DE29920691U1 - Möbelsystem - Google Patents
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- A47B87/00—Sectional furniture, i.e. combinations of complete furniture units, e.g. assemblies of furniture units of the same kind such as linkable cabinets, tables, racks or shelf units
- A47B87/02—Sectional furniture, i.e. combinations of complete furniture units, e.g. assemblies of furniture units of the same kind such as linkable cabinets, tables, racks or shelf units stackable ; stackable and linkable
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Description
Möbelsystem
Die Erfindung betrifft ein aus Unter- und Hängeschränken bestehendes Möbelsystem, insbesondere Küchenmöbelsystem, das ebenfalls für andere Nutzungsarten geeignet ist und bei dem der jeweilige Oberschrank zum jeweiligen Unterschrank statisch festgelegt ist.
Allgemein ist es üblich, Küchenmöbelsysteme so aufzubauen, dass die Unterschränke auf dem Fussboden der Küche abgestellt sind, die Oberschränke an der Wand befestigt und die Arbeitsplatten sowie Wandverkleidungen von einem Tischler angepasst und zugerichtet werden. Diese Art des Aufbaus erfordert spezifische Fachkenntnisse, sodass ein derartiges Küchenmöbelsystem regelmässig nur vom Fachmann aufgebaut werden kann. Ebenso können inviduelle Veränderungen der einzelnen Möbelteile zueinander nur durch einen Eingriff des Möbeltischlers als Fachmann erfolgen.
Nach dem EP 0 855 158 wird deshalb für ein Möbelsystem vorgeschlagen, vertikale Träger auf dem Boden aufzusetzen und an der Wand oder gegen die Decke zu befestigen. In diesen vertikalen Trägern, die mit Querverbindungen versehen sind, mit Hakenelementen versehene Küchenteile aufgehangen. Damit erfolgt hier der Krafteintrag in das Gebäude. Diese Anordnung ist nur dort anwendbar, wo Wände und/oder Decke massiv ausgeführt sind. Demgegenüber ist ein derartiges Systeme nicht ohne weiteres dort anwendbar, wo das Gebäude aus sogenannten leichten Geschoss- und Wandteilen besteht. Wie bereits erwähnt, erfolgt der Krafteintrag in das Gebäude. Deshalb sind hier in das Gebäude integrierte Verstärkungen vorzusehen, die letzendlich erfordern, die Einzelteile für immer dort zu belassen, wo für sie Verstärkungen vor-
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gesehen sind, es sei denn, das Gebäude wird umgebaut, und es werden neue Verstärkungen in Wand und/oder Decke integriert. Eine diesbezüglich ähnliche Lösung wird deshalb nach DE 76 07 454 vorgeschlagen.
Wie in der DE-Schrift 79 10 865 vorgeschlagen, werden deshalb ebenfalls Oberteile im Verhältnis zu Unterteilen fixiert, indem die Seitenteile durchgängig ausgeführt sind und ein Krafteintrag über diese in die Unterschränke erfolgt. Das hat die Konsequenz, dass bei jedem Übergang von einem Schrank zu einem anderen dieses Seitenteil vorhanden ist und störend wirkt, eine Lösung, die bei der Ausführung eines Küchenmöbelsystems, bei dem eine durchgängige Arbeitsplatte in hohem Masse erwünscht ist, nicht akzeptiert werden kann.
In der DE-OS 197 35 905 wird deshalb eine Lösung vorgeschlagen, bei dem ein aus tragfähigen Profilen bestehender Sockel mit einem Wandgestell kombiniert ist. Die Unterschränke sind auf dem Sockel befestigt, während die Oberschränke an dem Wandgestell befestigt sind. Damit ergibt sich ein zwar relativ stabiles, aber starres System, bei dem das Sockel-Wandgestell nur so verwendet werden kann, wie es im Ursprungszustand dimesioniert vorhanden war oder es wird im Sinne einer anderen Zweckbestimmung umkonstruiert und neu gefertigt. Insoweit ist der Nutzer durch die für eine spezifische Zweckbestimmung festgelegte Konfiguration an eine bestimmte Raumform gebunden, bei der höchstens der Abstand der Oberschränke im Verhältnis zu den Unterschränken veränderbar ist. Vorteilhaft ist, dass ein Krafteintrag in die Wandung des Bauwerkes vermieden wird.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Lösung für die Gestaltung eines vorzugsweise Küchenmöbelsystems zu entwickeln, bei der nicht nur ein Krafteintrag in das umgebende Bauwerk vermieden wird und die Oberschränke im Verhältnis zu den Unterschränken in einem relativen Masse festgelegt sind,
sondern bei der ebenfalls Unterschränke unterschiedlicher Breite im Zusammenhang mit den zugehörigen Oberschränken in der seitlichen Anordnung zueinander nach Belieben vertauscht werden können und in vorgegebenen Grenzen ebenfalls die Oberschränke im Verhältnis zu den Unterschränken in unterschiedlichen Abständen festlegbar sind.
