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DE2907035A1 - Zwangsfuehrungsvorrichtung fuer seile von seilbahnen - Google Patents

Zwangsfuehrungsvorrichtung fuer seile von seilbahnen

Info

Publication number
DE2907035A1
DE2907035A1 DE19792907035 DE2907035A DE2907035A1 DE 2907035 A1 DE2907035 A1 DE 2907035A1 DE 19792907035 DE19792907035 DE 19792907035 DE 2907035 A DE2907035 A DE 2907035A DE 2907035 A1 DE2907035 A1 DE 2907035A1
Authority
DE
Germany
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tubular body
rope
guide
following
halves
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19792907035
Other languages
English (en)
Other versions
DE2907035C2 (de
Inventor
Hans Widiger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krampe and Co
Original Assignee
Krampe and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krampe and Co filed Critical Krampe and Co
Priority to DE19792907035 priority Critical patent/DE2907035C2/de
Priority to BE0/199489A priority patent/BE881841A/fr
Publication of DE2907035A1 publication Critical patent/DE2907035A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2907035C2 publication Critical patent/DE2907035C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/02Suspension of the load; Guiding means, e.g. wheels; Attaching traction cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

  • Zwangsführungsvorrichtung für Seile von Seilbahnen
  • Stand der Technik Zwangsführungsvorrichtungen für Seile von Seilbahnen sind in mannigfaltigen Ausführungsvorrichtungen vorbekannt. Bei sämtlichen bisher bekannten Zwangsführungsvorrichtungen erfolgt die Führung der Seiltrümer radial durch mehrere Flanschrollen oder Seilscheiben, die ein Fenster bilden, in dem sich das Seiltrum bewegt. Bei Einschienenhängebahnen oder Einschienenstandbahnen des untertägigen Bergbaubetriebs erfolgt die Führung des Zugseiltrumes durch ebensolche Zwangsführungsvorrichtungen, wobei allerdings mindestens zur Ermöglichung des Durchganges von Seilarmen/eine der Seilscheiben oder Flanschrollen wegbeweglich, insbesondere schwenkbeweglich, ausgebildet i-st.
  • Das Leerseil, also das Rückseiltrum,wird in der Regel durch zwei solcher Flanschrollen oder Seilscheiben geführt, deren Achsen parallel zueinander horizontal verlaufen.
  • Vorbekannte Zwangsführungsvorrichtungen für Seile des untertägigen Bergbaubetriebes sind besonders auf der Zugseiltrumseite recht bauaufwendig, zumal für die Anordnung von mindestens drei Flanschrollen ein verhältnismäßig großer Raum benötigt wird, weil eine dieser Flanschrollen in der Regel schwenkbeweglich mit einer Bockflanschanordnung verbunden ist.
  • Neben dem großen Raumerfordernis dieser vorbekannten Zwangsführungsvorrichtungen besteht aus konstruktiven Gründen immer die Gefahr, daß das Seil nur auf den Flanschen oder in Kantenbereichen von Seilrollen oder Seilscheiben läuft und eine unbefriedigende Führung erhält. Da auf der Zugseiltrumseite die Rollenfenster zu öffnen sein müssen, ist eine umfangsseitig allseits gute und reibungsarme Führung der Seile nicht immer gegeben, besonders dann nicht, wenn Kurven und/oder Sättel bzw. Senkungen durchfahren werden müssen.
  • Ein weiteres Problem vorbekannter Zwangsführungsvorrichtungen für Seile - besonders für den untertägigen Bergbaubetrieb - besteht darin, daß durch resultierende Seilkräfte die Gefahr des unbeabsichtigten Aufschwenkens der Rollenfenster besteht, so daß u. U. besondere konstruktive Maßnahmen ergriffen werden müssen - beispielsweise besonders gestaltete Seilnuten -, die verhindern sollen, daß das Seil beim Kantenlauf bzw. beim Hineinge-langen in den Bereich des Uffnungsspaltes die Rollenfenster aufzieht.
  • Aufgabe Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Zwangsführungsvorrichtung für Seile von Seilbahnen, beispielsweise für Einschienenhängebahnen, Schienenflurbahnen oder Einschienenstandbahnen, des untertägigen Bergbaubetriebs, zu schaffen, bei denen die Seiltrümer sowohl auf der Lastseite (Zugtrumseite), als auch auf der Leerseite (Rücktrumseite) umfangsseitig - auch in Kurven, beim Durchfahren von Sätteln oder Senken - allseitig erfaßt und reibungsarm geführt ist. Dabei soll die Zwangsführung räumlich kompakt bauen und das betreffende Seiltrum nicht mehr - wie bisher - nur radial, sondern bei beliebigem Verlauf im Raume auch eine axiale Führung geben.
