DE29919432U1 - Mähgerät - Google Patents
MähgerätInfo
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Description
Mähgerät
Die Erfindung bezieht sich auf ein Mähgerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei Mähgeräten der genannten Art, insbesondere bei solchen, die zur Pflege von Straßenrändern eingesetzt werden und an einem vorderen Ausleger eines Fahrzeugs angeordnet sind, stellt sich das Problem, auftretenden Hindernissen, wie etwa Leitpfosten, automatisiert ausweichen zu müssen, ohne daß das Fahrzeug, an dem das Mähgerät angeordnet ist, seine Fahrtrichtung oder -geschwindigkeit ändert.
Die DE 297 16 916 U1 zeigt ein Mähgerät mit einem zweiteiligen Mähwerk, wobei ein gegenüber einem Hauptmähwerk um eine vertikale Achse schwenkbares Auslegermähwerk vorgesehen ist. Ein derartiges Mähwerk ist mechanisch relativ aufwendig, da mehrere Mähwalzen gelagert und angetrieben sein müssen.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Mähgerät zu schaffen, das bei relativ geringem konstruktivem Aufwand auch im Bereich von Hindernissen, insbesondere Leitpfosten, ein sehr gründliches Abmähen ermöglicht.
Die Erfindung löst dieses Problem durch ein Mähgerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Ansprüchen 2 bis 16 angegeben.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung einerseits eines Schwenkmechanismus für den Mähkopf, der damit bei Annäherung um ein Hindernis gegenüber dem Ausleger verschwenkbar ist, und andererseits eines während des Betriebes wirksamen Verlagerungsmechanismus für die Schwenkachse des Mähkopfes kann eine Umgehung eines Hindernisses, beispielsweise eines Leitpfostens, erreicht werden, bei der das Mähbild gegenüber einem reinen Schwenkmechanismus des Mähkopfes deutlich verbessert ist.
Wenn durch den Verlagerungsmechanismus eine seitlich einwärts, zu einer vertikalen Fahrzeuglängsmittelebene hin gerichtete Bewegung bewirkbar ist, kann der Mähkopf an einem flachen Ausleger gehalten sein, wie er bisher bereits Verwendung gefunden hat. Irgendwelche Bauteile, die einen Leitpfosten übergreifen müssen, sind dann entbehrlich.
Besonders vorteilhaft umfaßt der Verlagerungsmechanismus eine zweite, parallel zur Schwenkachse des Mähkopfes stehende Gelenkachse, die etwa bei einer dem Fahrzeug zugewandten Anordnung ohnehin bereits vorhanden war, um damit eine Transportstellung des Mähkopfes zu ermöglichen. Die baulichen Veränderungen zur Ausbildung des Verlagerungsmechanismus sind dann sehr einfach und kostengünstig durchführbar.
Ein besonders gutes Mähbild ergibt sich, wenn bei Annäherung an ein Hindernis zunächst ein Verschwenken des Mähkopfes stattfindet und noch während dieses Verschwenkens die Einwärtsverlagerung, etwa verbunden mit einem Verschwenken um die zweite Gelenkachse, stattfindet, wobei in maximal eingeschwenkter Stellung der Schwenkachse und der zweiten Gelenkachse der Mähkopf im wesentlichen quer zur Fahrtrichtung weiterläuft und damit im Bereich der Hindernisumfahrung einen optimalen Schnitt bietet. Besonders vorteilhaft findet das anschließende Ausschwenken nach Passieren des Hindernisses derart statt, daß zunächst die seitliche Auswärtsverlagerung bei noch eingeschwenktem Mähkopf stattfindet, so daß dieser mit seiner äußeren Ecke in den Bereich hinter den Leitpfosten greift, der bei üblichen Lösungen ungemäht blieb. Erst anschließend findet dann ein Auswärtsverschwenken des Mähkopfes um seine Schwenkachse statt, so daß am Ende wieder die Ausgangslage erreicht ist.
Die Steuerung dieser Vorgänge kann allein durch ein übliches Tastorgan mit Winkelsensor, das dem Mähkopf vorgelagert ist, sowie einen Winkelsensor zur Erfassung des Einschwenkens des Mähkopfes um die erste Schwenkachse und einen weiteren Winkelsensor zur Erfassung der Auslegerschwenkstellung um die zweite Gelenkachse ermöglicht werden. Derartige Winkelsensoren sind kostengünstig herzustellen und in der Montage unproblematisch.
