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DE19947188C2 - Ausziehtisch mit einem Tischgestell - Google Patents

Ausziehtisch mit einem Tischgestell

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DE19947188C2
DE19947188C2 DE19947188A DE19947188A DE19947188C2 DE 19947188 C2 DE19947188 C2 DE 19947188C2 DE 19947188 A DE19947188 A DE 19947188A DE 19947188 A DE19947188 A DE 19947188A DE 19947188 C2 DE19947188 C2 DE 19947188C2
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Matthias Fischer
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B1/00Extensible tables
    • A47B1/02Extensible tables with insertable leaves arranged in the centre and fixed frames

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  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Ausziehtisch mit einem Tischge­ stell, mit zwei an dem Tischgestell synchron gegenläufig zu­ einander ausziehbar gelagerten Tischplatten, sowie mit einer Zwischenplatte, die bei aneinanderstoßenden Tischplatten in einer Ruheposition unterhalb der beiden Tischplatten an dem Tischgestell gelagert ist und mit Hilfe von Schwenk- und Hub­ einrichtungen horizontal verdrehbar und in eine Funktionspo­ sition auf gleicher Höhe zwischen den beiden ausgezogenen Tischplatten vertikal anhebbar ist.
Ein solcher Ausziehtisch ist durch das Modell "Girolift" der Fa. Ronald Schmitt Tische GmbH bekannt. Der Ausziehtisch weist zwei Tischplatten auf, die auf Führungsschienen eines Tischgestells ausziehbar gelagert sind. Unterhalb der Tisch­ platten ist am Tischgestell eine Zwischenplatte gelagert, die in ihrer Ruheposition längs des Ausziehtisches angeordnet ist. Der Zwischenplatte ist eine Schwenkeinrichtung sowie ei­ ne Hubeinrichtung zugeordnet, die die Zwischenplatte zunächst aus ihrer Ruheposition um 90° in eine Querlage verdrehen und anschließend auf die Höhe der anderen beiden Tischplatten an­ heben. Für die Schwenkbewegung der Zwischenplatte ist eine durch einen Seilzug drehbare Schwenkscheibe in einem entspre­ chenden Beschlag des Tischgestells angeordnet. Für die Hubbewegung der Zwischenplatte in die Funktionsposition wird die Zwischenplatte mittels einer Scherenarm-Hubeinrichtung, die zwei zueinander beabstandete Stützschenkel aufweist, angeho­ ben und von der Schwenkscheibe abgehoben. Die Bedienung so­ wohl der Schwenkeinrichtung als auch der Hubeinrichtung er­ folgt über eine Betätigungsstange. Der Beschlag des Tischge­ stells, in den die Schwenkeinrichtung, die Hubeinrichtung so­ wie die mit der Betätigungsstange versehene Betätigungsein­ richtung integriert sind, benötigt eine relativ große Fläche.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Ausziehtisch der eingangs genannten Art zu schaffen, der unter Beibehaltung der Funk­ tionen des bekannten Ausziehtisches eine erweiterte Gestal­ tungsvielfalt ermöglicht.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß jede Tischplatte je­ weils von einem einzelnen, an dem Tischgestell linearbeweg­ lich gelagerten Führungsprofil getragen ist, wobei die beiden Führungsprofile der beiden Tischplatten einander koaxial ge­ genüberliegend auf Höhe einer Mittellängsachse des Ausziehti­ sches zentral angeordnet sind. Durch die erfindungsgemäße Lö­ sung wird eine wesentlich kompaktere Führung für die Tisch­ platten erzielt, die sich aufgrund des Vorhandenseins von le­ diglich einem einzelnen Führungsprofil für jede Tischplatte vergleichsweise schmal ausführen läßt und auf die Tischmitte konzentriert ist. Dadurch wird eine wesentlich größere ge­ stalterische Freiheit für den Ausziehtisch, insbesondere für die Tischplatten und das Tischgestell erzielt, da für die Funktionsteile lediglich noch ein vergleichsweise kleiner und schmaler Bauraum zur Verfügung gestellt werden muß. Die line­ arbewegliche Lagerung jedes Führungsprofiles schließt Kippbe­ wegungen der Tischplatten zur Seite hin aus. Die Führungspro­ file sind entsprechend in alle maßgeblichen Richtungen sicher abgestützt.