  • Lösung Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 wiedergegebenen Merkmale gelöst.
  • Einige Vorteile Eine erfindungsgemäße Zwangsführungsvorrichtung kann extrem einfach aufgebaut werden, in ihrer grundsätzlichen Konzeption beispielsweise nur aus einem Rohrkörper mit darin angeordneten dreh-, roll- und/oder abwälzbaren Führungskörpern bestehen. Dadurch wird die Möglichkeit eröffnet, ein Seiltrum - auf der Lastseite und/oder auf der Leerseite - nicht nur radial, sondern zusätzlich auch auf einem jeweils gewünschten Längenbereich axial reibungsarm zu führen.
  • Da die Zwangsvorrichtung - rein äußerlich betrachtet -nur aus einem Rohrkörper besteht, ist es außerdem möglich, diesen Rohrkörper gelenkbeweglich, z. B. einstellbar, schwenkbeweglich oder raumgelenkig, an einer Lagerkonstruktion der betreffenden Seilbahn anzuordnen, so daß sich die Zwangsführungsvorrichtung sehr leicht dem jeweiligen Verlauf des Seiltrumes selbstätig anpaßt und/oder auch eingestellt und in der eingestellten Lage arretiert werden kann.
  • Da sich die dreh-, roll- und/oder abwälzbaren Führungskörper innerhalb praktikabler Grenzen beliebig groß ausführen lassen, ist es möglich, die Abmessungen dieser Führungskörper, beispielsweise die Durchmesser von Kugeln, entsprechend dem Durchmesser des zu führenden Seiles anzupassen, so daß das Seil - ohne sich festklemmen zu können - mindestens immer auf zwei Führungskörpern aufläuft. Da das Seil allseitig von diesen Führungskörpern umgeben ist, kann es an keiner Stelle schleifen, sondern gelangt bei beliebiger Bewegung im Raum immer mit mindestens einem dreh-, roll- und/oder abwälzbaren Führungskörper in reibungsarmen Kontakt. Dies ist besonders wichtig, wenn Kurven, Sättel oder Erdsenken, beispielsweise bei Einschienenhängebahnen oder Einschienenstandbahnen Unterlage'zu durchfahren sind.
  • Der in seiner Form in einfachster Ausführung zylindrisch oder polygonförmig ausgebildete Rohrkörper ermöglicht außerdem die Anordnung einer Vielzahl von Führungskörpern hinter- und/oder nebeneinander. Beispielsweise ist es möglich, eine Vielzahl von Kugeln nach Art von Kugellagern anzuordnen. In gleicher Weise können aber auch Tonnen oder Zylinder - mit ihren Achsen quer zur Längsachse des Rohrkörpers verlaufend - innerhalb des Rohrkörpers gelagert sein, wie es auch möglich ist, mehrere komplette Kugel- und/oder Wälzlager mit ihren Käfigen an den Seiten von Polygonen zu lagern, wobei die in den lichten Querschnitt des Rohrkörpers hineinragenden Führungskörper (Kugeln, Rollen, Tonnen o. dgl.) die Führung des Seiles übernehmen.
  • Besonders vorteilhaft ist es, daß sich die Führungskörper, insbesondere Kugeln, in axialer Richtung des Rohrkörpers betrachtet in verschiedenen Reihen anordnen lassen, die auf verschieden großen Durchmessern angeordnet sind.
  • Beispielsweise ist es möglich,die Führungskörper in den Endbereichen des Rohrkörpers auf Durchmessern anzuordnen, die größer sind als der Durchmesser oder die Durchmesser, die im mittleren Bereich des Rohrkörpers gemessen werden.
  • Wenn von Durchmessern die Rede ist, so werden darunter auch Querabmessungen bei Polygonen verstanden, beispielsweise wenn Tonnen, Zylinder oder komplette Kugellager oder Wälzlager in den Seiten von Polygonen angeordnet werden.
  • Dabei ist es besonders günstig, wenn die Führungskörper an ihren äußeren, dem das Seilfenster bildenden lichten Querschnitt des Rohrkörpers zugekehrten Peripherien von einem gemeinsamen Kreisbogen eingehüllt werden. Setzt man mehrere Reihen von Führungskörpern in ausreichend dichtem Abstand - in axialer Richtung des Rohrkörpers betrachtet -hintereinander, so ergeben sich für das Seiltrum die gleichen Verhältnisse, als wenn es über eine sehr große Seilscheibe laufen würde. Die Folge davon ist eine besonders günstige Beanspruchung des Seiles und eine verschleiß- sowie reibungsarme Führung der Seiltrümer,und zwar sowohl auf der Lastseite,als auch auf der Leerseite.
