DE29916284U1 - Wannenträger - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Wannenträger aus Hartschaumstoff, insbesondere Partikelschaumstoff wie EPP bzw. EPS, zur Aufnahme einer Wannenform, mit der Wannenform zugewandten Ausnehmungen und in den Ausnehmungen vertikal beweglich aufgenommenen Einsätzen.
Ein Wannenträger mit im Bereich des Wannenträgerbodens befindlichen Ausnehmungen zur vertikal orientierten Steckzuordnung von Einsätzen ist durch die DE-OS 44 24 585 bekannt. Es handelt sich dabei um den Boden der Wannenform abstützende Einlegeteile.
Aus der EP 0 261 521 existiert überdies der Vorschlag, die vom Rand der Wannenform übergriffene Stirnseite der Wannenträgerwände zu nuten. So entsteht ein zur Stirnseite hin offener Hohlraum. Der ist mit seitlich nach außen führenden Querkanälen versehen. Über diese wird PU-Schaum eingebracht, der gegen den Rand der Wannenform steigt und sich mit diesem verbindet. Hierüber werden Unebenheiten im Auflagebereich des Randes "ausgebügelt". Die sich ausdehnende Schaummasse hält Wannenform und Wannenträger fest zusammen.
Dem DE-GM 92 08 770 ist der Hinweis entnehmbar, den Wannenformboden und den Rand der Wannenform mit PU-Schaum zu unterfüttern. Bezüglich der Stirnseite der Wannenträgerwände ist wiederum eine der Wannenform zugewandte Nutausnehmung realisiert. In die umlaufend vorgesehenen Ausnehmungen werden vertikal Einsätze eingesenkt. Bezüglich der Einsätze handelt es sich um ein U-Profil. Um zu verhindert, daß sich der eingefüllte PU-Schaum mit dem Rand der Wannenform verbindet, ist
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eine Folie zwischengelegt. Diese Maßnahme wird dort auch im Bereich des Wannenformbodens angwandt.
In Kenntnis dieser Vorgaben liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Wannenträger unter Beibehaltung der Tragstabilität montagevorteilhaft auszubilden.
Diese Aufgabe ist zunächst und im wesentlichen bei einem Wannenträger mit den Merkmalen der Ansprüche 1 und 3 gelöst.
Zunächst wird vorgeschlagen, daß die Einsätze vermittels Ortschaum mit der Wannenform fest verbunden sind. Dazu sind weiter die Einsätze oberseitig in ihrem Verbindungsbereich zu dem Ortschaum ebenflächig ausgebildet.
Sodann wird vorgeschlagen, daß die Einsätze eine nach oben offene Kavität aufweisen zur Aufnahme von Ortschaum.
Zufolge solcher Ausgestaltung ist eine sichere und korrekte Zuordnung der Wannenform am Wannenträger erreicht, die sich befestigungsmäßig gleichsam auf punktuelle Bereiche beschränken kann. Der im oberseitigen, ebenflächigen Verbindungsbereich aufgebrachte oder auch in den Kavitäten der Einsätze aufgenommene Ortschaum tritt gegen korrespondierende Gegenflächen, beispielsweise den Rand der Wannenform und schafft so eine Befestigungsstelle. Bezüglich des Ortschaums, beispielsweise PU-Schaum, handelt es sich um aufquellende Hartschaume, die in der Lage sind, abzustützen, oder aber auch um Vergußmassen, sei es in Anwendung beim Hersteller oder auf der Baustelle. Zufolge der vertikal beweg-
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liehen Aufnahme der die Kavitäten aufweisenden Einsätze wandern diese beim Trennen von Wannenform und Wannenträger mit aus den Ausnehmungen heraus. Soll die Wannenform, beispielsweise nach Abschluß der trägerseitigen Montagearbeiten, Verfliesungen etc. wieder zugeordnet werden, so fungieren die an der Wannenform klebenden Einsätze gleichsam als Paßstifte gegenüber den wannenträgerseitigen Ausnehmungen. Das Andockprofil ist völlig individuell, so daß ein Vertauschen von Wannenformen praktisch ausgeschlossen ist. Der Vorteil der jederzeitigen