In Ausgestaltung der Erfindung ist jedes Führungsprofil mit einem zur Seite hin starr abragenden Auslegerarm versehen, der jeweils mittels eines beidseitig mehrachsig gelagerten, als Übertragungselement dienenden Gelenkhebels mit einer Un­ terseite der Zwischenplatte in Abstand zur vertikalen Dreh­ achse der Zwischenplatte gekoppelt ist, und daß die beiden Gelenkhebel beider Führungsprofile einander relativ zu der Drehachse der Zwischenplatte diametral gegenüberliegen. Da­ durch wird gemeinsam mit entsprechenden Auszieh- oder Ein­ fahrbewegungen der Führungsprofile zwangsgekoppelt die Zwi­ schenplatte in die jeweils passende Position gedreht.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die beiden Ge­ lenkpunkte jedes Gelenkhebels an der Unterseite der Zwischen­ platte einerseits und an dem Auslegerarm andererseits derart zueinander ausgerichtet, daß durch die Anhebung der Zwischen­ platte in die Funktionsposition eine erhöhte Schrägstellung der Gelenkhebel bewirkt wird, die die beiden Tischplatten bis auf Stoß an die benachbarten Stirnkanten der in die Funk­ tionsposition überführten Zwischenplatte heranführt. Diese Ausgestaltung gewährleistet mit einfachen Mitteln die sichere Vergrößerungsfunktion des Ausziehtisches. Denn die Gelenkhe­ bel in Verbindung mit den Auslegerarmen sind derart auf die Ausziehbewegungen der Führungsprofile abgestimmt, daß zu Be­ ginn der Hubbewegungen der Zwischenplatte die Tischplatten einen größeren Abstand zueinander aufweisen als dies nach der Überführung der Zwischenplatte in die angehobene Funktionspo­ sition der Fall ist. Denn nur durch diesen zeitweise vergrö­ ßerten Freiraum zwischen den Tischplatten ist es möglich, die Zwischenplatte ohne eine Kollision mit den benachbarten Kan­ ten der Tischplatten in die Funktionsposition nach oben anzu­ heben. Da in der Funktionsposition jedoch die verbleibenden Spalte zwischen den benachbarten Kanten der Tischplatten und der Zwischenplatte wieder geschlossen sein müssen, um eine einheitliche Tischfläche des Ausziehtisches zu erzielen, wird in vorteilhafter Weise durch diese Ausgestaltung die durch die vergrößerte Schrägstellung der Gelenkhebel erfolgte Ver­ kürzung der - auf die Mittellängsachse des Ausziehtisches be­ zogen - axialen Erstreckung des Gelenkhebels ausgenützt. Denn durch diese Verkürzung in axialer Richtung werden die Füh­ rungsprofile aufgrund der verdrehgesicherten Lage der Zwi­ schenplatte wieder um einen bestimmten Betrag zur Mitte hin gezogen, der dem jeweiligen Spalt zwischen der Zwischenplatte und den gegenüberliegenden Tischplatten entspricht.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Zwischenplat­ te in ihrem Schwerpunkt auf einem Tragteller festgelegt, der sowohl drehbeweglich als auch hubbeweglich auf Höhe der Mit­ tellängsachse des Ausziehtisches an dem Tischgestell gelagert ist, wobei dem Tragteller für seine Hubbewegung eine Zwangs­ führung zugeordnet ist, die den Tragteller während der Hubbe­ wegung gegen eine Verdrehung sichert. Dies ist eine kompakte Lagerung und Stützung der Zwischenplatte, die zudem eine hohe Funktionssicherheit gewährleistet.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die Hubeinrich­ tung ein längsbeweglich an dem Tischgestell gelagertes Stütz­ profil auf, das mit einem dem notwendigen Hub für die Zwi­ schenplatte entsprechenden Steigungsabschnitt versehen ist. Dadurch wird mittels einer einfachen Längsbewegung des Stütz­ profiles ein Anheben oder Absenken der Zwischenplatte er­ zielt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist das Stützprofil längs der Mittelachse des Ausziehtisches sowie unterhalb der Führungsprofile längsbeweglich gelagert. Vorzugsweise ist das Stützprofil somit parallel unterhalb der Führungsprofile ge­ lagert.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Führungspro­ file und das Stützprofil mittels einer gemeinsamen Betäti­ gungseinrichtung verlagerbar, wobei der Betätigungseinrich­ tung Ausgleichsmittel zugeordnet sind, die eine Hubbewegung der Zwischenplatte erst dann zulassen, wenn die Zwischenplat­ te aufgrund des entsprechenden Verlagerungsvorgangs der Füh­ rungsprofile in ihre der Funktionsposition entsprechende Schwenkposition verdreht ist. Die Ausgleichsmittel ermögli­ chen den Führungsprofilen, sich bis in ihre Endposition wei­ terzubewegen, ohne daß eine Linearbewegung des Stützprofiles mit seinem Steigungsabschnitt erfolgt. Der Steigungsabschnitt kommt erst dann zur Funktion, wenn die Führungsprofile so weit ausgezogen sind, daß die Zwischenplatte bis in ihre Querlage verschwenkt ist, in der sie lediglich noch angehoben werden muß.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die Betäti­ gungseinrichtung Raststellungen sowohl für die Funktionsposi­ tion als auch für die Ruheposition der Zwischenplatte auf. Dadurch wird gewährleistet, daß die beiden Endpositionen des Ausziehtisches gesichert sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Betätigungs­ einrichtung an einem der beiden Führungsprofile angeordnet. Dies ist eine besonders platzsparende Ausführung, die zudem eine einfache Gestaltung erlaubt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Hubeinrich­ tung eine konzentrisch zu dem Tragteller angeordnete Schrau­ bendruckfeder zugeordnet, die sich zwischen Traggestell und Tragteller abstützt und die Hubbewegung der Zwischenplatte unterstützt sowie die Senkbewegung der Zwischenplatte dämpft. Dies ist insbesondere für schwere Zwischenplatten, insbeson­ dere aus Glas oder aus Stein, vorteilhaft.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Führungspro­ file als Flachkantprofile ausgeführt, die in entsprechenden Führungen am Tischgestell wälzgelagert sind. Besonders bevor­ zugt werden vierkantige Flachstahlprofile eingesetzt, die mittels einfacher Führungen des Tischgestells lagerbar sind. Die Wälzlagerung der Flachkantprofile ermöglicht auch bei schweren Tischplatten eine äußerst leichtgängige Beweglich­ keit der Führungsprofile. Dadurch wird - vorzugsweise in Ver­ bindung mit einer Wälzlagerung des Tragtellers der Zwischenplatte - lediglich eine sehr geringe Kraft benötigt, um den Ausziehtisch mittels der Betätigungseinrichtung in seine ver­ größerte Position oder aus der vergrößerten Position in seine Normalposition zu überführen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Führungspro­ file als Rundprofile ausgeführt, die jeweils mittels einer Stützbrücke am Tischgestell wälzgelagert sind. Die Rundpro­ file gewährleisten eine ästhetisch ansprechende Gestaltung bei gleichzeitig einfacher Herstellbarkeit. Durch die Stütz­ brücke an jedem Rundprofil wird gewährleistet, daß eine si­ chere horizontale Linearführung der Führungsprofile erzielt wird. Im Vergleich zu Vierkantprofilen ergibt sich eine ein­ fachere und kostengünstigere Lagerung für die Führungspro­ file.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist jede Stützbrüc­ ke zwei Stützschenkel auf, die einen Grundträger des Tischge­ stells auf gegenüberliegenden, vertikalen Seitenflächen über­ greifen und sich in horizontaler Richtung spielfrei an den vertikalen Seitenflächen mittels entsprechender Stützrollen abstützen. In vertikaler Richtung ist somit eine Nachgiebig­ keit der Stützbrücken und der Führungsprofile in gewissen Grenzen möglich, so daß Biegebelastungen des Grundträgers nicht zu Verspannungen bei der Lagerung der Führungsprofile führen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist für die zusammen­ geschobene Ruheposition beider Führungsprofile eine mechani­ sche Einfahrsicherung vorgesehen. Diese Einfahrsicherung er­ höht die Stabilität der Führungsprofile und der zugehörigen Tischplatten in der zusammengeschobenen Ruheposition.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist die Hubeinrich­ tung wenigstens einen Wipphebel auf, der durch ein Auszieh­ profil einer zweistufig ausziehbaren Betätigungseinrichtung zwangsgeführt ist. Die Zwangsführung erfolgt vorzugsweise durch eine am Ausziehprofil vorgesehene Kulissenführung, die mit einem den notwendigen Hub des Wipphebels entsprechenden Steigungsabschnitt versehen ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist das Ausziehprofil mittels eines Kupplungselementes mit einem Führungsprofil ab­ hängig vom Erreichen der Übergangsstellung zwischen der aus­ gezogenen Endposition des Führungsprofiles und dem Beginn des Hubvorganges der Zwischenplatte lösbar gekoppelt. Dadurch wird eine zweistufige Ausziehbewegung der Tischplatten mit­ tels des Ausziehprofiles erzielt, wobei in der ersten Stufe die beiden Tischplatten synchron zueinander ausgezogen werden und in der zweiten Stufe die Zwischenplatte unter gleichzei­ tigem Zusammenziehen der außenliegenden Tischplatten angeho­ ben und verdreht wird.
