DE19947188C2 - Ausziehtisch mit einem Tischgestell - Google Patents
Ausziehtisch mit einem TischgestellInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Ausziehtisch mit einem Tischge
stell, mit zwei an dem Tischgestell synchron gegenläufig zu
einander ausziehbar gelagerten Tischplatten, sowie mit einer
Zwischenplatte, die bei aneinanderstoßenden Tischplatten in
einer Ruheposition unterhalb der beiden Tischplatten an dem
Tischgestell gelagert ist und mit Hilfe von Schwenk- und Hub
einrichtungen horizontal verdrehbar und in eine Funktionspo
sition auf gleicher Höhe zwischen den beiden ausgezogenen
Tischplatten vertikal anhebbar ist.
Ein solcher Ausziehtisch ist durch das Modell "Girolift" der
Fa. Ronald Schmitt Tische GmbH bekannt. Der Ausziehtisch
weist zwei Tischplatten auf, die auf Führungsschienen eines
Tischgestells ausziehbar gelagert sind. Unterhalb der Tisch
platten ist am Tischgestell eine Zwischenplatte gelagert, die
in ihrer Ruheposition längs des Ausziehtisches angeordnet
ist. Der Zwischenplatte ist eine Schwenkeinrichtung sowie ei
ne Hubeinrichtung zugeordnet, die die Zwischenplatte zunächst
aus ihrer Ruheposition um 90° in eine Querlage verdrehen und
anschließend auf die Höhe der anderen beiden Tischplatten an
heben. Für die Schwenkbewegung der Zwischenplatte ist eine
durch einen Seilzug drehbare Schwenkscheibe in einem entspre
chenden Beschlag des Tischgestells angeordnet. Für die Hubbewegung
der Zwischenplatte in die Funktionsposition wird die
Zwischenplatte mittels einer Scherenarm-Hubeinrichtung, die
zwei zueinander beabstandete Stützschenkel aufweist, angeho
ben und von der Schwenkscheibe abgehoben. Die Bedienung so
wohl der Schwenkeinrichtung als auch der Hubeinrichtung er
folgt über eine Betätigungsstange. Der Beschlag des Tischge
stells, in den die Schwenkeinrichtung, die Hubeinrichtung so
wie die mit der Betätigungsstange versehene Betätigungsein
richtung integriert sind, benötigt eine relativ große Fläche.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Ausziehtisch der eingangs
genannten Art zu schaffen, der unter Beibehaltung der Funk
tionen des bekannten Ausziehtisches eine erweiterte Gestal
tungsvielfalt ermöglicht.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß jede Tischplatte je
weils von einem einzelnen, an dem Tischgestell linearbeweg
lich gelagerten Führungsprofil getragen ist, wobei die beiden
Führungsprofile der beiden Tischplatten einander koaxial ge
genüberliegend auf Höhe einer Mittellängsachse des Ausziehti
sches zentral angeordnet sind. Durch die erfindungsgemäße Lö
sung wird eine wesentlich kompaktere Führung für die Tisch
platten erzielt, die sich aufgrund des Vorhandenseins von le
diglich einem einzelnen Führungsprofil für jede Tischplatte
vergleichsweise schmal ausführen läßt und auf die Tischmitte
konzentriert ist. Dadurch wird eine wesentlich größere ge
stalterische Freiheit für den Ausziehtisch, insbesondere für
die Tischplatten und das Tischgestell erzielt, da für die
Funktionsteile lediglich noch ein vergleichsweise kleiner und
schmaler Bauraum zur Verfügung gestellt werden muß. Die line
arbewegliche Lagerung jedes Führungsprofiles schließt Kippbe
wegungen der Tischplatten zur Seite hin aus. Die Führungspro
file sind entsprechend in alle maßgeblichen Richtungen sicher
abgestützt.
In Ausgestaltung der Erfindung ist jedes Führungsprofil mit
einem zur Seite hin starr abragenden Auslegerarm versehen,
der jeweils mittels eines beidseitig mehrachsig gelagerten,
als Übertragungselement dienenden Gelenkhebels mit einer Un
terseite der Zwischenplatte in Abstand zur vertikalen Dreh
achse der Zwischenplatte gekoppelt ist, und daß die beiden
Gelenkhebel beider Führungsprofile einander relativ zu der
Drehachse der Zwischenplatte diametral gegenüberliegen. Da
durch wird gemeinsam mit entsprechenden Auszieh- oder Ein
fahrbewegungen der Führungsprofile zwangsgekoppelt die Zwi
schenplatte in die jeweils passende Position gedreht.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die beiden Ge
lenkpunkte jedes Gelenkhebels an der Unterseite der Zwischen
platte einerseits und an dem Auslegerarm andererseits derart
zueinander ausgerichtet, daß durch die Anhebung der Zwischen
platte in die Funktionsposition eine erhöhte Schrägstellung
der Gelenkhebel bewirkt wird, die die beiden Tischplatten bis
auf Stoß an die benachbarten Stirnkanten der in die Funk
tionsposition überführten Zwischenplatte heranführt. Diese
Ausgestaltung gewährleistet mit einfachen Mitteln die sichere
Vergrößerungsfunktion des Ausziehtisches. Denn die Gelenkhe
bel in Verbindung mit den Auslegerarmen sind derart auf die
Ausziehbewegungen der Führungsprofile abgestimmt, daß zu Be
ginn der Hubbewegungen der Zwischenplatte die Tischplatten
einen größeren Abstand zueinander aufweisen als dies nach der
Überführung der Zwischenplatte in die angehobene Funktionspo
sition der Fall ist. Denn nur durch diesen zeitweise vergrö
ßerten Freiraum zwischen den Tischplatten ist es möglich, die
Zwischenplatte ohne eine Kollision mit den benachbarten Kan
ten der Tischplatten in die Funktionsposition nach oben anzu
heben. Da in der Funktionsposition jedoch die verbleibenden
Spalte zwischen den benachbarten Kanten der Tischplatten und
der Zwischenplatte wieder geschlossen sein müssen, um eine
einheitliche Tischfläche des Ausziehtisches zu erzielen, wird
in vorteilhafter Weise durch diese Ausgestaltung die durch
die vergrößerte Schrägstellung der Gelenkhebel erfolgte Ver
kürzung der - auf die Mittellängsachse des Ausziehtisches be
zogen - axialen Erstreckung des Gelenkhebels ausgenützt. Denn
durch diese Verkürzung in axialer Richtung werden die Füh
rungsprofile aufgrund der verdrehgesicherten Lage der Zwi
schenplatte wieder um einen bestimmten Betrag zur Mitte hin
gezogen, der dem jeweiligen Spalt zwischen der Zwischenplatte
und den gegenüberliegenden Tischplatten entspricht.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Zwischenplat
te in ihrem Schwerpunkt auf einem Tragteller festgelegt, der
sowohl drehbeweglich als auch hubbeweglich auf Höhe der Mit
tellängsachse des Ausziehtisches an dem Tischgestell gelagert
ist, wobei dem Tragteller für seine Hubbewegung eine Zwangs
führung zugeordnet ist, die den Tragteller während der Hubbe
wegung gegen eine Verdrehung sichert. Dies ist eine kompakte
Lagerung und Stützung der Zwischenplatte, die zudem eine hohe
Funktionssicherheit gewährleistet.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die Hubeinrich
tung ein längsbeweglich an dem Tischgestell gelagertes Stütz
profil auf, das mit einem dem notwendigen Hub für die Zwi
schenplatte entsprechenden Steigungsabschnitt versehen ist.
