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DE1684859A1 - Wand fuer Kaeltekammer - Google Patents

Wand fuer Kaeltekammer

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Publication number
DE1684859A1
DE1684859A1 DE19671684859 DE1684859A DE1684859A1 DE 1684859 A1 DE1684859 A1 DE 1684859A1 DE 19671684859 DE19671684859 DE 19671684859 DE 1684859 A DE1684859 A DE 1684859A DE 1684859 A1 DE1684859 A1 DE 1684859A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall
panels
slats
insulation
floor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671684859
Other languages
English (en)
Inventor
Vevoda Robert Francis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Owens Corning
Original Assignee
Owens Corning Fiberglas Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Owens Corning Fiberglas Corp filed Critical Owens Corning Fiberglas Corp
Publication of DE1684859A1 publication Critical patent/DE1684859A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/70Drying or keeping dry, e.g. by air vents
    • E04B1/7069Drying or keeping dry, e.g. by air vents by ventilating
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H5/00Buildings or groups of buildings for industrial or agricultural purposes
    • E04H5/10Buildings forming part of cooling plants
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D23/00General constructional features
    • F25D23/06Walls

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

DIPL.-ING. A. GRUNECKER - DR.-ING. H. KINKELDEY
8000 MÜNCHEN 22, 17. Juli 196? MadmilianstraBe 43, Telefon 297100/2967 44 Telegramm-Adrette: Monapat München λ *-*
P 15θ913Α
OWENS-GOEHING FIBERGLAS CORPOEAiEION 608 Madison Avenue, P.O. Box 901 TOIiEDO, Ohio 43601 / USA
WAND FÜR KÄLTEKAMMER
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Wand für Kältekammern, die insbesondere anwendbar ist zwischen einer relativ feuchten und warmen Umgebung und einer relativ kalten und trockenen Umgebung, wie z. B* in Kühleinrichtungen wie Milchhöfen oder Verarbeitungsräumen für Fleisch* Die Erfindung betrifft insbesondere eine isolierende Wand mit einer abwaschbaren Innenfläche und mit Vorrichtungen zum Abscheiden der Feuchtigkeit, welche in die Isolierung eingedrungen ist.
Es ist bekannt, daß bei Wänden dieser Art wegen der Fugen, Nägel, Bisse usw. die Feuchtigkeit selbst durch di· besten dampfabweisenden Werkstoff· von der warmen au der kalten Seit« hin hindurchtritt uad in der Isolierung kondensiert, so daß «s sogar zur Bildung τοη Taupsrltn kommt. Si·
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kondensierte Feuchtigkeit oder das Eis, wenn es zu einer Vereisung kommt, vermindern erheblich die Isolierungseigenschaft der Wand, indem sie die Lufttaschen, welche normalerweise die Wärmeübertragung durch die Isolierung verhindern, zerstören. So wird die Wärmeübertragung immer stärker, und der Vorgang geht mit steigender Intensität weiter. Das Belüftungssystem eines Gebäudes erfährt dadurch eine zusätzliche Belastung.
Es ist an sich bekannt, daß durch die Kälteseite hindurchtretende Belüftungslöcher eine Verringerung der Feuchtigkeit unterstützen, sie erlauben ein Einwirken der Kaltluft aber nur in begrenzten Bereichen. Ferner ist es oft wegen des gewählten Werkstoffes unmöglich, Belüftungslöcher vorzusehen. Werden ferner Glasziegel oder ähnliche Werkstoffe, wie z. B. Kunststoff verwendet, so müssen diese regelmäßig abgewaschen werden. Wenn also auf der Kälteseite Belüftungslöcher ausgebildet sind, bilden diese Quellen für Krankheitskeime und begünstigen die Bildung von Bakterien. Beim Waschen schließlich wird das Wasser in die Belüftungslöcher gespritzt, so daß die Isolierung befeuchtet wird. Dadurch wird deren Wirksamkeit zerstört.
Ferner können während des Gebrauches Expansions- und lontraktionekjfäfte des Gebäudes di· Dampf schranke zerrei ßen und den Ai^fbau der Isolierung beschädigen.