In besonders vorteilhafter Weise ist das Kupplungselement durch einen Permanentmagneten gebildet. Dieser muß so stark ausgebildet sein, daß er die sichere Kopplung in der ersten Stufe zwischen Ausziehprofil und Führungsprofil gewährlei­ stet, und zusätzlich derart in seiner Magnetkraft begrenzt sein, daß ein Anschlägen der Führungsprofile in ihrer ausge­ zogenen Endstellung ein Lösen des Ausziehprofiles von dem zu­ geordneten Führungsprofil bewirkt, wodurch die Hubeinrichtung in Gang gesetzt wird.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung, das anhand der Zeichnungen dargestellt ist.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Ausziehtisches,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Ausziehtisch nach Fig. 1 ohne Darstellung der Tischplatten und der Zwischen­ platte,
Fig. 3 eine teilweise geschnittene Frontansicht des Aus­ ziehtisches nach Fig. 1 im Bereich einer Betäti­ gungseinrichtung,
Fig. 4 einen Ausschnitt des Ausziehtisches nach Fig. 1 im Bereich der Führung einer Tischplatte,
Fig. 5 in vergrößerter Darstellung einen Ausschnitt des Ausziehtisches nach Fig. 1 mit einer geschnittenen Darstellung der Lagerung der Zwischenplatte,
Fig. 5a in vergrößerter Schnittdarstellung den Ausschnitt a in Fig. 5,
Fig. 5b in vergrößerter Schnittdarstellung den Ausschnitt b nach Fig. 5,
Fig. 6 in vergrößerter, teilweise geschnittener Darstellung die in der Zeichnung nach Fig. 1 linke Hälfte des Ausziehtisches nach Fig. 1,
Fig. 7 in einer Seitenansicht eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Ausziehtisches, wobei aus Übersichtlichkeitsgründen Tischfüße sowie Tisch- und Zwischenplatten weggelassen wurden,
Fig. 8 in vergrößerter, perspektivischer Darstellung einen Teilbereich des Ausziehtisches nach Fig. 7.
Ein Ausziehtisch 1 gemäß den Fig. 1 bis 6 weist ein Tischge­ stell 2, 3 auf, das sich aus zwei blockförmigen Tischfüßen 2 und einem horizontalen Trägerteil 3 zusammensetzt, der aus einem Flachstahl gebildet ist und auf Höhe einer Mittellängs­ achse des Ausziehtisches 1 mit den als Tischsockeln gestalte­ ten, blockförmigen Tischfüßen 2 starr verbunden ist. Der Aus­ ziehtisch 1 weist zwei Tischplatten 4 auf, die jeweils auf einem Trägerblock 5 festgelegt sind, der an jeweils einem Führungsprofil 6 gehalten ist. Die beiden Führungsprofile 6 sind ebenfalls als Flachstahlprofile gestaltet und liegen einander auf Höhe der Mittellängsachse des Ausziehtisches 1 koaxial gegenüber. Die beiden Führungsprofile 6 sind zwischen Seitenwangen 7 des Tischgestells, die auf gegenüberliegenden Seiten an dem Trägerteil 3 festgelegt sind, mit Hilfe von Wälzlagern linearbeweglich gelagert. Die beiden Führungspro­ file 6 sind auf gegenüberliegenden Außenseiten mit jeweils einem seitlich schräg nach außen abragenden Ablegerarm 13 versehen, der an dem jeweiligen Führungsprofil 6 festgelegt ist (Fig. 2). Die beiden Auslegerarme 13 der beiden Führungs­ profile 6 ragen in einer gemeinsamen horizontalen Ebene der gegenüberliegenden Seiten voneinander ab. An jedem Ausle­ gerarm 13 ist mittels eines Kugelgelenkes 17 ein stabiler Ge­ lenkhebel 14 mehrachsig angelenkt, der auch an seinem gegen­ überliegenden Stirnende jeweils mit einem Kugelgelenk verse­ hen ist. Mittels dieses Kugelgelenkes 17 greift jeder Gelenk­ hebel 14 an einem Kugelkopf einer Tellerscheibe 16 an, die an der Unterseite einer Zwischenplatte 11 festgelegt ist. Die Tellerscheiben 16 liegen in gleichem Abstand zu einer verti­ kalen Drehachse der Zwischenplatte 11 einander diametral ge­ genüber.
