kupplung auf diese Seilrolle wird die in axialer Richdurchfährt. In diesen Fällen ist es erforderlich, die tung verschiebbare Rollenhälfte derart nach außen Führungsvorrichtungen für das Zugseil und ge- verschoben, daß die Zugseilkupplung zwischen gebenenfalls auch 'das Leerseil so auszubilden, daß beiden Rollenhälften durchtreten kann. Auch diese die Seile nicht nur gegen die Wirkung der Schwer- 30 Zugseilführung hat den Nachteil, daß die Durchkraft, sondern auch gegen das Moment abgestützt trittsöffnung für die Zugseilkupplung durch Seilwerden, das in Richtung auf den Krümmungsmittel- kräfte geöffnet werden kann.
punkt der Bahnkrümmung wirkt. In allen Fällen "Gemäß einem älteren, nicht zum Stande der
müssen die Führungsvorrichtungen, zumindest die- Technik gehörenden Vorschlag der Anmelderin der
jenigen, die zur Führung des Zugseils dienen, so 35 vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, daß die
ausgebildet seih, daß ein Zugseilbügel bzw. eine untere oder eine ihr benachbarte Seilrolle der Seil-
Zugseilkupplung, die die Verbindung zwischen dem führungsvorrichtung einen feststehenden Flansch und
Zugseil und jedem einzelnen der Transportwagen einen Flansch aufweist, der gegen die Wirkung eines
herstellen und mit Hilfe derer die Transportwagen Rückstellmittels in Richtung auf den feststehenden
an das Zugseil angeschlagen werden, die Führungs"- 40 Flansch axial verschiebbar ist.
Vorrichtungen unbehindert passieren können. Es ist Aufgabe der Erfindung, die aufgezeigten
Gemäß einer Lösung dieser Aufgabe ist es bereits Mängel der bekannten Seilführungsvorrichtungert zu bekannt, die Führungsvorrichtungen für das Zugseil beseitigen und eine Seilführungsvorrichtung der ejn- und gegebenenfalls das Leerseil so auszubilden, daß gangs erwähnten Art zu schaffen, die durch Seilsie vier Seilführungsrollen enthalten, die in zwei zu- 45 kräfte nicht, durch eine Zugseilkupplung jedoch einander senkrechten Ebenen angeordnet sind, deren leicht geöffnet werden kann.
Schnittlinien mit der Seillängsachse zusammenfallen, Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gewährend ihre Achsen in einer zur Seillängsachse löst, daß der bewegbare Flansch aus der zur Rollensenkrechten Ebene verlaufen. Die" Seilführungsrollen .achse der Seilführungsrolle senkrechten Ebene der weisen hierbei gegenüber den Flanschen vertiefte 50 Ruhelage in eine dazu geneigte Ebene kippbar ge-Laufflächen auf, und die jeweils benachbarten lagert ist. .
Flansche der Rollen sind in einem so geringen Ab- Zweckmäßig ist der kippbare Flansch der unterstand voneinander angeordnet, daß sie den Durch-. halb des Zugseils angeordneten Seilführungsrolle zutritt des Seils nicht erlauben. Um bei diesen geordnet. Als Anschlag für den kippbaren Flansch Führungsvorrichtungen den Durchtritt der Zugseil- 55 kann der sich anschließende Flansch einer benach- - bügel,-mittels derer die Fahrzeuge an das Zugseil harten Seilführungsrolle dienen. '
angeschlagen sind, zu ermöglichen, ist ein Flansch Im folgenden ist" ein Ausführungsbeispiel einer einer der Führungsrollen mit radial verlaufenden Seilführungsvorrichtung gemäß der Erfindung an Einschnitten versehen, die in ihren Abmessungen Hand der Zeichnung beschrieben, und zwar zeigt dem Querschnitt der Zugseilbügel angepaßt sind. 60 F i g. 1 eine Ansicht der Seilführungsvorrichtung, Hierbei entstehen jedoch dann Schwierigkeiten, wenn in der Seillängsrichtung gesehen, und
bei der Vorbeifahrt eines Fahrzeuges an der Seil- Fig. 2 eine Seilführungsrolle mit kippbarem führungsvorrichtung der Zugseilbügel nicht in einen Flansch, teils in Ansicht, teils im Schnitt,
der Einschnitte, sondern auf die Spitze eines der . In Fig. 1 ist die Trägschiene der Einschienenzwischen den Einschnitten befindlichen Zähne gerät. 65 hängebahn, die aus einem Doppel-T-Profil besteht,
Weiterhin ist vorgeschlagen worden, eine der Seil- ' mit dem Bezugszeichen 1 versehen. Auf dem unteren
führungsrollen so anzuordnen, daß sie in radialer . Flansch 2 der Tragschiene laufen beiderseits des
Richtung, also quer zu ihrer Achse, gegen die Kraft Steges 3 Rollengehänge 4 eines in der Zeichnung
nicht näher dargestellten Fahrzeuges. Der Antrieb des mit dem Rollengehänge 4 verbundenen Fahrzeuges erfolgt durch das in der Zeichnung nur im Schnitt erkennbare Zugseil 5 über einen Zugseil bügel oder eine Zugseilkupplung 6, mit Hilfe derer das Rollengehänge 4 an das Zugseil 5 angeschlagen ist. ..
