DE29922901U1 - Vorrichtung zum Beseitigen und/oder Verhindern von Feuchtigkeit an Wänden oder Decken - Google Patents
Vorrichtung zum Beseitigen und/oder Verhindern von Feuchtigkeit an Wänden oder DeckenInfo
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Description
Vorrichtung zum Beseitigen und/oder Verhindern von Feuchtigkeit
an Wänden oder Decken
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beseitigen und/oder Verhindern von Feuchtigkeit an der Innenseite von Wänden oder Decken, insbesondere an der Innenseite von Außenwänden, von Gebäuden.
Im Bauwesen und insbesondere bei der Errichtung von Gebäuden können durch Planungs- und/oder Ausführungsmängel und dabei erzeugte Wärmeoder Kältebrücken Feuchteschäden und sogar Schimmelpilzbildungen vor allem an der Innenseite von Räumen oder Wohnräumen auftreten. Besonders gefährdet sind dabei Winkel und Ecken, die von Außenwänden gebildet werden, oder Stellen, wo eine betonierte Decke sich beispielsweise als Balkon an der Außenseite der entsprechenden Wandung oder des Gebäudes fortsetzt. Die daraus resultierende stärkere Abkühlung des Mauerwerkes auf der Innenseite der entsprechenden Wand kann eine Kondensatbildung und damit das Auftreten von Feuchtigkeit verursachen, was bei längerer Dauer und Intensität Schimmelpilzbildung nach sich ziehen kann.
Die bisherige Abhilfe besteht darin, derartig befallene Wände oder Decken neu zu streichen und/oder zu tapezieren und eventuell mit Pilzbekämpfungsmitteln zu behandeln. Es ist also bisher lediglich die Beseitigung der Folgeschäden, nicht aber die Beseitigung oder
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Verhinderung der Ursachen bekannt.
Verhinderung der Ursachen bekannt.
Es besteht deshalb die Aufgabe, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit welcher die Bildung von Feuchteschäden weitestgehend verhindert werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die eingangs genannte Folie durch wenigstens eine mit elektrischen Leiterbahnen versehene Heizfolie gekennzeichnet, welche zwischen den Leiterbahnen Perforationen und/oder Lochungen und/oder durchgängige Ausnehmungen aufweist.
Mit einer derartigen Heizfolie können an der Innenseite von Wänden oder Decken bestimmte, häufig zu sehr abgekühlte oder zu kalte Bereiche gezielt erwärmt werden, so daß der im Inneren eines derartigen Raumes vorhandene Wasserdampf sich an diesen Stellen nicht mehr niederschlägt. Statt dessen kann er aufgrund der in überraschender Weise an dieser Heizfolie vorgesehenen Perforationen oder dergleichen Durchlässe durch die Heizfolie hindurch und durch die Wand oder Decke hindurch nach außen diffundieren. Dabei haben 0 diese Perforationen oder Lochungen oder sonstigen Durchlässe durch die Heizfolie den zusätzlichen Vorteil, daß Wasserdampf auch dann durch das Mauerwerk oder durch die Wand oder Decke diffundieren
&PSgr; kann, wenn die Heizfolie gar nicht eingeschaltet ist, also beispielsweise außerhalb der Heizperiode. Denn auch außerhalb der 5 Heizperiode könnten Temperaturunterschiede auftreten, die zu einer Kondensatbildung aufgrund von Wasserdampf führen könnten.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn die Heizfolie wenigstens zwei im rechten Winkel zueinander verlaufende Begrenzungen oder Ränder 0 hat. Dadurch kann sie besonders gut an einer Stelle untergebracht werden, wo mit der mit dieser Heizfolie zu versehenden Wand eine weitere Wand und eine Decke zusammenstoßen. Ebenso kann sie auf diese Weise gut an der Unterseite einer Decke im Eck- und Winkelbereich oder auch an solchen Ecken und Winkeln angebracht 5 werden, wo Mauervorsprünge oder Rippen oder dergleichen an der
Innenwand vorstehen.