Dadurch wird mittels einer einfachen Längsbewegung des Stütz
profiles ein Anheben oder Absenken der Zwischenplatte er
zielt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist das Stützprofil
längs der Mittelachse des Ausziehtisches sowie unterhalb der
Führungsprofile längsbeweglich gelagert. Vorzugsweise ist das
Stützprofil somit parallel unterhalb der Führungsprofile ge
lagert.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Führungspro
file und das Stützprofil mittels einer gemeinsamen Betäti
gungseinrichtung verlagerbar, wobei der Betätigungseinrich
tung Ausgleichsmittel zugeordnet sind, die eine Hubbewegung
der Zwischenplatte erst dann zulassen, wenn die Zwischenplat
te aufgrund des entsprechenden Verlagerungsvorgangs der Füh
rungsprofile in ihre der Funktionsposition entsprechende
Schwenkposition verdreht ist. Die Ausgleichsmittel ermögli
chen den Führungsprofilen, sich bis in ihre Endposition wei
terzubewegen, ohne daß eine Linearbewegung des Stützprofiles
mit seinem Steigungsabschnitt erfolgt. Der Steigungsabschnitt
kommt erst dann zur Funktion, wenn die Führungsprofile so
weit ausgezogen sind, daß die Zwischenplatte bis in ihre
Querlage verschwenkt ist, in der sie lediglich noch angehoben
werden muß.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die Betäti
gungseinrichtung Raststellungen sowohl für die Funktionsposi
tion als auch für die Ruheposition der Zwischenplatte auf.
Dadurch wird gewährleistet, daß die beiden Endpositionen des
Ausziehtisches gesichert sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Betätigungs
einrichtung an einem der beiden Führungsprofile angeordnet.
Dies ist eine besonders platzsparende Ausführung, die zudem
eine einfache Gestaltung erlaubt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Hubeinrich
tung eine konzentrisch zu dem Tragteller angeordnete Schrau
bendruckfeder zugeordnet, die sich zwischen Traggestell und
Tragteller abstützt und die Hubbewegung der Zwischenplatte
unterstützt sowie die Senkbewegung der Zwischenplatte dämpft.
Dies ist insbesondere für schwere Zwischenplatten, insbeson
dere aus Glas oder aus Stein, vorteilhaft.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Führungspro
file als Flachkantprofile ausgeführt, die in entsprechenden
Führungen am Tischgestell wälzgelagert sind. Besonders bevor
zugt werden vierkantige Flachstahlprofile eingesetzt, die
mittels einfacher Führungen des Tischgestells lagerbar sind.
Die Wälzlagerung der Flachkantprofile ermöglicht auch bei
schweren Tischplatten eine äußerst leichtgängige Beweglich
keit der Führungsprofile. Dadurch wird - vorzugsweise in Ver
bindung mit einer Wälzlagerung des Tragtellers der Zwischenplatte
- lediglich eine sehr geringe Kraft benötigt, um den
Ausziehtisch mittels der Betätigungseinrichtung in seine ver
größerte Position oder aus der vergrößerten Position in seine
Normalposition zu überführen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Führungspro
file als Rundprofile ausgeführt, die jeweils mittels einer
Stützbrücke am Tischgestell wälzgelagert sind. Die Rundpro
file gewährleisten eine ästhetisch ansprechende Gestaltung
bei gleichzeitig einfacher Herstellbarkeit. Durch die Stütz
brücke an jedem Rundprofil wird gewährleistet, daß eine si
chere horizontale Linearführung der Führungsprofile erzielt
wird. Im Vergleich zu Vierkantprofilen ergibt sich eine ein
fachere und kostengünstigere Lagerung für die Führungspro
file.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist jede Stützbrüc
ke zwei Stützschenkel auf, die einen Grundträger des Tischge
stells auf gegenüberliegenden, vertikalen Seitenflächen über
greifen und sich in horizontaler Richtung spielfrei an den
vertikalen Seitenflächen mittels entsprechender Stützrollen
abstützen. In vertikaler Richtung ist somit eine Nachgiebig
keit der Stützbrücken und der Führungsprofile in gewissen
Grenzen möglich, so daß Biegebelastungen des Grundträgers
nicht zu Verspannungen bei der Lagerung der Führungsprofile
führen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist für die zusammen
geschobene Ruheposition beider Führungsprofile eine mechani
sche Einfahrsicherung vorgesehen. Diese Einfahrsicherung er
höht die Stabilität der Führungsprofile und der zugehörigen
Tischplatten in der zusammengeschobenen Ruheposition.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die Hubeinrich
tung wenigstens einen Wipphebel auf, der durch ein Auszieh
profil einer zweistufig ausziehbaren Betätigungseinrichtung
zwangsgeführt ist. Die Zwangsführung erfolgt vorzugsweise
durch eine am Ausziehprofil vorgesehene Kulissenführung, die
mit einem den notwendigen Hub des Wipphebels entsprechenden
Steigungsabschnitt versehen ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist das Ausziehprofil
mittels eines Kupplungselementes mit einem Führungsprofil ab
hängig vom Erreichen der Übergangsstellung zwischen der aus
gezogenen Endposition des Führungsprofiles und dem Beginn des
Hubvorganges der Zwischenplatte lösbar gekoppelt. Dadurch
wird eine zweistufige Ausziehbewegung der Tischplatten mit
tels des Ausziehprofiles erzielt, wobei in der ersten Stufe
die beiden Tischplatten synchron zueinander ausgezogen werden
und in der zweiten Stufe die Zwischenplatte unter gleichzei
tigem Zusammenziehen der außenliegenden Tischplatten angeho
ben und verdreht wird.