Eine zusätzliche Verbesserung des Mähbildes kann sich dadurch ergeben, daß zumindest eine Wasserstrahldüse vorgesehen ist, die bei einem im wesentlichen horizontalen Wasseraustritt beispielsweise in einer äußeren, der Schwenkanlenkung abgewandten Ecke des Mähkopfes angebracht ist und mit dem Wasserstrahl den Leitpfosten beaufschlagen kann, wodurch das unmittel-
bar an diesen angrenzende Halmgut abgetrennt wird, ohne den Leitpfosten zu beschädigen.
Weitere Merkmale und Einzelheiten ergeben sich aus einem in der Zeichnung dargestellten und nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Mähgerät in Ansicht von oben,
Fig. 2 bis
Fig. 8 den Ablauf des Verschwenkens und Verlagerns des
Mähkopfes bei dessen Auftreffen auf einen im Bankettenbereich stehenden Leitpfosten,
Fig. 2 die Ausgangsstellung des Mähgeräts bei Erfassung des
Leitpfostens durch das Tastorgan,
Fig. 3 das Mähgerät bei teilweise eingeschwenktem Mähkopf,
Fig. 4 das Mähgerät bei weiter eingeschwenktem Mähkopf,
Fig. 5 das Mähgerät bei vollständig eingeschwenktem Mähkopf
und Einwärtsbewegung durch den Verlagerungsmechanismus,
Fig. 6 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 5 nach Passieren des Hin
dernisses und Ausgreifen des Tastorgans,
Fig. 7 das Mähgerät mit auswärts bewegtem Verlagerungsme
chanismus und noch vollständig eingeschwenktem Mähkopf,
Fig. 8 das Mähgerät nach Passieren des Hindernisses mit aus
wärts gerichtetem Verlagerungsmechanismus und in Ursprungslage zurückgeschwenktem Mähkopf,
Fig. 9 das Mähgerät in Transportstellung,
Fig. 10 das Mähgerät mit seinen Antriebselementen bei rechts
seitiger Anordnung,
Fig. 11 das Mähgerät mit seinen Antriebselementen bei linkssei
tiger Anordnung,
Fig. 12 das Mähbild eines herkömmlichen Schwenkmähkopfes im
Bereich eines Hindernisses,
Fig. 13 das Mähbild des erfindungsgemäßen Schwenkmähkop
fes im Bereich eines Hindernisses,
Fig. 14 bis
Fig. 16 das Mähgerät in Seitenansicht mit unterschiedlichen
Höheneinstellungen des Auslegers.
Das dargestellte Mähgerät 1 ist frontseitig an einem Fahrzeug 2 angeordnet und umfaßt einen Mähkopf 3, der um eine im Betriebszustand im wesentlichen vertikal stehende Schwenkachse 4 gegenüber einem Ausleger 5, der den Mähkopf 3 zu einem frontseitigen Queranbau 6 des Fahrzeugs 2 beabstandet, schwenkbar ist. Dem Mähkopf 3 ist in Fahrtrichtung F ein bügeiförmiges, um eine Achse 7 schwenkbares Tastorgan 8 vorgelagert, dessen Winkelstellung über einen Winkelsensor 9 erfaßbar ist.
Um die Verschwenkung des Mähkopfes 3 gegenüber dem Ausleger 5 zu bewirken, ist ein Schwenkmechanismus 10 vorgesehen, der im Ausführungsbeispiel ein hydraulisch beaufschlagbares Antriebselement 11 umfaßt.
Der Ausleger 5 ist mit seinem fahrzeugseitigen Ende quer zur Fahrtrichtung F verschieblich an dem Queranbau 6 des Fahrzeugs 2 angeordnet, wobei die Querverschiebung über einen Antriebsmotor 12 bewirkbar ist.
Im Bereich der fahrzeugseitigen Anordnung des Auslegers 5 ist eine zweite Gelenkachse 14 vorgesehen, um die der Ausleger 5 mittels eines Antriebsorgans 13 gegenüber dem Queranbau 6 des Fahrzeugs 2 verschwenkbar ist. Der die Schwenkachse 4 für den Mähkopf tragende Ausleger 5 ist über einen Verlagerungsmechanismus 15 derart verlagerbar, daß die Schwenkachse 4 bei der Verlagerung eine seitwärts, senkrecht zu einer vertikalen Fahrzeuglängsmittelebene 16 gerichtete Bewegungskomponente erfährt. Vorliegend ist die Verlagerung während des Fahrbetriebes eine Schwenkbewegung des Auslegers 5 um die Gelenkachse 14, bewirkt durch das Antriebsorgan 13. Auch eine reine Querverlagerung, etwa bewirkt durch den Antriebsmotor 12, oder eine Kombination von beidem sind grundsätzlich denkbar.
