DE2998C - Kontroiapparat für Droschken - Google Patents
Kontroiapparat für DroschkenInfo
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- DE2998C DE2998C DE18772998D DE2998DA DE2998C DE 2998 C DE2998 C DE 2998C DE 18772998 D DE18772998 D DE 18772998D DE 2998D A DE2998D A DE 2998DA DE 2998 C DE2998 C DE 2998C
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- Germany
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- wheel
- shaft
- cone
- control device
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07B—TICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
- G07B13/00—Taximeters
- G07B13/005—Taximeters operating mechanically
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die neue Zeigerbewegung am Droschken-Controlapparat ist auf der beiliegenden Zeichnung
in Verbindung mit den übrigen wesentlichen Theilen des Apparates dargestellt.
Drei Wellen abc, von denen die Welle a
mit dem durch Wege- und Zeitmessungsmechanik getriebenen Rade A verbünden ist, übermitteln
die Bewegung auf den Zeiger. Die Wellen α und b sind hohl, und die Welle b läuft
frei in der Welle a; die feste Zeigerwelle c läuft ebenfalls frei in der Welle b, Fig. 2. Auf
der Welle α ist der Mitnehmer d mit dem Stifte e befestigt. Der Stift e liegt in einem
Einschnitte f1, Fig. 1, des Sperrrades f, Fig. 2.
Letzteres ist mit dem Stirnrade g verbunden, und beide Räder f und. g sitzen fest auf der
hohlen Welle b, welche in der Brücke h, Fig. 1 und 2, lagert. Das Stirnrad g überträgt die
Bewegung durch das Rad i auf das Rad j, welches eine Scheibe mit Stiften k trägt. Die
Feder / verhindert einen etwaigen Rückgang des Räderpaares f g, Fig. 1. Die Welle c mit
dem dicken Sperrrade m läuft in der Brücke n, Fig. ι und 2. An dem Sperrrade m einerseits
und anderseits an der Brücke η ist die Spiralschwungfeder 0 befestigt, Fig. 1 und 2. Der
Winkelhebel ρ wird durch die Stifte der Stiftscheibe k seitlich weggedrückt und dadurch der
an ersterem befestigte Stofskegel q so viel gehoben, dafs er nach jedem Abfall des Hebels ρ
von den Stiften der Scheibe k das Sperrrad m, dessen Welle c den Zeiger r trägt, um einen
Zahn weiter stöfst. Der kleine Haltekegel q1 verhindert durch Hemmung das Ueberschnellen
des Rades m.
Die aus dem Apparate herausgehende Säule s trägt den Balken t, Fig. 1, welcher beim Steigen
der Säule die Wippe u mit dem Stofskegel ν derartig bewegt, dafs letzterer in die Sper.rzähne
des auf der hohlen Welle b festsitzenden Sperrrades f einfällt und dieses Rad um so viel
fortstöfst, als nöthig ist, um erstens den Hebel ρ so viele male von den Stiften der
Scheibe A: auszulösen, als der Stofskegel ν
Zähne des Rades f forttreibt, und zweitens den Stift e des Mitnehmers d vom Angriffspunkte
im Einschnitte/1, wie in Fig. 1, auf die andere Seite des Einschnittes zu bringen.
Der Haltekegel w an der Säule s verhindert
den Rückgang des Sperrrades m und des auf dessen Welle sitzenden Zeigers r.
Der Rückgang des Zeigers erfolgt, wenn durch Steigen der Säule 5 der Stofskegel q soweit
gehoben worden ist, dafs letzterer aufserhalb der Peripherie dea Rades m zu stehen kommt
und zugleich der Haltekegel_ n>, an einem Stift
des Armes χ geführt, aus den Zähnen des Rades m heraustritt. In diesem Augenblicke
wird die durch den Umgang des Rades m gespannte Feder 0 das Rad m und damit auch
den Zeiger r wieder zurückbringen. Die Begrenzung dieses Rückganges ist auf dem Zifferblatte
der Nullstand des Zeigers, Fig. 3; sie wird dadurch bewirkt, dafs auf der Zeigerwelle c
ein Treiber α befestigt ist, welcher in den Stern β eingreift und ihn führt und beim Rücklauf
des Zeigers mit seinem Punkte α1 und ß1
zusammentrifft, Fig. 3.
Da nun einerseits durch das Steigen der Säule 5 vermittelst des Kegels ν das Sperrrad/
auf der hohlen Welle b um 2 bis 3 Zähne weitergetrieben wird und dadurch der Stift e des
Mitnehmers d aufser Angriff auf das Räderpaar f g kommt, so ist klar, dafs, wenn anderseits
durch das Niedergehen der Säule s und damit durch den Stofskegel q das Rad m der
Zeigerwelle c 2 bis 3 Zähne vorwärts gestofsen wird, der Zeiger einen um 2 bis 3 Zähne
gröfseren Grad auf dem Zifferblatte fortspringt, als er es bei der normalen Arbeit des durch
die Stiftscheibe k ausgelösten Hebels ρ vermag, da letztere Function des Mechanismus den
Sprung des Zeigers nur um einen Zahn des Rades m bewirkt.
Die Controle über die Einnahmen des Wagens kommt durch die Rädchen yy1, Fig. 1,
nebst den Scheiben η η1 auf den Wellen dieser
Rädchen über dem Zifferblatte, Fig. 2, zur Anzeige. Mit jedem Hub des Winkelhebels ρ
steigt der Kegel δ in einen neuen Zahn des Controlradesj'- und zieht letzteres conform mit
dem Fortsprung des Zeigers auf dem Zifferblatte auf eine neue Preisstellung, welche die Zeiger δ1 δ1
markiren.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Zeigerbewegung am Droschken-Control-Apparat, wie gezeichnet und beschrieben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1606T | 1877-08-22 | ||
| DE2998T | 1877-10-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2998C true DE2998C (de) |
Family
ID=33435832
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE18772998D Expired - Lifetime DE2998C (de) | 1877-08-22 | 1877-10-28 | Kontroiapparat für Droschken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2998C (de) |
-
1877
- 1877-10-28 DE DE18772998D patent/DE2998C/de not_active Expired - Lifetime
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