In besonders vorteilhafter Weise ist das Kupplungselement
durch einen Permanentmagneten gebildet. Dieser muß so stark
ausgebildet sein, daß er die sichere Kopplung in der ersten
Stufe zwischen Ausziehprofil und Führungsprofil gewährlei
stet, und zusätzlich derart in seiner Magnetkraft begrenzt
sein, daß ein Anschlägen der Führungsprofile in ihrer ausge
zogenen Endstellung ein Lösen des Ausziehprofiles von dem zu
geordneten Führungsprofil bewirkt, wodurch die Hubeinrichtung
in Gang gesetzt wird.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus
den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung eines
bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung, das anhand
der Zeichnungen dargestellt ist.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht einer Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Ausziehtisches,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Ausziehtisch nach Fig. 1
ohne Darstellung der Tischplatten und der Zwischen
platte,
Fig. 3 eine teilweise geschnittene Frontansicht des Aus
ziehtisches nach Fig. 1 im Bereich einer Betäti
gungseinrichtung,
Fig. 4 einen Ausschnitt des Ausziehtisches nach Fig. 1 im
Bereich der Führung einer Tischplatte,
Fig. 5 in vergrößerter Darstellung einen Ausschnitt des
Ausziehtisches nach Fig. 1 mit einer geschnittenen
Darstellung der Lagerung der Zwischenplatte,
Fig. 5a in vergrößerter Schnittdarstellung den Ausschnitt a
in Fig. 5,
Fig. 5b in vergrößerter Schnittdarstellung den Ausschnitt b
nach Fig. 5,
Fig. 6 in vergrößerter, teilweise geschnittener Darstellung
die in der Zeichnung nach Fig. 1 linke Hälfte des
Ausziehtisches nach Fig. 1,
Fig. 7 in einer Seitenansicht eine weitere Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Ausziehtisches, wobei aus
Übersichtlichkeitsgründen Tischfüße sowie Tisch- und
Zwischenplatten weggelassen wurden,
Fig. 8 in vergrößerter, perspektivischer Darstellung einen
Teilbereich des Ausziehtisches nach Fig. 7.
Ein Ausziehtisch 1 gemäß den Fig. 1 bis 6 weist ein Tischge
stell 2, 3 auf, das sich aus zwei blockförmigen Tischfüßen 2
und einem horizontalen Trägerteil 3 zusammensetzt, der aus
einem Flachstahl gebildet ist und auf Höhe einer Mittellängs
achse des Ausziehtisches 1 mit den als Tischsockeln gestalte
ten, blockförmigen Tischfüßen 2 starr verbunden ist. Der Aus
ziehtisch 1 weist zwei Tischplatten 4 auf, die jeweils auf
einem Trägerblock 5 festgelegt sind, der an jeweils einem
Führungsprofil 6 gehalten ist. Die beiden Führungsprofile 6
sind ebenfalls als Flachstahlprofile gestaltet und liegen
einander auf Höhe der Mittellängsachse des Ausziehtisches 1
koaxial gegenüber. Die beiden Führungsprofile 6 sind zwischen
Seitenwangen 7 des Tischgestells, die auf gegenüberliegenden
Seiten an dem Trägerteil 3 festgelegt sind, mit Hilfe von
Wälzlagern linearbeweglich gelagert. Die beiden Führungspro
file 6 sind auf gegenüberliegenden Außenseiten mit jeweils
einem seitlich schräg nach außen abragenden Ablegerarm 13
versehen, der an dem jeweiligen Führungsprofil 6 festgelegt
ist (Fig. 2). Die beiden Auslegerarme 13 der beiden Führungs
profile 6 ragen in einer gemeinsamen horizontalen Ebene der
gegenüberliegenden Seiten voneinander ab. An jedem Ausle
gerarm 13 ist mittels eines Kugelgelenkes 17 ein stabiler Ge
lenkhebel 14 mehrachsig angelenkt, der auch an seinem gegen
überliegenden Stirnende jeweils mit einem Kugelgelenk verse
hen ist. Mittels dieses Kugelgelenkes 17 greift jeder Gelenk
hebel 14 an einem Kugelkopf einer Tellerscheibe 16 an, die an
der Unterseite einer Zwischenplatte 11 festgelegt ist. Die
Tellerscheiben 16 liegen in gleichem Abstand zu einer verti
kalen Drehachse der Zwischenplatte 11 einander diametral ge
genüber.