  • Weitere Ausführungsformen Bei Ausgestaltung gemäß Anspruch 2 lassen sich z. B.
  • übliche Kugellager in axialer Richtung des Rohrkörpers hintereinander anordnen.
  • Anspruch 3 beschreibt eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung.
  • In den Ansprüchen 4 bis 6 sind Alternativlösungen beschrieben.
  • Bei Ausgestaltung gemäß Anspruch 7 ergibt sich eine einfache Konstruktion, die wenige bewegliche Teile aufweist.
  • Eine solche Ausführungsform ist praktisch wartungsfrei.
  • Werden Ausführungsformen nach Anspruch 8 gewählt, so läßt sich die Zwangsführungsvorrichtung allen in der Praxis vorkommenden Beanspruchungen entsprechend anpassen.
  • Von besonderem Vorteil ist eine Ausführungsform nach Anspruch 10. Wird eine solche Ausführungsform auf der Leerseite angewendet, so läßt sich der Rohrkörper leicht öffnen. Dadurch sind Reparatur- und Wartungsarbeiten problemlos durchführbar.
  • Die Ausführungsform nach Anspruch 11 eignet sich besonders zum Einsatz auf der Lastseite und läßt sich mit besonderem Vorteil bei Einschienenhängebahnen oder Einschienenstandbahnen des untertägigen Grubenbetriebes einsetzen.
  • Werden die Rohrkörperhälften gemäß Anspruch 12 durch Gelenke scharnierbeweglich miteinander verbunden, so kann beispielsweise ein Seilarm problemlos beim Durchgang die Rohrkörperteile in Offenstellung schwenken, wobei sich diese Rohrteile nach dem Durchgang des betreffenden Seilarmes wieder in Schließstellung bewegen und das Seil umfangsseitig und axial umgreifen.
  • Die Rückstellkraft für die Rohrkörperhälften wird gemäß Anspruch 13 durch Federkraft aufgebracht, die ständig das Bestreben hat, die Rohrkörperteile in Schließstellung zu bewegen in welcher das Seiltrum radial und axial durch die dreh-, roll- und/oder abwälzbaren Führungskörper geführt ist.
  • In Anspruch 14 ist eine besonders einfache Konstruktion für die Ausbildung einer Zwangsführungsvorrichtung mit zwei Rohrkörperteilen und Federn beschrieben.
  • Die Zwangsführungsvorrichtung gemäß Anspruch 15 eignet sich besonders zum Einsatz im untertägigen Bergbaubetrieb.
  • Der über die Stirnseite des Rohrkörpers hinausragende Voröffner gelangt beim Durchgang eines Seilarmes zunächst in Berührungskontakt mit dem Seilarm, wodurch die Rohrkörperhälften auseinanderbewegt, insbesondere auseinandergeschwenkt, werden. Dadurch wird ein schlagartictes Auftreffen des Seilarmes auf den Rohrkörper vermieden.
  • Bei Ausgestaltung gemäß Anspruch 16 ergibt sich eine robuste, wenig störungsanfällige Konstruktion. Beispielsweise können die Voröffner mit den Rohrkörperhälften materialmäßig einstückig ausgebildet, beispielsweise angeschmiedet oder angegossen, sein. Es ist aber auch möglich, die Voröffner als leistenartige Vorsprünge auszubilden, die mit den Rohrkörperhälften durch Schrauben o. dgl. einstückig, aber lösbar, verbunden sind.
  • Dadurch wird die Möglichkeit eröffnet für die Voröffner einen anderen Werkstoff als für die Rohrkörperhälften zu wählen. Beispielsweise können die Voröffner aus einem geeigneten schlag- und stoßfesten, alterungsbeständigen sowie quellfesten, ozonbeständigen sowie gegen aggressive Mittel, oele, Fette u. dgl. ebenfalls beständigen Kunststoff, z. B. einem geeigneten Polyamid oder Polyurethan, bestehen. Die Voröffner lassen sich nach einem etwaigen Verschleiß leicht austauschen und z. B. im Spritzgießverfahren als relativ preiswerte Massenartikel leicht formen.
  • Bei Ausgestaltung gemäß Anspruch 17 wird erreicht, daß der Seilarm bereits den Bereich des Rohrkörpers verlassen hat, wenn der Rohrkörper nach dem Verlassen der Voröffner wieder geschlossen wird.