Die Heizfolie kann die Form eines rechtwinkligen, insbesondere eines gleichschenkligen rechtwinkligen Dreiecks haben. Dadurch kann sie gut in der vorstehend schon erläuterten Weise in einer Raumecke, wo drei rechtwinklig zueinander stehende Bauwerksteile zusammenstoßen, untergebracht werden, ohne unnötig viel Fläche zu bedecken. Der Feuchtigkeits- und Pilzbefall hat in solchen Raumecken oder -winkeln häufig eine durch ein Dreieck gut abdeckbare Ausdehnung. Somit kann gleichzeitig die aufzuwendende Heizenergie auf einMinimum
) beschränkt werden. Mit drei als gleichschenklige rechtwinklige Dreiecke ausgebildeten Heizfolien kann beispielsweise eine gesamte Raumecke im Deckenbereich vollständig mit solchen Heizfolien ausgekleidet und vor Feuchtigkeit und Schimmelbefall bewahrt werden.
Die Heizfolie kann wenigstens einen elektrischen Anschluß zum Verbinden mit einer weiteren Heizfolie haben und durch elektrische Verbindung oder Zusammenschaltung mehrerer Heizfolien kann sie bezüglich ihrer Wirkfläche vergrößerbar sein. Es ist also möglich, die jeweilige Heizfolie mit einer Nachbarfolie elektrisch zu verbinden und so mehrere Heizfolien zusammen - oder in Serie zu schalten, falls die vor Feuchtigkeit zu schützende Fläche oder
* Raumecke oder der Eckbereich zwischen zwei Wänden entsprechend groß ist. Auch dabei ist günstig, daß die Heizfolien mit Perforationen 5 oder dergleichen Dampfdurchtrittsöffnungen versehen sind, so daß dieser Dampf praktisch ungehindert diffundieren kann.
Der oder die elektrischen Anschlüsse an der Heizfolie zum Zusammenschalten mit einer oder mehreren weiteren Heizfolien können 0 an wenigstens einer oder mehreren Ecken der bevorzugt dreieckf örmigen
Heizfolie angeordnet sein. Diese Ecken stehen jeweils am weitesten vor, so daß sie als günstige Anschlußmöglichkeiten für eine Vergrößerung der Heizfläche mit einer weiteren Heizfolie dienen können.
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Die Vorrichtung kann wenistens eine leitfähige Überbrückung, insbesondere eine Überbrückungsfolie für einen elektrischen Anschluß der Heizfolie bei Nichtgebrauch dieses Anschlusses aufweisen, damit der Stromkreis trotz eines oder mehrerer solcher Anschlüsse an der Heizfolie geschlossen werden kann. Wird also die Heizfolie alleine benutzt oder bleibt bei einer solchen Heizfolie ein weiterführender elektrischer Anschluß unbenutzt, kann er überbrückt werden, damit der geschlossene Heizstromkreislauf entsteht.
Die Dicke der Heizfolie kann geringer als etwa 1 mm, beispielsweise
) etwa einen halben bis einen fünftel Millimeter oder weniger betragen.
Je dünner die Heizfolie ist, umso besser kann sie innerhalb eines Raumes auch unsichtbar beispielsweise unter einer Tapete installiert werden. Ebenso ist es möglich, die Folie an der Wand anzuheften oder anzukleben und dann zusammen mit dieser Wand oder Decke zu überstreichen.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn die Heizfolie oder Heizfolien der erfindungsgemäßen Vorrichtung einen elektrischen Anschluß für eine Kleinspannung von beispielsweise 24 Volt hat. Dies ist aus Sicherheitsgründen insbesondere in Haushalten mit Kindern vorteilhaft. Dabei kann der Anschluß der Heizfolie in Gebrauchs-
* stellung über einen Transformator mit einem Stromnetz verbindbar sein und die Heizleistung kann insbesondere durch Änderung der Spannung vorzugsweise an dem Transformator variierbar sein. Dadurch kann der Benutzer eine Optimierung je nach erforderlicher Heizleistung vornehmen.
Gegebenenfalls kann die Vorrichtung wenigstens einen Temperaturfühler 0 und eine Steuerung zum Einschalten der Heizfolie bei einem Mindestwert der Temperatur, beispielsweise zum Einschalten bei einem unteren Grenzwert von etwa 15°C, aufweisen. Somit kann automatisch rechtzeitig vor einer Gefahr von Feuchteschäden die erfindungsgemäße Vorrichtung in Gang gesetzt werden.