Der Verlagerungsmechanismus 15 ist ebenso wie der Schwenkmechanismus 10 während des Fahrbetriebes wirksam und daher mit schnellen Reaktionsund kurzen Hubzeiten der entsprechenden Antriebsorgane 13,11 ausgestattet - im Unterschied zu einer reinen Verlagerung für die Überführung zwischen einer Transport- und Betriebsstellung.
Neben dem Winkelsensor 9 zur Erfassung der Winkelstellung des Tastorgans 8 gegenüber dem Mähkopf 3 sind weiterhin ein Winkelsensor 17, der den Winkel &agr; des Mähkopfes 3 gegenüber dem Ausleger 5 detektiert, sowie ein Winkelsensor 18 vorgesehen, der den Winkel &bgr; des Auslegers 5 gegenüber dem frontseitigen Queranbau 6 erfaßt.
Bei in Fahrtrichtung F bewegtem Mähgerät 1 wird durch Kontakt des Tastorgans 8 mit einem Hindernis, etwa einem Leitpfosten 19, das Tastorgan um die Schwenkachse 7 gegenüber dem Mähkopf 3 einwärts verschwenkt. Der Grad des Einschwenkens des Tastorgans 8 wird über den ersten Winkelsensor 9 detektiert, wobei dieser als Signalgeber für eine Steuerung dient, die den Schwenkmechanismus 10 für den Mähkopf 3 anspricht und ein Einschwenken des Mähkopfes in Richtung des Pfeils 20, also eine Verkleinerung des Winkels &agr;, bewirkt. Dabei bleibt zunächst der Ausleger 5 in seiner Ursprungsstellung, der Verlagerungsmechanismus 15 wird also noch nicht aktiviert.
Sobald ein bestimmter Grenzwinkel aGR (Fig. 4) zwischen dem Mähkopf 3 und dem Ausleger 5 erreicht ist, wird der Ausleger 5 durch den Verlagerungsmechanismus 15 um die vertikale Schwenkachse 14 in Richtung des Pfeils 21 einwärtsverschwenkt, während gleichzeitig der Schwenkmechanismus 10 weiterhin wirksam ist zur Verkleinerung des Winkels &agr; bis hin zu einer maxima-
len Einschwenkstellung, also bis zu einer Minimierung des Winkels &agr; zwischen dem Mähkopf 3 und dem Ausleger 5 zu einem Winkel amin. Der Winkel &bgr; wird gleichzeitig durch die Verlagerungsmechanismus 15 zu ßmin verkleinert. Während des Passierens des Hindernisses 19 sind beide Winkel minimiert, wodurch eine Stellung des Mähkopfes 3 in etwa quer zur Fahrtrichtung F erreicht wird und somit während der Vorbeifahrt an dem Hindernis 19 ein optimales Mähen des neben diesem befindlichen Streifens gewährleistet ist. Durch das Hindernis 19 bleibt dabei auch während der Vorbeifahrt der den Mähkopf 3 seitlich umgreifende Bügel 8 um seine Achse 7 eingeschwenkt, erst nach Passieren des Hindernisses 19 wird der Bügel 8 freigegeben, durch eine Federbeaufschlagung schwenkt dieser auswärts und übermittelt durch den Winkelsensor 9 als Signalgeber ein Auslösesignal an die Steuerung. Diese Phase der Bewegung ist in Fig. 6 dargestellt. Nach dem Passieren des Hindernisses 19 wird zunächst das seitliche Ausschwenken des Auslegers 5 durch den Verlagerungsmechanismus 15 bewirkt, der Winkel ßmin durch Verschwenkung des Auslegers 5 in Richtung des Pfeils 22 also wieder zum Ausgangswinkel &bgr; vergrößert. Dabei wird der Mähkopf 3 entgegen der Fahrtrichtung F bewegt, so daß ein Bereich, der jenseits des Auslegers 5 neben und teilweise hinter dem Hindernis 19 liegt, ebenfalls noch gemäht wird (Fig. 7). Erst nach Erreichen des Maximalwinkels &bgr; der Ausschwenkung des Auslegers 5 gegenüber dem Querträgerteil 6 wird der Mähkopf 3 in Richtung des Pfeils 23 wieder in seine ursprüngliche Lage verschwenkt, der Winkel amin also wieder zum Winkel &agr; vergrößert. Durch diesen Ablauf ergibt sich das in Fig. 13 dargestellte Mähbild, das verdeutlicht, daß im Unterschied zum reinen Verschwenken des Mähkopfs 3' gemäß Fig. 12 ein weitaus größerer Bereich abgemäht werden kann. Die Kante des abgemähten Bereiches ist dabei mit K bzw. K' beim herkömmlichen Mähkopf 3' bezeichnet. Je nach Geschwindigkeit und Kinematik des Bewegungsablaufes kann die Kante K sogar noch weiter in den Schattenraum
des Hindernisses 19 gezogen sein, wie dieses in Fig. 7 andeutungsweise sichtbar ist.
