DE29922684U1 - Befestigungsvorrichtung - Google Patents
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Description
TERMEER STEINMEISTER & PARTNER GBR PATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
Dr. Nicolaus ter Meer, Dipl.-Chem. Peter Urner, Dipl.-Phys. Gebhard Merkle, Dipl.-Ing. (FH) Mauerkircherstrasse 45 D-81679 MÜNCHEN Helmut Steinmeister, Dipl.-Ing. Manfred Wiebusch
Artur-Ladebeck-Strasse D-33617 BIELEFELD
51
HENPOl /99
Wi/sc
22.12.1999
Paul Henke GmbH & Co. KG
Brückenstraße 94
32584 Löhne
Paul Henke GmbH & Co. Kb . !' &iacgr; .' * "&iacgr; ft£fcP01/99 22.12.1999
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung von Gegenständen an einer Wand, mit einer waagerecht an der Wand zu montierenden Befestigungslei ste, die eine hinterschnittene Nut aufweist.
Beispielsweise im Bad oder in der Küche besteht häufig das Bedürfnis, verschiedenartige Gegenstände wie Ablagebretter, Handtuchhalter, Aufhängehaken, Küchenrollen und dergleichen an der Wand anzubringen. Üblicherweise geschieht dies dadurch, daß Dübellöcher in geeigneten Positionen in die Wand gebohrt werden und dann die zu befestigenden Gegenstände angeschraubt werden. Diese Befestigungsweise ist jedoch sehr umständlich und erfordert ein genaues Anreißen und Bohren der Dübellöcher in Positionen, die jeweils speziell auf den betreffenden Gegenstand abgestimmt sind. Bei weiter auskragenden Gegenständen wie Regalbrettern und dergleichen werden häufig Tragwinkel eingesetzt, damit die bei Belastung auftretenden Kippmomente aufgenommen werden können. Durch diese Tragwinkel wird jedoch das Erscheinungsbild erheblich beeinträchtigt. Es sind auch Befestigungssysteme der eingangs genannten Art bekannt, bei denen die zu befestigenden Gegenstände Haken aufweisen, die in der hinterschnittenen Nut der Befestigungsleiste eingehakt werden können. Bei bekannten Systemen dieser Art ist jedoch das Profil der Befestigungsleiste speziell an die Form der Haken an dem zu befestigenden Gegenstand angepaßt, so dajS für jeden Gegenstand eine zugehörige Befestigungsleiste benötigt wird. Außerdem wirken die an der Wand angebrachten Befestigungsleisten sehr klobig und stellen einen zusätzlichen Schmutzfänger dar.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein flexibles Befestigungssystem zu schaffen, das eine einfache, ästhetisch ansprechende und dennoch stabile Befestigung verschiedenartiger Gegenstände an einer Wand ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Befestigungsleiste an der Rückseite flach ist und an der Vorderseite ein konvex gewölbtes Profil aufweist und daß ein mit dem zu befestigenden Gegenstand verbindbares Halteelement mit einem aufwärts gekröpften Haken in die Hinterschneidung der Nut eingreift und sich unterhalb des Hakens mit einem an das Profil der Befestigungsleiste angepaßten konkaven Profil an der Befestigungsleiste abstützt.
