DE29914289U1 - Leiter - Google Patents
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- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06C—LADDERS
- E06C1/00—Ladders in general
- E06C1/02—Ladders in general with rigid longitudinal member or members
- E06C1/38—Special constructions of ladders, e.g. ladders with more or less than two longitudinal members, ladders with movable rungs or other treads, longitudinally-foldable ladders
- E06C1/381—Ladders with rungs or treads attached only to one rigid longitudinal member
-
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Description
Anmelder: Günzburger Steigtechnik Munk GmbH
89312 Günzburg
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Leiter
Die Erfindung betrifft eine Leiter mit einem mittleren Holm und seitlich auskragenden Sprossen.
Bei den bekannten Einholm-Leitern dieser Art sind die Sprossen starr am Holm befestigt. Die Sprossen bleiben daher stets in der aufstiegsbereiten Position. In Folge dessen ist es vergleichsweise schwierig, einer unbefugten Benutzung der Leiter wirksam vorzubeugen.
Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Leiter eingangs erwähnter Art mit einfachen und kostengünstigen Mitteln so zu verbessern, dass die Sprossen von einer aufstiegsbereiten Arbeitsstellung in eine unzugängliche Ruhestellung bringbar sind und umgekehrt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst. Hiernach ist der Holm als Hohlprofü
ausgebildet, das mit den Sprossen zugeordneten, seitlichen Fensterausnehmungen versehen ist, über welche die Sprossen, die auf den Fensterausnehmungen zugeordneten, parallel zur Fensterebene angeordneten Lagerbolzen aufgenommen und mittels einer Betätigungseinrichtung bewegbar sind, in eine im Hohlprofll verdeckte Ruhestellung bzw. in eine vom Hohlprofil abstehende Arbeitsstellung bringbar sind.
Diese Maßnahmen stellen sicher, dass die Sprossen in der Ruhestellung im Hohlprofil verborgen und in Folge dessen von außen weder zugänglich noch sichtbar sind. Dies gewährleistet eine hohe Sicherheit, da die Sprossen vor jeder Benutzung in die Arbeitsstellung gebracht werden müssen, wodurch auf einfache Weise einer unbefugten Benutzung der erfindungsgemäßen Leiter wirksam vorgebeugt ist. Gleichzeitig wird in vorteilhafter Weise verhindert, dass die Sprossen außerhalb der in der Regel nur kurzen Benuztungszeiten das ästhetische Erscheinungsbild stören können, was vielfach, beispielsweise bei in architektonische Konstruktionen integrierten Leitern, sehr erwünscht ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen sind in den Unteransprüchen angegeben. So kann die Betätigungseinrichtung zweckmäßig eine im Hohlprofil angeordnete, in Richtung der HohlprofHach.se verstellbare Schubstange aufweisen, an welche die Sprossen angelenkt sind. Mit Hilfe der Schubstange können in vorteilhafter Weise alle Sprossen gemeinsam zwangsweise betätigt werden, was eine hohe Funktionssicherheit gewährleistet.
Eine weitere zweckmäßige Maßnahme kann darin bestehen, dass die Sprossen auf dem jeweils zugeordneten Lagerbolzen schwenkbar und in Richtung ihrer Achse verschiebbar aufgenommen sind. Die axiale Verschiebbarkeit der Sprossen ermöglicht eine direkte Anlenkung der Sprossen an der Schubstange, was eine kompakte Bauweise gewährleistet. Gleichzeitig ist hierdurch sichergestellt, dass die Sprossen nicht nur in das Hohlprofil eingeschwenkt sondern in vorteilhafter Weise im Hohlprofü versenkt werden können.
In weiterer Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen kann vorgesehen sein, dass die Schubstange als Flachschiene ausgebildet ist, die zwischen den einander gegenüberliegenden Lagerbolzen sowie den Sprossen und einer Wand des Hohlprofils angeordnet und geführt ist. Mit Hilfe einer Flachschiene lässt sich auf einfache Weise eine sehr kompakte, leichtgängige Anordnung erreichen. Gleichzeitig ist hierdurch sichergestellt, dass die Anlenkbolzen zum Anlenken der Sprossen einfach befestigt werden können.