Während das Ausschwenken des Auslegers 5 in Richtung des Pfeils 22 durch den Winkelsensor 9 des Tastorgans 8 bewirkt wird, wird das Ausschwenken des Mähkopfes 3 gegenüber dem Ausleger 5 erst nach Erreichen von dessen Endstellung bewirkt, wozu ein Signal über den Winkelsensor 18, der die Größe des Winkels &bgr; erfaßt, ausgegeben wird. Insgesamt ist damit der Bewegungsablauf beim Passieren des Hindernisses durch die drei Winkelsensoren 9, 17 und 18 gesteuert.
Der Ausleger 5 umfaßt zwei parallel übereinanderliegende Träger 23,24, die an endseitigen Gelenken 25,26 bzw. 27,28 an Vertikalträgern 29,30 gelenkig gehalten sind. Zusätzlich ist ein Antriebsorgan 31 vorgesehen, das zwischen den Trägern 23 und 24 wirksam ist, so daß insgesamt ein Hubparallelogramm ausgebildet ist und der dem Mähkopf 3 zugewandte Bereich des Auslegers 5 höhenvariabel ist. Zur Höheneinstellung kann ein Steuerungsmechnismus vorgesehen sein, der vom Fahrer aus betätigbar ist. Auch ist es möglich, die Höheneinstellung über ein bodenseitiges Tastorgan automatisiert erfolgen zu lassen.
In Fig. 9 ist das Mähgerät 1 in einer Transportstellung gezeigt, in der der Ausleger 5 im wesentlichen parallel zum vor dem Fahrzeug 2 befindlichen Querträger 6 angeordnet ist, der Winkel &bgr; also etwa 0° beträgt und damit deutlich kleiner ist als der Minimalwinkel ßmin, der während des Betriebes auftritt. Ähnliches gilt für den Winkel &agr;, da der Mähkopf 3 in einer annähernd parallelen Stellung zum Ausleger 5 für den Transport gehalten ist.
Der Ausleger 5 ist gegenüber dem Fahrzeug in Richtung des Pfeils 32 verschieblich, kann daher linksseitig oder rechtsseitig an dem vorderen Querträger 6 positioniert werden. Bei linksseitiger Positionierung (Fig. 11) wird ein gegenüber dem Mähkopf 3 spiegelsymmetrischer Mähkopf 33 eingesetzt, bei dem die Mähwalze oder dergleichen Schneid- oder Schlagmittel in gegenüber dem Mähkopf 3 umgekehrter Richtung rotiert. Damit kann ein erfindungsgemäßes Mähgerät auch zum Bearbeiten linksseitiger Banketten Verwendung finden, der Umbau ist mit minimalen Aufwand verbunden.
Der Mähkopf 3 kann als Schneidmittel einen Wasserstrahl verwenden, der beispielsweise über eine an einem der Anlenkung des Mähkopfes 3 an dem Ausleger 5 abgewandten Düse austritt. Damit kann während des Umlaufens eines Leitpfostens 19 durch die Düse ein Wasserstrahl unter Hochdruck horizontal austreten und für ein Schneiden der Halme sorgen. Der Wasserstrahl kann dabei gegen den Leitpfosten 19 gerichtet sein, ohne diesen zu beschädigen. Damit wird auch im unmittelbaren Nahbereich des Hindernisses 19 ein sauberes und gleichmäßiges Abmähen bewirkt.