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Die Vorrichtung kann auch einen Fühler und eine Steuerung aufweisen, womit die Heizfolie oder -folien bei einem Höchstwert von insbesondere beispielsweise 3 00C abschaltbar ist. Steigt die Temperatur auf den Höchstwert, ist zunächst eine Gefahr von Feuchteschäden nicht mehr vorhanden, so daß durch Abschalten der Heizfolie Strom gespart werden kann.
Besonders günstig ist es, wenn die Steuerung auf einen mittleren Wert von etwa 200C bis etwa 22°C einstellbar oder eingestellt ist und die Heizfolie beim Unterschreiten dieser Temperatur insbesondere ) automatisch einschaltbar und beim Überschreiten wiederum ausschaltbar ist. Somit kann eine günstige Temperatur in dem mit der erfindungsgemäßen perforierten Heizfolie versehenen Bereich einer Wand oder Decke beibehalten bleiben, bei der Feuchteschäden ausgeschlossen sind.
Die Gesamtfläche der Perforationen, Lochungen und/oder Ausnehmungen oder dergleichen Dampfdurchtrittsöffnungen kann etwa 10% bis 50%, insbesondere etwa 2 0% der Gesamtfläche der Heizfolie betragen.
0 Dadurch läßt sich einerseits eine auf die jeweilige Fläche gut verteilte ausreichende Heizleistung der Folie und andererseits eine ausreichende Durchlässigkeit für in der Raumluft befindliche
* Feuchtigkeit oder Dampf erzielen.
5 Vor allem bei Kombination einzelner oder mehrerer der vorbeschriebenen Merkmale und Maßnahmen ergibt sich eine Vorrichtung zum Verhindern oder Beseitigen von Feuchtigkeit insbesondere an der Innenseite von Wänden oder Decken in Gebäuden aufgrund von Kondensatbildung mit vergleichsweise geringem Aufwand und in einer 0 Form, die das Aussehen des Raumes nicht beeinträchtigt, weil eine
gute Kaschierung durch Überstreichen oder Überkleben mit Tapeten möglich ist. Die scheinbar widersinnige Maßnahme, die Heizfolie zu perforieren und dadurch durchlässig zu machen, verhindert, daß sie am Ort ihrer Anbringung als Dampfsperre dient.
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Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt in zum Teil schematisierter Darstellung:
Fig. 1 eine Draufsicht einer erfindungsgemäßen, als Heizfolie mit Lochungen ausgebildeten Vorrichtung mit elektrischem Anschluß,
Fig. 2 eine Raumecke im Deckenbereich, wo drei der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtungen gleichzeitig zur Anwendung
h kommen,
Fig. 3 eine Raumecke mit Abstand unterhalb der Raumdecke, wobei
mehrere übereinander und beidseits der Innenkante angeordneteerfindungsgemäße Vor richtungen zusammenwirkend
vorgesehen sind,
Fig. 4 eine zwischen einer Außenwand und einer Zwischenwand
gebildete Raumecke, in der zwei beidseits der Innenkante
0 angeordnete erfindungsgemäße Vorrichtungen angeordnet
sind,
W Fig. 5 die Anordnung zweier erfindungsgemäßer Vorrichtungen um Bodenbereich an der Innenecke zwischen einer Außenwand und einer Zwischenwand eines Gebäudes, sowie
Fig. 6 die Anordnung mehrerer erfindungsgemäßer, hintereinandergeschalteter Vorrichtungen beidseits der Innenkante zwischen einer Raumwand und einer Gebäudedecke.
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Eine im ganzen mit 1 bezeichnete Vorrichtung dient in noch zu beschreibender Weise zum Beseitigen und/oder Verhindern von Feuchtigkeit an der Innenseite von Wänden 2 und/oder Decken 3, insbesondere an der Innenseite von Außenwänden 2 von Gebäuden.
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Gemäß Fig. 1 wird die Vorrichtung 1 im wesentlichen durch wenigstens eine mit elektrischen Leiterbahnen 4 versehene Heizfolie 5 gebildet, welche zwischen den Leiterbahnen 4 Perforationen und/oder Lochungen und/oder Ausnehmungen, im folgenden "Perforationen 6" genannt, aufweist. Obwohl eine Heizfolie normalerweise geschlossenflächig ist, um ein ungewolltes Abströmen von Heizwärme zu vermeiden, sind in diesem Falle Perforationen 6 vorgesehen, damit in einem Gebäude oder einem Raum eines Gebäudes vorhandene Feuchtigkeit auch im Bereich der Heizfolie 5 durch eine mit dieser bekleidete Wand 2 und/oder Decke 3 hindurchdiffundieren kann.