  • Durch die Anordnung von Gleitschuhen und/oder Rollen am Voröffner ergeben sich günstige Kräfteverhältnisse. Insbesondere wird das Offnen des Rohrkörpers erleichtert(Anspr. 18).
  • Die an den Stirnseiten der Rohrkörperhälften gemäß Anspruch 20 vorgesehenen, flanschartigen Endstücke dienen gleichzeitig zur Sicherung der Führungskörper, insbesondere von Kugeln, und zwar auch an der Teilungsebene des Rohrkörpers.
  • Wie bereits im Zusammenhang mit Ansp-ruch 1 erläutert, ist es möglich, durch die Anordnung von Führungskörpern, beispielsweise von Kugeln in verschiedenen Reihen axial hintereinander, eine im Durchmesser sonst nicht oder nur unter Schwierigkeiten einbaubare Seilrolle oder Seilscheiben nachzubilden, auf der das Seiltrum läuft.
  • Gemäß Anspruch 21 sind die Führungskörper, beispielsweise Kugeln, jeweils auf einem Kreisbogen angeordnetz Dadurch sind in axialer Richtung des Rohrkörpers praktisch mehrere oder eine Vielzahl von Kugellagern hintereinander angeordnet, die das Seiltrum führen.
  • Es ist aber auch möglich, die Führungskörper in den Eckpunkten und/oder in den Seiten eines Polygons anzuordnen.
  • Auf diese Weise wird die bereits oben angedeutete Möglichkeit eröffnet, die Führungskörper komplett in Kugellagern oder Wälzlagern zusammenzufassen und diese - z. B. gekapselten - Kugellager o. dgl. in den Seiten von Polygonen anzuordnen, derart, daß die jeweiligen Führungskörper, z. B. Kugeln, in den lichten Querschnitt, also in den Raum für das Fenster des betreffenden Seiles, hineinragen und dies führen können. Auch diese kompletten Lager, insbesondere Kugellager, lassen sich - in axialer Richtung des Rohrkörpers gesehen - auf verschiedenen Durchmessern entsprechend Anspruch 22 anordnen, so daß die Form einer großen Seilrolle oder Seilscheibe - was die Führung des betreffenden Seiles anbelangt - nachgebildet wird.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an mehreren Ausführungsbeispielen - teils schematisch - veranschaulicht. Es zeigen: Fig. 1 eine Zwangsführungsvorrichtung für Seile, insbesondere für Einschienenhängebahnen oder Einschienenstandbahnen, und zwar für die Lastseite; Fig. 2 einen durch die Längsachse der aus Fig. 1 ersichtlichen Vorrichtung verlaufenden geraden Teil-Längsschnitt; Fig. 3 eine Stirnansicht auf eine Zwangsführungsvorrichtung für die Leerseite; Fig. 4 eine Stirnansicht auf die aus Fig. 1 ersichtliche Zwangsführungsvorrichtung, allerdings mit anders +) bzw. EcffieffeEfl?b'aEnen gestalteten Voröffnern; Fig. 5 eine Teil-Stirnansicht auf das aus Fig. 1 ersichtliche Scharnier; Fig. 6 eine Teil-Seitenansicht zu Fig. 5; Fig. 7 eine teilweise Stirnansicht zu Fig. 1; Fig. 8 einen teilweisen Längsschnitt nach der Linie VIII - VIII der Fig. 7 und Fig. 9 eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
  • bis 11 In der Zeichnung ist die Erfindung in Anwendung auf Zwangsführungsvorrichtungen für Seile veranschaulicht, wie sie mit besonderem Vorteil im untertägigen Bergbaubetrieb zur Anwendung gelangen können.
  • Die Zwangsführungsvorrichtung ist in der Zeichnung insgesamt mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet, die bei sämtlichen aus der Zeichnung ersichtlichen Ausführungsformen eine äußere zylindrische Grundform aufweist und aus zwei Rohrkörperhälften 2 und 3 besteht, die bei sämtlichen dargestellten Ausführungsformen durch Scharniere 4 und 5 schwenkbeweglich miteinander gekuppelt sind. Die Scharniere 4 und 5 weisen Augen 6, 7 bzw. 8, 9 auf, durch die ein als Gelenkachse dienender Bolzen 10 hindurchgeführt ist. Die Augen 6 bis 9 sind an hochkant an den beiden Rohrkörperhälften 2 und 3 befestigten Flachstücken vorgesehen, von denen in der Zeichnung der Einfachheit halber nur die beiden Flachstücke 11 und 12 des Scharniers 4 bezeichnet sind.