Die Zwischenplatte 11 liegt in ihrer in Fig. 1 dargestellten
Ruheposition längsgerichtet unterhalb der Tischplatten 4. Um
eine Vergrößerung der Tischfläche des Ausziehtisches 1 zu er
zielen, wird die Zwischenplatte 11 aus ihrer Ruheposition in
nachfolgend näher beschriebener Weise zunächst um 90° in
Pfeilrichtung S verschwenkt, wobei gleichzeitig die Tisch
platten 4 in Pfeilrichtung A auseinanderbewegt werden. Sobald
die Zwischenplatte 11 ihre quergestellte Schwenkposition er
zielt hat, sind auch die Tischplatten 4 so weit auseinander
gefahren, daß ein ausreichender Freiraum zwischen den beiden
Tischplatten für ein Anheben der Zwischenplatte zur Verfügung
steht. Nun wird die Zwischenplatte 11 bis in ihre Funk
tionsposition angehoben, in der ihre Oberfläche mit den Oberflächen
der Tischplatten 4 fluchtet. Bei der Nachobenbewegung
der Zwischenplatte 11 werden die Tischplatten 4 in nachfol
gend näher beschriebener Weise um geringe Beträge wieder zu
sammengezogen, so daß sie auf Stoß mit den gegenüberliegenden
Seitenkanten der Zwischenplatte 11 zur Anlage kommen.
Wie anhand der Fig. 2 und 4 erkennbar ist, sind die Führungs
profile 6 zwischen den Seitenwangen 7 mit Hilfe von oben und
unten angeordneten wie auch mit Hilfe von seitlich flankie
renden Wälzlagern 18, 19 linearbeweglich geführt und gela
gert.
Die Zwischenplatte 11 ist auf einem zentralen Tragteller 12
festgelegt, der die Zwischenplatte 11 in ihrem Schwerpunkt
stützt und der konzentrisch zu der vertikalen Drehachse der
Zwischenplatte 11 und damit auf Höhe der Mittellängsachse des
Ausziehtisches im Traggestell 3 angeordnet ist. Der Tragtel
ler 12 weist einen weitgehend zylindrischen Lagerfuß 27 auf,
der in einem ringartigen Stützblock des Trägerteiles 3 dreh-
und hubbeweglich gelagert ist. Der Tragteller 12 ist zudem
mittels seines Lagerfußes 27, mit dem er starr verbunden ist,
in seinem oberen Bereich mittels eines Axialwälzlagers rela
tiv zu einem nicht näher bezeichneten Ringflansch drehbeweg
lich gelagert, der zur oberen Abstützung einer Schrauben
druckfeder 28 dient. Mit ihrem unteren Stirnende stützt die
Schraubendruckfeder 28 sich auf der Oberseite des Trägertei
les 3 ab. Die Schraubendruckfeder 28 weist eine Federkraft
auf, die etwa das Eigengewicht der Zwischenplatte 11 aufneh
men kann.
In der Ruheposition der Zwischenplatte 11 ragt der Lagerzap
fen 27 durch einen Durchtritt in dem Trägerteil 3 nach unten
hindurch. In dem nach unten über den Trägerteil 3 hinausra
genden Fußabschnitt ist in dem Lagerfuß 27 ein als Vierkant
gestalteter Führungsstift 21 festgelegt, der radial zur Dreh
achse des Lagerfußes 27 nach außen abragt. Wie anhand der
Fig. 2 erkennbar ist, ist der Führungsstift 21 in der
Ruheposition der Zwischenplatte 11 quer zur Mittellängsachse
des Ausziehtisches 1 ausgerichtet. In dem Trägerteil 3 ist
zudem eine auf die Abmessungen des Führungsstiftes 21 abge
stimmte Führungsnut 22 vorgesehen, die um 90° versetzt zu dem
Führungsstift 21 in der Ruheposition der Zwischenplatte 11
und damit längs der Mittellängsachse des Ausziehtisches 1
ausgerichtet ist. Der Führungsnut 22 ist auf einer Seite ein
Anschlagzapfen 23 zugeordnet, der verhindert, daß der Füh
rungsstift 21 sich bei einer Drehbewegung der Zwischenplatte
11, die auch eine Drehbewegung des Führungsstiftes 21 be
wirkt, über die Höhe der Führungsnut hinausbewegt. Der An
schlagzapfen 23 blockiert somit eine weitere Drehbewegung des
Führungsstiftes und des Lagerfußes 27 in der Winkelstellung,
in der der Führungsstift 21 mit der Führungsnut 22 fluchtet.
In der Darstellung nach Fig. 5 ist der Führungsstift 21 be
reits in seiner am Anschlagzapfen 23 anliegenden Position
dargestellt, wobei die darüberliegende Führungsnut 22 von ei
ner strichpunktierten Schraffierung überlagert ist, die die
eigentliche Ruheposition des Führungsstiftes 21 an der Unter
seite des Trägerteiles 3 darstellen soll.
Die Drehbewegung der Zwischenplatte 11 wird durch die Aus
ziehbewegung des einen Führungsprofiles 6 erzielt, die über
den zugeordneten Auslegerarm sowie den zugeordneten Gelenkhe
bel die Zwischenplatte 11 verdreht, wodurch über den gegen
überliegenden Gelenkhebel 14 und den gegenüberliegenden Aus
legerarm 13 des anderen Führungsprofiles 6 eine entsprechend
entgegengerichtete Schubbewegung auf das gegenüberliegende
Führungsprofil 6 ausgeübt wird, so daß synchron mit der Aus
ziehbewegung des einen Führungsprofiles 6 und der zugeordne
ten Tischplatte 4 auch die gegenüberliegende Tischplatte 4
nach außen gedrückt wird. Gleichzeitig wird die Zwischenplat
te 11 verschwenkt. Sobald der mit der Zwischenplatte 11 mit
gedrehte Führungsstift 21 an dem Anschlag 23 zur Anlage ge
langt, ist die um 90° verdrehte Schwenkposition der Zwischen
platte 11 erreicht. Eine weitere Ausziehbewegung der Füh
rungsprofile 6 wird durch den Anschlagzapfen 23 verhindert.
Der Führungsstift 21 fluchtet mit der darüberliegenden Füh
rungsnut 22.