Claims (16)
1. Mähgerät (1), insbesondere frontseitig an einem Fahrzeug (2) angeordnetes Bankettenmähgerät, mit einem mit Schneid- oder Schlagmitteln versehenen, um eine im wesentlichen vertikale Achse (4) schwenkbar an einem Ausleger (5) angeordneten Mähkopf (3), wobei die Verschwenkung über einen Schwenkmechanismus (10) bewirkbar ist, gekennzeichnet durch einen zur Hindernisumfahrung während des Betriebes ausgebildeten Verlagerungsmechanismus (15) für die Schwenkachse (4) des Mähkopfes (3).
2. Mähgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Verlagerungsmechanismus (15) eine Bewegung des Mähkopfes (3) bewirkbar ist, die eine seitlich einwärts, auf eine vertikale Fahrzeuglängsmittelebene (16) eines das Mähgerät (1) tragenden Fahrzeugs (2) gerichtete Bewegungskomponente enthält.
3. Mähgerät nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlagerungsmechanismus (15) durch einen dem Mähkopf (3) zugeordneten und bei Annäherung an ein Hindernis (19) ausgelösten Signalgeber ansteuerbar ist.
4. Mähgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlagerungsmechanismus (15) eine zweite, parallel zur Achse (4), mit der der Mähkopf (3) an dem Ausleger (5) angeordnet ist, stehende Gelenkachse (14) umfaßt.
5. Mähgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Gelenkachse (14) am fahrzeugseitigen Ende des Auslegers (5) angeordnet ist.
6. Mähgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Steuerung, die bewirkt, daß bei Annäherung des Mähkopfes (3) an ein Hindernis (19) zunächst eine Verschwenkung des Mähkopfes (3) um die Schwenkachse (4) und ab einem Grenzwinkel dieser Verschwenkung gleichzeitig die Verlagerung der Schwenkachse (4) stattfindet.
7. Mähgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkmechanismus (10) des Mähkopfes (3) und der Verlagerungsmechanismus (15) der Schwenkachse (4) derart zusammenwirken, daß ein Hindernis (19) bei maximaler seitlicher Einwärtsverlagerung der Schwenkachse (4) und maximalem Einschwenken des Mähkopfes (3) gegen den Ausleger (5) umfahrbar ist.
8. Mähgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine Steuerung, die bewirkt, daß nach Passieren des Hindernisses (19) zunächst die seitliche Auswärtsverlagerung des Auslegers (5) und anschließend die Ausschwenkung des Mähkopfes (3) gegenüber dem Ausleger (5) stattfindet.
9. Mähgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Signalgeber für die seitliche Verlagerung des Mähkopfes bei Annäherung an ein Hindernis (19) ein Winkelsensor (17) dient, der die Verschwenkung des Mähkopfes (3) gegenüber dem Ausleger (5) erfaßt.
10. Mähgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Signalgeber für die Verschwenkung des Mähkopfes (3) gegenüber dem Ausleger (5) der Winkelsensor (9) eines dem Mähkopf (3) vorgelagerten Tastorgans (8) dient.
11. Mähgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß als Signalgeber für die Rückverlagerung des Auslegers (5) der Winkelsensor (9) des Tastorgans (8) dient.
12. Mähgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verschwenkung um die Schwenkachse (4) und zweite Gelenkachse (14) hydraulisch beaufschlagbare Antriebselemente (11; 13) vorgesehen sind.
13. Mähgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (5) zumindest bereichsweise zwei parallel übereinanderliegende Träger (23; 24) umfaßt, die an ihren Endbereichen an Vertikalträgern (29; 30) gelenkig gehalten sind und über Antriebselemente (31) im Sinne einer Höheneinstellung des dem Mähkopf (3) zugewandten Auslegerbereiches höhenvariabel beweglich sind.
14. Mähgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Höheneinstellung über ein bodenseitiges Tastorgan bewirkbar ist.
15. Mähgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausleger (15) gegenüber dem Fahrzeug (2) senkrecht zu einer vertikalen Längsmittelebene (16) verschieblich gehalten ist.
16. Mähgerät nach einem der Ansrpüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Mähkopf (3) zumindest eine Düse zum Austritt eines Hochdruckwasserstrahls umfaßt.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE29919432U DE29919432U1 (de) | 1999-11-04 | 1999-11-04 | Mähgerät |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE29919432U DE29919432U1 (de) | 1999-11-04 | 1999-11-04 | Mähgerät |
Publications (1)
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| DE29919432U1 true DE29919432U1 (de) | 2001-03-15 |
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE29919432U1 (de) |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20010419 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20021129 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20050926 |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20070927 |
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| R071 | Expiry of right |