In allen Ausführungsbeispielen hat die Heizfolie 5 zwei im rechten Winkel zueinander verlaufende Begrenzungen oder Ränder 7 und dabei die Form eines rechtwinkligen, gleichschenkligen Dreiecks, so daß sie mit ihren beiden Rändern 7 gemäß Fig. 2 oder 5 gut in eine aus drei Flächen gebildete Raumecke eingebracht und dort an einer Wand oder Decke angelegt werden kann, so daß drei derartige Heizfolien 5 gemeinsam eine solche dreikantige Raumecke gemäß Fig. 2 vollständig auskleiden und dort auftretende Feuchtigkeit bekämpfen können.
Mit der Heizfolie 5 oder mehreren gleichzeitig zur Anwendung kommenden derartigen Heizfolien 5 können also an der Innenseite von Wänden 2 und/oder Decken 3 häufig zu sehr abgekühlte oder zu kalte Bereiche gezielt erwärmt werden, so daß an diesen Stellen vermieden wird, daß sich im Inneren des von diesen Wänden 2 und der Decke 3 begrenzten Raumes vorhandener Wasserdampf an einer solchen kalten Stelle niederschlägt. Die zu starke Abkühlung wird verhindert und gleichzeitig wird aufgrund der Perforationen 6 die Möglichkeit der Diffusion durch Decke und Wände an einer solchen 0 Stelle aufrechterhalten. Somit kann Feuchtigkeit und Wasserdampf an einer solchen mit der erfindungsgemäßen Heizfolie 5 versehenen Stelle auch dann diffundieren, wenn die Heizfolie 5 beispielsweise in der warmen Jahreszeit gar nicht eingeschaltet ist.
Die Heizfolie 5 hat einen in Fig. 1 schematisiert dargestellten
elektrischen Anschluß 8 und außerdem weitere Anschlüsse 9 zum Verbinden mit einer jeweils weiteren Heizfolie 5, so daß also die beheizbare Fläche durch elektrische Verbindung und Zusammenschaltung mehrerer Heizfolien 5 vergrößert werden kann. Beispielsweise können die drei Heizfolien 5 gemäß Fig. 2 in dieser Weise zusammengeschaltet oder hintereinandergeschaltet sein oder das gleiche gilt für die Anordnung mit insgesamt 4 Heizfolien in Fig. 3 oder den beiden Heizfolien gemäß Fig. 4 und 5. Ferner können jeweils beidseits einer zwischen zwei Wänden 2 oder einer Wand 2 und einer Decke 3 verlaufenden Kante mehrere hintereinander angeordnete Heizfolien
) 5 angeordnet werden, wie es Fig. 6 zeigt. Da an der Heizfolie 5 jeweils wenigstens ein oder auch mehrere elektrische Anschlüsse 9 vorgesehen sind, kann der Benutzer mehrere derartige Heizfolien 5 nahezu beliebig zusammenschalten und an die jeweiligen räumlichen Verhältnisse und Erfordernisse anpassen.
Dabei erkennt man in Fig. 1, daß die Anschlüsse 9 an der Heizfolie 5 zum Zusammenschalten mit einer oder mehreren weiteren derartigen Heizfolien 5 an den drei Ecken dieser dreieckförmigen Heizfolie 0 5 angeordnet sind, was die in den Figuren 2 bis 6 dargestellten Konfigurationen von zusammengeschalteten Heizfolien 5 ermöglicht.
' Wenn die Heizfolie quadratisch oder rechteckig ausgebildet ist, können ebenfalls an den Ecken oder auch an den Längsflächen entsprechende Anschlüsse 9 vorgesehen werden. Die Dreieckform der Heizfolie ist jedoch besonders günstig, weil in der Regel beispielsweise ein winkliger Raum gemäß Fig. 2 besonders gefährdet ist, während die weiter von der Ecke abliegenden Flächen weniger oder gar nicht mehr gefährdet sind, so daß eine bis dort hinreichende Heizfolie praktisch zu groß wäre.