Nun wird die Zwischenplatte 11 zwischen die auseinanderbeweg
ten Tischplatten 4 in ihre Funktionsposition nach oben ange
hoben. Dazu ist die Unterseite des Lagerfußes 27 mit einem
Stützkolben 10 versehen, der drehbeweglich in einer entspre
chend koaxialen Aufnahme des Lagerfußes 27 positioniert ist.
Der Stützkolben 10 ist mit einem nicht näher bezeichneten
Aufnahmeschlitz versehen, in dem zwei Stützrollen (Fig. 5a)
angeordnet sind. Die beiden Stützrollen nehmen zwischen sich
ein Stützprofil 8, 9, 30 auf. Da der Stützkolben 10 selbst
mittels einer Spielpassung sowie gegebenenfalls mittels einer
Gleitlagerung in der Aufnahme des Lagerfußes 27 positioniert
ist, kann der Lagerfuß 27 Drehbewegungen in den Grenzen des
Schwenkwinkels von 90° durchführen, ohne daß entsprechende
Drehkräfte auf den Stützkolben 10 übertragen werden.
Um nun den Lagerfuß 27 einschließlich des Tragtellers 12 und
der Zwischenplatte 11 anzuheben, wird das Stützprofil 8, 9,
30, das zusätzlich noch mittels einer Stützrollenanordnung 29
längsbeweglich gelagert ist, so weit in Längsrichtung des
Ausziehtisches bewegt, bis ein eine schiefe Ebene bildender
Steigungsabschnitt 9 an den Stützrollen des Stützkolbens 10
zur Anlage gelangt. Bei einer anschließenden weiteren Längs
bewegung in die gleiche Richtung gleitet oder rollt der Stei
gungsabschnitt 9 zwischen den Stützrollen des Stützkolbens 10
hindurch, wodurch zwangsläufig der Lagerfuß 27, der Tragtel
ler 12 und die Zwischenplatte 11 angehoben werden. Der Füh
rungsstift 21 taucht in die Führungsnut 22 ein, so daß eine
Verdrehung der Zwischenplatte 11 während des Hubvorganges
verhindert wird.
Dies hat zur Folge, daß die Gelenkhebel 14 während der Hubbe
wegung der Zwischenplatte 11 eine größere Neigung zur Hori
zontalen einnehmen, wodurch sich zwangsläufig der in Richtung
der Mittellängsachse gesehene axiale Abstand der durch die
Kugelgelenke 17 gebildeten Gelenkpunkte jedes Gelenkhebels 14
verkürzt. Da die Zwischenplatte 11 sich nicht verdrehen kann,
führt die Verkürzung zwangsläufig zu einer Zugbewegung nach
innen auf das jeweilige Führungsprofil 6, so daß die Tisch
platten 4 um einen entsprechenden Betrag nach innen gezogen
werden. Die Verkürzung des axialen Abstandes der Gelenkpunkte
jedes Gelenkhebels 14 ist dabei derart auf den Hub der Zwi
schenplatte abgestimmt, daß die Tischplatten 4 nahezu exakt
auf Stoß an den Seitenkanten der Zwischenplatte 11 anliegen,
sobald die Zwischenplatte 11 ihre angehobene Funktionsposi
tion erreicht hat. In der angehobenen Funktionsposition der
Zwischenplatte 11 stützt der Endabschnitt 30 des Stützpro
files 8, 9, 30 den Lagerfuß 27, den Tragteller 12 und die
Zwischenplatte 11 nach oben ab. Da die Schraubendruckfeder 28
wenigstens einen Großteil der Gewichtskräfte der Zwischen
platte 11, des Tragtellers 12 und des Lagerzapfens 27 ab
fängt, muß das Stützprofil 8, 9, 30 selbst keine übermäßig
hohen Stützkräfte aufnehmen.
Wie insbesondere anhand der Fig. 3 und 5 erkennbar ist, ist
das in der Zeichnung rechte Führungsprofil 6 mittels einer
gemeinsamen Betätigungseinrichtung 15 zusammen mit dem Stütz
profil 8, 9, 30 verlagerbar. Der Betätigungseinrichtung 15
ist ein Ausgleichshebel 25 zugeordnet. Der Ausgleichshebel 25
ist an seinem einen Ende schwenkbeweglich an dem Führungspro
fil 6 und an seinem anderen Ende schwenkbeweglich an dem
Stützprofil 8 gelagert. Zentral ist dem Ausgleichshebel 25
ein Kipphebel 26 zugeordnet, der einen Rastbolzen 24 betä
tigt, der mit einer stationären Raststelle am Trägerteil 3
oder mit einer Rastbohrung an einem Fortsatz des Führungspro
files 6 zusammenwirkt.