Entnahme erleichtert auch eine spätere Neubestückung, also den Austausch der alten Wannenform gegen eine neue. Die Zuordnung der Wannenform geschieht auch weitestgehend verkippungsfrei, da die Höhlung des Wannenträgers von Hause schon eine Art Grob- oder Vorzentrierung auf das zugehende Element ausübt, so daß es zu einem sicheren Einfühlen und Verbinden der Einsätze kommt, die im Wannentragerboden angeordnet sind und ebenso der Einsätze, die einer Stirnseite der Wannenträgerwände zugeordnet sind. Weiter wird vorgeschlagen, daß die Einsätze als umlaufende Leiste ausgebildet sind. Es kann sich dabei um einen zusammenhängenden Rahmenkörper handeln. Andererseits ist auch eine Lösung dahingehend vorteilhaft, daß die Einsätze als Eck-Einsätze ausgebildet sind. Solchen Winkelstücken sind wannentragerseitig die passenden Ausnehmungen zugeordnet. Bezüglich der Einsätze kann eine exponierte Zuordnung gegenüber den Ausnehmungen so weit gehen, daß die Wannenform lediglich vermittels der Einsätze in dem Wannenträger abgestützt ist. Hierbei erweist es sich als nützlich, wenn der Einsatz als Spritzgußteil ausgebildet ist. Es können auch andere Materialien greifen, indem der Einsatz auch als Holzstück ausgebildet ist. Weiter wird in Vorschlag gebracht, daß eine Ausnehmung für einen Einsatz in einer Seitenwand des Wannenträgers
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zu einer Außenwand der Seitenwand hin offen ist. Das hat den Vorteil, daß bei beispielsweise kleiner ausgebildeten Einsätzen mehr "Fleisch" aufweisen. Ein anderer Vorteil liegt darin, daß man leicht überblicken kann, ob die Bestückung vorgenommen wurde. Andererseits kann aber auch so vorgegangen werden, daß die Ausnehmung in der Seitenwand des Wannenträgers zu beiden Seiten hin offen ist. Hier läßt sich ein Einsatz praktisch von dem Maß der Dicke der Seitenwand erzielen. Ein weiterer Nutzen ist auch die dann gegebene freie Betrachtung der Andockstelle sowohl von der Außenseite des Wannenträgers her als auch von der Innenseite. Zur optisch-visuellen Verstärkung können die Einsätze auch anders gefärbt sein als der Wannenträger. Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal besteht darin, daß der Einsatz senkrecht zur Vertikalen in der Ausnehmung formschlüssig gehaltert ist. Das kann dergestalt geschehen, daß beispielsweise eine schwalbenschwanzförmige Querschnittsform des Einsatzes angewandt wird, dies bei entsprechend ausgebildeter Gegenkontur am Wannenträger. Sodann ist vorgesehen, daß der im Wannenträgerboden angeordnete Einsatz sich über die Hälfte oder mehr des Wannenträgers erstreckt. Er stellt so ein belastungsstabiles Stützbrett, freilassend den üblichen Montagebereich für die Installation der Entsorgungsmittel wie Siphon, Abflußrohr etc. Vorteilhaft ist es dabei, daß der Einsatz mehrfach gekammert ist. Hierdurch kann flächenmäßig und auch dickenmäßig genügend Ortschaum angewandt werden. Um eine universale Verwendung des dem Wannenträgerboden zugeordneten Einsatzes zu erzielen, ist weiter vorgesehen, daß die Kammern unter Belassung von Kammerwänden an Sollbruchstellen daran voneinander trennbar sind. Die Erfindung betrifft sodann ein Verfahren zum formangepaßten Einsetzen einer Wannenform in einen Wannenträger aus Hartschaumstoff, insbesondere