Die Aufgabe wird gelöst, indem ein vorzugsweise als Küchenmöbelsystem verwendetes Möbelsystem nach den im Anspruch 1 fixierten Grundsätzen ausgebildet ist. Die erfindungsgemässe Vorzugsvariante sieht vor, dass die Profilschiene bezogen auf ihren Querschnitt eine geschlossene Raumform aufweist. Des weiteren weist sie bezogen auf ihre Länge auf der dem Raum zugewandten Fläche wenigstens in einer Reihe eine Vielzahl von Aussparungen in einer einheitlichen Teilung zueinander auf. Nach einer erfindungsgemässen Variante besitzt der Kubus des jeweiligen Unterschrankes an seiner Rückseite im Bereich der die Seitenwände abschliessenden Körperkante bezogen auf eine Profilschiene und deren Teilung mehrere in die Aussparungen der Profilschienen eingreifende und diese tragende Aufnahmen.
Nach einer weiteren erfindungsgemässen Variante weist die mit geschlossener Raumform ausgeführte Profilschiene parallel zur Längsausdehnung des Möbelsystems an die dem freien Raum zugewandte vordere Abschlussfläche links und rechts beiderseitig anschliessend und ebenso an die rückwärtige Abschlussfläche links und rechts beiderseitig anschliessend flankenartige Fortsetzungen auf, wobei der Abstand der flankenartigen Fortsetzungen zueinander der Stärke einer den zwischen den Kuben des Unter- und Oberschrankes befindlichen Freiraum abdeckenden und in den Freiraum eingeschobenen Wandverkleidung entspricht. Damit ist es möglich, dass die Wandverkleidung über die gesamte Höhe von Oberkante Kubus Oberschrank bis zur Unterkante Kubus Unterschrank reichend ausgeführt ist und somit als Rückwand für die hin-
ten offenen Kuben dient. Deshalb ist sie in die Profilschienen eingeschoben und in diesen höhenmässig arretiert ist.
Die jeweils letzte äusserste letzte Profilschiene, die seitlich als Abschlussschiene wirkt, weist nur einseitig die flankenartigen Fortsetzungen auf und besitzt ebenfalls nur eine Reihe Aussparungen, bezogen auf ihre Längsausdehnung. Im Interesse einer einheitlichen Teilung ist die Breite der geschlossenen Raumform der Profilschiene auf die Hälfte ihrer Breite reduziert.
Dadurch ist es ebenso möglich, jeweils einen der als Unter- oder Oberschränke dienenden Kuben mit einer Rückwand zu versehen und den jeweils anderen von hinten mit der Wandverkleidung zu verschliessen. Das ist insbesondere dann sehr vorteilhaft, wenn in einen der Kuben eins oder mehrere Einbaugeräte zu integrieren sind, bei denen auf eine Rückwand oftmals verzichtet werden kann oder in eine vorhandene Rückwand ein entsprechend bemessener Ausschnitt eingebracht werden muss.
Eine weitere erfindungsgemässe Variation sieht vor, dass die aus Seitenteilen sowie oberen, unteren und regelmässig vorderen Abschlussteilen bestehenden verwendeten Kuben von Unter- und Oberschränken mit diesen fest verbundene und diese nach hinten abschliessende feststehende Rückwände aufweisen. Dann kann eine von Unterkante Oberschrank bis Oberkante Unterschrank reichende Wandverkleidung in die Profilschienen eingeschoben sein.