Vorteilhaft ist der untere Rand der Fensterausnehmungen gegenüber der Achse des jeweils zugeordneten Lagerbolzens um den Abstand eines von jeweils einem Lagerbolzen durchgriffenen Langlochs der Sprossen von der Sprossenunterseite nach unten versetzt. Hierdurch ergibt sich eine zuverlässige zweite Abstützung der Sprossen in der Arbeitsposition. Die Betätigungseinrichtung wird dabei in vorteilhafter Weise nicht belastet.
• ·
Vorteilhaft kann der Schubstange eine von außen betätigbare Stelleinrichtung zugeordnet sein, die einen am Hohlprofil schwenkbar gelagerten Hebel aufweist, der über eine Schwenklasche an den unteren Endbereich der Schubstange angelenkt ist. Diese Maßnahmen ergeben eine sinnfällige Bedienbarkeit der Stelleinrichtung und damit eine hohe Bedienungsfreundlichkeit.
Eine weitere vorteilhafte Maßnahme kann darin bestehen, dass der Schwenkhebel der Stelleinrichtung ein abnehmbares Verlängerungsstück aufweist. Hierdurch ist sichergestellt, dass durch Abnahme des Verlängerungsstücks praktisch eine Blockierung der Stelleinrichtung erreichbar ist, womit einer unbefugten Betätigung der Stelleinrichtung wirksam vorgebeugt werden kann.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen sind in den restlichen Unteransprüchen angegeben und aus der nachstehenden Beispielsbeschreibung an Hand der Zeichnung näher entnehmbar.
In der nachstehend beschriebenen Zeichnung zeigen:
Figur 1 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Einholm-Leiter,
Figur 2 einen Schnitt entlang der Linie II/II in Figur 1,
Figur 3 einen Ausschnitt aus Figur 1 mit mehreren Sprossenstellungen teilweise im Schnitt,
Figur 4 eine rückwärtige Ansicht des unteren Endbereichs der Anordnung gemäß Figur 1 mit der der Schubstange zugeordneten Betätigungseinrichtung und
Figur 5 eine Seitenansicht von Figur 4.
Die in Figur 1 gezeigte Einholmleiter besteht aus einem mittleren Holm 1 mit beidseitig angeordneten, paarweise zusammengehörenden Sprossen 2. Zur Erzielung einer größeren Leiterlänge können mehrere Leiterelemente vorliegender Art mit ihren Holmen 1 fluchtend aneinander angesetzt werden. Die Sprossen 2 sind an ihren vom Holm 1 entfernten Enden mit jeweils einem ihre Standfläche überragenden Anschlag 3 versehen, wodurch einem seitlichen Abrutschen vorgebeugt wird.
Die Sprossen 2 sind von ihrer in Figur 1 dick gezeichneten, seitlich auskragenden Arbeitsstellung in eine in Figur 1 dünn gezeichnete, im Holm 1 verdeckte Ruhestellung bringbar und umgekehrt. Hierzu ist der Holm 1, wie am besten aus Figur 2 erkennbar ist, als Hohlprofil 4 ausgebildet, das mit den Sprossen 2 zugeordneten, seitlichen Fensterausnehmungen 5 versehen ist, über welche die Sprossen 2 in das Hohlprofil 4 einziehbar bzw. aus diesem ausfahrbar sind. Die Sprossen 2 sind, wie Figur weiter zeigt, auf den Fensterausnehmungen 5 zugeordneten, parallel zur
• ·
Fensterebene angeordneten Lagerbolzen 6 aufgenommen. Diese können zweckmäßig als durchgehende, die Vorder- und Rückwand des Hohlprofils 4 überbrückende Bolzen ausgebildet sein, die mittels einer Niet- oder Schraubverbindung etc. am Hohlprofil 4 befestigt sein können. Zum Bewegen der Sprossen 2 ist eine als Ganzes mit 7 bezeichnete Betätigungseinrichtung vorgesehen. Diese enthält eine in Richtung der Holmachse verstellbare, über alle Sprossen 2 des Holms 1 durchgehende, an diesen angreifende Schubstange 8.