Die Vorrichtung 1 kann deshalb eine nicht näher dargestellte leitfähige Überbrückung, beispielsweise eine Überbrückungsfolie für die elektrischen Anschlüsse 9 der Heizfolie 5 bei Nichtgebrauch dieses Anschlusses 9 aufweisen. Wird also beispielsweise die
Heizfolie 5 gemäß Fig. 1 alleine benutzt, können die beiden Anschlüsse 9 mit einer solchen Überbrückung überbrückt werden, damit der Stromkreis dieser Heizfolie 5 geschlossen ist. Das gleiche gilt für jede bei Gebrauch freibleibende Ecke einer solchen Heizfolie 5.
Ferner besteht die Möglichkeit, den Anschluß 8 für die Heizfolie umzustecken und mit einem Anschluß 9 zu verbinden, so daß dann der ursprüngliche Anspruch 8 zu einem solchen weiteren Anschluß zum Anschließen einer weiteren Heizfolie 5 wird.
Die Dicke der Heizfolie 5 ist dabei sehr gering und kann geringer als etwa 1 mm sein. Sie kann beispielsweise etwa einen halben oder gar nur einen fünftel Millimeter oder weniger oder dazwischen betragen, so daß diese Heizfolie 5 unauffällig auf einer Wand oder Decke angebracht und überstrichen oder mit einer Tapete überklebt werden kann. Somit wird das Aussehen der Innenseite eines Raumes trotz der Anordnung einer oder mehrerer solcher Heizfolien 5 nicht beeinträchtigt.
Wie bereits erwähnt, hat die Heizfolie 5 - und dies gilt für mehrere Heizfolien 5 in gleicher Weise - einen elektrischen Anschluß 8, ' der für eine Kleinspannung von zum Beispiel 24 Volt ausgebildet ist.
Dies ist in Fig. 1 durch ein Netzgerät beziehungsweise einen Transformator 10 angeordnet, der zwischen dem Stromnetz und dem Anschluß 8 der Heizfolie 5 in Gebrauchsstellung vorgesehen sein kann. Der Anschluß 8 ist also über einen Transformator 10 mit einem 0 Stromnetz verbindbar. Somit kann gegebenenfalls die Heizleistung auch durch Änderung der Spannung an dem Transformator 10 variiert werden.
Gemäß Fig. 1 kann die Vorrichtung 1 außerdem einen Temperaturfühler 5 und eine Steuerung 11 oder einen Thermostaten zur Beaufschlagung
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des Transformators 10 und/oder zum Einschalten bei einem Mindestwert der Temperatur, beispielsweise zum Einschalten bei einem unteren Grenzwert von 15°C aufweisen. Ferner kann sie einen Fühler zum Zusammenwirken mit der Steuerung 10 aufweisen, womit die Heizfolie 5 bei einem Höchstwert von zum Beispiel 3O0C abschaltbar ist.
Im Ausführungsbeispiel ist die Steuerung 11 auf einen mittleren Wert von etwa 200C bis 220C einstellbar und somit kann die Heizfolie 5 beim Unterschreiten dieser Temperatur eingeschaltet und beim Überschreiten ausgeschaltet werden, um eine effektive Beheizung eines ansonsten für Feuchtigkeit anfälligen Bereiches einer Wand 2 und/oder Decke 3 mit möglichst geringem Aufwand an elektrischer Energie zu erzielen.
Es sein noch erwähnt, daß die Gesamtfläche der Perforationen 6 etwa 10% bis 50%, im Ausführungsbeispiel etwa 20% oder ein fünftel der Gesamtfläche der Heizfolie 5 beträgt. Es hat sich gezeigt, daß bei einer solchen Verteilung der Flächen der Heizfolie 5 einerseits und ihrer Perforationen 6 andererseits insbesondere bei gleichmäßiger 0 oderweitgehendgleichmäßiger Beabstandung der einzelnen Perforationen 6 voneinander und von den Rändern 7 der Heizfolie 5 eine ausreichend gute Diffusionsmöglichkeit für Feuchtigkeit und Wasserdampf auch im Bereich dieser Heizfolie 5 erhalten bleibt.
5 Abschließend sei zu den Beispielen noch kurz auf folgendes hingewiesen:
Fig. 2 zeigt eine Ecke zweier Außenwände 2 mit einer zum Beispiel 0 aus Stahlbeton bestehenden Decke 3 . Hier ergibt sich im Winkelbereich eine durch die Geometrie und auch das Material bedingte Wärmebrücke, die durch die dargestellte Anordnung von Heizfolien 5 ausgeglichen werden kann.