Ebenso ist es möglich, die Wandverkleidung hinsichtlich ihrer Höhe dem sich aus der Teilung der in den Profilschienen befindlichen Aussparungen ergebenden freien Abstand zwischen Unter- und Oberschrank anzupassen und den Profilschienen vorzuhängen. Damit kann die Wandverkleidung ebenfalls einen Teil der aus der Aufhängung des Oberschrankes resultierenden Vertikalkräfte
in den Unterschrank einleiten. Allerdings muss im Falle einer derartigen Anordnung auf die Möglichkeit verzichtet werden, den Oberschrank nachträglich im Verhältnis zum Unterschrank in einem anderen Abstand dazu umzuhängen.
Damit diese Anordnung realisiert werden kann, weist die Wandverkleidung an ihrer Rückseite wenigstens zwei kraftschlüssig tragende Aufnahmen auf, damit sie von der Seite des freien Raumes her in die Profilschienen einhängbar ist.
Um die Profilschiene in einem derartigen Fall am Unterschrank zu fixieren, muss wenigstens eine in eine Ausparung der Profilschiene eingreifende kraftschlüssig tragende Aufnahme vorhanden sein. Sind es deren mehrere, sind diese der Teilung der in der Profilschiene befindlichen Aussparungen entsprechend angeordnet. Es ist ebenso möglich, die zweite Aufnahme als ausschliesslich die Profilschiene umfassende, deren freien Durchtritt ermöglichende Lasche auszubilden, die letztendlich nur die Aufgabe einer Fixierung in der Waagerechten zu erfüllen hat. Eine freizügige Umsetzungsmöglichkeit der einzelnen Systemteile zueinander ist jedoch nur gegeben, wenn an der Rückseite ausschliesslich kraftschlüssig tragende Aufnahmen vorhanden sind.
Die Profilschiene kann ebenfalls so ausgebildet werden, dass nur die parallel zur Längsausdehnung des Küchenmöbelsystems an die dem freien Raum zugewandte vordere Abschlussfläche links und rechts beiderseitig anschliessend flankenartige Fortsetzungen aufweist, an deren Rückseite die Wandverkleidungen befestigt sind. Dadurch verringert sich jedoch ebenso das Widerstandsmoment der Profilschiene, sodass diese Variante festigkeitsmässig ungünstiger ausfällt. Ebenso wäre es möglich, das Profil noch weiter zu vereinfachen, indem dieses T-förmig ausgeführt ist, die beiden sich gegenüberliegenden Enden des T-förmigen Profiles, also der Quersteg, in der Längsausdehnung der Profilschiene Aussparungen aufweisen und diese Aussparungen dem freien Raum
zugewandt sind. Die Rückwand kann dann von hinten an die Profilschiene angelegt und von vorn beispielsweise verschraubt sein oder ebenso von vorn in diese Profilschienen eingehangen sein. Zwangsläufig entspricht die Breite der Wandverkleidung dann immer dem horizontalen Abstand der der Wand zugewandten Stege.
Die in die mit beiderseitig und zueinander beabstandeten flankenartigen Fortsetzungen versehene Profilschienen eingeschobene Wandverkleidung könnte sich nach unten verschieben. Damit das verhindert wird, weisen die Profilschienen ein die Wandverkleidung nach unten hin arretierendes Befestigungselement auf. Das kann eine nach innen gebogene Ausklinkung ebenso sein wie ein Schraubelement. Letzteres ist beispielhaft für ein lösbares und verstellbares Befestigungselement ausgeführt.
Für den Fall, dass die in den Profilschienen vorhandenen Aussparungen nicht störend wirken und gar zur Verschmutzung beitragen, werden die in den Profilschienen vorhandenen Aussparungen mit Abdeckkappen verschlossen. Ebenso werden alle Fugen zwischen den Bauteilen, also zwischen benachbarten Schränken sowie zwischen Unter- und/oder Oberschrank und Wandverkleidung, durch ein geeignetes und bekanntes Mittel verschlossen.
Die erwähnten Aufnahmen, die die Profilschienen tragen oder mit denen die Oberschränke in die Profilschienen eingehangen sind, sind vorzugsweise hakenartig ausgebildet und so dimensioniert, dass die Höhe des Hakens kleiner ist als die Höhe der in den Profilschienen befindlichen Aussparungen.