Die Zwischenplatte 11 liegt in ihrer in Fig. 1 dargestellten Ruheposition längsgerichtet unterhalb der Tischplatten 4. Um eine Vergrößerung der Tischfläche des Ausziehtisches 1 zu er­ zielen, wird die Zwischenplatte 11 aus ihrer Ruheposition in nachfolgend näher beschriebener Weise zunächst um 90° in Pfeilrichtung S verschwenkt, wobei gleichzeitig die Tisch­ platten 4 in Pfeilrichtung A auseinanderbewegt werden. Sobald die Zwischenplatte 11 ihre quergestellte Schwenkposition er­ zielt hat, sind auch die Tischplatten 4 so weit auseinander­ gefahren, daß ein ausreichender Freiraum zwischen den beiden Tischplatten für ein Anheben der Zwischenplatte zur Verfügung steht. Nun wird die Zwischenplatte 11 bis in ihre Funk­ tionsposition angehoben, in der ihre Oberfläche mit den Oberflächen der Tischplatten 4 fluchtet. Bei der Nachobenbewegung der Zwischenplatte 11 werden die Tischplatten 4 in nachfol­ gend näher beschriebener Weise um geringe Beträge wieder zu­ sammengezogen, so daß sie auf Stoß mit den gegenüberliegenden Seitenkanten der Zwischenplatte 11 zur Anlage kommen.
Wie anhand der Fig. 2 und 4 erkennbar ist, sind die Führungs­ profile 6 zwischen den Seitenwangen 7 mit Hilfe von oben und unten angeordneten wie auch mit Hilfe von seitlich flankie­ renden Wälzlagern 18, 19 linearbeweglich geführt und gela­ gert.
Die Zwischenplatte 11 ist auf einem zentralen Tragteller 12 festgelegt, der die Zwischenplatte 11 in ihrem Schwerpunkt stützt und der konzentrisch zu der vertikalen Drehachse der Zwischenplatte 11 und damit auf Höhe der Mittellängsachse des Ausziehtisches im Traggestell 3 angeordnet ist. Der Tragtel­ ler 12 weist einen weitgehend zylindrischen Lagerfuß 27 auf, der in einem ringartigen Stützblock des Trägerteiles 3 dreh- und hubbeweglich gelagert ist. Der Tragteller 12 ist zudem mittels seines Lagerfußes 27, mit dem er starr verbunden ist, in seinem oberen Bereich mittels eines Axialwälzlagers rela­ tiv zu einem nicht näher bezeichneten Ringflansch drehbeweg­ lich gelagert, der zur oberen Abstützung einer Schrauben­ druckfeder 28 dient. Mit ihrem unteren Stirnende stützt die Schraubendruckfeder 28 sich auf der Oberseite des Trägertei­ les 3 ab. Die Schraubendruckfeder 28 weist eine Federkraft auf, die etwa das Eigengewicht der Zwischenplatte 11 aufneh­ men kann.
In der Ruheposition der Zwischenplatte 11 ragt der Lagerzap­ fen 27 durch einen Durchtritt in dem Trägerteil 3 nach unten hindurch. In dem nach unten über den Trägerteil 3 hinausra­ genden Fußabschnitt ist in dem Lagerfuß 27 ein als Vierkant gestalteter Führungsstift 21 festgelegt, der radial zur Dreh­ achse des Lagerfußes 27 nach außen abragt. Wie anhand der Fig. 2 erkennbar ist, ist der Führungsstift 21 in der Ruheposition der Zwischenplatte 11 quer zur Mittellängsachse des Ausziehtisches 1 ausgerichtet. In dem Trägerteil 3 ist zudem eine auf die Abmessungen des Führungsstiftes 21 abge­ stimmte Führungsnut 22 vorgesehen, die um 90° versetzt zu dem Führungsstift 21 in der Ruheposition der Zwischenplatte 11 und damit längs der Mittellängsachse des Ausziehtisches 1 ausgerichtet ist. Der Führungsnut 22 ist auf einer Seite ein Anschlagzapfen 23 zugeordnet, der verhindert, daß der Füh­ rungsstift 21 sich bei einer Drehbewegung der Zwischenplatte 11, die auch eine Drehbewegung des Führungsstiftes 21 be­ wirkt, über die Höhe der Führungsnut hinausbewegt. Der An­ schlagzapfen 23 blockiert somit eine weitere Drehbewegung des Führungsstiftes und des Lagerfußes 27 in der Winkelstellung, in der der Führungsstift 21 mit der Führungsnut 22 fluchtet. In der Darstellung nach Fig. 5 ist der Führungsstift 21 be­ reits in seiner am Anschlagzapfen 23 anliegenden Position dargestellt, wobei die darüberliegende Führungsnut 22 von ei­ ner strichpunktierten Schraffierung überlagert ist, die die eigentliche Ruheposition des Führungsstiftes 21 an der Unter­ seite des Trägerteiles 3 darstellen soll.
Die Drehbewegung der Zwischenplatte 11 wird durch die Aus­ ziehbewegung des einen Führungsprofiles 6 erzielt, die über den zugeordneten Auslegerarm sowie den zugeordneten Gelenkhe­ bel die Zwischenplatte 11 verdreht, wodurch über den gegen­ überliegenden Gelenkhebel 14 und den gegenüberliegenden Aus­ legerarm 13 des anderen Führungsprofiles 6 eine entsprechend entgegengerichtete Schubbewegung auf das gegenüberliegende Führungsprofil 6 ausgeübt wird, so daß synchron mit der Aus­ ziehbewegung des einen Führungsprofiles 6 und der zugeordne­ ten Tischplatte 4 auch die gegenüberliegende Tischplatte 4 nach außen gedrückt wird. Gleichzeitig wird die Zwischenplat­ te 11 verschwenkt. Sobald der mit der Zwischenplatte 11 mit­ gedrehte Führungsstift 21 an dem Anschlag 23 zur Anlage ge­ langt, ist die um 90° verdrehte Schwenkposition der Zwischen­ platte 11 erreicht. Eine weitere Ausziehbewegung der Füh­ rungsprofile 6 wird durch den Anschlagzapfen 23 verhindert.