Um den Ausziehtisch aus seiner Normalposition in seine Ver
größerungsposition zu überführen, wird die Betätigungsein
richtung 15 durch einen Angriff an dem Kipphebel 26 vom
Trägerteil 3 entriegelt, wodurch durch eine Zugbewegung mit
geringer Kraft der Ausgleichshebel - auf die Zeichnung bezogen
- nach rechts geschwenkt und das Führungsprofil 6 nach
außen gezogen wird. Gleichzeitig wurde durch die Schwenkbewe
gung des Ausgleichshebels nach rechts das Stützprofil 8 in
die gleiche Richtung verlagert. Bei einer weiteren Ausziehbe
wegung kommt der Steigungsabschnitt an den Stützrollen des
Stützkolbens 10 zur Anlage. Solange die Führungsprofile 6 je
doch noch nicht so weit ausgezogen sind, daß die Zwischen
platte 11 sich in ihrer quergestellten Schwenkposition befin
det und demzufolge auch der Führungsstift 21 mit der Füh
rungsnut 22 fluchtet, kann kein Anheben des Stützkolbens 10
durch den Steigungsabschnitt 9 erfolgen. Um die weitere Aus
ziehbewegung des Führungsprofiles 6 nicht zu behindern,
gleicht der Ausgleichshebel 25 diese Blockade des Stützpro
files 8 aus, indem er sich allmählich wieder in seine Stel
lung gemäß Fig. 5 zurückbewegt, während das Führungsprofil 6
bis in die Endstellung ausgezogen wird. Die Endstellung ist
erreicht, sobald der Führungsstift 21 an dem Anschlagzapfen
23 zur Anlage gelangt. Nun kann der Steigungsabschnitt 9
wirksam werden, während aufgrund der Blockierung jeglicher
weiterer Drehbewegung der Zwischenplatte 11 zwangsläufig das
Führungsprofil 6 axial blockiert ist. Dadurch kann der Aus
gleichshebel 25 wieder bis zu dem mit der Raststelle versehe
nen Fortsatz des Führungsprofiles 6 nach außen geschwenkt
werden, wobei eine entsprechende Schwenkbewegung des Aus
gleichshebels auf die Länge des Steigungsabschnittes 9 und
auf den Hub der Zwischenplatte 11 abgestimmt ist. Mit dem Er
reichen der Funktionsposition der Zwischenplatte 11 fluchtet
der Rastbolzen 24 des Kipphebels 26 mit der Raststelle an dem
Fortsatz des Führungsprofiles 6 und kann in diese eingerastet
werden. Die Funktionsposition der Zwischenplatte 11 ist somit
gesichert. Ein erneutes Zurückführen der Zwischenplatte 11 in
ihre Ruheposition erfolgt in entsprechend umgekehrter Weise,
indem der Kipphebel 26 unter Entriegelung des Rastbolzens in
einfacher Weise wieder nach innen gedrückt wird. Der Ablauf
der Funktionsvorgänge wiederholt sich in entsprechend umge
kehrter Weise. Nach Erreichen der Ruheposition der Zwischenplatte
11 kann der Rastbolzen 24 des Kipphebels 26 wieder in
die Raststelle am Trägerteil 3 eingerastet werden.
Bei einer nicht dargestellten Ausführungsform ist ein bis auf
die nachfolgend beschriebenen Unterschiede weitgehend iden
tisch gestalteter Ausziehtisch vorgesehen. Anstelle der Ge
lenkhebel 14 sind anders gestaltete, jedoch ebenfalls beid
seitig mehrachsig gelenkig gelagerte Übertragungselemente
vorgesehen, die sich direkt zwischen entsprechenden Führungs
profilen der Tischplatten und der Zwischenplatte erstrecken.
Bei dieser Ausführungsform muß nicht lediglich ein einelnes
Führungsprofil für jede Tischplatte vorgesehen sein, sondern
es können auch zwei oder mehr zueinander beabstandete Füh
rungsprofile vorgesehen sein. In diesem Fall sind dann Ausle
gerarme zur Lagerung der Übertragungselemente nicht notwen
dig.
Ein Ausziehtisch 1a nach den Fig. 7 und 8 entspricht im we
sentlichen Funktionsaufbau dem zuvor beschriebenen Ausfüh
rungsbeispiel, so daß nachfolgend lediglich auf die Unter
schiede zu der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 6 einge
gangen wird. Nicht näher beschriebene Teile und Abschnitte
des Ausziehtisches 1a entsprechen dem Ausführungsbeispiel
nach den Fig. 1 bis 6, so daß zur ergänzenden Erläuterung auf
dieses Ausführungsbeispiel verwiesen wird. Beim Ausziehtisch
1a sind die beiden Tischplatten auf jeweils einem Trägerblock
5a gehalten, der an einem zylindrischen Führungsprofil 6a
festgelegt ist. Jedes Führungsprofil 6a ist in einem horizon
tal ausgerichteten Führungsrohr 7a linear verschiebbar gela
gert, wobei jedes Führungsrohr 7a fest mit einem Grundträger
36 des Tischgestells verbunden ist. Um eine Verdrehung der
Führungsprofile 6a innerhalb der stationären Führungsrohre 7a
zu vermeiden, ist an einem vorderen Stirnende jedes Führungs
profiles 6a eine Stützbrücke 37 vorgesehen, die zwei die ge
genüberliegenden Seitenwangen des Grundträgers 36, der als
Vierkantprofil gestaltet ist, außen übergreifende Stützschen
kel aufweist. Jeder Stützschenkel ist mit jeweils einer als
Wälzlager dienenden Stützrolle versehen, die eine vertikale
Drehachse aufweist und eine spielfreie Abstützung an den ver
tikalen Seitenwangen des Grundträgers 36 für das jeweilige
Führungsprofil 6a gewährleistet. In vertikaler Richtung sind
durch die Stützbrücken 37 gewisse Ausgleichsmöglichkeiten für
die Führungsprofile 6a gegeben, so daß Verbiegungen des
Grundträgers 36 nicht zu Verspannungen der Führungsprofile 6a
in den zugehörigen Führungsrohren 7a führen können. Um in der
zusammengeschobenen Ruheposition gemäß Fig. 8 eine vertikale
Nachgiebigkeit auszuschließen und demzufolge eine erhöhte
Stabilität zu erzielen, ist jede Stützbrücke 37 mit einer
Einfahrsicherung 38, 39 versehen. Dazu ist an jeder Stütz
brücke 37 ein Einfahrstift 38 vorgesehen, dem grundträgerfest
ein horizontales Langloch 39 zugeordnet ist, dessen Höhe ex
akt auf den Durchmesser des Einfahrstiftes 38 abgestimmt ist.
Vertikale Bewegungen der Führungsprofile 6a in der zusammen
geschobenen Ruheposition werden daher vermieden.