Die Sprossen 2 sind an die Schubstange 8 angelenkt. Hierzu ist die Schubstange 8 mit den Sprossen 2 zugeordneten Mitnehmerbolzen 9 versehen, die in sprossenseitig vorgesehene Ösen 10 eingreifen. Zur Bildung der Ösen 10 können an den Sprossen 2 befestigte, mit einer Bohrung versehene Laschen vorgesehen sein. Die Sprossen 2 sind hier direkt an die Schubstange 8 angenkt. Die direkte Anlenkung der Sprossen 2 an der Schubstange 8 erfordert eine axiale Verschiebbarkeit der Sprossen 2. Diese sind dementsprechend jeweils mit einem aus Figuren 1 und 3 erkennbaren Langloch 11 versehen, durch welches der zugeordnete Lagerbolzen 6 durchgreift. Auf diese Weise sind die Sprossen 2 schwenkbar und in Richtung ihrer Achse verschiebbar angeordnet. An Stelle eines in die Sprossen 2 eingefrästen Langlochs 11 könnte selbstverständlich auch eine an die Sprossen 2 angesetzte, mit einem Schlitz versehene oder einen solchen bildende Lasche etc. vorgesehen sein.
Die im Hohlprofil 4 angeordnete Schubstange 8 ist zwischen den paarweise angeordneten Lagerbolzen 6 sowie zwischen den Sprossen 2 und einer von diesen beabstandeten Wand des Hohlprofils 4 angeordnet und geführt. Die Schubstange 8 ist im dargestellten Beispiel als Flachschiene ausgebildet. Selbstverständlich wäre es auch denkbar, die Schubstange 8 zur Gewichtseinsparung als flaches Hohlprofil oder Fachwerk auszubilden. Die Schubstange 8 ist zum Ein- und Ausfahren der Sprossen 2 mittels einer in den Figuren 1 und 2 lediglich angedeuteten und in den Figuren 4 und 5 näher dargestellten, ebenfalls zur Betätigungseinrichtung 7 gehörenden Stelleinrichtung 12 in Richtung ihrer Achse verschiebbar. Die Stelleinrichtung befindet sich zweckmäßig auf einer vom Standniveau aus gut erreichbaren Höhe im unteren Leiterbereich.
Die Stelleinrichtung 12 enthält, wie aus den Figuren 4 und 5 erkennbar ist, einen außerhalb des den Holm 1 bildenden Hohlprofüs 4 angeordneten, an diesem mittels eines Lagerstifts 13 schwenkbar gelagerten Schwenkhebel 14, der über eine Schwenklasche 15 gelenkig mit dem unteren Endbereich der Schubstange 8 verbunden ist. Das Hohlprofil 4 ist dabei mit einem Schlitz 16 versehen, durch den ein die Schwenklasche 15 mit der Schubstange 8 verbindender Stift 17 hindurchgreift. Die Länge des Schlitzes 16 begrenzt die Verstellbarkeit der Schubstange 8, "wodurch sich Zwangskräfte vermeiden lassen.
Der Schwenkhebel 14 ist mit einem abnehmbaren Verlängerungsstück 18 versehen, das beispielsweise als mittels
eines Drehverschlusses anschließbares Rohr ausgebildet sein kann. Die Hebellängen sind so gewählt, dass die Stelleinrichtung 12 bei abgenommenem Verlängerungsstück 18 praktisch nicht betätigbar ist, wodurch sich eine unbefugte Betätigung vermeiden lässt. Zusätzlich kann eine beispielsweise an der Schubstange 8 angreifende Verriegelungseinrichtung vorgesehen sein, worauf jedoch in der Regel verzichtet werden kann.