Das erfindungsgemäss ausgestaltete Möbelsystem lässt sich durch die modulartige Ausgestaltung leicht transportieren und montieren. Eine Integration von Einbaugeräten ist ohne grössere Umbauten möglich. Ebenso können einzelne ... .... .. .
• ·
Einheiten bei sich veränderndem Bedarf zueinander vertauscht werden. Ist die Wandverkleidung nicht vorgehangen, ist es möglich, den Abstand der Oberschränke im Verhältnis zu den Unterschränken zu verändern. Durch die verwendeten Profilschienen werden ebenfalls benachbarte Einheiten miteinander verbunden. Bei Unterschränken einer einheitlichen Höhe ist ebenfalls eine durchgehende Arbeitsfläche gewährbar.
Die Erfindung soll im folgenden an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In der zugehörigen Zeichnung zeigen
Fig. 1 ein Küchenmöbelsystem in der Seitenansicht, bei dem
Profilschienen mit beiderseitig flankenartigen Fortsetzungen vorhanden sind und die Wandverkleidung in diese eingeschoben durchgängig vorhanden ist,
Fig. 2 eine Profilschiene, wie sie bei einem Küchenmöbelsystem
nach Anspruch 1 zur Fixierung von benachbarten Ober- und Unterschränken verwendet ist,
Fig. 3 eine Profilschiene, wie sie bei einem Küchenmöbelsystem
nach Fig. 1 als seitliches Abschlussprofil eingesetzt ist,
Fig. 4 ein Küchenmöbelsystem, bei dem Profilschienen nach Fig.
2 und 3 verwendet sind und die Wandverkleidung im Zwischenraum Ober- und Unterschrank vorgehangen ist,
Fig. 5 ein Rückwandabschnitt eines Unterschrankes eines Ku-
chenmöbelsystems nach Fig. 4 mit einer im oberen Bereich der Rückwand des Unterschrankes angeordneten tragenden Aufnahme sowie eine im unteren Bereich angeordnete den freien Durchtritt der Profilschiene ermöglichende Lasche, wie diese Anordnung als Endteil Verwendung finden kann.
Am unteren Kubus 1 eines Küchenmöbelsystems sind Profilschienen 2 befestigt, die an ihrem oberen Ende einen oberen Kubus 3 eines Küchenmöbelsystems tragen. In die Profilschienen 2 ist eine Wandverkleidung 4 eingeschoben, deren Länge von der Unterkante unterer Kubus 1 bis Oberkante oberer Kubus 3 reichend ausgeführt ist, sodass daraus mit einer Rückwand versehene Schrankteile entstanden sind. Jeweils zueinander benachbarte Schrankteile werden durch eine Profilschiene 2 verbunden, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist und die bei über einem unteren Kubus 1 angeordneten oberen Kubus 3 über die gesamte Höhe beider Kuben 1; 3 zuzüglich des Höhenabstandes zueinander reichend ausgeführt sind.
Schliessen sich weitere benachbarte Kuben 1 oder 3 an, werden weitere Profilschienen 2 verwendet.
Die Profilschiene 2 nach Fig. 2 besteht aus einem eine geschlossene Raumform aufweisenden Kastenprofil 5, das in Querrichtung des Küchenmöbelsystems beiderseitig flankenartige Fortsetzungen 6 aufweist, deren Abstand zweier an eine gemeinsame Seitenfläche anschliessender flankenartiger Fortsetzungen 6 der Dicke einer Wandverkleidung 4 entspricht. Ist jedoch eine Fortsetzung des Küchenmöbelsystems nach der Seite nicht vorgesehen, wird als jeweils letzte abschliessende Profilschiene eine solche nach Fig. 3 einge-
setzt. Diese entspricht im wesentlichen der räumlichen Hälfte einer nach gleichen Dimensionierungsgrundsätzen bemessenen Profilschiene nach Fig. 2.
Des weiteren weist sie dem freien Raum zugewandt und in einer vorgegebenen Teilung zueinander Aussparungen 7 auf, in die die an den Kuben befestigten Aufnahmen 8 eingreifen. Je feiner die Teilung der Aussparungen 7 ausgeführt ist, desto feiner gestuft und damit vielfältiger sind die Möglichkeiten, den Abstand von oberem zu unterem Kubus zu verändern.