Zum Ausziehen beider Führungsprofile 6a in die Ausziehpositi
on, in der das Anheben und Verdrehen der Zwischenplatte er
folgen kann, ist dem in der Darstellung nach den Fig. 7 und 8
rechten Führungsprofil 6a ein Ausziehprofil 31 zugeordnet,
das stirnseitig mit einem Bedienknopf versehen ist. Das Aus
ziehprofil 31 ist parallel zum Führungsprofil 6a zwischen
Führungsprofil 6a und Grundträger 36 linear verschiebbar ge
lagert. Das Ausziehprofil 31 ist über ein Kupplungselement in
Form eines Permanentmagneten 39 lösbar mit dem Führungsprofil
6a verbunden. Das Ausziehprofil 31 dient außerdem zur Betäti
gung der Hubeinrichtung. Die Hubeinrichtung weist beim Aus
führungsbeispiel nach den Fig. 7 und 8 einen Wipphebel 32 so
wie einen Stützhebel 33 auf, die an dem zentralen Stützkolben
10a angreifen. Der Stützhebel 33 dient lediglich als Gegenla
ger, ohne daß er eine direkte Steuer- oder Wippbewegung
durchführt. Der Wipphebel 32 wird durch das Ausziehprofil 31
angesteuert. Hierzu ist im Ausziehprofil 31 eine Kulissenfüh
rung in Form einer entsprechenden Längsnut vorgesehen, in die
ein entsprechender Kulissenstein eines Hebelblockes 35 des
Wipphebels 32 eingreift. Die Kulissenführung 34 weist in ih
rem Endbereich einen Steigungsabschnitt auf, der die Hubbewe
gung des Stützkolbens 10a einleitet und durchführt.
Sowohl für die zusammengeschobene Ruheposition als auch für
die ausgezogene und vergrößerte Endposition ist eine gemein
same, lösbare Arretierung vorgesehen, die etwa auf Höhe des
Hebelblockes 35 in nicht sichtbarer Weise positioniert ist.
Diese Arretierung ist von Hand lösbar.
Zum Ausziehen der Führungsprofile 6a und der Tischplatten aus
der zusammengeschobenen Ruheposition gemäß den Fig. 7 und 8
wird das Ausziehprofil 31 unter gleichzeitiger Mitnahme über
den Permanentmagneten 39 des Führungsprofiles 6a nach außen
gezogen, bis die Stützbrücke 37 mittels des nicht näher be
zeichneten Anschlages an dem Lagerbock des Führungsrohres 7a
anschlägt. Durch das Anschlagen der Stützbrücke 37 an dem La
gerbock wird die Magnetkraft des Permanentmagneten 39 über
schritten, so daß das Ausziehprofil 31 sich von dem vertika
len Kupplungszapfen des Führungsprofiles 6a im Bereich des
Permanentmagneten 39 löst und weiter ausziehbar ist. Der Ku
lissenstein des Hebelblockes 35 befindet sich in dieser Über
gangsposition bereits zu Beginn des Steigungsabschnittes der
Kulissenführung 34, so daß der Hebelblock 35 bei einer weite
ren Ausziehbewegung des Ausziehprofiles 31 nach unten ge
drückt wird. Gleichzeitig wird der Stützkolben 10a nach oben
gedrückt, wodurch die entsprechende Hub- und Drehbewegung der
Zwischenplatte initiiert wird. In der ausgezogenen Endpositi
on des Ausziehprofiles 31 tritt die Arretierung in Kraft.
Nach einem erneuten Lösen der Arretierung kann das Auszieh
profil 31 wieder nach innen geschoben werden, wodurch die
entsprechend umgekehrten Bewegungsvorgänge der Zwischenplat
te, der Führungsprofile 6a und der Tischplatten ablaufen.
Claims (22)
1. Ausziehtisch mit einem Tischgestell, mit zwei an dem
Tischgestell synchron gegenläufig zueinander ausziehbar gela
gerten Tischplatten, sowie mit einer Zwischenplatte, die bei
aneinanderstoßenden Tischplatten in einer Ruheposition unter
halb der beiden Tischplatten an dem Tischgestell gelagert ist
und mit Hilfe von Schwenk- und Hubeinrichtungen horizontal
verdrehbar und in eine Funktionsposition auf gleicher Höhe
zwischen den beiden ausgezogenen Tischplatten vertikal anheb
bar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Tischplatte (4) jeweils von einem einzelnen, an dem
Tischgestell (2, 3, 36) linearbeweglich gelagerten Führungs
profil (6, 6a) getragen ist, wobei die beiden Führungsprofile
(6, 6a) der beiden Tischplatten (4) einander koaxial gegen
überliegend auf Höhe einer Mittellängsachse des Ausziehti
sches (1, 1a) zentral angeordnet sind.
2. Ausziehtisch nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischen
platte (11) nach ihrem Verdrehen in eine der Funktionsposi
tion entsprechende Schwenkposition und vor dem Anheben der
Zwischenplatte (11) gegen ein Verdrehen gesichert ist, und
daß mittels mehrachsiger Gelenkpunkte an der Zwischenplatte
(11) einerseits und jedem Führungsprofil (6, 6a) andererseits
jeweils ein formstabiles Übertragungselement (14) derart aus
gerichtet ist, daß durch die Anhebung der Zwischenplatte (11)
in die Funktionsposition eine erhöhte Schrägstellung jedes
Übertragungselementes (14) bewirkt wird, durch die eine
Axialverlagerung jedes Führungsprofiles (6, 6a) so weit zur
Zwischenplatte (11) hin erzielt wird, daß die Tischplatten
(4) bis auf Stoß an die benachbarten Stirnkanten der in die
Funktionsposition überführten Zwischenplatte (11) herange
führt werden.
3. Ausziehtisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß jedes Führungsprofil (6, 6a) mit einem zur Sei
te hin starr abragenden Auslegerarm (13) versehen ist, der
jeweils mittels eines beidseitig mehrachsig gelagerten, als
Übertragungselement dienenden Gelenkhebels (14) mit einer Un
terseite der Zwischenplatte (11) in Abstand zur vertikalen
Drehachse der Zwischenplatte (11) gekoppelt ist, und daß die
beiden Gelenkhebel (14) beider Führungsprofile (6, 6a) einan
der relativ zu der Drehachse der Zwischenplatte (11) diame
tral gegenüberliegen.