Di« vorliegend· Srfindmag hat aur Aufgab·, di···
Nachteile nachhaltig auszuräumen. Sie geht dabei von den oben aufgezeigten Problemen aus und bringt eine Wand in Vorschlag, die eine sorgfältig entwickelte Dampfschranke aufweist, die nicht schrumpft und reißt und die Bewegungen des Gebäudes aufnehmen kann. Diese Wand ist gemäß der Erfindung so ausgebildet, daß sie gebildet ist aus einer vertikalen Strukturwand mit einer sich zwischen dem Boden und der Decke erstreckenden Innenseite, mit einer eine Dampfschranke bildenden Membran an dieser Innenseite, mit untereinander in einem gewissen Abstand voneinander auf der Membran an der Wand befestigten Latten, mit einer sich im wesentlichen von dem Boden bis zur Decke erstreckenden, zwischen den Latten eine Schicht bildenden Wärmeisolierung sowie mit feuchtigkeitsundurchlässigen, an den Latten befestigten und diese Latten und den größten Teil der Isolierung abdeckenden Tafeln, an denen zu den Latten und der Isolierung hin offene Kanäle ausgebildet sind, von denen gewisse !Teile mit der zweiten Umgebung kommunizieren und einen Durchgang für die Diffusion der Feuchtigkeit von der Isolierung und den Latten in diese zweite Umgebung bilden.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen hervor. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht einer Wand gemäß der Erfindung. Fig. 2 und 3 Schnittansichten entlang der Linien 2-2 und
3-3 in Fig. 1.
- 4- 1 0 9 8 3 U I η 3 g /4
Fig. 4 eine Schnittansicht entlang der Linie 4-4 in Fig. 3· Fig. 5 eine Schnittansicht einer anderen Ausführungsform
in einer Ansicht ähnlich Fig. 3· Fig. 6 eine raumbildliche Darstellung eines Teiles eines
Füllelementes nach Fig. 5·
Fig. 7 einen Vertikalschnitt ähnlich Fig. 3, in welchem
die Verwendung einer synthetischen Latte gezeigt ist, Fig. 8 eine Schnittansicht entlang der Linie 8-8 in Fig. 7· Fig. 9 eine Schnittansicht in vergrößertem Maßstab der Latte nach Fig. 7·
Die neue Wand gemäß der Erfindung ist ein abwaschbares Bauteil für den Einbau in das Innere von gekühlten Lagern und Geschäftsräumen. Vorzugsweise besitzt sie eine weiße Farbe und ist hygienisch verarbeitet, leicht zu reinigen und ohne Anstrich.
Ebenso wichtig wie die abwaschbare Innenfläche ist die Tatsache, daß die Wand vollkommen isoliert ist und daß Vorkehrungen getroffen worden sind, um vollständig und automatisch jede Feuchtigkeit zu entfernen, die von der äußeren, feuchten Umgebung her eindringen kann und die sich in der Isolierung angesammelt hätte oder die in die Isolierung infolge der im Inneren gebildeten feuchten Umgebung eingedrungen sein kann, wenn die Wand z. B. aus hygienischen Gründen gewaschen und abgespült wird.
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Die Wand umfaßt vier Hauptbestandteile, nämlich, eine
Strukturwand, eine eine Dampfschranke bildende Membran,
Latten mit einer Wärmeisolierung mit einem bedeutenden Faktor K und schließlich eine undurchlässige Abschlußwand mit offenen Kanälen.
Die Strukturwand ist mit der Bezugsziffer 20 bezeichnet und kann Betonblöcke 22 aufweisen. Ebenso kann sie
selbstverständlich aus Ziegelskeinen oder aus mit Stahlstäben verstärktem Gußbeton gebildet sein. Das Hauptmerkmal ist, daß die Wand 20eine Strukturwand ist und daß ihre Außenseite der umgebenden Atmosphäre ausgesetzt isfc, welche im Vergleich als eine wärmere und feuchtere Umgebung angesehen ist, wobei die Wand 20 unter normalen Bedingungen
Feuchtigkeit in Form von Dampf von der äußeren Umgebung in die innere Umgebung überführen muß, in der die Temperatur
und die Feuchtigkeit geringer sind.