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Die Befestigungsleiste läßt sich einfach mit Schrauben, deren Köpfe in der hinterschnittenen Nut aufgenommen werden, an die Wand anschrauben und liegt dann mit ihrer flachen Rückseite an der Wand an, während die konvex gewölbte Vorderseite sich stetig, ohne eine Staubkante zu bilden, an die Wandfläche anschließt und gegenüber der Wandfläche nur geringfügig erhaben ist. Dennoch wird in der Mitte des konvexen Profils eine ausreichende Tiefe für die hinterschnittene Nut erreicht. Die Halteelemente werden in leicht angewinkelter Stellung in die Nut eingehakt und dann abwärts gekippt, so daß sie mit ihrem aufwärts gekröpften Haken in die Hinterschneidung an der oberen Nutflanke eingreifen. Das konkave Profil des Halteelements legt sich dann flächig an das konvexe Profil der Befestigungsleiste an, so daß eine stabile Abstützung erreicht wird. Da somit die Abstützung zumindest zum Teil außerhalb der Nut erfolgt, kann die Nut relativ schmal gehalten werden, so daJ3 sie auch in den Bereichen, in denen sie nicht durch die befestigten Gegenstände abgedeckt ist, relativ unauffällig ist und wie ein dekoratives Element wirkt. Die Befestigungsleiste wirkt somit optisch wie eine Zierleiste oder ein Sims und ist aufgrund ihres konvex gewölbten Profils sehr reinigungsfreundlich. Mit Hilfe der Halteelemente lassen sich weiter auskragende Gegenstände wie Ablagebretter, Regalböden und dergleichen stabil befestigen, wobei die Position dieser Gegenstände in Längsrichtung der Befestigungsleiste nach Bedarf gewählt werden kann. Andere Abschnitte der Befestigungsleiste können zur Aufnahme von Handtuchhaken, Haltern für Zahnputzbecher und dergleichen genutzt werden, die mit geeignet an das Nutprofil angepaßten Nutensteinen vom offenen Ende her in die Nut eingeschoben werden können. Auf diese Weise wird ein äußerst vielseitiges, einfach montierbares Befestigungssystem mit einem einheitlichen Erscheinungsbild geschaffen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Bevorzugt weist das Halteelement, das beispielsweise aus Kunststoff hergestellt ist, eine angeformte Blattfeder auf, die in Richtung der Tiefe der Nut zunächst abwärts verläuft und dann eine aufwärts verlaufende Auflauframpe bildet, so daß sie beim Einhaken des Halteelements auf die untere Nutflanke aufläuft, dadurch elastisch verformt wird und dann in der endgültigen Montageposition des Halteelements elastisch gegen die untere Nutflanke vorgespannt ist. Auf diese Weise wird der aufwärts gekröpfte Haken sicher an der Hinterschneidung der Nut in Eingriff gehalten, und zugleich wird ein etwaiges Spiel des Halteelements
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in der Nut beseitigt, so daß eine stabile und sichere Befestigung des Halteelements und des damit verbundenen Gegenstands erreicht wird.
Vorzugsweise ist die Blattfeder in Längsrichtung der Befestigungsleiste gesehen in der Mitte des Halteelements angeordnet und auf beiden Seiten von den aufwärts gekröpften Haken flankiert.
Die Verbindung der Halteelemente mit den zu befestigenden Gegenständen kann auf unterschiedliche Weise geschehen. Wenn es sich beispielsweise bei dem zu befestigenden Gegenstand um ein Ablagebrett handelt, das durch ein Kunststoff-Extrusionsprofil gebildet wird, so kann das Halteelement in dem außerhalb der Nut der Befestigungsleiste liegenden Bereich ein Hakenprofil aufweisen, das in ein entsprechenden Gegenprofil des Ablagebrettes eingeschoben ist. Auf diese Weise wird eine stabile, formschlüssige Verbindung zwischen dem Ablagebrett und der Befestigungsleiste geschaffen.
In einer anderen Ausführungsform kann das Halteelement einer aus der Nut vorspringende Lasche bilden, die eine vertikale Bohrung aufweist, so daß vertikale Befestigungselemente wie Haltestangen und dergleichen an oder in der Bohrung befestigt werden können.
Ebenso ist es möglich, das Halteelement in dem außerhalb der Nut der Befestigungsleiste liegenden Bereich als Bodenhalter mit zwei waagerechten, parallel in Abstand zueinander angeordneten Backen auszubilden, zwischen die der Rand einer Glasplatte oder eines Holzbodens oder dergleichen eingeschoben werden kann. Vorzugsweise weist dann die untere Backe ein Schraubenloch für eine Fixierschraube auf, mit der die Glasplatte fixiert werden kann. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform bildet das Halteelement einen Bodenhalter in der Form einer Eck-Kappe, die eine Ecke der Glasplatte oder des Holzbodens umgreift.
Bei der Befestigungsleiste kann es sich um ein Extrusionsprofil aus Aluminium oder Kunststoff handeln.