4. Ausziehtisch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Gelenkpunkte jedes Gelenkhebels (14) an der
Unterseite der Zwischenplatte (11) einerseits und an dem Aus
legerarm (13) andererseits derart zueinander ausgerichtet
sind, daß durch die Anhebung der Zwischenplatte (11) in die
Funktionsposition eine erhöhte Schrägstellung der Gelenkhebel
(14) bewirkt wird, die die beiden Tischplatten (4) bis auf
Stoß an die benachbarten Stirnkanten der in die Funktionspo
sition überführten Zwischenplatte (11) heranführt.
5. Ausziehtisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zwischenplatte (11) in ihrem Schwerpunkt
auf einem Tragteller (12) festgelegt ist, der sowohl drehbe
weglich als auch hubbeweglich auf Höhe der Mittellängsachse
des Ausziehtisches (1, 1a) an dem Tischgestell (2, 3, 36) ge
lagert ist, wobei dem Tragteller (12) für seine Hubbewegung
eine Zwangsführung (21, 22, 23) zugeordnet ist, die den Trag
teller (12) während der Hubbewegung gegen eine Verdrehung si
chert.
6. Ausziehtisch nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Tragteller (12) einen zur Drehachse der Zwischenplat
te (11) koaxialen, nach unten abragenden Lagerfuß (27) auf
weist, an dem die Hubeinrichtung (8, 9, 30) angreift.
7. Ausziehtisch nach Anspruch 1, 2 oder 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Hubeinrichtung ein längsbeweglich an dem
Tischgestell (2, 3) gelagertes Stützprofil (8, 9, 30) auf
weist, das mit einem dem notwendigen Hub für die Zwischen
platte (11) entsprechenden Steigungsabschnitt (9) versehen
ist.
8. Ausziehtisch nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Stützprofil (8, 9, 30) längs der Mittelachse des Aus
ziehtisches (1) sowie unterhalb der Führungsprofile (6)
längsbeweglich gelagert ist.
9. Ausziehtisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsprofile (6) und das
Stützprofil (8, 9, 30) mittels einer gemeinsamen Betätigungs
einrichtung (15) verlagerbar sind, wobei der Betätigungsein
richtung Ausgleichsmittel (25) zugeordnet sind, die eine Hub
bewegung der Zwischenplatte (11) erst dann zulassen, wenn die
Zwischenplatte (11) aufgrund des entsprechenden Verlagerungs
vorganges der Führungsprofile (6) in ihre der Funktionsposi
tion entsprechende Schwenkposition verdreht ist.
10. Ausziehtisch nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungseinrichtung (15) Raststellungen sowohl für
die Funktionsposition als auch für die Ruheposition der Zwi
schenplatte aufweist.
11. Ausziehtisch nach Ansprüch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungseinrichtung (15) an einem der beiden Füh
rungsprofile (6) angeordnet ist.
12. Ausziehtisch nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zwangsführung für den Tragteller (12) durch einen ra
dial zur Drehachse seines Lagerfußes (27) abragenden Füh
rungsstift (21) einerseits und durch eine korrespondierende
Führungsnut (22) im Traggestell (2, 3) andererseits gebildet
ist, wobei die Führungsnut (22) und der Führungsstift (21)
derart zu der Zwischenplatte (11) ausgerichtet und aufeinan
der abgestimmt sind, daß sie in der Schwenkposition der Zwi
schenplatte (11), die ihrer Funktionsposition entspricht,
miteinander fluchten.
13. Ausziehtisch nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Tragteller (12) an dem Tischgestell (3) ein Anschlag
(23) zugeordnet ist, der die Schwenkposition der Zwischen
platte (11) definiert.
14. Ausziehtisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hubeinrichtung eine konzen
trisch zu dem Tragteller (12) angeordnete Schraubendruckfeder
zugeordnet ist, die sich zwischen Traggestell (3) und Trag
teller (12) abstützt und die Hubbewegung der Zwischenplatte
(11) unterstützt sowie die Senkbewegung der Zwischenplatte
(11) dämpft.
15. Ausziehtisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsprofile (6) als
Flachkantprofile ausgeführt sind, die in entsprechenden Füh
rungen (7) am Tischgestell (11) wälzgelagert sind.
16. Ausziehtisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsprofile (6a) als
Rundprofile ausgeführt sind, die jeweils mittels einer Stütz
brücke (37) am Tischgestell (36) wälzgelagert sind.
17. Ausziehtisch nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Stützbrücke (37) zwei Stützschenkel aufweist, die
einen Grundträger (36) des Tischgestells auf gegenüberliegen
den, vertikalen Seitenflächen übergreifen und sich in hori
zontaler Richtung spielfrei an den vertikalen Seitenflächen
mittels entsprechender Stützrollen abstützen.
18. Ausziehtisch nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekenn
zeichnet, daß für die zusammengeschobene Ruheposition beider
Führungsprofile (6a) eine mechanische Einfahrsicherung (38,
39) vorgesehen ist.
19. Ausziehtisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung wenigstens ei
nen Wipphebel (32) aufweist, der durch ein Ausziehprofil (31)
einer zweistufig ausziehbaren Betätigungseinrichtung zwangs
geführt ist.
20. Ausziehtisch nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ausziehprofil (31) mit einer einen Steigungsabschnitt
für den notwendigen Hub des Wipphebels (32) aufweisenden Ku
lissenführung (34) versehen ist.
21. Ausziehtisch nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Ausziehprofil (31) mittels eines Kupplungs
elementes (39) mit einem Führungsprofil (6a) abhängig vom Er
reichen der Übergangsstellung zwischen der ausgezogenen End
position des Führungsprofiles (6a) und dem Beginn des Hubvor
ganges der Zwischenplatte lösbar gekoppelt ist.
22. Ausziehtisch nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kupplungselement durch einen Permanentmagneten (39)
gebildet ist.
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1999
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