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Partikelschaumstoff wie EPP bzw. EPS, wobei in vertikalen Ausnehmungen des Wannenträgers Einsätze eingesetzt sind, die nach oben hin offen sind, welches Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß die Einsätze auf ihrem Verbindungsbereich zunächst mit einem Ortschaum versehen werden und daß sodann die Wannenform in den Wannenträger eingebracht wird zum aushärtenden Verbinden der Wannenform mit den Einsätzen vermittels des Ortschaums. Die Erfindung betrifft weiter ein Verfahren zum formangepaßten Einsetzen einer Wannenform in einen Wannenträger aus Hartschaumstoff, insbesondere Partikelschaumstoff wie EPP bzw. EPS, wobei in vertikale Ausnehmungen des Wannentägers Einsätze eingesetzt werden, die nach oben hin offen sind, welches Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß die Einsätze nach oben hin offene Kavitäten aufweisen und daß in die Kavitäten zunächst ein Ortschaum eingebracht wird und daß sodann die Wannenform in den Wannenträger eingebracht wird zum aushärtenden Verbinden der Wannenform mit den Einsätzen mittels Ortschaums.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 den Wannenträger mit noch nicht zugeordneten Einsätzen in perspektivischer Darstellung, aufgebrochen,
Fig. 2 den Wannenträger mit zugeordneten Einsätzen, gleichfalls in Perspektive,
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende schaubildliche Darstellung mit verfüllten Kavitäten der Einsätze,
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Fig. 4 den Schnitt gemäß Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 einen gleichen Schnitt bei zugeordneter Wannenform,
Fig. 6 einen gleichen Schnitt bei ausgehobener Wannenform unter Mitnahme des Einsatzes daran,
Fig. 7 eine Draufsicht auf Fig. 4 mit trapezförmigen Querschnitt aufweisendem Einsatz,
Fig. 8 eine gleiche Draufsicht bei schiffchenformigen Querschnitt aufweisendem Aufsatz,
Fig. 9 einen Querschnitt durch die Einheit Wannenträger/Wannenform mit den Einsätzen bestückt und ineinandergeschachtelt,
Fig. 10 in perspektivischer Darstellung eine abgewandelte Form des Wannenträgers bei mittig liegender Öffnung für Anschlüsse und noch unverfüllten Einsätzen,
Fig. 11 dasselbe bei verfüllten Einsätzen,
Fig. 12 die Wannenform in perspektivischer Einzeldarstellung,
Fig. 13 den zugehörigen Wannenträger mit endliegender Öffnung für Anschlüsse,
Fig. 14 die Wannenform nach Bestückung mit Einsätzen, aus dem Wannenträger wieder herausgenommen,
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Fig. 15 eine Wannenform in persektivischer Einzeldarstellung,
Fig. 16 den zugehörigen Wannenträger mit einem Wannenträgersockel, noch unverbunden, wiederum schaubildlich dargestellt,
Fig. 17 die Wannenform nach Herausnehmen und so mit den an ihr anklebenden Einsätzen versehen,
Fig. 18 einen Querschnitt durch eine letzte abgewandelt Variante und
Fig. 19 den Schnitt gemäß Linie XIX-XIX in Fig. 16,
Fig. 2 0 eine Abwandlung eines Einsatzes in Darstellung wie Fig. 4,
Fig. 21 einen gleichen Schnitt wie Fig.,20, jedoch bei zugeordneter Wannenform,
Fig. 22 einen ebensolchen Schnitt bei ausgehobener Wannenform unter Mitnahme des Einsatzes daran,
Fig. 23 einen Querschnitt wie Fig. 9, zeigend die Vollkörper-Einsätze,
Fig. 24 in perspektivischer Darstellung einen Eckabschnitt des Wannenträgers mit zuordnungsgerecht ausgerichteten Einsätzen, realisiert als Eck-Einsatz und als Platten-Einsatz,
Fig. 25 eine Draufsicht auf einen Wannenträger mit als umlaufende Leiste ausgebildetem Einsatz und entsprechend ausgeführter Ausnehmung.
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Dargestellt ist ein kastenförmiger Wannenträger 1. Der besteht aus Hartschaum. Ein solcher verleiht ihm selbsttragende und lastaufnehmende Funktion. Bevorzugt ist Partikelschaumstoff, beispielsweise EPP oder EPS verwendet. Wannenträgerwände 2 und ein Wannenträgerboden 3 umschreiben eine Aufnahmehöhlung 4 für eine einhängbare Wannenform 5.