Insbesondere bei Befestigungsleisten aus Kunststoff ist es im Hinblick auf eine erhöhte Stabilität der Befestigung zweckmäßig, wenn entweder das Halteelement oder ein gesondert an dem zu befestigenden Gegenstand angebrachtes Stützele-
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ment an der Unterseite einen Stützbügel aufweist, der den unterhalb der Nut liegenden Profilbereich der Befestigungsleiste überbrückt und sich mit seinem freien Ende unterhalb der Befestigungsleiste unmittelbar an der Wand abstützt. Auf diese Weise wird der größte Teil des bei Belastung auftretenden Kippmoments nicht von der Befestigungsleiste, sondern unmittelbar von der Wand aufgenommen, so daß eine elastische Verformung der Befestigungsleiste auch bei größerer Belastung vermieden wird.
Wenn es sich bei dem zu befestigenden Gegenstand um ein Ablagebrett handelt, das durch ein Kunststoff-Extrusionsprofil gebildet wird, so ist es zweckmäßig, das Stützelement als Endkappe auszubilden, die das Extrusionsprofil am Ende abschließt.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Befestigungs-Vorrichtung für ein Ablagebrett;
Fig. 2 einen Schnitt durch eine Befestigungsleiste und ein darin verrastetes Halteelement:
Fig. 3 einen Schnitt durch das Halteelement im unverrasteten Zu
stand;
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung des Halteelements in einer Ansicht schräg von unten und von der Rückseite;
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Fig. 5 einen Schnitt durch ein Ablagebrett und eine Befestigungsleiste gemäß einer anderen Ausführungsform; und
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines Halteelements gemäß einer anderen Ausführungsform.
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Die in Figur 1 gezeigte Befestigungsvorrichtung dient zur Montage eines Ablagebrettes 10, das durch ein Kunststoff-Extrusionsprofil gebildet wird, an einer nicht gezeigten Wand und umfaßt im wesentlichen eine waagerecht an der Wand zu montierende Befestigungsleiste 12 sowie mehrere Halteelemente 14, von denen in der Zeichnung nur eines dargestellt ist.
Die Befestigungsleiste 12 wird ebenfalls durch ein Kunststoff-Extrusionsprofil gebildet und hat eine flache Rückseite 16, während die Vorderseite ein in der Form eines Kreissegments konvex gewölbtes Profil 18 aufweist, das in der Mitte von einer in waagerechter Richtung durchgehenden hinterschnitten en Nut 20 unterbrochen ist. Im gezeigten Beispiel ist das Profil der Befestigungsleiste 12 symmetrisch zu ihrer Längsmittelebene ausgebildet, und demgemäß weist die Nut 20 eine Hinterschneidung 22 sowohl in ihrer oberen Flanke als auch in ihrer unteren Flanke auf. Der Grund der Nut 20 wird durch einen Steg gebildet, der an der Rückseite mit Versteifungsrippen versehen ist und es gestattet, die Befestigungsleiste so an die Wand anzuschrauben, daj3 die Köpfe der Befestigungsschrauben in der Nut 20 liegen und durch die Öffnung dieser Nut zugänglich sind.
Das Halteelement 14 wird durch ein Kunststoff-Spritzteil gebildet und weist auf der der Befestigungsleiste 12 zugewandten Seite zwei aufwärts gekröpfte Haken 24 auf, die durch eine in Figur 1 nicht erkennbare Blattfeder unterbrochen sind.
Die Haken 24 lassen sich in leicht gekippter Stellung des Halteelements von der Vorderseite der Befestigungsleiste 12 her durch die Öffnung der Nut 20 einführen und greifen dann in die obere Hinterschneidung 22 der Nut ein. Unterhalb der Haken 24 weist das Halteelement einen außerhalb der Nut 20 liegenden Fortsatz auf, der sich mit einem konkaven Profil 26 flächig an der gewölbten Vorderseite der Befestigungsleiste 12 abstützt. Weiterhin bildet das Halteelement ein nach vorn vorspringendes hakenförmiges Führungsprofil 28, das in ein dazu komplementäres Führungsprofil 30 des Ablagebrettes 10 einschiebbar ist.
Bei der Montage werden zunächst die Halteelements 14 mit ihren Führungsprofilen 28 in die Führungsprofile 30 des Ablagebrettes eingeschoben, und dann wird das Ablagebrett schräg an die Nut 20 angesetzt und in einer leichten Kippbewegung eingehakt. Der obere Rand des Ablagebrettes liegt dann bündig an der oberen Kante der Nut 20 an, während eine untere Verdickung 32 des Ablage-
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brettes sich über den Fortsatz des Halteelements und das konkave Profil 26 an der unteren Hälfte der Befestigungsleiste 12 abstützt. Da die Halteelemente 14 von vorn in beliebiger Position in die Nut 20 eingeführt werden können, ist es möglich, die Befestigungsleiste 12 schon vorher an den Enden durch Abdeckkappen 34 abzuschließen.