Der Führungsstift 21 fluchtet mit der darüberliegenden Füh­ rungsnut 22.
Nun wird die Zwischenplatte 11 zwischen die auseinanderbeweg­ ten Tischplatten 4 in ihre Funktionsposition nach oben ange­ hoben. Dazu ist die Unterseite des Lagerfußes 27 mit einem Stützkolben 10 versehen, der drehbeweglich in einer entspre­ chend koaxialen Aufnahme des Lagerfußes 27 positioniert ist. Der Stützkolben 10 ist mit einem nicht näher bezeichneten Aufnahmeschlitz versehen, in dem zwei Stützrollen (Fig. 5a) angeordnet sind. Die beiden Stützrollen nehmen zwischen sich ein Stützprofil 8, 9, 30 auf. Da der Stützkolben 10 selbst mittels einer Spielpassung sowie gegebenenfalls mittels einer Gleitlagerung in der Aufnahme des Lagerfußes 27 positioniert ist, kann der Lagerfuß 27 Drehbewegungen in den Grenzen des Schwenkwinkels von 90° durchführen, ohne daß entsprechende Drehkräfte auf den Stützkolben 10 übertragen werden.
Um nun den Lagerfuß 27 einschließlich des Tragtellers 12 und der Zwischenplatte 11 anzuheben, wird das Stützprofil 8, 9, 30, das zusätzlich noch mittels einer Stützrollenanordnung 29 längsbeweglich gelagert ist, so weit in Längsrichtung des Ausziehtisches bewegt, bis ein eine schiefe Ebene bildender Steigungsabschnitt 9 an den Stützrollen des Stützkolbens 10 zur Anlage gelangt. Bei einer anschließenden weiteren Längs­ bewegung in die gleiche Richtung gleitet oder rollt der Stei­ gungsabschnitt 9 zwischen den Stützrollen des Stützkolbens 10 hindurch, wodurch zwangsläufig der Lagerfuß 27, der Tragtel­ ler 12 und die Zwischenplatte 11 angehoben werden. Der Füh­ rungsstift 21 taucht in die Führungsnut 22 ein, so daß eine Verdrehung der Zwischenplatte 11 während des Hubvorganges verhindert wird.
Dies hat zur Folge, daß die Gelenkhebel 14 während der Hubbe­ wegung der Zwischenplatte 11 eine größere Neigung zur Hori­ zontalen einnehmen, wodurch sich zwangsläufig der in Richtung der Mittellängsachse gesehene axiale Abstand der durch die Kugelgelenke 17 gebildeten Gelenkpunkte jedes Gelenkhebels 14 verkürzt. Da die Zwischenplatte 11 sich nicht verdrehen kann, führt die Verkürzung zwangsläufig zu einer Zugbewegung nach innen auf das jeweilige Führungsprofil 6, so daß die Tisch­ platten 4 um einen entsprechenden Betrag nach innen gezogen werden. Die Verkürzung des axialen Abstandes der Gelenkpunkte jedes Gelenkhebels 14 ist dabei derart auf den Hub der Zwi­ schenplatte abgestimmt, daß die Tischplatten 4 nahezu exakt auf Stoß an den Seitenkanten der Zwischenplatte 11 anliegen, sobald die Zwischenplatte 11 ihre angehobene Funktionsposi­ tion erreicht hat. In der angehobenen Funktionsposition der Zwischenplatte 11 stützt der Endabschnitt 30 des Stützpro­ files 8, 9, 30 den Lagerfuß 27, den Tragteller 12 und die Zwischenplatte 11 nach oben ab. Da die Schraubendruckfeder 28 wenigstens einen Großteil der Gewichtskräfte der Zwischen­ platte 11, des Tragtellers 12 und des Lagerzapfens 27 ab­ fängt, muß das Stützprofil 8, 9, 30 selbst keine übermäßig hohen Stützkräfte aufnehmen.
Wie insbesondere anhand der Fig. 3 und 5 erkennbar ist, ist das in der Zeichnung rechte Führungsprofil 6 mittels einer gemeinsamen Betätigungseinrichtung 15 zusammen mit dem Stütz­ profil 8, 9, 30 verlagerbar. Der Betätigungseinrichtung 15 ist ein Ausgleichshebel 25 zugeordnet. Der Ausgleichshebel 25 ist an seinem einen Ende schwenkbeweglich an dem Führungspro­ fil 6 und an seinem anderen Ende schwenkbeweglich an dem Stützprofil 8 gelagert. Zentral ist dem Ausgleichshebel 25 ein Kipphebel 26 zugeordnet, der einen Rastbolzen 24 betä­ tigt, der mit einer stationären Raststelle am Trägerteil 3 oder mit einer Rastbohrung an einem Fortsatz des Führungspro­ files 6 zusammenwirkt.