Die Wannenform 5 besteht beispielsweise aus Acryl; auch Stahl ist denkbar. Sie schließt oben mit einem horizontalen Rand 6 ab. Der liegt abgestützt auf einer obenliegenden Stirnseite 7 des Wannenträgers 1 auf. Die außenseitige Endzone des Randes 6 weist eine in Richtung des Wannentragerbodens 3 abgewinkelte Leiste 8 auf. Die ragt in einen außenseitigen Falz 9 der Stirnseite 7 dieser ersten Abstützebene.
Eine zweite Abstützebene liegt im Bereich des Wannentragerbodens 3, gegen welchen mittelbar die Unterseite des Bodens 10 der Wannenform 5 tritt.
Sowohl im Bereich der oberen Abstützebene, gestellt durch die Stirnseite 7, als auch im Bereich der unteren Abstützebene, hier mittelbar gestellt durch den Wannenträgerboden 3, sind Einsätze 11 bzw. 12 zugeordnet. Die sind wannentragerseitig eingetascht. Hierzu dienen passende Ausnehmungen 13 bzw. 14.
Die mit 11 bezeichneten Einsätze sind der Stirnseite 7 der Wannenträgerwände 2 zugeordnet.
Die das Symbol 12 aufweisenden Einsätze sind dagegen dem Wannenträgerboden 3 zugeordnet.
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Die Einsätze 11 bzw. 12 bestehen gleichfalls aus Hartschaumstoff. Sie können verhautet sein, so daß das vertikale Einstecken in die zugehörigen Ausnehmungn 13, 14 ausreichend gleitfreudig ermöglicht ist. Die vertikal bewegliche Aufnahme dient aber auch noch einem anderen, unten näher erläuterten Zweck. Aber auch andere Materialien sind möglich. So können die Einsätze 11, 12 als Spritzgußteile realisiert sein. Hier kann eine Festigkeit zugrundeliegen, daß die Wannenform allein vermittels der Einsätze 11, 12 abgestützt ist. Selbst die Ausbildung als Holzstück, bspw. aus Holzwerkstoff ist denkbar.
Fig. 24 zeigt Formenvarianten der oberen Einsätze 11. Links ist ein winkelförmiger Eck-Einsatz 11 dargestellt. Alle vier Ecken des Wannenträgers 1 lassen sich so bestücken. Neben solchen Winkelstücken lassen sich intermittierend Platten-Einsätze 11 (Fig. 24, rechts) zuordnen, d.h. in jeweils paßgerecht vorgesehene Ausnehmungen 13 einsenken, das mit ebenengleichem Abschluß zur Stirnseite 7 hin (vergl. Fig. 4) oder in exponiertem Überstand (vergl. Fig. 20). Fig. 25 zeigt eine umlaufende Leiste als Einsatz 11.
Die Einsätze 11, 12 fungieren als der Wannenform 5 zugeordnete Paßvorsprünge. Für das exakte, individuelle Ansetzen der Einsätze 11, 12 stellt der Wannenträger gleichsam eine "helfende Hand" zur Verfügung. Die Teile werden im Zuge der Zuordnung in Position gehalten.
Als Zuordnungs-Haftvermittler zwischen den Einsätzen und 12 und der Wannenform 5 dient ein Ortschaum, beispielsweise Polyurethanschaum, also ein aufquellender Hartschaum, der abstützfähig ist, oder auch eine Verguß-
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masse, mit verhaftender Wirkung, gegebenenfalls gleich Kleber.
Der nachstehend weiter als Ortschaum 17 bezeichnete Zuordnungs-Haftvermittler wird auf die Oberseite der Einsätze 11, 12 aufgetragen. Der Ortschaum 17 ist als erkennbare Schicht dargestellt. Die AuftragsZuordnung ergibt sich besonders deutlich aus den Figuren 20 bis 23. Dort ragt, wie schon ausgeführt, die Oberseite der Einsätze 11 über die Unterfläche, gestellt von der Stirnseite 7 und dem Wannenträgerboden 3 vor, so daß peripher ein Überlauffreiraum vorliegt. Es kommt nicht zu einem verbindenden Kontakt mit dem Randbereich der Ausnehmung 13 bzw. 14. Erkennbar sind die Einsätze 11, 12 oberseitig in ihrem Verbindungsbereich zu der aufliegenden Schicht des Ortschaumes 17 ebenflächig ausgebildet.