Auch die Enden des Ablagebrettes 10 sind durch Abdeckkappen 36 abgeschlossen. Die Befestigung der Abdeckkappe 36 erfolgt kraftschlüssig mit Hilfe von Vorsprüngen 38, 40, die in entsprechende Hohlkammern 44 des Ablagebrettes eingreifen.
An die Abdeckkappe 36, die beispielsweise durch ein Kunststoff-Spritzteil gebildet wird, ist an der Unterseite ein Stützbügel 46 angeformt, der die untere Hälfte der Befestigungsleiste 12 bzw. der Abdeckkappe 34 überbrückt und sich mit seinem freien Ende 48 unmittelbar an der Wand abstützt, an der auch die Befestigungsleiste montiert ist. Im gezeigten Beispiel ist der Stützbügel 46 an der Rückseite komplementär zu dem konvexen Profil 18 geformt, so dajß er sich bündig an die Befestigungsleiste bzw. die Endkappe 34 anlegt. Durch die an beiden Enden angebrachten Stützbügel 36 wird so das Ablagebrett IO erheblich stabilisiert, so daß auch schwerere Lasten abgestellt werden können.
In Figur 2 ist die Eingriffsposition des Halteelements 14 in der Befestigungsleiste 12 erkennbar. Insbesondere ist hier die bereits erwähnte Blattfeder 50 zu sehen, die sich gemäß Figur 2 elastisch an der unteren Begrenzung der Öffnung der Nut 20 abstützt und so den Haken 24 in der oberen Hinterschneidung der Nut in Eingriff hält.
In Figur 3 ist zu erkennen, daj3 die Blattfeder 50 im unbelasteten Zustand einen schräg abwärts in Richtung auf die Befestigungsleiste verlaufenden Schenkel 52 aufweist, an den sich zum freien Ende hin eine schräg aufwärts verlaufende Auflauframpe 54 anschließt. Diese Form der Blattfeder 50 ermöglicht ein einfaches Einrasten in der Nut 20 der Befestigungsleiste. Außerdem ist in Figuren 2 bis 4 das konkave Profil 26 zu erkennen, mit dem sich das Halteelement 14 satt an dem konvexen Profil 18 der Befestigungsleiste abstützt, wenn die Haken 24 mit einem waagerechten Plateau 24' an der oberen Nutflanke anliegen.
In Figur 5 ist in einer Schnittdarstellung zu erkennen, wie das Ablagebrett 10
Paul Henke GmbH & Co. Kb . ** ' ·* * "I flfefcP01/99 22.12.1999
mit Hilfe der Halteelemente 14 und der Stützbügel 46 der Endkappen an einer Befestigungsleiste 56 gemäß einer modifizierten Ausführungsform gehalten ist. Die Befestigungsleiste 56 ist hier als Paneelverbinder ausgebildet, mit dem zwei Paneelbretter 58, 60 einer Paneelwand verbunden werden. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß die Montage der Befestigungsleiste 56 in einem Arbeitsgang mit der Montage der Paneelbretter 58, 60 erfolgen kann. Außerdem kann die Befestigungsleiste 56 hier ein noch flacheres Profil aufweisen, da ein Teil der Tiefe der hinterschnittenen Nut 20 in dem Zwischenraum zwischen den beiden Paneelbrettern liegt. Weiterhin ist hier die Abstützung des freien Endes 48 des Stützbügels 46 an der Wand, d.h., an dem unteren Paneelbrett 60, zu erkennen.
Figur 6 zeigt ein Halteelement 62 gemäß einer anderen Ausführungsform. Dieses Halteelement bildet außerhalb der Nut der Befestigungsleiste eine Eck-Kappe 64 zur Aufnahme einer Ecke eines Regalbodens, ein Spanholzbodens oder dergleichen. Die Eck-Kappe 64 wird durch zwei parallele, waagerechte, etwa viertelkreisförmige Wände 66 und zwei rechtwinklig zueinander und zu den Wänden 66 verlaufende Wände 68 gebildet. Eine der Wände 68 ist nach unten über die untere Wand 66 hinaus verlängert und bildet das konkave Profil 26 zur Anlage an der Befestigungsleiste.
