DE290094C - Eisenbahnspeisewageneinrichtung - Google Patents
EisenbahnspeisewageneinrichtungInfo
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- DE290094C DE290094C DE1914290094D DE290094DA DE290094C DE 290094 C DE290094 C DE 290094C DE 1914290094 D DE1914290094 D DE 1914290094D DE 290094D A DE290094D A DE 290094DA DE 290094 C DE290094 C DE 290094C
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Links
- QNRATNLHPGXHMA-XZHTYLCXSA-N (r)-(6-ethoxyquinolin-4-yl)-[(2s,4s,5r)-5-ethyl-1-azabicyclo[2.2.2]octan-2-yl]methanol;hydrochloride Chemical compound Cl.C([C@H]([C@H](C1)CC)C2)CN1[C@@H]2[C@H](O)C1=CC=NC2=CC=C(OCC)C=C21 QNRATNLHPGXHMA-XZHTYLCXSA-N 0.000 claims description 5
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D37/00—Other furniture or furnishings
- B61D37/006—Other furniture or furnishings for restaurant cars or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Table Equipment (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 290094 KLASSE 20c. GRUPPE
Eisenbahnspeisewageneinrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Januar 1914 ab.
Die Erfindung betrifft eine neue Eisenbahnspeisewageneinrichtung und bezieht sich insbesondere
auf die Ausbildung und Anordnung der Tische für vier Personen.
Bei den bekannten Wageneinrichtungen waren diese Tische von rechteckiger Form
und mit einer Schmalseite mittels gleich breiter Konsole klappbar an der Wagenseitenwand
angeschlossen. Zu jeder Längsseite des
ίο Tisches gehörten zwei nebeneinander stehende,
gleichgerichtete Stühle.
Die allgemein erkannten Nachteile dieser Speisewagen bestanden darin, daß man zu den
Stühlen an der Wagenseitenwand nicht gelangen oder dort eingenommene Sitze nicht verlassen
konnte, ohne die am selben Tisch am Wagengang Sitzenden zum Aufstehen zu nötigen.
Der zwischen benachbarten Tischen und ihren Stuhlreihen verbleibende Raum war für
einen Quergang zu klein, und die Stühle an den Längskanten der Tische standen zu dicht
nebeneinander.
Der Kellner konnte zum Darreichen der Speisen die Qüergänge nicht benutzen, sondem
mußte dies, auch für die an der Wagenseitenwand Sitzenden, von der schmalen Tischkante
vom Wagenmittelgang aus tun. Dies bot für alle am Tisch Sitzenden Unbequemlichkeiten,
und der Kellner störte überdies noch durch seinen ständigen Aufenthalt im Wagenmittelgang den Durchgangsverkehr.
Sollten auf die Tische für vier Personen bei der alten Speisewageneinrichtung außer dem
Eßgeschirr und Zubehör noch Flaschen und Kühler gestellt werden, so konnte dies nur
unter starker Beeinträchtigung der Tischfläche geschehen. Nur die breite Konsole an der
Wagenseitenwand konnte von den dort Sitzenden in dieser Hinsicht ausgenutzt werden,
für die am Wagengang Sitzenden kam diese aber nicht in Frage. Kühler, Flaschenhalter
ο. dgl. an den Tischlängskanten zwischen den Stühlen anzubringen, war nicht angängig,
weil die Stühle zu dicht nebeneinander stehen mußten, und auch an der schmalen, am
Wagengang liegenden Kante ging es nicht, weil dann der nur von dort aus bedienende
Kellner behindert wurde.
Alle diese Übelstände werden durch die Eisenbahnspeisewageneinrichtung nach der
Erfindung behoben, indem nämlich die Tische für vier Personen dort Tischplatten von im
wesentlichen rhombischer Form besitzen sollen, welche in diagonaler Richtung mittels
schmaler, ihre Fortsetzung bildender Konsolen klappbar an der Wagenseitenwand angeschlossen
sind.
Die Vorteile der neuen Einrichtung sollen nachstehend an Hand der zeichnerischen Darstellung
erläutert \verden. Es ist in
Fig. ι die alte, und in
Fig. 2 die neue Einrichtung in Oberansicht veranschaulicht.
Bei der alten Einrichtung waren die Tischplatten α der Tische für vier Personen Rechtecke
mit Längsseiten b und Schmalseiten c. Mit einer Schmalseite war die Tischplatte α
mittels einer der Breite der Schmalseite entsprechenden Konsole d an der Wagenseitenwand
e angeschlossen.
Die maßstäbliche Zeichnung läßt zunächst deutlich erkennen, wie unzureichend der
Raum f zwischen benachbarten Tischen und ihren .Stuhlreihen war, so daß die an der
Wagenseitenwand c befindlichen Platze g nicht eingenommen oder verlassen werden konnten,
5 ohne die Inhaber der Plätze h am Wagenmittelgang i zu stören. Ferner ist ersichtlich, daß
ein Kellner vom Raum /" aus niemals bedienen konnte.