Die in den Figuren 1 bis 19 dargestellte Version setzt bezüglich der Einsätze 11, 12 auf Kavitäten 15, 16. Darin ist der aufquellende Ortschaum 17 aufgenommen bzw. bereitgehalten.
Die Kavität 15 macht den Einsatz 11 praktisch zu einem nach oben offenen Becher. Die Kavität 16 verleiht dem mehr brettartig ausgebildeten Einsatz 12 Schalenform. In Fig. 23 ist eine Vollversion dargestellt. Die Oberseite, stellend einen ebenen Verbindungsbereich zu dem Ortschaum 17 in, verläuft horizontal parallel zur Unterseite des Bodens 10 der Wannenform 5. Der Zwischenraum ist schichtgefüllt.
Der Ortschaum ist in den Figuren, die den Verfüllzustand zeigen, durch eine Schraffur oder Struktur kenntlich gemacht und mit 17 bezeichnet. Beispielsweise sei
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auf die Fig. 4 bis 6 verwiesen. Der dort im Vertikalschnitt dargestellt Einsatz 11 ist beschickt. Er steigt an. Während dieser Zeit wird die Wannenform 5 in die Aufnahmehöhlung 4 eingelassen. Die Unterseite ihres Randes 6 überfängt den mit der Stirnseite 7 horizontal fluchtend abschließenden Rand 18 des Einsatzes 11. Der Ortschaum trifft die besagte Unterseite des Randes 6 und haftet dort, aushärtend, fest an. Nach dem Aushärten des Ortschaums 17 läßt sich die Wannenform dort vom Wannenträger 1 ablösen durch vertikal gerichtetes Ausheben (vergl. Fig. 6). Der bzw. die Einsätze 11 sitzen so als Paßstift für die erneute Steckzuordnung geschützt unter dem dachbildenden Rand 6 der Wannenform 5.
Die eingetaschten Einsätze 11 der oberen Abstütze sind in der korrespondierenden Ausnehmung 13 gesichert. Erreicht ist das dadurch, daß der Einsatz 11 senkrecht zur Vertikalen in der Ausnehmung 13 formschlüssig gehaltert ist. Eine Art solcher Ausprägung geht aus Fig. 7 hervor. Erkennbar ist der Einsatz 11 im Querschnitt trapezförmig bzw. schwalbenschwanzförmig gestaltet. Die Ausnehmung 13 ist dabei so gelegt, daß sie im Hinblick auf den passenden Einsatz 11 in der Seitenwand 2 des Wannenträgers 1 zu einer Außenwand der Seitenwand hin offen ist. Bei der Grundversion gemäß Fig. 4 bis 7 ist die Ausnehmung 13 in der Vertikalen allein zur Aufnahmehöhlung 4 hin offen. Die offene Seite trägt das Bezugszeichen 13'. Mit dieser offenen Seite 13' schließt die kleinere Fläche 11' des im Querschnitt trapezförmigen Einsatzes 11 bündig ab. Die in die Tiefe der Wannenträgerwände 2 reichenden Flanken 19 des Trapezes wirken mit parallel verlaufenden Hinterschnittflächen 2 0 der Wannenträgerwände 2 zusammen. Die Basis des Trapezes verläuft etwa auf der vertikalen Mittelebene der Wannenträgerwände .
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Wieder in die "Lücke" d.h. Ausnehmung 13 der Wannentragerwande 2 eingesteckt, wirkt der Einsatz 11 mittragend wie ein Abschnitt der Wannentragerwande 2, dies auch aufgrund der gleichen Höhe von 11 und 13.