5 Fig. 3 zeigt eine Ecke zwischen zwei Außenwänden 2, was zu einer
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geometriebedingten Wärmebrücke führt.
geometriebedingten Wärmebrücke führt.
Fig. 4 zeigt eine Außenwand mit einer in diese einbezogenen Innenwand, was eine konstruktiv bedingte Wärmebrücke bedeutet, die dabei auch beidseits der Innenwand auftreten kann und in gleicher Weise wie in Fig. 4 dargestellt mit entsprechenden Heizfolien 5 versehen werden kann.
Fig. 5 zeigt eine Außenwand 2 mit einbezogener Innenwand und Betondecke, wobei in diesem Falle die Wärmebrücke konstruktiv und \ stofflich bedingt ist und oberhalb der Decke 3 mittels den beiden Heizfolien 5 ausgeglichen ist.
Fig. 6 zeigt schließlich eine Außenwand mit einer an dieser nach außen überstehenden Geschoßdecke, was eine konstruktiv, durch die Geometrie und durch das Material bedingte Wärmebrücke bedeutet, die durch entlang der gesamten Innenkante zwischen Wand 2 und Decke 3 angeordnete Heizfolien 5 bekämpft oder ausgeglichen werden kann.
0 /Ansprüche
Claims (13)
1. Vorrichtung (1) zum Beseitigen und/oder Verhindern von Feuchtigkeit an der Innenseite von Wänden (2) und/oder Decken (3), insbesondere an der Innenseite von Außenwänden (2), von Gebäuden, gekennzeichnet durch wenigstens eine mit elektrischen Leiterbahnen (4) versehene Heizfolie (5), welche zwischen den Leiterbahnen (4) Perforationen (6) und/oder Lochungen und/oder Ausnehmungen aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizfolie (5) wenigstens zwei im rechten Winkel zueinander verlaufende Begrenzungen oder Ränder (7) hat.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizfolie die Form eines rechtwinkligen, insbesondere eines gleichschenkligen rechtwinkligen Dreiecks hat.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizfolie (5) wenigstens einen elektrischen Anschluß (9) zum Verbinden mit einer weiteren Heizfolie (5) hat und durch elektrische Verbindung oder Zusammenschaltung mehrerer Heizfolien (5) bezüglich ihrer Wirkfläche vergrößerbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Anschlüsse (9) an der Heizfolie (5) zum Zusammenschalten mit einer weiteren Heizfolie an wenigstens einer oder mehreren Ecken der Heizfolie (5) angeordnet ist/sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie wenigstens eine leitfähige Überbrückung, insbesondere eine Überbrückungsfolie, für einen elektrischen Anschluß (9) der Heizfolie (5) bei Nichtgebrauch dieses Anschlusses (9) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Heizfolie (5) geringer als etwa ein Millimeter, beispielsweise etwa einen halben bis ein Fünftel Millimeter oder weniger beträgt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizfolie (5) oder Heizfolien einen elektrischen Anschluß (8) für eine Kleinspannung von beispielsweise 24 Volt hat.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschluß (8) der Heizfolie (5) in Gebrauchsstellung über einen Transformator (10) mit einem Stromnetz verbindbar ist und daß die Heizleistung insbesondere durch Änderung der Spannung vorzugsweise an dem Transformator (10) variierbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie wenigstens einen Temperaturfühler und eine Steuerung (11) oder einen Thermostaten zum Einschalten bei einem Mindestwert der Temperatur, beispielsweise zum Einschalten bei einem unteren Grenzwert von 15°C aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Fühler und eine Steuerung (10) aufweist, womit die Heizfolie (5) bei einem Höchstwert von insbesondere 30°C abschaltbar ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung (11) auf einen mittleren Wert von etwa 20°C bis 22°C einstellbar ist und die Heizfolie (5) beim Unterschreiten dieser Temperatur einschaltbar und beim Überschreiten dieser Temperatur ausschaltbar ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtfläche der Perforationen (6) Lochungen und/oder Ausnehmungen etwa 10% bis 50%, insbesondere etwa 20% der Gesamtfläche der Heizfolie (5) beträgt.
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Country Status (1)
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