Auf ihrer Innenseite und diese vollständig abdeckend ist ein eine Dampfschranke bildendes Material 24 aufgetragen. Ein typisches Beispiel dafür ist eine Polyäthylenschicht mit einer Stärke von 0,15 bis 0,20 mm, welche auf den Wänden und der Decke in Streifen von 6 m Breite spannungsfrei verlegt wird, um die Bewegung des Gebäudes zu absorbieren. Die extreme Breite des Streifens beschleunigt das Verlegen (weniger Fugen) und verringert die möglichen Leckstellen für die Feuchtigkeit, Die Dampfschranke ist der wichtigste Bestandteil für die Erstellung einer zufriedenstellenden
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Installation.' Die drei Probleme, die im allgemeinen bei Dampfschranken auftauchen,' sind die unzureichende Abdichtung der Fügen, die von den Bauarbeitern während der Bauarbeiten hervorgerufenen Löcher sowie unzureichende Vorsichtsmaßnahmen beim Bewegen der Bauteile, so daß Brüche in der Dampfschranke entstehen.' Jahrelange Versuche auf dem Gebiet der Kältetechnik haben gezeigt, daß einer der besten Werkstoffe auf diesem, Gebiet ein PolyäthylenstreLfen'mit einer Stärke von 0,15 bis 0,20"mm isti weicher lieferbar ist in . Breiten von O,'9O bis 12 m und in Längen von 15 bis 30 m, und zwar in heller Farbe oder schwarz. Da es in diesem Fall den Ultraviolebtstrahlungen nicht ausgesetzt ist, ist das Polyäthylen außergewöhnlich dauerhaft und sehr dehnbar, wodurch es die normalen Bewegungen des Bauteiles absorbieren kann. Ab einer Stärke von 0,15 ram weist es eine hohe Festigkeit gegen Durchlöcherung und eine Dampfübertragungsrate von weniger als 0,08 perms auf. Wegen seines geringen Preises kann man die Fugen unter wirtschaftlichen Bedingungen ca. 50 cm überlappen, so daß eine sichere Abdichtung gewährleistet wird. Die Möglichkeit der Verwendung von Bollen mit einer Breite von 6 m an Stelle von Rollen mit den herkömmlichen Breiten von 90 bis 120 cm verringert wesentlich die Anzahl der Fugen/
Es ist wichtig, an allen Fugen der ebenen Flächen, so z. B. an den Fugen zwischen den einzelnen Wandteilen und zwischen den Wandteilen und der Decke, in der Dampfschranke Dehnungsstreifen vorzusehen. Die Dampf schranke
muß nämlich so unabhängig wie möglieh von der Struktur C 10#834/Ό394 n
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sein, mit Ausnahme dort, wo sie in gewissen Punkten befestigt ist, um den Einbau zu erleichtern: Dadurch wird die Dampfschranke gegen ein mögliches Reißen geschützt.
Wie in"Fig. 1 dargstellt, verwendet man horizontale Latten 26, um das Isolierungsmaterial und innere Verkleidungsplatten zu tragen. Um .Wartungskosten zu vermeiden, ist es angezeigt, ein Material einer angemessenen Güte zu verwenden. Es ist empfehlenswert, daß das die Latteofoildende Holz gegen Fäulnis behandelt ist. Die Latten 26 (Fig. 1) sind in geeigneter Weise mit herkömmlichen Mitteln an den Betonblöcken 22 befestigt.
Die Isolierung 28 besteht aus einem für diesen Zweck geeigneten Material, wie z. B. aus einer Schicht aus feinen Fasern, welche in Stärken von 50» 75 oder 100 mm und in Standardgrößen von 60 χ 133 cm lieferbar ist. Dieses Material wird an den Laften 26 und den Blöcken 22 der Wand 20 durchgeeignete Mittel befestigt.
Die die Innenwand bildenden Tafeln 30 sind an den Latten 26 z. B. mittels Schrauben 32 verschraubt, wie in Fig. 4 dargestellt. Jede Tafel umfaßt einen im wesentlichen flachen Körper mit hervorstehenden Kanälen 36. Diese Kanäle weisen eine trapezförmige Querschnittsform mit zwei nicht parallelen Seiten 38- und 40 auf, die sich von dem flachen Teil 34 bis zu dem parallel zu dem flachen Teil angeordneten Boden 42, der aber etwas in das-Raum-
innere hervorsteht, hin erstrecken.