Die Plätze g und /; an jeder Längsseite b
ίο der Tische α lagen so dicht zusammen, daß es
unmöglich gewesen wäre, zwischen ihnen, bei k, Kühler, Flaschenhalter o. dgl. unterzubringen.
Wenn man derartige Gegenstände aber für die Plätze h auf die Tischplatte bringen
wollte, so erhielt man die aus der Zeichnung ersichtliche, unzulässige Beeinträchtigung
der Tischfläche.
Beim Erfindungsgegenstand ist der Tischplatte α im wesentlichen rhombische Form gegeben,
und sie ist in diogonaler Richtung mittels der schmalen, ihre Fortsetzung bildenden
Konsole / klappbar an der Wagenseitenwand e angeschlossen. Die Ecken der rhombischen
Tischplatte sind der besseren Ausnutzung wegen abgeschnitten. Es ist auch hier nach
maßstäblicher Darstellung ohne weiteres ersichtlich, welcher ausnutzbare Raum 0 bei der
neuen Einrichtung zwischen benachbarten Tischen mit ihren Stühlen m und η im Vergleich
zum Raum / bei der alten Einrichtung geschaffen ist. Man kann die Stühle in rücken
sowie drehen, ohne die Inhaber der Plätze η irgendwie zu stören, und ebenfalls ohne Störung
der Inhaber der Plätze η vom Raum 0 in den Wagengang i gelangen, und umgekehrt.
Dies gilt besonders vom Kellner, welcher nun auch von den Räumen 0 aus, also an j edem
Tisch von drei Seiten bedienen kann.
Die Fig. 2 der Zeichnung veranschaulicht ferner deutlich am gedeckten Tisch, wie vorteilhaft
sich bei der neuen Einrichtung ohne Beeinträchtigung der Tischfläche Kühler ρ,
Flaschenhalter oder Gläserhalter q o. dgl. anbringen lassen. Die schmale Konsole I findet
dabei ebenfalls gute Verwendung, indem auf ihr z. B. eine Tischlampe oder ein zum Gedeck
gehörender Teil stehen und seitlich an ihr Gläserhalter vorgesehen sein können.
Die Einrichtung nach der Erfindung ermöglicht auch ein bequemes Erreichen des Fensterverschlusses
von beiden Tischseiten aus. Dieser A^erschluß kann unbehindert von der
schmalen Konsole an beiden Seiten des Fensters liegen.
Die Tischplatte von im wesentlichen rhombischer Form kann teilweise ausgedehnter
sein. Man kann z. B. die den Stühlen an der Wagenseitenwand entsprechenden Tischkanten
bzw. deren Verlängerungen sich im Winkel von 45° oder nahezu 45°, die den Stühlen
am Mittelgang entsprechenden Tischkanten bzw. deren Verlängerungen sich aber im
spitzeren Winkel schneiden lassen.
Die Tischfläche wird dadurch größer, und man kann sogar die Entfernung der Tischkante,
welche parallel zum Wagengang verläuft, von der zugehörigen Wagenwand, an welcher der Tisch klappbar angelenkt ist, kleiner
halten. Die zum Wagengang parallele Tischkante wird größer und gibt der Bedicnung
noch mehr Raum. Dieser- ist für die Darreichung der Speisen nicht erforderlich,
denn diese kann bei der neuen Eisenbahnspeisewageneinrichtung bequem von den Quergängen
aus erfolgen; der Kellner kann aber beispielsweise besser das Geschirr auf der
Tischplatte ordnen, ohne die Quergänge betreten zu müssen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eisenbahnspeisewageneinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß eine Tischplatte von im wesentlichen rhombischer Form in diagonaler Richtung mittels einer schnialen, ihre Fortsetzung bildenden Konsole klappbar an der Wagenseitenwand angeschlossen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE290094T | 1914-01-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE290094C true DE290094C (de) | 1916-02-05 |
Family
ID=32523398
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1914290094D Expired DE290094C (de) | 1914-01-17 | 1914-01-17 | Eisenbahnspeisewageneinrichtung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE290094C (de) |
| FR (1) | FR469130A (de) |
| GB (1) | GB191405211A (de) |
| NL (1) | NL1681C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2548981A1 (fr) * | 1983-07-14 | 1985-01-18 | Daimler Benz Ag | Groupe de sieges pour des moyens de transport de passagers, notamment pour des autocars |
-
1914
- 1914-01-17 DE DE1914290094D patent/DE290094C/de not_active Expired
- 1914-02-28 FR FR469130A patent/FR469130A/fr not_active Expired
- 1914-02-28 GB GB191405211D patent/GB191405211A/en not_active Expired
- 1914-03-05 NL NL4260A patent/NL1681C/nl active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2548981A1 (fr) * | 1983-07-14 | 1985-01-18 | Daimler Benz Ag | Groupe de sieges pour des moyens de transport de passagers, notamment pour des autocars |
| NL8401654A (nl) * | 1983-07-14 | 1985-02-01 | Daimler Benz Ag | Zitgroep voor personentransportmiddelen, in het bijzonder voor bussen. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR469130A (fr) | 1914-07-24 |
| GB191405211A (en) | 1914-04-16 |
| NL1681C (nl) | 1916-11-01 |
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