  • Die anderen Flachstücke der Scharniere 4 und 5 sind in entsprechender Weise ausgebildet und angeordnet. Beispielsweise können die Flachstücke 11 und 12 sowie alle anderen Flachstücke mit den aus Metall, insbesondere aus Stahl, bestehenden Rohrkörperhälften 2 und 3 durch Schweißnähte verbunden sein.
  • Die Figuren 1 und 6 lassen außerdem deutlich erkennen, daß zwischen den Paaren von Flachstücken eines Scharnieres 4 bzw. 5 jeweils ein axialer Raum vorgesehen ist,in dem eine Feder 13 bzw. 14 angeordnet ist, die die Rohrkörperhälften 2 und 3 auf einem großen Teil ihres Umfanges umschließt, wobei die Federn 13 und 14 das Bestreben haben, die Rohrkörperhälften 2 und 32ihre aus den Figuren 1, 3 und 4 ersichtliche Schließstellung zu drücken.
  • Selbstverständlich können auch andere geeignete Feder elemente, beispielsweise ein Torsionsfederstab, in Betracht kommen, der gleichfalls das Bestreben hat, die Rohrkörperhälften 2 und 3 ständig in Schließstellung zu bewegen, so daß diese spaltfrei aneinander anliegen.
  • Dabei sind die aus den Figuren 1 und 4 ersichtlichen Ausführungsformen beispielsweise für das Zugseiltru, z. B.
  • einer Einschienenhängebahn oder einer Einschienenstandbahn für den untertägigen Bergbau bestimmt, während die Ausführungsform nach Fig. 3 das Leerseil, also das Rücktrum, führen soll. Selbstverständlich sind in Längsrichtung der Seiltrümer mehrere solcher Zwangsführungsvorrichtungen angeordnet, und zwar wie es gerade den Betriebsverhältnissen angemessen erscheint.
  • Zwar sind auch bei der Zwangsführungsvorrichtung gemäß Anlage 3 Federn 13 und 14 vorgesehen, die die Rohrkörperhälften 2 und 3 spielfrei gegeneinander pressen, jedoch ist es auch möglich, diese das Leerseil führenden Rohrkörperhälften 2 und 3 durch Schrauben o. dgl. gegeneinander zu arretieren und die Scharniere 4 und 5 sowie die Federn 13 und 14 wegzulassen. Im Bedarfsfalle lassen sich dann nach Lösen der Schrauben o. dgl. die Rohrkörperhälften voneinander entfernen, beispielsweise um Reparatur- und/oder Wartungsarbeiten durchzuführen. Dabei können z. B. an der Außenmantelfläche der Rohrkörperhälften 2 und 3 Anfasungen vorgesehen sein, in denen z. B. Innensechskantschrauben versenkt angeordnet sind.
  • Wie die Zeichnung erkennen läßt, weisen alle Zwangsführungsvorrichtungen bei den dargestellten Ausführungsformen als Kugeln ausgebildete Führungskörper 15 auf, wobei bei sämtlichen dargestellten Ausführungsformen eine Vielzahl solcher kugelförmigen Führungskörper 15 je auf einem gemeinsamen Kreis angeordnet sind, der die Mittelpunkte sämtlicher kugel-förmigen Führungskörper 15 miteinander verbindet.
  • Dieser Kreis ist in Fig. 3 mit dem Bezugszeichen 16 bezeichnet worden In axialer Richtung sind mehrere solcher Ringreihen von kugelförmigen Führungskörpern hintereinander angeordnet, beispielsweise bei der Ausführungsform nach den Figuren 1 und 2 insgesamt 5 solcher Ringkugelreihen, die nach Art von Kuge-lagern ausgebildet sind.
  • Die einzelnen Führungskörper 15 sind durch käfigartige Distanzstücke 17 in der jeweiligen Ringreihe geführt und in definitiven Abständen in axialer Richtung voneinander gehalten. An beiden Stirnseiten ist je eine an der Trennungsebene der beiden Rohrkörperhälften 2 und 3 gleichfalls getrennte Führungskörpersicherung 18 bzw 19 vorgesehen, die das Herausfallen der Führungskörper an der Trennungsebene verhindert. Aus der Zeichnung sind allerdings lediglich an einer Stirnseite die Führungskörpersicherungen 18 und 19 erkennbar. Auf der anderen, aus der Zeichnung nicht erkennbaren Seite der Zwangsführungsvorrichtung sind ebensolche Führungskörpersicherungen vorgesehen.