Claims (9)
1. Vorrichtung zur Befestigung von Gegenständen (10) an einer Wand (58, 60), mit einer waagerecht an der Wand zu montierenden Befestigungsleiste (12; 56), die eine hinterschnittene Nut (20) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsleiste (12; 56) an der Rückseite (16) flach ist und an der Vorderseite ein konvex gewölbtes Profil (18) aufweist, und daß ein mit dem zu befestigenden Gegenstand (10) verbindbares oder verbundenes Halteelement (14; 62) mit einem aufwärts gekröpften Haken (24) in die Hinterschneidung (22) der Nut (20) eingreift und sich unterhalb des Hakens mit einem an das Profil (18) der Befestigungsleiste angepaßten konkaven Profil (26) an der Befestigungsleiste abstützt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (14; 62) eine in die Nut (20) der Befestigungsleiste eingreifende Blattfeder (50) aufweist, die einen im unbelasteten Zustand in Richtung der Tiefe der Nut (20) schräg abwärts verlaufenden Schenkel (52) aufweist, an den sich zum freien Ende hin eine schräg aufwärts verlaufende Auflauframpe (54) anschließt, und die im montierten Zustand elastisch gegen die untere Flanke der Nut (20) vorgespannt ist und den Haken (24) mit der Hinterschneidung (22) in Eingriff hält.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsleiste (12) ein kreissegmentförmiges Profil hat.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsleiste (56) zugleich einen Paneelverbinder zur Verbindung von Paneelbrettern (58, 60) bildet.
5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (14) außerhalb der Nut (20) der Befestigungsleiste ein in Längsrichtung der Befestigungsleiste verlaufendes Führungsprofil (28) bildet, das in ein dazu komplementäres Führungsprofil (30) eines Extrusionsprofils, beispielsweise eines Ablagebrettes (10) eingreift, das mit Hilfe der Vorrichtung befestigt wird.
6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Halteelement (14) und/oder an dem zu befestigenden Gegenstand (10) ein Stützbügel (46) angebracht ist, der den unterhalb der Nut (20) gelegenen Teil der Befestigungsleiste (12; 56) übergreift und sich mit seinem freien Ende (48) direkt an der Wand (58, 60) abstützt.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützbügel (46) an einer Endkappe (36) für das mit dem Halteelement (14) in Eingriff stehende Extrusionsprofil ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (62) außerhalb der Nut (20) der Befestigungsleiste einen Bodenhalter mit zwei parallel in Abstand zu einander verlaufenden waagerechten Wänden (66) bildet.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenhalter eine Eck-Kappe (64) für eine Ecke eines Fachbodens bildet.
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| DE29922684U DE29922684U1 (de) | 1999-12-23 | 1999-12-23 | Befestigungsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE29922684U DE29922684U1 (de) | 1999-12-23 | 1999-12-23 | Befestigungsvorrichtung |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE29922684U1 true DE29922684U1 (de) | 2001-04-26 |
Family
ID=8083456
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| DE29922684U Expired - Lifetime DE29922684U1 (de) | 1999-12-23 | 1999-12-23 | Befestigungsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29922684U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1117098A2 (de) | 2000-01-12 | 2001-07-18 | Paul Henke GmbH & Co KG | Halter für Datenträgerhüllen |
| FR2922293A1 (fr) * | 2007-10-15 | 2009-04-17 | Paralux Sas Soc Par Actions Si | Dispositif pour fixer un objet, notamment un accessoire de salle de bain, sur un support tel qu'un mur |
| IT201900010377A1 (it) * | 2019-06-28 | 2020-12-28 | Redbox S R L | Elemento di aggancio per espositori cartotecnici. |
| AT526227A4 (de) * | 2023-04-27 | 2024-01-15 | Georg Gruen | Montagevorrichtung, Montagesystem und Möbelsystem |
-
1999
- 1999-12-23 DE DE29922684U patent/DE29922684U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| AT526227A4 (de) * | 2023-04-27 | 2024-01-15 | Georg Gruen | Montagevorrichtung, Montagesystem und Möbelsystem |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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