Um den Ausziehtisch aus seiner Normalposition in seine Ver­ größerungsposition zu überführen, wird die Betätigungsein­ richtung 15 durch einen Angriff an dem Kipphebel 26 vom Trägerteil 3 entriegelt, wodurch durch eine Zugbewegung mit geringer Kraft der Ausgleichshebel - auf die Zeichnung bezogen - nach rechts geschwenkt und das Führungsprofil 6 nach außen gezogen wird. Gleichzeitig wurde durch die Schwenkbewe­ gung des Ausgleichshebels nach rechts das Stützprofil 8 in die gleiche Richtung verlagert. Bei einer weiteren Ausziehbe­ wegung kommt der Steigungsabschnitt an den Stützrollen des Stützkolbens 10 zur Anlage. Solange die Führungsprofile 6 je­ doch noch nicht so weit ausgezogen sind, daß die Zwischen­ platte 11 sich in ihrer quergestellten Schwenkposition befin­ det und demzufolge auch der Führungsstift 21 mit der Füh­ rungsnut 22 fluchtet, kann kein Anheben des Stützkolbens 10 durch den Steigungsabschnitt 9 erfolgen. Um die weitere Aus­ ziehbewegung des Führungsprofiles 6 nicht zu behindern, gleicht der Ausgleichshebel 25 diese Blockade des Stützpro­ files 8 aus, indem er sich allmählich wieder in seine Stel­ lung gemäß Fig. 5 zurückbewegt, während das Führungsprofil 6 bis in die Endstellung ausgezogen wird. Die Endstellung ist erreicht, sobald der Führungsstift 21 an dem Anschlagzapfen 23 zur Anlage gelangt. Nun kann der Steigungsabschnitt 9 wirksam werden, während aufgrund der Blockierung jeglicher weiterer Drehbewegung der Zwischenplatte 11 zwangsläufig das Führungsprofil 6 axial blockiert ist. Dadurch kann der Aus­ gleichshebel 25 wieder bis zu dem mit der Raststelle versehe­ nen Fortsatz des Führungsprofiles 6 nach außen geschwenkt werden, wobei eine entsprechende Schwenkbewegung des Aus­ gleichshebels auf die Länge des Steigungsabschnittes 9 und auf den Hub der Zwischenplatte 11 abgestimmt ist. Mit dem Er­ reichen der Funktionsposition der Zwischenplatte 11 fluchtet der Rastbolzen 24 des Kipphebels 26 mit der Raststelle an dem Fortsatz des Führungsprofiles 6 und kann in diese eingerastet werden. Die Funktionsposition der Zwischenplatte 11 ist somit gesichert. Ein erneutes Zurückführen der Zwischenplatte 11 in ihre Ruheposition erfolgt in entsprechend umgekehrter Weise, indem der Kipphebel 26 unter Entriegelung des Rastbolzens in einfacher Weise wieder nach innen gedrückt wird. Der Ablauf der Funktionsvorgänge wiederholt sich in entsprechend umge­ kehrter Weise. Nach Erreichen der Ruheposition der Zwischenplatte 11 kann der Rastbolzen 24 des Kipphebels 26 wieder in die Raststelle am Trägerteil 3 eingerastet werden.
Bei einer nicht dargestellten Ausführungsform ist ein bis auf die nachfolgend beschriebenen Unterschiede weitgehend iden­ tisch gestalteter Ausziehtisch vorgesehen. Anstelle der Ge­ lenkhebel 14 sind anders gestaltete, jedoch ebenfalls beid­ seitig mehrachsig gelenkig gelagerte Übertragungselemente vorgesehen, die sich direkt zwischen entsprechenden Führungs­ profilen der Tischplatten und der Zwischenplatte erstrecken. Bei dieser Ausführungsform muß nicht lediglich ein einelnes Führungsprofil für jede Tischplatte vorgesehen sein, sondern es können auch zwei oder mehr zueinander beabstandete Füh­ rungsprofile vorgesehen sein. In diesem Fall sind dann Ausle­ gerarme zur Lagerung der Übertragungselemente nicht notwen­ dig.
Ein Ausziehtisch 1a nach den Fig. 7 und 8 entspricht im we­ sentlichen Funktionsaufbau dem zuvor beschriebenen Ausfüh­ rungsbeispiel, so daß nachfolgend lediglich auf die Unter­ schiede zu der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 6 einge­ gangen wird. Nicht näher beschriebene Teile und Abschnitte des Ausziehtisches 1a entsprechen dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 6, so daß zur ergänzenden Erläuterung auf dieses Ausführungsbeispiel verwiesen wird. Beim Ausziehtisch 1a sind die beiden Tischplatten auf jeweils einem Trägerblock 5a gehalten, der an einem zylindrischen Führungsprofil 6a festgelegt ist. Jedes Führungsprofil 6a ist in einem horizon­ tal ausgerichteten Führungsrohr 7a linear verschiebbar gela­ gert, wobei jedes Führungsrohr 7a fest mit einem Grundträger 36 des Tischgestells verbunden ist. Um eine Verdrehung der Führungsprofile 6a innerhalb der stationären Führungsrohre 7a zu vermeiden, ist an einem vorderen Stirnende jedes Führungs­ profiles 6a eine Stützbrücke 37 vorgesehen, die zwei die ge­ genüberliegenden Seitenwangen des Grundträgers 36, der als Vierkantprofil gestaltet ist, außen übergreifende Stützschen­ kel aufweist. Jeder Stützschenkel ist mit jeweils einer als Wälzlager dienenden Stützrolle versehen, die eine vertikale Drehachse aufweist und eine spielfreie Abstützung an den ver­ tikalen Seitenwangen des Grundträgers 36 für das jeweilige Führungsprofil 6a gewährleistet. In vertikaler Richtung sind durch die Stützbrücken 37 gewisse Ausgleichsmöglichkeiten für die Führungsprofile 6a gegeben, so daß Verbiegungen des Grundträgers 36 nicht zu Verspannungen der Führungsprofile 6a in den zugehörigen Führungsrohren 7a führen können. Um in der zusammengeschobenen Ruheposition gemäß Fig. 8 eine vertikale Nachgiebigkeit auszuschließen und demzufolge eine erhöhte Stabilität zu erzielen, ist jede Stützbrücke 37 mit einer Einfahrsicherung 38, 39 versehen. Dazu ist an jeder Stütz­ brücke 37 ein Einfahrstift 38 vorgesehen, dem grundträgerfest ein horizontales Langloch 39 zugeordnet ist, dessen Höhe ex­ akt auf den Durchmesser des Einfahrstiftes 38 abgestimmt ist. Vertikale Bewegungen der Führungsprofile 6a in der zusammen­ geschobenen Ruheposition werden daher vermieden.