Bei der Konfiguration eines Küchenmöbelsystems nach Fig. 4 ist die Wandverkleidung 4 hinsichtlich ihrer Höhe so bemessen, dass sie den zwischen unterem und oberem Kubus 1; 3 befindlichen Freiraum ausfüllt und den Profilschienen 2 vorgesetzt ist. Deshalb hat sie ebenfalls an ihrer Rückseite Aufnahmen 8, mit deren Hilfe sie in die Profilschienen 2 eingehangen ist.
In Fig. 5 ist die Rückseite eines durch eine integrierte Rückwand vervollständigten und damit zum Unterschrank veränderten unteren Kubus 1 an seinem nach dem freien Raum hin seitlich abschliessenden Teil dargestellt. Während in in dem in der Nähe der Arbeitsfläche befindlichem Teil der Rückseite eine hakenartig ausgebildete Aufnahme 8 vorhanden ist, die in die Aussparung einer Profilschiene 2 eingreifend ausgebildet ist, befindet sich in Nähe der nach unten abschliessenden Kante eine den freinen Durchtritt einer Profilschiene 2 und diese umfassende Lasche 9. Aufnahme 8 und Lasche 9 sind so angeordnet, dass sich die dem freien Raum zugewandte äussere Fläche der Profilschiene 2 in Verlängerung der äusseren Fläche der Seitenwand des Unterschrankes befindet.
Aufnahme 8 und Lasche 9 weisen, bezogen auf den Unterschrank, einen höchstmöglichen vertikalen Abstand auf.
Die Profilschienen 2 sind aus Gründen des Korrosionsschutzes oberflächengeschützt ausgeführt. Aus Gründen der Ästhetik sind sie regelmässig verchromt oder pulverbeschichtet.
•to
Claims (17)
1. Möbelsystem, vorzugsweise für Küchen, bei dem der Kubus (1; 3) verwendeter Ober- und Unterschränke aus Seitenteilen sowie oberen, unteren und, soweit benötigt, vorderen Abschlussteilen bestehend ausgeführt ist, bei dem der Kubus (1; 3) eines jeweiligen Oberschrankes zu dem eines jeweiligen Unterschrankes über eine Profilschiene (2) festgelegt ist, die auf der dem Raum zugewandten Seite Aussparungen (7) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Kubus (1) eines jeden Oberschrankes in Bezugnahme auf den unteren Kubus (3) eines Unterschrankes lösbar in eine an der Rückseite des unteren Kubus (3) des Unterschrankes im Bereich der Teilung zum Nachbarschrank lösbar befestigte Profilschiene (2) eingehangen ist.
2. Möbelsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschiene (2) bezogen auf den Querschnitt eine geschlossene Raumform aufweist.
3. Möbelsystem nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschiene (2) bezogen auf ihre Länge auf der dem Raum zugewandten Fläche wenigstens in einer Reihe eine Vielzahl von Aussparungen (7) in einer einheitlichen Teilung zueinander aufweist.
4. Möbelsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Kubus (1) des jeweiligen Unterschrankes an seiner Rückseite im Bereich der die Seitenwände abschliessenden Körperkante bezogen auf eine Profilschiene (2) und deren Teilung mehrere in die Aussparungen der Profilschienen (2) eingreifende und diese tragende Aufnahmen (8) aufweist.
5. Möbelsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschiene (2) parallel zur räumlichen Längsausdehnung des Möbelsystems an die dem freien Raum zugewandte vordere Abschlussfläche links und rechts beiderseitig anschliessend und ebenso an die rückwärtige Abschlussfläche links und rechts beiderseitig anschliessend flankenartige Fortsetzungen (6) aufweist, deren Abstand zueinander der Breite der Stärke einer den zwischen den Kuben (1; 3) von Unter- und Oberschrank befindlichen Freiraum abdeckenden und in den Freiraum eingeschobenen Wandverkleidung (4) entspricht.
6. Möbelsystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandverkleidung über die gesamte Höhe von Oberkante oberer Kubus (3) bis zur Unterkante unterer Kubus (1) reichend ausgeführt und in die Profilschienen (2) eingeschoben sowie in diesen höhenmässig arretiert ist.
7. Möbelsystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in den aus Seitenteilen sowie oberem, unterem und, soweit erforderlich, vorderem Abschlussteil bestehenden oberen Kubus (3) eines verwendeten Oberschrankes eine mit diesem fest verbundene und diesen nach hinten abschliessende feststehende Rückwand integriert ist und die in die Profilschiene (2) eingeschobene Wandverkleidung (4) sich von der Unterkante unterer Kubus (1) bis zur Unterkante oberer Kubus (3) erstreckend ausgeführt ist.
8. Möbelsystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in den aus Seitenteilen sowie oberem, unterem und, soweit erforderlich, vorderem Abschlussteil bestehenden unteren Kubus (1) eines verwendeten Unterschrankes eine mit diesem fest verbundene und diesen nach hinten abschliessende feststehende Rückwand integriert ist und die in die Profilschiene (2) eingeschobene Wandverkleidung (4) sich von der Oberkante unterer Kubus (1) bis zur Oberkante oberer Kubus (1) erstreckend ausgeführt ist.
9. Möbelsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Seitenteilen sowie oberen, unteren und, soweit erforderlich, vorderen Abschlussteilen bestehenden verwendete Kuben (1; 3) von Unter- und Oberschränken mit diesen fest verbundene und diese nach hinten abschliessende feststehende Rückwände aufweisen.
10. Möbelsystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in die Profilschiene (2) eine von Unterkante oberer Kubus (3) bis Oberkante unterer Kubus (1) reichende Wandverkleidung (4) eingeschoben ist.
11. Möbelsystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine zwischen unterem Kubus (1) und oberem Kubus (3) befindliche Wandverkleidung (4) hinsichtlich ihrer Höhe dem sich aus der Teilung der in den Profilschienen (2) befindlichen Aussparungen (7) ergebenden freien Abstand zwischen Unter- und Oberschrank bildendem unterem Kubus (1) und oberem Kubus (3) angepasst ist, die Wandverkleidung (4) an ihrer Rückseite ebenfalls wenigstens zwei kraftschlüssig tragende Aufnahmen (8) aufweist und von der Seite des freien Raumes her an den Profilschienen (2) eingehangen ist.
12. Möbelsystem nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige untere Kubus (1) eines Unterschranks für jede Profilschiene (2) an seiner Rückseite wenigstens eine in eine Aussparung (7) der Profilschiene (2) eingreifende und diese kraftschlüssig tragende Aufnahme (8) und eine die Profilschiene (2) umfassende, deren freien Durchtritt ermöglichende Lasche (9) aufweist.
13. Möbelsystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschiene (2) parallel zur Längsausdehnung des Möbelsystems an die dem freien Raum zugewandte vordere Abschlussfläche links und rechts beiderseitig anschliessend flankenartige Fortsetzungen (6) aufweist, an deren Rückseite die Wandverkleidungen befestigt sind.
14. Möbelsystem nach einem der Ansprüche 6 bis 8 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschienen (2) ein die Wandverkleidung (4) nach unten hin arretierendes Befestigungselement aufweisen.
15. Möbelsystem nach einem der Ansprüche 3 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (7) der Profilschienen (2) mit Abdeckkappen verschlossen sind.
16. Möbelsystem nach einem der Ansprüche 4 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (8) hakenförmig ausgebildet und so bemessen sind, dass ihre Höhe kleiner ist als die Höhe der in den Profilschienen (2) befindlichen Aussparungen (7).
17. Möbelsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bei dem sich zwischen den einzelnen Teilen des Möbelsystems ergebende Fugen mit einem Dichtungsmittel verschlossen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29920691U DE29920691U1 (de) | 1999-11-25 | 1999-11-25 | Möbelsystem |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE29920691U DE29920691U1 (de) | 1999-11-25 | 1999-11-25 | Möbelsystem |
Publications (1)
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| DE29920691U1 true DE29920691U1 (de) | 2000-04-06 |
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Family Applications (1)
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| DE29920691U Expired - Lifetime DE29920691U1 (de) | 1999-11-25 | 1999-11-25 | Möbelsystem |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29920691U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20018067U1 (de) * | 2000-10-20 | 2001-06-21 | ERIDES GmbH, 03046 Cottbus | Modulares Möbelsystem |
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1999
- 1999-11-25 DE DE29920691U patent/DE29920691U1/de not_active Expired - Lifetime
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