  • Außerdem sind an jeder Stirnseite der Zwangsführungsvorrichtung Flanschhälften 21 bzw. 22 befestigt, insbesondere durch mehrere Schrauben 22 lösbar befestigt, wobei in der Zeichnung ebenfalls nur die Anordnung von Flanschhälften 20 und 21 an einer Seite der Zwangsführungsvorrichtung veranschaulicht ist. An der anderen, aus der Zeichnung nicht klar erkennbaren Stirnseite der Zwangsführungsvorrichtung sind ebensolche Flanschhälften befestigt. Die Flanschhälften 20 und 21 sowie die aus der Zeichnung nicht ersichtlichen, an der anderen Stirnseite der Vorrichtung befestigten Flanschhälften weisen axiale Vorsprünge 23 auf, die die Führungskörper 15 nach Art von Käfigen führen.
  • Der Durchmesser der Kugeln 15 ist entsprechend dem Durchmesser des zu führenden Seiles 24 (Fig. 3) gewählt, derart, daß dieses nicht in den Spalt zwischen zwei benachbarten Führungskörpern, insbesondere Kugeln 15, eingeklemmt werden kann, sondern - wie aus Fig. 3 ersichtlich ist - in jeder Lage an der äußeren, dem Fenster 25 zugekehrten Peripherie von mindestens einer, meist indessen zwei oder mehr Führungskörpern anliegt und durch rollende Reibung geführt ist.
  • Die Fig. 2 läßt außerdem erkennen, daß in axialer Richtung der Zwangsführungsvorrichtung aufeinanderfolgende Reihen von Führungskörpern auf verschieden großen Durchmessern angeordnet sind, derart, daß die Durchmesser, beginnend von der Stirnseite des Rohrkörpers bis zum mittleren Längenbereich ab nimmt und dann wieder zum Ende des Rohrkörpers zunehmen. Dadurch werden die mit verschiedenen Durchmessern ausgebildeten Führungskörperringe oder Reihen von einem Kreisbogen 26 mit einem großen Radius 27 umhüllt. Dies hat zur Folge, daß ein Seiltrum, das durch die verschiedenen Reihen von Führungskörpern, beispielsweise Kugeln, geführt wird, wie von einer großen Seilscheibe mit der Peripherie 26 und dem Durchmesser 27, also sehr schonend und reibungsarm, geführt wird. Die axialen Abstände zwischen den einzelnen Ringen oder Reihen von Führungskörpern, beispielsweise von Kugellagern, sind so eng bemessen, daß das Seil zwischen den einzelnen Reihen oder Ringen von Führungskörpern nicht abknicken kann.
  • Selbstverständlich können statt Kugeln 15 auch Tonnen mit schräg bzw. quer zur Längsachse des Rohrkörpers verlaufenden Längsachsen vorgesehen sein, die ebenfalls in Ringen oder Reihen zu Polygonen zusammengefaßt sind und das Seiltrum ebenso führen wie Kugeln.
  • Statt Tonnen können auch Nadeln oder Walzen vorgesehen sein.
  • Es können auch komplette Kugellager in den Seiten oder Ecken von Polygonen zu entsprechenden polygonförmigen Kreisen zusammengefaßt werden, deren Wälz- oder Kugelkörper das betreffende Seitrum führen. Auch in diesen Fällen können die Führungskörper bzw. kompletten Kugellager mit Käfigen in den einzelnen Reihen oder Ringen oder Polygonen auf verschiedenen Durchmessern oder mit verschieden großen Querabständen angeordnet sein, derart, daß - wie in Fig. 2 - beginnend von einem Ende sich die Querabmessungen oder Durchmesser zur Längsmittenebene des Rohrkörpers verringern und zu den Enden vergrößern.
  • Mit den Bezugszeichen 28 und 29 sind bei der aus Fig. 1 ersichtlichen Ausführungsform leistenförmige Voröffner bezeichnet, die gegen die Bewegungsrichtung eines nicht dargestellten Seilarmes über die Stirnseite des Rohrkörpers bzw. der Flanschhälften 20 und 21 hervorragen, so daß der Seil arm oder dessen Offnungsglied zunächst auf diese Voröffner treffen, um die Rohrkörperhälften 2 und 3 gegen die Kraft der Feder 13 und 14 auseinanderzubewegen. Dabei soll die konische oder keilförmige Ausgestaltung - bei 30 - das Einlaufen des entsprechenden bffnungsgliedes des Seilarmes erleichtern. Die Voröffner 28 und 29 sind bei der Ausführungsform nach Fig. 1 materialmäßig einstückig mit den Gehäusehälften verbunden oder mit diesen unbeweglich, beispielsweise durch Schrauben, Niete oder durch Schweißnähte, verbunden.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 sind die Voröffner mit den Bezugszeichen 33 und 34 bezeichnet, die eine ballige Anfasung für das Offnungsglied des Seilarmes aufweisen. In Bewegungsrichtung des nicht dargestellten Seilarmes sind Gleitschuhe 31 und 32 angeordnet, die ebenfalls voneinander weggerichtet abgekröpft sind. Auch diese Gleitschuhe sind mit der jeweiligen Rohrkörperhälfte 2 bzw. 3 fest, beispielsweise durch Schrauben, verbunden.