Jede Tafel 30 ist z. B. 0,90 m breit und weist einige über ihre Breite untereinander beabstandete, parallele Kanäle 36 auf»
In Fig. 4 ist dargestellt, auf welche Weise sich zwei aufeinanderfolgende Tafeln überlagern. Die am nächsten an den Rändern angeordneten Kanäle überlappen sich um ca. 25 cm, und die Befestigungsmittel 32 durchdringen die Tafeln in der Nähe der nicht parallelen Seiten 38 und 40 der Kanäle, wodurch eine Befestigung an den horizontalen Latten 26 gewährleistet wird.
Wie in Fig. 2 und 4 dargestellt, bilden die nach hinten offenen Kanäle einen Baum, durch den die Feuchtigkeit von dem Isolierungsmaterial 28 sowie von den horizontalen Latten 26 entweichen kann.
Wie aus Fig. 1 und 3 zu ersehen ist, ist zwischen der Unterkante der Tafel 30 und dem Boden 21 ein Abstand von z. B. 50 am vorgesehen. Ebenso ist zwischen der Oberkante der Tafel 30 und der Decke 48 ein Abstand von ca. 50 mm vorgesehen. Dadurch wird ein Entlüftungseffekt erzielt, bo daß die vom Boden kommende Luft in demMaße nach oben steigen kann, in dem sie eich, in den Kanälen 36 erwärmt, und die Feuchtigkeit mitnimmt. In einer Kältekammer wird die Luft von unten nach oben umgewälzt, da sie oben wärmer
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ist und sich in dem Maße erwärmt, in dem sie aufsteigt. An und entlang der Decke bewegt sich die feuchte Luft in Richtung auf die Kühlschlange des Belüftungssystems, und die Feuchtigkeit setzt sich an der Kühlschlange unter Eisbildung ab. Auf diese Weise kommt es zu einer Diffusionsübertragung zwischen der Isolierung und den Latten einerseits und der Kühlschlange andererseits. Daraus ergibt sich eine automatische und wirksame Entwässerung der Isolierung.
Die Tafeln 30 können aus Saniglas (eingetragenes Warenzeichen) gebildet sein, d. h. aus einem glasfaserverstärkten Polyester, der sich sehr gut den Innenausstattungen von Geschäftsräumen anpaßt. Sie werden in weißer !Farbe geliefert, hygienisch sauber, leicht zu pflegen und ohne weiteren notwendigen Anstrich. Dieses Material hat eine abwaschbare, geruchfreie und glatte Oberfläche, die das Ansetzen von Staub und Schmutz verhindert. Da ihre Farbe durch ein in der Masse eingeschlossenes Pigment gebildet ist, kommt es zu keinem Abblättern oder Abnutzen wie bei bestrichenen Tafeln. Die Tafeln sind stoßunempfindlich. Sie können mit herkömmlichen metallischen Befestigungsmitteln montiert werden, und ihre Überlappung ermöglicht es, Fugen zu vermeiden.
Bei gewissen Installationen geschieht das Waschen der Wände mit einem Wasserstrahl, wodurch insbesondere im unteren Teil der Wand Spritzflecken entstehen. Wie" aus Fig. 1 und 3 zu ersehen, sind in einem solchen Fall Mittel
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vorgesellen, die die Wasserspritzer daran hindern, bis zu der Isolierung zu gelangen, ohne deshalb die Diffusionswirkung durch den Abzugeffekt zu verhindern.
■ ., , Zu diesem Zweck ist auf dem Boden 21 eine Sohle 50 angeordnet, und die erste horizontale latte 52 befindet sieh- ca. 30 cm über der Sohle 50» Eine Schutzplatte 54 aus glasfaserverstärktem Polyester oder aus einem entsprechenden Material mit einer Breite von ca. 30 cm ist zwischen der ßdnle 50 und der ersten Latte 52 angeordnet. Der von· d#s?» Schutzplatte 54- gebildete durchgehende Streifen, der am Boden angesetzt ist und mit diesem durch eine geeignete Zementfuge 56 verbunden ist, ist entlang seiner Oberkante in der in"Pig. 4 dargestellten Weise durch von außen eingesetzte Schrauben 32 befestigt, die also durch die Tafeln und die Schutzplatte hindurchtreten, so daß sich der Schraubenkopf an der Tafelaußenseite befindet.