Im dargestellten Beispiel ist der Schubstange 8 eine manuell betätigbare Stelleinrichtung 12 zugeordnet. Selbstverständlich wäre es auch denkbar, an Stelle der gezeigten Schwenkhebelanordnung eine motorische Stelleinrichtung, beispielsweise in Form eines Hubzylinders, der im Hohlprofil 4 untergebracht sein könnte, vorzusehen.
Die in die Arbeitsstellung ausgefahrenen Sprossen 2 liegen mit der Unterseite ihres die zugeordnete Fensterausnehmung 5 durchgreifenden Bereichs auf dem unteren Fensterrand auf, so dass sich zusammen mit der durch die Lagerbolzen 6 und Langlöcher 11 gebildeten Stift-Schlitz-Anordnung eine zuverlässige, gegen Kippen nach unten gesicherte Abstützung der Sprossen 2 in ihrer etwa horizontalen Arbeitsstellung ergibt. In manchen Fällen kann es zweckmäßig sein, die Sprossen 2 in ihrem inneren Endbereich zur Aufnahme der dort auftretenden Kräfte zu verstärken. Ebenfalls kann es zweckmäßig sein, die Auflagefläche im Bereich des unteren Fensterrands gegenüber der Wandstärke des Hohlprofils 4 zu verbreitern. Um eine etwa rechtwinklig vom Holm abstehende Ausrichtung der Sprossen 2 in
der Arbeitsstellung zu gewährleisten, ist der untere Fensterrand gegenüber der Achse der Lagerbolzen 6 um den Abstand der Langlöcher 11 von der Sprossenunterseite nach unten versetzt.
Bei in die Arbeitsstellung gebrachten Sprossen 2 befindet sich die Schubstange 8 in ihrer oberen Position. Diese ist durch das Anlaufen des Stifts 17 am oberen Ende des Schlitzes 16 und/oder das Anlaufen der Sprossen 2 am unteren Rand der jeweils zugeordneten Fensterausnhemung 5 definiert. Die zugehörige Sprossen- und Mitnehmerbolzenposition ist in Figur 2 durch 2a bzw. 9a angedeutet. Um hiervon ausgehend die Sprossen 2 in die Ruhestellung zu bringen, wird die Schubstange 8 nach unten verschoben. Dadurch wandern auch die Mitnehmerbolzen 9 nach unten, wodurch die Sprossen 2 nach oben geschwenkt und zum Ausgleich des sich vergrößernden Abstands zwischen dem stationären Lagerbolzen 6 und dem verschieblichen Mitnehmerbolzen in axialer Richtung eingezogen werden, wie bei 2b bzw. 9b angedeutet ist.
Bei weiterer Abwärtsbewegung der Schubstange 8 gelangen die Sprossen 2 in die bereits weitestgehend eingeschwenkte, bei 2c angedeutete Stellung. Die zugehörige Mitnehmerbolzenposition ist bei 9c angedeutet. Um ein ungehindertes Einlaufen der Sprossen 2 in das Hohlprofil 4 zu ermöglichen, entspricht der Abstand des oberen Fensterrands vom zugeordneten Lagerbolzen 6 zumindest dem diagonalen Abstand der oberen Kante des seitlichen Anschlags 3 vom Lagerbolzen 6 in einer Schwenkstellung, in welcher der Anschlag 3 die zugewandte Seitenwand des
&iacgr;&ogr;
Hohlprofils 4 erreicht. Zweckmäßig wird der genannte Höhenabstand entsprechend dem diagonalen Abstand der oberen Kante des Anschlags 3 vom Lagerbolzen 6 in der Arbeitsstellung gewählt, so dass sich ausreichend Freiraum ergibt.