Eine gleichfalls auf Formschluß beruhende Lösung gibt Fig. 8 wieder. Hier ist statt eines im Querschnitt trapezförmigen Einsatzes 11 ein solcher in Form eines Doppeltrapezes zugeordnet, wobei sich die Basis beider Trapeze Rücken an Rücken liegend treffen, selbstredend ein Bauteil stellend. Insgesamt liegt ein schiffchenförmiger Querschnitt vor. Dabei ist die ganze Dicke der Wannenträger 2 genutzt, d.h. daß hier die Ausnehmung 13 in der Seitenwand 2 des Wannenträgers 1, d.h. in den Wannentragerwanden 2, zu beiden Seiten 13' und 13'' hin offen sind. Die hier doppelt ausgebildeten Flanken 19 und Hinterschnittflächen 20 sind entsprechend bezeichnet.Der Falz 9 ist am Einsatz 11 konturmäßig mitberücksichtigt.
Der oder die Einsätze 12 der unteren Abstütze sind gleichfalls im Zuge einer Formschluß-Steckverbindung zuordbar. Es sei auf Fig. 9 verwiesen. Dort ist ein Teil der Breite des recht lang ausgebildeten Einsatzes 12 als unterseitiger Steckvorsprung gestaltet, seitlich dessen abgesetzte Randleisten 21 berücksichtigt sind. Die liegen mit ihrer Unterseite auf dem Wannenträgerboden 3 satt auf. Auf diesem und auf dem hartschaum-verfüllten Abschnitt der Kavität 16 ruht der Boden 10 der Wannenform 5. Die Zuordnung ist wie oben zu 11/13 beschrieben.
Ein Blick beispielsweise auf Fig. 2 verdeutlicht, daß der im Wannenboden 3 angeordnete Einsatz 12 sich gut über die Hälfte bzw. mehr der Länge des Wannenträgers 1
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······
erstreckt. Der Wannenträger 1 berücksichtigt dies durch eine entsprechend lang ausgeführte Ausnehmung 14.
Die Ausnehmung 14 ist unterschiedlich im Wannenträgerboden 3 plaziert. Bei der Grundversion gemäß Fig. 13 liegt sie in einem größeren zusammenhängenden Abschnitt des Wannentragerbodens 3, wobei eine Öffnung 22 für den Siphon etc. in einem Endbereich des Wannenträgers 1 liegt. Die entsprechende Durchbrechung des Wannentragerbodens 3 ist den Zeichnungen entnehmbar. Die Öffnung 22 kann sich noch in längslaufende, beispielsweise stellbodenseitig offene Gräben 23 fortsetzen zur Führung eines Abflußrohres 24. Die Gräben können auch zur Aufnahmehöhlung hin offen sein.
Wie Fig. 10 verdeutlicht, besteht gemäß dortiger Variante auch die Möglichkeit, die Öffnung 22 im Mittelbereich des Bodens 3 des Wannenträgers 1 anzuordnen, mit von dort ausgehenden Gräben 23. In diesem Fall sind die bodenseitigen Einsätze 12 auf die beiderendigen Restflächen des Wannentragerbodens 3 verteilt.
Es kann, wie dargestellt, eine hälftige Aufteilung vorliegen.
Zur entsprechenden Aufteilung braucht der Einsatz 12 bloß durch Abbrechen halbiert zu werden. Die entsprechende Trennung ist exakt durchführbar, da hierzu an dem brettförmigen Grundkörper querende Sollbruchstellen 25 berücksichtigt sind. Die linienförmigen Sollbruchstellen 25 erstrecken sich in quer durchlaufenden Kammerwänden 26 (vergl. Fig. 19). Quer zu diesen Kammernwänden 26 verlaufen abteilende Kammerwände 27. Die hierdurch erzielte Kammerung geht besonders anschaulich aus den Figuren 1, links unten, und 10 hervor. Kammer-
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ff Q. Q
bildend sind längsorientierte Nuten 12'. Die Kammerwände 27 sind nicht nur in bezug auf ihre abteilende Wirkung von Bedeutung, sondern auch im Hinblick auf eine vorteilhafte Versteifung des Gesamtkörpers des Einsatzes 12, so daß sich das Abbrechen ohne Beschädigung der Teilstücke leicht durchführen läßt. Die Sollbruchstellen 25 erfassen tiefenfmäßig zweckmäßig schon die gesamte Dicke der abgesetzten Randleisten 21 und gehen als Vorschnitte auch schon tief in die Kammerwand 26 hinein.