  • Der Bolzen 10 kann auch als Spannhülse ausgebildet sein und z. B. an seinen Enden zur Aufhängung an einen nicht dargestellten Rahmen dienen.
  • Bei der aus den Figuren 9 bis 11 ersichtlichen Ausführungsformen sind sternförmig versetzt zueinander mehrere Wälz-und/oder Kugellager 35 angeordnet, und zwar sind - wie insbesondere deutlich aus Fig. 9 ersichtlich ist - bei diesem Ausführungsbeispiel acht Kugel- und/oder Wälzlager über den Umfang eines Kreises in gleichmäßigen Winkelabständen versetzt zueinander angeordnet. Außerdem sind in Längsrichtung des Seiles 24 mehrere solcher Kugel- und/oder Wälzlager in dem Rohrkörper befestigt. Aus Fig. 10 ist erkennbar, daß bei dieser Ausführungsform insgesamt fünf ringförmige Anordnungen wie sie aus Fig. 9 ersichtlich ist, und zwar 36, 37, 38, 39 und 40 vorgesehen sind. Dabei verlaufen die Drehachsen 41 der verschiedenen Kugel- und/oder Wälzlager quer zur Seillängsrichtung, so daß das Seil 24 - wie aus Fig. 9 erkennbar ist - auf der äußeren, drehbaren Umgrenzung des Kugellagers aufliegt. Die einzelnen Kugel- und/oder Wälzlager 35 sind in dem Rohrkörper bzw.
  • in der Rohrkörperhälfte arretiert, und zwar insbesondere durch nicht naher dargestellte Drechachsen, so daß beim Durchgang des Seiles 24 ebenfalls eine rollende Reibung zwischen Seil 24 und andere Umgre-nztng des Jeweiligen Lager 35 eintritt. Fig. 10 zeigt die Abwicklung des Seiles 24 über die Länge des Rohrkörpers.
  • Weiterhin ist mit dem Bezugs zeichen 42 eine Stirnverzahnung zum Anordnen und wahlweisen Befestigen des Rohrkörpers in unterschiedlichen Winkellagen im Raum bezeichnet. Selbstverständlich können - über die Länge des Rohrkörpers gesehen -im Durchmesser unterschiedlich groß bemessene Kugel- und/oder Wälzlager angeordnet sein. Weiterhin ist aus Fig. 10 erkennbar, daß die Durchmesser der durch die Kugel- bzw. Wälzlager 35 in den verschiedenen Reihen unterschiedlich groß sind, so daß - wie z. B. im Zusammenhang mit Fig. 2 erläutert wurde - das Seil 24 wie über eine im Durchmesser extrem große Seilrolle schonend und durch rollende Reibung geführt ist.
  • Die in der Beschreibung und in den Patentansprüchen beschriebenen und aus der Zeichnung ersichtlichen Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen für die Verwirklichung der Erfindung wesentlich sein.
  • Bezugszeichenliste 1 Zwangsführungsvorrichtung 2 Rohrkörperhälfte 3 4 Scharnier 5 6 Auge 7 8 9 " 10 Bolzen, Spannstift, Gelenkachse 11 Flachstück, Flacheisen 12 13 Feder 14 15 Führungskörper, Nadel, Rolle, Tonne, Zylinder, Wälzkörper 16 Kreis 17 Distanzstück, Käfig 18 Führungskörpersicherung, Käfig 19 20 Flanschhälfte 21 22 Schraube 23 Vorsprung 24 Seil 25 Fenster 26 Kreisbogen 27 Radius 28 Voröffner 29 30 Keil 31 Gleitschuh 32 33 Voröffner 34 35 Kugellager 36 Reihe 37 38 39 40 41 Drehachse 42 Stirnverzahnung Leerseite

Claims (22)

  1. Patentansprüche Zangsführungsvorrichtung für Seile von Seilbahnen - Einschienenhängebahnen, Schienenflurbahnen o. dgl. -, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Vorrichtung einen hülsen- oder rohrförmigen, das Seil (24) umschließenden Körper (Rohrkörper) aufweist, in dem neben-und/oder hintereinander eine Mehrzahl oder Vielzahl von zwangsgeführten, dreh-, roll- und/oder abwälzbaren Führungskörpern (z. B. 15) vorgesehen ist, die das Seil (24) führen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskörper (z. B. 15) zu mehreren Ringen in axialer Richtung des Rohrkörpers angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil (24) durch die Führungskörper (15) axialgeführt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskörper Kugeln (15) sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskörper (15) Rollen sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch a'ekennzeichnet, daß die Führungskörper Tonnen oder Nadeln sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeln, Rollen, Nadeln oder Tonnen nach Art von Kugel- bzw. Wälzlagern durch in dem Rohrkörper angeordnete, käfigartige Distanzstücke (17) geführt und gehalten sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskörper (z. B. 15) aus gehärtetem Stahl, Kunststoff, Sintermetall - ggf.