Man kann also einen Wasserstrahl gegen die Wand richten sowie gegen ihren unteren Teil. Die Schutzplatte bildet in Verbindung mit den Tafeln 30 ein Hindernis, durch welches die Wasserspritzer am Boden gehalten werden und welches verhindert, daß sie hinter einer Tafel hochsteigen und in die Isolierung eindringen. Darüberhinaus ist die Sohle 50 selbst durch die Platte. 54 geschützt.
Das Wachsen von Bakterien in einer Anlage zur Behandlung
von Pleiseh ist ein Nachteil, vor dem man sich hüten muß,
/Ö3S4 11
Zu diesem Zweck ist eine in Fig. 5 dargestellte abgewandelte Ausführungsform der Wand gemäß der Erfindung vorgesehen. Die Sohle 50 ist unmittelbar auf dem Boden 21 angeordnet, und zwar in einem normalen Abstand von 0,90 m bis 1,20 m von der Latte 26, und ein Füllelement, welches gebildet ist aus einem Streifen Zellkunststoff 58 und an. die Konfiguration der Tafel angepaßt ist, ist hinter dieser angeordnet.
Eine Zementfuge 60 ist zwischen der Sohle 50 und der Bückseite des Füllelementes 58 sowie zwischen der Rückseite der Tafeln JO und der Vorderseite des Füllelementes 58 vorgesehen» Ebenso kommt ein Haftstoff an der Kante der Tafeln in Anwendung, der so eine Sichtung zwischen dem Füllelement 58 und der Tafel 30 in Bodenhöhe sowie zwischen den Tafeln bildet. Biese Dichtung muß sehr sorgfältig ausgeführt werden, um! zu verhindern, daß das Wasser nicht zu der Isolierung hinter der Tafel gelangt und daß Fremdkörper eingeschlossen werden, die die Entwicklung von Bakterien begünstigen. Man stellt fest> daß die Unterkante jeder Tafel 30 direkt auf dem Boden aufliegt. Die Verbindung zwischen zwei Tafeln und ihre Befestigung an den Latten wird dann in der in Fig. 4 dargestellten Weise hergestellt«
Es ist zu bemerken, daß an der Oberkante «to. Abstand 46 von ca. 50 mm beibehalten wird. Gemäß dieser Ausführungeform der Erfindung kann die durch die Isolierungsschicht
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gelangende Feuchtigkeit durch den Hohlraum 4$ frei nach oben diffundieren und dann nach außen durch den Abstand 43 und in Sichtung des Pfeiles 62 zu der Kühlschlange 62 hin.
Die Fig. 7 und 9 zeigen Latten mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit, welche dazu bestimmt sindr die Isolierungen von Kühleinrichtungen bis zu extremen Temperaturen von gekühlten Raunen zu halten und zu tragen. Die Verwendung dieser Latten schließt vollkommen die Verwendung des Holzes aus und erhöht somit die Brandsicherheit. Dadurch werden ebenfalle kostspielige Wärmebehandlungen und die Fäulnismöglichkeit vermieden.
Wie in Fig. 9 dargestellt, weist die Latte 64 eine wärmeundurchlässige Seele 66 mit rechteckiger Querschnitts· form auf. Sie hat zwei Bredbflachen 68 und zwei Längsflächen 70, einen Vollquerschnitt und eine gewisse Steifigkeit. Die Seele kann gebildet sein aus porösen Glasfasern, bei denen die Fasern an ihren Berührungspunkten durch einen thermohärtbaren Harz, wie z. B. durch einen Phenolharz, verbunden sind.
U-förmige Kappen 72 aus Aluminium sind entlang der Längsflächen 70 angeordnet und umschließen mit ihren Schenkeln 74 den größten Teil der Flächen 68, wobei aber zwischen zwei sich gegenüberstehenden Schenkeln ein freier Raum bleibt. Die Basis der Kappen 72 ist nach beiden Seiten verlängert, so daß Kanten 76 gebildet werden.
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Da-durch wird eine ausreichend große Fläche 78 für die Befestigung der gesamten Einheit in der in Pig. 7 gezeigten Weise geschaffen.