Im Verlauf der weiteren Abwärtsbewegung der Schubstange 8 werden die Sprossen 2 weiter in das Hohlprofil 4 eingezogen, wie in Figur 3 bei 2d bzw. 9d angedeutet ist. In dieser Stellung befinden sich die Sprossen 2 vollständig innerhalb des Hohlprofils 4. Von vorne ist daher nur noch der Holm 1 sichtbar. Die innerhalb des dem Holm 1 zu Grunde liegenden Hohlprofüs verschwundenen Sprossen 2 sind dabei nicht mehr sichtbar, was aus ästhetischen Gründen vielfach sehr erwünscht ist. Gleichzeitig ist hierdurch sichergestellt, dass eine unbefugte Benutzung der erfindungsgemäßen Leiter erschwert ist. Durch entsprechende Gestaltung der Stelleinrichtung 12 bzw. zusätzliche Verriegelung kann ein unbefugte Benutzung, wie weiter oben schon ausgeführt wurde, vollständig unterbunden werden.
Zum Ausrücken der Sprossen 2 erfolgt die Betätigung der Schubstange 8 in umgekehrter Richtung, hier nach oben. Die an die Schubstange 8 angelenkten Sprossen 2 führen in jedem Fall eine durch die Schubstange 8 gesteuerte Translations- und Schwenkbewegung aus. Die Schubstange 8 fungiert daher praktisch als Steuerstange.
Vorstehend ist zwar ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert, ohne dass damit jedoch eine
Beschränkung verbunden sein soll. Dem Fachmann stehen eine Reihe von Möglichkeiten zur Verfugung, um das allgemeine Bauprinzip an die Verhältnisse des Einzelfalls anzupassen. So wäre es beispielsweise auch denkbar, die Sprossen 2 über Schwenklaschen gelenkig mit der Schubstange 8 zu verbinden. In diesem Fall würde eine Schwenklagerung der Sprossen 2 genügen. Ebenso wäre es denkbar, die Sprossen mittels einer Seüzuganordnung eventuell entgegen einer Rückstellfederanordnung zu betätigen. Die dargestellte, bevorzugte Ausführung erweist sich demgegenüber allerdings als kompakter. Sofern mehrere Leiterelemente zur Bildung einer großen Leiterlänge mit ihren Holmen aneinander angesetzt werden, wie oben schon angedeutet wurde, können auch deren Schubstangen miteinander verbunden werden, so dass insgesamt nur eine Stelleinrichtung 12 benötigt wird. In Fällen dieser Art kann dann eine motorische Verstellbarkeit der Schubstangenanordnung besonders zu bevorzugen sein.
Claims (18)
1. Leiter mit einem mittleren Holm (1) und seitlich auskragenden Sprossen (2), dadurch gekennzeichnet durch der Holm (1) als Hohlprofil (4) ausgebildet ist, das mit den Sprossen (2) zugeordneten, seitlichen Fensterausnehmungen (5) versehen ist, über welche die Sprossen (2), die auf den Fensterausnehmungen (5) zugeordneten, parallel zur Fensterebene angeordneten Lagerbolzen (6) aufgenommen und mittels einer Betätigungseinrichtung (7) bewegbar sind, in eine im Hohlprofil (4) verdeckte Ruhestellung bzw. in eine vom Hohlprofil (4) abstehende Arbeitsstellung bringbar sind.
2. Leiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung (7) eine im Hohlprofil (4) angeordnete, in Richtung der Hohlprofilachse verstellbare Schubstange (8) aufweist, an welcher die Sprossen (2) angelenkt sind.
3. Leiter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprossen (2) direkt an der Schubstange (8) angelenkt und auf dem jeweils zugeordneten Lagerbolzen (6) schwenkbar und in Richtung ihrer Achse verschiebbar aufgenommen sind.
4. Leiter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprossen (2) jeweils mit einem vom zugeordneten Lagerbolzen (6) durchgriffenen Langloch (11) versehen sind.