Die Führung des Zugseils 5 erfolgt durch die Seilführungsrollen 7, 8 und 9 und gegebenenfalls eine weitere, in der Zeichnung nicht dargestellte Rolle, deren benachbarte Flansche einander so nahe sind, daß das Zugseil nicht aus der Führung laufen kann. In der Zeichnung ist das Zugseil S gegen horizontale Bewegung in beiden Richtungen gesichert, gegen vertikale Bewegung nur in Abwärtsrichtung. Diese Sicherungen reichen aus, solange die Bahn nicht ansteigende Streckenabschnitte enthält. Soweit dies der Fall sein sollte, ist es notwendig, bei den betreffenden Seilführungsvorrichtungen jeweils eine in der Zeichnung nicht dargestellte vierte Rolle einzusetzen, die in der gleichen Ebene mit der Rolle 7 liegt und sich mit ihren Flanschen an die Flansche der Rollen 8 und 9 anschließt. Andererseits ist es auch möglich, dann, wenn Seilkräfte in der Richtung der Rollen 8 oder 9 nicht auftreten, die jeweils nicht beanspruchte dieser Rollen fortzulassen. An Stelle der fortgelassenen Rollen können in der Zeichnung nicht dargestellte Seilführungsbügel vorgesehen sein, die das Herauslaufen des Seils aus der Führungsvorrichtung auch dann verhindern, wenn das Seil nicht gespannt sein sollte.
Zur Rückführung des Leerseils ist jenseits der Tragschiene 1 eine Seilführungsvorrichtung 10 vorgesehen, die vier in je zwei zueinander senkrechten Ebenen angeordnete Rollen aufweist, deren Flansche sich nahezu berühren.
Bei der Führungsvorrichtung für das Zugseil 5 besitzt die untere Rolle 7 einen feststehenden Flansch 11, eine mit diesem fest verbundene Lauffläche 12 und einen bewegbaren Flansch 13. Der bewegbare Flansch 13 verläuft in seiner Ruhestellung parallel zu dem festen Flansch 11 und senkrecht zur Rollenachse 14. In dieser Ruhestellung wird er durch die Kraft mehrerer Federn 15, die, auf den Umfang verteilt, zwischen dem festen Flansch 11 und dem bewegbaren Flansch 13 angeordnet sind, gehalten. Durch äußere Krafteinwirkung kann der bewegbare Flansch 13 um eine kugelförmige Fläche 16' eines auf der Rollenachse 14 angeordneten Lagerkörpers 16 in Ebenen gekippt werden, die von der senkrecht zur Rollenachse 14 verlaufenden Ebene abweichen. Tn einer solchen gekippten Stellung befindet sich der Flansch 13 in Fig. 1. In Fig. 2 ist die gekippte Stellung des Flansches in strichpunktierten Linien angedeutet.
Die kippbare Anordnung des Flansches 13 erlaubt es, daß, wie in Fig. 1 erkennbar, die das Zugseil 5 mit dem Rollengehänge 4 verbindende Zugseilkupplung 6 zwischen dem Flansch 13 und dem . unteren Flansch der benachbarten Rolle 9 hindurchtritt, wozu sie sich durch Kippen des Flansches 13 in die in F i g. 1 gezeichnete Stellung Raum verschafft. Unmittelbar nach dem Durchtritt der Zugseilkupplung geht der Flansch 13 unter der Wirkung der Federn 15 in seine parallel zum feststehenden Flansch 11 verlaufende Ruhestellung zurück.
Während des Durchtrittes der Zugseilkupplung 6 durch die Seilführungsvorrichtung ist nicht zu befürchten, daß das Zugseils durch den hierbei geöffneten Zwischenraum zwischen dem bewegbaren
ίο Flansch 13 der Rolle 7 und dem benachbarten Flansch der Rolle 9 die Zugseilführung verlassen könnte; dies wird durch die Zugseilkupplung selbst verhindert.
Da der bewegbare Flansch 13 auf der kugelförmigen Fläche 16' an sich frei schwenkbar ist, wird zweckmäßig eine weitere Maßnahme zur Sicherung gegen das Hinauslaufen des Zugseils 5 aus der Seilführung getroffen. Dieses Hinauslaufen wäre an sich möglich, wenn das Zugseil 5 den bewegbaren
ao Flansch 13 in die der Fig. 1 entgegengesetzte Schwenkstellung drücken würde. Um dies zu. verhindern, ist ein Anschlag vorgesehen, der nur—erlaubt, daß der bewegbare Flansch 13 aijs der par-, allel zum feststehenden Flansch 11 verlaufenden Ebene in eine zur Zugseillängsrichtung hinweisende Ebene verschwenkt wird. Als solcher Anschlag dient bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der dem bewegbaren Flansch 13 nächstlicgende, in der Zeichnung untere Flansch der benachbarten Rolle 9.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum allseitigen Führen eines eine Bahn, insbesondere eine Einschienenhänge bahn, betreibenden und in Transportrichtung bewegten, vorzugsweise umlaufenden, gegebenenfalls zugleich als Tragseil dienenden Zugseils oder gegebenenfalls des zugeordneten Leerseils, die mindestens eine unterhalb des Seils angeordnete, als Auflage für das Seil dienende und gegenüber ihren Flanschen eine vertiefte Lauffläche besitzende Seilführungsrolle aufweist, deren einer Flansch feststeht und deren anderer Flansch durch die auflaufende, am Fahrzeug angebrachte Zugseilkupplung gegen die Kraft eines Rückstellmittels aus seiner Ruhelage bewegbar ist und dadurch den Durchtritt der Zugseilkupplung erlaubt, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegbare Flansch (13) aus der zur Rollenachse
(14) der Seilführungsrolle (7) senkrechten Ebene der Ruhelage in eine dazu geneigte Ebene kippbar gelagert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kippbare Flansch (13) der unterhalb des Zugseils (5) angeordneten Seilführungsrolle (7) zugeordnet ist. l
3i Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der sich anschließende Flansch einer benachbarten Seilführungsrolle (9) als Anschlag für den kippbaren Flansch (13) dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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