Die leichte Seele in Verbindung mit den starren Kappen bildet in unerwarteter Weise eine Einheit mit einer hohen Biegefestigkeit.
Wie in Fig. 9 dargestellt, werden die Kappen 72 durch Bänder aus glasfaserverstärktem Kunststoff 80, welche an ihren Enden an den Schenkeln 74- vernietet oder verschraubt sind, gegen die Flächen 70 gehalten.
Die Art und Weise, in der diese Latten in der Bauweise gemäß der Erfindung verwendet sind, ist in Fig. 7 dargestellt. Sie ist ähnlich der nach Fig. 1 und 3· So wird eine nicht wärmeleitende Latte als Sohle 84 in Fig. 7 verwendet. In einer Höhe von 30 ca über dem Boden wird eine weitere Latte 86 verwendet, und eine Schutzplatte 54 wird an diesen beiden Latten befestigt, wobei eine Längskante der Schutzplatte 54 auf dem Boden 21 aufliegt. Der Abstand 43, durch den die Feuchtigkeit aus der Schicht 28 entweichen und sich an der Kühlschlange niederschlagen kann, wird beibehalten·
Sämtliche aus der Beschreibung und den beiliegenden Zeichnungen, einschließlich deren konstruktive Einzelheit*!!* hervorgehenden Merkmale können auch in beliebiger Eombin*- «.
fcloa «rfindungew«e«itlicJi aein. BAD ORIGINAL
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Claims (1)

  1. PATEHTANSPEÜ CH E
    fly Wand für Kältekammer zwischen einer relativ feuchten und warmen Umgebung und einer relativ trockenen und kalten Umgebung, dadurch gekennzeichnet , daß sie gebildet ist aus einer vertikalen Strukturwand mit einer sich zwischen dem Boden und der Decke erstreckenden Innenseite, mit einer eine Dampfschranke bildenden Membran an dieser Innenseite, mit untereinander in einem gewissen Abstand voneinander auf der Membran an der Wand befestigten Latten, mit einer sich im wesentlichen von dem Boden bis zur Decke erstreckenden, zwischen den Latten eine Schicht bildenden Wärmeisolierung sowie mit feuchtigkeitsundurchlässigen, an den Latten befestigten und diese Latten und den größten Teil der Isolierung abdeckenden Tafeln, an denen zu den Latten und der Isolierung hin offene Kanäle ausgebildet sind, von denen gewisse Teile mit der zweiten Umgebung kommunizieren und einen Durchgang für die Diffusion der Feuchtigkeit von der Isolierung und den Latten in diese zweite Umgebung bilden.
    2. Wand nach Anspruch Ty d * ä u r c 1 g e k β η η-ζ β χ C h η e t y daß die Latten horizontal ange— ordnet sind.
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    3· Wand nach einen der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Tafeln aus einem glasfaserverstärkten Kunststoffmaterial gebildet sind, eine rechteckige form aufweisen und nächst ihrer Längskanten Kanäle aufweisen, die sich mit den Kanälen der benachbarten Tafeln überlagern, um eine undurchlässige Fuge zu bilden. .
    4. Wand nach eines der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Tafeln Ton den Boden und der Decke jeweils einen geringen Abstand haben, und daß die Kanäle vertikale Züge für die Feuchtigkeitsdiffusion bilden.
    5· Wand nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die die Dampfschranke bildende Membran eine 0,15 bis 0,20 mm starke Polyäthylenschicht ist.
    6. Wand nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet , daß entlang dem Boden hinter den undurchlässigen Tafeln eint Schutzplatt· an zwei Latten befestigt ist, von denen «ine in der Höhe des Bodens eine Sohle bildet.
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    7. Wand nach, einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Füllelement
    vorgesehen ist, dessen Konfiguration der Form der Rück-
    wand der undurchlässigen Tafeln entspricht und welches auf dem Boden zwischen den Tafeln und einer eine Sohle bildenden Latte angeordnet ist, und daß zur Vervollkommnung der Abdichtung Zementfugen vorgesehen sind.
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DE19671684859 1966-07-21 1967-07-20 Wand fuer Kaeltekammer Pending DE1684859A1 (de)

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