5. Leiter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprossen (2) jeweils mit einer Öse (10) versehen sind, in die ein zugeordneter, an der Schubstange (8) befestigter Mitnehmerbolzen (9) eingreift.
6. Leiter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ösen (10) als mit einer Bohrung versehene, an die jeweils zugeordnete Sprosse (2) angesetzte Laschen ausgebildet sind.
7. Leiter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubstange (8) als Flachschiene ausgebildet ist.
8. Leiter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubstange (8) zwischen den paarweise zusammengehörenden Lagerbolzen (6) sowie den Sprossen (2) und einer Wand des Hohlprofils (4) angeordnet und geführt ist.
9. Leiter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand des oberen Rands der Fensterausnehmungen (5) vom zugeordneten Lagerbolzen (6) zumindest dem diagonalen Abstand der oberen, äußeren Sprossenkante vom zugeordneten Lagerbolzen (6) entspricht.
10. Leiter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Rand der Fensterausnehmungen (5) gegenüber dem zugeordneten Lagerbolzen (6) jeweils um den Abstand des von diesem durchgriffenen Langlochs (11) von der unteren Sprossenseite nach unten versetzt ist.
11. Leiter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprossen (2) jeweils einen äußeren, ihre Standfläche überragenden Anschlag (3) aufweisen.
12. Leiter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schubstange (8) eine von außen betätigbare Stelleinrichtung (12) zugeordnet ist.
13. Leiter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelleinrichtung (12) einen am Hohlprofil (4) schwenkbar gelagerten Hebel (14) aufweist, der über eine Schwenklasche (15) an die Schubstange (8) angelenkt ist.
14. Leiter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass dem Schwenkhebel (14) ein abnehmbares Verlängerungsstück (18) zugeordnet ist.
15. Leiter nach einem der vorhergehenden Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelleinrichtung (12) im unteren Bereich des Holms (1) angeordnet ist.
16. Leiter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungseinrichtung (7) eine Verriegelungseinrichtung zugeordnet ist.
17. Leiter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Holme (1) aneinander ansetzbar sind.
18. Leiter nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubstangen (8) aneinander angesetzter Holme (1) miteinander verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29914289U DE29914289U1 (de) | 1999-08-14 | 1999-08-14 | Leiter |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE29914289U DE29914289U1 (de) | 1999-08-14 | 1999-08-14 | Leiter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE29914289U1 true DE29914289U1 (de) | 1999-12-23 |
Family
ID=8077557
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29914289U Expired - Lifetime DE29914289U1 (de) | 1999-08-14 | 1999-08-14 | Leiter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29914289U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20160281425A1 (en) * | 2015-03-27 | 2016-09-29 | Sean H. Connor | Retractable Deer Stand Ladder System |
| US20180228142A1 (en) * | 2015-03-27 | 2018-08-16 | Sean H. Connor | Retractable Deer Stand Ladder System |
| CN109057697A (zh) * | 2018-08-10 | 2018-12-21 | 浙江顺艺园林工程有限公司 | 一种用于修建园林的轻量化直立梯 |
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1999
- 1999-08-14 DE DE29914289U patent/DE29914289U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20160281425A1 (en) * | 2015-03-27 | 2016-09-29 | Sean H. Connor | Retractable Deer Stand Ladder System |
| US9635849B2 (en) * | 2015-03-27 | 2017-05-02 | Sean H. Connor | Retractable deer stand ladder system |
| US20170231217A1 (en) * | 2015-03-27 | 2017-08-17 | Sean H. Connor | Retractable Deer Stand Ladder System |
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| CN109057697A (zh) * | 2018-08-10 | 2018-12-21 | 浙江顺艺园林工程有限公司 | 一种用于修建园林的轻量化直立梯 |
| CN109057697B (zh) * | 2018-08-10 | 2019-10-25 | 浙江顺艺园林工程有限公司 | 一种用于修建园林的轻量化直立梯 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20000127 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20021204 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20051012 |
|
| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
Effective date: 20080301 |