Zum Ausziehen beider Führungsprofile 6a in die Ausziehpositi­ on, in der das Anheben und Verdrehen der Zwischenplatte er­ folgen kann, ist dem in der Darstellung nach den Fig. 7 und 8 rechten Führungsprofil 6a ein Ausziehprofil 31 zugeordnet, das stirnseitig mit einem Bedienknopf versehen ist. Das Aus­ ziehprofil 31 ist parallel zum Führungsprofil 6a zwischen Führungsprofil 6a und Grundträger 36 linear verschiebbar ge­ lagert. Das Ausziehprofil 31 ist über ein Kupplungselement in Form eines Permanentmagneten 39 lösbar mit dem Führungsprofil 6a verbunden. Das Ausziehprofil 31 dient außerdem zur Betäti­ gung der Hubeinrichtung. Die Hubeinrichtung weist beim Aus­ führungsbeispiel nach den Fig. 7 und 8 einen Wipphebel 32 so­ wie einen Stützhebel 33 auf, die an dem zentralen Stützkolben 10a angreifen. Der Stützhebel 33 dient lediglich als Gegenla­ ger, ohne daß er eine direkte Steuer- oder Wippbewegung durchführt. Der Wipphebel 32 wird durch das Ausziehprofil 31 angesteuert. Hierzu ist im Ausziehprofil 31 eine Kulissenfüh­ rung in Form einer entsprechenden Längsnut vorgesehen, in die ein entsprechender Kulissenstein eines Hebelblockes 35 des Wipphebels 32 eingreift. Die Kulissenführung 34 weist in ih­ rem Endbereich einen Steigungsabschnitt auf, der die Hubbewe­ gung des Stützkolbens 10a einleitet und durchführt.
Sowohl für die zusammengeschobene Ruheposition als auch für die ausgezogene und vergrößerte Endposition ist eine gemein­ same, lösbare Arretierung vorgesehen, die etwa auf Höhe des Hebelblockes 35 in nicht sichtbarer Weise positioniert ist. Diese Arretierung ist von Hand lösbar.
Zum Ausziehen der Führungsprofile 6a und der Tischplatten aus der zusammengeschobenen Ruheposition gemäß den Fig. 7 und 8 wird das Ausziehprofil 31 unter gleichzeitiger Mitnahme über den Permanentmagneten 39 des Führungsprofiles 6a nach außen gezogen, bis die Stützbrücke 37 mittels des nicht näher be­ zeichneten Anschlages an dem Lagerbock des Führungsrohres 7a anschlägt. Durch das Anschlagen der Stützbrücke 37 an dem La­ gerbock wird die Magnetkraft des Permanentmagneten 39 über­ schritten, so daß das Ausziehprofil 31 sich von dem vertika­ len Kupplungszapfen des Führungsprofiles 6a im Bereich des Permanentmagneten 39 löst und weiter ausziehbar ist. Der Ku­ lissenstein des Hebelblockes 35 befindet sich in dieser Über­ gangsposition bereits zu Beginn des Steigungsabschnittes der Kulissenführung 34, so daß der Hebelblock 35 bei einer weite­ ren Ausziehbewegung des Ausziehprofiles 31 nach unten ge­ drückt wird. Gleichzeitig wird der Stützkolben 10a nach oben gedrückt, wodurch die entsprechende Hub- und Drehbewegung der Zwischenplatte initiiert wird. In der ausgezogenen Endpositi­ on des Ausziehprofiles 31 tritt die Arretierung in Kraft. Nach einem erneuten Lösen der Arretierung kann das Auszieh­ profil 31 wieder nach innen geschoben werden, wodurch die entsprechend umgekehrten Bewegungsvorgänge der Zwischenplat­ te, der Führungsprofile 6a und der Tischplatten ablaufen.

Claims (22)

1. Ausziehtisch mit einem Tischgestell, mit zwei an dem Tischgestell synchron gegenläufig zueinander ausziehbar gela­ gerten Tischplatten, sowie mit einer Zwischenplatte, die bei aneinanderstoßenden Tischplatten in einer Ruheposition unter­ halb der beiden Tischplatten an dem Tischgestell gelagert ist und mit Hilfe von Schwenk- und Hubeinrichtungen horizontal verdrehbar und in eine Funktionsposition auf gleicher Höhe zwischen den beiden ausgezogenen Tischplatten vertikal anheb­ bar ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Tischplatte (4) jeweils von einem einzelnen, an dem Tischgestell (2, 3, 36) linearbeweglich gelagerten Führungs­ profil (6, 6a) getragen ist, wobei die beiden Führungsprofile (6, 6a) der beiden Tischplatten (4) einander koaxial gegen­ überliegend auf Höhe einer Mittellängsachse des Ausziehti­ sches (1, 1a) zentral angeordnet sind.
2. Ausziehtisch nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischen­ platte (11) nach ihrem Verdrehen in eine der Funktionsposi­ tion entsprechende Schwenkposition und vor dem Anheben der Zwischenplatte (11) gegen ein Verdrehen gesichert ist, und daß mittels mehrachsiger Gelenkpunkte an der Zwischenplatte (11) einerseits und jedem Führungsprofil (6, 6a) andererseits jeweils ein formstabiles Übertragungselement (14) derart aus­ gerichtet ist, daß durch die Anhebung der Zwischenplatte (11) in die Funktionsposition eine erhöhte Schrägstellung jedes Übertragungselementes (14) bewirkt wird, durch die eine Axialverlagerung jedes Führungsprofiles (6, 6a) so weit zur Zwischenplatte (11) hin erzielt wird, daß die Tischplatten (4) bis auf Stoß an die benachbarten Stirnkanten der in die Funktionsposition überführten Zwischenplatte (11) herange­ führt werden.
3. Ausziehtisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß jedes Führungsprofil (6, 6a) mit einem zur Sei­ te hin starr abragenden Auslegerarm (13) versehen ist, der jeweils mittels eines beidseitig mehrachsig gelagerten, als Übertragungselement dienenden Gelenkhebels (14) mit einer Un­ terseite der Zwischenplatte (11) in Abstand zur vertikalen Drehachse der Zwischenplatte (11) gekoppelt ist, und daß die beiden Gelenkhebel (14) beider Führungsprofile (6, 6a) einan­ der relativ zu der Drehachse der Zwischenplatte (11) diame­ tral gegenüberliegen.