Den Öffnungen 22 sind wandungsseitig noch vertikale Ausbuchtungen 28 zugeordnet zur Unterbringung der in den Zeichnungen nicht dargestellten Überlaufgarnitür.
Fig. 16 zeigt einen zweiteilig ausgebildeten Wannenträger 1. Die Bezugszeichen sind sinngemäß angewandt, dies zum Teil ohne textliche Wiederholungen. Das ergänzende Element ist ein Wannentragersockel 29. Der besteht aus dem gleichen Material wie das obere, gleichsam ein Wannenträger-Ergänzungsstück schaffende Element. Es liegt eine horizontale Teilung vor. Die umrißmäßig kongruent gestalteten Elemente 1 und 29 werden über die Fuge übergreifende, vertikale Paßstifte 34 am Wannenträger 1 exakt zu sockelseitigen Ausnehmungen 35 hin ausgerichtet und, gegebenenfalls fixiert durch Klebung, miteinander verbunden.
Der Wannentragersockel 29 weist im Bereich unterhalb der Öffnung 22 einen Träger 30 zur Aufnahme eines Siphons 31 auf. Der Träger 30 ist lagepositionier- und festlegbar. Hierzu wird der Wannenträger 1 mit zugeordneter Wannenform 5 auf das Gesicht gelegt. Nach Positionierung des Siphons 31 im Wannentragersockel 29 kann das Befestigen des Wannentragersockels 29 am Boden der Baulichkeit durchgeführt werden. Zum Schluß braucht nur
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noch das wannenformbewehrte Wannenträger-Ergänzungsstück auf den Wannentragersockel 29 aufgesetzt zu werden. Der vertikal ausgerichtete Abflußstutzen 32 tritt in einer Art Steck-/Selbstfindung in das Anschlußstück des Siphons 31 gleichsam in Blindmontage ein. Die diesbezügliche Zuordnungsweise ist in der DE-OS 198 47 911 beschrieben. Der Offenbarungsinhalt dieser Anmeldung wird hier vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung aufzunehmen.
Fig. 18 zeigt querschnittsmäßig eine gleiche Lösung, bei der statt der oben erwähnten Paßstiftverbindung ein peripherer Stufenfalz 33 den betriebsgerechten Anschluß von Wannentragersockel 29 und Wannenträger-Ergänzungsstück sicherstellt.
Diese Weiterbildung sieht überdies auch noch eine ebenen-mäßige Teilung des oberen Bereichs des dortigen Wannenträgers 1 vor, in dem dessen Wannenträgerwände 2 aus zwei oder mehreren Ringen horizontal ausgerichteten 2', 211 zusammengesetzt sind, gleichfalls unter Anwendung des oben erwähnten Stufenfalzes 33. Die Bezugsziffern sind auch hier sinngemäß angewandt.Im Unterschied zur Version gemäß Fig. 16 ist hier der Wannenträgersokkel 29 mit den in der Grundversion beschriebenen Gräben 23 versehen.
Sinn der vertikalen Addition der Wannenträgerwände 2 ist eine erleichterte Handhabung bei Aufstellen des Wannenträgers 1. Beispielsweise Eckwannen sind besonders umrißgroß, so daß die Handhabung erschwert ist. Einzelne Ringe lassen sich dagegen besser bei der Installation beherrschen.
VGN; 265 098 23 339 Mü./P./Or. 15.09.1999
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Das Verfahren zum formangepaßten Einsetzen einer Wannenform 5 in einen Wannenträger 1 besteht darin, daß die Einsätze 11, 12 oberseitig eben sind (Fig. 20 bis 25) oder nach oben hin offene Kavitäten 15, 16 aufweisen (Fig. 1 bis 19) und daß darauf oder in die Kavitäten 15, 16 zunächst ein Ortschaum 17 auf- bzw. eingebracht wird und daß sodann die Wannenform 5 in den Wannträger 1 gesenkt wird zum aushärtenden Verbinden der Wannenform 5 mit den Einsätzen 11, 12 mittels Ortschaums Bevorzugt wird dieses Verfahren in der Weise angewandt, wie es sich auch der DE-OS 198 47 910 ergibt. Deren Offenbarung wird hier vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
Eine solche Verbindung zum Wannenträger 1 hin läßt sich wieder lösen durch vertikales Ab- bzw. Ausheben der Wannenform 5. Die weist dann die aus den Fig. 14, 17 und 22 ersichtliche Steckerbestückung auf, die eine exakt wieder herbeiführbare Zuordnung zum Wannenträger 1 erlaubt. Auch nach Jahren läßt sich diese Verbindung wieder lösen, um dann auf gleiche Weise eine neue Wannenform 5 zuzuordnen.