    mit einer Beschichtung und/oder Einbettung aus PTFE - oder aus Zirkonoxyd bestehen.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskörper, insbesondere Kugeln (15) in mindestens einer in Bezug auf die Längsachse des Rohrkörpers nach Art einer Schraubenlinie - spiralig - verlaufenden Nut geführt und gelagert sind.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrkörper längsgeteilt und zu öffnen ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrkörper aus zwei Rohrkörperhälften (2, 3) besteht, die gelenkbeweglich aufschwenkbar ausgebildet sind.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrkörperhälften (2, 3) durch wenigstens ein Scharnier (4 bzw. 5) schwenkbeweglich ausgebildet sind.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrkörperhälften (2, 3) durch Federkraft ständig in ihrer rohrförmig geschlossenen Stellung belastet sind.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß über den Gelenkspalt der Rohrkörperhälften (2, 3) wenigstens eine, vorzugsweise zwei oder mehr Blattfedern (13, 14) quer zur Längsachse greifen.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine, vorzugsweise indessen beide Rohrkörperhälften (2, 3) mit je einem gegen die Seilbewegungsrichtung über die Stirnseite des Rohrkörpers hinausragenden Voröffner (28, 29) versehen sind, auf die der Seilarm auftrifft und die Rohrkörperhälften (2, 3) gegen die Federkraft aufschwenkt.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Voröffner (28, 29) als mit der jeweiligen Rohrkörperhälfte (2, 3) einstückig verbundene Leisten ausgebildet sind.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Voröffner (28, 29) sich auch in Seilbewegungsrichtung über die andere Stirnseite des Rohrkörpers hinaus erstrecken.
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Voröffner (28, 29) an der Ein- und/oder Auslaufseite für den Seilarm Gleitschuhe und/oder Rollen aufweisen.
  19. 19. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß jede Rohrkörperhälfte (2, 3) an jeder Stirnseite ein entsprechend geteiltes, flanschartiges Endstück (Flanschhälften - 20 bzw. 21) aufweisen, die jeweils einen Teil eines Käfigs (23) durch je einen Vorsprung für die Führungskörper, insbesondere Kugeln (15), bilden und daß die betreffende Flanschhälfte (20 bzw. 21) lösbar mit dem Rohrkörper, insbesondere durch Schrauben (22),verbunden ist.
  20. 20. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß in Richtung der Längsachse des Rohrkörpers gesehen die mit dem Seil (24) in Berührung gelangenden höchsten Punkte der Führungskörper von einem gemeinsamen Kreisbogen (26) eingehüllt sind, dessen höchster Punkt in der Längsmittenebene des Rohrkörpers liegt.
  21. 21. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskörper über die Länge des Rohrkörpers betrachtet auf verschiedenen Durchmessern bzw. mit verschiedenen Querabmessungen zueinander angeordnet sind und daß die Durchmesser bzw. Querabmessungen an den Endbereichen des Rohrkörpers größer als im mittleren Längenbereich des betreffenden Rohrkörpers sind.
  22. 22. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß komplette Kugel- oder Wälzlager in den Eckpunkten bzw. an den Seiten von Polygonen sich zu einem Ring ergänzend und in axialer Richtung hintereinder angeordnet sind.
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DE1266786B (de) * 1963-08-28 1968-04-25 Heinrich Scharf G M B H Anschlagarm fuer das Zugmittel einer Einschienenhaengebahn
DE2223729B2 (de) * 1972-05-16 1976-03-18 Habegger, Willy, Hünibach bei Thun (Schweiz) Seilablenkvorrichtung fuer einseilbahnen

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Hütte II, 27. Auflage (1949) S. 192 *

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