4. Ausziehtisch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gelenkpunkte jedes Gelenkhebels (14) an der Unterseite der Zwischenplatte (11) einerseits und an dem Aus­ legerarm (13) andererseits derart zueinander ausgerichtet sind, daß durch die Anhebung der Zwischenplatte (11) in die Funktionsposition eine erhöhte Schrägstellung der Gelenkhebel (14) bewirkt wird, die die beiden Tischplatten (4) bis auf Stoß an die benachbarten Stirnkanten der in die Funktionspo­ sition überführten Zwischenplatte (11) heranführt.
5. Ausziehtisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Zwischenplatte (11) in ihrem Schwerpunkt auf einem Tragteller (12) festgelegt ist, der sowohl drehbe­ weglich als auch hubbeweglich auf Höhe der Mittellängsachse des Ausziehtisches (1, 1a) an dem Tischgestell (2, 3, 36) ge­ lagert ist, wobei dem Tragteller (12) für seine Hubbewegung eine Zwangsführung (21, 22, 23) zugeordnet ist, die den Trag­ teller (12) während der Hubbewegung gegen eine Verdrehung si­ chert.
6. Ausziehtisch nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragteller (12) einen zur Drehachse der Zwischenplat­ te (11) koaxialen, nach unten abragenden Lagerfuß (27) auf­ weist, an dem die Hubeinrichtung (8, 9, 30) angreift.
7. Ausziehtisch nach Anspruch 1, 2 oder 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Hubeinrichtung ein längsbeweglich an dem Tischgestell (2, 3) gelagertes Stützprofil (8, 9, 30) auf­ weist, das mit einem dem notwendigen Hub für die Zwischen­ platte (11) entsprechenden Steigungsabschnitt (9) versehen ist.
8. Ausziehtisch nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützprofil (8, 9, 30) längs der Mittelachse des Aus­ ziehtisches (1) sowie unterhalb der Führungsprofile (6) längsbeweglich gelagert ist.
9. Ausziehtisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsprofile (6) und das Stützprofil (8, 9, 30) mittels einer gemeinsamen Betätigungs­ einrichtung (15) verlagerbar sind, wobei der Betätigungsein­ richtung Ausgleichsmittel (25) zugeordnet sind, die eine Hub­ bewegung der Zwischenplatte (11) erst dann zulassen, wenn die Zwischenplatte (11) aufgrund des entsprechenden Verlagerungs­ vorganges der Führungsprofile (6) in ihre der Funktionsposi­ tion entsprechende Schwenkposition verdreht ist.
10. Ausziehtisch nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung (15) Raststellungen sowohl für die Funktionsposition als auch für die Ruheposition der Zwi­ schenplatte aufweist.
11. Ausziehtisch nach Ansprüch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung (15) an einem der beiden Füh­ rungsprofile (6) angeordnet ist.
12. Ausziehtisch nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwangsführung für den Tragteller (12) durch einen ra­ dial zur Drehachse seines Lagerfußes (27) abragenden Füh­ rungsstift (21) einerseits und durch eine korrespondierende Führungsnut (22) im Traggestell (2, 3) andererseits gebildet ist, wobei die Führungsnut (22) und der Führungsstift (21) derart zu der Zwischenplatte (11) ausgerichtet und aufeinan­ der abgestimmt sind, daß sie in der Schwenkposition der Zwi­ schenplatte (11), die ihrer Funktionsposition entspricht, miteinander fluchten.
13. Ausziehtisch nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß dem Tragteller (12) an dem Tischgestell (3) ein Anschlag (23) zugeordnet ist, der die Schwenkposition der Zwischen­ platte (11) definiert.
14. Ausziehtisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubeinrichtung eine konzen­ trisch zu dem Tragteller (12) angeordnete Schraubendruckfeder zugeordnet ist, die sich zwischen Traggestell (3) und Trag­ teller (12) abstützt und die Hubbewegung der Zwischenplatte (11) unterstützt sowie die Senkbewegung der Zwischenplatte (11) dämpft.
15. Ausziehtisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsprofile (6) als Flachkantprofile ausgeführt sind, die in entsprechenden Füh­ rungen (7) am Tischgestell (11) wälzgelagert sind.
16. Ausziehtisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsprofile (6a) als Rundprofile ausgeführt sind, die jeweils mittels einer Stütz­ brücke (37) am Tischgestell (36) wälzgelagert sind.
17. Ausziehtisch nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stützbrücke (37) zwei Stützschenkel aufweist, die einen Grundträger (36) des Tischgestells auf gegenüberliegen­ den, vertikalen Seitenflächen übergreifen und sich in hori­ zontaler Richtung spielfrei an den vertikalen Seitenflächen mittels entsprechender Stützrollen abstützen.
18. Ausziehtisch nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekenn­ zeichnet, daß für die zusammengeschobene Ruheposition beider Führungsprofile (6a) eine mechanische Einfahrsicherung (38, 39) vorgesehen ist.
19. Ausziehtisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung wenigstens ei­ nen Wipphebel (32) aufweist, der durch ein Ausziehprofil (31) einer zweistufig ausziehbaren Betätigungseinrichtung zwangs­ geführt ist.
20. Ausziehtisch nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausziehprofil (31) mit einer einen Steigungsabschnitt für den notwendigen Hub des Wipphebels (32) aufweisenden Ku­ lissenführung (34) versehen ist.
21. Ausziehtisch nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Ausziehprofil (31) mittels eines Kupplungs­ elementes (39) mit einem Führungsprofil (6a) abhängig vom Er­ reichen der Übergangsstellung zwischen der ausgezogenen End­ position des Führungsprofiles (6a) und dem Beginn des Hubvor­ ganges der Zwischenplatte lösbar gekoppelt ist.
22. Ausziehtisch nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungselement durch einen Permanentmagneten (39) gebildet ist.
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