Da der ReibungsSchluß zufolge der offenen Seiten 13' bzw. 13', 13·' gering ist und überdies durch eine Verhautung eine gute Glättung der Berührungsflächen erreichbar ist, liegt eine steckfreudige Lösung vor.
Das geschilderte Lösungsprinzip läßt sich auch für Duschwannen anwenden.
Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen Prioritätsunterlagen (Ab-
VGN: 265 098 23 339 Mü./P./Or. 15.09.1999
schrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
VGN; 265 098 23 339 Mü^/P^/Or. 15.09.1999
Claims (16)
1. Wannenträger (1) aus Hartschaumstoff, insbesondere Partikelschaumstoff wie EPP bzw. EPS, mit darin aufgenommener Wannenform (5), wobei in dem Wannenträger (1) der Wannenform (5) zugewandte Ausnehmungen (13, 14) ausgebildet sind und sich in den Ausnehmungen (13, 14) vertikal beweglich aufgenommene Einsätze (11, 12) befinden, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsätze (11, 12) vermittels Ortschaum (17) mit der Wannenform (5) fest verbunden sind.
2. Wannenträger nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsätze (11, 12) oberseitig in ihrem Verbindungsbereich zu dem Ortschaum (17) ebenflächig ausgebildet sind.
3. Wannenträger (1) aus Hartschaumstoff, insbesondere Partikelschaumstoff wie EPP bzw. EPS zur Aufnahme einer Wannenform (5), mit der Wannenform (5) zugewandten Ausnehmungen (13 bzw. 14) und in den Ausnehmungen (13 bzw. 14) vertikal beweglich aufgenommenen Einsätzen (11 bzw. 12), dadurch gekennzeichnet, daß die Einsätze (11 bzw. 12) eine nach oben offene Kavität (15 bzw. 16) aufweisen zur Aufnahme von Ortschaum (17).
4. Wannenträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsätze als umlaufende Leiste ausgebildet sind.
5. Wannenträger Anspruch 3 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsätze (11) als Eck- Einsätze ausgebildet sind.
6. Wannenträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Wannenform (5) lediglich vermittels der Einsätze (11, 12) in dem Wannenträger abgestützt ist.
7. Wannenträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (11 bzw. 12) als Spritzgußteil ausgebildet ist.
8. Wannenträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (11 bzw. 12) als Holzstück ausgebildet ist.
9. Wannenträger nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsätze (12) im Wannenträgerboden (3) angeordnet sind.
10. Wannenträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsätze (11) einer Stirnseite (7) der Wannenträgerwände (2) zugeordnet sind.
11. Wannenträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß eine Ausnehmung (13) für einen Einsatz (11) in eine Seitenwand des Wannenträgers (1) zu einer Außenwand der der Seitenwand hin offen ist.
12. Wannenträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (13) in der Seitenwand des Wannenträgers (1) zu beiden Seiten (13', 13") hin offen ist.
13. Wannenträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (11) senkrecht zur Vertikalen in der Ausnehmung (13) formschlüssig gehaltert ist.
14. Wannenträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der im Wannenträgerboden (3) angeordnete Einsatz (12) sich über die Hälfte oder mehr des Wannenträgers (1) erstreckt.
15. Wannenträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (12) mehrfach gekammert ist.
16. Wannenträger nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (12') unter Belassung von Kammerwänden (26) an Sollbruchstellen (25) daran voneinander trennbar sind.
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